Streit um die Arbeitsbedingungen in den asiatischen Fertigungsstätten

Von: Dirk Kunde | Freitag, 27. Januar 2012 | Rubrik: Nachrichten

Die New York Times greift diese Woche die Produktionsbedingungen bei Apples Zulieferern in Asien auf, insbesondere bei Foxconn, wo es im Mai 2010 bei der iPad-Fertigung in Chengdu zu einer Explosion kam, bei der vier Menschen starben und 18 verletzt wurden. Im Dezember 2010 verletzte ein ähnlicher Unfall (Explosion von Aluminium-Staub) 59 Arbeiter in einer Fabrik in Shanghai. Vor zwei Jahren wurden 137 Arbeiter verletzt, weil sie iPhone-Bildschirme mit einer giftigen Chemikalie bearbeiten mussten.

Die Anfragen der Journalisten zu diesem Artikel wollte Apple nicht beantworten, doch nun äußert sich Apple-CEO Tim Cook in einer internen Mail an die Mitarbeiter: “Jeder Vorwurf, wir würden uns nicht dafür interessieren ist offensichtlich falsch und beleidigend.

Das Unternehmen lässt seit 2007 die Arbeitsbedingungen in den Zuliefer- und Fertigungsbetriebe unter die Lupe nehemen. Die Ergebnisse und welche Verbesserungen eingefordert werden, macht Apple in einem Supplier Responsibility Report öffentlich. Damit ist das US-Unternehmen deutlich offener und weiter als viele andere Technik-Unternehmen, die allesamt von den günstigen Produktionsbedingungen in Asien profitieren.

Dennoch zitiert die Zeitung einen ehemaligen Focconn-Manger mit den Worten: “Apple hat sich nie für etwas anderes interessiert als die Steigerung der Produktqualität und das Senken der Produktionskosten.” Li Mingqi, war bis April 2010 im Foxconn-Management tätig und unter anderem für die Fertigungsstätte in Chengdu verantwortlich, in der es zur Explosion kam. Ein namentlich nicht genannter ehemaliger Apple-Manager sagt der Zeitung: “Wir kannten seit vier Jahren die unwürdigen Arbeitsbedingungen in einigen der Fabriken und sie sind immer noch vorhanden. Warum? Weil uns das entgegenkam. Zulieferer würden alles abstellen und verändern, wenn Apple sie dazu zwingen würde. Wenn die Hälfte aller iPhones eine Fehlfunktion hätte, glauben Sie Apple würde sich das vier Jahre lang anschauen?

Tim Cooks Mail an die Apple-Mitarbeiter:

Team,

As a company and as individuals, we are defined by our values. Unfortunately some people are questioning Apple’s values today, and I’d like to address this with you directly. We care about every worker in our worldwide supply chain. Any accident is deeply troubling, and any issue with working conditions is cause for concern. Any suggestion that we don’t care is patently false and offensive to us. As you know better than anyone, accusations like these are contrary to our values. It’s not who we are.

For the many hundreds of you who are based at our suppliers’ manufacturing sites around the world, or spend long stretches working there away from your families, I know you are as outraged by this as I am. For the people who aren’t as close to the supply chain, you have a right to know the facts.

Every year we inspect more factories, raising the bar for our partners and going deeper into the supply chain. As we reported earlier this month, we’ve made a great deal of progress and improved conditions for hundreds of thousands of workers. We know of no one in our industry doing as much as we are, in as many places, touching as many people.

At the same time, no one has been more up front about the challenges we face. We are attacking problems aggressively with the help of the world’s foremost authorities on safety, the environment, and fair labor. It would be easy to look for problems in fewer places and report prettier results, but those would not be the actions of a leader.

Earlier this month we opened our supply chain for independent evaluations by the Fair Labor Association. Apple was in a unique position to lead the industry by taking this step, and we did it without hesitation. This will lead to more frequent and more transparent reporting on our supply chain, which we welcome. These are the kinds of actions our customers expect from Apple, and we will take more of them in the future.

We are focused on educating workers about their rights, so they are empowered to speak up when they see unsafe conditions or unfair treatment. As you know, more than a million people have been trained by our program.

We will continue to dig deeper, and we will undoubtedly find more issues. What we will not do — and never have done — is stand still or turn a blind eye to problems in our supply chain. On this you have my word. You can follow our progress at apple.com/supplierresponsibility.

To those within Apple who are tackling these issues every day, you have our thanks and admiration. Your work is significant and it is changing people’s lives. We are all proud to work alongside you.

