Beiträge vom Februar 2010

Hier sehen wir die Zukunft von Paid Content – Madonna App

Von: Dirk Kunde, Freitag, 26. Februar 2010 10:46 Uhr

Hier sehen wir die Zukunft von Paid Content   Madonna AppMadonna-Fans muss ich enttäuschen, hier geht es nur am Rande um die tollen Funktionen, der soeben erschienen App. In erster Linie ist die Applikation ein perfektes Beispiel dafür, wer in Zukunft Geld mit digitalen Inhalten verdienen wird.

Megastar Madonna braucht keine Verlage als Mittler ihrer Botschaften. Sie braucht keinen Musikverlag mehr, keinen stationären Platten- oder Buchladen. Alles was die Dame, die sich seit ihrem ersten Album Madonna im Jahre 1983 immer wieder neu erfindet braucht, ist ein Konzertveranstalter. Live-Events sind das einzige, was sich nicht digitalisieren und über das Web vertreiben lässt. Zudem machen die Auftritte im Umsatzmix der Dame einen Großteil aus. Quatsch? Warum hat sie dann 2007 ihrem Label Warner den Rücken gekehrt und ist zum weltgrößen Konzertveranstalter Live Nation gewechselt? Was übrigens Jay Z, Shakira and Nickelback ebenfalls getan haben.

Die App ist kostenlos, aber Fans würden die App auch laden, wenn sie ein Preisschild hätte. Doch so ist das trojanische Pferd wahrscheinlich viel effektiver. In der App kann man ihre Songs und Bücher kaufen. Es gibt einen Link zu ihrem Webstore mit allerhand Merchandise-Kram. Tourdaten finden sich ebenfalls, doch kann man (noch) keine Tickets kaufen.

Die App verwendet Push-Nachrichten, will den Ort des Nutzers verwenden, schlägt die Brücke zu Twitter und Facebook. Direkt nach dem Start, beginnt die Wiedergabe eines Songs. Die Macher von Mobile Roadie verstehen ihr Geschäft.

Gleichzeitig suchen Verlage, an vorderster Front Springer, aufgeregt den Schulterschluss mit dem Verlegerverband, weil Apple mit seiner No-Sex-Regel angeblich die Pressefreiheit bedrohe. Doch was haben blanke Busen mit Pressefreiheit zu tun? Das Problem mit zu viel Freizügigkeit dürfte bei Madonna passé sein. Im Gegenteil, derartige Künstler-Apps dürften auf ganzer Linie im Interesse von Apple sein. Führen sie doch Nutzer nahtlos zu iTunes, wo sie Lieder, Filme, Videos und demnächst auch Bücher kaufen.
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T-Mobile hat bislang 1,5 Millionen iPhones verkauft

Von: Dirk Kunde, Donnerstag, 25. Februar 2010 17:51 Uhr

T Mobile hat bislang 1,5 Millionen iPhones verkauftDie Telekom hat ihre Geschäftszahlen für 2009 veröffentlicht: Danach hat T-Mobile vom Marktstart im November 2007 bis Ende 2009 eineinhalb Millionen iPhones verkauft.

Im letzten Quartal 2009 entschied sich mehr als die Hälfte aller Neukunden für ein Smartphone. Die Umsätze mit Daten im Mobilfunknetz sind im Jahresvergleich um 46 Prozent auf 947 Millionen Euro gestiegen.

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Cherry SMS: günstiger simsen

Von: Dirk Kunde, Donnerstag, 25. Februar 2010 16:29 Uhr

Cherry SMS: günstiger simsen Eine SMS ist mit 19 Cent nach wie vor die teuerste Art der Datenübertragung im Mobilfunk. Rechnet man die 160 Zeichen auf Byte um, dann würde ein Datenpaket mit einem MB per SMS 1.423 Euro kosten. Nicht schlecht. Wer mit seinem iPhone viele SMS schreibt, kann den Preis mit der App Cherry SMS deutlich senken. Dann kostet eine SMS nur noch acht Cent.

