Beiträge vom April 2008

Ein neues Vertriebsmodell testen

Von: Dirk Kunde, Mittwoch, 30. April 2008 9:52 Uhr

GlobusDie exklusive Netzbindung hat nicht funktioniert. Apple ist enttäuscht von seinem bisherigen Vertriebsmodell. Wobei AT&T mit den Verkaufszahlen in den USA zufrieden ist. Rund 40 Prozent der iPhone-Käufer kamen als neue Kunden zum Provider. Mit Blick auf diesen Erfolg waren auch europäische Mobilfunkbosse elektrisiert. Für die drei Startländer Deutschland, Frankreich und Großbritannien wurden mögliche Verkaufszahlen von bis zu 600.000 iPhones im ersten halben Jahr gehandelt. Die Provider sind mittlerweile wortkarger bei den Verkaufszahlen, doch dürften die deutlich unter den Erwartungen liegen.

Das Gerät an sich ist schon ein Erfolg. Die Menschen wollen es nutzen, weil es einen Meilenstein in Sachen Benutzerfreundlichkeit und Funktionalität ist – doch eben nicht in einem vorgeschriebenen Netz. Laut dpa telefonieren 50.000 Menschen in Deutschland mit freigeschalteten iPhones in den Netzen von Vodafone, O2 und E-Plus. In der Schweiz, wo es das Gerät offiziell nicht im Handel gibt, sollen es 34.000 Nutzer sein. In China sollen 400.000 iPhones funken – ganz ohne offiziellen Vertriebspartner. Für die skandinavischen Länder gibt es keine Zahlen, doch auch hier dürften tausende freigeschaltete iPhones in Benutzung sein. Zum einen steht Mobilfunknutzung hoch im Kurs und zum anderen ist hier die Apple-Begeisterung groß. In Skandinavien werden im europäischen Vergleich die meisten Produkte mit Apfel-Logo verkauft.

Die Begeisterung für das iPhone ist also da, nur hakt es am Vertriebsmodell. Apple reagiert darauf. Mit dem Start des UMTS-iPhones (3G), voraussichtlich Ende Juni, testet das Unternehmen ein neues Vertriebsmodell. Dann verzichtet Apple in einigen Ländern auf die exklusive Netzbindung. In Italien soll Telecom Italia einige Monate exklusiven Vorsprung beim Vertrieb erhalten. Danach dürfen alle Provider das iPhone verkaufen. Eine Umsatzbeteiligung gibt es für Apple nicht. Sind sind nur noch prozentual am Verkauf der Hardware beteiligt. Der Preis für ein iPhone dürfte in den Monaten des exklusiven Verkaufs höher liegen, als die bisher üblichen 399 Euro.

Auch in Lateinamerika und Spanien soll der neue Vertrieb getestet werden, so die Zeitung Cinco Dias. Telefonica habe monatelang für Spanien mit Apple über einen exklusiven Vertrieb verhandelt, sei aber zu keinem Ergebnis gekommen. Dabei bestehen gute Kontakte zwischen beiden Unternehmen. Telefonica ist der Mutterkonzern von O2, die das iPhone in Großbritannien und Irland verteiben – noch exklusiv. Die Frage bleibt spannend: Wie verhält sich Apple in den Ländern mit exklusivem Vertrieb? Wird T-Mobile weiterhin als einziger die neue iPhone-Generation verkaufen dürfen? Das durchzuhalten dürfte schwer fallen, wenn es in Nachbarländern nicht netzgebundene Geräte zu kaufen gibt.

Apple wird der Verzicht auf die monatliche Umsatzbeteiligung nicht allzu schwer fallen. Als Hersteller der Hardware dürften sie vor allem an einer weiten Verbreitung des Smartphones interessiert sein. Gibt es viele iPhone-Nutzer, werden auch viele im AppStore einkaufen. Hierüber verkauft Apple ab Ende Juni die Software von unabhängigen Entwicklern. Von jedem Verkauf behält Apple 30 Prozent.

