Beiträge vom Juli 2011

Stiftung Warentest nimmt App-Stores unter die Lupe und sorgt für Kopfschütteln

Von: Dirk Kunde, Freitag, 29. Juli 2011 12:53 Uhr

In der August-Ausgabe des Stiftung-Warentest-Magazins heißt es “Ungeschützter Datenverkehr“. Zehn App-Stores haben die Tester von April bis Juni 2011 unter die Lupe genommen und keiner kam über ein “Befriedigend” hinaus. Am besten schneidet der Windows Phone Marketplace ab (Note 3,2). Bislang hatte ich eigentlich eine hohe Meinung von der Stiftung Warentest.

Hauptkritikpunkt ist der Umgang mit Nutzerdaten. “Aufpassen: Viele Apps nutzen Daten aus dem Smartphone“. Ja, klar tun sie das, weil es praktisch ist. Das Zitat stammt übrigens aus einem Kasten im Artikel, der mit Screenshots vom DB Navigator illustriert ist. Natürlich ist es praktisch, wenn die App weiss wo ich bin, um die nächstgelegene Haltestelle zu finden. Natürlich ist es toll, wenn die App meinen Namen speichert, denn dann kann ich direkt ein Handyticket kaufen. Ok, Apps, die mein gesamtes Adressbuch auf einen US-Server hochladen, finde ich auch suspekt – zugegeben. Aber hier stimmt das Beispiel einfach nicht.

Auf Platz 2 landet der offizielle Android Market von Google. Dabei ist der für mich die Pest. Mal ganz abgesehen davon, dass Google Checkout längst nicht so verbreitet ist wie ein iTunes-Konto, kann man nur mit Kreditkarte bezahlen und bislang existieren keine Guthabenkarten. Auf meinem Android-Smartphone tauchen bei einer Suche Dutzende Apps in asiatischen Schriftzeichen auf, die mich nicht interessieren. Die Sucheingabe von Fruit Ninja liefert bei Android auf einem HTC Legend als ersten Treffer “Fruits Basket Arcade”. Erst als elften Treffer sehe ich das Spiel von Halfbrick Studio. Allerdings mit der Preisangabe 0,89 Euro, im Browser auf dem Rechner steht im Market 0,91 Euro. In der Abrechnungsmail stehen dann aber tatsächlich 0,89 Euro. Die App Double Twist steht im Market mit 3,46 Euro, bei mir auf der Abrechnung stehen 3,99 Euro. Mehrwertsteuer taucht auf der Abrechnung nicht auf, liegt es also an den Umrechnungskursen zum Dollar? Mir ist es ein Rätsel, wie der Android Market auf Platz 2 mit der Note 3,3 landen konnte, zumal die Tester mit 60 Prozent den Einkauf bewertet haben. Dazu heißt es im Artikel: “Sind die Apps mit eindeutigen Angaben zum Preis und zur Sprache versehen?“. Ich komme aus dem Kopfschütteln gar nicht heraus.

Beim Android Market gefällt den Testern die Möglichkeit der App-Rückgabe, die allerdings nur 15 Minuten gilt. Am Windows Phone Marketplace loben sie die “vielen Testversionen vor dem Kauf“. Zum Apple AppStore heißt es “Komfortabel, technisch problemlos”. Kritisiert werden Mängel in den allgemeinen Geschäftsbedingungen (AGB) und das nicht ordnungsgemäße Impressum. Stimmt, der AppStore ist toll in der Nutzung und welcher Anwender liest schon AGBs oder ein Impressum? So lange der Nutzer keine Nachteile hat, die er in der Geldbörse spürt, wird er oder sie sich nicht für diese Formalien interessieren. Doch jedem ist im Hinterkopf klar, dass sich Anbieter wie Apple, Google, Nokia und Microsoft einen Freifahrtschein in ihren Geschäftsbedingungen holen. Zudem kollidiert die nordamerikanische Haltung zum Datenschutz mit unserer. Alles richtig, aber die Tester hatten hier nicht die Verbraucherbrille auf, sondern haben den kleinen Juristen rausgelassen und ausgelebt.

Zudem lohnt sich eine Anti-Haltung und dem Marktführer in Sachen Apps ans Bein zu pinkeln, sorgt für Aufmerksamkeit und bringt Schlagzeilen, wie dieser Text belegt.

