Beiträge vom März 2008

Bier aus dem iPhone

Von: Dirk Kunde, Montag, 31. März 2008 14:50 Uhr

© HottrixEin iPhone sorgte auf einer Party anfänglich für ein großes “Hallo”. Mittlerweile muss man nachlegen, um Interesse zu wecken. Da kommen die Filmchen von Hottrix gerade recht: Trinken Sie Bier aus dem iPhone, lassen Sie ein Kaminfeuer knistern oder einen Goldfisch im Smartphone schwimmen.

Es gibt auch einen Käfer, der über die Platine krabbelt (iBug) oder Popcorn poppt geräuschvoll auf und füllt den Bildschirm. Die Clips kosten jeweils 2,99 Dollar (aktuell nur 1,90 Euro). Alle Filme zusammen gibt es im Trix ProPack für 29 Dollar. Nein, ich bin nicht mit Provisionen beteiligt. Ich finde die Videos einfach nur irre komisch. Doch gekauft habe ich mir noch keinen. Mir genügen die Beispiele auf der Seite von Hottrix. Der Magier Marco Tempest hat schon mal in einem Video vorgeführt, wie solche Filme aussehen und wirken.

Die Dateien kommen als Zip-File auf den eigenen Rechner. Einfach auspacken und in den Movies-Ordner in der iTunes-Bibliothek legen. Dann über “Datei zur Medienbibliothek hinzufügen…” im iTunes-Menü auswählen. Bei der nächsten Synchronisation sind die kleinen Tricks auf dem iPhone oder dem iPod Touch, wenn das entsprechende Häkchen beim Reiter “Video” gesetzt ist. Die Hottrix funktionieren laut Hersteller mit “gehackten” als auch “ganz normalen” iPhones.

PS: Danke an sisterjosy für den Tipp.

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Handschriftenerkennung auf dem iPhone

Von: Dirk Kunde, Sonntag, 30. März 2008 15:43 Uhr

Apple NewtonApple hat mit dem Newton 1993 Geschichte geschrieben – es war der erste PDA, der Handschriften erkannte oder erkennen sollte. Wenn man mit Nutzern spricht, haben die nicht nur Gutes zu berichten. Darum wurde fünf Jahre später die Produktion auch wieder eingestellt. Doch Apple kann von der Handschriftenerkennung nicht lassen. Auf der Unternehmensseite ist folgender Job ausgeschrieben:

“The Handwriting Recognition team is seeking an engineer who will be responsible for advancing Apple’s handwriting recognition technology for Mac OS X. The ideal candidate will be an expert in the area of pattern recognition, with an excellent understanding of handwriting recognition issues. The person will also assume primary responsibility for maintaining and enhancing existing code and tools. The recognition technology you create may extend beyond Mac OS X to other applications and the iPhone.”

Es gehört nicht viel Fantasie dazu – und der letzte Satz der Stellenbeschreibung sagt es ja auch – eine Erkennung der Handschrift ist auch für das iPhone angedacht. Ich komme zwar mittlerweile mit der Tastatur auf dem Display gut klar, aber eine funktionierende Handschriftenerkennung hätte was, vor allem bei längeren eMails oder SMS-Antworten.

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Gerüchte um ein UMTS-iPhone köcheln

Von: Dirk Kunde, Sonntag, 30. März 2008 15:24 Uhr

Schon länger wird über eine UMTS-Version des iPhones spekuliert. Jetzt bekommen die Gerüchte neue Nahrung: Losgetreten hat das Ken Dulaney, der in Asien für das US-Marktforschungsunternehmen Gartner tätig ist. Zuerst hieß es in einem seiner Berichte, Apple habe einen Auftrag über 10 Millionen UMTS-Geräten platziert. Später ruderte das Unternehmen wieder zurück. Es gebe keine Belege für den Auftrag. Doch die Marktforscher bleiben bei ihrer Einschätzung, dass die nächste Version des iPhones ein Smartphone der dritten Mobilfunkgeneration (UMTS, HSDPA, WCDMA – je nach Region) sein wird. Der Schritt ist für den weiteren Erfolg in Europa und Asien von Bedeutung, da hier diese so genannten 3G-Netze bereits existieren. Eine Einigung zwischen Apple und Aiphone über die Nutzung des Markennamens “iPhone” in Japan wird als Schritt in Richtung 3G-Handy gedeutet. Aiphone ist Hersteller von Gegensprechanlagen.