Tim

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Jailbreak für die A5 Devices – iPhone 4S und iPad 2

Von: Sascha Augustin | Mittwoch, 25. Januar 2012 | Rubrik: Nachrichten

Dass auch der Jailbreak für das iPhone 4S und das iPad 2 kommen wird, war wohl von an Anfang an klar. Aber das er nun so schnell da ist, hat mich schon sehr verwundert. Nach Gerüchten sollte der Jailbreak sehr umfangreich sein und frühstens im zweiten Quartal 2012 verfügbar werden. Veröffentlicht wurde er nun also am letzten Freitag vom iPhone Dev Team.

Voraussetzung für den Jailbreak ist ein iPhone 4S (iOS 5.0 oder 5.0.1) oder ein iPad 2 (nur iOS 5.0.1). Außerdem muss die Code Sperre für den Jailbreak Vorgang ausgeschaltet sein. Gejailbreakt wird diesmal nicht über Redsn0w sondern mit Absinthe. Absinthe gibt es für Windwos, Mac und Linux.

Der Jailbreak funktioniert wie bisher aber auch sehr einfach. Das Gerät wird an den PC oder Mac angschlossen, die heruntergeladene Zip Datei geöffnet und der Jailbreak ausgeführt. Wenn der Vorgang beendet ist, entriegelt man sein iPhone oder iPad und klickt auf das neue Absinthe Symbol. Das iPhone nimmt nun die letzten Einstellungen vor und Cydia ist nach einem Respring auf dem Springboard zu finden. Bei mir war es auch zwingend notwendig das iPhone einmal wiederherzustellen. Das muss aber nicht die Regel sein.

Mein iPhone 4S läuft mit Jailbreak weiterhin sehr flüssig und die Akkuleistung leidet unter keinem Tweak. Abstürze hatte ich bis jetzt nur bei den wenigstens Tweaks. Auf meinem Gerät laufen die bekanntesten Apps aus dem Cydia Store und diese wurden entweder schon angepasst oder laufen weiterhin sehr gut. Einzige Einschränkung, die ich verspüren durfte, da ich einige Monate ohne Jailbreak war, ist das einige Entwickler ihre Apps nicht mehr weiterentwickeln, was teilweise sehr schade ist.

Selbstverständlich ist der Jailbreak nicht notwendig für ein iPhone oder iPad. Aus meiner Sicht aber die Sahne auf dem Stück Kuchen, da man das Letzte bisschen aus seinem Gerät rausholen kann. Es können sehr einfach und schnell das Benachritigungscenter angepasst werden oder ein schneller Zugang zu den wichtigsten Einstellungen geschaffen werden. Ob man jailbreakt oder nicht muss letztendlich jeder für sich selber wissen. Wer es aber tun will, den kann ich den aktuellen Jailbreak jetzt schon empfehlen! Aufpassen sollte man nur mit dem Updaten, da die Lücke bereits mit der nächsten iOS Version geschlossen sein dürfte.

Downloads:

Windows

Mac

Linux

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Apples Geschäftszahlen

Von: Dirk Kunde | Mittwoch, 25. Januar 2012 | Rubrik: Nachrichten

Erstes Quartal 2012

Für Apple ist das erste Quartal des Geschäftsjahres, was für andere Unternehmen das Vierte ist – die beste Jahreszeit. Weihnachten hat dem Unternehmen ordentlich Cash in die Kassen gespült (17,5 Milliarden Dollar Cash-Flow). Und wieder ist es ein Rekord-Quartal mit 46,33 Mrd. Dollar Umsatz und 13,05 Mrd. Dollar Gewinn.

Da lagen richtig viele iPhones, iPads und auch Macs unter den Weihnachtsbäumen. Nur beim iPod geht es weiter Abwärts – minus 21 Prozent im Jahresvergleich. Wer ein iPhone kauft, braucht eben keinen iPod mehr. Dabei war bislang der iPod die “Einstiegsdroge” in die Apple-Welt. Jetzt beflügeln iPhone und iPad die Rechner-Verkäufe. Schaut man sich die Werte in der Tabelle an, fällt auf, dass Apple im abgelaufenen Quartal fast so viele Macs verkauft hat wie im gesamten Jahr 2006. Die Zahl der verkauften iPhones, ins erste Quartal fiel der Start des iPhones 4S, ist mit 37,04 Millionen ebenfalls bemerkswert. 14 Wochen ist der Berichtszeitraum lang, das sind also rechnerisch 4,4 verkaufte iPhones pro Sekunde.

