Beiträge vom Juli 2010

iPad-Special – App for Sale Rabattaktion

Von: Dirk Kunde, Freitag, 30. Juli 2010 13:33 Uhr

Der Entwicklerverband vieda macht am Sonntag, 1. August 2010 wieder eine Rabattaktion. Auf der Seite App for Sale.de gibt es dann 25 iPad-Apps zu stark reduzierten Preisen. Also gemütlich auf dem Sofa zurücklehnen, das Tablet zur Hand nehmen und mit deutschsprachigen Apps füllen.

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Textunes: Literatur, die animiert

Von: Dirk Kunde, Donnerstag, 29. Juli 2010 11:20 Uhr

Na, mal wieder ein gutes Buch lesen? Ach, das ist zu langweilig, weil sich nichts bewegt? Na, dann solltest Du mal textunes ausprobieren. Die deutsche Alternative zu Apples iBook bietet animierte Literatur. Das macht vor allem auf dem iPad Sinn und Spaß. Im Ratgeber Lass los – 4 Schritte zum Glück konnte ich einen Fragebogen ausfüllen, um zu erfahren welcher Typ ich bin und welche Tipps für mich gelten.

In der Comicserie Mosaik – Die Abrafaxe sind die Bildübergänge animiert und mit Ton unterlegt. Rein technisch sind auch Videos möglich, als auch die Anbindung von Diensten wie Twitter oder Facebook, um Buchzitate weiterzuleiten. Der Fantasie der Verlage sind hier kaum Grenzen gesetzt. Für Sach- und Lehrbücher öffnet sich hier ein neues Kapital.

Bislang bieten 130 Verlage über 1.000 Titel bei textunes an. In den Büchern kann man in einer kostenlosen Probe “anlesen” oder man stöbert in den Bestseller-Listen von Spiegel oder textunes.

Über 500.000 eBooks wurden bereits ausgeliefert. Damit ist das Berliner Unternehmen Marktführer für deutschsprachige Literatur auf Mobilgeräten. Eine Whitelabel-Lösung des digitalen Buchladens wurde bereits für die Handelskette Hugendubel realisiert.  Eine App-Version für Android ist für den Herbst geplant.

Die kostenlose App gibt es für iPhone und iPad. Praktisch ist der Abgleich der Bücher über das Nutzerkonto. Man beginnt daheim mit einem Buch auf dem iPad. Danach wählt man sich in sein textunes-Konto auf dem iPhone und liest dort weiter. Gesetzte Lesezeichen werden ebenfalls abgeglichen.

Meine Wertung
Fünf von fünf iPhones
Preis: Kostenlos; Größe: 1,8 MB


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Jailbreak und Unlock werden in den USA legalisiert

Von: Dirk Kunde, Dienstag, 27. Juli 2010 11:36 Uhr

Das U.S. Copyright Office hat weitere Ausnahmen des 1998 verabschiedeten Digital Millennium Copyright Act (DMCA) erlassen. Danach ist ein Jailbreak, also die Umgehung von Apples AppStore, zulässig. Nutzer können alternative App-Stores bzw. nicht freigegebene Apps auf ihrem iPhone installieren. Auch die Aufhebung des SIM-Locks, also der Netzsperre ist legal. Wer sein iPhone “unlocked” kann es auch in einem anderen Netz als dem von Exklusivprovider AT&T in den USA betreiben. Hier wird seit einiger Zeit T-Mobile als Kandidat gehandelt.

Die Ausnahmen definieren auch Fälle, in denen Filme (DVDs), Spiele und Software kopiert bzw. der Kopierschutz aufgehoben werden darf.

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Das iPad als zweiten Monitor nutzen

Von: Dirk Kunde, Montag, 26. Juli 2010 9:01 Uhr

Aus der Rubrik: “Teure Gadgets, sinnvoll eingesetzt”, präsentiere ich heute: Maxi Vista. Mit der App macht man das iPad zum zweiten Monitor am Rechner. Klar, gibt es größere externe Monitore für weniger Geld, aber das macht doch weniger Spaß.

Also, Schritt 1: Die App auf dem iPad installieren.