Nach dem die kostenlose App installiert ist, muss man sich bei Cherry anmelden und sein Konto mit Guthaben füllen. 10 SMS bekommt man bei der Anmeldung derzeit geschenkt. Es besteht keine Vertragsbindung, lediglich Vorkasse ist Voraussetzung. Der endgültige Preis pro SMS richtig sich nach dem erworbenen Guthaben. Bei 30 Euro sind es rechnerisch 2,5 Cent pro SMS. Wer erst mal einmal testen möchte, bekommt für vier Euro 100 SMS, also 4 Cent pro SMS. Die Preise gelten für SMS in weltweit alle Netze.

Optik und Menüführung der App sind im Grunde genau wie bei der iPhone-eigenen Nachrichten-Funktion.  Auch die Dialoge werden als farbige Sprechblasen dargestellt. Vor dem Versand muss man sich noch entscheiden, ob die SMS mit oder ohne Absenderkennung verschickt wird. Ohne bedeutet, dass zwar Gruß Dirk drunter steht. Der Empfänger weiß also wer schreibt, doch kann er nicht direkt antworten, weil die SMS mit einer Nummer von Cherry verschickt wurde. Erst wenn man zwei Guthabenpunkte spendiert, erhält die SMS auch die persönliche Absendernummer. So lässt sich wohl auch die zweite Kirsche im Logo deuten – den vollen Spaß gibt es nur zum doppelten Preis. Somit kostet eine SMS mit Absenderkennung bei einem Guthaben von vier Euro also rechnerisch acht Cent – immer noch deutlich weniger als die gewohnten 19 Cent.

Sehr praktisch finde ich die Versandbestätigung. Sobald die SMS raus ist, meldet die App Vollzug und man kann davon ausgehen, dass der Text zugestellt wird. Cherry SMS lohnt sich vor allem für Vielschreiber. Mein iPhone-Vertrag umfasst 40 SMS im Monat, von denen ich im Durchschnitt 15 verbrauche. Nur wer deutlich mehr schreibt oder keine Inklusiv-SMS im Vertrag hat, sollte sich für die Kirschen entscheiden.

Es gibt noch ein Bonbon für Heavy User: Der Anbieter hat ein Programm für Windows-Rechner, man kann sein Guthaben also auch für den SMS-Versand am Rechner nutzen. Das stelle ich mir für den professionellen Einsatz interessant vor, beispielsweise die Vertriebssteuerung in einem Unternehmen.

Meine Wertung
Drei von fünf iPhones

Preis: App kostenlos, SMS: ab 2,5 Cent; Größe: 0,2 MB


Cherry SMS: günstiger simsen

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10 Milliarden Lieder bei iTunes verkauft

Von: Dirk Kunde, Donnerstag, 25. Februar 2010 10:21 Uhr

Wenn das nicht noch ein Grund für Steve Jobs zum Feiern war: An seinem gestrigen 55. Geburtstag durchbricht iTunes die magische Marke von 10 Milliarden Downloads. Wow, eine zehn mit neun Nullen. Sieben Jahre nach dem Start ist der digitale Musik- (Film-, TV-, App-) Laden Amerikas größter Verkäufer für Musik.

10 Milliarden Lieder bei iTunes verkauft

Laut Analyst Gene Munster von Piper Jaffray machte iTunes im vergangenen Quartal 520 Millionen Dollar Umsatz. Viel Geld, von dem allerdings laut Munster nur wenig Gewinn übrig bleibt. iTunes diene in erster Linie dazu, die Hardware-Verkäufe, vor allem der iPods, anzutreiben.

Auf Platz 1 der All Time Top Songs liegen übrigens die Black Eyed Peas mit I gotta feeling. Der Käufer des zehnmilliardsten Songs gewinnt übrigens einen iTunes-Gutschein über 10.000 Dollar. Noch ist der Gewinner nicht ermittelt.

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Happy Birthday Steve Jobs

Von: Dirk Kunde, Mittwoch, 24. Februar 2010 18:01 Uhr

Happy Birthday Steve JobsSteve Jobs wird heute 55 Jahre alt. Alles Gute! Wir sagen Danke für iPod, iPhone und demnächst iPad. Die Macs sind natürlich auch extrem gut gelungen, der Musikindustrie hast Du es gezeigt und was Dein Pixar da so auf die Leinwand gebracht hat, ist auch schon extrem cool. Was für eine Lebensleistung!

