Beiträge vom Dezember 2007

Ein Blick auf Update 1.1.3

Von: Dirk Kunde, Samstag, 29. Dezember 2007 17:30 Uhr

SMS an mehrere Empfänger senden (c) Gearlive.comGearlive.com berichtet über das kommende Firmware Update 1.1.3 für das iPhone. Zu sehen sind etliche Fotos mit Bildschirmansichten der neuen Funktionen. Wenn das kein Fake ist, dürfen wir uns unter anderem auf folgende Verbesserungen freuen:

  • Google Maps: Mit der „Locate Me“-Funktion den eigenen Standort feststellen
  • SMS an mehrere Empfänger senden
  • Safari-Bookmarks direkt auf der Startseite ablegen
  • Freie Anordnung der Icons auf der Startseite

Wann das Update über iTunes verfügbar sein wird, ist nicht genau bekannt. Als sicher gilt jedoch, dass freigeschaltete iPhones (mit Jailbreak) durch das Update zu nutzlosem Technikschrott werden.

Was jetzt noch fehlt: eine Kopierfunktion. Es wäre schon sehr praktisch, liebe Entwickler, wenn man über Copy & Paste eine Adresse, ein Kennwort oder eine Telefonnummer kopieren könnte.

Nachtrag: Ich wurde schneller erhört als vermutet. MacScoop berichtet, dass wahrscheinlich schon im Update 1.1.3 eine Copy & Paste-Funktion enthalten sein wird. Daumen drücken bis zur Rede von Steve Jobs zum Start der MacWorld Expo am 15. Januar 2008 um 9 Uhr Ortszeit (18 Uhr bei uns). Danach soll das Update verfügbar sein.

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Klasse Kopfhörer

Von: Dirk Kunde, Freitag, 28. Dezember 2007 17:00 Uhr

Vibe Duo für das iPhoneIch mache hier mal ganz unverschämt Produktwerbung: die Kopfhörer Vibe Duo von v-moda für das iPhone sind große klasse. Wie unglücklich ich mit den mitgelieferten weißen Köpfhörern war, habe ich an anderer Stelle bereits beschrieben.

Der Name für die schwarz-silbernen Dinger ist zwar etwas komisch, aber endlich fallen mir die Stöpsel nicht mehr aus den Ohren. Jeweils drei unterschiedlich große Gummiaufsätze in schwarz und in transparent sorgen für perfekten Sitz – je nach Anatomie. Damit werden auch Außengeräusche sehr gut gedämmt (also nicht auf dem Fahrrad benutzen, liebe Kinder). Das Sound ist satt und bassbetont, was ich sehr mag.

Das Mikrofon im kleinen Röhrchen liefert die bekannten Funktionen: Telefonate annehmen, Musik pausieren, einen Song weiter schalten. Was hier besser ist als beim Standardhörer: Es gibt eine kleine Klemme, so dass das Mikro nicht wild am Kragen herumbaumelt. Das dünne Kopfhörerkabel fühlt sich an wie ein Schnürsenkel. Insgesamt sieht der Vibe Duo sehr edel und gut verarbeitet aus. Zur Aufbewahrung gibt es ein kleines Ledertäschen, was aber den bekannten und verhassten Kabelsalat auch nicht verhindert. Den Kopfhörer gibt es im Apple Store oder für – zugegeben stolze – 99 Euro versandkostenfrei bei der Inwist GmbH in Kassel unter v-mode.de. Werbung Ende.

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YouTube – der Sauger

Von: Dirk Kunde, Donnerstag, 27. Dezember 2007 13:03 Uhr

Rapper-Tanzkurs bei YouTube (c) YouTubeEs ist schon nett, Wartezeit mit ein paar kleinen YouTube-Videos zu überbrücken. Da findet sich immer etwas Lustiges. Die Bildern flimmern aber nur bei WLAN-Empfang über den Touchscreen wegen der großen Datenmengen. Die Video-Jukebox ist aber auch ein hungriger Energiesauger. Nach vier, fünf Videos ist der Batteriebalken ein erschreckend schmaler Strich. Wenn man danach noch auf Saft für Emails oder Telefonate angewiesen ist, kann es schon mal eng werden. Nach anfänglicher Begeisterung gibt es bei mir nun “Fernsehverbot”.

