Beiträge vom April 2010

Steve Jobs äußert sich zu Flash

Von: Dirk Kunde, Freitag, 30. April 2010 11:51 Uhr

Apple-Boss Steve Jobs äußert sich auf der Firmenseite in einem längeren Text zu Flash und warum es niemals auf iPad, iPhone und iPod verfügbar sein wird:

  1. Flash ist ein geschlossenes System. Adobe kontrolliert es und man kann es nur bei Adobe erwerben. Die mobile Zukunft wird bestimmt von offenen Standards wie HTML 5.
  2. Fast alle Video-Inhalte liegen auch im moderneren Format H.264 vor. Das können auch iPhone, iPads und iPods wiedergeben.
  3. Sicherheit, Performance und Zuverlässigkeit: Flash ist die Nummer Eins der Absturz-Ursachen auf  Macs.
  4. Akku-Laufzeit: Flash decodiert die Videos per Software. Smartphones nutzen beim H.264 einen Hardware-Decoder, was die Batterie schont. Das iPhone schafft zehn Stunden Wiedergabe von H.264-Videos, bei Software-Decodierten Videos ist nach fünf Stunden Schluss.
  5. Fingersteuerung: Mobile Geräte werden mit dem Finger bedient. Flash wurde in der PC-Ära mit einer grafischen Bildschirmoberfläche und einer Maus entwickelt. Viele Flash-Elemente auf Webseiten nutzen den Rollover-Effekt. Das gibt es bei Touchscreens nicht. Wenn die Entwickler ihre Webseiten für mobile Geräte sowieso umschreiben müssen, sollten sie lieber gleich HTML 5, CSS und JavaScript nutzen.
  6. Abhängigkeit von einem Drittanbieter. Das ist für Jobs der wichtigste Punkt. Die Abhängigkeit von Flash-Werkzeugen bei Entwicklern für mobile Plattformen führe zum “kleinsten gemeinsamen Nenner” und damit zu “Sub-Standard Apps”. Er will niemanden zwischen AppStore und Entwickler.

Aus dem Text spricht eine abgrundtiefe Abneigung gegen die Adobe-Jungs. Dabei war das mal anders. Man kennt sich aus den “Garagen-Tagen”, Apple war einer der ersten Adobe-Kunden als er die Postscript-Sprache für seinen Laserwriter-Drucker kaufte. Apple war jahrelang mit 20 Prozent an Adobe beteiligt.

Doch nun schreibt Jobs: “Perhaps Adobe should focus more on creating great HTML5 tools for the future, and less on criticizing Apple for leaving the past behind.” Der Mann kann echt nachtragend sein. Er wirft Adobe vor, schlappe zehn Jahre gebraucht zu haben, um brauchbare Entwicklerwerkzeuge für das Betriebssystem OS X bereit zu stellen: “… Adobe has been painfully slow to adopt enhancements to Apple’s platforms. For example, although Mac OS X has been shipping for almost 10 years now, Adobe just adopted it fully (Cocoa) two weeks ago when they shipped CS5. Adobe was the last major third party developer to fully adopt Mac OS X.

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In den Mai hineinshoppen – App for Sale-Aktion

Von: Dirk Kunde, Freitag, 30. April 2010 9:09 Uhr

Der Frühling ist da, es wird Zeit das iPhone zu entrümpeln. Icons müssen neu arrangiert werden, einige Apps können getrost gelöscht werden. Die Lücken füllt Ihr an diesem Wochenende wieder auf. Der Entwicklerverband vieda veranstaltet am 1. und 2. Mai 2010 eine App-Rabattaktion. Beim Frühlings-Spezial auf Apps for Sale gibt es 67 Apps zu stark reduzierten Preisen.

Ebenfalls mit dabei: Die Banking-App iOutBank. Hier liegt die Ersparnis bei über 70 Prozent für die Pro-Version mit mehreren Bankkontakten und Offline-Konten. Wer bereits die kostenlose Variante nutzt, kann über den In-App-Kauf zum reduzierten Preis zuschlagen.

