Beiträge vom Juli 2009

Sicherheitsupdate 3.0.1

Von: Gerrit Maschek, Freitag, 31. Juli 2009 21:10 Uhr

Apple hat heute Abend (unsere Zeit) ein Sicherheitsupdate für das iPhone herausgegeben. Die Version 3.0.1 steht auf dem Apple Sever via iTunes zum Download für alle iPhones bereit.

Dieses iPhones OS bringt jedoch keinerlei neue Funktionen, sondern behebt den SMS-Hack, der die letzten Tage viele iPhone-Benutzer beunruhigt hat.

Dieses Update spricht für Apple, die mit der Präsentation des Hacks reagieren und kurz darauf ein sicheres OS nachlegen.

Weiterhin müssen aber die Nutzer auf die Version 3.1 warten, die auch einige neue Funktionen bringen soll.

Der aktuelle Download ist 230 MB groß und ist eigentlich ein Muss-Download für jeden iPhone User.

Thema: Blogs | Kommentare (8)

Go on, be a Tiger (Woods)

Von: Gerrit Maschek, Freitag, 31. Juli 2009 15:24 Uhr

GolfShot mit GPS-FunktionTiger Woods überblickt das letzte Loch des ehrwürdigen Golfplatz von St. Andrews, er sieht vor sich eine 400 Meter lange Spielbahn und möchte gerne wissen, wo genau der erste Bunker ist. Was tut eine Golfgröße wie er? Natürlich zückt er sein iPhone und schaut in der Application GolfShot GPS nach, wo genau sich dieses erste Hindernis versteckt.

Klingt unrealistisch, ist es aber nicht. Zwar wird nicht gerade Tiger nachschauen, wo sich dieser Bunker befindet, aber Sie können das nun tun. Realisieren lässt sich das mit der App GolfShot GPS. Beim ersten Öffnen der Applikation muss man sich registrieren, und sein Handicap (nur US Handicap System, die Entwickler versprechen auch bald das europäische System nachzuliefern) eintragen. Ebenfallls sollte man verschiedene Angaben zu seinem Wohnort und zum Namen machen. Nach der erfolgreichen Registrierung sucht die App erstmals einige Golfkurse in seinem Umfeld. Weitere Kurse kann man selbst nachreichen, falls sie noch nicht im System vorhanden sind. Einfach eine Mail an den Entwickler schreiben.

GolfShot GPS macht in den Grundzügen genau das gleiche wie jede andere Golf-Zähl-App auch. Man kann eine Runde starten und nach jedem Loch seine Schüsse und seine verwendeten Schläger in das iPhone eintragen. Was ist jedoch nun das Killerfeature? Das vermeintliche Killerfeature ist die GPS-Funktion, die sich die Entwickler mit knapp 24 Euro bezahlen lassen. Dieses Killerfeature greift auf das Problem von Tiger Woods zurück. Steht man nämlich am Platz und will schauen, wo eben der nächste Bunker oder andere Hindernisse sind, kann man sich orten lassen und danach werden diese “bösen-Orte-für- einen-Golfer” auf einer Karte, die von oben den Platz zeigt, dargestellt. Hat man gerade keinen GPS-Empfang werden die Hindernisse (leider in US Maßeinheiten) in einer Liste wie im Bild angezeigt.

Das GPS-Feature der GolfShot App kann leider den sehr hohen Preis nicht rechtfertigen. Außerdem stören die amerikanischen Maßeinheiten, die einem immer wieder dazu veranlassen, mehr ans Umrechnen zu denken, als ans Golfspielen. GolfShot gibt es auch in einer Version ohne GPS (also nur die Listen) die sich mit 0,79 Cent in einem fairen Preisrahmen bewegt.