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Österreich: Penny verkauft das iPhone

Von: Dirk Kunde, Samstag, 22. Dezember 2007 11:30 Uhr

iPhone für 799 Euro bei PennyDer Discounter Penny (Rewe-Gruppe) verkauft in Österreich das iPhone ohne Vertrag und Netzbindung für 799 Euro. Ganz ohne Schmäh, aber in schiefem Deutsch, heißt es in der Beschreibung zum iPhone: Deshalb wird es helfen, ihre Inhalte schon jetzt zu sortieren um noch schneller telefonieren, SMS versenden, e-mailen, Internet surfen, Musik hören und Videos sehen zu können, sobald Sie Ihr iPhone haben.

Woher Penny Österreich die Geräte hat, ist unklar. Apple scheidet als Lieferant aus, der Pressesprecher von Apple Österreich wird im Spiegel so zitiert: “Apple unterstützt außerhalb von Frankreich aktuell keinerlei Verkauf von SIM-entsperrten iPhones.” Die Handys müssen also vom Graumarkt stammen. Mit strengen Abgaberegeln will Apple diesen Markt eigentlich verhindern. Erst gab es maximal zwei Geräte pro Käufer, mittlerweile ist es auf fünf erweitert.

Wie man mit dem Penny-Angebot in zwei Jahren wirklich günstiger fährt, ist mir schleierhaft. Hier meine Beispielrechnung:

Das iPhone kostet bei T-Mobile für zwei Jahre 1.600 Euro.
(399,- Euro Kauf + 25,- Euro Bereitstellung + 24 Monate x 49,- Euro Complete M).

Beim Penny-Kauf bleiben 1.600,- – 799,- = 801,- Euro für zwei Jahre, also 33,38 Euro pro Monat für Telefonie, SMS und Datenübertragung.

Nimmt man beispielsweise von Callmobile den clever & frei Tarif 1

Telefonie ins dt. Fest- und Mobilfunknetz + zur Mailbox

100 Min. x 0,14 Euro

14,00 Euro

Datenabruf Internet + Email 2

80 Min. x 0,09 Euro

7,20 Euro

SMS

40 x 0,12 Euro

4,80 Euro

Hotspot Pass von T-Mobile

180 Minuten WLAN

13,00 Euro

Summe

39,00 Euro

Also billiger wird es so nicht.

1.) Das Starterpaket enthält zum Preis von 5,- Euro einmalig ein Gesprächsguthaben von 10 Euro; 2.) Keine Datenubertragung mittels EDGE; Bei T-Mobile gibt es eine Daten- und Wochenendflatrate. Die 80 Min. Datenabruf und die 180 Min. WLAN in der Beispielrechnung sind willkürlich gewählt. Die 100 Min. Telefonie und die 40 SMS orientieren sich am Tarif Complete M.

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Aktien: Kenn ich nicht, Börse zu

Von: Dirk Kunde, Freitag, 21. Dezember 2007 12:01 Uhr

Aktienkurse auf dem iPhoneDie Funktion “Aktien“, gleich prominent auf dem Startbildschirm untergebracht, ist für mich eine Enttäuschung auf ganzer Linie. Zwar wurde die Applikation eingedeutscht, die Kursdaten bezieht das iPhone aber von der amerikanischen Yahoo Finance Seite. Was zur Folge hat, dass man beim Kursabruf um 10:42 Uhr vormittags lesen muss: “Aktienmärkte geschlossen“. Wie bitte? Eine Umstellung auf Yahoo Deutschland habe ich bisher nicht hinbekommen, bin aber für Tipps dankbar.

