Beiträge vom Juni 2010

Testbericht zum iPhone 4

Von: Dirk Kunde, Mittwoch, 30. Juni 2010 14:51 Uhr

Schon die Verpackung macht Spaß. Kommen die Anbieter von technischen Geräten normalerweise mit Riesenkartons voller Luft daher, setzt Apple auf einen kleinen Karton, der kaum größer als das iPhone ist (7,5  x 13 x 4 cm). Deckel hoch und da liegt es, von einer Folie vorn und hinten geschützt.

Unter der Schale mit dem iPhone liegt der Umschlag mit der “Stimmgabel” zum Einlegen der SIM-Karte sowie einer Schnellanleitung. Einsteigern sei jedoch das PDF-Handbuch empfohlen. Zu unterst liegen fein säuberlich aufgerollt das Kopfhörerkabel mit Mikro, das USB-Kabel sowie ein Netzstecker. Letzterer ist ein flacher Euro-Stecker, bei dem man sich fragt, wo und wie in einem so kleinen Ding die Spannungsumwandlung stattfindet.

In der Hand

Das iPhone 4 wirkt in der Hand schwerer als das iPhone 3G S, doch das ist eine Täuschung, die zwei Gramm wird niemand spüren (137 vs. 135 Gramm). Vielleicht liegt der Eindruck an der kompakteren Bauweise. Die flache Glasrückseite gefällt mir ausgesprochen gut. Endlich wackelt das Ding nicht mehr, wenn man es auf dem Tisch liegen hat und tippt.

Dank der Glasrückseite ist jetzt nicht mehr nur die Vorderseite innerhalb von Sekunden mit Fingerabdrücken verschmiert. Das Glas nimmt diese dankbar auf. Egal, es sieht dennoch toll aus – und zerbrechlich. Ein Bumper (Hülle für den Rahmen) ist sicherlich Pflicht, die hilft auch bei Empfangsproblemen im Mobilfunknetz.

Emfangsprobleme

Der äußere Metallrahmen ist gleichzeitig Antenne. Er ist zweigeteilt, die linke Seite hilft beim GPS-, Bluetooth- und Wi-Fi- (WLAN) Empfang. Die rechte Seite, oben und unten empfangen die Daten aus dem GSM- (Sprache) und UMTS-Netz (Daten). Hält man das iPhone in der linken Hand, stellt man eine leitende Verbindung zwischen beiden Antennenteilen her und schirmt dem Empfang ab. Amerikanische Blogger berichten von Gesprächsabbrüchen.

Ich kann das nicht bestätigen. Bei mir, als auch dem Gerät meiner Frau, ist der Empfang höchsten Mal von fünf auf vier Balken gesunken. Abgebrochen ist bislang kein Telefonat.

Einrichtung

Da ich Mobile Me nutze, sind innerhalb von Sekunden alle meine Termine, Kontakte, Lesezeichen und Mails auf dem iPhone. Der Rest (Apps, Musik, Videos und weitere Mailkonten) sind mit wenigen Klicks via iTunes übertragen. Ein Gadget einzurichten, war nie einfacher oder ging schneller.

Fotos

Die Fünf-Megapixel-Kamera macht beeindruckende Bilder mit einer Auflösung von 2.592 x 1.936 Bildpunkten. Man kann manuell die Schärfe festlegen und Zoomen, allerdings nur digital, was einem Bildausschnitt entspricht. Der LED-Blitz hellt dunkle Umgebungen auf. Den kann man “automatisch” oder ständig hinzuschalten. Ein Fingertipp und man sieht das Bild der Frontkamera – damit lassen sich Selbstbildnisse ablichten. Die Videokamera muss ich mir noch mal in Ruhe anschauen.

Retina Display

Das Display wirkt schärfer und klarer, bei 960 x 640 Pixeln bei 326 Bildpunkten pro Inch kein Wunder. Schrift hat deutlichere Konturen und ist leichter lesbar. Leider kommt der Unterschied auf dem Foto nicht ganz so gut rüber.

