Beiträge vom August 2009

Rock´n Roll: iPod mit Kamera?

Von: Dirk Kunde, Montag, 31. August 2009 18:32 Uhr

Rock´n Roll: iPod mit Kamera?Der Titel für den Apple-Event am 9. September steht: It´s only rock and roll, but we like it. Ja, das ist ein alter Stones-Song.

Was dürfen wir erwarten: Crunchgear spekuliert über einen iPod mit Kamera. Eventuell kommt auch iTunes 9 mit Anbindung an Social Networks. Doch noch viel wichtiger: Es könnte der erste öffentliche Auftritt von Apple-Boss Steve Jobs nach seiner krankheitsbedingten Abwesenheit sein. Tragen wir den Termin in den Kalender ein und lassen uns überraschen.

Thema: Blogs | Kommentare (0)

Alle Schnäppchen der Stadt im Blick

Von: Dirk Kunde, Montag, 31. August 2009 11:55 Uhr

Die Schnäppchen der Woche auf dem iPhoneEine ganz erstaunliche App hat es diese Woche auf Platz eins der meistgeladenen iPhone-Apps gebracht: MyProspektDie besten Angebote meiner Stadt! Der Name ist Programm. Die Anbieter scannen Werbeprospekte und Kataloge diverser Anbieter und bringen sie aufs iPhone.

Für Hamburg finden sich Discounter- und Supermärkte (Aldi, Penny, Netto, Edeka etc.), Möbel-, Getränke- und Drogeriemärkte, Schuh- und Kaufhäuser sowie Modehäuser in der App. Die einzelnen Seiten der Prospekte werden bildschirmfüllend dargestellt. Eine Dia-Show-Funktion geht automatisch durch den jeweiligen Prospekt. Man kann in die Seiten hineinzoomen und weiterblättern. Per Download kann man die Werbung auch auf dem iPhone speichern.

Den gewünschten Ort bestimmt man über ein Drehrad, eine Lokalisierung mittels GPS gibt es (noch) nicht. Die Suchfunktion nach Schnäppchen ist in die drei Bereiche Firma, Produkt und Kategorie unterteilt. Meine Testsuche nach “Mach 3″ liefert mir zwar einen Lidl-Prospekt, doch darin finde ich die Rasierklingen nicht. Dagegen wird der Penny-Prospekt nicht angezeigt, obwohl ich weiß, dort sind diese Woche Mach 3-Klingen im Angebot.

Mit dem Namen der App tue ich mich ein wenig schwer. Die Kombination von deutschen und englischen Wörtern ist etwas gewöhnungsbedürftig. Meine Prospekte war den Machern sicher zu bieder, aber MyProspect wären übersetzt Meine Erwartungen. Sollte die App jedoch helfen, einige Bäume zu retten und meinen Hausflur von der Prospektflut zu befreien oder wenigstens ein wenig zu lichten, dann wäre ich schon angetan.

Noch ist die App kostenlos. Wie der Anbieter, die Münchner London Project Advertising GmbH, damit Geld verdienen will, ist noch etwas unklar. Vermutlich kann sie aber bei ausreichend Nutzern die Prospekt-Absender zur Kasse bitten. Die Details, wie sie es in die Top-Apps geschafft haben, würde mich schon mal interessieren.

Meine Wertung
Zwei von fünf iPhones

Preis: Kostenlos, Größe: 0,6 MB
Alle Schnäppchen der Stadt im Blick

Thema: Apps & Webs | Kommentare (2)

T-Mobile-Tarife für Modemfunktion und VoIP stehen fest

Von: Dirk Kunde, Montag, 31. August 2009 10:44 Uhr

Die T-Mobile wird voraussichtlich diese Woche zu IFA in Berlin die Preise für iPhone-Modemfunktion (Tetherring) sowie Internettelefonie (VoIP) präsentieren. Laut Teltarif kostet die Modemnutzung in allen Combi- und Complete-Tarifen 19,95 Euro pro Monat für 3 GB Datenvolumen. Die Einzige Ausnahme bilden die Complete-Tarife der ersten Generation, hier ist die Modemnutzung zwar Teil des Vertrags, doch Tethering wird nicht angeboten, man muss erst in einen Vertrag der zweiten Generation wechseln.

Die Zusatzoption kann per Hotline oder im T-Punkt hinzugebucht werden. Die Mindestlaufzeit beträgt sechs Monate. Beide Optionen, Tethering und VoIP werden nicht aktiv beworben, man muss also danach fragen. Das Tethering Profil für das iPhone wird dann mit der nächsten iTunes-Synchcronisation auf das iPhone übertragen.

