US-Verbraucherschützer murren
Von: Dirk Kunde, Dienstag, 31. Juli 2007 10:31 Uhr
Nach einer Sammelklage gegen die Informationspolitik von Apple wegen der nicht herausnehmbaren Batterie, murren nun auch amerikanische Verbraucherschützer. Das Consumer Protection Board im Bundesstaat New York hat einen Beschwerdebrief an Apple veröffentlicht. Darin schreibt die Chefin der Organisation Mindy Bockstein: “Ein High-end Smartphone sollte nicht durch einen Low-end Service glänzen.” Bisher verlangt Apple 79 Dollar für den Batteriewechsel plus 6,95 Dollar Versandkosten, wenn die einjährige Garantie abgelaufen ist. Bockstein fordert außerdem kostenlose Ersatzhandys während der Reparaturzeit. Apple berechnet 29 Dollar für ein Leihgerät. Wobei das ja kaum hilft, denn alle Adressen, Nummern, Fotos, Videos und Musikstücke sind auf dem defekten iPhone. Logische Konsequenz: Die Verbraucherschützer fordern Apple auf, die nächsten Modelle mit einer herausnehmbaren Batterie auf den Markt zu bringen. In Europa hätten sie dazu ja Gelegenheit.
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