Google, Apple und Microsoft im Vergleich

Von: Dirk Kunde, Montag, 8. Februar 2010 13:32 Uhr

Alles schaut beim Konkurrenzkampf immer nur auf Apple und Google. Dabei sollte man Microsoft nicht außer Acht lassen. Viele werden nun müde lächeln, doch der Riese aus Redmond macht mehr Umsatz, hat mehr Angestellte, bestitzt mehr Bargeld und hat eine höhere Marktkapitalisierung als die beiden Erstgenannten. Außerdem hat Microsoft mit Bing, Windows Mobile, Windows 7, der Tablet-Version und Zune fast alles, was man zukünftig braucht. Im Wettbewerb um das digitale Leben und Arbeiten wird es ganz sicher ein Dreikampf.

Zugegeben, Microsoft ist nicht sexy, das sehen auch die Investoren so. Der Aktienkurs schafft gerade mal + 12 Prozent von 2004 bis heute. Das ist das Jahr des Google-Börsengangs. Der Suchriese schafft immerhin ein Plus von 433 Prozent beim Aktienkurs. Doch Apple schlägt sie alle: Knapp 1.300 Prozent legt die Aktie laut Better Trades in den knapp sechs Jahren zu. Da ist jemand aus dem Dornröschenschlaf erwacht.
Google, Apple und Microsoft im Vergleich

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Alles super im Markt? Die Apps der Supermärkte

Von: Dirk Kunde, Freitag, 5. Februar 2010 12:12 Uhr

Mist, Einkaufszettel vergessen und was war diese Woche noch mal im Angebot? Das iPhone kann auch den Gang in den Supermarkt vereinfachen. Natürlich gibt es im App Store diverse Apps, mit denen man sich Einkaufslisten erstellt, doch hier geht es um die Apps der Supermärkte. Der deutsche Markt für Lebensmittel ist hart umkämpft – egal ob bei Discountern oder klassischen Supermärkten. Die müssen etwas für ihr Kunden tun und mit einer iPhone-App wollen sie König Kunde öfter in den Laden locken.

Alles super im Markt? Die Apps der SupermärkteReal macht das richtig gut. Die aktuellen Angebote sind übersichtlich und ansprechend aufbereitet. Da macht es sogar Spaß, einmal durch zu blättern. Wobei die Beschreibung bei technischen Geräten ruhig ausführlicher sein dürfte. Wenn ich 500 Euro für einen LCD-TV ausgebe, würde ich schon gern wissen, welche Maße und Anschlüsse er hat. Aber es geht ja auch mehr um die Dinge des täglichen Lebens.

Die notiere ich mir in meiner Liste, doch dazu muss ich mich bei Real anmelden. Hmmm. Wo ist überhaupt der nächste Real-Markt? Der Marktfinder zeigt mir gleich drei in meiner Umgebung an und führt mich hin.

Krönung ist die Kochshow. Da finde ich allerhand Rezepte, natürlich mit Produkten von Real. Allerdings sind die Rezepte nicht viel mehr als Zutatenliste. Wie ich nun genau das Fischfilet mit Wallnuss-Kräuter-Kruste und Kartoffel-Kürbis-Oliven-Gröstl hinbekomme, wird dort nicht beschrieben. Dafür gibt es ja zu jedem Rezept ein Video. Hier zeigt mit der Real-Koch wie es geht. Schön, aber eine Anleitung zum Nachlesen wäre praktischer.

Alles in allem ist die Real-App eine solide Sache und für Leute die hier regelmäßig einkaufen, sicher auch praktisch.

Meine Wertung
Drei von fünf iPhones

Preis: Kostenlos, Größe: 0,9 MB

Alles super im Markt? Die Apps der SupermärkteDie kleine Schwester von nett gemacht ist ja bekanntlich scheiße. Die App von Edeka ist nett. Sie heißt MyEdeka, wobei das “my” ja auf eine Form der Personalisierung schließen lässt. Weit gefehlt, man kann keine Einkaufsliste speichern. Die Marktsuche ist auf die Region Rhein/Ruhr begrenzt. Das werden die meisten Nutzer vor dem Herunterladen in iTunes überlesen haben und dann ist die Enttäuschung groß. Die App erweckt den Eindruck eine “gesamtdeutsche” Edeka-App zu sein – die kleine Mogelpackung.

Auch am Rest ist nicht viel Gutes: Das Layout ist altbacken. Die Funktionen schnell beschrieben: Neun Fotos der Angebote und der abfotografierte Prospekt. Das ist eine glatte 6, setzen.

Meine Wertung
Null von fünf iPhones

Preis: Kostenlos, Größe: 0,2 MB

Wen man im App Store noch vermisst, ist die Rewe mit ihren Marken Penny, Toom und eben Rewe. Auch die Discount-Riesen Aldi und Lidl fehlen noch. Dafür ist die schweizer Coop mit einer App vertreten.

Wer sich nur für die Wochenangebote der Supermärkte interessiert, dem sei MyProspekt empfohlen. Die App scannt sämtliche Flyer von Supermärkten als auch anderen Läden. Die Auswahl nach Produkten und Regionen  kann man dem Finger durchblättern.