Hier eine komplette Übersicht der “Frühlings-Apps” aus deutschen Entwicklerstuben:

Neuerscheinungen
World Champion: 0,79 € statt 2,39 €
iGentleman: 2,39 € statt 4,99 €
Kochen!: 9,99 € statt 14,99 €
Angelkurs: 1,59 € statt 2,39 €
Quick Math CAS Taschenrechner: 2,39 € statt 3,99 €
Napf Cuisine: 0,79 € statt 1,59 €

Fun, Games & Entertainment
Catan: 2,99 € statt 3,99 €
Einfach Genial: 0,79 € statt 1,59 €
Math Trainer: 0,79 € statt 1,59 €
Durion: 0,79 € statt 1,59 €
Supertrumpf Bikes: 0,79 € statt 1,59 €
Volley: 0,79 € statt 2,39 €
Das Fussballquiz: 0,79 € statt 1,59 €
Uli Stein Sudoku: 3,99 € statt 5,99 €
SpongeDude: 0,79 € statt 1,59 €
MyPhotoPuzzle: 0,79 € statt 1,59 €
Math Memo: 0,79 € statt 1,59 €
Silent Island Entspannung: 0,79 € statt 1,59 €
geoChaser: 0,79 € statt 2,39 €
Foto Buttons: 0,79 € statt 1,59 €
Emoji Buttons: 0,79 € statt 1,59 €
BirthdayC@rds: 0,79 € statt 1,59 €
FarmFever: 0,79 € statt 2,99 €
Railroad Rush: 0,79 € statt 1,59 €

Reise & Navigation
iVerkehr: 1,59 € statt 2,99 €
LicensePlate Pro: 0,79 € statt 1,59 €
Lokaltipp Österreich: 2,99 € statt 5,99 €
SuperMarkt Guide: 0,79 € statt 1,59 €
Map-app: 0,79 € statt 2,99 €
iSeeWetterPro: 3,99 € statt 7,99 €
Reisekosten: 3,99 € statt 4,99 €
Taxometer: 1,59 € statt 2,99 €
Parkwächter: 0,79 € statt 1,59 €
fairTAXI: 0,79 € statt 1,59 €
KulturBerlin: 0,79 € statt 2,39 €

Sport, Gesundheit & Ernährung
iBody: 5,99 € statt 7,99 €
Rezepte: 1,59 € statt 2,39 €
Cookiza!: 0,79 € statt 1,59 €
FoodGuide: 1,59 € statt 2,99 €
iEno: 2,39 € statt 3,99 €

Nützliche Tools & Helfer
iOutbank Pro: 1,59 € statt 6,99 €
iFahrschule: 6,99 € statt 12,99 €
iDay Deluxe: 2,39 € statt 3,99 €
MobileButler: 0,79 € statt 1,59 €
CalcPad Taschenrechner: 0,79 € statt 1,59 €
Today TodoPro: 2,39 € statt 2,99 €
Vogelstimmen-Trainer: 6,99 € statt 9,99 €
Geldautomaten in der Nähe: 0,79 € statt 1,59 €
7Chords: 0,79 € statt 1,59 €
Die Chronik: 0,79 € statt 1,59 €
Sprüche, Verse und Zitate: 0,79 € statt 1,59 €
AtomUhr: 0,79 € statt 1,59 €
iLohn+Kredit: 0,79 € statt 1,59 €
2010 Brutto-/Netto Gehaltsrechner: 0,79 € statt 1,59 €
Liebe: 0,79 € statt 1,59 €
Tap Cam: 1,59 € statt 2,39 €
WorkTimes: 1,59 € statt 2,39 €
KARAJAN: 5,99 € statt 11,99 €
TIOnixie: 0,79 € statt 1,59 €
PhotoDiary: 2,99 € statt 4,99 €
Der Mondkalender: 0,79 € statt 1,59 €
Gebühren (Kosten Check für T-Mobile): 0,79 € statt 1,59 €
SMSButler: 0,79 € statt 1,59 €
COM CENTER mit Email Gruppen: 1,59 € statt 2,99 €
iQuote 2.0 – Welt der Zitate: 0,79 € statt 1,59 €
Portscan: 0,79 € statt 1,59 €
Zinseszins- und Kostenrechner: 0,79 € statt 1,59 €

Der Entwicklerverband vieda vermeldet stolz, das 100. Mitglied aufgenommen zu haben. Glückwunsch! Bei 67 Apps konnte vieda allerdings nicht jeden Entwickler für seineFrühlings-Aktion begeistern, was ein wenig schade ist.

