Beiträge vom August 2008

Peter Struck kann iPhones knacken

Von: Dirk Kunde, Freitag, 29. August 2008 16:21 Uhr

Peter Struck kann iPhones knackenDie amerikanische Klatschseite Valleywag zeigt zu einem Artikel über eine Sicherheitslücke im iPhone ein Foto von Peter Struck, dem Vorsitzenden der SPD-Fraktion im Deutschen Bundestag. Meinen die das ernst? Vermutlich kannte der Schreiber den älteren Herrn im Anzug nicht, als er bei Getty Images nach einem Foto mit iPhone suchte.

Unter der Überschrift “Jeder Anzugträger kann das iPhone-Passwort knacken” wird beschrieben, wie man die PIN-Eingabe umgeht und dennoch Adressen und Telefonnummern auslesen kann. Detailfragen dazu bitte an die SPD-Fraktion.

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iPhone Girl: Das Lächeln der Globalisierung

Von: Dirk Kunde, Donnerstag, 28. August 2008 17:29 Uhr

iPhone Girl: Das Lächeln der GlobalisierungIrgendwie ist es doch nett: Als Mark (markm49uk) in Kingston Upon Hull in Großbritannien sein neues iPhone 3G aktiviert, lächelt ihm diese junge Chinesin vom Startbildschirm entgegen. Sein Beitrag in MacRumors mit zwei weiteren Bildern schlägt hohe Wellen, allein 394 Kommentare zieren seinen Beitrag.

Laut einer Agenturmeldung ist die junge Dame Mitarbeiterin von Foxconn, dem taiwanesischen Fertigungsunternehmen, das für Apple die iPhones zusammenbaut. Die Bilder sind vermutlich in der chinesischen Fertigungsstätte bei Shenzhen entstanden – entweder aus Spaß oder aus Testzwecken. Später wurde das Löschen der Testbilder einfach vergessen. Vermutungen, die Frau könnte deswegen gefeuert worden sein, widersprach ein Foxconn-Sprecher. Wäre ja auch vollkommen unsinnig. Dieses kleine Missgeschick gibt der globalisierten Produktion doch ein sympatisches Gesicht.

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T-Mobile beschleunigt EDGE

Von: Dirk Kunde, Donnerstag, 28. August 2008 17:02 Uhr

Rechtzeitig zur Internationalen Funkaussellung (IFA), die morgen in Berlin beginnt, lässt T-Mobile wissen, dass bis Jahresende der Datentransfer im EDGE-Netz auf bis zu 260 kbit/s angehoben wird. Aktuell sind bis zu 220 kbit/s möglich. Immerhin – knapp 20 Prozent schneller. Das dürfte die Nutzer der ersten iPhone-Generation freuen. Die Bonner sind der erste Mobilfunkbetreiber in Deutschland, der sein gesamtes GSM-Netz flächendeckend mit EDGE-Technik ausstattet.

Laut Pressetext dürfen sich aber auch die Besitzer von iPhones 3G freuen, denn das UMTS-Netzes mit HSDPA 7,2 Mbit/s und HSUPA 2 Mbit/s wird ebenfalls weiter ausgebaut.

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Arbeiten mit MobileMe

Von: Dirk Kunde, Dienstag, 26. August 2008 20:44 Uhr

Arbeiten mit MobileMeMobileMe, die “Datenwolke” von Apple hatte einen schweren Start, doch ein Test ist das “Exchange für Arme” wohl wert. Die Einrichtung auf der Apple-Seite geht flott und reibungslos. Benutzername, Passwort, Anschrift und eine Kreditkarte – schon ist man dabei. Beim ersten Web-Login stößt der geneigte PC-User auf eine sehr mac-affine Benutzeroberfläche. Schön, kann man sich dran gewöhnen.

Die Einstellungen im iPhone unter “Mail, Kontakte, Kalender” sind schnell gemacht. Im Wesentlichen fügt man ein neues E-Mail-Konto hinzu. Über Benutzer@me.com werden die Daten mit den Apple-Servern synchronisiert.

Wer Bedenken hat, dass seine Daten nun auf fremden Servern, irgendwo im Internet liegen, der sollte lieber gleich die Finger davon lassen. Kann dann aber auch seine Einträge in Social Networks löschen und sollte Google Mail, iGoogle und die vielen anderen Dienste der Suchmaschine umgehen.

So, meine Daten sind nun drin. Auf einmal sehe ich hier alle meine Adressen. Praktisch, von jedem Rechner mit Internetzugang nun darauf zugreifen zu können. Hinter dem kleinen Zahnrad verbirgt sich sogar eine Funktion für den Import von Adressen im vCard-Format. So kann man von verschiedenen Rechnern Kontaktdaten importieren.

