Beiträge vom Dezember 2009

Die (guten) iPhone-Vorsätze für das neue Jahr

Von: Dirk Kunde, Donnerstag, 31. Dezember 2009 15:34 Uhr

Den Griff zum Glimmstengel mit dem iPhone substituieren (c) strichcode PixelioSchon wieder ein Jahr rum – das ging mal wieder schnell. Was ist 2009 eigentlich alles in meinem Leben passiert? Bilder erzählen die Höhepunkte eines Jahres am eindruckvollsten. Also blättere ich durch meine Fotosammlung im iPhone.

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Die (guten) iPhone Vorsätze für das neue JahrNicht für jeden Tag gibt es ein Bild und manchmal muss ich schwer nachdenken, welches Ereignisse ich da gerade betrachte. Das wird 2010 einfacher, denn jetzt nutze ich Projekt 365.

In der kostenlosen Foto-Kalender-App, schieße ich jeden Tag ein Bild oder suche eins aus meinem Album für den Tag aus. Jedem Foto kann ich eine Textzeile zuordnen. Wenn ich Freunden das Bild zeigen will, kann ich es zu Twitter oder Facebook hochladen. So entsteht, mit wenig Aufwand eine Fotobuch für ein komplettes Jahr.

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Die (guten) iPhone Vorsätze für das neue JahrSicherlich habe ich in meinem Leben bereits zwei oder mehr Erste-Hilfe-Kurse gemacht. Aber könnte ich da Gelernte im Notfall anwenden? Ich habe da meine Zweifel. Die App vom Arbeiter Samariter Bund hilft bei der ersten Hilfe. In Bildern sieht der Ersthlelfer, was bei Verletzungen oder Wiederbelebungsversuchen zu tun ist. auch was in ein Haus- oder Reiseapotheke gehört, verrät die kostenlose App.

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Die (guten) iPhone Vorsätze für das neue JahrEndlich wieder regelmäßig Sport machen – auch so ein Vorsatz für 2010. Vielleicht animiert iBody, das Tagebuch für Sportler, dranzubleiben. Wer regelmäßig seine (Sport-) Werte erfasst und auch noch mit anderen vergleicht, hält länger an seinen Zielen fest. Das ist ja auch das Geheimnis der Weight Watcher, die Kontrolle der Gruppe. Wer im kommenden Jahr sportlich dranbleiben will, kann das mit iBody für aktuell 3,99 Euro (sonst 5,99 Euro) tun.

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Die (guten) iPhone Vorsätze für das neue JahrMeine Finanzen bringe ich im neuen Jahr auch in Ordnung. Versprochen! Naja, wenigstens einen Überblick werde ich mir verschaffen. Ein Haushaltsbuch ist schon mal ein Anfang. Mit MoneyBook (2,39 Euro) kann ich mein monatliches Budget speichern und alle Ausgaben erfassen und Kategorien zuordnen. So bekomme ich endlich den Überblick, was wofür weggeht und wo ich eventuell sparen kann.

Der Klassiker zum Schluss: Das Rauchen abgewöhnen. Dafür habe ich keine App-Empfehlung, doch neulich erzählte mir ein Raucher, wie ihm das iPhone geholfen hat, von Glimmstengel loszukommen. Wenn er früher irgendwo ankamm, wurde erst mal eine Zigarette angezündet, heute zückt er das iPhone. Die Hände sind beruhigt und das Hirn abgelenkt. Mit Spielen versucht er den eigenen High-Score zu übertreffen und so die wohlige Endorphin-Ausschüttung anzuregen. Bei ihm scheint es zu funktionieren, er ist seit mehreren Monaten rauchfrei.

Egal, was Ihr Euch vornehmt, viel Erfolg und Spaß dabei. Ein tolles 2010, wünscht der iPhone-Fan.
Die (guten) iPhone Vorsätze für das neue Jahr

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Der iPhone-Fan Jahresrückblick 2009

Von: Dirk Kunde, Montag, 28. Dezember 2009 14:44 Uhr

Dieses Jahr brachte uns das iPhone 3G S. Im Juni kam bereits die dritte Generation auf den Markt und das innerhalb von nur 20 Monaten. Apple legt bei seinem Smartphone ein enormes Tempo vor.