Disclaimer: Mit AppPR.de ist der Autor dieses Textes auch als Kommunikationsberater für das oben beschriebenen Unternehmen tätig.

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Bild App: Abogebühren werden fällig – Produktmanager gesucht

Von: Dirk Kunde, Donnerstag, 29. April 2010 11:43 Uhr

Springer setzt jetzt sein zum Jahreswechsel angekündigtes Abo-Modell bei der Bild-App um. Die App kostet weiterhin für die ersten 30 Tage der Premium-Nutzung 0,79 Euro. Danach muss man sich für eins von vier Abo-Paketen als In-App-Kauf entscheiden.

Der Monat ohne PDF-Version, die man am Vorabend der Papierversion erhält, kostet 1,59 Euro. Mit PDF kostet es 3,99 Euro, für drei Monate 7,99 Euro und für ein Jahr 25,99 Euro.

Die iPhone-optimierte Webseite mobil.bild.de bleibt weiterhin kostenlos im Safari-Browser aufrufbar. Das wird auch rege genutzt. Im März verzeichnete die Seite fast elf Millionen Visits, 3,5 Prozent mehr als im Vormonat und ein Plus von 169 Prozent gegenüber dem Vorjahr.
Wer von Euch ganz begeistert von der Bild-App ist und in diesem Bereich arbeiten möchte, kann sich bei Springer in Berlin bewerben. Aktuell wird ein Produktmanager für Bild mobil gesucht, ob als Ersatz für einen Weggang oder als Verstärkung, ist nicht bekannt.

In der Anzeige heißt es: Sie verantworten die Weiterentwicklung des BILDmobil Portals und den Ausbau der mobilen Content- und Applikationsstrategie der Marke BILD. Allerdings geht Springer vorsichtig ran, die Stelle ist auf ein Jahr befristet.

Danke Torsten für den Tipp.

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Vierte iPhone-Generation könnte am 7. Juni bei der WWDC vorgestellt werden

Von: Dirk Kunde, Mittwoch, 28. April 2010 16:01 Uhr

Apples Entwicklerkonferenz Worldwide Developers Conference (WWDC) läuft vom 7.  bis 11. Juni 2010 in San Franscisco. In der Regel präsentiert Steve Jobs in seiner Eröffnungsrede am ersten Tag die Neuheiten – vielleicht diesmal die vierte iPhone Generation.

Im vergangenen Jahr stellte allerdings Marketingchef Phil Schiller das iPhone 3G S und OS 3.0 im Moscone Center vor. Da das Motto in diesem Jahr “App Universe” lautet, dürfte es etwas mit iPad und iPhone zu tun haben. Da alle Welt die Funktionen des Prototypen der vierten Generaton (4G/HD) bereits kennt, gibt es nun zwei Möglichkeiten:

  1. Steve zeigt etwas komplett anderes
  2. Das neue iPhone wird ganz fix vorgestellt, damit iPhone-Interessierte ihre Anschaffung nicht weiter aufschieben und das Ding schnell in den Handel kommt.

Die WWDC ist eigentlich ein Workshop für Entwickler. Hier können App-Programmierer aus aller Welt mit Experten von Apple diskutieren und Vorträgen zur Programmierung für das iPad, iPhone und dem OS 4.0 lauschen.