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Die olympischen Winterspiele auf´s iPhone holen

Von: Dirk Kunde, Freitag, 5. Februar 2010 10:44 Uhr

Die olympischen Winterspiele auf´s iPhone holenKein Event mehr ohne App. Wer zu den olympischen Winterspielen in Vancouver (12. bis 28. Februar 2010) während seiner Arbeitszeit wissen muss, wer der schnellste Viererbob ist oder Abends vor dem Fernseher nervöse Finger bekommt, sollte sein iPhone mit der englischsprachigen App: 2010Guide – Vancouver 2010 Olympic Winter Games in die Hand nehmen. Leider ist die App nur im amerikanischen App Store verfügbar.

Der Nutzer hat damit alle Sportarten, Zeitpläne, Schlagzeilen, den Medaillenspiegel sowie Twitter-Nachrichten im Blick. Jeden Wettbewerb kann man sich als Lesezeichen in einer Favoritenliste speichern. Die Rubrik Events ist unterteilt in Sport (für Hiergebliebene) und Kultur (für Hingereisten). Die App ist eben auch für die Besucher gemacht. Jedes Stadion, jede Arena ist beschrieben und mit Anfahrtsbeschreibung versehen. Natürlich führt einen das iPhone auch auf Wunsch dort hin – falls noch jemand schnell Tickets gewinnt (Die App jedenfalls ist kostenlos.)

Meine Wertung
Vier von fünf iPhones

Preis: Kostenlos, Größe: 6,3 MB

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Apple vereinfacht die App-Suche im Browser-Fenster

Von: Dirk Kunde, Donnerstag, 4. Februar 2010 18:17 Uhr

Endlich, iTunes öffnet ein kleines Fenster in Richtung Web-Browser. Bislang konnte man Apps ausschließlich in iTunes betrachten, doch nun lassen sich immer mehr App-Beschreibungen im Browser lesen. Normalerweise würde die Eingabe in die Adresszeile oder der Klick auf http://itunes.apple.com/de/app/woabi-dein-mobiler-shopping/id327208680?mt=8 das Programm iTunes öffnen. Jetzt bleibt man in seinem “Surfprogramm” und sieht beispielsweise die Beschreibung von Woabi.

Apple vereinfacht die App Suche im Browser FensterDas bietet große Vorteile für Menschen, die iTunes nicht installieren wollen, können oder dürfen (in Unternehmen).  Aus Nutzersicht wäre ein komplett webbasierter iTunes Store bzw. App Store die eleganteste Lösung. Doch es ist ein Anfang und wer die App dann kaufen möchte, klickt auf  ”In iTunes ansehen” und wird zu iTunes weitergeleitet.

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Das iPhone erobert das Auto

Von: Dirk Kunde, Donnerstag, 4. Februar 2010 16:34 Uhr

Mobile und Automobil – dazu gibt es schon etliche eindrucksvolle Beispiele, wie das Forschungsprojekt Spirit of Berlin, bei dem ein Auto mit dem iPhone ferngesteuert wird. Oder die App von CarSharing-Anbieter Zipcar, bei der man den Leihwagen mit dem iPhone “aufschließt” – leider nur in den USA. Einen Schritt weiter gehen die Deutsche Telekom und Continental. Gemeinsam gründen sie die Technologiepartnerschaft AutoLinQ. Erste Ergebnisse, was ein Smartphone im Automobil leisten kann, zeigt die Telekom auf ihrem CeBit-Stand.

Die Lösung orientiert sich klar am Prinzip des iPhones“, heißt es in der Pressemeldung. Die vorgestellten Anwendungen im Cockpit-Computer eines VW Passat CC laufen jedoch mit Googles Android. Dazu gehört die Verknüpfung des Navis mit einem Online-Adressbuch. Das Reiseziel könnte so schon vor Fahrtantritt auf einem Smartphone eingegeben und dann auf den Bordrechner übertragen werden. Das Smartphone weiß später auch, wo man geparkt hat und zeigt einem, ob man das Schiebedach auch wirklich geschlossen ist. Natürlich spielt auch die Anbindung der Unterhaltungstechnik eine Rolle. Über Musicload können Songs gesucht und geladen werden. Mails oder Nachrichten lassen sich vom Audiosystem vorlesen.

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“Die Verlängerung meines Arms” sagt Captain Picard über sein iPhone

Von: Dirk Kunde, Donnerstag, 4. Februar 2010 13:58 Uhr

Da outet sich aber ein großer iPhone-Fan im Interview mit PBS. Sir Patrick Stewart, besser bekannt als Jean-Luc Picard aus Star Trek: Next Generation, gerät so richtig ins Schwärmen.

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Apple lehnt iPhone-Fan-App ab

Von: Dirk Kunde, Mittwoch, 3. Februar 2010 12:33 Uhr

Apple lehnt iPhone Fan App abAus der Traum. iPhone-Fan.de wird ohne App leben müssen. Über den Anbieter AppMakr.com hatte ich versucht, mir meine eigene App zusammen zu klicken. Im Grunde ist es ein besserer RSS-Reader in Form einer App, die AppMakr bei Apple einreicht.