Face Time

Die Videotelefonie-Funktion ist einfach nur genial. Kein Einrichten, kein Anmelden. Einfach beim passenden Gegenstück und WLAN-Empfang auf das Face Time-Symbol klicken und man sieht seinen Gesprächspartner. Oben rechts hat man zur Kontrolle sein eigenes Bild. Bei Tageslicht ist das Bild erstaunlich gut, auch die Freisprechfunktion macht einen guten Eindruck. Ein Fingertipp auf das Kamera-Wechseln-Symbol und man sieht das Bild der Rückseitenkamera. Ich freue mich schon auf die ersten Desktop-Programme, die Face Time integrieren werden. Skype dürfte meinetwegen mit dabei sein.

Batterie

Der erste Eindruck: Sie hält wirklich länger, in Stunden kann ich es noch nicht ausdrücken. Aber ich bin schon begeistert, dass nicht mehr wenige Minuten nach der 20 %-Warnung Schluss ist.

Nachrichten

Man kann sich die Anzahl der Zeichen in SMS anzeigen lassen. Praktisch, denn früher wusste man nie genau, ob man eine oder zwei Kurznachrichten verschickt. Dazu muss man in den Einstellungen/Nachrichten die Zeichenanzahl aktiveren.

Wird fortgesetzt…

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Wie Apple mit dem Empfangsproblem umgeht

Von: Dirk Kunde, Mittwoch, 30. Juni 2010 10:00 Uhr

Die Empfangsschwierigkeiten beim iPhone 4 haben Apple viel hämische Presse und Blogbeiträge gebracht. Zwar sind 1,7 Millionen verkaufte Geräte in drei Tagen ein toller Erfolg, doch belasten die technischen Probleme das Image des Unternehmens. Apple-Boss Steve Jobs spielt das Ganze in einer Mail an einen Nutzer herunter: “There is no reception issue. Stay tuned.”

BoyGeniusReport zitiert aus einer unternehmensinternen Anweisung an Mitarbeiter, wie sie bei Kundenkontakt mit dem Problem umgehen sollen. Dabei sei der “Ton” entscheidend, die Empfangsleistung beim iPhone 4 sei gut, besser als beim iPhone 3G S und, dass die Hand bei einem Handy den Empfang beeinflusse, sei nun mal eine Tatsache im Mobilfunk. Es werden auf keinen Fall kostenlose Bumper (Hüllen) ausgegeben.

Ist Apple Opfer seiner eigenen Schutzmaßnahmen geworden? Der Prototyp, den Gray Powell in einer Kneipe verloren hatte, war in einer Hülle als iPhone 3G S getarnt. Somit trat das Problem bei Tests nicht auf. Nur wenn die Hand einen Kontakt zwischen den beiden Antennenbereichen im Metalband herstellt, geht der Empfang in die Knie.

Hier die Sprachregelung für die Apple-Mitarbeiter:

1. Keep all of the positioning statements in the BN handy – your tone when delivering this information is important.

a. The iPhone 4’s wireless performance is the best we have ever shipped. Our testing shows that iPhone 4’s overall antenna performance is better than iPhone 3GS.

b. Gripping almost any mobile phone in certain places will reduce its reception. This is true of the iPhone 4, the iPhone 3GS, and many other phones we have tested. It is a fact of life in the wireless world.

c. If you are experiencing this on your iPhone 3GS, avoid covering the bottom-right side with your hand.

d. If you are experiencing this on your iPhone 4, avoid covering the black strip in the lower-left corner of the metal band.

e. The use of a case or Bumper that is made out of rubber or plastic may improve wireless performance by keeping your hand from directly covering these areas.

2. Do not perform warranty service. Use the positioning above for any customer questions or concerns.

3. Don’t forget YOU STILL NEED to probe and troubleshoot. If a customer calls about their reception while the phone is sitting on a table (not being held) it is not the metal band.