Thema: Nachrichten | Kommentare (2)

Eingabestift für das iPhone

Von: Dirk Kunde, Mittwoch, 28. April 2010 13:13 Uhr

Das iPhone verzichtet ja bewusst auf einen Eingabestift (Stylus), weil man mit seinen Fingern immer welche dabei hat. Einziger Nachteil: Der Touchscreen ist regelmäßig verschmiert. Sieht unschön aus und kann bei ungünstigen Lichtverhältnissen auch blenden. Und im Winter reagiert das Display nicht auf Finger in Handschuhen. Findige Koreaner setzen da auf  Würstchen mit Überzieher, doch wenn man Hunger hat, ist der Stylus weg.

Normale Pocket-PC-Stifte tun es auch nicht, darauf reagiert das kapazitive Touchscreen des iPhones nicht. Zubehörexperte Hama prescht in die Lücke und bietet drei Eingabestifte für iPod, iPad und iPhone. Die Preise liegen zwischen acht und elf Euro. Die teuerste Variante lässt sich am Kopfhörereingang befestigen und ist somit immer griffbereit.

Hama Eingabestift “Easy Plug & Go” für iPhone

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Apple überreißt es: Durchsuchung und Rausschmiss

Von: Dirk Kunde, Dienstag, 27. April 2010 10:50 Uhr

Im Titel dieser Seite kommt das Wort FAN vor, doch irgendwann sagt auch ein Fan: Es reicht! Derzeit überreißt Apple gewaltig. Jason Chen, dem Redakteur von Gizmodo, der den neuen iPhone-Prototypen getestet hat, hetzt das Unternehmen die Polizei auf den Hals. Am vergangenen Freitag durchsuchten Polizisten in seiner Abwesenheit seine Wohnung und beschlagnahmten Computer und Server. Apple tritt mit juristischen Mitteln nach, obwohl sie ihren verloren Prototypen längst zurück haben.

Hallo, Erde an Apple: Da hat ein Apple-Mitarbeiter ein Fehler gemacht. Ok. Gizmodo hat daraufhin für Euch kostenlos die Werbetrommel gerührt. Wer würde freiwillig mit gleicher Begeisterung den Prototypen eines Sony Fernsehers oder einer Miele Waschmaschine beschreiben? Freut Euch doch, dass Ihr diese Begeisterung bei Technik-Fans auslöst.

Noch so ein verrücktes Beispiel: Ein Apple-Mitarbeiter zeigt Anfang April Steve Wozniak (siehe Foto) für einige Minuten eine iPad 3G. Leider zu früh, dafür wird der Mitarbeiter gefeuert. Steve Wozniak ist nicht irgendwer, er hat einst zusammen mit Steve Jobs Apple gegründet!

Ein Medizinstudent bekommt lebenslanges Kaufverbot bei Apple, weil er fünf iPads erworben hatte und noch mehr wollte.

Die aktuelle Titelgeschichte im Spiegel erzählt nicht viel Neues, wie auch, niemand von Apple Deutschland oder USA wollte mit den Journalisten reden. Also kommen nur Ehemalige oder Externe zu Wort. Aber eine Passage möchte ich hier zitieren, weil sie den Nagel auf den Kopf trifft: Ist Apple nicht längst, was einst IBM war? Wer wird in der nächsten Krise an der Seite einer Firma wie dieser stehen? Trifft Selbstherrlichkeit nicht immer den Selbstherrlichen, irgendwann? Und wäre ein Konzern wie dieser nicht noch stärker, wenn er im Inneren wie nach außen halbwegs reif kommunizierte, so richtig erwachsen, mit Zuhören und Antworten?

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Sonos S5: Musik im ganzen Haus

Von: Dirk Kunde, Dienstag, 27. April 2010 8:41 Uhr

“Ne, das Lied habe ich nicht”. Diese DJ-Ausrede gibt es mit dem Sonos S5 Soundsystem nicht mehr. Per iPhone-App greift man auf Napster, Last.fm oder den französischen Musikdienst Deezer zu. Damit steht der DJ nicht nur mitten unter den Tanzenden, sondern kann alles spielen, was der internationale Musikmarkt so hergibt. Natürlich greift die App auch auf die eigene Musiksammlung, beispielsweise in iTunes, zurück.

