Beiträge vom Januar 2010

Spiegel und FTD setzen auf Wissenstests

Von: Dirk Kunde, Freitag, 29. Januar 2010 16:22 Uhr

Der Monat geht zu Ende und zwei deutsche Medienmarken bestehen noch schnell den Apple-Test. Jetzt sind auch Financial Times Deutschland (FTD) und der Spiegel im App Store vertreten.

Test ist das passende Stichwort, denn beide Apps setzen auf Wissenstest, wenn auch in unterschiedlicher Ausprägung. Beim Spiegel finde ich es schon erstaunlich, dass ihre erste App ein sogenannter Wissenstrainer ist. Zwar gibt es schon länger eine iPhone-optimierte Webseite von Spiegel-Online, doch keine mit den Inhalten der Webseite oder eines der Magazine. Das mag also noch kommen, solange spielt der Bildungsbürger eben hiermit.

Als Spielmodus stehen ein Bildungstest, ein Fragenmarathon und ein Themenschwerpunkt zur Auswahl. Beim Schwerpunkt kann man zwischen Wissenschaft, Sport, Politik, Panoramo und Kultur wählen. Dann geht es los mit den Multiple-Choice-Fragen. Sicher ein gutes Training für jeden, der mal zu Jauch auf den Quiz-Stuhl möchte.

Meine Wertung
Spiegel Online Wissenstrainer
Drei von fünf iPhones

Preis: 2,39 € (auch als kostenlose Lite-Version), Größe: 1,2 MB

Die App der FTD ist dagegen eine klassische Medien-App, die die Inhalte der Muttermarke iPhone-optimiert präsentiert. Aber auch hier gibt es eine Rubrik Wissenstests. Von Allgemeinbildung über Elivs bis Insolvenz-Verwaltung reichen die Fragenkataloge.

Doch den Schwerpunkt bilden die Finanzmärkte: Kurse, Kurse, Kurse. Werte die sich minütlich ändern, sollte man nicht mehr drucken. So bietet die App eine umfangreiche Börsen-Rubrik. Hier kann sich der Nutzer seine eigene Watchlist mit Wertpapierkursen anlegen. Einen Indize (Standard: Dax) hat der Nutzer, egal in welcher Rubrik, immer oben rechts im Blick.

In den einzelnen Artikeln kann man die Schriftgröße verändern und mit einem Klick zum nächsten Text weiterblättern, ohne ins Menü zurück zu müssen. Die Texte lassen sich zum Lesen ohne Datenverbindung speichern und per Twitter, Facebook oder Mail weiterempfehlen. Wer nicht mehr lesen mag, blättert in der Rubrik Bilder durch die formatfüllenden Fotoserien. Einmal das iPhone schütteln und die Inhalte werden aktualisiert. Hier merkt man, dass App-Experte Cellular die Hand bei der Entwicklung geführt hat.

Die App wird nicht die einzige der lachsrosa Wirtschaftszeitung bleiben. „Diese kostenlose App bildet die Basis für den zukünftigen Ausbau als Freemium-App und Promotionplattform für weitere Paid-Apps”, sagt Holger Fischbuch, Leiter Electronic Media von Gruner + Jahr.

Wir sind gespannt, was da noch vom Baumwall und der Brandstwiete (Hamburger Standorte der Verlage) kommt.

Meine Wertung
Financial Times Deutschland

Vier von fünf iPhones

Preis: Kostenlos, Größe: 1,1 MB

Thema: Apps | Kommentare (5)

iPad gewinnen und vielleicht berühmt werden

Von: Dirk Kunde, Freitag, 29. Januar 2010 11:10 Uhr

Your Chance, das Casting-Portal der UFA und Youload.de, der Downloadstore für digitale Medien, verlosen gemeinsam ein iPad von Apple. Das Ding gibt es voraussichtlich erst Ende März in Deutschland. Doch wer sich bis zum 15. Februar 2010 bei Your Chance registriert, kommt in die Auslosung für eine 16-GB-WLAN-Version.

Was der große Bruder des iPhones alles kann, lest Ihr hier.

Thema: Nachrichten | Kommentare (7)

iPad: Das iPhone bekommt einen großen Bruder

Von: Dirk Kunde, Donnerstag, 28. Januar 2010 10:11 Uhr

Nun ist es raus: Das iPhone hat ein Geschwisterchen bekommen. Die Verniedlichung passt nicht ganz, denn der iPad hat eine mehr als zweieinhalb mal so große Bildschirmdiagonale wie das Smartphone. Das Tablett ist irgendetwas zwischen iPhone und Laptop, da sind sich die Beobachter noch nicht ganz einig. Die führenden Köpfe bei Apple, erklären in diesem Video, ihre Sicht der Dinge.

