Beiträge vom September 2008
Sep
30
Von: Dirk Kunde, Dienstag, 30. September 2008 10:28 Uhr
Digatrend, die Technikrubrik der Hamburger Morgenpost, hat die Leistung und Ausstattung von T-Mobiles G1 (ein Smartphone von HTC) mit Apples iPhone 3G verglichen.
Bei der technischen Ausstattung spielen beide Smartphones in der gleichen Liga. Der große Hardware-Unterschied: Das G1 hat eine Tastatur. Beide Geräte sind für die mobile Internetnutzung ausgelegt. Das iPhone lässt sich über den AppStore, das G1 über den Android Market an die Nutzerbedürfnisse anpassen. Apple hält den Daumen drauf, wer für das iPhone entwickeln darf, Google ist bei seinem Android Betriebssystem vermutlich etwas offener.
Einen eindeutigen Testsieger gibt es nicht. Das Fazit der Mopo: Während das iPhone durch die Unterstützung des Daten-Synchronisations-Service Microsoft Exchange auch Business-Kunden ansprechen will, ist das G1 vor allem für Privatanwender interessant. Wenn man sich an Googles Datensammel-Wut nicht stört…
Wer noch etwas Bedenkzeit für die Anschaffung eines Smartphones braucht, kein Problem, das G1 wird sowieso erst im ersten Quartal 2009 in Deutschland verkauft. Weitere Tests zu Smartphones findet man bei Testfreaks.de.

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Sep
29
Von: Dirk Kunde, Montag, 29. September 2008 18:23 Uhr
Für iPhones mit der Firmware Version 2.1 gibt es ein neues App von Last.fm Damit soll alles besser laufen. Meine erste Erfahrung: Kaum installiert, schon abgeschmiert. Aber danach lief es recht stabil.
Es ist schon cool, im Kalender angezeigt zu bekommen, wann der Künstler oder die Band auf Tour ist. Ein Klick und Google Maps zeigt, wo das Konzert stattfindet. Man kann Songs mit Tags versehen und so seine eigene “Radiostationen” zusammenstellen. Ein Klick aufs Cover und man hat alle Infos zum Künstler und bei Bands die aktuelle Zusammensetzung.
Auch die Oberfläche des kostenlosen Apps wurde überarbeitet. Ein echtes Schmankerl für Musik-Fans und solche, die sich inspirieren lassen wollen. Ein kleines Video, zu dem, was das App kann, findet man direkt im Last.fm Blog.
Preis: Kostenlos, Größe: 0,6 MB
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Sep
26
Von: Dirk Kunde, Freitag, 26. September 2008 17:38 Uhr
Aus der Rubrik nützliches Zubehör stelle ich heute vor: Ein Leder-Etui für das iPhone mit Batterie und Solarzellen. Zuerst zieht das iPhone den Saft aus der 1.500 mAh starken Batterie, dann müssen die Solarzellen ran, die 0,61 Watt Leistung schaffen. Allerdings dauert es 12 Stunden in der Sonne, bis die Batterie wieder voll aufgeladen ist.
Das schwarze Etui wiegt 100 Gramm. Der Preis bei Brando: 48 US-Dollar. Nach Shopangaben versenden sie weltweit.
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Sep
25
Von: Dirk Kunde, Donnerstag, 25. September 2008 17:38 Uhr
In den USA kann man das iPhone jetzt auch online bei Apple bestellen – jedenfalls fast. Ganz kommt man um den Gang in den Laden doch nicht herum. Immerhin kann man das iPhone 3G in den Apple Store seiner Wahl schicken lassen, wo das Gerät dann mit AT&T-Vertrag (auch in den USA läuft der Vertrieb noch exklusiv über diesen Provider) aktiviert wird.
Online kann man das iPhone-Modell und den Tarif auswählen. Außerdem muss man seine Social Security Nummer für die Bonitätsprüfung eingeben – ja, die wollen es wirklich genau wissen.
Dann darf man auch noch einen Wunschtermin für die Abholung im Shop angeben. Zu diesem Termin steht dann ein Berater bereit, der einem das Smartphone erklärt. Klasse Idee – und so könnte man vielleicht der vorweihnachtlichen Schlange im AT&T oder Apple Store entgehen. Für Deutschland ist noch nichts angekündigt. Klar, denn hier gibt es auch noch keine Apple Stores, der nächste wäre in London oder in Rom.
