Beiträge vom Januar 2009

Dell bastelt an einem Smartphone

Von: Dirk Kunde, Freitag, 30. Januar 2009 15:01 Uhr

Der Erfolg von Apples iPhone macht viele neidisch. Und so bastelt PC-Schrauber Dell bereits seit einem Jahr an einem eigenen Smartphone. Laut Wall Street Journal werde eine Version mit Googles Android und eine mit Windows Mobil getestet.

Auch personelle Verstärkung haben sich die Texaner geholt: Ab Februar ist Ron G. Garriques, der ehemalige Mobilfunk-Chef von Motorola, President Consumer bei Dell.

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OweMe: Ich schulde Dir was

Von: Dirk Kunde, Freitag, 30. Januar 2009 14:32 Uhr

Schulden und Außenstände mit OweMe im Blick © Benedikt TerhechteOweMe – Money Lending Manager das hört sich nach der Applikation eines amerikanischen Geizkragens an oder stammt von seinem Schwager dem Buchmacher. Wer braucht denn ein Notizbuch für Schulden?

Aber manchmal lohnt sich eben doch ein zweiter Blick. Der Macher ist kein Ami, sondern Deutscher. Benedikt Terhechte studiert Kommunikationswissenschaft, jobbt neben dem Studim und programmiert in der Freizeit. Und in erster Linie ging es ihm bei dem App nicht ums Schuldeneintreiben, sondern darum sich selbst Notizen zu machen, wann ihm jemand Geld beim Kinobesuch oder in der Kneipe lieh. Das notierte er sich dann in der Notizfunktion des iPhones. Sehr gut, aber unter den vielen Notizen fand er das später nie wieder (oder schaute auch einfach nicht nach). Dabei ist es furchtbar peinlich, wenn man das immer wieder vergisst und dem anderen ist es noch unangenehmer, wegen der kleinen Summen nachzufragen. Also, eine Gedächtnisstütze musste her, in die man schnell und situativ Sachen eintragen kann und die einen auch noch an die Rückgabe erinnert.

Mittlerweile bin ich also OweMe-Fan, weil auch noch Optik und Funktionalität stimmen. Um sich seine Schulden zu merken, klickt man auf das Plus-Symbol. Dann tippt man den Namen ein oder wählt einen aus dem Adressbuch. Ja, die Abindung an die vorhandenen Kontakte ist schon sehr praktisch, da man sich ja meist Geld von Freunden und  Bekannten leiht, die auch im Adressbuch stehen. Summe eintragen, dazu erscheint gleich ein Zahlenfeld, einen Fälligkeitstermin über die Drehräder festlegen, noch ein Stichwort wie Kino, Kneipe oder Kirmes eingeben. Schreibfaule klicken auf den Lokalisierungs-Button und OweMe merkt sich den aktuellen Standort. Fertig. Zwischen den beiden Bildschirmen “Ich schulde” und “Ich bekomme” wischt man wie zwichen den Startbildschirmen hin und her.  Sehr gelungen das Ding? Aber das sagte ich ja schon.

Preis: 1,59 €, Größe: 1,5 MB

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Dritte iPhone-Generation eine Spielkonsole?

Von: Dirk Kunde, Freitag, 30. Januar 2009 14:00 Uhr

Actionspiel auf dem iPhone © iPhone News DesinformadoIn den USA tauchen Gerüchte über die dritte iPhone Generation auf (3G steht für die dritte Mobilfunkgeneration, nicht die Geräteversion). Aufmerksame Technikfachleute von pinchmedia haben in ihrer Software Pinch Analytics als Nutzerangabe “iPhone 2.1″ gefunden. Apples erste Version identifizierte sich als “1.1″, die 3G-Version mit UMTS-Chip hieß folgerichtig “1.2″. Daraus könnte man schließen, dass “2.1″ eine komplett neue Generation ist.

Doch was soll eine dritte iPhone-Generation mehr können als die Vorgänger? Von einer leistungsfähigeren Kamera ist die Rede, die auch Videos aufnehmen kann und ein Blitzlicht hat. Wired spekuliert, Apple werde Prozessor- und Grafikleistung vor allem für Spieleanbieter optimieren. Die Entwicklung für einen besseren Chip könnten sogar im Hause stattfinden. Apple hat vor nicht allzu langer Zeit den Chipentwickler PA Semi übernommen.

Das iPhone soll der Nintendo DS und Sonys PSP Konkurrenz machen. Das iPhone hat bei Spieleprogrammierern eingeschlagen, wie berühmte Bombe. Die Steuerung über die Bewegung des Smartphones ist revolutionär. Bereits in den ersten drei Monaten des AppStores konnte man zwischen 1.500 Spieletiteln wählen. Laut Wired gibt es für DS und PSP nur zwischen 300 und 600 Titeln. Mittlerweile dürfte sich die Zahl der Games im AppStore verdoppelt haben.