Januar / Februar

Es wird günstiger: T-Mobile senkt die Preise für das iPhone. Es gibt mehr Inklusivminuten und das Gerät kostet maximal 60 statt 400 Euro wie zur Einführung Ende 2007.

Der stern wagt sich als eines der ersten deutschen Verlagsobjekte mit einer Magazin-App auf´s iPhone. Bild schmeißt sich mit der (kostenlosen) App Mein Klub an die Fußball-Fans heran. Später im Jahr wird der Verlag die schreckliche Kostenlos-Mentalität im (mobilen) Web beklagen und entsprechend reagieren. Die meisten Social Networks sind bereits mit Apps auf dem iPhone vertreten, Studi VZ zieht jetzt erst nach.

Im Vorfeld des Mobile World Congress in Barcelona machen die Hersteller Hoffnung auf ein einheitliches Ladegerät für Handys. Bis 2012 soll ich die Mehrzahl der verfügbaren Geräte mit einem MicroUSB-Kabel aufladen lassen.

März / April

Internettelefonie-Anbieter Skype bringt seine iPhone-App heraus. Die Nutzer sind begeistert und T-Mobile blockt. Der Provider will keine VoIP-Gespräche in seinem Mobilfunknetz gestatten. Somit bleiben die Anwender auf ein WLAN-Netz angewiesen. Das Update des iPhones Betriebssystems 3.0 wirft erste Schatten voraus. Die Gerüchteküche brodelt. Der AppStore entwickelt sich zu einem unglaublichen Erfolg. Im April erreicht Apple eine Milliarde Downloads. Dabei ist der AppStore gerade mal neun Monate zuvor gestartet.

Mai

Das Magazin New Yorker druckt ein Titelbild, das der Künstler Jorge Colombo mit dem iPhone gezeichnet hat. Das Smartphone entwickelt sich zu einem Helfer in allen Lebenslagen: Man verschickt Papierpostkarten aus dem Urlaub, wünscht sich beim Heim-DJ Lieder, stellt die Kinder mit dem Tamagotchi-Ersatz iKitty auf langen Autofahrten ruhig. Nur die armen Juristen sind gekniffen. Für sie ist das iPhone (noch) nichts, denn man hat das Paragraphen-Zeichen vergessen, das wird erst mit dem OS 3.0 im kommenden Monat nachgereicht.

Juni

Auf der Entwicklerkonferenz WWDC präsentiert Apple das iPhone 3G S sowie das OS 3.0. Zu diesem Zeitpunkt erholt sich Apple-Boss Steve Jobs noch von einer Lebertransplantation. Er kehrt erst Ende des Monats nach einer sechsmonatigen Pause zurück ins Büro in Cupertino.

Deutschland scheint für das iPhone ein wichtiger Markt zu sein, denn das neue iPhone ist ab dem 19. Juni, zeitgleich mit dem amerikanischen Markt, beim Exklusivprovider T-Mobile erhältlich. Mit dem Kompass entwickelt sich die dritte iPhone-Generation zu einem Navigationsgerät, was Anbieter wie TomTom oder Navigon mobilisiert.

Meine Leser stimmen über ihre Lieblingsapps ab und schicken mir ihre Startbildschirme. Die Top-Apps sind: Shazam, Fahrplan und Facebook.

Juli

Das iPhone wird Alltag. Kreative Werber nutzen die Funktionen des Touchscreens für eine Waschmittelwerbung. Aus einem PR-Gag wird eine nützliche App: Mit Email´nWalk kann man Mails tippen und sieht die Straße vor sich. Google öffnet einen Webzugang zu seinem Ortungsdienst Latitude. Erste Gerüchte eines Apple Tablets machen die Runde.