Maclife hat ein schönes Geburtstags-Spezial über Dich und ich verlinke hier noch mal auf eine Rede von Dir vor Stanford-Absolventen, die mich sehr beeindruckt hat.

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iPhone liegt bei 14 Prozent Marktanteil der Smartphone Betriebssysteme

Von: Dirk Kunde, Mittwoch, 24. Februar 2010 16:28 Uhr

Der Sprung von rund acht auf 14,4 Prozent Marktanteil ist ein respektables Ergebnis für Apple. Zu den weiteren Gewinnern gehören RIM (Blackberry) und Android. Das Betriebssystem von Google schafft es in einem Jahr von bedeutungslos auf knapp vier Prozent.

iPhone liegt bei 14 Prozent Marktanteil der Smartphone Betriebssysteme

in 1.000 Stück Quelle: Gartner

Verlierer in der Übersicht des amerikanischen Marktforschungsunternehmens Gartner sind Symbian (v.a. Nokia) und Windows Mobile. Microsoft lag im dritten Quartal 2007 laut Gartner bei 12,8 Prozent, nun sind es noch 8,7 Prozent Marktanteil. Symbian sinkt von 63,1 (Q3 2007) auf aktuell 46,9 Prozent.

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Eigene Kategorie für Schmuddelkram?

Von: Dirk Kunde, Mittwoch, 24. Februar 2010 16:10 Uhr

Ein Entwickler hat beim Einreichen neuer Apps in seinem Apple-Konto für die Angabe der Hauptkategorie die neue Rubrik “Explicit” entdeckt. Eventuell plant Apple eine eigene Kategorie für Schmuddel-Apps, die sie nicht aus dem App Store schmeißen kann, weil sie zu großen, etablierten Marken gehören.

Eigene Kategorie für Schmuddelkram?Die Verlogenheit und das unterschiedliche Maß, mit dem Apple Anstößigkeit und damit den Rauswurf bewertet und begründet, habe ich bereits hier beschrieben. Natürlich geht auch beispielsweise beim Springer-Verlag die Angst vor einem Rauswurf um. In der Bild-App ist reichlich nackte Haut zu sehen – nicht nur beim Schüttel-Mädchen. Verlage, die mit Inhalten in Apps Geld verdienen wollen, können sich keinen Rauswurf leisten. Was tun? Inhalte entschärfen oder den Umweg über eine Webseite gehen, denn den Zugang über Safari beschränkt Apple (noch) nicht. Doch in einer App-Economy genießen iPhone-optimierte Webseiten kaum die Aufmerksamkeit der Apps.

Der Berliner Verlag wird mit Sicherheit all sein wirtschaftliches Gewicht in die Waagschale werfen, so dass man in Cupertino vermutlich beiden Augen zudrückt. Doch kleine Entwickler – das Gros der App-Macher – hat diese Möglichkeit nicht. Vielleicht ist die Kategorie “Explicit” ihre Rettung. Besorgte Eltern könnten über die Einstellungen derartige Inhalte auf dem iPhone blockieren.

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Den Artikel lese ich später – mit Read it later

Von: Dirk Kunde, Mittwoch, 24. Februar 2010 11:20 Uhr

Ach, das lese ich später. Wie oft sagt man den Satz zu sich selbst? Und dann tut man es doch nicht, weil der Link verloren gegangen ist, die Zeit fehlt oder man nicht mehr genau weiß, wo man den Artikel gesehen hat. Später allerdings, im Bus, in der Bahn, im Flieger hätte man die Zeit und Muße den Text zu lesen, doch dann ist es unmöglich. Read it later löst dieses Problem.

Über die Webseite des Anbieters legt man sich in die Menüleiste seines Browser einen Button. Wenn man über einen interessanten Text stolpert oder ihn empfohlen bekommt, klickt man auf den Button und der Link landet auf einer Liste. Die Artikel liest man später in einer ruhigen Minute an seinem Rechner oder – viel besser – auf seinem iPhone. Einfach die kostenlose App installieren, Login-Daten eingeben und die Liste wird abgeglichen.

