Beiträge vom Februar 2009

Blackberry schießt gegen Apple

Von: Dirk Kunde, Freitag, 27. Februar 2009 12:33 Uhr

In dem Werbespot von Blackberry, der wohl nie ausgestrahlt wurde, schießt eine Brombeere durch einen Apfel. Angeblich war der Spot zum Marktstart des Smartphones mit Touchscreen Storm geplant. Ob er wirklich aus dem Hause RIM stammt, bleibt ungewiss. Veröffentlicht hat ihn Crackberry.com – eine Fansite für Blackberrys.

Thema: Video | Kommentare (1)

Stern: Magazin als App

Von: Dirk Kunde, Freitag, 27. Februar 2009 12:08 Uhr

Ein bunte Wundertüte voller Bilder © stern.deTolle Bilder, viele Bilder. Genau wie das gedruckte Magazin, besticht auch die iPhone App durch Opulenz in der Bildsprache. Gleich die zweite Rubrik nach den “Top News” sind Bilder. Fast jedes Foto zu einem Text lässt sich formatfüllend vergrößern. Der Ableger der Illustrierten ist eine wunderbar bunte Wundertüte.

Weitere Rubriken sind “Politik”, “Digital”, “Wirtschaft” und “Reise”. Insgesamt sind es ein Dutzend Themenbereiche, wobei die “Top News” sich aus allen Rubriken bedienen. Über einen Feedback-Button kann man der Redaktion eine Mail schicken. Nützlich und so noch nicht gesehen ist die Funktion “Download-to-go”. Man lädt sich im Büro oder sonstwo mit WLAN-Empfang alle aktuellen Inhalte und Bilder (im Test über 1.300) auf´s iPhone und kann später in Ruhe offline blättern.

Natürlich könnte man sich einfach im Safari stern.de anschauen. Doch die Webseite ist so überfrachtet und unübersichtlich, dass die App ein enormer Gewinn ist. Insgesamt macht das Lesen und Blättern in der App Spaß. Die kleinen Anfangsschwierigkeiten sind sicher auch bald behoben. Ein Artikel in der Rubrik Lifestyle öffnete sich nicht beim Anklicken. Da war nichts zu machen, dabei wollte ich doch unbedingt wissen, “wie tief ein Kleid rutschen darf”. Bei einem Vorschaubild der amerikanischen Achtlings-Mutter Nadya Sulemann öffent sich in der Bildschirmansicht ein ganz anderes Foto. Was auch noch fehlt, ist die Verbindung zu den bewegten Bildern. Videos gibt es bislang nicht auf dem iPhone.

Die Entwicklung einer eigenen App von einem Magazin ist erstaunlich, denn außer Imagegewinn und Leserbindung bringt sie dem Verlag erstmal nichts (Kostenlos, – bisher – keine Anzeigen). Somit finden sich wenige deutsche Medien mit Applikationen im AppStore. Ausgerechnet die Umsonstzeitung 20 Minuten ist dabei. Bei den Top Apps der Nachrichten-Rubrik finden sich vor allem internationale Anbieter wie NY Times, USA Today, France 24 und The Telegraph.

Preis: Kostenlos, Größe: 0,3 MB

Thema: Apps & Webs | Kommentare (8)

Wo ist oben, Herr Hitzfeld?

Von: Dirk Kunde, Donnerstag, 26. Februar 2009 19:02 Uhr

Fussballtrainer Ottmar Hitzfeld hält in einer Anzeigenkampagne das iPhone verkehrt herum. © Screen shot von Green.ch entnommen bei iPhone-blog.ch

Ja, wie rum hält man das Ding denn nun? Da hätte ein kompetenter Mensch  Ottmar Hitzfeld beim Fotoshooting aber auch helfen können. Nun blamiert sich der Trainer der Schweizer Fußballnationalmannschaft etwas.

Auf Motiven einer Werbekampagne von Green.ch, einem Hoster und Internetprovider in der Schweiz, hält Hitzfeld ein iPhone der ersten Generation mit dem schwarzen Kunststoff in die Kamera.

Der Text lautet: “Spieleraufgebot. Jetzt senden?” Vielleicht ist ja seine Mannschaft gerade auf der anderen Spielfeldhälfte und darum hat er das iPhone gedreht. Wer weiß das schon genau? Der Tagesanzeiger nimmt den Unwissenden augenzwinkernd in Schutz: “Wie will er auch merken, wo oben und unten ist, wenn das Handy keine Tasten hat?

Thema: Blogs, Wie geht das? | Kommentare (0)

Zurechtfinden rund um die CeBIT 2009

Von: Dirk Kunde, Donnerstag, 26. Februar 2009 9:01 Uhr

Computermesse CeBit in HannoverDie Computermesse CeBIT (3. bis 8. März 2009) hat in diesem Jahr das Partnerland Kalifornien. Das ist zwar nur ein Bundesstaat, kein echtes Land, aber hochinteressant, was die Themen und Aussteller angeht.