August

Im Sommer zerspringen in einigen europäischen Ländern Glasbildschirme von iPhones. Wird es im Sommer zu heiß für das iPhone? T-Mobile kündigt einen Extratarif für die Modemfunktion (Tethering) für das iPhone an. Der fällt mit knapp 20 Euro viel zu üppig aus, erst im Dezember bessern sie mit einem zweiten 5-Euro-Tarif nach. In Hamburg eröffnet nach München der zweite Apple Store in Deutschland.

September

Die Zwei-Milliarden-Download-Hürde im AppStore wird genommen. Die Vielfalt an Apps ist unfassbar: Vom Onlinebanking bis zum Oktoberfest – There is an App for that. Selbst für die anstehende Bundestagswahl finden sich die passenden Apps.

Steve is back: Apple-Chef Steve Jobs präsentiert iTunes 9 und das OS 3.1 für´s iPhone in San Francisco. In Großbritannien kündigt sich für das kommende Jahr das Ende des Exklusivvertriebs mit nur einem Provider an. Das dänische Beratungsunternehmen Strand Consult erregt Aufmerksamkeit mit einer Studie, die besagt, das iPhone sei schlecht für das Geschäft der Provider. Die Dänen legen im Dezember mit der kruden Behauptung, iPhone-Nutzer leiden am Stockholm-Syndrom nach.

Oktober / November

Dem Erfolg des iPhones und der Apps kann das nichts anhaben. Mittlerweile gibt es 100.000 Anwendungen im AppStore. Wie sehr man sich jedoch in die Abhängigkeit von Apple begibt, muss der stern schmerzhaft lernen. Seine App wird für eine knappe Woche aus dem AppStore verbannt – ohne Ankündigung. Die Hamburger Verlagsleute sind perplex und sprechen von technischen Schwierigkeiten, dann stellt sich heraus, eine Bildergalerie mit Aktfotografie verstieß nach Apples Ansicht gegen die Keine-nakte-Haut-Regel. Der Fall löst eine interessante Debatte aus: Was wiegt höher – die Pressefreiheit oder die AGBs von Apple? Mit einer iPhone-optimierten Webseite wäre das nicht passiert, doch es grassiert eine “App-Addiction” unter Nutzern und Anbietern. Die Verlage starten mit kostenpflichtigen Angeboten, Springer legt im Dezember mit Bild und Welt nach.

Mit 27 Mitgliedern gründet sich vieda, der Verband professioneller App-Entwickler in Deutschland.

Im Geschäft um Smartphones und Apps geht es um Big Bucks und da werden Unternehmen schon mal zu Kindern. Nokia verklagt Apple wegen zehn Patentverletzungen, Apple kontert kurz darauf mit 13 Patentklagen. Einzige Gewinner: die Anwälte.

Dezember

Anfang des Monats treffen sich Entwickler und App-Anbieter zur iPhone Dev Con in Köln. Dabei wird der Preis für die beste iPhone App vergeben: Gewinner ist Trails. Unter dem Weihnachtsbaum liegen extrem viele iPhone, wie meine Logfiles zeigen.

Apple verschenkt nach Weihnachten für 12 Tage jeweils ein Medienhäppchen. Das macht Lust auf mehr… Den digitalen Medienkonsum wird 2010 ein Apple Tablet (iSlate) weiter vorantreiben. Sports Illustrated aus dem Hause Time zeigt schon mal, wie das Magazin der Zukunft aussehen könnte.

Meine Lieblingsapps 2009

Der Trend des Jahres war für mich Augmented Reality. Die erweiterte Realität nutzt die Kamera, den GPS-Chip und den Kompass. Ins das Bild der Kamera werden Informationen aus meiner Umgebung eingeblendet (Bionic Eye, Nearest Wiki, Twitter 360). Diese Technik wird noch spannende Anwendungsmöglichkeiten für Reisen und Social Media bringen. Spannend finde ich auch die Anwendungen zur Bilderkennung. Kooaba (Erkennung von Kinoplakaten, CD-Covern, Print-Anzeigen) und Woabi (Barcode-Scanner) sind gute Beispiele dafür, was möglich ist und lassen erahnen, wohin es noch gehen kann.

