Von: Dirk Kunde, Mittwoch, 30. Juli 2008 18:28 Uhr
Gute Nachrichten für die Nutzer von MobileMe: David G. schreibt im Apple-Blog, der Fehler sei gefunden. Die betroffenen ein Prozent der Nutzer haben ihre Emails und Adressen wieder.
Der Start der “Wolke“, in der Termine, Adressen und Mails mit allen Endgeräten synchronisiert werden, verlief so holprig, wie sich der Slogan auf der deutschen Apple-Seite anhört: “Der einfache Weg zu synchronen Daten”.
Apple musste sich zum Start des Dienstes viel Hohn und Spot gefallen lassen. Von FailMe war da die Rede. Auf Druck von Apple-Boss Steve Jobs wurde ein Blog eingerichtet. “Steve Jobs has asked me to write a posting every other day or so to let everyone know what’s happening with MobileMe…“, schreibt der ominöse David G. in seinem ersten Eintrag vom vergangenen Freitag.
Das arme iPhone - muss wirklich für alles herhalten. Da bewirbt einer seine Plastikdübel auf die lustige Art und ein iPhone muss dran glauben. Komischerweise kann Bastelpabst Jean Pütz später mit dem defekten Smartphone einen Anruf annehmen. Gut, Logik bleibt in diesem Spot auf der Strecke, Hauptsache er erfüllt seinen viralen Zweck …
Für Entwickler steht die iPhone Firmware Version 2.1 zum Download bereit. Laut Gearlive erhalten die Programmierer darin erweiterten Zugang zu Core-Location-Funktionen. Bisher kann der GPS-Chip nur den aktuellen Standort des Nutzers in Straßenkarten anzeigen. Mit den verbesserten Möglichkeiten können Entwickler Anwendungen schreiben, die Geschwindigkeit und Richtung des iPhone-Nutzers berücksichtigen. Damit wäre eine genauere Routenführung möglich.
Diese Frage bleibt jetzt nie mehr unbeantwortet. Innerhalb weniger Tage hat sich Shazam zu meiner absoluten Lieblingsanwendung auf dem iPhone enwickelt.
Unbekannten Song im Radio hören, iPhone in Richtung Lautsprecher halten, innerhalb weniger Sekunden kommt die Antwort: Titel, Interpret, Album-Foto erscheinen auf dem Display. Im Idealfall sogar der Link zum Musikvideo bei YouTube. Da kann man dann noch mal rein(schauen)hören, bevor Steve uns im iTunes Store zur Kasse bittet. Dafür ist Shazam kostenlos - App und Lied-Erkennung. Bei anderen Providern wird pro Abruf kassiert.
Bisher hat die Software alle getesteten Lieder erkannt. Scheint auch bei anderen gut zu funktionieren, denn aktuell liegt Shazam auf Platz fünf der meistgeladenen (kostenlosen) Programme. Shazam hat seinen Sitz in London und verfügt über rund vier Millionen erkennbare Musikstücke in seiner Datenbank.
Geek-Talk im US-Fernsehen: Walt Mossberg (Wallstreet Journal), Michael Arrington (Techcrunch) und Steven Levy (Wired) diskutieren in der Charlie Rose Show das iPhone 3G – fast eine Stunde lang.
Von: Dirk Kunde, Mittwoch, 23. Juli 2008 14:48 Uhr
Was für eine Auswahl. Apples AppStore ist wie der Megasupermarkt auf der grünen Wiese. Kilometerlange Regalreihen mit tausenden Varianten Zahnpasta und Joghurt. Was nehme ich bloß?
Etwas Orientierung in diesem Mega-Software-Store wollen drei Jungs aus Österreich und Deutschland mit app-to-date bieten. Alle zwei Stunden checken sie die Neuzugänge für das iPhone und den iPod Touch. Alle Applikationen (Apps) können bewertet und kommentiert werden. Dazu gibt es eine Programmbeschreibung, Screenshot, Angaben zur Sprache, Dateigröße, Preis und natürlich einen Link zum AppStore in iTunes. Die Seite bietet auch für Zahlenliebhaber etwas: In den AppStore Statistics zeigen bunte Säulen wie viele Apps kostenlos sind, in welchen Kategorien die meisten Apps zu haben sind und in welcher Woche wie viele Programme freigeschaltet wurden.
Der Apple AppStore ist außerordentlich erfolgreich gestartet. Gleich am ersten Wochenende verzeichneten die Apple-Server 10 Millionen Downloads.Los ging es mit 800 Apps, von denen 200 kostenlos sind, nun werden es stündlich mehr.
Es ist schon große Klasse, sein iPhone jetzt individuell erweitern zu können. Erstaunlicherweise erhält man selbst für kostenlose Software einen Abrechnungsbeleg von Apple.
Von: Dirk Kunde, Dienstag, 22. Juli 2008 17:40 Uhr
Das Blog-Programm Wordpressgibt es bei Wordpressoder im AppStore auch für das iPhone. Dann kann man mit gewohnter Benutzeroberfläche unterwegs Einträge schreiben oder Bilder der iPhone-Kamera hochladen.
Enorm praktisch, aber ich lass es mal auf einen Praxistest ankommen, ob ich einen Blogeintrag auf dem iPhone getippt bekomme – lange Texte finde ich schon schwierig.
Von: Dirk Kunde, Dienstag, 22. Juli 2008 13:08 Uhr
iPhone-Blog.eu zeigt das Video eines amerikanischen Belastungstests für das iPhone 3G. Das Smartphone übersteht einen Kratztest mit Schlüsseln, Eintauchen in Milch und das Abspülen unter laufendem Wasser. Nur der Sturztest ist zu viel – nach dem dritten Fall ist das Display hinüber. Zum krönenden Abschluss fährt noch ein Motorrad über das iPhone.
Von: Dirk Kunde, Dienstag, 22. Juli 2008 11:15 Uhr
Eine Kleinigkeit ist mir bei Version 2.0 auf dem iPhone noch aufgefallen: Die Passworteingabe wurde verbessert. Tippt man ein Passwort ein, sieht man nun das jeweils letzte eingegebene Zeichen. So kann man nachvollziehen, ob man sich vertippt hat.
Zuvor sah man bei der Eingabe nur schwarze Kreise. Das war ganz schön nervig, vor allem bei langen Passwörtern, die Zahlen, Groß- und Kleinschreibung enthielten. Man konnte sich nie sicher sein, ob man alles richtig eingegeben hatte.
Von: Dirk Kunde, Dienstag, 22. Juli 2008 10:07 Uhr
Antworten auf diese Frage liefert der Verfügbarkeitscheck von T-Mobile. Nein, kein Scherz, die haben so etwas wirklich. Ob die Seite tatsächlich an ein Warenwirtschaftssystem angeschlossen ist, kann ich nicht sagen. Vertraut man jedoch der Seite, könnte man in Hamburger Telekom-Shops noch iPhones 3G bekommen.