Beiträge vom August 2010

Telekom ärgert sich über Apple

Von: Dirk Kunde, Dienstag, 31. August 2010 10:26 Uhr

Wir haben zehntausende Vorbestellungen für die Geraete. Ohne Lieferverzögerungen hätten wir viel mehr iPhone-Verträge abschließen können“, sagt Niek Jan van Damme, Deutschlandchef der Telekom im Focus-Interview. Aktuell liege die Verzögerung für das iPhone 4 bei neun Wochen. Apple habe bisher keine genauen Gründe dafür genannt.

Verständlicherweise ist die Telekom derzeit schlecht auf den US-Partner zu sprechen, denn der Kunden-Frust landet beim Mobilfunkprovider. Die Telekom-Vorstandsmitglieder haben daraus ihre Konsequenzen gezogen und verwenden weiterhin ihre alten iPhones. Weniger als Protest, sondern mehr um ein falsches Signal an die Kunden zu vermeiden, so van Damme.

Thema: Nachrichten | Kommentare (5)

Intel kauf sich seinen Weg ins iPhone

Von: Dirk Kunde, Dienstag, 31. August 2010 9:22 Uhr

Mit dem Kauf könnte sich Intel doch noch eine Hintertür ins iPhone geöffnet haben. Für 1,4 Milliarden Dollar kauf der Chip-Hersteller die Wireless Solution Sparte (WLS) von Infineon. Das deutsche Unternehmen hat bislang die Chips aller iPhone-Modelle für den Mobilfunkpart geliefert. Anders als bei den Macs, ist Intel nicht mit Produkten im Smartphone vertreten. Hier setzt Apple auf sein zugekauftes Know-how und nennt seinen Rechenchip A4.

Mit dem Verkauf trennt sich Infineon von 30 Prozent seines Gesamtumsatzes. WLS hat im vergangenen Jahr Produkte im Wert von 917 Millionen Euro verkauft. „Der weltweite Bedarf an Wireless-Lösungen wächst weiterhin mit außergewöhnlicher Geschwindigkeit“, sagt Paul Otellini, President und CEO von Intel. Das amerikanische Unternehmen erweitert damit sein Angebot neben WiFi (WLAN) und 4G-Wimax um 3G-Technologie als auch die kommende LTE-Mobilfunktechnik. Die erworbenen Funk-Chips werden zukünftig in Intels Core Prozessor-basierten Laptops genutzt sowie in zahlreichen Atom-Prozessor-basierten Geräten, einschließlich Smartphones, Netbooks und Tablets.

Thema: Nachrichten | Kommentare (0)

Air Display: Das iPad wird zum zweiten Monitor

Von: Dirk Kunde, Montag, 30. August 2010 11:07 Uhr

Das iPad lässt sich als zweiter Monitor neben einem Rechner nutzen. Mit einem Ständer wird der Tablet-Rechner mit seinen 24 Zentimetern Bildschirmdiagonale zur zusätzlichen Arbeitsfläche für Mails, Texte oder Bilder.

Damit das funktioniert, braucht man auf dem iPad eine App wie Air Display. Auf der Seite des App-Anbieter Avatron gibt es einen Bildschirmtreiber für den Rechner. Eigentlich ist die App auf das MacOS ausgelegt, doch wird auch eine Beta-Version für Windows 7 bzw. Vista angeboten.

Nach der Installation müssen beide Gerät im selben WLAN-Netz angemeldet sein. Man sagt dem Bildschirmtreiber noch, ob das iPad links, rechts oder oberhalb des Hauptmonitors steht. Dann klappt es mit der Mausbewegung. Die Befehle der Maus werden allerdings auf dem iPad leicht verzögert, nur einige Millisekunden, ausgeführt. Die Bildqualität, insbesondere die Schärfe von Schrift, ist nicht so gut wie auf dem Hauptmonitor.

Aber alles in allem ist es eine nützliche Anwendung, um Fenster auszulagern, die man nebenbei im Auge behalten möchte. Die Ausgabe der knapp acht Euro lohnt sich sicher nur, wenn man das iPad öfter als Monitor verwendet. Ein reinrassiges Window-Pendant ist die App Maxi Vista.

Von App-Anbieter Avatron stammt auch Air Sharing, das schweizer Taschenmesser für Dateien. Damit kann man unterschiedliche Dateiformate anzeigen lassen, transportieren und übertragen (per WLAN zu einem Rechner). Außerdem bietet das Programm Zugriff auf Server wie Dropbox und MobileMe.