Das zentralistisch geführte US-Unternehmen macht mittlerweile 58 Prozent seines Umsatzes außerhalb der USA (2009: 46 %). Damit stellt sich die Frage, ob die einzelnen Landeschefs nun in Cupertino mehr Gehör finden.

Ein relativ ruhige Kugel schieben die Mitarbeiter der Pressestelle in Cupertino. Sie haben beim Zitat in der Pressemeldung zu den Quartalszahlen lediglich den Namen des CEOs ausgetauscht. Das hat auch Steve Jobs alle drei Monate so oder so ähnlich gesagt: “We’re thrilled with our outstanding results and record-breaking sales of iPhones, iPads and Macs,” said Tim Cook, Apple’s CEO. “Apple’s momentum is incredibly strong, and we have some amazing new products in the pipeline.

 

QuartalUmsatz
Gewinn
iPhones%iPads%iPods%Macs%
2012
I 1246,3313,0637,0412815,4311115,4-215,226
2011 108 2672,3
32,39
42,63
16,73
IV 1128,276,6217,072111,121666,62-274,8926
III 1128,577,3120,341429,251837,54-203,9514
II 1124,675,9918,651134,69-9,02-173,7628
I 1126,746,0016,24867,33-19,45-74,1323
201065,22 14,0139,95937,46-50,35-713,6631
IV 1020,34 4,3114,10914,19-9,05-113,8927
III 10 15,703,258,40613,27-9,41-83,4733
II 10 13,50 3,078,75131--10,89-12,9433
I 1015,683,388,70100--21,00-83,3633
200937,28
6,11 20,7578--54,14-1,310,397
IV 099,871,677,407--10,20-83,0517
III 099,081,625,20626--10,20-72,604
II 098,161,213,79123--11,0132,22-3
I 0910,171,614,3688--22,7332,529
200832,474,8411,63---54,8269,7238
IV 087,901,146,89516--11,0582,6121
III 087,461,070,72165--11,01122,5041
II 087,511,051,70---10,6412,2951
I 089,601,582,32---22,1252,3244
200724,002,501,39---51,64317,0533
IV 076,220,901,12---10,20172,1634
III 075,410,820,27---9,82211,7633
II 075,260,77----10,55241,5236
I 077,101,00----21,07501,6128
200619,321,98 - ---39,41 -5,30-
IV 064,840,54----8,73351,6130
III 064,370,47----8,11321,3312
II 064,360,41----8,53611,114
I 065,750,56----14,042071,2520

• Umsatz und Gewinn in Milliarden US-Dollar, Gerätezahlen in Millionen
• %: Prozentuale Veränderung der Verkaufszahlen gegenüber dem Vorjahr/Vorjahresquartal

* In der Orignalpressemitteilung für das zweite Quartal 2009, die mir vorliegt, meldet Apple 8,16 Milliarden Dollar Umsatz und 1,21 Milliarden Dollar Gewinn, das haben sie in der aktuellen Meldung (II 2010) nach oben angepasst.

Text und Tabelle werden quartalsweise fortgeschrieben

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Willkürlicher Rausschmiss aus dem App-Store? Betroffene gesucht

Von: Dirk Kunde | Dienstag, 24. Januar 2012 | Rubrik: Apps

Für einen Magazin-Artikel suche ich App-Entwickler, die mit Ihrer App – aus welchen Gründen auch immer – mal aus Apples App-Store geflogen sind. Es geht um bereits zugelassene Apps, die dann plötzlich verschwinden, so wie neulich mit WhatsApp.

Wie kommuniziert Apple in diesen Fällen mit den Entwicklern? Was sind Gründe für einen Rausschmiss? Wer mir über seine Erfahrungen zu diesem Thema berichten mag, schicke eine Mail an  .

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iTunes-Guthabenkarten: Rabatt auf Musik, Filme, TV-Folgen, Apps und eBooks

Von: Dirk Kunde | Dienstag, 24. Januar 2012 | Rubrik: Nachrichten

In regelmäßigen Abständen bieten Fach- und Supermärkte die iTunes-Guthabenkarten vergünstigt an. Die Rabatte bei Rewe, Penny, ProMarkt, Real und Saturn liegen in der Regel zwischen 15 und 20 Prozent. Das iTunes-Guthaben gilt für alle Apple-Online-Stores, damit lassen sich Apps, Spiele, Filme, TV-Serien, Musik und eBooks günstiger erwerben.