Das iPad läuft mit der iPhone OS 3.2, hat keine klassische Festplatte, sondern einen Flash-Speicher, hat mit dem A4 einen eigenentwickelten 1-GHz-Prozessor (Apple hatte sich dazu PA Semi gekauft). Das iPad kommt ohne feste Tastatur aus, die kann man allerdings als Zubehör anschließen kann. Der Anwender steuert alles mit seinen Fingern auf der Glasoberfläche.

Alle bisherigen Apps – und das sind mittlerweile 140.000 – laufen auf dem Gerät, entweder in ihrer Originalgröße oder durch Verdoppelung der Pixel auch formatfüllend. Standardmäßig hat das iPad zwölf Apps installiert (Mail, Safari, Fotos, Kalender, Kontakte, Notizen, YouTube, Videos, iTunes, App Store, iPod, iBooks).

Die Entwickler erhalten ab sofort einen neuen Werkzeugkasten (SDK), um Apps speziell für den iPad zu entwickeln. Flash-Inhalte kann es immer noch nicht wiedergeben! Ein Unding für´s Websurfen auf dem Sofa. Es fehlt eine KameraMultitasking ist wie beim iPhone (noch) nicht möglich. Einzige Ausnahme ist die Musikwiedergabe.

Es gibt eine spezielle Version von iWorks mit Pages, Keynote und Numbers, in der sich Texte, Präsentationen sowie Tabellen mit den Fingern und der virtuellen Tastatur erstellen lassen. Jedes der drei Programme kostet 9,99 Dollar im App Store und macht aus dem iPad einen Laptop-Ersatz.

Mit dem iBookstore macht Apple Amazons Kindle Konkurrenz. Der Nutzer soll elektronische Bücher auf dem 13,4 Millimeter dünnen Gerät lesen. Dazu gibt es einen eigenen Buchladen, die Dateien werden nicht via iTunes verkauft. Seine Werke hat man in einem hölzernen Bücherregal stehen. Ein Fingertipp darauf, dreht das Regal um und öffnet den Buchladen.

Das iPad in der WLAN-Version wird Ende März weltweit ab 499 Dollar erhältlich sein. Die Variante mit WLAN und UMTS (3G) gibt es dann im April – auch in einigen Ländern außerhalb der USA. Die hiesigen Preise sind noch nicht bekannt, aber Apple verlangt schon mal die Dollarsumme auch in Euros. Den iBookstore wird es erst mal nur in den USA geben.

Die Modelle und Preise

16 GB32 GB64 GB
WLAN$ 499$ 599$ 699
WLAN & UMTS$ 629$ 729$ 829

Amazon Deutschland ist geschickt, da kann man bereits die 64 GB-VarianteiPad: Das iPhone bekommt einen großen Bruder für 699 Euro vorbestellen. Der Versender kennt den genauen Euro-Preis zwar auch noch nicht, kann aber mit der Dollarsumme in Euro nicht viel falsch machen, also sammelt er erst mal Bestellungen ein. Sinkt später der Preis, zahlen die Kunden auch nur den niedrigeren Preis.

Technische Wert

Größe242,8 (H), 189,7 (B), 13,4 (T) mm
Gewicht680 gr , 730 gr (WLAN & UMTS)
Prozessor1 GHz Apple A4
Speicher16, 32 und 64 GB Flash Drive
DisplayDiagonale: 24,64 cm (9,7 Inch)
1024 x 768 Pixel mit 132 Pixel pro Inch
DatenübertragungWi-Fi (802.11a/b/g/n)
Bluetooth 2.1 + EDR
Datenmobilfunk
(nur 3G Modell)
UMTS/HSDPA
GSM/EDGE
BatterieLithium-Polymer Akku
Laufzeit bis zu 10 Stunden
BewegungBewegungssensor (Accelerometer),
Lichtsensor
Ortungüber WLAN, digitaler Kompass
WLAN & UMTS Modell: GPS und Mobilfunkortung
AnschlüsseDock-Connector, Kopfhörer (3,5 mm Klinke), Lautsprecher, Mikrofon, SIM-Kartenschlitten
KnöpfeAn/Aus, Stummschalter, Lautstärke, Home
ZubehörDock, Tastatur mit Dock, Hülle, Kamera-Adapter

Die Domain www.t-mobile.de/ipad führt zur iPhone-Seite von T-Mobile. Das legt den Verdacht nah, dass es das UMTS-Modell auch beim Provider geben wird. Die Vertragskonditionen sind noch unbekannt. Doch wird Apple dieses Mal das iPad sicher auch vertragsfrei in seinen Stores anbieten – beide Modelle.