Für Telefonate über das Internet (VoIP) verlangt T-Mobile in den Tarifen Combi Relax 1200, Combi Falt L, Complete 1200 / L pro Monat 9,95 Euro. In den übrigen Combi- und Complete-Tarifen sind es 14,95 Euro. Das genutzte Datenvolumen wird vom Inklusivpaket abgezogen bzw. dem angerechnet. T-Mobile stellt keine VoIP-Anwensung zur Verfügung und räumt laut Teltarif ein, dass Apple keine Applikation im AppStore zulässt, die das Mobilfunknetz für VoIP nutzt. Danach wäre man beispielsweise mit der Skype-App auf Hotspots angewiesen.

Ich stehe den Zusatz-Optionen für Modemfunktion und Internettelefonie kritisch gegenüber. Eigentlich sollten die Nutzer frei entscheiden dürfen, wofür sie ihr monatlichen Datenvolumen, für das sie ja bereits ein Flatrate bezahlen, nutzen. Das habe ich auch über eine Petition deutlich gemacht. Zusätzliche 3 GB Daten sind viel, 19,95 Euro aber auch. Geld für VoIP zu verlangen, aber das nicht wirklich aktiv zu unterstützen ist eigentlich auch nicht akzeptabel.

Thema: Blogs | Kommentare (8)

Steve trägt nun mein iPhone

Von: Dirk Kunde, Montag, 31. August 2009 9:52 Uhr

Ledertasche für das iPhone und Kreditkarten von LucaSteve kommt aus dem Hause Luca aus dem hessischen Dieburg und ist eine Ledertasche für mein iPhone. Für den Transport ist das Smartphone gut geschützt und die Hülle bietet noch Platz für vier Kredit- oder Kundenkarten. In der linken Taschenseite ist noch Raum für Quittungen oder Visitenkarten.

Die braune Ledertasche ist sehr gut verarbeitet und macht einen prima Eindruck. Der Preis liegt bei 39 Euro.

Was mich in meinem Praxistest ein wenig gestört hat: Das Rein und Raus ist etwas umständlich, wenn man sein iPhone benutzen will.  Vor allem, wenn das Gerät klingelt, sind es viele Handgriffe, bis man den Anruf annehmen kann. Aber für den Transport in der Tasche ist Steve ein guter Kratzschutz. Wer auf Bargeld verzichten kann, für den mag Steve mit “Plastikgeld” und iPhone sogar zum Geldbörsenersatz werden.

Thema: Zubehör | Kommentare (3)

Ist der Sommer zu heiß für das iPhone?

Von: Dirk Kunde, Freitag, 28. August 2009 12:35 Uhr

Ist der Sommer zu heiß für das iPhone?Aus Frankreich wurden in den vergangenen Tagen mehrere Fälle explodierender iPhones gemeldet. Dabei zerspringt das Glas des Touchscreens. Ein Jugendlicher wurde von Splittern am Auge verletzt. Die französiche Zeitung Le Figaro hat nun eine Landkarte erstellt, in die Betroffene ihren Standort eintragen können. Aktuell sind elf explodierte iPhones eingetragen.

Die Sommerhitze könnte ein Grund sein. Apple warnt auf einer Support-Seite, das iPhone nicht bei Temperaturen über 35 Grad Celsius zu benutzen. Dazu heißt es:

Überschreitet die Temperatur im Inneren des Gerätes die normale Betriebstemperatur, können folgende Effekte eintreten, die zum Verringern der Temperatur dienen sollen:

  • Das Gerät stoppt den Ladevorgang
  • Die Bildschirmhelligkeit wird verringert
  • Das Mobilfunksignal wird schwächer
  • Es wird ein Bildschirm mit einer Temperaturwarnung angezeigt: “iPhone muss abkühlen, bevor es verwendet werden kann”

Das Temperaturlimit dürfte in den vergangenen Wochen an vielen Orten in Europa überschritten worden sein. Selbst in Deutschland stieg die Anzeige im Thermometer am vergangenen Donnerstag über diese Marke. Komisch, dass bislang nur Fälle aus Frankreich gemeldet wurden.

Le Figaro: Karte mit explodierten iPhones

Quelle: Computerwoche

Thema: Blogs | Kommentare (3)

iPhone demnächst auch in China erhältlich

Von: Dirk Kunde, Freitag, 28. August 2009 11:55 Uhr

China Unicom LogoLang hat´s gedauert und raus kam es nur nebenbei: Ab dem vierten Quartal 2009 können die Kunden von China Unicom das iPhone erwerben.