Meine Wertung
Vier von fünf iPhones

Preis: 7,99 €; Größe: 2,5 MB

Thema: Apps, iPad | Kommentare (5)

toolani: Günstiger ins Ausland telefonieren

Von: Dirk Kunde, Montag, 30. August 2010 8:46 Uhr

Wer mit seinem iPhone häufiger ins Ausland telefoniert, wird sich über die hohen Kosten bereits geärgert haben. Günstiger geht es mit toolani. Der österreichische Anbieter macht auf jedem Telefon aus der Auslandsnummer eine Inlandsrufnummer. Dann beginnen die Preise für Auslandsgespräche ab 0,019 Euro pro Minute und das in über 230 Länder. Dabei berechnet toolani keine Grundgebühr, keinen Mindestumsatz und keine Freischaltgebühr.

Wer von seinem iPhone beispielsweise in den USA anruft, zahlt 0,19 Euro pro Minute, egal ob ins Festnetz oder zu einem Handy. Bei der Telekom kostet es auch 0,19 Euro, aber nur wenn man die Option International für 4,95 Euro pro Monat gebucht hat. Und selbst dann kostet der Anruf bei einer Mobilfunknummer in den USA 0,48 Euro pro Minute. Noch größer ist der Unterschied bei Telefonaten in asiatische Länder. Beispiel: Billig nach Thailand telefonieren. Hier liegt toolani mit 0,029 Euro deutlich unter der Telekom mit 1,89 Euro.

Für iPhone-Nutzer gibt es die kostenlose toolani Snyc App. Sie erkennt alle Auslandsrufnummern im Adressbuch. Jede internationale Nummer wird in eine lokale Rufnummer umgewandelt. Beim nächsten Anruf spart der Nutzer automatisch. Das Angebot von toolani ist nur für Anrufe vom Heimatland ins Ausland günstiger. Wer damit innerhalb seines Landes oder im Ausland telefoniert, spart nicht.

Thema: Nachrichten | Kommentare (0)

Brabus pimpt Mercedes mit Apple-Produkten

Von: Dirk Kunde, Sonntag, 29. August 2010 13:16 Uhr

Falls ein Apple-Fan auf seine Lieblingsspielzeuge mit dem angebissenen Apfel auch während der Autofahrt nicht verzichten will, sollte er oder sie sich den iBusiness von Autotuner Brabus holen. Auf Basis eines Mercedes S 600 mit 750 PS und 340 km/h Spitze bekommt der Käufer ein multimediales High-Tech-Geschoss. Herzstück ist eine Mac Mini im Kofferraum, der Daten während der Fahrt aus dem Internet über UMTS/HSDPA zieht.

Als Monitor dienen ein  TFT-Display (15,2 Zoll), das in den mit feinstem Alcantara bezogenen und mit Leder abgesetzten Dachhimmel integriert und elektrisch ausfahrbar ist sowie die serienmäßigen Bildschirme in der Rückseite der vorderen Kopfstützen.

Gesteuert wird das Multimedia-System über zwei iPads. Damit lassen sich Radio, TV, Navigation und Telefon bedienen. Die beiden Tablet-Rechner und die Bluetooth-Tastaturen können während der Fahrt sicher in Klapptischen im Fond fixiert werden. Die von einem eleganten, hochglänzenden Aluminiumrahmen eingefassten Tischplatten sind mit dem gleichen feinen Leder wie das gesamte Interieur bezogen. Sie sind stufenlos in der Neigung verstellbar und können per Knopfdruck elektrisch aus den speziellen Sitzrückenteilen der Vordersitze ausgefahren werden. Eine eigene Brabus-App zur Steuerung aller Funktionen ist in Planung.

Den Preis des iBusiness gibt es auf Anfrage. Man sollte aber auch gleich das Honorar eines Chaufeurs einkalkulieren, denn wer diesen Wagen selber fährt, kann nicht mit dem Apple-Produkten spielen. Die Version wird nur auf Bestellung konfiguriert und kann mit allen Motorisierungen vom S 350 bis zum S 65 geliefert werden. Alternativ kann jedes aktuelle S-Klasse Modell mit dem innovativen Apple-System und weiteren Brabus-Optionen ausgerüstet werden. Das Bottroper Unternehmen tunt bereits seit 1977 Fahrzeuge von Mercedes. Mittlerweile gehören auch Modelle von Maybach sowie Luxusyachten zum Ausstattungsprogramm.