Wer sich schon vor seiner Reise nach Hannover über Aussteller, Produkte und Veranstaltungen informieren möchte, findet alles Wissenswert auf dem Mobilportal Mobile.CeBIT.de.

Wer auf dem Messegelände einen Wlan-Zugang sucht, seien die Apps

HotSpots (1,59 €) und Hotspots (kostenlos) empfohlen.

Falk Marcopolo Interactive bietet in Zusammenarbeit mit iHeads den Marco Polo CityGuide für Hannover sogar während der Messetage kostenlos an. Ansonsten kosten die Stadtführer für iPhones und iPod touch im AppStore 3,99 Euro. In den Kategorien Top Highlights, Sehenswertes, Essen & Trinken, Einkaufen, Am Abend, Kunst, Kultur & Museen, Hotels sowie Messen & Verkehr findet man rund 700 beschriebene Einrichtungen (Points-of-interest) im Großraum Hannover. Der digitale Reiseführer funktioniert auch offline, man kann also auch ohne Mobilfunkempfang oder WLAN nach Restaurants oder Hotels suchen.

Noch ist die Hannover-Ausgabe im AppStore nicht verfügbar, sollte aber bis zum Messebeginn von Apple freigeschaltet sein. Alternativ liefern Apps wie Around Me (kostenlos) und Meine Stadt.de (kostenlos) Tipps zu Veranstaltungen, Restaurants, Hotels und anderen Einrichtungen.

Thema: Apps & Webs | Kommentare (0)

Stundenplan im iPhone anlegen

Von: Dirk Kunde, Mittwoch, 25. Februar 2009 9:01 Uhr

Die ganze Woche im Blick mit Mein Zeitplan © Something.esMein Zeitplan sollte wohl besser Mein Stundenplan heißen, aber entweder waren die Mitbewerber schneller (siehe unten) oder es ist eine etwas unglückliche Übersetzung von “Mis Horarios“, die der Spanier Manel de la Rosa Siles entwickelt hat.

Mit seinem App hat man die komplette Woche im Querformat auf dem iPhone im Blick. Die Farben markieren unterschiedliche Unterrichtsfächer oder Termine. Die Anwendung ist also nicht nur etwas für Schüler und Studenten, sondern auch für arbeitende Menschen mit regelmäßigen Terminen – beispielsweise Jour Fixe.

Die Einstellung der Termine erfolgt, wie im Kalender gewohnt, über Drehräder für Uhrzeiten und Tage.

Preis: 0,79 €, Größe: 0,2 MB

Alternativ gibt es noch den Stundenplaner (1,1 MB), den Stundenplan (1,1 MB) und den Stundenplaner für Lehrer und Schüler (keine MB-Angabe) – alle für 0,79 Euro.

Thema: Apps & Webs | Kommentare (0)

Jiyuka: Entspannen mit Blumen und Musik

Von: Dirk Kunde, Dienstag, 24. Februar 2009 11:11 Uhr

Blumenmuster mit Jiyuka selbst gestalten © Wolfgang Steiner

Emails checken, SMS schreiben, Webseiten anschauen. Arbeiten mit dem iPhone kann in Stress ausarten. Zur Entspannung gibt es Jiyuka. Unter dem Motto “Mein iPhone soll schöner werden” gestaltet man Blumenkompositionen inklusive meditativer Hintergrundmusik.

Jiyuka bedeutet “freie Blume” und ist laut Anbieter eine “moderne Form des Ikebana”, der traditionellen japanischen Kunst des Blumen-Arrangements. Die Formen und Farben der Blüten sind bei jedem Bild neu und individuell. Man kann sich gelungene Blumenbilder per Screenshot als Hintergrundbild speichern oder per Mail verschicken.

“Jiyuka vervollständigt das visuelle Erleben mit einer meditativen Klanglandschaft, die Deine Komposition aus Blumen und Farben reflektiert”, schreibt der Anbieter. Hört sich schön an, das Video zeigt, wie es auf dem Touchscreen aussieht.

Preis: 2,99 €, Größe: 1,5 MB

Thema: Apps & Webs, Video | Kommentare (0)

iBütz für Rosenmontag – FakeApp

Von: AppHuey, Montag, 23. Februar 2009 12:22 Uhr

Küsse verschicken beim Karneval

“Wenn zwei verliebte Schnüsse sech openander stüsse” dann heisst das “bützen“. Zwei verrückte Kölsche Jungs haben nun eine Karnevalsapplikation erdacht und programmiert: iBütz.