Schritt 2: Den Grafiktreiber von Maxi Vista für Windows XP/Vista oder Windows 7 auf den Rechner herunterladen und installieren. Keine Angst, es ruckelt etwas, das ist normal. Freigabe für die Firewall bestätigen und den Rechner neu starten.

Schritt 3: App aktivieren, der PC erkennt per WLAN das iPad. Jetzt muss man dem Rechner nur noch sagen, ob das iPad links, rechts, über oder unter dem ersten Monitor steht, damit die Maus sich in die richtige Richtung bewegt.

Fertig: Nun kann man ein beliebiges Fenster vom Hauptrechner auf das iPad schieben. Somit hat man bei der Arbeit mehr im Blick. Das iPad lässt sich im Hoch- oder Querformat nutzen.

Als zweiter Monitor oder als Fernbedienung für den Rechner per Team Viewer, wandelt sich Apples Tablet vom Entertainment-Gerät zum nützlichen (aber kostspieligen) Zubehör.

Meine Wertung
Vier von fünf iPhones

Preis: 7,99 Euro; Größe: 0,2 MB

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You Gotta See This! Collagen aus Bildern machen

Von: Gerrit Maschek, Freitag, 23. Juli 2010 19:25 Uhr

Hast Du auf einem Konzert schon mal den Wunsch gehabt, die Atmosphäre mit deinen Freunden teilen zu können? Hast du schon mal auf der Spitze eines Berges gestanden und wolltest den Ausblick Deiner Familie zeigen? Die Software-Schmiede Boinx, bekannt durch ihr Videotool Boinx TV am Mac, ermöglicht genau das für iPhone 4-Nutzer.

Die App You gotta see this! filmt mit der Kamera, während Du Dich langsam bewegst. Du kannst Dich drehen oder nur die Kamera schwenken, Hauptsache nicht zu schnell und ruckartig. Die App erstellt aus der Aufnahme eine Bilder-Collage. Boinx nutzt dabei die Front- und Rückseitenkamera, den neuen Gyroscope-Kreisel sowie die übrigen iPhone-Sensoren. Die fertigen Collagen werden auf verschiedenen Themes angezeigt (leider nur im Hochformat) und danach können sie via Facebook,Twitter und Mail mit Freunden und Familie geteilt werden.

Außerdem lassen sich die Collagen in hoher Auflösung im Foto-Album speichern. Das Programm kostet weniger als ein Cappucino in deinem Lieblingscafé und ist eine großartige Möglichkeit, die neuen Features des iPhone 4 so richtig kennen zu lernen.

Meine Wertung

Drei von fünf iPhones

Preis: 1,59 Euro; Größe: 11,1 MB

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Bumper für alle – Verteilaktion läuft an

Von: Dirk Kunde, Freitag, 23. Juli 2010 16:27 Uhr

Apple muss weltweit rund drei Millionen Bumper - Gummischutzhüllen – für das iPhone 4 verteilen. Wie macht man das am Besten? Klar, mit einer App: iPhone 4 Case Program laden, die iTunes-Kennung eingeben und die Hülle bestellen.

Die App lässt sich nicht in iTunes auf dem Rechner finden, scheinbar funktioniert das nur auf dem iPhone direkt. Für mein Testgerät der Telekom konnte ich keine Hülle bestellen. Ich vermute mal, dass Geräte-Nummer samt Käuferdaten (iTunes Account) bei Apple hinterlegt sind. So kann wirklich nur ein iPhone 4-Besitzer bestellen und das auch nur ein Mal. Apple weiß eben nicht nur, wo ich bin, sondern auch, wer welches Gerät benutzt.

Zu Auswahl stehen acht Modelle, nicht nur der Apple-Bumper, sondern auch Hüllen von Belkin und Griffin.

Zeitgleich hat Apple ein Statement veröffentlicht, nach dem die Produktion der weißen iPhone 4-Modelle “schwieriger sei als angenommen”, darum verschiebe sich die Auslieferung “auf später in diesem Jahr”. Die Details dazu würde mich ja mal interessieren.