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iOutbank nun auch für den Mac – Banking ohne i

Von: Dirk Kunde, Donnerstag, 28. Juli 2011 15:35 Uhr

Die erfolgreiche Mobile Banking App iOutBank verliert das “i”. Ab heute ist die Banking-Software auch im Mac-App-Store für “die großen Rechner” erhältlich. Mehr Übersicht und mehr Sicherheit bei den persönlichen Finanzen, sind die Gründe für eine Anschaffung der Banking-Software.

Nahezu alle deutsche Banken und Sparkassen sind für OutBank geeignet. Interessenten können sich auf OutBank.de zur jeweiligen Bank informieren. Zum Einsatz kommt bei der Software unter anderem der etablierten Online-Banking-Standard HBCI bzw. FinTS. Da die Software direkt mit den Bank-Servern kommuniziert, haben Phishing-Attacken keine Chance. Sämtliche Konto- und Um­satzdaten speichert OutBank in einer verschlüsselten Daten­bank ab. Der Zugriff ist hierbei durch ein individuelles An­melde­passwort abgesichert.

Bei der Einrichtung der jeweiligen Bank hilft ein intelligenter Assistent. „Der Nutzer benötigt z.B. nur seine Bankleitzahl, die Kontonummer und sein Anmeldepasswort“, sagt Tobias Stöger, Gründer und Geschäftsführer der stoeger it GmbH aus Dachau bei München, „Nutzer der iPhone- und iPad-App  können ganz einfach ihre Datensicherung aus iOutBank im­portieren. Noch nie war Banking für den Mac so einfach und komfortabel“. Erstmals werden auch Konten des Internet­bezahldienstes PayPal unterstützt.

Die Aktualisierung der Kontodaten erfolgt entweder manuell oder auf Wunsch zeitgesteuert. Neue Umsätze werden hierbei wie eine ungelesene E-Mail gekennzeichnet. So hat der Nutzer jederzeit einen Überblick über seine Finanzen. Sämtliche Umsätze lassen sich über alle Konten hinweg kategorisieren. Rubriken wie Lebenshaltung, Gehalt und Wohnen sind bereits vorkonfiguriert und können individuell erweitert werden. Jeder Kategorie weist der Nutzer zur besseren Übersicht eine Farbe zu.

Neben den Standard-Kontotypen können je nach Bank auch Wertpapierkonten eingebunden werden. Eine integrierte Kategorisierung und grafische Auswertung sind ebenso vorhanden wie die Möglichkeit Überweisungen einzureichen.  Unterstützt werden alle gängigen TAN-Verfahren, wie z.B. mobile TAN oder das optische ChipTAN-Verfahren. „Unsere Kunden erhalten in Kürze weitere kostenlose Updates, z.B.  um Daueraufträge oder ihr persönliches Haushaltsbuch zu verwalten“, sagt Tobias Stöger.

OutBank nutzt unter OS X Lion bereits den Vollbildmodus und ist somit eine der ersten optimal angepassten Apps für das neue Apple-Betriebssystem. Wer schnell ist, erhält OutBank bis auf weiteres zum Ein­führungspreis von 29,99 Euro und spart somit 10,00 Euro gegenüber dem regulären Preis von 39,99 Euro.

Disclaimer: Mit AppPR.de ist der Autor dieses Textes auch als Kommunikationsberater für das beschriebenen Unternehmen tätig.

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SMS bei mehreren SIM-Karten empfangen

Von: Dirk Kunde, Donnerstag, 28. Juli 2011 13:04 Uhr

Wer mehrere Handys mit einem Vertrag betreibt kennt das Problem: Nur eine SIM-Karte kann SMS und MMS empfangen. Anrufe erreichen zeitgleich alle Geräte, doch bei den Textnachrichten sieht das anders aus.

Bei der Telekom beispielsweise kann man mit Multi-SIM bis zu drei Handys unter einer Rufnummer betreiben. Will man nun das Smartphone wechseln, auf dem auch die SMS ankommen sollen, geht das über einen GSM-Code. Das Telefon auf dem iPhone aktivieren und den Ziffernblock auswählen. *222# und dann den grünen Hörer eintippen. Es erscheint ein Quittungsmeldung. Den aktuellen Status des Geräts erfährt man mit *221#. Jeder Provider hat hier unterschiedliche GSM-Codes.