Generell empfiehlt es sich bei jeder Rubrik unter dem Zahnrad bei “Einstellungen” zu schauen. Hier kann man beispielsweise die Adresswiedergabe auf ein deutsches Format einstellen.

Beim Kalender bekam ich in der Weboberfläche erst mal einen gehörigen Schrecken. Die Uhrzeiten stimmten hinten und vorne nicht. Das lag an den amerikanischen Grundeinstellungen. AM und PM mussten weg, die richtige Zeitzone her und eine 24 Stunden Zeitanzeige. Auch bei den anderen Dingen dominieren die US-Einstellungen. Manche Unterpunkte bei iDisk oder in der Gallerie scheint es nur in Englisch zu geben.

Für technikverliebte Privatleute oder kleinere Büros ist die automatische Kalender-Synchronisation schon schwer praktisch. Man gibt im iPhone unterwegs einen neuen Termin ein, und eine halbe Minute später erscheint der Eintrag in der Webanwendung.

Bei meinem Kalender im iPhone bestehen seit dem letzten Update die drei Kalenderrubriken “Home”, “Kalender” und “Outlook Calendar”. Keine Ahnung, wo die auf einmal herkommen. Ich will für PC und iPhone nur einen Kalender. Wie löscht man die anderen ohne Termine zu verlieren?

MobileMe hat auch ein Mailprogramm. Darüber verschickt man die Mails von Benutzer@me.com. Die Gallerie ermöglicht das Hochladen, Sortieren, Kommentieren und gemeinsame Betrachten von Fotoalben. Das teste ich später. iDisk ist eine Online-Festplatte oder ein vereinfachter FTP-Server. Hier kann man Dateien lagern, die man sichern will oder von verschiedenen Rechnern aus bearbeiten möchte. 10 GB stehen zur Verfügung, wobei das Gesamtpaket 20 GB für alle Daten bei MobileMe umfasst. Der Preis für die “Datenwolke”: 79 Euro im Jahr (irgendwo stand etwas von `zuzüglich Steuern´ – wäre ja typisch amerikanisch). Die ersten 60 Tage sind eine kostenlose Testphase.

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Unheil über Apple: Klage und Beschwerden

Von: Dirk Kunde, Freitag, 22. August 2008 14:03 Uhr

Es braut sich was zusammen über Cupertino. Gesprächsabbrüche, langsame UMTS-Verbindungen und abstürzende Apps. Den Start des iPhone 3G samt AppStore hat sich Steve Jobs sicherlich anders vorgestellt. Das ganze hat ihn so aufgewühlt, dass er selbst für eine Antwortmail in die Tasten griff: “This is a known iPhone bug that is being fixed in the next software update in September.” Die einzeilige Mail bezieht sich auf den Blog-Eintrag einer namentlich ungenannten Leserin des AppleInsiders. Bei ihr stürzen Programme aus dem AppStore wiederholt ab oder springen willkürlich zum Start-Bildschirm zurück. Das Update auf die Version 2.02 konnte die Probleme bisher nicht beheben.

Nun tauchen Vermutungen auf, dass die Programmabstürze nicht ausschließlich am iPhone liegen. Die Version 7.7.1 von iTunes könnte mitschuld sein. Anwender, die ein “Downgrade” auf 7.7 vollzogen, hätten keine Probleme mehr mit den Apps.

Zu allem Überfluss rollt auch noch eine Sammelklage auf Apple zu. iPhone-Besitzerin Jessica Alena Smith reichte beim U.S. District Court for Northern Alabama in Birmingham eine Klage gegen das Unternehmen wegen ungerechtfertigter Bereicherung und irreführender Werbung ein. Ihr sollen sich weitere Betroffene anschließen, damit eine Sammelklage zugelassen wird.

Sie wirft Apple vor, in Präsentationen und Werbung den Eindruck erweckt zu haben, das iPhone 3G sei doppelt so schnell bei halbierten Preis gegenüber der Erstgeneration. Doch schon kurz nach dem Kauf, musste sie enttäuscht feststellen, das SMS, E-Mail-Versand und Internetsurfen deutlich langsamer funktionierten als versprochen.

Da kann man als Erstgenerations-Nutzer ja mal froh sein. Die Geschwindigkeit ist wie immer, Gespräche brechen nicht ab und alle geladenen Apps funktionieren.

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Raumschiff landen

Von: Dirk Kunde, Mittwoch, 20. August 2008 17:29 Uhr

Raumschiff landenWarten auf den Bus, warten auf eine Verabredung: Einfach das iPhone rausholen und ein Raumschiff landen. Damit kann man schon mal etliche Minuten überbrücken. Es ist nämlich gar nicht so einfach Landewinkel, Position und Geschwindigkeit so hinzubekommen, dass das Raumschiff sanft aufsetzt. Wohl deshalb heißt das kostenlose Spiel auch Crash Landing.