4. ONLY escalate if the issue exists when the phone is not held AND you cannot resolve it.

5. We ARE NOT appeasing customers with free bumpers – DON’T promise a free bumper to customers.

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Lieferungen: Tracking für jedes Paket

Von: Dirk Kunde, Dienstag, 29. Juni 2010 14:34 Uhr

Wo bleibt nur mein Paket mit dem iPhone 4 oder die Amazon-Bestellung? Schnelle Antworten liefert die App Lieferungen (Delivery Status).

Für weltweit rund 50 Versand-Dienstleister zeigt die App den aktuellen Status der Sendung. Für Kunden in Deutschland sind mit dabei: Apple Store, Amazon, DHL, FedEx, Google Checkout, GLS, Hermes, TNT und UPS.

Man kopiert die Trackingnummer aus der Mail in die App oder tippt sie per Hand ein. Dann wird der aktuelle Status der Lieferung angezeigt, farblich markiert nach Versender (UPS – Braun, DHL – Gelb). In der Detailansicht wird die Position der Sendung auf einer Landkarte angezeigt und ein Link führt zur Tracking-Webseite des Versenders.

Lieferungen bietet sich für Empfänger aber auch Versender an, die regelmäßig Pakete verschicken. In nur einer App haben sie alle Sendungen bei unterschiedlichen Transporteuren im Blick. Was der App noch fehlt: Eine Scannerfunktion, um Barcodes von Paketen einzulesen.

Meine Wertung
Vier von fünf iPhones

Preis: 3,99 Euro, Größe: 1,9 MB

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Heute kostenlos: Antworten auf jede Fußballfrage

Von: Dirk Kunde, Montag, 28. Juni 2010 14:49 Uhr

Zu Feier des Tages, für das großartige 4:1 unserer Mannschaft, Schlaaaaaand!!, streicht Hiogi den Preise seiner Fußballantwort-App von 1,59 Euro auf Null. Es gibt also heute (28. Juni2010) kostenlos sämtliche  Antworten auf Fußballfragen.

Hiogi.de ist eine Community für mobiles Wissen. Nach dem Motto ”Heute helf ich dir, morgen hilfst du mir“, beantworten sich die Mitglieder Fragen aus allen Lebensbereichen. Egal ob Sportergebnisse, Tipps, Raschläge im Urlaub, Restaurants, Flugzeiten, Bahnverbindungen, Restaurantempfehlungen, Weltrekorde, Historisches oder Promi-News. Hiogi funktioniert im Web, per SMS und auf dem iPhone.

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Deutsche Bank wirbt mit App-Icons

Von: Dirk Kunde, Montag, 28. Juni 2010 13:12 Uhr

App-gekupfert: Nicht nur andere Smartphone-Hersteller kopieren die Idee des App Stores. Auch Unternehmen setzen bei ihrer Werbung auf den App-Style.

Die Deutsche Bank nutz App-Icons, um ihre Produkte für Kunden übersichtlicher zu kategorisieren. Fragt sich, ob die Werbeagentur hier federführend war, oder ob in den Frankfurter Banktürmen eine paar Apple-Fans sitzen.

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iPhone 4: Die SIM-Karte einlegen

Von: Dirk Kunde, Samstag, 26. Juni 2010 15:14 Uhr

Das iPhone 4 nutzt eine kleinere Micro-SIM-Karte.

In der Verpackung findet Ihr eine kleine “Stimmgabel“, um den Kartenschlitten aus dem Gerät zu drücken. Eine aufgebogene Büroklammer tut es allerdings auch.

Die Micro-SIM wird nicht mehr oben, sondern an der rechten Seite ins iPhone eingelegt.

Einmal mit der Spitze – kräftig – in das kleine Loch pieksen, der Kartenschlitten springt heraus. Die Micro-SIM-Karte einlegen. Aufgrund der abschnitten Ecke gibt es nur eine Möglichkeit. Den Kartenschlitten wieder ins iPhone 4 stecken. Fertig.

Für ein iPhone der ersten Generation (oft auch 2G genannt), iPhone 3G und iPhone 3G S, findet Ihr hier die Anleitung.

