Beiträge vom Oktober 2007

Mehr Software für das iPhone

Von: Dirk Kunde, Dienstag, 30. Oktober 2007 10:08 Uhr

Freie Entwickler dürfen ab 2008 Software für das iPhone entwerfen (c) pixelio Verena N.U-Turn von Apple-Chef Steve Jobs: Im Februar 2008 wird Apple der Entwickler-Gemeinde ein Software Development Kit (SDK) zur Verfügung stellen. Damit dürfte das Angebot an Anwendungen deutlich vielfältiger werden. Bisher hatte Apple sein iPhone gegenüber Fremdsoftware kategorisch abgeschirmt. Begründung: Sicherheitsbedenken für das Handy und das Mobilfunknetz. Diese Gründe zählen nun nicht mehr. Das dürfte die Attraktivität des kleinen Gadgets weiter beflügeln.

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Die Tarife sind da

Von: Dirk Kunde, Montag, 29. Oktober 2007 21:32 Uhr

T-Mobile und Apple gaben heute die offiziellen iPhone-Tarife bekannt. Die Berliner Zeitung lag mit ihren Informationen schon sehr gut. Alle drei Tarife sind Komplettpakete, bei denen Datenübertragung bereits inklusive ist. Gesprächsminuten und SMS sind in unterschiedlichen Ausführungen ebenfalls enthalten. Die Preise reichen von 49 bis 89 Euro. Somit ist die Höhe der monatlichen Handyrechnung gut abschätzbar.

Als Bereitstellungspreis werden 25 Euro verlangt. Ab dem 9. November gibt es das iPhone mit 8 GB-Speicher zusammen mit einem Zweijahresvertrag von T-Mobile. Bestandskunden können gegen Aufpreis zu einem iPhone-Tarif wechseln. Da wolle sich der Konzern kulant zeigen.

Die iPhone-Tarife im Überblick

 

Complete M

Complete L

Complete XL

Monatlicher Grundpreis

49 Euro

69 Euro

89 Euro

Inklusiv-Gesprächsminuten

100

200

1.000

Inklusiv-SMS

40

150

300

Datenübertragung per
EDGE* und WLAN**

inklusive

inklusive

inklusive

Visual Voice Mail

inklusive

inklusive

inklusive

Einmalige Bereitstellung

25 €

Taktung (Sekunden)

60/1

Gesprächsminuten über Budget hinaus (alle Netze)

0,39 €

0,39 €

0,29 €

SMS über Budget hinaus
(alle Netze)

0,19 €

0,19 €

0,19 €

 

* Im GSM-Netz von T-Mobile schafft EDGE bis zu 220 Kbit/s; ** Zugang an rund 8.000 Telekom HotSpots in Deutschland

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Cash und maximal zwei iPhones

Von: Dirk Kunde, Sonntag, 28. Oktober 2007 12:45 Uhr

Mit Bargeld bekommt man kein iPhone (c) pixelio Claudia HautummApple will den Schwarzhandel mit freigeschalteten iPhones (ohne SIM-Lock) eindämmen. Dazu greift das Unternehmen zu dubiosen Methoden in einer freien Marktwirtschaft: Ab sofort gibt es pro Person nur noch maximal zwei iPhones und Bares wird als Zahlungsmittel nicht mehr akzeptiert. Es muss eine Kreditkarte sein, damit Apple oder AT&T die Personendaten haben. Das wird hart für Menschen, die bisher zwar mit Technik aber ohne Kreditkarte leben. Was machen Teenager, die noch kein Plastikgeld haben? Für den Verkaufsstart kommenden Monat in England gilt diese Regelung, wie T-Mobile und Apple in Deutschland damit umgehen werden, sagen die Presseberichte nicht.