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Apple hat ein Herz für Verleger

Von: Dirk Kunde, Freitag, 23. Juli 2010 16:06 Uhr

Apple, oder besser die deutsche iTunes-Redaktion, zeigt ihr Herz für Verleger. Bei den hervorgehobenen Apps in iTunes bzw. dem App Store auf dem iPhone findet man einen Zeitungskiosk. Der ist unterteilt in Zeitungen und Zeitschriften.

Hier finden sich die Zeitungs-Apps von Hurriyet über die Krone bis zum Nordbayrischen Kurier. Und bei den Zeitschriften von Gala über Spiegel bis zum Motorsport-Magazin.

Viel Spaß beim Lesen.

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Flipboard macht das Social Web zum Magazin

Von: Dirk Kunde, Freitag, 23. Juli 2010 11:12 Uhr

Wenn es so etwas wie Hype-Apps gibt, dann ist es diese Woche Flipboard. Am Dienstag ist die Nachrichten-App für das iPad gestartet und steht souverän auf Platz Eins der kostenlosen Apps in Deutschland. Dabei wurden die Macher um Mike McCue vom Erfolg komplett überrannt. Die Folge: Es funktioniert nicht alles, wie es sollte. Beispielsweise ist die Verbindung zum eigenen Profil bei Facebook und Twitter deaktiviert.

Was ist Flipboard überhaupt? Vereinfacht gesagt ein Social Magazine. Es bereitet die Inhalte aus dem Social Web im Layout eines gedruckten Magazins auf. Damit werden die Blog-Posts, Tweets und Bilder anders konsumierbar und erhalten eine komplett neue Ästhetik. Man blättert mit dem Finger Seiten um, macht Artikel oder Bilder mit einem Fingertipp größer. Sieht die ReTweets zum Artikel, kann aber auch selber Texte bei Facebook oder Twitter empfehlen bzw. per Mail weiterleiten.

Bei meinem ersten Versuch habe ich mich viel tiefer in amerikanische Seiten eingelesen, als ich es vorhatte. Es funktioniert eben wie ein gutes, gedrucktes Magazin. Noch ist die Auswahl an Inhalten von der Redaktion vorgegeben. Man kann also keine Blogs frei auswählen. Neben Nachrichten- und Foto-Streams der Flipboard-Redaktion gibt es Giga OM, Onion, Economist, All Things D und Ted Talks.

Nicht alle Texte passen auf eine Seite, selbst wenn man sie vergrößert. Der Leser wird dann zu einem Browser in der App geführt, der die Magazinoptik leider wieder aufbricht. Hier kann man noch nachbessern. Wie gesagt, ist die Einbindung von Twitter und Facebook aufgrund des Nutzer-Ansturms derzeit limitiert. Flipboard nutzt Miet-Server bei Amazon für die App. Die Kapazität lässt sich leicht erweitern, doch nach Aussage des Gründers nimmt mit jeder Server-Erweiterung auch die Nutzung zu, so dass nichts gewonnen ist. Die Ingenieure arbeiten rund um die Uhr an einer Lösung, so Mike McCue.

Er und sein Gründer-Partner und Evan Doll (Ex-Apple) sind keine Unbekannten im Silicon Valley. McCue hatte die Spracherkennung TellMe entwickelt und an Microsoft verkauft. Mit ihrer Reputation war es den beiden möglich, 10,5 Millionen US-Dollar an Risikokapital von Ahston Kutcher (Schauspieler), Jack Dorsey (Twitter Gründer), Dustin Moscovitz (Facebook Mit-Gründer), Peter Churnin (Ex-News Corp.) sowie Kleiner Perkins Caufield & Byers und Index Ventures einzusammeln. Eine so illustere Investorenrunde kann sich gar keinen Misserfolg leisten. Mit dem Kauf von Ellerdale, einer Real-Time-Suchmaschine, wurde bereits eine Übernahme von Flipboard realisiert. Aktuell arbeiten 20 Mitarbeiter in Palo Alto an der Magazin-App.

Meine Wertung
Fünf von fünf iPhones

Preis: Kostenlos; Größe: 2,4 MB

Interview von Kara Swisher (All Things D) mit Mike McCue:

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iPhone Promo Video – die andere Version

Von: Dirk Kunde, Freitag, 23. Juli 2010 9:24 Uhr


Und hier ist die iPad-Version… auch sehr gelungen.