Bereits zwei der Fünf-Wege-Boxen im Wohnzimmer sorgen für einen satten Party-Sound, der die Untermieter schwer erschüttern kann. Aber auch für die tägliche Nutzung bietet das kabellose Musiksystem etliche Vorteile. Man verteilt die vier Kilo schweren Boxen in seiner Wohnung: Küche, Schlafzimmer, Wohnzimmer, ganz egal. Sie brauchen nur eine Steckdose. Die Sonos Bridge, ein kleiner weißer Kasten, der an den Router angeschlossen wird, übernimmt die Verteilung der Daten per WLAN. Dabei spielen die Boxen alle Songs absolut synchron, so dass man keinerlei Echo hört.

Man kann ein Lied auf allen Boxen in der Wohnung laufen lassen oder in der Küche etwas anderes hören als im Wohnzimmer. Auch die Lautstärken lassen sich individuell pro Raum regeln, gleiches gilt für den Equalizer.

Neben der brillanten Klangqualität, haben mir bei meinem Testlauf vor allem die Möglichkeiten der App gefallen. Man kann sich Playlisten mit Liedern aus Napster und der eigenen Musiksammlung zusammenstellen und speichern. Außerdem greift man mit der App auf hunderte Web-Radio-Stationen zu. Die Musikauswahl ist im ersten Moment überwältigend, im zweiten großartig – vor allem für Menschen, die Musik nicht als CD im Regal stehen haben müssen.

Man kann die Sonos S5 auch ohne iPhone nutzen und die Steuersoftware für den PC oder Mac verwenden. Es gibt von Sonos auch einen eigenen Controller, der wie ein dickes iPhone aussieht. Einziges Aber: Der Musik-Luxus hat seinen Preis. Eine Sonos S5 kostet 399,- €, die Zone-Bridge 99,-€ und der Controller 349,-€.  Lediglich die iPhone-App ist kostenlos. Napster ist in den ersten 30 Tagen kostenlos, dann fallen Abo-Gebühren an (9,95 € pro Monat). Eigentlich verdient die Technik glatte fünf iPhones, doch für die Preisgestaltung muss ich leider  eins wieder abziehen.

Update 26. Mai 2010: Mit dem Software-Update 3.2 lassen sich Musikstücke überblenden. Außerdem kann man zwei Sonos S5 in einem Raum als Stereolautsprecher einrichten. Dabei übernimmt eine Box die Funktion des linken Kanals und die andere den Rechten.

Meine Wertung
Vier von fünf iPhones

Preis: kostenlos, Größe: 6,8 MB

Thema: Apps, Zubehör | Kommentare (5)

Starpianist gibt Zugabe auf dem iPad

Von: Dirk Kunde, Montag, 26. April 2010 19:04 Uhr

Das Werbebudget für das iPad kann Steve Jobs klein halten. Er hat genügend Botschafter, die liebend gern die Werbetrommel für sein Produkt rühren.

In der vergangenen Woche spielte Starpianist Lang Lang eine seiner Zugaben beim Konzert mit dem Schleswig-Holstein Festival Orchester in der Davies Symphony Hall in San Francisco auf dem iPad.

Thema: iPad, Videos | Kommentare (2)

Lebenslanges Kaufverbot bei Apple für einen Medizinstudenten

Von: Dirk Kunde, Montag, 26. April 2010 9:50 Uhr

Harte Strafe. Weil ein amerikanischer Medizin-Student zu viele iPads gekauft hat, belegt ihn Apple mit einem lebenslangen Kaufverbot. Unglaublich? Lest selbst seine Schilderung der Szene im Apple-Store.

Der Mann hat die begehrten Geräte nach Europa versendet. Apple will verständlicherweise den Zwischenhandel unterbinden. Doch der Student hat nicht hunderte iPads gekauft, sondern fünf!

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Lufthansa lädt Gray Powell nach Deutschland ein

Von: Dirk Kunde, Freitag, 23. April 2010 13:51 Uhr

Gelungener PR-Gag der Lufthansa in den USA. Via Twitter suchen sie nach Gray Powell, den jungen Entwickler, der vor einigen Tagen einen geheimen iPhone-Prototypen in einem deutschen Bierhaus in Kalifornien hat liegen lassen.