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Geknacktes iPhone für 749 Euro

Von: Dirk Kunde, Freitag, 26. Oktober 2007 13:22 Uhr

Geknacktes iPhone für 749 EuroEin französischer Händler bietet laut Welt auf seiner deutschsprachigen Seite ein iPhone ohne SIM-Lock für 749 Euro an. Auf der Introseite wird damit geworben, dass nur noch 404 iPhones lieferbar seinen. Entweder bin ich blind oder blöd, aber das eigentliche Telefonangebot finde ich auf der Phone and Phone-Seite nicht. Laut Welt wird den Käufern versprochen, dass das Handy mit jeder deutschen SIM-Karte funktioniere. Die Kunden werden jedoch gebeten, die Software auf dem iPhone nicht über iTunes zu aktualisieren. Danach könne das Gerät blockiert sein. Ob das ein günstiges Schnäppchen ist, bleibt zweifelhaft. Denn Funktionen wie der Voicemail-Abruf und die mobile Datenübertragung mittels EDGE werden bei diesem iPhone nicht möglich sein. Das sind exklusive Leistungsmerkmale von T-Mobile.

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Gerücht um Tarife

Von: Dirk Kunde, Dienstag, 23. Oktober 2007 22:51 Uhr

Die Berliner Zeitung will es bereits wissen. Drei Tarifvarianten wird T-Mobile für sein iPhone ab dem 9. November anbieten, so der Zeitungsbericht:

1.) 89,95 Euro/Monat
1.000 Gesprächsminuten, 300 SMS, Hot-Spot-Flat, EDGE-Flat, Voicemail-Flat

2.) 69,95 Euro/Monat
200 Gesprächsminuten, 150 SMS, Hot-Spot-Flat, EDGE-Flat, Voicemail-Flat

3.) 49,95 Euro/Monat
100 Gesprächsminuten, 40 SMS, Hot-Spot-Flat, EDGE-Flat, Voicemail-Flat

Ist das Inklusivvolumen aufgebraucht, wird für eine Gesprächsminute 39 Cent und eine SMS 19 Cent berechnet. Damit kostet das iPhone im Zweijahresvertrag in der teuersten Variante 2557,80 Euro (399 + 24 x 89,95) und im günstigen Tarif 1597,80 Euro.

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Glänzende Zahlen – iPhone stärkt Computer

Von: Dirk Kunde, Dienstag, 23. Oktober 2007 10:01 Uhr

Steve Jobs bei der iPhone-Präsentation (c) AppleApple verdient viel Geld. Mit iPod und iPhone hat der einst leidende Computerhersteller die Kurve bekommen. Der Aktienkurs hat sich seit der Vorstellung des iPhones im Januar mehr als verdoppelt. Nach der Präsentation der Zahlen für das vierte Quartal (bis 30. September 2007) liegt  die Aktie bei 131 Dollar.

Der Nettogewinn stieg in dem Quartal um 67 Prozent auf 904 Millionen Dollar im Vergleich zum Vorjahreszeitraum. Der Umsatz lag bei 6,22 Milliarden Dollar. Im gesamten Geschäftsjahr wurden 24 Milliarden Dollar umgesetzt, davon blieben 3,5 Milliarden Dollar als Reingewinn hängen. Prächtige Zahlen für Apple-Boss Steve Jobs.

Im ersten vollen Quartal verkaufte Apple rund 1,12 Millionen iPhones. Der enorme Erfolg der Unterhaltungselektronik (iPods – 10,2 Millionen Stück) und des Wunderhandys beflügelt auch den Absatz der Computer. Es wurden 2,2 Millionen Apple-Rechner verkauft. Die Öffnung für das Betriebssystem Windows als auch der Imagegewinn durch iPods und iPhones dürfte die Marke für viele Anwender abseits des Medien-Grafiker-Künstler-Klientels für einen Rechner mit Apfel-Logo begeistert haben.

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Mit 50 Euro dabei

Von: Dirk Kunde, Dienstag, 23. Oktober 2007 9:20 Uhr

René Obermann (c) Telekom Der Einsteigertarif beim iPhone wird knapp unter 50 Euro liegen und “massig Internet-Surfen beinhalten”, so Telekom-Boss René Obermann im Spiegel-Interview. Zu seinen Erwartungen befragt, sagt er: “Die sind enorm. Wenn man sich die Voranmeldungen anschaut, können wir von einer ziemlich gewaltigen Nachfrage ausgehen.” Ob er damit die Newsletter-Abonnenten auf der Telekom/iPhone-Seite meint oder echte Vorbestellung wird nicht deutlich. Dass nach zwei Monaten der Preis für ein iPhone um 30 Prozent sinkt, so wie in den USA, kann Obermann nicht ausschließen, sieht dafür aber keinerlei Anhaltspunkte.