  • In den Globus-Baumärkten gibt es bis Samstag, 28. Januar 2012 noch 20 Prozent Rabatt auf alle vorhanden iTunes-Guthabenkarten

Abgelaufene Aktionen:

  • Bei Rewe gibt es vom 2. bis 7. Januar 2012 15 Prozent Rabatt auf alle iTunes-Guthabenkarten
  • Bei Toom gibt es diese Woche (bis zum 24. Dezember 2011) die 50 Euro Guthaben-Karte mit 20 Prozent Rabatt (also für 40 Euro) – ein perfektes Geschenk für alle, die zu Weihnachten ein iPhone, iPad oder iPod bekommen, um das Gerät gleich mit Apps, Musik, Hörbüchern, eBooks oder Filmen zu füllen.
  • Penny bietet am Freitag (23.12.11) ab 18 Uhr und am Samstag (Heilig Abend) die 50 Euro Guthaben-Karte mit 20 Prozent Rabatt (also für 40 Euro) an.
  • Bei Rewe gibt es von Montag, 28. November bis Samstag, 3. Dezember 2011 20 Prozent Rabatt auf die 15,- und 25,- Euro Guthabenkarte. Hier wird die Karte erstmals als App Store-Guthaben beworben. Doch auf der Karte ist vermerkt, dass man sein Guthaben auch für Musik, Filme und TV-Sendungen bei iTunes nutzen kann.
  • Im November bietet Discounter Penny an jedem Dienstag 30,- Euro iTunes-Guthaben (2 x 15,- Euro Karte) zum Preis von 25 Euro (17 Prozent Rabatt).
  • Bei Real gibt es bis zum 19. November 2011 die 25,- und 50,- Euro Guthabenkarten 20 Prozent günstiger.
  • Bis zum 9. November 2011 gibt es in den ProMarkt-Filialen im Rheinland (Köln, Bonn, Düsseldorf und so) eine 50,- Euro Guthabenkarte für 40,- Euro. Danke an Claudius für den Tipp.
  • Vom 15. bis zum 20. August 2011 bietet Rewe 20 Prozent Rabatt auf die 25 Euro iTunes-Guthabenkarte.
  • Bis Sonntag, 3. Juli 2011 geben die Saturn-Fachmärkte 20 Prozent auf iTunes-Guthabenkarten. Der Rabatt gilt für die 15,-, 25,- und 50,- Euro-Karten.
  • In dieser Woche bis Samstag, 28. Mai 2011 bietet real,- 15 Prozent Rabatt auf alle iTunes-Guthabenkarten (15,-, 25,- und 50,- Euro).
  • Von Donnerstag, 19. Mai bis Samstag 21. Mai 2011 bietet der Dicounter PENNY 15 Prozent Rabatt auf alle iTunes-Guthabenkarten (15, 25 und 50 Euro).
  • Derzeit (18- bis 23. April 2011) bieten die Rewe-Märkte die 25 Euro-Karte für 21,25 Euro, also mit 15 Prozent Rabatt an.

Setzt einfach bei diesem Beitrag einen Bookmark, denn ich werde zukünftig die Angebote hier aktualisieren, sobald ich über sie stolpere. Für Hinweise bin ich natürlich dankbar.


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Der iPömpel als iPhone-Ständer

Von: Dirk Kunde | Montag, 23. Januar 2012 | Rubrik: Zubehör

Dass ein Pömpel (oder wie das Ding in Eurer Gegend nun mal heißen mag) ein praktischer Helfer ist, weiß jeder, dessen Abfluss mal verstopft war.

Die kleine Variante (4,4 cm hoch, 3,3 cm Saugnapf-Durchmesser) ist ein toller iPhone-Ständer. Gerade wenn man im Querformat ein Video schaut, mag man das Smartphone nicht ständig in der Hand halten. Mit dem iPlunge steht das iPhone sicher und fest auf einem Tisch.

Der iPömpel nimmt nicht viel Platz in einer Reisetasche ein und ist ein nettes Accessoir für den Schreibtisch – da fängt die nette Kollegin bestimmt ein Gespräch an.

Nach meiner Begeisterung für den Glif als praktischen iPhone-Halter, hat der iPlunge mein Herz erobert. Vielen Dank an Katja für das tolle Geschenk. Den iPömpel gibt es als iPlunge von Fred und anderen Anbietern ab 5 Euro bei Amazon.