Die Rubrik Spiele ist eine der wenigen mit einer Vielzahl von Unterkategorien, um überhaupt noch durchzufinden. Apple dürfte sehr gut an den Spiele-Verkäufen verdienen. Laut einer Comscore-Analyse, wurden 14 Prozent sämtlicher mobilen Spiele im Markt von einem iPhone geladen. Jeder dritte iPhone-Besitzer hat im gleichen Monat mindestens ein Spiel aus dem AppStore heruntergeladen. Laut einem Gerücht von Pocket Gamer.biz, plant Apple ein Premium-Segment für Spiele im AppStore. Dort könnten komplexe und aufwändige Spiele bis zu 20 Dollar kosten.

Wann könnte das Nachfolgemodell auf den Markt kommen? Apple startete den Erstverkauf in den USA im Juni 2007, im Juli 2008 folgte das 3G. Somit darf man spekulieren, dass die dritte Generation, zumindest in Nordamerika, im Sommer / Herbst 2009 in die Läden kommt.

Vielleicht passen dazu auch die Preissenkungen von T-Mobile in Deutschland und in Österreich. Bei uns wird das iPhone schon bald nur noch zwischen einem und 60 Euro kosten. Die Monatstarife sinken im Schnitt um fünf Euro. Lager leer machen und möglichst viele Geräte in den Markt bringen, damit man eine gute Absatzbasis für Spiele und sonstige Apps hat.

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Diese Apps werden nie das Licht des AppStores erblicken

Von: Dirk Kunde, Freitag, 30. Januar 2009 9:00 Uhr

Gute Gras in der Nachbarschaft finden mit iNeed Drugs © GizmodoHerrlich, Gizmodo präsentiert die Ergebnisse eines  Photoshop-Wettbewerbs. Die Teilnehmer sollten Apps entwerfen, die niemals in Apples AppStore zugelassen werden. Auf Platz Eins der 114 eingereichten Apps steht iNeed Drugs. Ein App, das geosensitiv den nächstgelegenen Dealer findet.

Weitere Beispiele: George Bush mit Schuhen bewerfen, ein Prostituiertenfinder (UrbanSpooge in Anlehnung an Urbanspoon), iStalk zum Verfolgen der Ex-Frau in Google-Maps, iGotYourMoney mit Finanzbetrüger Mr. Madoff und vieles mehr. Von lustig bis geschmacklos, es ist alles dabei. Einfach mal durchklicken.

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Michael Arrington nimmt sich nach Spuck-Attacke eine Auszeit

Von: Dirk Kunde, Donnerstag, 29. Januar 2009 18:14 Uhr

Michael Arrington von TechCrunch nimmt sich eine Auszeit zum Nachdenken über seine persönliche Zukunft: “I’ll be taking most of February off from writing, and decide what the best future for me is while sitting on a beach somewhere far away from my iPhone and laptop.”

Hintergrund: Kurz vor der Abreise von der Burda-Konferenz DLD in München wurde Arrington von einem Unbekannten unvermittelt angespuckt. Die Attacke hat den TechCrunch-Gründer nachdenklich gemacht – verständlicherweise. Der Mann schreibt über Start-Ups. Bei körperlichen Angriffen hört der Spaß auf – auch für enttäuschte Gründer, über die nicht auf TechCrunch geschrieben wurde.

Arrington berichtet noch vom World Economic Forum in Davos und dann ist erst Mal Pause.

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RadAlert: In keine Radarfalle mehr tappen

Von: Dirk Kunde, Donnerstag, 29. Januar 2009 16:24 Uhr

Radarfallen unterwegs melden © Sixt AGKlick und Blitz! Das Foto ist gemacht, dabei war man doch gar nicht so schnell. Und hier stand doch auch noch nie ein Blitzer.

Jetzt warnt einen RadAlert von Sixt vor Radarfallen. Die kostenlose App ist noch in der Beta-Phase und auf die Mitarbeit der Autofahrer angewiesen. Nur wenn viele eine Radarmessung melden, ist die Anwendung nützlich. Dazu wählt der Melder den Typ der Radarfalle aus, gibt ihr einen Namen und das iPhone fügt den aktuellen Standort dazu – fertig ist die Meldung. Aber bitte nicht während der Fahrt eingeben!

Damit Autofahrer nicht immer die Augen auf der Landkarte von RadAlert haben, kann man den Vibrationsalarm zur Warnung vor Radarfallen einstellen. Die Applikation warnt, sobald man in die Nähe von Starenkästen oder mobilen Anlagen kommt, ja nach Radius den man eingestellt hat. Die Ortung funktioniert beim iPhone 3G per GPS. Die erste Generation iPhones kann auch verwendet werden, doch hier wird die Position über trianguläre Peilung (Dreieckspeilung) ermittelt, entsprechend genau sind die Angaben. Man benötigt mindestens die Firmware Version 2.2. Bei der Sixt-eigenen Autofreundegemeinschaft Carmondo existiert ein eigenes Forum zu RadAlert.