Weitere Enttäuschungen: Diverse DAX-Aktienkurse werden nicht gefunden. Weder von Daimler noch der Metro, findet das iPhone über die WKN einen Kurs. Ok, also versuche ich es mit der internationalen Nummer (ISIN), wieder nichts. Von vier gesuchten Fonds, erkennt die Anwendung nur einen einzigen. Der wird mir dann in der Übersicht nur mit der Wertpapierkennnummer angezeigt. Ich will aber den Fondnamen lesen. Leider kann man den Eintrag nicht bearbeiten.

Die angedeutete Funktion, das man Charts über verschiedene Zeiträume abrufen kann, finde ich großartig. Aber beim Kurs der Deutschen Telekom funktioniert das nicht: “Datenabruf fehlgeschlagen“. Vielleicht auch besser so – wobei sich der Kurs ja wieder erholt hat. Charts sehe ich nur bei den vorinstallierten Werten von Google und Apple. Oh, schön zu sehen, dass es Apple so gut geht …

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Mehr Saft für´s iPhone

Von: Dirk Kunde, Dienstag, 18. Dezember 2007 14:33 Uhr

Juice Pack bei Mophie.comDer Akku im iPhone dürfte schon etwas länger durchhalten. Doch diese Lücke schließt die Zubehörindustrie. Für 99,95 Dollar kann man beim amerikanischen Versender Mophie aus Michigan das “Juice Pack” vorbestellen. Die Lithium Polimer Batterie schmiegt sich eng an das iPhone. Damit soll man die Standby-Zeit wahlweise auf 250 Stunden oder 24 Stunden Musik hören oder acht Stunden Dauertelefonieren oder auf sechs Stunden Internet surfen raufschrauben können.

Obwohl das “Saftpaket” die Antenne abdeckt, verspricht der Versender keine Einbußen bei der Empfangsqualität. Die 85 Gramm schwere Zusatzbatterie kann mit oder getrennt vom iPhone aufgeladen werden. Vier blaue LED-Leuchten auf der Rückseite zeigen den Ladezustand an. Bisher ist es nur in den USA als Vorbestellung erhältlich. Doch Mophie nennt als nächstgelegenen Vertriebspartner in Europa enTrade in Frankreich. Auf deren Seite ist das “Juice Pack” aber noch nicht zu finden.

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Geschäftswelt entdeckt das iPhone

Von: Dirk Kunde, Freitag, 14. Dezember 2007 11:56 Uhr

Geschäftsanwendungen auf dem iPhone (c) SoftSource ITJa, ja, das iPhone unterstützt den Exchange-Server nicht richtig und die IT-Abteilungen haben keine Lust, auch noch Mac OS zu unterstützen. Dennoch: Die Geschäftswelt entdeckt das iPhone für sich. Der zeitgemäße Geschäftsmann (Frauen machen das eher seltener), legt neben den entsprechenden Autoschlüssel nun mal gern das Apple-Handy auf den Tisch, so dass es der Gesprächspartner gar nicht übersehen kann. Die Außendienstler machen Druck und da sie die Umsätze reinholen, reagieren die Entwickler. SAP hat angekündigt, dass die kommende CRM-Version auch das iPhone unterstützen wird. Die Nutzer können dann neben Geschäftskontakten auch Absatzzahlen und Lagerbestände abfragen. Bei der Präsentation berichtete Bob Stutz, SAP Vizepräsident im Bereich Customer Relationship, dass die eigenen Verkäufer danach verlangt hätten. Das iPhone sei einfach leichter zu bedienen als vergleichbare Smartphones.

Auch Gert Hansen ist stolzer Besitzer eines iPhones. Er ist Chief Security Architect und Mitgründer der Astaro AG. Das Unternehmen mit Sitz in Boston und Karlsruhe ist auf Sicherheitslösungen im Unified-Threat-Management spezialisiert. Jetzt hat das Unternehmen auch eine Sicherheitslösung für das iPhone angekündigt. So können Anwender über ein virtuelles privates Netzwerk (VPN) sicher Firmendaten auf ihrem iPhone abrufen.

