Beiträge vom Juni 2008

iPhone klopft ans Firmentor

Von: Dirk Kunde, Montag, 30. Juni 2008 13:49 Uhr

Nach einem Bericht der Welt, plant die Deutsche Bank ihren Mitarbeitern neben Blackberrys auch das neue iPhone 3G als Diensthandy anzubieten. Auf Druck der Führungsetage soll das Smartphone in dem Finanzkonzern zum Einsatz kommen.

Im Gespräch mit Blackberry-Nutzern höre ich aber immer wieder: Auf der Tastatur tippe ich so schnell mit zwei Fingern, das bekomme ich beim iPhone nicht hin. Man darf also gespannt sein, wie viele Manager mit ihrer Gewohnheit brechen und wirklich umsteigen.

Für Apple ist es hervorragend, das sich eine so große Bank als Pilotkunde für die Businessanwendungen andient. Schließlich setzen Geldhäuser besondere Ansprüche an die Sicherheit ihrer elektronischen Kommunikation.

Letzte Woche schreckte jedoch eine Meldung die Business-Nutzer auf. Im Kleingedruckten schloss T-Mobile die Nutzung von IP VPN aus. Wahrscheinlich aus Angst, dass Anwender, die sich in Firmennetze einwählen, deutlich mehr Daten abrufen und so das Netz belasten.

Dabei hat Apple extra mit Ciscos IPSec VPN eine Möglichkeit geschaffen, damit Nutzer geschützt Daten aus ihren Unternehmen empfangen und senden können. Das wäre ein schwerer Rückschlag für Apples-Businessstrategie. Der Aufschrei veranlasste T-Mobile-Sprecher Alexander von Schmettow zu einem schriftlichen Statement: “Das Apple iPhone 3G wird in seinem werkseitigen Funktionsumfang von T-Mobile in keiner Weise eingeschränkt. Die Nutzung des VPN-Clients auf dem Apple iPhone ist grundsätzlich möglich, hier gibt es keinerlei Einschränkungen. Ergänzend wird T-Mobile seinen Geschäftskunden in Kürze ein attraktives Produkt auf Basis eines eigenen APNs (“Mobile IP VPN”) anbieten. Für dieses Produkt wird es eine eigene Produktbeschreibung und eine eigene Preisliste geben.”

Im Klartext: Eine Soft- oder Hardware-Sperre wird es von T-Mobile also nicht geben. Kleinere Unternehmen werden mit dem Update 2.0 die IPsec-VPN-Einwahl nutzen können. Größere Unternehmen, die die jeweiligen Datenpakete pro iPhone überschreiten (300 MB – M, 1 GB – L, 5 GB – XL), werden zur Kasse gebeten.

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iPhone Tarifrechner

Von: Dirk Kunde, Freitag, 27. Juni 2008 20:00 Uhr

Also eigentlich ist die Tarifstruktur von T-Mobile mit vier Tarifen für das iPhone ja recht übersichtlich. Doch wer noch nicht weiß, welcher Tarif zukünftig beim iPhone 3G für ihn der beste ist, kann das bei iphone.telfish.com ermitteln lassen.

Am besten kennt man bereits sein eigenes Nutzungsprofil. Über Schieberegler kann man die Anzahl und Dauer seiner Anrufe sowie SMS einstellen und bekommt dann den besten Tarif angezeigt.

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iPhone 3G kostet in der Herstellung 173 $

Von: Dirk Kunde, Donnerstag, 26. Juni 2008 16:33 Uhr

Der amerikanische Technikmarktforscher iSuppli macht die Rechnung auf, was ein iPhone 3G (8 GB) in der Herstellung kostet. Dabei kommt er für die Materialkosten und den Zusammenbau auf 173 US-Dollar. Darin sind Softwareentwicklung, Verpackung, Marketing und Vertrieb nicht enthalten.

Natürlich sind die Zahlen nur Schätzungen, da die iSuppli-Analysten bisher kein iPhone 3G in den Händen hatten, um die verbauten Teile in Augenschein zu nehmen. Interessant ist aber schon, zu sehen, dass der UMTS-Chip 15 Dollar, der WLAN-Chip gerade mal 4 Dollar kostet.