Apropos Reise. Die Unterwegs-Apps gehören zu meinen absoluten Favoriten. DB Call-a-Bike, DB Navigator, Bordkarten der Lufthansa und Navigationsprogramme (TomTom, Navigon, Skobbler) sind nützliche Anwendungen, wenn man unterwegs ist. Der spielerische Austausch von Visitenkarten mit Bump und das Bearbeiten von Word- und Excel-Dateien mit Quickoffice machen das iPhone für mich zum Mini-Laptop.

Wenn ich mal irgendwo warten muss, da geht mein Blick auf meine Netzwerke: Facebook, Xing, LinkedIn und auch Twitter geben mir das Gefühl, Freunden, Bekannten und auch Geschäftskontakten (die Abgrenzungen werden in meiner Branche immer verschwommener) nah zu sein und an deren Leben Teil zu haben. Vodafone Update ist eine schöne Anwendung, die alle Netzwerke in einer App vereint.

Der Ausblick

2010 dürfte uns eine vierte iPhone-Generation und einen Apple Tablet-Rechner bringen, der sich wie ein großes iPhone bedienen lässt. Apple entwickelt sich damit zum erfolgreichsten Vertriebsunternehmen für digitale Medien. Die Plattform iTunes wird Musik, Filme, TV, Bücher und Magazinartikel für iPods, iPhones, Rechner, Tablets und den Fernseher im Wohnzimmer liefern.

Als kleines Glied in der Kette der Inhaltelieferanten bin ich gespannt, wie die Entwicklung rund um Paid Content weiter geht. Werden die Produzenten von Inhalten ausreichend Geld verdienen oder werden vor allem die Verteiler und Suchmaschinen profitieren? Wie auch immer, ich freue mich auf das, was da kommt, denn diese Seite entwickelt sich prächtig. Die monatlichen Seitenabrufe haben sich 2009 von knapp 40.000 im Januar auf knapp 100.000 im Dezember entwickelt. Dafür vielen Dank an meine Leser. Einen guten Rutsch und einen erfolgreichen Start ins Jahr 2010.
Der iPhone Fan Jahresrückblick 2009

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iPhone mit Bluetooth-Tastatur nutzen

Von: Dirk Kunde, Samstag, 26. Dezember 2009 9:41 Uhr

iPhone mit Bluetooth Tastatur nutzenEndlich. Man kann das iPhone mit der Apple Bluetooth-Tastatur nutzen. Damit lassen sich Texte in Apps wie Quickoffice, SMS, Mails oder im Safari Browser deutlich einfacher tippen.

Der Haken: Das funktioniert nur mit einem Jailbreak, also einem freigeschalteten iPhone. Man benötigt noch die App BTstack für fünf Dollar aus dem Cydia-Store. Engadet zeigt im Video, wie es funktioniert.

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Der Weihnachtsmann brachte viele iPhones

Von: Dirk Kunde, Freitag, 25. Dezember 2009 12:37 Uhr

Der Weihnachtsmann brachte viele iPhonesDie technikverliebten Kinder im Land müssen dieses Jahr besonders brav gewesen sein. Der Weihnachtsmann hat in diesem Jahr viele iPhones gebracht.

Woher ich das weiß? Aus meinen Logfiles. Meine Anleitung zum Einlegen der SIM-Karte wurde am Heiligen Abend 2.027 Mal abgerufen. Der Durchschnitt im Dezember lag bei 634.

Das ist bereits eine Steigerung zum vergangenen Jahr, da lag der Abruf der Bilderanleitung bei 586. Daran sieht man, beides wird populärer – das iPhone und diese Seite. Vielen Dank und noch schöne Weihnachtstage.

Unter Wie geht das? finden iPhone-Neulinge noch die eine oder andere Anregung. Die ersten 12 Schritte mit einem iPhone stehen hier.