Polizei und Stadtkämmerern dürfte die Warnsoftware ein Dorn im Auge sein. Doch Sixt scheut ja bekanntlich keine Provokation in der Kommunikation und hier läuft sich schon mal der Junior warm. Konstantin Sixt, der Sohn von Erich Sixt, ist Geschäftsführer von Sixt e-ventures, in der Carmondo.de aber auch Stockflock.de und Winebase.de gehalten werden.

Preis: Kostenlos, Größe: 0,2 MB

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Neue iPhone-Tarife angekündigt: es wird günstiger

Von: Dirk Kunde, Donnerstag, 29. Januar 2009 11:03 Uhr

Die Complete-Tarife für das iPhone werden Ende des Monats von T-Mobile eingestellt, berichtet fcklog. Ab dem 2. Februar 2009 können Neukunden zwischen den Combi Flat Tarifen und ab dem 2. März 2009 den Combi Relax Tarifen wählen. Die Veränderung hatte sich bereits vergangenen Woche angedeutet.

Insgesamt wird es günstiger (Gerätepreise als auch Monatspauschalen). Ein iPhone 3G kostet dann maximal noch 60 Euro und es gibt mehr Freiminuten. Dafür entfällt die Datenübertragung per UMTS-Stick und Twin-SIM-Karte.

Für Bestandskunden ändert sich nichts, wenn sie nicht von sich aus wechseln wollen. Die neuen Tarife sind denen des T-Mobile G1 angepasst.

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Apple TV-Werbung setzt voll auf Apps

Von: Dirk Kunde, Donnerstag, 29. Januar 2009 9:00 Uhr

Die neuen amerikanischen Werbespots von Apple für das iPhone setzen voll und ganz auf Apps. In den Folgen mit den Titeln “Check“, “Fix” und “Read” geht es darum, wie man das Smartphone individuell an seine Bedürfnisse und Interessen anpassen kann. Technische Leistungsdaten treten vollkommen in den Hintergrund.

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Update der Firmware auf 2.2.1

Von: Dirk Kunde, Mittwoch, 28. Januar 2009 18:04 Uhr

Bei iTunes gibt es ein Firmware-Update für iPhone und iPod Touch auf die Version 2.2.1. Da die meisten Nutzer sicher bereits 2.2 nutzen, kommen mit der dritte Ziffer nur kleinere Neuerungen.

Dazu heißt es von Apple:
Dieses Update enthält Fehlerbehebungen und Verbesserungen, einschließlich:
• Verbesserte Stabilität von Safari
• Behebung eines Problems, bei dem manche aus Mail gesicherte Bilder in der Kamerarolle nicht richtig dargestellt wurden
.

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Shure Kopfhörer – endlich einer der sitzt

Von: Dirk Kunde, Mittwoch, 28. Januar 2009 9:00 Uhr

Ohrhörer SE210 von ShureSatter Sound und perfekter Sitz. Was kann man mehr von einem Ohrhörer für das iPhone erwarten? Ich hatte die letzen Wochen Gelegenheit, den SE 210 von Shure zu testen. Zusammengefasst: Ich bin schwer angetan.

Neben dem vollen Klang begeistert mich am meisten der Sitz. Mir fallen Ohrhörer, vor allem die Apple-Varianten, immer aus den Ohren. Der Ohrhörer kommt mit einer großen Auswahl an Schaumstoff- und Silikon-Ohrpassstücken – so der Fachausdruck. Die Gummidinger kann man sich ganz nach Anatomie des Hörkanals aussuchen. Durch die leicht geknickte Form des Hörers sitzt das Ding perfekt in meiner Ohrmuschel. Da merkt man, dass Shure sonst für den Profi-Musikmarkt arbeitet und In-Ear-Monitor-Systeme für die großen Stars herstellt. Das Mikro von Elvis soll auch von dem Unternehmen aus Niles in Illinois stammen, dass bereits seit 1925 Mikrofone herstellt.

In der SE-Reihe gibt es sechs Ohrhörer-Modelle. In der Broschüre dazu heißt es: Der SE210 ist mit einem Hi-Definition
MicroSpeaker ausgestattet und liefert so über das gesamte Klangspektrum hinweg beste Audioqualität mit brillanten Höhen.
Das hat aber auch seinen Preis – 149 Euro. Dazu wird noch ein Music Phone Adapter mit Mikrofon angeboten, so dass man die Musik auf dem iPhone anhalten, weiterschalten und einen Anruf annehmen kann.

Warnung: Die Dinger sollte man keinesfalls auf dem Fahrrad benutzen, denn sie halten sämtliche Außengeräusche auch wirklich raus. Das ist bei Flug- und Zugreisen dagegen ein enormer Vorteil.

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