Trotz mehr Technik in der zweiten Generation, ist das iPhone 3G günstiger in der Produktion, Dank des Preisverfalls bei technischen Bauteilen. Das macht gleich 23 Prozent aus. Die Teile in der Erstversion und das Zusammenbauen kosteten hier noch 226 Dollar.

Zu welchem Preis Apple die iPhones an die Provider verkauft, darüber gehen die Schätzungen auseinander. Isuppli schätzt 499 Dollar, so dass die Provider 300 Dollar drauflegen müssen, um den Marktpreis von 199 Dollar zu erreichen. Andere Marktbeobachter gehen von 325 Dollar Abgabepreis aus. In der Regel liegen die Subventionen der Mobilfunkprovider für Smartphones in den USA bei 200 bis 300 Dollar.

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Schutzfolie für das iPhone-Display

Von: Dirk Kunde, Mittwoch, 25. Juni 2008 12:40 Uhr

Gestern fiel mir das iPhone aus der Brusttasche, nun habe ich einen tiefen Kratzer im Aluminium. Mist! Das Display ist unbeschadet. Eine Siliconhülle hätte das wohl verhindern können, doch teste ich gerade Displayschutzfolien. Ecultor aus Bocholt hat mir zwei Muster zukommen lassen. Ein Crystalclear- und ein Antireflex-Displayschutz. Doch überzeugt haben mich beide nicht, ich nutze mein iPhone wieder folienlos.

Die Gründe:

  • Man muss schon eine sehr ruhige Hand haben, um die Folie hundertprozentig passend auf das Display zu bekommen, so dass Home-Button und Hörer frei bleiben.
  • Man muss schon sehr viel Übung haben, die Folie so aufzutragen, dass sich darunter keine Bläschen bilden.
  • Das Bild, insbesondere bei Webseiten, wirkt mit Folie matschiger und diffuser. Sollten Bläschen unter der Folie sein, verschlimmert sich dieser Effekt.
  • Bei Sonne gibt es zwar keine Reflexe, aber da es ist sehr hell, sieht man auf dem Display eh kaum etwas.
  • Nach einer Weile sieht man auch auf der Folie die lästigen Fingerabdrücke.

Ok, also meins sind Schutzfolien nicht. Wer sein iPhone jedoch zusammen mit Kleingeld und Schlüsseln in die Tasche steckt, sollte über den Einsatz mal nachdenken.

Die Folien kosten bei Ecultur 9,95 Euro pro Stück, es gibt sie auch zum gleichen Preis bei T-Mobile im Zubehör-Shop.

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iPhone 3G bei der Lufthansa gewinnen

Von: Dirk Kunde, Dienstag, 24. Juni 2008 20:37 Uhr

In einem Newsletter wirbt die Lufthansa für ihr neues Portal mobile.lufthansa.com. Als Anreiz sich das mal anzuschauen und auszuprobieren, verlost die Airline neue iPhones 3G (wobei die genau Zahl nicht genannt wird). Lustigerweise ist in dem Newsletter ein T-Mobil-gebrandetes HTC-Gerät und kein iPhone zu sehen.

Wer sich den Link zum Portal auf sein internetfähiges Handy schicken lässt, kann am Gewinnspiel teilnehmen. Bei mir kam leider kein Link auf dem iPhone an.

Neben Flugauskünften, bietet Lufthansa in dem Portal einige nette Dienste unter dem Motto “papierlos Reisen”. Der Check-in und die Auswahl des Platzes anhand eines Sitzplans erfolgen auf jedem internetfähigen Handy. Aber auch die Bordkarte besteht nur noch aus Pixeln. Zur Kontrolle wird ein 2D-Barcode dargestellt, wie man ihn von selbst ausgedruckten Bahnfahrkarten kennt. Eine praktische Sache, so kann die Bordkarte nicht mehr verloren gehen – aufgeladener Akku vorausgesetzt.

Wer am Gewinnspiel interessiert ist, hier entlang.