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Bald auch in Kanada

Von: Dirk Kunde, Dienstag, 29. April 2008 18:02 Uhr

Bald auch in KanadaDas muss hart sein: So nah dran und doch so fern. Bisher gibt es offiziell noch kein iPhone in Kanada. Klar, es gibt schon Nutzer und die haben in den mitunter kalten Wintermonaten so ihre Schwierigkeiten… Doch darum soll es hier gar nicht gehen. Die Zeitung The Star berichtet, dass im Laufe des Jahres Rogers Communication das iPhone vertreiben wird.

Rogers vertreibt Kabelanschlüsse, Internetzugänge und Mobilfunk. Es ist der einzige Provider mit einem GSM-Netz in Kanada. In 25 Städten gibt es auch bereits UMTS-HSDPA, was für die mobile Datenübertragung mit dem 3G-iPhone Voraussetzung ist. Ach ja, in dem Artikel steht kein Wort, ob es gleich mit der zweiten Generation der iPhones los geht. Überhaupt war das für eine Ankündigung etwas dünn, genau wie die Aussage von Firmenboss Ted Rogers: “We can’t tell you any more about it right now, but stay tuned.”

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Anmeldung zur WWDC weiterhin “günstig”

Von: Dirk Kunde, Dienstag, 29. April 2008 17:37 Uhr

Anmeldung zur WWDC weiterhin günstigIch wage da mal eine gewagte Behauptung: Der Vorverkauf der Tickets für die Entwicklerkonferenz WWDC 2008 vom 9. bis 13. Juni in San Francisco (bei der Steve Jobs vorrausichtlich das 3G-iPhone unter dem Rollkragenpullover hervor holen wird) läuft schleppend.

Der um 300 Dollar vergünstigte Preis (immerhin noch 1.295 Dollar) wird noch bis zum 9. Mai, anstatt nur bis vor vier Tagen gewährt. Also liebe Entwickler, ran an die Karten und auf nach S.F…. ach ja, kann mir einer was von GAP mitbringen?

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iPhone-Seiten im Firefox-Browser anschauen

Von: Dirk Kunde, Dienstag, 29. April 2008 10:42 Uhr

Firefox AddOnAngenommen Ihr besitzt noch kein iPhone oder wollt einfach mal eine iPhone-optimierte Seite in Eurem Firefox-Browser anschauen, dann geht das so:
1.) Den User-Agent-Switcher bei Firefox AddOns herunterladen und installieren.

2.) In Firefox unter “Extras”, “User Agent Switcher” die “Options” aufrufen.

3.) Einen neuen User-Agent für das iPhone einrichten. Mit folgenden Daten:
Einstellungen für das Surfen als iPhone

4.) Firefox auf den iPhone-Agent einstellen und entsprechende URL aufrufen.

Der Browser gibt sich beim Aufrufen jeder Seite zu erkennen. Ist eine Webseite speziell für den Safari-Browser auf dem iPhone gestaltet, wird sie im Firefox oder im Internet Explorer nicht richtig dargestellt. Darum der User-Agent. Iphone-optimierte Seiten zum Testen gibt es hier: mobiler.iPhone-Fan.de.

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Gerücht: mit iControl Musik im Griff

Von: Dirk Kunde, Montag, 28. April 2008 14:14 Uhr

© Studenten-WG

Angeblich entwickelt Apple eine Anwendung namens iControl, mit der sich die lokale Musiksammlung auf dem heimischen Rechner mit dem iPhone steuern und abrufen lässt. Ein Unbekannter hat TUAW einige Zeilen Code aus der jüngsten Firmware zukommen lassen, aus der er oder sie die Existenz des Programms herausliest

Der Vorteil, auch sehr große Medienbibliotheken mit vielen Liedern und Videos, die nicht auf ein iPhone oder einen iPod Touch passen, lassen sich mit iControl nutzen. Über die WLAN-Verbindung können Dateien als Stream auf das Gerät gelangen. Eventuell lässt sich damit auch das iPhone als Fernbedienung nutzen, wenn der Rechner samt iTunes an der Stereoanlage hängt.