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ImmoScout24: Ein neues Haus, eine neue Wohnung finden

Von: Dirk Kunde, Mittwoch, 27. Januar 2010 14:46 Uhr

Vergesst die Samstags-Ausgabe der Tageszeitung. Einfacher, bequemer, übersichtlicher und schneller als mit ImmoScout 24 kann man keine neue Bleibe finden. Die Filtermöglichkeiten (Kaufen, Miete, Preis, Fläche, Ausstattung etc.) lassen sich nicht überbieten und so findet jeder genau, was er oder sie sucht. Dabei hat man die Wahl zwischen einer Listenansicht mit kleinem Foto oder der Kartenansicht, wobei sofort im Blick, in welcher Gegend die Wohnung liegt.

Die App ist nicht zu Unrecht in den Top 25 vertreten. Dabei waren die Macher von ImmobilienScout 24 schon ganz früh dabei. Ich habe bereits im November 2007, also kurz nach Marktstart des iPhones, über ihre iPhone-optimierte Webseite geschrieben.

Die App kann nun natürlich deutlich mehr. Hat man ein passendes Objekt gefunden, legt man es sich auf den Merkzettel. Ein Fingertipp und der Anruf zum Vermieter oder Makler startet. Danach notiert man sich unter Termine den Besichtungstermin. Wenn man später in der Wohnung ist, kann sich zu den Räumen Notizen in der App machen oder Fotos mit dem iPhone schießen, die ebenfalls mit dem Objekt-Eintrag verknüpft werden.

Apropos Bilder. Zum Glück stellen ja die meisten Anbieter mehrere Fotos und Grundrisse ein. Die lassen sich formatfüllend durchblättern. Das ist toll gemacht. Mit der App hat man auch aus der Ferne in einer anderen Stadt alle Angebote des Wohnungsmarktes im Blick. Und wer kaufen will, interessiert sich über einen längeren Zeitraum für Angebote. Da ist es praktisch, auf dem iPhone selektieren und beobachten zu können.

Meine Wertung

Fünf von fünf iPhones

Preis: Kostenlos, Größe: 1,1 MB

Thema: Apps | Kommentare (2)

AR.Drone lässt Jungs träumen – Helikopter mit dem iPhone steuern

Von: Dirk Kunde, Mittwoch, 27. Januar 2010 14:14 Uhr

Rund um die Messe CES 2010 in Las Vegas sorgte der fliegende Helikopter, der mit einem iPhone gesteuert wird, für Aufsehen. Die AR Drone von Parrot ist mit zwei Kameras ausgestattet. Eine erfasst den Abstand zum Boden, die andere überträgt die “Pilotensicht” auf das iPhone.

Oleg Neyolov von Touchmyapps.com führte mit Michael Pastor, dem Marketing Manager des Produkts eine Interview: “Parrot AR.Drone is the outcome of a dream: to develop a high-tech product for kids and adults by creating a new concept of video gaming, using iPhone and iPod touch as a first step. Parrot’s first entertainment project was a Bluetooth race car. Parrot has developed it but Henri Seydoux was not fully satisfied. Why? Because he did not find the necessary share of dream a toy should provide. It should fly!”

Die Videos des Spielzeugs mit vier Rotoren ließ kleine und große Jungs träumen. Marktstart ist irgendwann dieses Jahr, einen Preis verreit Pastor auch noch nicht. Interessenten gibt es viele, bei Facebook poppten gleich mehrere Fanseiten dazu hoch.

Thema: Nachrichten | Kommentare (2)

Bill und Steve werben für eine App

Von: Dirk Kunde, Mittwoch, 27. Januar 2010 12:15 Uhr

Ranschmeißen hilft. Wie werden neue Apps und deren Entwickler gefunden? Trommeln. Die Jungs von Rubinmobile.com spielen in dem Video “Say hello to iPhone-fan.de” Bill (Gates) und Steve (Jobs).

Gut, ihr Englisch ist besser als das von Herrn Oettinger, aber noch ausbaufähig. Damit bewerben die Beiden ihre App Get Applause. Die schaue ich mir auch noch genauer an…

Thema: Videos | Kommentare (2)

Schön, ein Finger zu sein – Tablet-Werbespot

Von: Dirk Kunde, Mittwoch, 27. Januar 2010 11:29 Uhr

Ach, mir ist es egal, ob die vielen Bilder, die durchs Netz schwirren, nun das echte Tablet (iSlate) zeigen oder nicht. Heute Abend werden wir es sehen. Aber dieser Werbespot es wirklich schön gemacht – und zeigt dabei noch nicht mal das Produkt.