Wann ist das relevant? Wenn man das Smartphone wechselt und beispielsweise What´s App nutzt, um SMS-kosten zu sparen, muss man die App auf dem neuen Gerät per SMS aktivieren. Kommt die SMS auf dem Gerät nicht an, bleibt die App stumm.

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Spiele sind das ganz große Geschäft

Von: Dirk Kunde, Mittwoch, 27. Juli 2011 11:02 Uhr

Der Preis für Spiele im AppStore ist zwar innerhalb eines Jahres um 28 Prozent auf durchschnittlich 1,44 Dollar gefallen, doch sind die Apps das große Geschäft auf iPhone, iPod touch und iPad.

Zu dem Ergebnis kommt Marktforscher distimo bei einem Blick auf die Zahlen für Juni 2011 in den USA. In der gleichen Zeit des Preisverfalls hat sich der Umsatz mit Spielen verzehnfacht. Freemium heißt das Zauberwort. Die App gibt es umsonst oder zu einem sehr geringen Preis. Wer weitere Level oder sonstiges “Spielzubehör” haben will, zahlt per In-App-Kauf. 35 Prozent der 300 beliebtesten kostenlose Spiele nutzen eine virtuelle Währung. Wer die haben will, muss per In-App-Kauf mit echtem Geld bezahlen.

Aber auch kostenpflichtige Spiele sind ein Erfolg: 72 Prozent aller Downloads unter den 300 beliebtesten kostenpflichtigen Apps kamen aus der Rubrik Spiele.

Dabei wird der Spielemarkt von einigen Großen dominiert. Zehn Spieleentwickler sind für etwas über die Hälfte aller Downloads bei den 300 beliebtesten kostenpflichtigen Spielen verantwortlich.

Spiele sind übrigens auch in anderen AppStores beliebt, doch an die Zahl bei Apple (iOS) kommt bislang niemand heran. Das hat sicher auch mit dem etablierten, zuverlässigen und für die Entwickler praktischen Abrechnungssystem via iTunes zu tun.

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Sicherheitsupdate auf iOS 4.3.5

Von: Dirk Kunde, Dienstag, 26. Juli 2011 10:54 Uhr

Rund zehn Tage nach dem Update auf 4.3.4 schiebt Apple eine neue Version des iPhone-Betriebssystems nach. In der Information zur Version 4.3.5 heißt es nur: Das Update schließt eine Sicherheitslücke beim Überprüfen von Zertifikaten.

Ein Klick auf den Link zur deutschsprachigen Supportseite bringt keine Erleuchtung. Nur in der englischsprachigen Seite konnte ich diesen Hinweis finden: An attacker with a privileged network position may capture or modify data in sessions protected by SSL/TLS. Ein Schurke, der im gleichen Netzwerk unterwegs ist und Administrations-Rechte besitzt, könnte geschützte Daten abfangen oder verändern. Also, besser schnell das Update installieren.

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Eine Idee erobert die Welt: App-Store in 123 Ländern verfügbar

Von: Dirk Kunde, Montag, 25. Juli 2011 11:35 Uhr


Apple erweitert seinen App Store: 33 neue Länder sind hinzugekommen. Darunter sind Nationen wie Weißrussland, die Bahamas, Bolivien, Ghana, Trinidad und Tobago sowie Usbekistan.

Damit lassen sich nun die Apps für iPhone und iPad in 123 Ländern verkaufen. Für Entwickler, die in ihrem Hinterhof-Loft programmieren, eine perfekte, globale Vertriebsstruktur. Weltweit stehen 425.000 Apps zur Auswahl, davon rund 100.000 speziell für das iPad. Insgesamt wurden 15 Milliarden App-Downloads seit dem Start im Juli 2008.

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Auf geht´s in den Urlaub – natürlich mit iPhone

Von: Dirk Kunde, Freitag, 22. Juli 2011 14:55 Uhr

Endlich Urlaub! Wunderbar, aber auf das Smartphone muss niemand verzichten. Wer hohe Roaming-Gebühren fürchtet, für den gibt es Auswege. Außerdem helfen etliche Apps im Ausland.

Swimming In The iPool Gut vorbereitet!

Machen Sie vor der Abreise ein Backup – vor allem von Ihren Fotos. Wenn Sie mit iTunes auf dem Rechner synchronisieren, werden alle Kontakte, Apps, Musik und Fotos gesichert. Wird das iPhone gestohlen oder geht kaputt, sind nicht sämtliche Bilder oder Telefonnummern auf immer verschollen.