Thema: Nachrichten | Kommentare (0)

Das iPad – mit Ständer wird es zum kleinsten iMac der Welt

Von: Dirk Kunde, Freitag, 27. August 2010 16:59 Uhr

Das iPad wiegt gerade mal bummelig 700 Gramm. Aber sieben Tafeln Schokolade in der Hand zu halten, kann auf Dauer anstrengend werden. Auf Spielfilmlänge möchte man den Tablet-Rechner nicht festhalten. Zum Glück gibt es passende Ständer. Die machen aus dem iPad den kleinsten iMac der Welt bzw. einen zweiten Monitor auf dem Schreibtisch.

Mir hat Innopocket aus Hongkong seinen HexaPose Stand for iPad zu Testzwecken zur Verfügung gestellt. Der Fuss ist aus Metall und erinnert stark an einen iMac. Die Unterseite ist mit Kunststoff beklebt, so dass der Ständer auf dem Tisch nicht verrutscht.

Von der Tischplatte bis zur Halterung des iPads sind es 17 Zentimeter. Die eigentliche Halterung ist aus grauem Plastik. Hier wird das iPad von acht Krallen gehalten. Die sind so angebracht, dass man an alle Anschlüsse und Knöpfe kommt. Der Tablet-Rechner sitzt fest in dieser Halterung. Spiel hat er nur aufgrund der Konstruktion von Gelenk und Achse. Hier ist zwischen Plastikteilen und Metallfuss leider etwas zu viel Luft. So gerät das iPad mitunter beim Tippen auf dem Display in Schwingung.

Das iPad lässt sich im Ständer quer als auch hochkant bedienen, einfach die Halterung drehen. Bei der Neigung hat man die Wahl zwischen drei Positionen. Dabei rastet eine Kugel in eine Kunststoffhalterung ein. Nach meinem Empfinden hat sie dort zu viel Spiel. Doch wer sein iPad als zweiten Monitor nutzt, also wenig darauf tippt, wird den HexaPose zu schätzen wissen.

Der Ständer wird von Innopocket für 49,99 Dollar (ca. 40 Euro) angeboten. Der Versand per Luftpost kostet 10 Dollar, wer es schneller möchte (ca. sechs Tage) kann es sich für 32 Dollar per FedEx schicken lassen.

Zwei von fünf iPhones

Thema: iPad, Zubehör | Kommentare (1)

Anwenderbuch für das iPhone 4 gewinnen

Von: Dirk Kunde, Freitag, 27. August 2010 10:59 Uhr

Wer endlich sein iPhone 4 hat, braucht dieses Buch. Darum mache ich Werbung in eigener Sache: Der Mobile Companion: iPhone 4 ist bei Data Becker erschienen. Das Anwenderbuch ist perfekt für Einsteiger, hilft aber auch geübten Nutzern im Umgang mit dem Smartphone.

Das reicht vom eventuell notwendigen Zurechtschneiden der SIM-Karte über das Einlegen und aktivieren bis zum individuellen Befüllen mit Inhalten. Multitasking, Sprachsteuerung und Face Time sind Themen. Es werden die Fragen beantwortet: Wie tippt man Umlaute? Wie macht man Screenshots? Wie speichert man den Zugang zum T-Hotspot? Wie stellt man die Scrubbing-Geschwindigkeit ein (Tja, was das wohl ist…)? Die Bereiche Fotografieren, Bücher lesen, das mobile Büro, Sicherheit sowie Nutzung im Urlaub und auf Reisen werden auf den 254 Seiten behandelt. Dazu empfehle ich zehn kostenlose Apps, die jeder haben sollte.

Wer dieses nützliche Buch unbedingt haben will, investiert entweder 19,95 Euro oder versucht sein Glück bei meiner kleinen Verlosung. Ich stelle meine fünf Belegexemplare zur Verfügung. Wer eins davon gewinnen will, muss lediglich Fan (Gefällt mir) meiner Facebook-Seite werden oder bereits sein. Zum Mitmachen hinterlasst Ihr einfach “Ich will lesen” oder so was in der Art als Kommentar unter diesem Beitrag auf der Facebook-Seite.

Die Glücksfee zieht aus allen Kommentatoren bei Facebook fünf Gewinner und ich frage bei denen dann die Versandadresse an – ihr müsst also keine angeben. Kommentarschluss ist Freitag, der 3. September 2010 um 15 Uhr. So, jetzt schnell mitmachen oder zu Amazon, Buch.de, Libri oder sonst einem Buchhändler.

Update 3. September 2010: Die Glücksfee hat ihr Händchen in die Lostrommel gesteckt und fünf Gewinner gezogen. Alle fünf sind informiert und Anfang nächster Woche gehen die fünf Bücher auf die Reise.