Meine Wertung
Drei von fünf iPhones

Preis: 23,99 €;  Größe 8,7 MB

Thema: Apps & Webs | Kommentare (2)

Steve Jobs verlässt zu Fuß das Büro

Von: Dirk Kunde, Donnerstag, 30. Juli 2009 17:07 Uhr

Steve Jobs verlässt zu Fuß das BüroWahnsinnsmeldung: Steve Jobs geht gestern nachmittag gegen 15 Uhr zu Fuß zusammen mit Apple-Chefdesigner Jonathan Ive per Pedes vom Apple-Gelände in Cupertino, Kalifornien. Wer schon mal in Amerika war und die Amerikaner kennt, weiß dass laufende Menschen eine Sensation sind. Ernsthaft: Es hat die amerikanische (Wirtschafts-)Öffentlichkeit enorm beruhigt, den Apple-Chef endlich mal in der Öffentlichkeit wieder zu sehen. Heute Vormittag legt der Aktienkurs von Apple gleich 2,5 Prozent auf 164, 07 Dollar zu.

Jobs war nach einer Hormontherapie und einer Lebertransplantation Ende Juni zurück in die Chefetage von Apple zurück gekehrt. Er ist stundenweise im Büro und übt seinen Job als CEO aus.

Der 54-jährige ist noch immer enorm hager. Das Foto wurde übrigens mit einem iPhone geschossen und tauchte bei tmz.com auf (Ja, genau das ist die Klatschseite, die mit Michael Jacksons Tod auch bei uns groß rauskam.)

Thema: Blogs | Kommentare (0)

iDisk-App für das iPhone

Von: Dirk Kunde, Donnerstag, 30. Juli 2009 13:22 Uhr

Zugriff mit dem iPhone auf die Dateien bei MobileMeFrohe Kunde für die Nutzer von Mobile Me: Apple bietet endlich eine eigene App, mit der man auf die iDisk zugreifen kann. Aber die Euphorie über die gleichnamigen App muss ich gleich wieder dämpfen: Viel kann man damit nicht machen. Ich kann mir meine Texte und Excel-Dateien anzeigen lassen. Anzeigen – nicht bearbeiten.

Die zweite Funktion ist die Freigabe. Ich gebe per Mail eine meiner Dateien frei. Dann erhält der Empfänger einen Link, unter dem er sich die Datei herunterladen kann. Dritte Möglichkeit: Wenn ich die Zugangsdaten kenne, kann ich auf Public-Ordner anderer MobileMe-Nutzer zugreifen.

So richtig rockt das noch nicht. Wer die Dateien auf seinem iPhone auch bearbeiten will, benötigt eine App wie Quickoffice. Das Programm greift ebenfalls auf die iDisk zu. Damit kann man seine Word- und Excel-Dateien bearbeiten, speichern und weiterleiten.

Generell bin ich von den übrigen Leistungen bei MobileMe sehr angetan: Backups (bis zu 20 GB), Termine und Kontakt stets synchron zwischen Rechner und iPhone, überall Browserzugang zu meinem Kalender, Terminen und Dateien, Foto-Alben und eigener Mail-Account.

Meine Wertung
Ein von fünf iPhones

Preis: Kostenlos; Größe 2,2 MB

Thema: Apps & Webs | Kommentare (0)

Wall Street Journal mit Bild, Ton und Text auf dem iPhone

Von: Dirk Kunde, Donnerstag, 30. Juli 2009 10:47 Uhr

Walt Mossbergs Kolumnen sind Teil der WSJ-AppDas ehrwürdige Wall Street Journal gibt sich multimedial. Die kostenlose App der amerikanischen Wirtschaftszeitung bietet gleich auf der Startseite eine Dreiteilung in Artikel, Videos und Radio. Damit werden die Möglichkeiten des iPhones von dem Medienunternehmen komplett bespielt. Toll gemacht. Auch der Wechsel zwischen Artikeln oder Videos ist iPhone-like gelöst. Man wischt mit dem Finger, wie bei den Fotos, zum nächsten Text oder Videobeitrag.

Artikel lassen sich speichern - praktisch, wenn man später keine Online-Verbindung hat. Per Mail kann man sie auch weiterleiten. Damit mehr Platz für den Text ist, blenden sich die obere und untere Menüleiste nach kurzer Zeit aus. Nur der untere Werbebanner bleibt, aber von irgendwas muss die Redaktion ja leben. Ein Klick auf den Touchscreen und die Leisten sind wieder da.

