Beiträge vom März 2010

AppStore goes Facebook

Von: Dirk Kunde, Mittwoch, 31. März 2010 16:01 Uhr

Wow, 109.000 Fans. Das ist mal eine beliebte Seite bei Facebook. Der AppStore begibt sich ins Web 2.0 und pflegt eine Fanseite. Eigentlich nichts Aufregendes, denn hier werden lediglich Apps vorgestellt. Ein Klick öffnet eine Platzhalterseite im Browser und dann geht es weiter – wie gewohnt – zu iTunes.

Die Suche in iTunes ist oft ein Graus, das ist aber auf der Facebook-Seite nicht anders. Hier kann man höchstens “Gefällt mir” klicken oder einen Kommentar zur App schreiben. Bei den rund 160.000 Apps muss man wohl darauf hoffen, dass hier mal ein passender Tipp auftaucht.

Oder man macht Freunde auf eine App aufmerksam, aber das geht in iTunes auch schon via Twitter und Facebook.

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Ubique: Überall was zu essen und zu trinken finden

Von: Dirk Kunde, Mittwoch, 31. März 2010 9:33 Uhr

Augmented Reality-Apps zählen zu den spannendsten Anwendungen auf dem iPhone. In das Kamerabild werden zusätzliche Informationen aus der Umgebung eingeblendet. Davon hat man bereits einige Beispiele (1,2,3) gesehen, doch der Kölner Entwickler Felix Lamouroux (Offmaps, Trails) konnte dem Genre noch eine interessante Variante abringen. In Ubique wird im oberen Bildschirmteil das Kamerabild gezeigt. Darunter sieht man die aktuelle Stadtkarte von Offmaps. Ganz unten hat man in einem Drehrad die Wahl zwischen Restaurants, Bars, Panoramio (Googles Bilderdienst) und Wikipedia-Einträgen.

Entsprechend der Kategorie werden Treffer mit blau-weißen Symolen in der Karte angezeigt. Ein Fingertipp zeigt den Namen des Restaurants oder der Bar und die Entfernung zum derzeitigen Standpunkt an. Dabei hat man die Wahl zwischen einer formatfüllenden Kartendarstellung von Offmaps oder Google Maps, um die Routenführung zu nutzen. Besprechungen oder Bewertungen der Bars und Restaurants bietet die App nicht.

Der Kartenausschnitt wird nach Blickrichtung des Nutzers ausgerichtet. Da stehen die Straßennamen schon mal Kopf, doch erleichtert es die Orientierung. Allerdings benötigt man dazu den Kompass im iPhone 3G S. Der Name der App erklärt sich nicht auf Anhieb, doch hier lässt Entwickler Lamouroux seine
humanistische Bildung durchblitzen: Ubique ist Latein und heisst überall.

Meine Wertung
Vier von fünf iPhones

Preis: 0,79 Euro, Größe: 2,5 MB

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1TouchTaxi: Ich seh´mein Taxi kommen

Von: Dirk Kunde, Dienstag, 30. März 2010 12:21 Uhr

Im deutschen AppStore finden sich unter dem Suchwort Taxi über 50 Apps. Warum sollte man hier die 51. hinzufügen? Weil es eben doch noch intelligente Ideen für nützliche Apps gibt, die die Funktionen des iPhone voll ausnutzen. Ein Beispiel dafür ist 1TouchTaxi des Anbieters Intelligent Apps. Was kann die kostenlose App?

  • Keine Rufnummer merken, ein Fingertipp und das Taxi kommt.
  • Sich orten lassen oder Abholadresse über Verschieben des Fahrgastsymbols auf der Karte angeben.
  • Fahrer bewerten; eigenen Fahrer nach Bewertungen aussuchen (Mindestanzahl Sterne) – Ansporn zu mehr Service.
  • Fahrpreis vorab berechnen

Doch die Killerfunktion ist für mich die Routenansicht des bestellten Taxis. Nachdem ein Taxi geordert wurde, sieht man James-Bond-mäßig, wie sich das Icon auf der Karte zum eigenen Standort bewegt. Die App berechnet daraus eine Ankunftszeit. Neben der netten Spielerei, die für Gadget-verliebte Jungs ein Hingucker ist, hat es den praktischen Nutzen, dass man genau weiß, wann das Taxi vorfährt. Kein Warten im Regen, kein voreiliges Rausrennen aus der Besprechung mehr.

Nach der Fahrt bewertet man seinen Fahrer und den Zustand seines Fahrzeugs. Später kann man dann nur Fahrer mit mindestens drei oder mehr Sternen bestellen. Das erhöht den Druck zu mehr Servicequalität auf eine Dienstleistungsbranche, die sich hier bislang nicht sehr hervorgetan hat.