Nun will die Lufthansa den Schussel in der Business Class nach München fliegen: “At Lufthansa we also noted with great interest your passion for German beer and culture. [...] Upon arrival in Munich, feel free to check out our new Bavarian Beer Garden Business Lounge, and experience the best that Germany has to offer.” Den letzten Satz dürfte die Konzernzentrale in Deutschland freuen – eine tolle Reduktion.

Noch ist nicht bekannt, ob sich Powell auf das Angebot gemeldet hat. Auch ist nicht überliefert, ob der 27-jährige noch einen Job hat und erst Urlaub für den Flug beantragen muss.

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iPhone/Outlook: Kalender spielt plötzlich verrückt

Von: Dirk Kunde, Freitag, 23. April 2010 11:46 Uhr

Es muss so um den Zeitpunkt gewesen sein, als wir auf die Sommerzeit umgestellt haben. Seit dem spielt der Kalender im iPhone und auf dem Rechner verrückt. Ich habe mir erst nichts dabei gedacht, doppelte und falsche Einträge gelöscht, doch nun schrieb mir eine Leserin von ihrem ProblemGanz plötzlich haben iPhone 3GS und Outlook 2003 sich beim Synchronisieren verschluckt und unglaublich viele doppelte Kalendereinträge gezeigt. Die habe ich alle mühsam gelöscht, doch mittlerweile vergisst das iPhone ganz oft einzelne Termine oder verschiebt – scheinbar wahllos – ganztägige Termine um einen Tag. Ich habe inzwischen das iPhone komplett zurückgesetzt, einmal mit anschließendem Backup, einmal ohne mit neuem Telefonnamen. Nach doppelter Synchronisation ist alles beim Alten. Und ich habe wirklich keinen Schimmer, was ich machen soll.

Wer hat eine Lösung für dieses Problem? Es sind übrigens Outlook 2003 auf Vista-Rechnern im Einsatz.

Update 26.4.2010: Ich hatte den Pressesprecher von Apple Deutschland dazu befragt. Das Problem war ihm nicht bekannt. Er schickte dann folgende Links zur Selbsthilfe, deren Inhalte mir aber viel zu undurchsichtig waren. Schaut selbst

- Problembehebung für iPhone und iPod touch: Kontakte und Kalender über USB unter Windows synchronisieren
http://support.apple.com/kb/HT1692?viewlocale=de_DE- Erweiterte Fehlerbehebung für Sync-Dienste unter Windows mit Microsoft Outlook 2003 oder 2007

http://support.apple.com/kb/TS2776?viewlocale=de_DE

Im amerikanischen Apple-Forum erfreut sich das Thema mit 342 Einträgen reger Beteiligung. Wir sind also nicht allein. (Danke an Dimi für den Hinweis.)

Nach langer Recherche fand die Leserin, die mich auf dieses Synchronisations-Problem gestoßen hat, für sich eine Lösung: Downgrade auf iTunes 9.0.3.15 (also eine ältere Version). Ihre Anleitung:

  1. Zur Sicherheit kopiert man sich den iTunes-Ordner unter Benutzer/Musik in einen anderen Ordner.
  2. Dann muss man das neue iTunes vollständig mit allen Komponenten nach dieser Anleitung deinstallieren.
  3. Im iTunes-Ordner unter Benutzer/Musik muss nun die mit dem neuen iTunes erstellte Library gelöscht werden, die Datei heißt iTunes Library.itl
  4. Danach kann man die Vorgängerversion 9.0.3.15 installieren, die hier zu finden ist.
  5. Fertig. Problem gelöst.

Update 28.4.2010: Mein iTunes sagt mir gerade, dass ein Update auf Version 9.1.1. zur Verfügung steht. In der Übersicht (Changelog) steht leider nicht explizit drin “Behebt das Kalenderdurcheinander”, aber ich halte mal die Daumen für uns gedrückt und installiere…

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