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Eine Umsteigermeldung und ihre Quelle

Von: Dirk Kunde, Montag, 23. Juni 2008 19:05 Uhr

Ein Viertel aller iPhone-Besitzer in den USA besaß zuvor ein razr von Motorola. Eigentlich eine spannende Meldung. Da überholt Apple seinen ehemaligen Partner in Sachen Markterfolg.

Eigentlich ist das iPhone nämlich das Resultat einer gescheiterten Zusammenarbeit. Steve Jobs war von der Kooperation mit Motorola und dem Musik-Handy (konnte Lieder aus der iTunes-Datenbank abspielen) so frustriert, dass er hinwarf und sein eigenes Handy entwickelte. Der Rest ist Geschichte.

Nun geistern diese Zahlen aktuell als Ergebnis einer Befragung von J. D. Power Associates durch Blogs und Medien. Unter anderem Crunchgear und Informationweek nehmen die Meldung auf, doch geht man den Quellen einmal nach, ergibt sich ein anderes Bild: Die Meldung geht zurück auf einen Artikel bei Arc Chart (Teil einer Invstementbank und Beratungsgesellschaft) von Anfang des Monats. Doch darin wird klar, die oben erwähnte Zahl stammt aus einer Umfrage von Rubicon Consulting. Danach besaßen iPhone-Nutzer vorher ein Motorola razr (24%), ein Windows Mobile Smartphone (14%), einen Blackberry (13%) oder einen Palm (7%), der Rest bleibt offen. Bei der Umfrage wurden jedoch  lediglich 480 iPhone-Bestizer befragt, also eine recht kleine Basis für Aussagen über den amerikanischen Markt. Der “shock report” ist dann doch nicht so shocking.

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iPhone 3G auch bei Gravis

Von: Dirk Kunde, Montag, 23. Juni 2008 17:42 Uhr

Nach einem Bericht der Wirtschaftswoche wird der Apple-Händler Gravis, neben T-Mobile, ab dem 11. Juli 2008 das iPhone 3 G verkaufen. Dann kann man auch in einer der bundesweit 29 Filialen das Apple-Handy – allerdings nur mit T-Mobile-Vertrag – erhalten.

Eigentlich hatten sich schon zum Verkaufsstart der ersten iPhone-Generation Ende 2007 Gravis, Karstadt als auch der Media Markt Hoffnungen gemacht, das Smartphone zu verkaufen. Ob Karstadt (heute Arcandor) noch Interesse hat, ist unbekannt. Die Verhandlungen mit der Media-Saturn-Holding allerdings laufen, laut Wiwo noch. Schwierigkeiten bereitet die exklusive Vertriebspartnerschaft mit dem T-Mobile-Konkurrenten Debitel.

Doch in anderen Medien macht sich Debitel-Chef Oliver Steil bereits Hoffnungen, dass der Vertrieb bald nicht mehr ganz exklusiv ausfallen wird: “Das wird möglicherweise aufweichen, wenn die nächste Generation von iPhones auf den Markt kommt, und dann könnte T-Mobile Vertriebspartner auswählen. Ich hoffe, dass wir dabei gute Chancen haben.”

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Das iPhone ein Fussballspieler?

Von: Dirk Kunde, Mittwoch, 18. Juni 2008 16:38 Uhr

Ok, die Überschrift mag verwirren. Hier die Auflösung: Wer als Bestandskunde von T-Mobile ab dem 11. Juli auf eine iPhone 3G umsteigen will, muss voraussichtlich eine Ablösesumme für den Altvertrag zahlen.

Verstanden? Nein, hier ist der Originaltext aus der FAQ-Liste von T-Mobile:

“Welche Upgrade-Möglichkeit bieten Sie Ihren Bestandskunden an?

T-Mobile Kunden, die mindestens 6 Monate einen T-Mobile Vertrag besitzen, können sich innerhalb Ihrer Vertragslaufzeit ab dem 01.07.2008 für das neue iPhone 3G entscheiden. Hierfür geben wir Ihnen die Möglichkeit, vorzeitig eine Vertragsverlängerung bei Zahlung eines Ablösebetrages durchzuführen.”