Die App funktioniert ganz ohne Funkzentrale. Der Taxifahrer hat ebenfalls eine Version von 1TT auf seinem Smartphone. Bei einer Bestellung erhält der nächstgelegene Fahrer den Zuschlag. Der Fahrer erhöht damit die Auslastung seines Fahrzeugs und zahlt einen fixen Anteil pro vermittelter Fahrt an Intelligent Apps.

Aktuell testen rund 200 Taxi-Fahrer in Hamburg die App. Nach der Testphase sollen weitere Städte aber auch andere Smartphone-Betriebssysteme (v.a. Andorid) hinzu kommen. Intelligent Apps ist ein junges Hamburger Start-Up mit Sitz unter dem Dach eines alten Fachwerkhauses in Hafennähe. Die beiden Macher vereinen Berufserfahrung in der Softwareentwicklung für die maritime Logistikbranche mit Know how im Marketing und Vertrieb für Konsumgüter.

Alle iPhone-Nutzer im Großraum Hamburg sind eingeladen, sich von 1TT zu überzeugen. Feedback bitte an hamburg@intelligentapps.de

Preis: Kostenlos, Größe: 2,0 MB

Disclaimer: Mit AppPR.de ist der Autor des Textes auch als Kommunikationsberater für das beschriebenen Unternehmen tätig.

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Gerüchteküche: iPhone HD wird im Sommer vorgestellt

Von: Dirk Kunde, Dienstag, 30. März 2010 10:55 Uhr

Wenn sich das ehrwürdige Wall Street Journal (WSJ) in die Gerüchteküche begibt und in den Töpfen rührt, ist es quasi amtlich: Das neue iPhone kommt im Sommer. Bei anderen Köchen wird der 22. Juni 2010 als Ankündigungstermin für die vierte Generation genannt.

Man darf vermuten, das die neue Version, Arbeitstitel iPhone HD, dann im Herbst in die amerikanischen und auch deutschen Läden kommt – rechtzeitig für das Weihnachtsgeschäft. Aktuell konzentriert Apple alle Aufmerksamkeit und Marketingkraft in den Start des iPads (geht Ostersamstag los).

Was kann das iPhone HD?

  • Doppelte Bildschirmauflösung von 960 x 640 Pixel (darum die Endung HD).
  • Den Apple-eigenen A4-Chip, der auch im iPad arbeitet.
  • Eine Kamera auf der Frontseite für Video-Chats.
  • OS 4: Ausführung mehrerer Apps zur gleichen Zeit (Multitasking).

Zugleich berichtet das WSJ über eine zweite iPhone-Version speziell für den amerikanischen Markt. Während Exklusiv-Partner At&T ein GSM-Netz betreit, arbeitet Wettbewerber Verizon mit einem CDMA-Netz. Das so genannte Codemultiplexverfahren, mit seinen höheren Bandbreiten, ist vor allem in Asien weiter verbreitet. Mit dieser Strategie würde sich Apple dann von der Exklusivpartnerschaft im Heimatland verabschieden.

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Video Tutorial-Folge 12: MobileMe Datensicherung

Von: Dirk Kunde, Montag, 29. März 2010 11:35 Uhr


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Brot, Butter, Milch und ein iPhone 3G S

Von: Dirk Kunde, Sonntag, 28. März 2010 19:41 Uhr

So könnte am Montag die Einkaufsliste aussehen. Die Supermarktkette real bietet ein iPhone 3 G S mit 32 GB an. Das ganze vertragsfrei, ohne SIM-Lock und mit 15 Euro iTunes-Karte für 799 Euro. Nicht gerade ein Schnäppchen, aber immerhin 100 Euro günstiger als bei einem klassischen iPhone-Reseller.

Die zur Metro-Gruppe gehörende Kette real ist ein iPhone-Fan. Es gibt eine kostenlose real-App mit Angeboten, Rezepten und Kochvideos.

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Fragen an Apple – am besten direkt Steve anmailen

Von: Dirk Kunde, Freitag, 26. März 2010 12:24 Uhr

sjobs@apple.com lautet die Zauberadresse. Steve Jobs nimmt sich von Zeit zu Zeit Nutzerfragen vor und beantwortet diese per Mail. Jezper Söderlund, ein schwedischer Musikproduzent, fragte: “Funktioniert Tethering zwischen dem iPad und meinem iPhone?”. 30 Minuten später hatte er die Anwort: “NoSent from my iPhone“.

Die New York Times listet in einem Artikel weitere Fälle auf, bei denen es sehr wahrscheinlich ist, dass der Apple-Boss höchstpersönlich geantwortet hat. Was sie alle eint: Steve Jobs fasst sich extrem kurz.