Bei der ersten Generation der iPhones hatte man sich gegen UMTS-Funkchips entschieden, da sie den Akku zu starkt beanspruchen. Das hat man nun wohl besser im Griff. Gartner-Analyst Dulaney spekuliert darüber, dass ein OLED-Bildschirm (Organic Light Emiting Diode) anstatt eines LCD in der neuen Version zum Einsatz kommen könnte. Die organischen Leuchtdioden benötigen keine Hintergrundbeleuchtung, sind kontrastreicher und verbrauchen vor allem weniger Strom.

Einen spannenden Aspekt zu den Spekulationen trägt Kevin Rose, Gründer von Digg.com in seinem Video-Blog Diggnation bei: Das 3G-iPhone erhält auf der Vorderseite eine Kameralinse. Dann sind Video-Telefonate möglich. Derartige Chats laufen unterwegs über ein UMTS-Netz natürlich deutlich flüssiger.

In Großbritannien wird die Ankündigung der BBC, demnächst auch eine iPhone-Version des iPlayers anzubieten, als Zeichen für eine neue Geräteversion gedeutet. Mit dem iPlayer kann man sich BBC-Sendungen nach der Ausstrahlung noch mal auf seinem PC anschauen. Das funktioniert zwar auch mit WLAN-Empfang, doch für echte Mobilität beim Anschauen von TV-Sendungen, beispielsweise im Bus oder in der Bahn, setzt man besser auf ein schnelles 3G-Mobilfunknetz.

Eine etwas skurrile Schlussfolgerung, wann die neuen iPhones kommen, zog die Huffington Post aus der Tatsache, dass seit einigen Tagen die iPhones in den drei offiziellen Apple-Stores in New York ausverkauft sind. Die Verkäufer dort können auch nicht sagen, wann es wieder neue gibt. Doch dürfte es locker Sommer werden, bevor iPhones mit UMTS-Chips in den Läden ankommen. Ein Analyst der Bank of America schätzt, dass die Produktion im Mai beginnt und erste Geräte im Juni verfügbar sein könnten. Ende Juni ist das iPhone genau ein Jahr auf dem US-Markt und es wird die Software-Version 2.0 erwartet.

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Österreichs iPhone-Skandal

Von: Dirk Kunde, Freitag, 28. März 2008 16:33 Uhr

© SPÖ / A. GusenbauerUnsere Nachbarn haben Sorgen: In Österreich sorgt der Bundeskanzler für Aufregung, weil er schon vor dem offiziellen Verkaufsstart am 14. März 2008 ein iPhone besaß. Das Bündnis für Österreich will nun in einer parlamentarischen Anfrage wissen, wer wann Alfred Gusenbauer (SPÖ) ein iPhone besorgte, ob dafür Steuergelder geflossen seien und ob es gar „illegal entsperrt“ wurde, schreiben die OÖ Nachrichten.

Angeblich hat Gusenbauer, liebevoll Gusi genannt, das Smartphone zu seinem Geburtstag am 8. Februar geschenkt bekommen. Aus dem Kanzleramt will die Zeitung erfahren haben, das Privathandy sei nicht entsperrt und werde eventuell über einen ausländischen Provider betrieben. “Ein Wahnsinn! Der Sandkasten-Gusi mit einem pipifeinen Kult-Knochen, den er vielleicht noch über die Piefke abrechnet. Entsetzlich!”, heißt es ironisch in dem Artikel. Mit den Piefkes sind übrigens wir Deutschen gemeint.