Unter “More” findet man in der App auch All Things Digital. Hier schreibt unter anderem der legendäre Walt Mossberg, der einen ganz heißen Draht zu Apple hat und schon mehrfach über Produktneuheiten vor allen anderen berichtet hat.

Für wirtschaftlich Interessierte eine “Muss-ich-haben-App“.

Meine Wertung
Fünf von fünf iPhones
Preis: Kostenlos; Größe: 0,6 MB

Thema: Apps & Webs | Kommentare (2)

Hack: Mit simpler SMS die Kontrolle über das iPhone übernehmen

Von: Dirk Kunde, Mittwoch, 29. Juli 2009 14:59 Uhr

Derzeit macht die Warnung vor einer Sicherheitslücke im iPhone die Runde. Danach können Hacker mit einer simplen SMS die Kontrolle über das Smartphone übernehmen. Wer dieser Tage eine SMS mit Sonderzeichen bzw. einem Quadrat als Inhalt geschickt bekommt, sollte das Gerät möglichst schnell ausstellen und ausgeschaltet lassen, raten die beiden IT-Sicherheitsexperten Charlie Miller und Colin Mulliner.

Sie werden auf der Black Hat Konferenz morgen in Las Vegas die Sicherheitslücke näher vorstellen. Einen ähnlichen Bug haben die beiden auch in Windows Mobile entdeckt. Von Sicherheitslücken in Googles Android ist ebenfalls die Rede, doch habe Google darauf bereits mit einem Patch reagiert. Ganz im Gegensatz zu Apple: Die deutsche als auch amerikanische Presseabteilung wollten sich dazu bislang nicht äußern.

Update: Miller und Mulliner haben den Hack erfolgreich vorgeführt. Mit einem unversehrten iPhone (kein Jailbreak) und OS 3.0. Die Sicherheitslücke betrifft jedoch auch andere Betriebssysteme. Was mich aber wirklich erschreckt ist die Gelassen, die Apple an den Tag legt. Laut den beiden Sicherheitsexperten haben sie das Unternehmen vor sechs Wochen über die Lücke informiert. Nur so am Rande: Colin Mulliner schreibt gerade an seiner Doktorarbeit an der TU Berlin.

Thema: Blogs | Kommentare (2)

Fragmentierung des App Stores – Alptraum aller mobilen Entwickler

Von: Dirk Kunde, Mittwoch, 29. Juli 2009 14:39 Uhr

Über die Gefahr einer Fragmentierung im AppStore zwischen “hochwertigen” Apps, die nur auf iPhone 3G (S) mit OS 3.0 laufen und dem “Rest” habe ich hier schon berichtet. Nun schreibt Michael Schade, CEO von Fishlabs in einem Gastbeitrag über diese Gefahr. Am Beispiel des sehr erfolgreichen Spiels Waterslide Extreme hat er analysiert, welche Hardware derzeit im Markt die Nase vorn hat:

Im Juli dieses Jahres hat Apple das neue iPhone und die neue iPhone Firmware 3.0 (OS 3.0) vorgestellt. Das iPhone 3G S bietet neben zusätzlichen Funktionen, wie z.B. einem Kompass, vor allem mehr Geschwindigkeit. Mit dem iPhone OS 3.0, dass es kostenlos für alle älteren iPhones und für 7,99 Euro für alle iPod touch gibt, lassen sich neue Geschäftsmodelle wie Abos oder kostenpflichtige Zusatzinhalte realisieren. Das sind prinzipiell gute Nachrichten – mehr Leistung ist immer gut und insbesondere durch die neuen Geschäftsmodelle werden sich hochwertigere Applikationen, und vor allem Spiele mit zusätzlichen Levels oder sogenannten in-game Items, in Zukunft realisieren lassen. Doch gerade in der Überlegenheit des neuen iPhone und den neuen Funktionen des iPhone OS 3.0 liegt auch eine Gefahr. Es wurde bereits viel darüber diskutiert, dass Apple eines seiner stärksten Alleinstellungsmerkmale, die Konsistenz der Plattform, aufweicht. Das neue iPhone 3GS und die neuen Funktionen von OS 3.0 führen zwangsläufig zur Fragmentierung und stellen damit auf lange Sicht eine ernsthafte Bedrohung für die Entwickler-Community und den Erfolg des App Store dar.