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iPhone 4 Empfangsprobleme: Anders halten oder Hülle kaufen

Von: Dirk Kunde, Freitag, 25. Juni 2010 9:41 Uhr

Einige iPhone 4-Besitzer in den USA klagen über Empfangsprobleme im Mobilfunknetz. Bei einer bestimmten Haltung des Smartphones brechen Telefonate ab. Das passiert vor allem Linkshändern, die mit ihrer Handinnenfläche den unteren linken Rahmen des iPhones abdecken. Der Metallrahmen ist beim iPhone 4 gleichzeitig Antenne für Mobilfunk, Datenverkehr und Ortung. Wird per Hautkontakt eine leitende Verbindung zwischen der GSM-Antenne und der Wi-Fi (WLAN)-Antenne hergestellt, verschwindet der Mobilfunkempfang – bis zum Gesprächsabbruch (danke an Armine und Peter).

C.K. Sample ist Linkshänder und hat diese Schwierigkeiten mit seinem iPhone 4, auf seine Mail an Steve Jobs bekam er sogar eine Antwort, die allerdings etwas lapidar ausfiel: Halt das Telefon anders oder kauf Dir eine Hülle. Das kann er doch nicht ernst meinen. Wobei: Eine Hülle, bei Apple Bumper genannt und für 29 Euro zu haben, verhindert die leitende Verbindung. Oder man nutzt sein iPhone mit einem Headset.

Doch Stevie hätte seine Antwort etwas charmanter fassen können. So wirkt sie sehr (Achtung –  Majestätsbeleidigung) arrogant und überheblich.

Wie sehen die Erfahrungen hiesiger Nutzer aus? Freue mich auf Berichte in den Kommentaren.

Update 28. Juni 2010: Ein iPhone 4-Nutzer berichtet im Forum von MacRumors, dass Steve ihm folgende Zeile schrieb: “There is no reception issue. Stay tuned.” Wir dürfen also gespannt sein, welche Lösung Apple in den kommenden Tagen aus dem Hut zaubern wird.

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Partnerbörse nur für Apple-Fans

Von: Dirk Kunde, Donnerstag, 24. Juni 2010 11:51 Uhr

Worüber spricht man beim ersten Date? Gemeinsame Vorlieben! Die Partnerbörser Cupidtino bringt Apple Fan-Boys und Fan-Girls in den USA zusammen und liefert so Gesprächsstoff fürs Kennenlernen. Der Name der Seite ist ein ein Wortspiel aus Cupid (Amor) und Cupertino, dem Sitz von Apple in Kalifornien.

Wer kann sich sowas ausdenken? Natürlich nur ein Geek! Mal Sampat stritt mit seiner Freundin darüber, ob er beim Abendessen sein iPad benutzen dürfe oder nicht. Falls er jemals mit ihr Schluss machen würde, wäre seine nächste Freundin auf jeden Fall ein Apple-Fan-Girl. “The more I thought about it, the more I realized people that are true Apple fans might actually have a lot more in common than they realize,” sagt Sampat.

Gesagt getan, Anfang Juni ging die Seite ins Netz und hat bereits 16.000 registrierte Nutzer – hauptsächlich aus der Gegend rund um San Francisco. Die erste Eingangshürde ist die Hardware. Anmelden kann man sich nur mit einem Mac oder iPad. Cupidtino registriert das Betriebssystem, auf dem der Browser läuft – mit einem Windows-PC geht da gar nichts. Nach der ersten Anmeldung kann man seinen Traumprinzen oder -prinzessin auch mit dem iPhone finden.

Ebenfalls skurril: Sampat arbeitete als Entwickler im Windows Mobile Team von Mircosoft. Doch seine wahre Liebe gilt Apple-Produkten. Mit sein Freunden, Aaron und Kris, die bereits für Google und Yahoo gearbeitet haben, wurde die Plattform programmiert.

Das Vergnügen, neue Apple-Fans kennen zu lernen, kostet 4,79 Dollar im Monat.