Nun bekam ich Post: “Recently, Apple has been rejecting apps citing “objectionable content”. Because your App contained infrequent/mild content in both the Profanity and Sexual Content categories, Apple will not carry your App in their App Store.

Wow! Das hat mich umgehauen. Mit allem habe ich gerechnet, aber nicht mit dem Schmudelvorwurf. Ich habe die App schon extra ipf genannt, damit der Markenbegriff iPhone nicht im Namen auftaucht. Ich weiß ja, wie zickig das Unternehmen hier ist – auch wenn meine Seite reinstes Marketing für Apple ist.

Laut Leo lässt sich Profanity mit Gotteslästerung und Obszönität übersetzen. Ich wüsste nicht einen einzigen Text meiner knapp 1.000 Beiträge, auf den das zutreffen sollte. Und über Sex-Apps, die webbasiert den App Store umgehen, habe ich lediglich zwei Mal berichtet. AppMakr schlägt mir nun vor:  ”Our suggestion is to modify the content so that it does not contain infrequent/mild content in both of those categories.” Pustekuchen! Nichts werde ich verändern. Erstens trifft der Apple-Vorwurf auf keinen meiner Texte zu. Zweitens werde ich Apple ganz bestimmt nicht in meine Autoren-Freiheit reinfuschen lassen. Es muss auch ohne gehen. Meinen Lesern empfehle ich auf dem iPhone meine iPhone-optimierte Webseite.

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Update auf OS 3.1.3

Von: Dirk Kunde, Mittwoch, 3. Februar 2010 11:30 Uhr

Apple veröffentlicht via iTunes die Version 3.1.3 des iPhone-Betriebssystems. Die Anzahl der aufgeführten Veränderungen ist kurz. Wesentlich ist nur die genauere Anzeige des Batterieladezustands im iPhone 3GS.

In den Einstellungen unter Allgemein / Benutzung kann man schon länger die Batterieladung in % neben dem Batteriebalken anzeigen lassen. Die Anzeige hatte aber immer wieder lustige Sprünge. Bei mir sank der Wert um 20 Prozentpunkte in einer wenige Minuten dauernden Ruhezeit des iPhones. Man konnte sich also nie auf die Anzeige verlassen, hoffen wir mal, dass es mit diesem Update besser wird.

PS: Mit dem Update kehrt auch die Möglichkeit der Modemnutzung (Tethering) für Nutzer von importierten oder netlockfreien iPhones zurück. Eventuell müssen die APN-Daten für den Provider noch mal in den Einstellungen eingetragen werden, aber dann sollte das iPhone wieder als Modum funktionieren. T-Mobile-Kunden bleibt nur die Buchung eines Modemtarifs (4,95 oder 19,95 Euro pro Monat zusätzlich).

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Type n Go: Beim Tippen nicht gegen den Laternenpfahl laufen

Von: Dirk Kunde, Dienstag, 2. Februar 2010 12:40 Uhr

Type n Go: Beim Tippen nicht gegen den Laternenpfahl laufenDas ist eine App für unsere Multitasking-Freunde. Also die, die im Gehen immer noch eine SMS oder Mail tippen müssen. Wie oft seid Ihr dabei schon gegen Mitmenschen oder Laternenpfähle gerannt?

Damit ist nun Schluss: Type n Go zeigt Euch das Kamerabild. Somit sehr Ihr, was vor Euch auf dem Weg liegt. Gleichzeitig kann man tippen. Großartig ist, dass die App sogar die Zeichenzahl mitzählt, das macht die iPhone-eigene SMS-Applikation nämlich nicht.

Den fertigen Text kann man per Mail verschicken, in eine SMS kopieren, auf Facebook als Status-Meldung veröffentlichen oder in den Zwischenspeicher kopieren, um ihn später in eine andere App zu kopieren.

Ich bin davon hellauf begeistert, darum gibt es auch die volle iPhone-Zahl. Die hat auch schon der Vorläufer Email´n Walk von mir erhalten. Aber diese App ist noch besser – eigentlich 5,5 iPhones!

Meine Wertung
Fünf von fünf iPhones

Preis: 0,79 Euro , Größe: 0,4 MB

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Appstory.tv stellt Apps in Videos vor

Von: Dirk Kunde, Dienstag, 2. Februar 2010 11:23 Uhr

Während ich Apps noch mühsam in Worte fasse, machen es die Münchner Kollegen bereits mit bewegten Bildern – und das gleich auf Englisch. Appstory.tv ist eine Seite von Kira Song (Grafikerin), Richard Gutjahr (Moderator und TV-Journalist beim BR) und Michael Reuter (Unternehmner, Yigg.de). Die drei iPhone-Fans präsentieren in ihren Videos neue und Lieblings-Apps.

Appstory.tv stellt Apps in Videos vorWorauf ich schon ein wenig neidisch bin: Kira Song hält im Foto bereits in iPad in den Händen.

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