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Sep
24
Von: Dirk Kunde, Mittwoch, 24. September 2008 13:32 Uhr
Die erste deutsche iPhone Developer Conference findet am 9. und 10. Dezember 2008 in München statt. An den zwei Tagen stellen Referenten im Holiday Inn Munich City Centre aktuelle Themen und Software für das iPhone und den iPod Touch vor. Während die Referenten am Businesstag (Dienstag) verschiedene Geschäftsmodelle für das iPhone sowie erfolgreich existierende Applikationen vorstellen, fokussiert sich der zweite Tag (Mittwoch) auf das SDK und Webapplikations-Entwicklung.
Durch das Software Development Kit (SDK) lässt Apple die Entwicklerwelt an der Programmierung für das Smartphone teilhaben. Was möglich ist, welche Software Sinn macht und was man sonst noch beachten müssen, erfahren Teilnehmer in speziellen Kongressvorträgen. Die iPhone Developer Conference richtet sich an Agenturen und Webmaster, Softwareentwickler, Entwickler von Mobile-Applikationen, Online Shop-Betreiber, IT-Entscheider, IT-Leiter, sowie Leiter Business Development aus Industrie und Handel.
Die Teilnahme an dem zweitägigen Kongress kostet regulär 899 Euro (zzgl. MwSt). Frühbucher können sich bis zum 29. Oktober 2008 für 539 Euro (zzgl. MwSt) anmelden. Für Leser von iPhone-Fan.de gibt es ein besonderes Angebot. Wer sich nach dem 29. Oktober anmeldet, kann immer noch 60 Euro sparen. Mit dem Code IPHO8FAN zahlt man bei der Online-Anmeldung nur 839 Euro statt 899 Euro (zzgl. MwSt).
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Sep
23
Von: Dirk Kunde, Dienstag, 23. September 2008 16:47 Uhr
Heute haben T-Mobile, Google und HTC das erste Smartphone mit dem Google-Betriebssystem Android vorgestellt. Das G1 wird ab dem 22. Oktober in den USA exklusiv (Simlock) mit T-Mobile-Tarif für 180 Dollar zu haben sein. In Großbritannien wird es ab November verkauft. Der Rest Europas, also auch Deutschland, folgt erst Anfang 2009.
Das Google-Smartphone nimmt in Sachen Bedienung starke Anleihen beim iPhone, hat aber auch eine Tastatur (wie Nokia, RIM). Es funkt Daten via WLAN und HSDPA (UMTS). Gesurft wird mit Webkit, einem “Chrome-light”-Browser. Das Smartphone kann PDF-, Word- und Excel-Dokumente darstellen. Es ist knap 160 Gramm schwer und hat eine Drei-Megapixel-Kamera. Natürlich liegt der Schwerpunkt auf mobiler Internetnutzung: Mails, Surfen, Navigation (Google-Maps mit Streetview). Eine Liste aller Features steht hier.
Entwickler können für die Open-Source-Plattform Android eigene Anwendungen entwickeln. Jupitermedia schätzt, dass zwischen 250.000 und 450.000 G1 bis zum Jahresende verkauft werden könnten. 400.000 Geräte entsprächen vier Prozent der Smartphones, die im vierten Quartal 2008 in den USA voraussichtlich verkauft werden.
Zum Abschluss der Präsentation in New York kamen noch die Google-Gründer Larry Page und Sergey Brin auf die Bühne.
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Sep
23
Von: Dirk Kunde, Dienstag, 23. September 2008 12:30 Uhr
Der AppStore entwickelt sich zu einer Goldmine für manche Entwickler. Wired beschreibt als Beispiel Steve Demeter, der Trism programmiert hat. Es ist ein Puzzle-Tetris-Logik-Spiel für 3,99 Euro (5 Dollar). Innerhalb von zwei Monaten hat Demeter mit dem Spiel 250.000 Dollar verdient. Eine solide Summe, wenn man bedenkt, dass Apple 30 Prozent der Umsätze einbehält.