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AR.Drone-Fluggerät kommt im September für 299 Dollar

Von: Dirk Kunde, Donnerstag, 24. Juni 2010 10:24 Uhr

Das Fluggerät AR.Drone von Parrot sorgte zu Jahresbeginn für viel Aufmerksamkeit. Wird der Flieger mit den vier Rotoren doch mithilfe eines iPhones gesteuert.

Es dauert allerdings noch bis September 2010, bis das Spielzeug in den USA zu einem Preis von 299 Dollar in den Handel kommt. Bis dahin können Entwickler weitere Spielideen für die Drone entwerfen. Die Steuerungs-App Free Flight gibt es im App Store bereits.

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Start für das iPhone 4

Von: Dirk Kunde, Donnerstag, 24. Juni 2010 10:12 Uhr

Heute um Mitternacht startete  der iPhone 4-Verkauf im Telekom-Shop 4040 in Berlin-Mitte. Bin gespannt, wie viele iPhone-Fans heute in den Läden ihre vorbestellten Geräte abholen können. Die Kommentare sind offen für Eure Erlebnisberichte.

Die postalisch vorbestellten Geräte gingen gestern mit UPS aus den Niederlanden auf die Reise, so sagt es jedenfalls meine Tracking-App. Für die Wartezeit empfehle ich die amerikanischen Testberichte, sei es von Apple-Fan-Boy Walt Mossberg oder David Pogue.

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iOS 4: Die große App-Update-Welle

Von: Dirk Kunde, Mittwoch, 23. Juni 2010 11:57 Uhr

Die ersten Nutzer von iOS 4 dürften enttäuscht sein: Multitasking funktioniert gar nicht. Die Radio-App hört auf zu spielen, wenn sie in den Hintergrund geht und mit der Navigation funktioniert es auch nicht richtig.

Die Erklärung ist einfach: Die App-Entwickler müssen ihre Programme erst auf iOS 4 anpassen. Daher rollt in den nächsten Tagen auf alle Nutzer eine große App-Update-Welle zu.

Apples Multitasking ist kein echter “Mehrfachbetrieb”. Würden tatsächlich mehrere Apps zeitgleich mit all ihren Funktionen laufen, wäre die Batterie in wenigen Minuten leer – das alte Problem. Apple hat sich für eine eigene Lösung entschieden. Die Entwickler können für ihre Apps zwischen sieben Schnittstellen (APIs) wählen, die ein abgespecktes Multitasking ihrer Programme erlauben:

  • Audio: Das Programm von Webradios wie Radio.de oder Diensten wie last.fm läuft im Hintergrund weiter.
  • Voice over IP: Internettelefonie-Dienste wie Skype oder Sipgate können Anrufe auf das iPhone durchstellen, auch wenn die App im Hintergrund liegt.
  • Background Location: Eine Navigations-App kann auch im Hintergrund GPS-Daten nutzen und die Route weiter berechnen.
  • Push Notifications: Nachrichten erhalten, selbst wenn die App nicht aktiviert ist.
  • Lokale Benachrichtigungen: Bislang liefen alle Push-Meldungen über einen Apple-Server. Nun können Apps auch dem Hintergrund eine Nachricht auf das Display zaubern. Beispielsweise eine Erinnerung für eine Radio- oder Fernsehsendung: Heute, 20:30 Uhr Deutschland : Ghana.
  • Task Completion: Die App bearbeitet eine Aufgabe im Hintergrund zu Ende. Das ist vor allem praktisch, wenn Daten hochgeladen werden. Der Nutzer muss nicht warten, bis alle Fotos oder Videos zu irgendwelchen Online-Plattformen übertragen sind.
  • Fast App Switching: Die App “friert” den aktuellen Zustand ein und wechselt in den Hintergrund. Das ist vor allem für Spiele eine nützliche Funktion.

Update 25. Juni 2010: Apple hat im App Store einen eigenen Bereich für bereits aktualisierte Apps eingerichtet. In dieser iOS 4-Rubrik stehen allerdings aktuell gerade mal 17 Apps.

Thema: Apps | Kommentare (4)



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