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Palm Pre – der Handschmeichler

Von: Dirk Kunde, Mittwoch, 23. Dezember 2009 18:01 Uhr

Palm Pre   der Handschmeichler [Trigami-Review]
Der Weihnachtsmann war bei mir schon früher da. Gebracht hat er ein Palm Preich war dieses Jahr wohl sehr brav. Ja, auch ein iPhone-Fan freut sich über ein anderes Smartphone und schaut gern mal hin, was die Kollegen aus Sunnyvale da gezaubert haben. Auf alle Fälle haben sie sich beim Verpackungsdesign inspirieren lassen. Die weiße Kiste sieht von der Seite aus wie eine SIM-Karte mit einer abgeschrägten Ecken. Schön ist auch der Spruch: „Inspired by and designed in California“ der auf der Abdeckung über dem Ladekabel, und dem Kopfhörer (sitzt deutlich besser im Ohr als der von Apple) liegt.

Erste Handgriffe
Der Palm Pre liegt gut in der Hand. Er ist kleiner als das iPhone, knapp zehn Zentimeter hoch. Er wirkt auch leichter, obwohl Palm beim Gewicht ein Gramm mehr angibt als Apple. Das schwarze Ding ist ein Handschmeichler. Die rundliche Form ist sympathisch und so lässt sich das Smartphone mit einer Hand aufschieben und meistens auch bedienen. Frauen werden es lieben, auch weil im ausgefahrenen Zustand auf der Rückseite eine (Schmink-) Spiegel ist. Männer dürften mit den winzigen Tasten auf der Vorderseite ihre Schwierigkeiten haben. Ich habe sie jedenfalls.

Fingernagel abgebrochen
Doch bevor ich etwas tippen kann, muss die SIM-Karte rein. Das ist beim iPhone schon nicht leicht, Palm hat es noch etwas schwieriger gemacht: Ich muss eine Entriegelung drücken und gleichzeitig mit dem Fingernagel rundum den Rückendeckel fahren, damit er aufspringt. Akku lösen, SIM-Karte richtig herum einschieben, Akku wieder rein, Deckel drauf, Puh, geschafft. Die Anschaltzeit von 1:44 Minuten gibt mir genug Zeit, meinen abgebrochenen Fingernagel abzuschneiden und mir einen Kaffee zu holen. Die Startzeit wird übrigens bei den nächsten Malen nicht kürzer, obwohl sich noch keine Daten auf dem Pre befinden.
Palm Pre   der Handschmeichler

Pinchen funktioniert
Nach der PIN-Eingabe öffne ich als erstes den Browser. Großes Staunen: Die Pinch-Bewegung, also mit zwei Fingern etwas vergrößern, klappt auch auf dem Pre. Toll, insgesamt ist die Menüsteuerung mit dem Finger sehr intuitiv. Fenster nach oben rauswischen und es ist zu. Wisch nach links unter dem Bildschirm und der letzte Befehl wird rückgängig gemacht. Besonders lobenswert ist, dass man gleich mehrere Anwendungen gleichzeitig geöffnet haben kann. Dafür sind die Reaktionszeiten beim Start einer App, naja sagen wir mal, gemächlich. Das bin ich vom iPhone 3G S anders gewohnt.

Bild-App ist noch umsonst
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Großes Finale beim vieda-Adventskalender

Von: Dirk Kunde, Mittwoch, 23. Dezember 2009 10:47 Uhr

Großes Finale beim vieda AdventskalenderDer Adventskalender vom Entwicklerverband vieda öffnet Morgen ein ganz großes Türchen: Vom 24.  bis zum 29. Dezember 2009 gibt es 60 Apps mit Rabatten zwischen 20 und 100 Prozent. Da habt Ihr also ausreichend Zeit, zwischen dem Essen bei Oma und dem Essen bei der Tante zu überlegen, welche Anwendung Ihr von der Seite appsforsale.de oder auf dem iPhone in der Kalender-App herunterladen wollt.

Mit mehr als 60.000 Downloads von 36.000 Besuchern in den ersten 23 Tagen ist der Adventskalender ein erfolgreicher Start für den Verband.