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Apple legt in der Käufergunst dank iPhone 4S zu

Von: Dirk Kunde | Freitag, 20. Januar 2012 | Rubrik: Wettbewerber

Das iPhone 4S muss ein voller Erfolg sein, das legen zumindest Zahlen von Marktforscher Niesen aus den USA nahe. Das Unternehmen befragte im vergangenen Dezember 75.000 Erwachsene zu ihren Smartphone-Anschaffungen in den drei zurückliegenden Monaten.

Danach kaufen 44,5 Prozent ein iPhone. Bei der Befragung im Oktober 2011 waren es nur 25,1 Prozent. Eine deutliche Verbesserung, die sicherlich auf den iPhone 4S-Start zurückgeht. 57 Prozent der iPhone-Käufer sagten, sie hätten sich für das teurere iPhone 4S entschieden.

Google Betriebssystem Android verliert in der Popularität bei den Anschaffungen von knapp 62 Prozent im Oktober auf rund 47 Prozent im Dezember 2011. Doch sind Android und iOS die Gewinner der jüngsten Befragung. Sie legten beide zu, ein paar Prozentpunkte mehr beim iOS als bei Android (untere Grafik), dafür verlieren Blackberry und die Übrigen in der Gunst der Käufer.

Wie viele iPhone 4S Apple im ersten Quartal des Finanzjahres 2012 verkauft hat, werden wir erst ab dem 24. Januar 2012 erfahren.

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Apple präsentiert das Schulbuch 2.0

Von: Sascha Augustin | Donnerstag, 19. Januar 2012 | Rubrik: Nachrichten

Apples Marketing-Boss Phil Schiller präsentierte heute im Guggenheim Museum in New York das Schul- und Lehrbuch 2.0, es ist natürlich digital, multimedial und kann mit einer Software von jedermann erstellt werden.

iBooks 2.0

Die App iBooks erfährt einen Versionssprung und war bereits kurz nach der Keynote zum Download verfügbar. Nötig war dieser Sprung, um Apples neues Bildungsprogramm zu ermöglichen. iBooks 2.0 ermöglicht die Darstellung von Lehrmaterialien auf iDevices, allerdings vorerst nur auf Englisch. Die Lehrbuch-Verlage Houghton Mifflin Harcourt, McGraw-Hill und Pearson bringen etliche Titel in den digitalen Buchladen zum Preis von rund 15 Dollar.

iBooks Author

iBooks Author ist die neue Schnittstelle zu iBooks 2.0. Mit diesem Programm lassen sich digitale Lehrbücher erstellen. Diese Bücher sind interaktiv und es ist möglich, bereits vorhandene Dokumente oder Präsentationen aus Apples Programmen Pages und Keynote per Drag’n'Drop zu übernehmen. Außerdem können auch HTML 5- und Java-Elemente eingebaut werden. iBooks Author ist im MacAppStore kostenlos verfügbar.

iTunes U App

iTunes U hat nun jetzt den Weg auf´s iPhone und iPad gefunden und ermöglicht den Zugriff auf Apples Bildungsportal mit vielen kostenlosen Inhalten. Darunter findet man auch interessante Vorlesungen und Vorträge aus deutschen Universitäten.

iTunes 10.5.3

Eher unspektakulär kommt das nächste iTunes-Update, dass 100MB leicht ist. Es stellt die Schnittstelle zu den neuen Angeboten her: Kauf von interaktiven eBbooks und deren Synchronisation.

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Apple klagt weiter in Düsseldorf gegen Samsung

Von: Dirk Kunde | Donnerstag, 19. Januar 2012 | Rubrik: Wettbewerber

Auf zur nächsten Runde: Apple klagt gegen weitere Samsung-Geräte vor dem Landgericht Düsseldorf. Für insgesamt zehn Smartphone-Modelle, darunter das Galaxy S Plus und das S II reicht, möchte Apple ein Vertriebsverbot erreichen. Hinzu kommen noch fünf Tablet-Modelle, die angeblich ebenfalls Schutzrechte in Sachen Apple-Design verletzten.

Apple dürfte die nordrhein-westfälische Landeshauptstadt für diese Auseinandersetzung gewählt haben, weil sie hier bereits im vergangenen Herbst einen Erfolg bei den Richtern verbuchen konnten. Das Landgericht verhängte ein nationales Vertriebsverbot gegen das Samsung Tablets 10.1 N. Eine weitere Entscheidung in dieser Angelegenheit wird vom Landgericht am 9. Februar 2012 erwartet.