Die Applikation spürt via WiFi alle iPhones im Umkreis von etwa einem Kilometer auf (und das können am Rosenmontag in der Kölner Südstadt sehr viel sein!) und eröffnet dem iBütz User so die Möglichkeit einen digitalen Kuss zu verschicken. Die Küsse werden gezählt und wer zurückgebützt wird, bekommt einen Herz-Punkt.

Einziger wirklicher Nachteil der Applikation ist, dass man nur erahnen kann, ob man Junge oder Mädchen bützt. Aber das ist halt Köln und es ist Karneval …

Alles über “Die Kunst des Küssens” findet sich übrigens unter www.kissing.com.

Preis: 0,79 Euro, angekündigt für heute im AppStore.

Hier schreibt AppHuey, unser App-Experte über Fake-Apps, die es so nie geben wird, oder vielleicht doch?

Thema: Apps & Webs, FakeApp | Kommentare (0)

Der allwissende Stadtführer

Von: Dirk Kunde, Montag, 23. Februar 2009 9:03 Uhr

Wissen, was in der Nähe ist mit MeineStadt.de © allesklar.com AGEgal, wo ich gerade bin, mein iPhone weiss, was läuft. Meine Stadt.de sei Dank, habe ich Veranstaltungstipps (Führungen, Konzerte, Kunst, Kinder etc.) sowie das aktuelle Kinoprogramm unter dem Zeigefinger. Es ist nur wenige Klicks wenn ich wissen will, welche Bar, Bank, Bahnhof oder Tankstelle, Tagungshotel, Taxi in meiner Nähe ist. Das gibt es natürlich schon länger im Web, aber unterwegs macht das alles doch viel mehr Sinn.

“Unsere Applikation ist eine Art Umkreisradar und damit ein sehr nützlicher und hilfreicher Service für alle, die in ihrer eigenen oder in einer fremden Stadt unterwegs sind und spontan Infos aus ihrer Umgebung benötigen”, sagt Peter Bettin, Vorstand der Betreibergesellschaft allesklar.com AG.

Die Einträge sind nach Entfernung vom aktuellen Standort sortiert. Man kann sich die Lage in Google Maps anschauen, sich die Route dorthin anzeigen lassen oder erst Mal nur die Adresse ins eigene Adressbuch übernehmen. Ach ja, anrufen geht ja auch noch…

Die App ist nicht nur etwas für Großstädter. Es gibt Adressen für alle 12.241 deutschen Städte und Gemeinden. Neben 4,5 Millionen Anschriften von Restaurants, Hotels, Geschäften, Ärzten und anderen Dienstleistern gehören auch rund 700.000 Veranstaltungstermine und die Kinoprogramme von über 1.500 Kinos zum Angebot.

Preis: Kostenlos, Größe:  0,3 MB

Thema: Apps & Webs | Kommentare (2)

Mozilla und Skype wollen ins iPhone

Von: Dirk Kunde, Freitag, 20. Februar 2009 14:02 Uhr

Skype und Mozilla wolle rein ins iPhone © CC 3Gstore.de, Skype, MozillaMozilla, die Macher des Firefox-Browsers, und Internettelefonie-Anbieter Skype (gehört zu eBay) wollen mit ihrer Software ins iPhone. Im ersten Schritt in die Geräte mit einem Jailbreak. Beide Unternehmen unterstützen das Vorgehen der Electronic Frontier Foundation (EFF) beim US Copyright Office in Sachen Jailbreak. Die Bürgerrechtsorganisation EFF protestiert gegen Apples Vorgehen, die Aufhebung der Fessel per Software (Jailbreak) als Verletzung des Digital Millenium Copyright Acts einzuordnen.

Die Schreiben von Mozialla und Skype sind natürlich nicht uneigennützig. Beide Unternehmen wollen sich wenigstens den Weg auf die “geknackten” iPhones offen halten, sollte der Weg über den AppStore weiterhin versperrt bleiben.

Thema: Blogs | Kommentare (1)

Vision: Ein Ladegerät für alle Geräte

Von: Dirk Kunde, Freitag, 20. Februar 2009 13:31 Uhr

Auf Druck der Europäischen Union beugen sich die führenden Handyhersteller dem Wunsch nach einem einheitlichen Ladegerät. Basis für das Netzteil soll der technische Standard MicroUSB sein, berichtet Silicon.de. “Bis zum Jahr 2012 wird die Mehrzahl der Handys mit einem standardisierten Netzteil ausgeliefert”, kündigte Rob Conway, Chef des Mobilfunkverbandes GSM Association (GSMA), auf dem Mobile World Congress in Barcelona an.

Zu den Unterstützern der Initiative gehören nach Verbandsangaben 20 Hersteller, darunter Nokia, Samsung, Motorola, LG und Sony Ericsson. Außerdem stehen Netzbetreiber wie T-Mobile, Vodafone, AT&T, Orange und Telefónica (O2) hinter dem Vorhaben.

Thema: Blogs | Kommentare (1)