Falls einer meiner Leser mal Post von Steve bekommen hat und noch bekommt: Immer her damit, hier ist der richtige Platz dafür.

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Video-Tutorial Folge 11: Das iPhone als Modem nutzen

Von: Dirk Kunde, Freitag, 26. März 2010 10:00 Uhr


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Yahoo!-Restaurantsuche: Mit dem Finger einkreisen

Von: Dirk Kunde, Donnerstag, 25. März 2010 9:33 Uhr

Sie sind in einer fremden Stadt und suchen ein Restaurant. Da gibt es viele Apps, die passende Angebote im Umkreis anzeigen. Was aber, wenn Sie später in einem anderen Stadtteil essen gehen möchten? Yahoo! Sketch-a-Search löst das Problem – dazu noch sehr spielerisch. Die App nutzt die Möglichkeiten des iPhone dabei geschickt aus. Die App erkennt den Standort oder lässt den Nutzer eine Stadt bzw. einen Stadtteil auswählen. Ironie des Schicksals: Yahoo nutzt dazu Google-Maps.

Ein Fingertipp auf den grünen Knopf. Nun kann man auf dem Kartenausschnitt mit dem Finger das gewünschte Gebiet einkreisen. Die Auswahl kann auch ein Viereck sein, da ist die App nicht wählerisch. Stecknadeln innerhalb der Karte zeigen die gefundenen Restaurants an. Unten stehen die Namen, Adressen und Bewertungen der Lokale. Hier kann man sich natürlich zu den Details wie Preisen, Küchenrichtung und Webseite durchklicken.

Gibt es zu viele Treffer, hilft der Filter. Damit kann man nach Restauranttyp, Küchenrichtung und Preisen selektieren. Eine sehr praktische App. Kein Lobgesang ohne ABER: Die App funktioniert bislang nur in den USA und dort auch nur in ausgewählten Städten. Darum ist es verständlich, dass es die kostenlose App auch nur im US-AppStore gibt.

Meine Wertung
Vier von fünf iPhones

Preis: Kostenlos; Größe: 3,5 MB

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Bild-App wirtschaftlich doch kein Erfolg?

Von: Dirk Kunde, Mittwoch, 24. März 2010 16:03 Uhr

Ein Download-Erfolg ist die kostenpflichtige Bild-App allemal. Einen Monat nach Einführung der 79-Cent-App im Dezember 2009 vermeldet der Springer-Verlag 100.000 Downloads. Über Tage steht die App der Boulevard-Zeitung auf Platz 1 der App-Charts.

Nach dem Einführungsmonat sollte das Bild-Abo 3,99 Euro pro Monat kosten. Dafür bekommt man neben dem schüttel-dich-nackig-Mädel die PDF-Version der großen Schlagzeilen bereits am Vorabend. In der Version 1.3 sogar als Download, so dass man die Zeitung offline lesen kann. Doch in den Nutzer-Bewertungen bei iTunes ist zu lesen, dass der höhere Abo-Preis nicht eingezogen wird. SirPeoples schreibt beispielsweise, dass er die App seit Dezember 2009 für einmalig 79 Cent nutzt. Blogmedien fragte in der Springer-Pressestelle am Montag nach, ob überhaupt schon Abonnenten den höheren Preis zahlen, doch dazu wollte der Berliner Verlag keine Auskunft geben. Vermutlich fürchtet Springer einen massiven Leserverlust auf dem iPhone, wenn der Abo-Preis tatsächlich auf knapp vier Euro angehoben würde. Auch die einstige Ankündigung, das Webangebot von Bild.de auf dem iPhone zu sperren, traute sich der Verlag nicht zu. Unter mobil.bild.de und wap.bild.de ist die Seite auf dem Smartphone im Safari-Browser auch ohne App und iphoneoptimiert aufrufbar.

Zwar ist der Versuch von Paid Content im mobilen Web mit den Bild- und Welt-Apps lobenswert und Springer-Chef Mathias Döpfner setzt noch immer große Stücke auf kostenpflichtige Digitalmedien, doch muss man die Zahlen einmal relativieren. Bei 100.000 Downloads erhielt Springer rund 55.300 Euro von Apple (70 Prozent der Einnahmen). Mit einer zweispaltigen Kopfanzeige auf der Rückseite der gedruckten Bild-Zeitung nimmt der Verlag laut Liste bereits 59.953 Euro ein. Wirtschaftlich von Bedeutung ist die App also (noch) nicht.

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Video-Tutorial Folge 10: Klingeltöne aus Musik und Sprachaufnahmen machen

Von: Dirk Kunde, Mittwoch, 24. März 2010 15:14 Uhr


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