Die Erklärung könnte ganz einfach sein: Vielleicht war seine Frau vor ein paar Wochen bei Penny einkaufen und hat da das schicke Handy erworben. Die Zeitung jedenfalls gönnt dem Kanzler das neue Smartphone nicht: “Nein, [Gusi] soll mit einem Rentnerhandy telefonieren, mit großen Tasten und der Funktionsbreite von Buschtrommeln. Und überhaupt: Neid ist geil.”

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Nachschub für Entwickler

Von: Dirk Kunde, Freitag, 28. März 2008 9:32 Uhr

© AppleApple ist fleissig: Bereits drei Wochen nach der ersten Beta Version des Software Development Kits (SDK) für das iPhone gibt es nun eine zweite Fassung. Darin ist ein Interface Builder enthalten, der es Entwicklern ermöglicht die Benutzeroberfläche für Anwendungen per Drag & Drop zu gestalten. Hört sich erst mal einfach an. Ich kann es leider nicht ausprobieren, da ich a) keinen Mac besitze und b) keinerlei Erfahrung im Programmieren habe. Aber interessieren würde es mich schon, wie einfach oder komplex es mit dem SDK funktioniert. Also Ihr Entwickler da draußen, rührt Euch und lasst mal hören, wie Eure Erfahrungen sind.

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Schwachpunkt Akku

Von: Dirk Kunde, Mittwoch, 26. März 2008 10:59 Uhr

Schwachpunkt AkkuÜber Ostern ist es mir dann mal wieder schmerzlich aufgefallen: Der Akku im iPhone ist schwach. Das Ladegerät war leider zu Hause geblieben, und so hatte ich den grünen Balken oben rechts ständig im Blick. Erschreckend ist, dass bei einer durchschnittlichen Nutzung schon nach zwei Tagen der Akku leer ist.

Mit durchschnittlich meine ich vier, fünf Telefonate am Tag, Mails checken und mal in Google-Maps eine Adresse nachschlagen. WLAN und Bluetooth sind deaktiviert, wenn nicht in Gebrauch. YouTube-Videos werden erst gar nicht geschaut. Mails rufe ich nur manuell ab und dunkler mag ich den Bildschirm nicht einstellen (steht bei ca. 75 %). Der Akku ist wirklich eine der wenigen Schwachstellen des Smartphones. Die erfreuliche Seite: Wenn das iPhone am Laptop oder der Steckdose hängt, ist der Ladebalken schon nach wenigen Stunden wieder komplett grün. Das geht fix, aber an einen Akku-Wechsel mag ich gar nicht denken. Die neuen Programme, die ab Sommer im AppStore erhältlich sein werden, dürften meiner kleinen Kraftquelle noch weiter zusetzen. Der hektische Blick auf den grünen Balken gehört wohl zum Leben mit dem iPhone.

PS: Eine Schwachstelle ist mir dann doch noch aufgefallen. Ich kann keinen kompletten Adresseintrag aus dem Telefonbuch per Mail oder SMS an jemanden verschicken. Wäre aber praktisch …

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Zwei Brücken zum WWDC 08

Von: Dirk Kunde, Sonntag, 23. März 2008 13:31 Uhr

Zwei Brücken zum WWDC 08Apple wirbt mit einem Bild von zwei Golden Gate Brücken über der Bucht von San Francisco für die Worldwide Developer Conference 2008 (WWDC 08). Dabei steht eine Brücke für Mac OS X Leopard un die andere für iPhone OS.

Zwischen dem 9. und 13. Juni 2008 können interessierte Entwickler sich mit anderen IT-Experten und Profis von Apple über ihre Idee für Anwendungen austauschen. Bei über 100.000 Downloads des Entwicklungswerkzeugs (SDK) für iPhone-Programme dürfte das Interesse an der Konferenz im Moscone West Center in San Francisco groß sein. Los geht´s ab 1.295 Dollar – das sind derzeit gerade mal 840 Euro.

