Von: Dirk Kunde, Freitag, 31. August 2007 11:47 Uhr
Steve Jobs (Apple) und Martin Winterkorn (VW) haben sich bereits mehrfach in Kalifornien getroffen, um über ein gemeinsames Autoprojekt zu sprechen, das bestätigte ein VW-Sprecher gegenüber Medien. Gerade bei jüngeren Käufern sei die technische Ausstattung eines Wagen bei der Kaufentscheidung wichtig. So sollen iPod und iPhone Elemente der der Bordelektronik, beispielsweise eines iBeetles werden.
Ford beginnt in diesem Herbst, ein Kommunikations- und Unterhaltungssystem in seinen Fahrzeugen anzubieten, das gemeinsam mit Microsoft entwickelt wurde. Bei dem Sync genannten System werden Musik und Telefon über Spracherkennung gesteuert. Ankommende SMS werden dem Fahrer vorgelesen.
Von: Dirk Kunde, Donnerstag, 30. August 2007 15:25 Uhr
Xonio.com listet in einer Bilderstrecke, die ihrer Meinung nach, 20 schlimmsten Versäumnisse beim iPhone auf:
▪ Langsames EDGE statt schnelles UMTS für Datenübertragung
▪ Es lassen sich keine Videos drehen
▪ MP3-Songs lassen sich nicht als Klingeltöne verwenden
▪ Kein MMS-Versand möglich
▪ Flash-Player fehlt
▪ Keine Spiele installiert
▪ Keine Spracherkennung und damit auch keine Sprachsteuerung
▪ Kein Instant-Messaging ▪ Schmale Kopfhörer-Buchse, so dass nur der weiße Apple-Hörer funktioniert
Von: Dirk Kunde, Donnerstag, 30. August 2007 14:56 Uhr
Marketing-Experten nutzen den iPhone-Hype für sich und wählen gern das Apple-Telefon als Hauptgewinn für diverse Gewinnspiele. Soeben bin ich über ein weiteres gestolpert, bei dem fünf iPhones und 95 iPods Shuffleverlost werden.
Dabei muss man nicht mal eine schwierige Gewinnspielfrage beantworten. Einfach Adresse und Geburtstag eingeben und los geht´s. Warum die das machen? Eure Adresse ist bares Geld wert. In §5 der Teilnahmebedingungen heißt es: “Wenn der Nutzer seine Einwilligung auf den Webseiten zur Datenverwendung erteilt, erklärt er sich damit einverstanden, dass seine Angaben für Marketingzwecke verwendet werden dürfen. Er erklärt eindeutig, dass er sowohl friendsroom, sowie weiteren Unternehmen und Partnern erlaubt, ihm Angebote zu Produkten und Dienstleistungen zu unterbreiten.”
Der Veranstalter des Gewinnspiels, die friendsroom GmbH mit Sitz im schweizerischen Zug, schreibt weiter: ““iPhonegewinn.de” behält sich das Recht vor, die Verlosung ganz oder in Teilen [...] aus wichtigen Gründen abzubrechen.” Da hoffen wir mal nur, dass es dazu nicht kommt und sich ein Gewinner eines Tages über die iPhones freuen kann.
Von: Dirk Kunde, Montag, 27. August 2007 15:29 Uhr
Achtung Satire!George Hotz, der 17-jährige Hacker aus Glen Rock in New Jersey wurde verhaftet und befindet sich auf dem Weg nach Guantanamo, berichtet BBSpot. Die Behörden rechtfertigen diese harte Maßnahme gegen einen Minderjährigen mit der Angst vor Terroristen. “Wir können uns kein mächtiges Handy wie das iPhone in einem schnellen Datennetz leisten. Es wäre die perfekte Waffe für modebewusste Terroristen. Wir haben das iPhone bewusst an das langsame Edge-Netzwerk gefesselt, weil wir so die Terroristen ausbremsen,” sagt Michael Chertoff, der Chef der US-Homeland Security. “Außerdem funktioniert die NSA-Software besser im AT&T-Netz. Jetzt, wo Leute das iPhone in schnellen Netzen nutzen können, erwarten wir jederzeit einen weiteren 9/11 Anschlag.”
PS: Brian Briggs betreibt BBSpot als Technik-Humor-Seite im Web. Die Eigenwerbung lautet “BBspot creates entertainment for the geekier side of the world”.
Von: Dirk Kunde, Montag, 27. August 2007 14:59 Uhr
Samstag Nacht um Viertel vor Drei klingelte bei John McLaughlin in Belfast das Telefon. Am anderen Ende der Leitung saß ein Anwalt der Kanzlei O’Melveny & Myers LLP. Die Kanzlei werde im Auftrag von Apple Inc. rechtliche Schritte ergreifen, um den Vertrieb einer Software zu verhindern, die die AT&T-Fessel vom iPhone löst. Die Ankündigung von McLaughlin auf seinem Blog iPhoneunlocking, eine derartige Software ab Samstag Mittag verkaufen zu wollen, hatte die Aufmerksamkeit der amerikanischen Anwälte erregt.