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TomTom Car Kit: Last Minute Geschenk für unterwegs

Von: Holger Iburg, Mittwoch, 23. Dezember 2009 9:26 Uhr

Car Kit von TomTomDie Halterung kostet fast 100 Euro. Teuer, denkt man im ersten Moment und zuckt zurück. Mein iPhone hat doch ein GPS-Modul. Reicht das nicht? Häufig leider nicht, wie ich festgestellt habe. Den Unterschied merkt man allerdings so richtig erst, wenn man das TomTom Car Kit im Auto angeschlossen hat. Vorher sollte man sich noch die kostenlose TomTom Car Kit Tool App aus dem App Store laden. Dann verstehen sich Car Kit und iPhone besser.

Der Anschluss im Auto geht leicht: Saugnapf des Car Kits ausklappen, an die Windschutzscheibe drücken, Stellrad drehen und das Kit sitzt fest. Nun das iPhone einrasten, dann mit der langen Stromleitung verbinden und den Stecker am anderen Ende in den Zigarettenanzünder stecken. Wenn man nun noch Bluetooth am iPhone einschaltet, finden sich beide Geräte schnell und die Suche nach einer Route kann losgehen.

Das GPS-Modul im TomTom Car Kit ist stärker als das im iPhone eingaute. Es liefert rasch die Daten für eine gesuchte Route. Ich probierte das Car Kit ohne TomTom Navi App aus. Stattdessen verwendete ich die vorinstallierten Google Maps. Ich gebe eine Route ein, fahre los, kann auch mit der Pinch-Bewegung Straßenverläufe ranzoomen. Auf der angezeigten Strecke zeigt ein Punkt, wo ich mich gerade befinde. Soweit so gut. Interessant wird es, wenn ich die vorgegebene Route verlasse. Normale Navis berechnen dann selbsttätig die Route neu. Und siehe da, man kann diese eher statische Navigationshilfe der Google Maps auch ein wenig dynamisch nutzen. Weil das Car Kit so schnell reagiert. Während der Fahrt kurz auf „Ändern“ drücken. Es werden Start und Ziel eingeblendet, wobei als Start immer „Aktueller Standort“ und als Ziel das eingegebene Ziel stehen. Dann nur auf „Route“ drücken und die neue Route wird angezeigt.

Zugegeben, das ist nicht der Weisheit letzter Schluss, aber wer nicht unbedingt die TomTom Navi App kaufen will, kann sich auch so behelfen. Das TomTom Car Kit funktioniert übrigens auch mit anderen Navi Apps von Skobbler, Navigon oder EasyTrails GPS prima.

Das Gerät lässt sich, wie gesagt, einfach anzubringen. Es ist nicht unförmig, so dass es den Sichtbereich auch bei kleinen Windschutzscheiben nicht stark einschränkt. Mit einem Kugelgelenk kann es in jede gewünschte Position gebracht werden, so können Spiegelungen gut korrigiert werden. Ein eingebauter kleiner Lautsprecher funktioniert die Kombination zur vollständigen Freisprecheinrichtung um, wenn sie auch nicht höchsten Ansprüchen genügt. Und schließlich kann das gut verarbeitete Gerät mit einem Klinkenstecker  an die Hifi-Anlage des Wagens angeschlossen werden. Dann tritt das persönliche iTunes-Musikprogramm an die Stelle des Radios. Insgesamt eine sinnvolle Ergänzung zum iPhone.

Meine Wertung
Fünf von fünf iPhones

Preis: 99,99 €

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TomTom: Kommt auch mit hohem Tempo klar