Durch einfache Bewegung des iPhones wird die kleine Rakete gesteuert. Man hat nur wenig Treibstoff für das Landemanöver, danach stürzt sie ab. Was man deutlich am Vibrationsalarm spürt. Leider zickt das Spiel seit dem Update auf 2.02 gelegentlich herum. Einfach noch mal neu starten – ist halt nicht so einfach im Weltraum.

Preis: Kostenlos, Größe: 1,3 MB

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Behebt Software 2.02 UMTS-Verbindungsprobleme?

Von: Dirk Kunde, Mittwoch, 20. August 2008 17:28 Uhr

Seit gestern ist die Firmware-Version 2.02 für das iPhone über iTunes zu haben. Es wird vermutet, dass dieses Update die Verbindungsprobleme bei Telefonaten und schlechte Übertragungsraten im UMTS-Netz beim iPhone 3G beheben wird. Ein T-Mobile Sprecher bestätigte gegenüber der Nachrichtenagentur Reuters: “Wir hatten Beschwerden mit Verbindungsabbrüchen in den Niederlanden. In Deutschland gab es nicht mehr Beschwerden als üblich.”

Der Analyst Richard Windsor von Nomura vermutete öffentlich, das Problem liege an den UMTS-Chips von Infineon. Das Münchner Unternehmen verweigerte dazu einen Kommentar. Es hieß lediglich, dass dieselben 3G-Chips in Samsung-Handys einwandfrei funktionieren würden.

Noch ist es zu früh zu sagen, ob die Probleme wirklich behoben sind. Freue mich da jedoch auf Reaktionen. Erste Nutzerkommentare lassen anderes vermuten.

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Apple schenkt MobileMe-Kunden 60 Tage freie Nutzung

Von: Dirk Kunde, Dienstag, 19. August 2008 11:37 Uhr

Apple entschuldigt sich bei seinen MobileMe-Kunden für den schlechten Start des Synchronisationsdienstes mit weiteren 60 kostenfreien Tagen. Dazu heißt es auf den Support-Seiten: The transition from .Mac to MobileMe was rockier than we had hoped. While we are making a lot of improvements, the MobileMe service is still not up to our standards. We are extending subscriptions 60-days free of charge to express appreciation for our members’ patience as we continue to improve the service.

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Schnelltest: sinnlich aber nicht wasserdicht

Von: Dirk Kunde, Montag, 18. August 2008 17:44 Uhr

Schnelltest: sinnlich aber nicht wasserdichtDie Stiftung Warentest hat das iPhone 3G unter die Lupe genommen. Ergebnis: Das Display ist nicht wasserdicht. Solange es trocken bleibt, führt das iPhone 3G mit seinem berührungsempfindlichen Bildschirm aber in eine neue Dimension: Ein Multimedia-Handy, das sich sinnlich bedienen lässt.

Ansonsten ist das Testergebnis nicht sonderlich aufschlussreich. Wenig Neues. Die Berliner Tester dürften das Smartphone ganz bewusst ausgewählt haben, versprechen iPhone-Meldungen aktuell eine hohe Abdruckwahrscheinlichkeit in Zeitungen.

Auf der anderen Seite dürfte sich das iPhone mit dem Segen der Tester noch besser verkaufen. Denn wenn die Deutschen jemandem vertrauen, dann dem Urteil der Stiftung Warentest. Der vollständige iPhone-Test zusammen mit 17 weiteren Handys erscheint Ende des Monats im Test-Magazin.

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Twitter: Huch, eine Partei folgt mir

Von: Dirk Kunde, Montag, 18. August 2008 17:24 Uhr

Twitter: Huch, eine Partei folgt mirHeute bekam ich von Twitter die Nachricht: Bündnis90/Die Grünen is now following your updates on Twitter. Da habe ich mich ehrlich gesagt ein wenig erschrocken.

Ich taste mich erst langsam als iPhone-Fan an Twitter heran. Noch bin ich zögerlich und poste nur mal gelegentlich Links zu neuen Einträgen.

Warum wollen das nun die Grünen lesen? Ist das plumpe Parteienwerbung? So in der Art, ich lese Euch, wenn ihr mich lest. Das scheint aber noch nicht aufzugehen. Die Partei liest derzeit die Beiträge von 1.414 Leuten, aber nur 323 tun das Gleiche mit den Einträgen der Grünen.

Wollen sich die Grünen als moderne Partei positionieren, in dem sie Twitter nutzen und meine Einträge lesen? Ist das Ausdruck des Generationenwechels in der Parteiführung? Ach was soll´s ich denke zu viel nach. Ich schaue mir die Grünen mal als 424. Leser an.

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