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Schon mal heiß machen

Von: Dirk Kunde, Samstag, 20. Oktober 2007 12:35 Uhr

Schon mal heiß machen“Das iPhone kommt – bereiten Sie sich schon mal vor.” Unter diesem Motto verschickt T-Mobile Newsletter an iPhone- Interessierte. Schließlich sind es nur noch 20 Tage bis zum Verkaufsstart. Da muss man sich ja schon mal mental vorbereiten. Das macht die Marketingabteilung sehr geschickt.

Der Newsletter verlinkt auf eine FAQ-Seite mit den wichtigsten Fragen. Ob schon Kunde bei T-Mobile sein muss, ob das iPhone auch ohne Vertragsbindung zu haben ist und ob das iPhone mit SIM-Karten anderer Netzbetreiber funktioniert? Aber die wichtigste Frage bleibt unbeantwortet: Wie sehen die Tarife aus? Lapidare Auskunft: “Die Tarife werden sich mit dem iPhone perfekt ergänzen und werden noch frühzeitig bekannt gegeben.” Da wird wohl hinter den Kulissen noch schwer verhandelt zwischen Marketing-Leuten und Controllern.

PS: Alle Antworten auf die obigen Fragen lauten: Nein

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Verkäufer unter Druck setzen

Von: Dirk Kunde, Donnerstag, 18. Oktober 2007 22:37 Uhr

Mit SmartShopping unterwegs um bessere Preise feilschen (c) 1&1Nicht erster [1, 2], aber früh dran: SmartShopping.de bietet eine iPhone-Version für sein Shopping-Portal. In dem Einkaufsportal der 1&1 Internet AG lassen sich über sechs Millionen Produkte in 1.300 Online-Shops finden. Perfekt für einen Preisvergleich, der nun auch mobil wird. Im Marketingdeutsch heißt das: “… liefert SmartShopping.de am Point-of-Decision (PoD) umfangreiche innovative Vergleichsfunktionen.” Übersetzen würde ich das so: Man kann dem “Ich-bin- doch-nicht-blöd-Verkäufer” beim Weihnachtseinkauf sein iPhone unter die Nase halten und zeigen, wo es den Fernseher, die Kamera, die Waschmaschine günstiger gibt. Aber, ob er sich darauf einlässt?

Wirklich pfiffig ist das mobile Angebot, wenn beim Vergleich ein Händler dabei ist, der einen echten Laden hat. Denn mit der Integration von Google Maps bei SmartShopping.de können die Nutzer schnell sehen, ob ganz in der Nähe das gleiche Produkt günstiger zu haben ist.

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Deal in Frankreich endlich perfekt

Von: Dirk Kunde, Mittwoch, 17. Oktober 2007 9:54 Uhr

Deal in Frankreich endlich perfektNun endlich ist der Deal zwischen Apple und Mobilfunkprovider Orange perfekt. Die France Telecom Tochter wird das iPhone exklusiv ab dem 29. November für 399 Euro in Frankreich verkaufen. Gerade noch rechtzeitig für das wichtige Weihnachtsgeschäft. Eigentlich hätte der Deal bereits Mitte September verkündet werden sollen, so wie in Großbritannien und Deutschland, doch ein Verbrauchergesetz hatte dies verzögert. Danach muss ein Provider ein Handy (nach einer bestimmten Zeit) auch ohne exklusive Netzbindung anbieten.

In Presseberichten wird vermutet, dass es für einen höheren Preis auch ein iPhone geben wird, das in anderen Netzen funktioniert. Wie hierbei Steve Jobs am Umsatz beteiligt wird, ist unklar. In den anderen Ländern hat der Apple-Boss eine zehnprozentige Umsatzbeteiligung bei den Mobilfunkunternehmen herausschlagen können.

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