Großartig dabei ist die Offline-Lesen-Funktion. Damit es mit der Lektüre im Flieger funktioniert, kann man in den Einstellungen den automatischen Download des Textes aktivieren. Damit stehen dann alle Texte auch ohne Datenverbindung zur Verfügung. Auf Wunsch sogar in beiden Darstellungsversionen. Texte werden entweder im klassischen Web-Layout mit Bildern angezeigt oder als reine Text-Versionen, fast wie bei einem eBook-Reader, was natürlich die Lektüre erleichtert. Seine eigene Liste der zu lesenden Artikel kann man nach Datum, Überschrift oder Seitenname sortieren lassen.

Mit der iPhone-App liest man nicht nur die gesammelten Artikel, es lassen sich auch Texte der Liste hinzufügen. Die Installation eines so genannten Bookmarklets in den Lesezeichen bei Safari ist etwas umständlicher, wird in der App aber Schritt für Schritt erklärt. Apple lässt keinen anderen Weg der Installation auf dem iPhone zu.

Die Pro-Version von Read it later für 3,99 Euro enthält noch einige zusätzliche Funktionen:

  • Einfacheres setzen von Lesezeichen / Hinzufügen von Artikeln zur Liste
  • Texte mit anderen teilen
  • Feststelltaste für Hoch- oder Querformat (praktisch fürs Lesen im Liegen)

Meine Wertung
Fünf von fünf iPhones

Preis: Kostenlos, Größe: 0,7 MB

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Brigitte: Alles, was die Frau interessiert

Von: Dirk Kunde, Dienstag, 23. Februar 2010 11:22 Uhr

Brigitte: Alles, was die Frau interessiertIch wage mal die Behauptung, dass das iPhone zu den beliebtesten Smartphones bei weiblichen Käufern derartiger Geräte zählt. Da ist es nur konsequent, wenn ein Frauenmagazin eine App macht. Nach stern und Financial Times Deutschland ist die Brigitte das dritte Magazin aus dem Hause Gruner + Jahr im App Store.

Für publizistische Apps hat sich mittlerweile ein defacto-Standard in Aufmachung und Menü-Struktur etabliert. Vielleicht liegt es auch daran, dass die App aus dem Hause Cellular stammt. Die verantworten die Verlags-Apps von stern, FTD, Focus, TV Spielfilm und weiteren Magazinen. Die Startseite bei Brigitte bietet Artikel aus allen Rubriken. Das Frauenmagazin arbeitet viel mit Fotos und Videos, was ja auch nur konsequent auf einem Multimedia-Gerät ist.

In der unteren Menüleiste haben zwar nur fünf Rubriken Platz, doch über “Mehr” lässt sich diese Leiste nach eigenen Wünschen zusammenstellen. Hier stehen 14 weitere Rubriken von Liebe & Sex über Kultur bis Wohnen zur Auswahl. Unter jedem Artikel gibt es einen Empfehlungs-Button, um Texte per Mail, Twitter oder Facebook den Freundinnen zu empfehlen.

Noch ist die kostenlose App komplett werbefrei, aber das dürfte sich bald ändern.

Meine Wertung
Vier von fünf iPhones

Preis: Kostenlos, Größe: 1,2 MB

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iPhone-Werbung: Angekommen im Alltäglichen

Von: Dirk Kunde, Dienstag, 23. Februar 2010 10:08 Uhr

iPhone Werbung: Angekommen im AlltäglichenApple wirbt im neuen TV-Spot “Family Travel” in den USA mit iPhone-Vorteilen für das weibliche Familienoberhaupt. Da berichtet Mutti, wie viel einfacher es mit dem iPhone geworden ist, als Familien-Travel-Managerin unterwegs zu sein. Nix Business, nix Cutting-Edge-Technology, nix Mode-Schickschnack – einfaches, gutes Familienleben. Willkommen im Alltäglichen – das iPhone ist ein nützliches Haushaltsgerät.

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