So ganz nebenbei schreibt das zweitgrößte Mobilfunkunternehmen Chinas mit derzeit 140 Millionen Kunden in seiner Pressemitteilung zu den Geschäftszahlen: “On 28 August, the Company and Apple reached a three-year agreement for the Company to sell iPhone in China. The initial launch is expected to be in the fourth calendar quarter of 2009. This will provide users with brand new communication and information experience.

Auf der Apple-Seite ist derzeit dazu noch keine Pressemeldung zu finden.

Thema: Blogs | Kommentare (1)

AppStore: Einkäufe liegen bei rund 10 Dollar pro Monat

Von: Dirk Kunde, Freitag, 28. August 2009 11:27 Uhr

iPhone- und Andorid-Nutzer laden monatlich bis zu 10 Apps herunter, iPod Touch-Nutzer bringen es sogar auf bis zu 18 Apps. Der gängiste Weg neue Apps zu entdecken, sind die Toplisten des AppStores und Android Markets. Dabei laden 90 Prozent der Nutzer neue Apps direkt auf ihr Smartphone herunter, statt über den Rechner.

Der Mobile Metrics Report von Admob hält viele interessante Daten bereit. Der Auslieferungsdienst für mobile Werbung hat die Nutzungsdaten für Juli 2009 auf iPhones, iPod Touchs und Android-Smartphones ausgewertet.

Wie entdecken Nutzer neue Apps?

Ein Platz in den Top-Ranking im AppStore oder Android Market ist immer noch der sicherste Weg für gute Umsätze mit Apps. Die Nutzer stöbern am häufigsten durch diese Listen, um neue Anwendungen zu entdecken. Danach folgen die spezifische Suche nach Apps sowie die Empfehlung durch Freunde und Kollegen.

Wie entdecken Nutzer neue Apps? © AdMob Mobile Metrics Report Juli 2009

Wer bezahlt für Apps?

Die Hälfte der iPhone-Nutzer kauft mindestens eine App pro Monat. Bei iPod Touch-Nutzern sind es 40 Prozent und bei Android nur 19 Prozent. Die durchschnittlichen Ausgaben für Apps liegen ja nach Gerät zwischen 8,63 und 9,79 Dollar. Von den monatlich zehn geladenen Apps, sind 2,6 beim iPhone-Nutzer und eine beim Andorid-Nutzer bezahlt.

Anzahl gekaufter Apps © AdMob Mobile Metrics Report Juli 2009

Der Markt für Apps

Aufgrund der Nutzungsdaten für Juli 2009 schätzt Admob den Markt für Apps: Danach macht Apple mit den Programmen für iPhone und iPod Touch 198 Millionen Dollar im Monat. Zum Vergleich: Android macht gerade mal 5 Millionen Dollar. Auf Grundlage dieser Zahlen, würde Apple rund 713 Millionen Dollar pro Jahr mit den Apps einnehmen (30 Prozent von 2.376 Mio. Dollar).

Marktvolumen für Apps © AdMob Mobile Metrics Report Juli 2009

Admob liefert Werbung an weltweit über 7.000 Mobile-Websites und rund 3.000 Applikationen aus. Die Auswertung der Auslieferungs- und Klickraten liefert dem Unternehmen ein Bild, wie das mobile Ecosystem derzeit funktioniert. Für den Mobile Metrics Report wurden 1.117 Nutzer von iPhones (380), iPod Touch (347) und Android (390) befragt.

Von den 9,7 Milliarden ausgelieferten Werbemittel im Juli 2009 landeten knapp die Hälfte auf US-Seiten/Apps. Westeuropa kommt erst auf Platz drei, und in der Länderliste taucht Deutschland unter den Top Ten bei Admob gar nicht auf.

Ad-Auslieferung nach Ländern und Regionen
AppStore: Einkäufe liegen bei rund 10 Dollar pro Monat

Thema: Blogs | Kommentare (0)

iDay am Wochenende 80 Prozent günstiger

Von: Dirk Kunde, Freitag, 28. August 2009 10:28 Uhr

Die Geburtstags-Erinnerungs-App iDay Deluxe feiert ihren 50.000 Nutzer an diesem Wochenende mit einer drastischen Preisreduktion: Statt 3,99 Euro kostet die App am Samstag und Sonntag (29./30. August 2009) nur 0,79 Euro.

Mein Besprechung der App steht hier und die Meldung zur Push-Funktion hier.