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Flash: Blitzschlag am Horizont

Von: Dirk Kunde, Donnerstag, 20. März 2008 15:23 Uhr

Shantanu Narayen, CEO von Adobe, hat in einer Telefonkonferenz mit Analysten bestätigt, dass Flash für das iPhone kommen wird: “Wir haben uns das SDK angesehen. Jetzt können wir damit anfangen, einen Flash-Player für das iPhone zu entwickeln [...]. Wir wollen mit Apple zusammenarbeiten, damit das Smartphone Flash-Inhalte darstellen kann.” Der zweite Satz ist wichtig, denn ohne Zustimmung von Steve Jobs wird keine Anwendung in den AppStore gestellt. Nur so kann Flash jedoch ab Sommer 2008 ins iPhone kommen.

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Wenn´s einfach ist, wird´s genutzt

Von: Dirk Kunde, Mittwoch, 19. März 2008 17:39 Uhr

Tabelle

Die Januar-Umfrage des amerikanischen Marktforschers M:Metric zeigt deutlich: iPhone-Besitzer surfen mehr, hören mehr Musik, schauen mehr Videos und nutzen stärker soziale Netzwerke als der Marktdurchschnitt – und als andere Smartphone-Besitzer. Das legt zwei Schlüsse nahe:

1.) Ist die Angst vor hohen Datenübertragungskosten durch Flatrates gebannt, nutzen die Anwender mobile Datendienste.

2.) Ist das Smartphone einfach zu bedienen, wird damit länger und öfter im Internet gesurft.

Soziale Netzwerke und Blogs sind im Internet ein großes Thema. Doch auf mobilen Geräten nutzen das nur 1,4 Prozent der Handybesitzer. Bei sonstigen Smartphones sind es immerhin knapp 20 Prozent, doch fast die Hälfte aller iPhone-Besitzer schaut unterwegs auf derartige Angebote. “Das iPhone wird dem Hype gerecht,” sagt Mark Donovan, Analyst bei M:Metrics in Seattle, “Ohne Zweifel begeistert das Gerät die Nutzer zu einer intensiven Datennutzung von einfachen Textnachrichten bis hin zu mobilen Videos.”

Die demografischen Daten der iPhone-Besitzer sind fast identisch mit denen der übrigen Smartphone-Nutzer: Sie sind überwiegend männlich, zwischen 25 und 34 Jahre alt, haben einen Universtitätsabschluß und verdienen mehr als 100.000 US-Dollar.

Tabelle

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Flash oder Silverlight?

Von: Dirk Kunde, Dienstag, 18. März 2008 18:09 Uhr

Silverlight von MicrosoftDie Windows-Handys haben bald Flash. Microsoft hat eine Lizenz von Adobe erworben, so dass Flash-Animationen als auch PDF-Dokumente in allen Smartphones mit Windows Mobile Betriebssystem abgespielt bzw. angezeigt werden können.

Es ist verwirrend: Warum schließt Microsoft diesen Deal ab, wenn Sie doch mit Silverlight an einer Konkurrenztechnik zu Flash arbeiten? Warum legt sich Steve Jobs öffentlich mit Adobe an und schmät die Flash-Version für Smartphones? Die deutlichen Worte Jobs gegen Flash legen bei manchen Beobachtern den Verdacht nah, Apple könnte sich eventuell für Microsofts Silverlight erwärmen. Nach dem sich Apple mit dem Software Development Kit (SDK) geöffnet hat, halte ich das nicht für abwegig. Nahrung bekommt das Ganze, weil Scott Guthrie, Microsoft Corporate Vice President .NET Developer Platform, auf der Mix 08 in Las Vegas in etwa sagte: “Microsoft wird Silverlight auf allen möglichen mobilen Geräten implementieren, nicht nur auf solchen mit Windows Mobile Betriebssystem. – Pause - Auch auf solchen mit einem SDK.”

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