Anfang Dezember lehnte ein australisches Gericht den Antrag von Apple auf ein Samsung-Vertriebsverbot in dem Land ab. Beide Unternehmen haben weitere Patent- und Geschmacksmuster-Klagen in mehreren europäischen Ländern laufen.

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Ein günstiges Hotelzimmer für heute Nacht

Von: Dirk Kunde | Donnerstag, 19. Januar 2012 | Rubrik: Apps

Beim ersten Lesen des Namens dachte ich, das sei eine App für Bücher. Aber nein, bei  Just Book geht es um Last-Minute-Hotelzimmer-Buchungen.

Ab mittags 12 Uhr kann man für den heutigen Tag eine Hotelübernachtung für zwei Personen ohne Frühstück buchen. Die Macher aus Berlin konzentrieren sich anfänglich auf die Städte Berlin, Düsseldorf, Frankfurt a. M., Hamburg, Köln, und München. Pro Tag und Stadt sind jeweils drei Hotelangebote verfügbar – dabei sind das eher die etwas Besseren. Die Ersparnisse liegen zwischen 15 und 50 Prozent für eine Übernachtung.

Für eine Buchung muss sich der Nutzer anmelden, beispielsweise mit seinem Facebook-Konto, und eine Kreditkarte hinterlegen. Buchungen sind fix und der Preis wird bei Stornierungen nicht erstattet.

Mit der JustBook wird Reisen noch einfacher, denn es muss keine Zeit mehr auf die Hotelsuche verwendet werden. So können sich Reisende auf die wesentliche Dinge konzentrieren – es bleibt mehr Zeit für den Geschäftspartner oder die Begleitung“, sagt Stefan Menden, Geschäftsführer von JustBook. Auch für alle, die sich gerne mal etwas gönnen oder ein neues Hotel ausprobieren möchte, ist die App ideal.

Die vier Gründer üben sich in wohltuender Reduktion: Nur drei Hotels pro Stadt, nur einige große Städte zum Start, gutes App-Design, schneller Anmeldeprozess übersichtliche Benutzerführung. Hier spürt man, dass die vier Geschäftsmänner, wissen was sie tun und dass sie eine App für ihre eigenen Bedürfnisse geschaffen haben. Stefan Menden hat als Unternehmensberater und für Risikokapitalgeber gearbeitet. Dr. Sebastian Fallert (Entwicklung) war ebenfalls Unternehmensberater in der Schweiz, Ogi Zeric (Vertrieb) arbeitete für Germanwings und Florian Waldmann (Expansion Manager) war im Investment Banking und Private Equity in London tätig. Hotels kennen die vier also zur Genüge.

 

Meine Wertung
4 von 5 iPhones in der iPhone Fan Wertung


Preis: Kostenlos, Größe: 5,2 MB

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Lesetipp: Apples Chief A-Hole

Von: Dirk Kunde | Mittwoch, 18. Januar 2012 | Rubrik: Nachrichten

Wenn andere schmutzige Wäsche waschen liest man das doch immer gern: Der Business Insider bündelt in einem Artikel Aussagen über Scott Forstall, den Chefentwickler von iOS, die es in sich haben.

Mike Lee, ein früherer Entwickler sagt er sei “Apple’s chief a-hole.” Das meint er durchaus als Kompliment. Man hätte das auch über Steve Jobs sagen können, doch der kam damit durch. Schließlich war er der Unternehmensgründer, hatte den iMac, iPod, iPad und das iPhone angestoßen. Eine Erfolgsbilanz, die der Chef der iOS-Abteilung, längst nicht aufweisen kann.

Jobs und Forstall waren sich sehr nah, kannten sich bereits aus der Zeit bei Next. Forstall durfte im Gegensatz zu anderen Managern schon früh und vor allem lange auf die Bühne bei Produktpräsentationen. Heute machen die Apple-Verkäufe von Geräten mit iOS rund 70 Prozent aus, somit hat Forstalls Wort im Unternehmen Gewicht. Entsprechend sei sein Selbstbild und sein Auftreten. Der Flurfunk berichtet, Design-Guru Jonathan Ive und Hardware-Chef Bob Mansfield können nicht in einem Raum mit Forstall sein, wenn nicht Tim Cook dabei ist, um als Puffer zu fungieren.

Viele Beobachter sehen Forstall als potentiellen CEO – er sicherlich auch. Doch um Cook zu beerben, benötigt er Geduld, der ist durch Aktienoptionen auf zehn Jahre an das Unternehmen gebunden – doch Geldhürden lassen sich überwinden, falls notwendig.

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