In der Regel verlangt T-Mobile 10 Euro für jeden nicht genutzten Monat. Das heißt, wer im Juli 2008 auf das neue iPhone umsteigt, zahlt den Gerätepreis gemäß seinem Complete-Tarif. Zu diesem Zeitpunkt verlängert sich der Vertrag um 24 Monate. Wurde der Altvertrag im November 2007 abgeschlossen, bleiben also 16 Monate ungenutzt. Macht nach Adam Riese 160 Euro Ablösesumme. Also wirklich kundenfreundlich wäre das nicht. Ich hoffe, die Bonner kommen noch auf eine bessere Lösung, denn offiziell sind diese Ablösekonditionen nicht.

Quelle: fscklog.com

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Blick in die Suchzukunft

Von: Dirk Kunde, Mittwoch, 18. Juni 2008 16:11 Uhr

Nicht mehr Suchworte eintippen, nur ein Foto machen, einschicken und die Infos erscheinen auf dem Handydisplay. Eine schöne Suchzukunft - so jedenfalls stellt sich das der schweizer Anbieter Kooaba vor.

In der ersten Ausbaustufe funktioniert die visuelle Erkennung nur mit Kinoplakaten oder Anzeigen. Später sind auch Sightseeing-Objekte “abfragbar”.

Schickt man die MMS oder eine Mail mit Kinoplakat an Kooba, bekommt man kurz darauf die wichtigsten Filminformationen oder kann eine Kinoticket bestellen. Eine Ausweitung auf alle möglichen Dinge im täglichen Leben ist ein reizvoller Gedanke. Da erfährt man etwas über das Gebäude vor dem man steht oder bekommt die Produktinformation zu einem Möbelstück, das man in einem Schaufenster gesehen hat

Kooaba wurde Ende 2006 als Spinn-off der renommierten ETH Zürich gegründet. Das Video zeigt, wie der Suchdienst funktioniert:

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Ausverkauf bei T-Mobile

Von: Dirk Kunde, Mittwoch, 18. Juni 2008 15:43 Uhr

Wer ohne UMTS und GPS leben kann, sollte jetzt zuschlagen: T-Mobile verkauft die restlichen iPhones (2G) der ersten Generation für einen Euro.

Der Preis gilt für alle Complete-Tarife mit einem Zweijahresvertrag. Wer also hauptsächlich in Ballungsräumen (WLAN) unterwegs ist und sich dort gut zurechtfindet (einfach Lokalisierungsfunktion), für den reicht ein iPhone 2G vollkommen aus.

Zumal man vom kostenlosen Update auf die Software-Version 2.0 Anfang Juli profitiert. Neben Funktionserweiterung wird das iPhone damit business-tauglich und erhält Zugang zum AppStore - dem Pimp-my-Phone-Laden von Apple.

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Adobe könnte, wenn Jobs wollte

Von: Dirk Kunde, Dienstag, 17. Juni 2008 19:10 Uhr

Adobe, Hersteller von Flash, hat beiläufig zu den Ergebnisse des zweiten Quartals berichtet, dass sie Flash für das iPhone fertig hätten. Es läuft jedenfalls auf dem iPhone-Emulator.

Jetzt liegt es an Apple-Boss Steve Jobs, ob er die Software in seinem AppStore zulässt. Für die Nutzer wäre es klasse, da viele Webseiten mit Flash-Elementen arbeiten. Doch Jobs hegt eine lebhafte Abneigung. Die abgespeckte Flashversion für mobile Geräte hat er als zu leistungsschwach für das iPhone abgelehnt.

Auf der WWDC hat Apple SproutCore näher vorgestellt. Die Open-Source-Software ist ein plattformunabhängiges, Cocoa-inspiriertes JavaScript Framework, mit dem man Anwendungen im Web gestalten kann, die wie Desktop Anwendungen wirken. Das wird beispielsweise bei MobileMe eingesetzt. Technik-Gurus vermuten nun, dass SproutCore auch für Medieninhalte - evtentuell statt Flash – zum Einsatz kommen könnte.

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