Wie viele und vor allem welche Versionen von iPhone und iPod touch sind im Markt?
Da es fast keine verlässlichen Daten darüber gibt, wie viele Geräte genau und welche Versionen im Einsatz sind und welche Betriebssysteme darauf benutzt werden, soll an dieser Stelle anhand von handfesten Zahlen die Situation eingehend beleuchtet werden. Das kostenlosen Werbespiel Barclaycard Waterslide Extreme, das im Zuge der kultigen Wasserrutschen-Anzeige von Barclaycard nach einem
Konzept von Dare Digital von Fishlabs entwickelt wurde, hat innerhalb von einer Woche über 2,5 Millionen Downloads generiert und dominiert die Download-Charts in 57 Ländern. Da Waterslide Extreme zudem für ein breites Publikum von Gelegenheitsspielern konzipiert ist, kann man damit einen recht guten Überblick der derzeit installierten Geräte und Betriebssysteme erhalten.

Wie bereits erwähnt, ist das iPhone 3GS deutlich leistungsfähiger als anderen iPhone und iPod touch. Aber zwischen iPhone, iPhone 3G, iPod touch der ersten und der zweiten Generation gibt es teils deutliche Unterschiede. Als Entwickler möchte man wissen, wie viele potenzielle Kunden man möglicherweise verliert, wenn man die Anwendung nun für leistungsfähigere Geräte wie den iPod touch der 2. Generation und natürlich das iPhone 3GS optimiert. Eventuell lohnt es sich auch, mehrere verschiedene Grafik-Ausführungen anzubieten.
Fragmentierung des App Stores – Alptraum aller mobilen Entwickler
[Sämtliche Daten wurden anonym erhoben und lassen keinerlei Rückschlüsse auf einzelne Anwender zu]

Sehr deutlich kann man erkennen, dass iPhone 3G und iPod touch der 2. Generation die beliebtesten Geräte sind, mit fast gleichen Marktanteilen um jeweils 38 Prozent. Das iPhone 3GS liegt bei etwa 12,5 Prozent – schon ein recht beachtlicher Anteil, wenn man bedenkt, dass es erst seit kurzem erhältlich ist.

Es empfiehlt sich also, insbesondere in der Spieleentwicklung, wo es auf das letzte Quäntchen Rechenleistung ankommt, für das Leistungiveau des iPod touch der 2. Generation zu optimieren, um auf fast 90 Prozent der verkauften iDevices (iPod touch 2. Generation, iPhone 3G und iPhone 3GS) ein gutes Spielerlebnis zu erreichen. Für das ursprüngliche iPhone und den iPod touch der 1. Generation macht es unter Umständen Sinn, Grafikelemente und -effekte zu reduzieren. Andererseits ist es aber auch einfach noch zu früh, eine dezidierte High-End-Version herauszubringen, die die enorme Rechenpower des iPhone 3G S voll unterstützt. Noch kritischer wäre eine Anwendung (Spiel), die auf exklusiven Funktionen des iPhone 3GS basiert.

Wie viele iPhones und iPod touch laufen bereits mit OS 3.0?
Die meisten Entwickler sind ganz begeistert von den neuen iPhone OS 3.0-Funktionen wie In-App-Purchasing, Push Notification, Bluetooth-Multiplayer und so weiter. Aber wann ist die richtige Zeit gekommen, um Anwendungen und insbesondere Spiele auf den Markt zu bringen, die diese neuen Funktionen gezielt verwenden?