Wann das Programm kommt, ist unklar. Es darf vermutet werden, mit dem AppStore Ende Juni. Wer nicht warten mag. Es gibt bereits etliche Anbieter die Streaming-Lösungen für die Medienwiedergabe anbieten: Orb, Flytunes.fm

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3G-iPhone: Glänzend schwarz und etwas dicker

Von: Dirk Kunde, Samstag, 26. April 2008 12:21 Uhr

Die Details in der 3G-Gerüchteküche werden immer präziser. Am bemerkenswertesten finde ich, dass nun von einem fest eingebauten GPS-Empfänger die Rede ist.

Es ist sehr wahrscheinlich, dass Steve Jobs am 9. Juni 2008 auf der WWDC-Konferenz in San Francisco die zweite Generation des iPhones vorstellen wird. Wann es dann in den europäischen Handel kommt, ist noch ungewiss.

Dafür kennt Ryan Block von Switched (engagdet) jemanden, der bereits ein 3G-iPhone testet. Der hat ihm gesteckt wie es aussieht. Ich lasse das mal in Englisch:

  • The first thing people will notice: the 2nd gen iPhone will be about the same size and shape as the first gen.
  • It will, of course, have 3G. And proper GPS!
  • The most noticeable physical difference is back of the phone is no longer metal — the whole thing is glossy black, from top to bottom. The volume buttons are now chrome.
  • Because it’s got a little less metal to deal with, it doesn’t have quite as many angular edges. The battery is (still) not removable.
  • The phone itself will be slightly thicker than the first gen device.
  • The headphone jack will no longer be recessed, and will finally be flush with the body.
  • The device itself uses roughly the same size and resolution screen as the first generation product.
  • No solid word on battery life or capacity.

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Empfehlungen für unterwegs

Von: Dirk Kunde, Freitag, 25. April 2008 12:40 Uhr

QypeDas Empfehlungsportal Qype hatte schon länger eine Mobil-Version unter m.qype.com. Nun gibt es auch eine spezielle iPhone-optimierte Variante unter i.qype.com.

Beim Layout für iPhone-Seiten hat sich bereits ein “Quasi-Standard” entwickelt, dem auch die Qyper gehorchen. Aber es sieht ansprechend und übersichtlich aus. Man steigt über die Auswahl der Stadt in die Seite ein. Dann stehen neben Restaurants bis zu 17 weitere Rubriken zur Auswahl. Das sind unter anderem Gesundheit, Hotels, Kinder, Kunst und Tiere. Wer nicht weiß, in welcher Rubrik er schauen muss, kann die Suchfunktion (Was? Wo?) nutzen.

Die Einträge mit Adressangabe sind mit Google Maps verlinkt. Dort wird per Stecknadel die jeweilige Position im Stadtplan angezeigt. Über die Routen-Funktion kann man sich den Weg dorthin, auch von der aktuellen Position, anzeigen lassen. Das ist unterwegs schon enorm praktisch. Auch die Telefonnummer wird vom iPhone erkannt und kann angewählt werden. Ist eine Website angegeben, öffnet sich auf Fingerklick eine neue Seite im Safari-Browser.

Falls Fotos vorhanden sind, wird ein Bild zusammen mit den Adressangaben angezeigt. Darunter folgen die Beschreibungen und Bewertungen der Leser. Würde ich Sternchen vergeben, so wie Qype, wäre mir die iPhone-Version vier von fünf Sterne wert.