(Lob an den stern, weil man seine Videos in Blogs einbinden kann, Computer Bild (Springer) ist von der viralen Wirkung dieses Verbreitungsweges noch nicht überzeugt.)

Thema: Videos | Kommentare (4)

Google Voice umgeht den AppStore

Von: Dirk Kunde, Mittwoch, 27. Januar 2010 10:42 Uhr

Googles Telefondienst Voice macht einfach einen Bogen um Apples AppStore. Apple hatte im vergangenen Jahr die App abgelehnt, was den Streit der beiden Unternehmen bis zu einer offiziellen Untersuchung der FCC (amerikanisches Pendant zur RegTP) angeheizt hat. Nun macht es Google wie bei seinem Ortungsdienst Latitude, sie nutzen einfach den Browser. Dank HTML5-Technik lässt sich das Adressbuch auslesen, Telefonate starten sowie SMS schreiben.

Bislang funktioniert der Dienst nur in den USA, in Deutschland kann man sich nur per Mail für eine Einladung anmelden. Es ist ein interessanter Weg, weil sich Google so der Kontrolle von Apple entzieht und ein deutliches Zeichen gegen den App-Hype. Vielleicht ist es auch eine Anregung für Anbieter, die schon mal wie der stern aus dem AppStore geflogen sind, weil sie gegen Apple-Regeln verstoßen haben.

Thema: Nachrichten | Kommentare (3)

Wordpuzzle Alexic – 80 Punkte für Käfer

Von: Dirk Kunde, Dienstag, 26. Januar 2010 15:54 Uhr

Zur Einführung verschenkt Entwickler Jörg Meenen seine neueste App für 48 Stunden. Danach kostet Alexic 1,79 Euro. Es ist ein Wordpuzzle, bei dem Buchstabenkugeln von oben ins Bild fallen. Damit muss man Wörter bilden, die Punkte bringen. Je länger die Wort, desto besser. Wer ein X oder Y einbaut ist ganz weit vorn. Die App erkennt rund 400.000 Wörter der deutschen Sprache.

Tippt man den letzten Buchstaben des Wortes doppelt an, verschwinden die Kugeln und machen Platz für neue. Ist der Bildschirm voller Kugeln, ist der Spiel vorbei. Ein netter Zeitvertreib für etwas Gehirnjogging bei Warte- und Fahrzeiten.

Meine Wertung
Drei von fünf iPhones

Preis: 1,59 €, Größe: 17,5 MB

Thema: Apps | Kommentare (5)

iSlate-Gewinnspiel dient nur zur Adressensammlung

Von: Dirk Kunde, Dienstag, 26. Januar 2010 15:42 Uhr

Da will jemand einen Tag vor der vermeintlichen Präsentation des Apple Tablets (iSlate) noch schnell ein paar Adressen sammeln. Thomas Kuhn schreibt bei Wiwo.de über den iFake. Auf den Seiten der Email-Schleudern GMX und Web.de tauchte heute ein ganzseitiges Apple iSlate-Gewinnspiel auf. Allerdings in Varianten mit unterschiedlichen Produktbildern und Rechtschreibfehlern “… und gehöhre Sie zu den Ersten, …“.

Hinter der Aktion steckt laut Kuhn die Düsseldorfer Marketingagentur adRom Holding. Die nahm zu dem dubiosen Gewinnspiel bislang keine Stellung. Wenn man allerdings den Firmennamen googlte, bildet sich schnell eine Meinung. Mal verlost adRom im Auftrag seiner Kunden ein BMW Z4, mal eine Dubai-Reise, mal ein Cabrio.

Sinn und Zweck ist immer, an die Adressen der Teilnehmer zu kommen und die sollen folgenden Bedingungen zuzustimmen: Meine Angaben dürfen von adRom und den Sponsoren verarbeitet und genutzt werden (auch von externen Datenverarbeitern wie z.B. Datenerfassern, Internetdienst-Anbietern, Lotteriegesellschaften) [Ausschnitt aus einem Gewinnspiel]

Thema: Nachrichten | Kommentare (10)

Walt Mossberg stellt Apples Tablet schon heute vor

Von: Dirk Kunde, Dienstag, 26. Januar 2010 11:07 Uhr

Wall Mossberg, Technik-Guru des Wall Street Journals, tut es schon wieder: Er verrät Apple-Geheimnisse. In einem Video präsentiert er den Apple-Tablet-Computer (iSlate) bevor er morgen (voraussichtlich) von Steve Jobs vorgestellt wird. Mossberg hatte bereits den Start des iPhone 3G S vorab verraten.

Das fünfminütige Video ist natürlich eine Persiflage auf den Journalisten von MossPuppet.com.

Thema: Nachrichten, Videos | Kommentare (2)



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