Von: Holger Iburg, Dienstag, 22. Dezember 2009 9:55 Uhr

TomTom App
Navigations-Apps zählen zu den meistgekauften im App-Store. Die Konkurrenz ist riesig. Die App TomTom D-A-CH (für Deutschland, Österreich, Lichtenstein und die Schweiz ) (http://itunes.apple.com/de/app/tomtom-d-a-ch/id326068192?mt=8) kostet immerhin fast 70 Euro. Dafür bietet der fürs iPhone optimierte Routenplaner des weltweit führenden Anbieters von Navigationslösungen eine Menge.
Die Turn-by-turn-App funktionierte im Test über zwei Wochen klasse. Ich hatte auch keine Probleme beim Update – darüber berichten negative Rezensionen im iTunes-Store. Die Darstellung auf dem iPhone ist hervorragend, was sich bei rascher Fahrt mit Spurwechseln auf der Autobahn besonders gut macht. Gut fand ich auch die Umschaltmöglichkeit zwischen Tag- und Nachtfarben. Die Darstellung blendet und stört nicht. Ich bin nicht so ein Freund der 3D-Darstellung, aber wer es mag, wird sie mögen. Die App berechnet außerdem schnell Wechsel des Fahrtziels.
Schön finde ich die „Hilfe“-Optionen, die ich bei meiner alten Handy-Navigation auf einem Nokia N73 noch nicht kannte. Unter Nutzung des Standorts wird der Weg zur nächsten Werkstatt, Polizeiwache, einem Arzt oder Krankenhaus oder einer Apotheke angezeigt. Oder man ruft einfach an.
Gerade läuft die Klimakonferenz in Kopenhagen. Dennoch: Ich gebe es zu, ich fahre gern schnell. Hier zeigt die App Leistungsstärke – insbesondere in Verbindung mit dem TomTom Car Kit (link zur iPhone-Geschichte oder Affiliate). Im Abgleich mit dem Tacho konnte ich auch bei Geschwindigkeiten jenseits von Tempolimits nur ganz geringe Abweichungen feststellen. In der Tat zeigt die App die richtige Geschwindigkeit an, während mein Tacho noch jene Prozente drauflegt, die beim Geblitztwerden wieder abgezogen werden. Die App ist natürlich kein Radarwarner, aber zur Einschätzung reicht es. Zumal ständig Richtgeschwindigkeit/eigene Geschwindigkeit stets angezeigt wird. Ausreden sind also passé.
Die App für ganz Europa (http://itunes.apple.com/de/app/tomtom-westeuropa/id326075062?mt=8) belegt allerdings mehr als dreimal soviel Speicher wie die D-A-CH-Variante.
Weil die Karten als Teil der App on-bord im iPhone gespeichert sind, entfallen Empfangsprobleme, wie sie schon mal bei Apps auftreten, die sich ihre Route on the road laden müssen (link zur Skobbler-Geschichte). Trotz des Preises finde ich deshalb die App gelungen.
TomTom D-A-CH, 69,90 Euro, 451 MB
TomTom Westeuropa, 99,90 Euro, 1,6 GB

TomTom: Kommt auch mit hohem Tempo klarNavigations-Apps zählen zu den meistgekauften im App-Store. Die Konkurrenz ist riesig. Die App TomTom D-A-CH (für Deutschland, Österreich, Lichtenstein und die Schweiz ) kostet immerhin knapp 70 Euro. Dafür bietet der fürs iPhone optimierte Routenplaner des weltweit führenden Anbieters von Navigationslösungen eine Menge.

Die Turn-by-turn-Navigation funktionierte im Test über zwei Wochen klasse. Ich hatte auch keine Probleme beim Update – darüber berichten negative Rezensionen im iTunes-Store. Die Darstellung auf dem iPhone ist hervorragend, was sich bei rascher Fahrt mit Spurwechseln auf der Autobahn besonders gut macht. Praktisch fand ich auch die Umschaltmöglichkeit zwischen Tag- und Nachtfarben. Die Darstellung blendet und stört nicht. Ich bin nicht so ein Freund der 3D-Darstellung, aber wer es mag, wird sie schätzen. Die App berechnet außerdem schnell Wechsel des Fahrtziels.

Schön finde ich die „Hilfe“-Optionen, die ich bei meiner alten Handy-Navigation auf einem Nokia N73 noch nicht kannte. Unter Nutzung des Standorts wird der Weg zur nächsten Werkstatt, Polizeiwache, einem Arzt oder Krankenhaus oder einer Apotheke angezeigt. Oder man ruft einfach an.