Thema: Nachrichten | Kommentare (7)

Apple-Event am 1. September 2010 in San Francisco

Von: Dirk Kunde, Donnerstag, 26. August 2010 13:04 Uhr

Apple hat nun bereits für den 1. September 2010 um 19 Uhr (unserer Zeit) Journalisten und Blogger zu einer Veranstaltung in San Francisco eingeladen, bei der Musik-Neuheuten vorgestellt werden. Zumindest das Gitarren-Motiv lässt vermuten, dass es um iTunes, iPod (touch) und Musik im weitesten Sinne gehen wird.

In der Gerüchteküche brodelt ein Töpfchen, dass auch iTV, der Nachfolger der Apple TV Box sowie ein Leihsystem für TV-Serien von Apple-Boss Steve Jobs präsentiert werden könnte. Die Kommentare sind nun offen für weitere wilde Spekulationen.

Thema: Nachrichten | Kommentare (2)

Update auf iOS 4.0.2 behebt PDF-Sicherheitslücke

Von: Dirk Kunde, Mittwoch, 25. August 2010 17:33 Uhr

Ein Software-Update für das iPhone auf die Version 4.0.2 und für das iPad auf 3.2.2 behebt eine gefährliche Sicherheitslücke. Dabei könnte ein Angreifer mit manipulierten PDF-Dateien die Kontrolle über das Gerät übernehmen. Also ran mit dem Kabel an iTunes und updaten.

Thema: Nachrichten | Kommentare (8)

Apple würde gern TV-Episoden für 99 Cent anbieten

Von: Dirk Kunde, Mittwoch, 25. August 2010 9:48 Uhr

Bloomberg berichtet, dass Apple auf seinem neuen iTV gern Episoden von TV-Serien für 99 Cent (Dollar) ausleihen würde. Man könnte die Folgen 24 Stunden nach ihrer Erstausstrahlung werbefrei für diesen Preis mit iTV auf dem Fernseher, aber auch iPhone, iPod touch oder iPad anschauen.

Bislang kann man bei iTunes nur Spielfilme für 48 Stunden ausleihen. TV-Serien stehen lediglich zum Verkauf. In der Regel für 1,99 Dollar pro Folge, die HD-Version kostet einen Dollar mehr.

Laut dem Agentur-Bericht sind die Verhandlungen zwischen Apple und der News Corp. weit fortgeschritten, so dass eventuell schon bei einer Veranstaltung am 1. September 2010 Apple die Kooperation verkünden wird, zusammen mit der Vorstellung von iTV.

Neben News Corp. dürfte auch mit ABC schnell eine Einigung erzielt werden. Der Sender gehört zur Walt Disney Co., in deren Aufsichtsrat Apple-Boss Steve Jobs sitzt und deren größter Einzelaktionär er ist. Die Verhandlungen mit CBS und NBC dürften schwieriger sein.

Laut Insidern hat Apple bereits die Pläne eines TV-Abos bei iTV auf Eis gelegt. Das hätte die Verkaufsmöglichkeiten der Produzenten mit den diversen Abspielstationen in den USA behindert. Apple will mit seinem günstigeren Leihangebot ein Zeichen gegenüber Wettbewerbern wie Hulu, das einigen amerikanischen Sendern gehört, sowie dem Streaminganbieter Netflix setzen.

Thema: Nachrichten | Kommentare (0)

Chrome-Browser: Webseitenadresse auf das iPhone übertragen

Von: Dirk Kunde, Mittwoch, 25. August 2010 8:29 Uhr

Den Link zu einer Webseite kann man sich vom Schreibtischrechner per Mail auf das iPhone schicken. Für Chrome-Nutzer geht das mit der Browser-Erweiterung Chrome to iPhone leichter. Da ist es nur ein Klick auf einen Button im Google-Browser. Die Webadresse wird an einen Server geschickt und mit dem Fingertipp auf ein Icon auf dem iPhone öffnet sich Safari mit der Webseite. Leider funktioniert das beim iPhone nur mit statischen Adressen. Google-Map Adressen oder Datenbankergebnisse wie Fahrplanabfragen lassen sich damit nicht übertragen.

  • Man installiert die Erweiterung in seinem Chrome-Browser.
  • Die angezeigt Adresse (Server) schickt man sich selbst auf das iPhone und öffnet sie in Safari.
  • Die Webadresse als Icon auf dem Home-Bildschirm legen. Icon antippen. Das Setup ist fertig.

Nun kann man beim Surfen auf dem Schreibtischrechner das iPhone-Symbol anklicken und die Adresse wird automatisch ans iPhone übertragen. Auf dem iPhone tippt man auf das Chrome to iPhone-Icon und die entsprechende Seite öffnet sich.

Thema: Wie geht das? | Kommentare (1)



Page optimized by WP Minify WordPress Plugin