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Wo bist Du? Apple weiss es!

Von: Dirk Kunde, Mittwoch, 21. Juli 2010 12:41 Uhr

Mit iOS 4 brachte Apple Transparenz in die Ortungsfunktion. Neben der Zustimmung zu Ort bei einer App sieht der Nutzer in der Menüzeile eine Kompassnadel, die ihm verrät, dass sein Aufenthaltsort jetzt übermittelt wird. In den Einstellungen kann man sehen, welche App in den vergangenen 24 Stunden die Lokalisierung genutzt hat. Was man allerdings nicht sieht, Apple kann immer schauen, wo der Nutzer gerade ist.

Mit neuen AGBs in iTunes stimmte der Nutzer zu, dass Apple konstant die Lokalisierungsfunktion in anonymer Form nutzen darf. Dabei geht es weniger um die Daten des GPS-Chips, als die Ortung mittels Mobilfunkmast und WLAN-Kennung (SSID). Apple sammelt die Daten, um seinen eigenen Ortungsdienst zu verbessern und nicht ständig auf die Hilfe von Fremdfirmen wie Skyhook Wireless angewiesen zu sein. Mit dem Kauf von Placebase.com und Poly9 hat sich das Unternehmen wertvolles Know-how in Sachen Landkarten und Ortung gekauft. Es gilt als wahrscheinlich, dass sich Apple aus der Abhängigkeit von Google Maps lösen möchte.

Wenn Apple durch die Vielzahl der Nutzer weiss, welcher WLAN-Sender wo steht und welches Gebiet ein Funkmast abdeckt, lässt sich der Nutzer auch ohne Sichtverbindung zum Satelliten orten. Aus Bewegungsdaten als auch der geballten Ansammlung von Nutzern lassen sich interessante Schlüsse ziehen. Die Daten sind für die eigene Werbeplattform iAd für lokale Anzeigen aber auch Veranstaltungs- und Verkehrs-Apps hoch interessant. Doch Apple verspricht, die Erkenntnis nicht an Dritte weiter zu geben.

Öffentlich wurde die konstante Ortung durch Apple, da zwei amerikanische Kongressabgeordnete sich per Brief an Steve Jobs wandten. Das komplette Antwortschreiben von Apples Rechtsvertreter Bruce Sewell bei Cnet veröffentlicht.

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Schlechte Verbindung: Die Hassliebe zu AT&T

Von: Dirk Kunde, Dienstag, 20. Juli 2010 10:20 Uhr

Mein heutiger Lesetipp: Fred Vogelstein beschreibt für Wired die Hassliebe zwischen Apple und AT&T. Es ist das Bild einer lieblosen Promi-Ehe, die mindestens ein halbes Dutzend Mal vor dem Aus stand – jedenfalls von Steve Jobs Seite. Aber eine Scheidung kam nicht in Frage, die technischen Hürden für einen Wechsel zu Verizon waren bislang zu hoch.

Auch AT&T war nicht immer glücklich:  Anfänglich war die Telefonsoftware (Baseband) im iPhone fehlerhaft, was zu vielen Gesprächsabbrüchen führte, doch die Schuld bekam immer der Provider. Der Hashtag #attfail bei Twitter zeigt deutlich den Unmut der Nutzer.

AT&T kann sein Netz nicht so schnell ausbauen, wie der Datenhunger des iPhones wächst. Schon zu beginn habe der Provider Apple gebeten Restriktionen beim Datenabruf einzubauen. YouTube-Videos sollten auf WLAN-Verbindungen beschränkt bleiben, es sollte in geringerer Qualität gestreamt werden oder Videos nach einer Minute zu Ende sein. Apple lies sich auf nichts dergleichen ein.  AT&T war es jedoch gewohnt, dass Handy-Hersteller springen und gehorchen. Ein schlechter Start in eine Ehe.

Vogelstein hat vor einiger Zeit einen tollen Artikel darüber geschrieben, wie das iPhone die Mobilfunkindustrie verändert hat – ebenfalls lesenwert.

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