Der Ire betreibt das Unternehmen UniquePhones. Es ist spezialisiert auf Programme zum Umgehen von SIM-Locks. Laut Eigenwerbung hat McLaughlin seit 2002 rund 2,9 Millionen Codes zum Freischalten gebundener Handys ausgeliefert. Mit dem Verkauf des iPhone-Codes wartet er nun doch lieber ab, ob es die US-Anwälte ernst meinen.
Von: Dirk Kunde, Samstag, 25. August 2007 16:54 Uhr
Das Team von iPhone-SIM-freehat es geschafft: Das Knacken des AT&T SIM-Locks mittels Software. Kein Schraubenzieher, kein Lötkolben nötig. Als Kronzeugen müssen die Jungs von Engadget herhalten. Die bestätigen aber nur, dass es funktioniert. Zum Download steht noch nichts bereit. Die Hacker suchen noch Großabnehmer - 500 Lizensen am Stück wollen sie verkaufen. Ab kommender Woche (Ende August) soll dann die Software für alle verfügbar sein. Also aufgehorcht Ihr Aus-den-USA-iPhone-Mitbringer, Eure deutsche SIM-Karte tut es bald …
Von: Dirk Kunde, Freitag, 24. August 2007 9:49 Uhr
Berichte und Videos über 300-seitige Rechnungen haben für Kopfschütteln gesorgt. Die Verantwortlichen bei AT&T haben reagiert: alle iPhone-Kunden erhielten eine SMS, dass ab der nächsten Rechnung nur noch das Wesentliche aufs Papier kommt, der Rest steht online bereit. Die Bäume sagen danke.
Von: Dirk Kunde, Donnerstag, 23. August 2007 11:33 Uhr
George Hotz (17), ein Lockenkopf aus Glen Rock in New Jersey zeigt in einem Video das “weltweit erste geknacktes iPhone”. Im Display erkennt man das T-Mobile-Symbol. Dann wählt er seine eigene Festnetznummer und das angerufene Telefon klingelt. Zum Schluss zeigt der Hacker noch die T-Mobile SIM-Karte. Scheint also zu funktionieren, der SIM-Lock von AT&T ist überwunden. Hotz hat dafür den Lötkolben eingesetzt, es ist also ein Hardware-Hack. Auf seinem Blog kündigt er an, die Anleitung für einen Software-Hack bis Ende August zu veröffentlichen.
Von: Dirk Kunde, Donnerstag, 23. August 2007 10:39 Uhr
Etliche iPhone-Nutzer berichten diese Woche von deutlich höheren Datenraten beim Surfen per WLAN (Wifi). Am Dienstag hatte Apple das Update 1.02 über iTunes zur Verfügung gestellt. In mehreren Foren berichten Anwender vom Turbo beim Surfen im Internet. Empfangsqualität und Geschwindigkeit hätten sich spürbar verbessert.
Einige Kunden sprechen auch von Verbesserungen beim Lautsprecher. Die zu schwache Leistung bei der Tonwiedergabe ist nach wie vor ein heiß diskutiertes Thema in Foren. Doch hier verspürten nur Wenige eine Veränderung nach dem Update, für andere ist es immer noch viel zu leise.
Für Besitzer, die Hacks auf ihrem Smartphone installiert hatten, bedeutet jedes Update “Zurück auf Los”. Die 3,7 MB große Datei versetzt das iPhone in einen jungfräulichen Zustand (abgesehen von den Nutzerdaten natürlich).
Von: Dirk Kunde, Mittwoch, 22. August 2007 10:25 Uhr
Was erst nur ein Gerücht war, wird nun von der FTD bestätigt: T-Mobile wird in Deutschland exklusiver Mobilfunkpartner für das iPhone. Die Verhandlungen dürften anstrengend gewesen sein, denn erstmals hat ein Hardware-Hersteller eine Umsatzbeteiligung herausgehandelt. So sollen zehn Prozent der Umsätze mit iPhone-Kunden an Apple gehen. Ein hoher Preis für T-Mobile, zumal diese Abmachung Begehrlichkeiten bei anderen Herstellern wecken wird. Die Verträge mit Orange in Frankreich und O2 in Großbritannien dürften ähnlich gestrickt sein.
Die Deutsche Telekom AG, die in ihrem Festnetzgeschäft jährlich Millionen Kunden verliert, setzt auf einen Imagegewinn für die Mobilfunktochter. In einem gesättigten Markt, in dem es nur noch um die Umverteilung von Marktanteilen geht, können Design und Image entscheidend sein. Das iPhone wird für viele Menschen ein Grund sein, den Provider zu wechseln. AT&T hat diese Erfahrung bereits in den USA gemacht. Die Zugständnisse an Apple können sich also langfristig bezahlt machen. Besonders groß ist das Risiko sowieso nicht: Die iPhones kommen ohne Subvention in den Handel. Mit dem ersten Telefonat wird gleich Geld verdient.