Zugegeben, ich fahre gern schnell. Hier zeigt die App Leistungsstärke – insbesondere in Verbindung mit dem TomTom Car Kit (Halterung). Im Abgleich mit dem Tacho konnte ich auch bei Geschwindigkeiten jenseits von Tempolimits nur ganz geringe Abweichungen feststellen. In der Tat zeigt die App die richtige Geschwindigkeit an, während mein Tacho noch jene Prozente drauflegt, die beim Geblitztwerden wieder abgezogen werden. Die App ist natürlich kein Radarwarner, aber zur Einschätzung reicht es. Zumal ständig die Richtgeschwindigkeit/eigene Geschwindigkeit angezeigt wird. Ausreden sind also passé.

Die App für ganz Europa, bietet TomTom bis zum 4. Januar 2010 für  79,99 € statt 99,90 € an. Sie belegt mehr als dreimal soviel Speicher wie die D-A-CH-Variante.

Weil die Karten als Teil der App on-bord im iPhone gespeichert sind, entfallen Empfangsprobleme, wie sie schon mal bei Apps auftreten, die sich ihre Route on the road laden müssen. Trotz des Preises finde ich deshalb die TomTom Navigations-App gelungen.

Meine Wertung
Vier von fünf iPhones

Preis: 69,99 €; Größe: 451 MB

Ähnliche Apps: Navigon, Skobbler

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4 in 1 mit Vodafone Update 2.0

Von: Dirk Kunde, Montag, 21. Dezember 2009 10:12 Uhr

4 in 1 mit Vodafone Update 2.0Der andere Provider auf meinem iPhone: Das dicke rote Anführungszeichen von Vodafone lacht mir nun noch öfter entgegen. Mit Vodafone Update in der Version 2.0 sehe ich auch die Status-Updates meiner LinkedIn-Kontakte. In der Detailansicht kann ich Facebook-Einträge mit “Gefällt mir” markieren und sehe direkt die Anhänge wie Fotos oder Linktexte.

Mit der kostenlosen App hat man die Meldungen seiner Freunde bei Twitter, Facebook, MySpace und LinkedIn auf einem Bildschirm. Einfach das iPhone schütteln und es aktualisiert sich.

Sehr praktisch finde ich auch die Rubrik Trends. Hier werden häufig verwendete Hash-Tags und Schlagworte näher erläutert.

Seine eigenen Tweets kann man mit Geodaten versehen. Somit kann man anders herum sich Tweets aus der eigenen Umgebung anzeigen lassen. Den Radius kann man zwischen einem und 50 Kilometern wählen.

Meine Wertung
Vier von fünf iPhones

Preis: Kostenlos; Größe: 1,1 MB

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Apple macht süchtig: 12 Tage Geschenke

Von: Dirk Kunde, Montag, 21. Dezember 2009 9:19 Uhr

Apple macht süchtig: 12 Tage GeschenkeEs ist das Dealer-Prinzip: Neulinge mit kostenlosen Proben abhängig machen und dann später kassieren. Während wir alle bräsig und vollgefuttert unter dem Weihnachtsbaum liegen, schenkt Apple uns Medienjunkies kostenlose Lieder, Musikvideos, TV-Folgen und Apps!

Die Nadel heisst 12 Tage Geschenke und ist kostenlos im AppStore erhältlich. Der Sucht sind bereits Hunderte, wenn nicht sogar Tausende verfallen, denn die App hat den DB Navigator bereits von Platz Eins der App-Hitliste verdrängt.

Vom 26. Dezember 2009 bis zum 6. Januar 2010 verschenkt Apple jeden Tag ein Medien-Häppchen. Wer in seinem Rausch gar nichts mehr mitbekommt, wird per Push-Nachricht auf den Nachschub aufmerksam gemacht.

Also, wenn Ihr stark seid, greift zu bei den kostenlosen Proben. Aber ab dem 7. Januar schön wieder loslassen, sonst kommt Ihr von der iTunes-Spritze nicht mehr weg.

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