Fragmentierung des App Stores – Alptraum aller mobilen Entwickler

[Sämtliche Daten wurden anonym erhoben und lassen keinerlei Rückschlüsse auf einzelne Anwender zu]

Wer eine Anwendung (Spiel) mit den neuen OS 3.0-Funktionen für das iPhone herausbringen möchte, kann dafür mit rund 60 Prozent der gesamten potenziellen Kundschaft rechnen. Damit erreicht man immer noch eine Menge potentielle Kunden, aber es ist nicht einfach, in die Top 25 zu kommen, wenn die Anzahl der möglichen Downloads im Vergleich mit OS 2.x-Anwendungen der Konkurrenz um bis zu 40 Prozent niedriger liegt (auch wenn manch einer sich vielleicht für eine besonders tolle Anwendung ein 3.0-Upgrade besorgt).

Natürlich wird Apple Anwendungen (Spiele) mit OS 3.0-Funktionen besonders bewerben, um das zu kompensieren. Aber sobald die Werbeaktion endet, ist das Risiko wieder da. Der Zeitpunkt der Veröffentlichung kann also sehr entscheidend sein, wen man bereits OS 3.0-Funktionen unterstützen möchte. Vielleicht ist es auch sinnvoll, zunächst eine Applikation mit OS 2.x-Funktionen herauszubringen und dann, wenn die erste Vermarktungswelle vorüber ist, ein Update mit OS 3.0-Funktionen nachzuschieben, um damit eine zweite Vermarktungswelle zu starten. Das funktioniert natürlich nicht bei Anwendungen (Spielen), die komplett auf den Funktionen von OS 3.0 basieren.

Wie immer ist der Erfolg einer Applikation nicht nur von diesen Überlegungen abhängig aber mit Sicherheit hat die Strategie, wann und welchem Umfang man auf die neuen Funktionen des iPhone 3GS und des iPhone OS 3.0 setzt, einen wesentlichen Teil daran an. Gemessen an der Dynamik, die im App Store herrscht, werden wir in kürze erfahren, was sich bewährt und was nicht. Nur wird Apple bis dahin weitere zig Millionen Geräte verkauft haben und es gelten dann wieder neue Spielregeln. Aber das macht es ja auch so spannend.
Michael Schade, CEO Fish Labs Michael Schade

Thema: Blogs | Kommentare (0)

Planet der Affen, nein Monkey Island

Von: Gerrit Maschek, Mittwoch, 29. Juli 2009 13:09 Uhr

Planet der Affen, nein Monkey Island

Nein, heute geht es nicht um die Kultfilm-Serie der 70er Jahre sondern um einen anderen Kult, nämlich um den von Monkey Island (Special Edition). Der berühmte Pirat Guybrush Threepwood ist nicht nur auf der XBox360 aus seiner Piraten Pension in HD-Glanz wieder zurück gekehrt, sondern hat nun auch die Segel in Richtung Hosentaschen des 21.Jahrhunderts gehisst.

Lucas Arts hat die Bitten der vielen Monkey Island-Fans erhört und bringt den ersten Teil “The Secret of Monkey Island: Special Edition” auch als iPhone-Version in den App Store. Die Zutaten zu dem Kassenschlager sind der Original Code aus den 1990ern jedoch mit überarbeiteter Grafik, die Sprachausgabe (die mit viel Witz daherkommt)  ist nun in englischer Version mit deutschen Untertiteln zu bewundern. Sie wurde etwas erneuert, ist aber immer noch gleich gut wie damals.

Die Steuerung wurde für das iPhone eigentlich wenig verändert, wo vielleicht der einzige Kritikpunkt anzusetzen ist, dennoch funktioniert die “Klick-dorthin-wo-du-hin-willst”-Steuerung auch am iPhone sehr effizient. Genauso wie bei der XBox Version kann man während des Spiels zwischen der liebvollen Retro-Grafik und der neuen aktualisierten Fassung umschalten (mit zwei Fingern über das Display streichen).