Die Frankfurter SoftSource-IT GmbH bietet ebenfalls eine Geschäftsanwendung für das iPhone. Mit der Mobile CRM iPhone Edition können Daten aus beliebigen Kundenverwaltungsprogrammen sicher auf das iPhone übertragen werden. Um das Unternehmen und die Lösung bekannter zu machen, veranstaltet das SoftSource ein Gewinnspiel. Zu gewinnen gibt es natürlich ein iPhone.

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Geschwindigkeit testen

Von: Dirk Kunde, Donnerstag, 13. Dezember 2007 12:17 Uhr

inetworktest.comWer es genauer wissen will: Mit Inetworktest.com kann man die Geschwindigkeit der Datenübertragung auf seinem iPhone messen. EDGE schaffte bei mir 192 kByte/s und WiFi 708 kByte/s.

Mehr nützliche iPhone-Seiten gibt es hier.

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Echt toll, Dein iHandy

Von: Dirk Kunde, Donnerstag, 13. Dezember 2007 11:10 Uhr

Beweisfoto auf genommen mit dem iHandyGestern Abend auf dem Hamburger Kiez: Ich bin mit drei Mädels auf dem Weihnachtsmarkt Santa Pauli unterwegs. Durchgefroren hocken wir danach in einer Kneipe. Heimlich unter dem Tisch schaue ich auf meinem iPhone nach eMails. “Was haste denn da, zeig mal,” sagt die Erste. Ok, ich bin als Nerd ertappt, das wird nicht gut enden. Doch dann bin ich mein iPhone erst mal los. Die Neugier der Damen ist groß. Drei Augenpaare starren gebannt auf das Display, während ich Internet surfen, Google Maps, iPod und die Fotofunktionen vorführen. “Das ist ja schon cool”, sagt die Zweite. Leute von Nachbartischen werfen einen verstohlenen Blick herüber. Das iPhone hat einen enormen Flirtfaktor - auch Frauen lassen sich für Technik begeistern. Wär hätte das gedacht? Abgemeldet sind mein iPhone und ich erst, als der Sänger Duncan Townsend ans Mikrofon tritt. Der schnuckelige Brite hat mal “Caravan of love” mit Nena gesungen. Da kann ich nicht mithalten. “Ist aber echt toll, Dein iHandy,” sagt die Dritte und entschwindet in Richtung Bühne.

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Vodafone kontert mit Luxushandy

Von: Dirk Kunde, Mittwoch, 12. Dezember 2007 10:45 Uhr

P´ 9521 von Porsche DesignVodafone verkauft exklusiv das Luxushandy von Porsche Design. Exklusiv? Haben die Düsseldorfer nicht gerade deswegen T-Mobile erfolglos verklagt? Na, dann kann man es ja auch machen: Ab sofort gibt es das P´9521 mit Vertrag für 998 Euro und für 1.198,95 Euro ohne – aber eben nur in 120 ausgesuchten Vodafone-Shops und online.

Das Gehäuse für das Klapphandy wird aus einem Aluminiumblock gefräst. Die Bedienoberfläche ist aus Mineralglas. Der Bildschirm lässt sich um 180 Grad drehen. So wird das Handy mit seiner 3,2 Megapixel-Optik zur digitalen Videokamera. Autofokus, Blitz und digitaler Zoom gehören ebenfalls zur Ausstattung. Damit aber kein Unbefugter Fotos schießt, hat das Handy einen Fingerabdruck-Sensor. Drei Lautsprecher sorgen für mehr als nur Stereo-Klang bei der Wiedergabe von Sprache, Klingeltönen und MP3-Liedern. Die Leser des Magazins “connect” wählten das Porsche Design-Mobiltelefon in der Kategorie Luxushandys zum “Produkt des Jahres 2007″.

PS: Was soll eigentlich der alberne Apostroph bei der Typenbezeichnung?

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