Doch der AppStore ist mittlerweile in 62 Ländern verfügbar – das bringt Masse. Wenn das so weiter läuft, verdient Demeter bis Juli 2009 knapp zwei Millionen Dollar mit seinem Programm.
Natürlich hatte der Entwickler bei seiner Arbeit nicht das Geld im Blick. Vor dem AppStore gab es das Spiel bereits für iPhones mit einem Jailbreak. Die sprudelnden Einnahmen sind nun eine netter Nebeneffekt (hüstel). “Ich bekam eine Mail von einer Frau um die 50, die schrieb, dass sie eigentlich keine Spiele spielt, aber Trism liebt. Das ist genau der Grund, warum ich das mache, “zitiert Wired Steve Demeter. Jo, alles klar.
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Sep
19
Von: Dirk Kunde, Freitag, 19. September 2008 14:37 Uhr
Manchmal sind Entwicklungen ja unfreiwillig komisch: Ausgerechnet T-Mobile wird in den USA erster Provider für das Open-Source-Handy von Google. Hierzulande pocht T-Mobile auf Exklusivität beim iPhone – verhindert jede VOIP-Lösung aus Angst vor Umsatzausfällen. Aber in den USA sind sie gleich beim offenen Android mit dabei. Einsicht oder pure Verzweiflung?
Marktstart in den USA wird vorraussichtlich im Oktober sein. Die Hardware kommt von HTC. Das Smartphone wird laut Wall Street Journal auf alle Fälle auch mit dem Google Schriftzug versehen sein.
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Sep
18
Von: Dirk Kunde, Donnerstag, 18. September 2008 18:38 Uhr
Verschiedenen Berichten (1, 2) zufolge, hat T-Mobile auf einer Pressekonferenz heute angekündigt, dass ab Oktober das iPhone 3G auch mit einer Xtra-Prepaid-Karte zu haben sein wird. Der Preis liegt bei 570 Euro. Darin ist ein Gesprächsguthaben von 100 Euro enthalten. Das Angebot bezieht sich allerdings nur auf die 8 GB-Variante.
Außerdem wird das Smartphone mit Zweijahresvertag dann mit weiteren Flatrates aus dem Segment “Max” angeboten. Insgesamt setzen die Bonner auf das mobile Internet als Wachstumsmotor und nehmen Netbooks von Acer und LG mit ins Programm auf.
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Sep
18
Von: Dirk Kunde, Donnerstag, 18. September 2008 17:07 Uhr
Geniale Eigenwerbung oder ernstgemeintes Anliegen? So ganz genau weiß man das nicht bei David Worni. Der Inhaber der Schweizer Werbeagentur Frühjahr hat unter der Domain Please-let-us-disable-autocorrection-steve.com eine Petition ins Web gestellt, die Steve Jobs davon überzeugen soll, die Autokorrektur spürbar zu verbessern oder ein Abschalt-Knopf zu implementieren.
Mit dem Thema rennt Worni offene Türen ein. Kaum ein iPhone-Nutzer im deutschsprachigen Raum ist nicht genervt von Gelandetsurzeug statt Geländefahrzeug und .es statt .de. Man darf vermuten, dass die Entwickler den Schwerpunkt auf die englischsprachige Korrektur gelegt haben. Deutsch und andere Sprachen kamen wohl etwas zu kurz. Nun gut, wenn das System wenigstens von seinem Benutzer lernen würde oder man es einfach per Schieberegler deaktivieren könnte. Die Kontrolle der Autokorrektur ist das, was beim Tippen auf dem iPhone am längsten dauert.
Aktuell haben knapp 11.000 Menschen die eidgenössische Petition unterstützt. Noch ist Zeit bis Ende September, dann soll die Wunschliste an Apple gesendet werden. Ob sich der große Konzern im fernen Cupertino davon beeindrucken lässt? «Natürlich», zitiert der Tagesanzeiger Andrea Brack von Apple Schweiz, «nimmt Apple Feedbacks und Anregungen von Kunden ernst».
Auf alle Fälle ist Frühjahr nun über die schweizerische Landesgrenze hinweg bekannt. Und zwar eigentlich als “very Apple mined”. Der Beleg: das Gruppenbild. Der programmierende Praktikant träg einen grünen iPod Shuffle am Polohemd.
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