Thema: Apps & Webs | Kommentare (0)

Mobile Butler stellt App ein

Von: Dirk Kunde, Donnerstag, 27. August 2009 18:33 Uhr

Mobile Butler stellt App einSchluss, trotz des großen Erfolgs: Mobile Butler stellt den aktiven Verkauf seiner App ein! “Wir müssen leider wieder feststellen, dass diese aktuellen Probleme nach dem Update von MobileButler tatsächlich nicht an unserer Software liegen” schreiben die Entwickler, Holger Frank und Werner Hoier, in ihrem Blog. Die beiden haben ihre Frustrationsgrenze erreicht. Wilde Beschimpfungen von Nutzern per Mail oder bei den iTunes-Bewertungen haben zu der extremen Entscheidung geführt.

Die beiden Münchner sind mit ihrer App, die die Vertrags- und Verbindungsdaten von T-Mobile ausliest, nicht ganz Herr ihrer Applikation gewesen. Wenn etwas nicht funktionierte, landete der Nutzer-Frust sofort bei den Entwicklern, doch die konnten in der Regel nichts dafür. Die App leidet an einer massiven Abhängigkeit von Drittanbietern: Apple bei der Freischaltung von Updates und T-Mobile bei der Bereitstellung der Daten, als auch dem automatischen Login in die T-Hotspots ab OS 3.0. Aufgrund dieser Abhänigkeiten konnten Frank und Hoier ihre eigenen Qualitätsstandards nicht halten, der Frust gewann die Oberhand.

“Das Ding ist unser Baby, aber man muss auch loslassen können”, sagt Holger Frank im Gespräch mit dem iPhone-Fan. Es wird keine weiteren Updates geben Weiterentwicklung geben. Notwendige Updates für Bestandskunden sind geplant. Darum wird die App auch nicht aus dem AppStore entfernt. Die Käufer sollen das Update auf Version 3.5 noch herunterladen können. Doch die Entwickler raten Neukunden vom Kauf ab. In der Beschreibung steht: ***Bitte nicht kaufen!***. Der Preis wurde auf 9,99 Euro hochgesetzt – zur Abschreckung.

Mobile Butler gehörte von Anfang an zu den erfolgreichsten deutschen iPhone-Apps. Die Anwendung war fast ausnahmslos in den Top 25 vertreten. Ein drastischer, aber mutiger Schritt der Entwickler. Respekt.

Thema: Apps & Webs, Blogs | Kommentare (6)

User Interface Design – Bestnoten für das iPhone

Von: Dirk Kunde, Donnerstag, 27. August 2009 13:05 Uhr

In einer Online-Befragung wollte die Ludwigsburger User Interface Design GmbH (UID) von iPhone-Nutzern wissen, wie attraktiv sie das Smartphone von Apple finden. Dabei stuften die Teilnehmer das Mobiltelefon mit 28 gegensätzlichen Adjektivpaaren wie “fantasielos” oder “kreativ” ein.

Bei den 120 befragten Nutzern überzeugt das iPhone durch einen hohen praktischen Nutzen verbunden mit einer faszinierenden, innovativen Bedienung. Überraschend beliebt bei den Nutzern sind Applikationen zur Organisation des Alltags wie Kalender, Stadt- und Fahrpläne und E-Mail-Anwendungen. Diese Dinge  waren den Nutzern in der Befragung viel wichtiger als Apps für soziale Netzwerke wie Twitter, Facebook oder Skype.

Das Ergebnis bestätigt die Erwartungen der Studienleitung: “Egal ob jung oder alt, Frau oder Mann, neuer oder erfahrener Nutzer – die Teilnehmer empfinden das iPhone als sehr attraktiv und begehrenswert”, so Tobias Limbach, Manager Consumer Solutions bei UID. Die Auswertung zeigt: Das iPhone erreicht Bestwerte und hat somit eine sehr positive User Experience.

Die Teilnehmer sind von der Bedienung mittels Gesten begeistert. Die innovative und intuitive Interaktion ist für sie ein interessantes und neues Erlebnis. Die neuartige Bedienung mit der berührungsempfindlichen Oberfläche ist nicht nur Spielerei, sondern hat sich als alltagstauglich bewährt. Die Teilnehmer schätzen die vielfältigen Funktionen – vom Telefonieren bis hin zum Surfen im Internet. Sie wecken die Neugier, motivieren zur Nutzung und helfen, sich mit dem interaktiven Produkt zu identifizieren.

Perfekt ist das Mobiltelefon aus Sicht der Nutzer dennoch nicht: Jeder fünfte Studienteilnehmer kritisierte beispielsweise den eingeschränkten Datenaustausch über Bluetooth, die kurze Akkulaufzeit, die als restriktiv empfundene Vertragsbindung und hohe Kosten bei Tarifen und Zubehör.
User Interface Design   Bestnoten für das iPhone

Thema: Blogs | Kommentare (4)