Der Link zur Qype-Seite steht natürlich auch hier: mobiler.iphone-fan.de

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Apple kauft Chip-Hersteller

Von: Dirk Kunde, Mittwoch, 23. April 2008 17:05 Uhr

PAsemiApple kauft für 278 Millionen Dollar den Chip-Entwickler und -Hersteller P.A. Semi. Das Unternehmen aus Santa Clara beschäftigt 150 Mitarbeiter und vertreibt unter dem Namen PWRficient stromsparende Computerchips. Diese Chips könnten im iPhone aber auch in iPods zum Einsatz kommen, spekuliert Forbes. Bisher verwendet Apple ARM-Prozessoren von Samsung für iPhones.

Das Unternehmen wurde 2003 von Dan Dobberpuhl gegründet, der in der Branche kein Unbekannter ist. Kontakt besteht zwischen den beiden Unternehmen schon länger. P.A. Semi hätte gern PowerPC-Chips für Apple-Rechner geliefert. Doch damals entschied sich Steve Jobs überraschenderweise für Chips von Intel.

Die Übernahme dürfte Intel-Boss Paul Otellini vor den Kopf stoßen. Der hatte gehofft, dass Apple neben den Computern auch seine mobilen Geräte mit Intel-Chips der Serie Atom bestücken würde. Wenn Apple einen eigenen Chip-Entwickler besitzt, dürfte das allerdings höchst unwahrscheinlich sein.

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WG-Zimmer mit dem iPhone finden

Von: Dirk Kunde, Mittwoch, 23. April 2008 12:29 Uhr

© Studenten-WGWer meint, die Early-Adopter sitzen nur in hippen Agenturen, die aussehen wie ein iMac von Innen, der täuscht sich. Sie wohnen in WGs. Damit man WG-Zimmer aber auch Wohnungen als Student leichter findet, bietet Studenten-WG eine iPhone-optimierte Seite.

Nach der Auswahl des Bundeslandes und der Stadt, kann man in den Angeboten stöbern. Dabei wird es dem akademischen Nachwuchs leicht gemacht: Neben allen Angaben zu Größe, Lage und Preis, gibt es auch einen Link zu Google-Maps – und schwups – schon zeigt die Stecknadel in der Straßenkarte an, wie weit entfernt die Wohngemeinschaft vom Audimax oder dem Kneipenviertel ist. Ist eine Telefonnummer angegeben, kann der Suchende direkt auf “Anruf” klicken. Also Hut ab, da nutzt mal wirklich jemand die Möglichkeiten des Smartphones. Das wird sofort in meiner Liste iPhone-optimierter Seiten aufgenommen.

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UMTS-iPhone ohne Netzbindung in Italien

Von: Dirk Kunde, Dienstag, 22. April 2008 11:46 Uhr

UMTS iPhone ohne Netzbindung in ItalienItalien könnte das erste europäische Land mit einem UMTS-iPhone (3G) werden. Laut einem Bericht der italienischen Zeitung La Repubblica hat Apple-Boss Steve Jobs einen Vertrag mit der Telecom Italia (TIM) geschlossen. Der hat es in sich: Jobs gibt die exklusive Netzbindung und damit die monatliche Umsatzbeteiligung auf.

TIM verkauft bereits in wenigen Wochen das iPhone in Italien zu einem höheren Preis als in den übrigen europäischen Ländern. Apple ist am Verkauf beteiligt, nicht jedoch an den laufenden Einnahmen. Bereits zum Weihnachtsgeschäft könnten weitere Provider das iPhone verkaufen und in ihrem Netz betreiben.

Die enttäuschenden Verkaufszahlen in Europa könnten Jobs zu diesem Strategiewechsel veranlasst haben. Für eine weite Verbreitung der Hardware, verzichtet Apple auf monatliche Provisionen. Der AppStore könnte den Umsatzverlust mehr als kompensieren. Ab Ende Juni verdient Apple an jedem verkauften Programm freier Entwickler 30 Prozent. Die Rechnung ist einfach: Je mehr Menschen ein iPhone besitzen, desto mehr werden auch Software dafür kaufen.

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