The Secret of Monkey Island: Special Edition spricht alle Gamer der erste Stunde an, die ihre Zeit in dieses Spiel investiert haben. Aber auch neue iPhone Spieler dürften Gefallen daran finden, mit Guybrush Threepwood einige wilde Action- und Geschicklichkeitspassagen zu erleben, um so seinen größten Gegner LeChuck zu besiegen.

Meine Wertung
Vier von fünf iPhones

Preis: 5,99 €; Größe: 351 MB

Thema: Apps & Webs | Kommentare (1)

Umsteigerbericht eines Blackberry-Nutzers

Von: Dirk Kunde, Mittwoch, 29. Juli 2009 9:17 Uhr

Anonym erreichten mich heute diese Worte einer Blackberry-Nutzerin, die nun endlich auf ein iPhone umsteigen durfte:

Adieu Trackball, Dich werde ich nicht vermissen. Auch nicht die Abstürze meines Smartphones: Ein schwarzer Bildschirm und eine kleine Uhr mit sich hektisch drehende Zeigern. Doch passiert ist dann immer nichts. Ende. Aus. Neustart. Meist musste sogar der Akku raus. Anschalten und hoffen. Sehr antiquiert.

Vielleicht lag es an meinem Montags-Modell, so jedenfalls die Worte des Kundendiensts. Aber auch das Austauschgerät wurde anscheinend direkt nach dem Wochenende gefertigt. Vielleicht lag es an einer unglücklichen Kombination zwischen Blackberry und T-Mobile? Ich weiß es nicht.

Also, die Tastatur war wirklich toll. Auch twittern mit Twitterberry machte Spaß, nur Twitpic sträubte sich beharrlich ein geschossenes Foto hochzuladen und anzuzeigen. Die größte
Enttäuschung mit meiner kanadischen Schwarzbeere war jedoch der Besuch von Webseiten. Wahrscheinlich war es weibliche Ungeschicklichkeit, dass ich die viel zu klein dargestellten Seiten kaum vergrößern konnte. Ja, anhand der Skrollleiste war eine Vergrößerung möglich, dann aber war ein Anklicken der Links unmöglich. Surfen konnte man das nicht nennen.

Welch ein Befreiung. Die T-Mobile-SIM-Karte versteht sich prächtig mit dem iPhone, und ich habe wieder Spaß. Muss ich ernsthaft anfangen, die iPhone-Vorteile aufzuführen – ich glaube nicht.

Thema: Blogs, Wettbewerber | Kommentare (0)

Kreuzworträtsel auf dem iPhone lösen

Von: Dirk Kunde, Dienstag, 28. Juli 2009 16:27 Uhr

Gerät mit sechs Buchstaben, dass die Freizeit Revue Leserschaft bestimmt nicht besitztSollte noch irgend jemand meinen, die Verlage hätten nicht selbst den Glauben an das Papier als Übertragungsmedium verloren, dem sei diese App aus dem Hause Burda empfohlen: Kreuzworträtsel Pro. – Pause zum Sacken lassen – Im Namen der Freizeit Revue bringt das Verlagshaus ein Schwedenrätsel in den AppStore.

Frage an Burdas Marktforscher: Wie viele Leser der Freizeit Revue besitzen ein iPhone? Das dürfte im Promille-Bereich liegen. Egal, wir werden auch älter und Langeweile haben wir auch mal, also suchen wir einen Fluss mit fünf Buchstaben in Frankeich.

Hier noch die Features aus dem Pressetext:
• 450 spannende Rätsel in drei Schwierigkeitsstufen
• Frei skalierbare Darstellungsgröße, augenfreundliches Farbkonzept
• Rätseln in vertikaler und horizontaler Ansicht
• Vollbildansicht mit Tastatur, die sich ein- und ausblendet
• Lösungsfunktion für Buchstaben und Wörter, Anzeige von Fehlern
• Echtzeitspeicherung des Spielfortschritts, Anzeige der Bestzeit
• Unterstützendes Soundkonzept, optional abschaltbare Features

Die Pro-Version gibt es für 1,58 Euro im AppStore und Einsteiger können es mit der kostenlosen Lite-Version probieren.

Thema: Apps & Webs | Kommentare (0)