Danach sollten Sie noch ein paar neue Fotos machen. Von Ihrem Reisepass, der Krankenversicherungskarte, der Hotelreservierung sowie den Dokumenten zur Reiseversicherung. So können Sie bei Verlust der Papiere immer noch wichtige Angaben wie Vertrags- oder Kundennummern nachschauen.

Sie wollen sich im Urlaub erholen, doch Ihr iPhone muss ran – das kostet Energie. Der Akku ist die Achillesverse des Smartphones. Vergessen Sie also Ladekabel und Netzstecker nicht. Hat Ihr Reiseland ein komplett anderes Stromsystem und andere Stecker? Dann muss ein Adapter her. Praktisch ist auch ein wenig Extra-Energie für lange Touren in der Natur. Der USB Turbo Charger von Proporta beispielsweise liefert zeitgleich Energie für ein iPhone und ein iPad (zwei USB-Anschlüsse), das kleine schwarze Kästchen hat aber auch Adapter für noch mehr Geräte.

Daten-Roaming-deaktivieren

Nach Hause telefonieren…” Selbst, wenn Sie nicht mit ihrem iPhone telefonieren, es nimmt Kontakt mit diversen Servern auf. Sei es, weil die Mailfunktion auf Push steht, weil die Visual Voicemail Nachrichten abfragt oder eine kleine vorlaute App eine Verbindung herstellt. Deaktivieren Sie vor der Abreise ins Ausland in den Einstellungen unter Allgemein / Netzwerk das Daten-Roaming - dann herrscht (Daten-) Ruhe.

WLAN im Ausland

So richtig toll ist das mit der Datenruhe aber auch nicht. Ein iPhone ohne Internetanbindung ist wie ein Gummiboot auf Land. Das macht keinen Spaß. WLAN ist eine Alternative. Ich stehe ja auf dem Standpunkt, dass kostenloses WLAN auf dem Hotel-Zimmer genauso dazugehört wie fließendes Wasser und ein Fernseher. Leider haben das noch nicht alle Hotelmanager eingesehen.

Auch bei deaktiviertem Daten-Roaming, funktionieren alle Apps, wenn ein WLAN-Netz zur Verfügung steht. Wer aber auch am Strand und auf dem Berggipfel seinen Facebook-Status aktualisieren will, kommt um eine lokale SIM-Karte nicht herum. In Simlock-gesperrte iPhones lassen sich aber keine fremden Karten einsetzen. Ein Ausweg sind UMTS-Router wie die MiFi. Der große Vorteil: Bis zu fünf Leute können zeitgleich auf das Funksignal per WLAN zugreifen. Außerdem bleibt man unter seiner gewohnten Rufnummer erreichbar. [...]

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Apple streckt die Fühler nach Hulu.com aus

Von: Dirk Kunde, Freitag, 22. Juli 2011 12:19 Uhr

Apple soll sich laut Insidern für der Kauf von Hulu.com interessieren. Die amerikanische TV-Plattform bietet Filme und Serien als Streams für den Rechner an.

Die Basisdienst ist kostenlos. Mit Hulu+ (7,99 Dollar pro Monat) erhält der Nutzer mehr Auswahl, HD-Auflösung sowie Zugriff per iPhone- und iPad-App auf die Inhalte.

Genug Geld hat Apple in der Kasse, rund 76 Milliarden Dollar liegen auf der hohen Kante. Auf dem Preisschild von Hulu.com dürfte etwas mehr als zwei Milliarden Dollar stehen. Die erfolgreiche Videoplattform gehört NBC Universal, der News Corporation, The Walt Disney Company und dem Risikokapitalgeber Providence Equity Partners. Die Verkaufsabsichten von Hulu überraschen mich. Schließlich ist das die Zukunft des Fernsehens. Doch wahrscheinlich wollen die Studios lieber in Inhalte statt in die Vertriebsinfrastruktur investieren.

Zu Apple und seinem Filmangebot im iTunes-Store würde Hulu gut passen. Außerdem könnten beide zusammen dem Marktführer Netflix Paroli bieten. Netflix entstand aus einem DVD-Versender, bietet aber auch Streaming-Pakete an.

Entscheidend für die Kaufentscheidung dürfte sein, ob und zu welchen Konditionen die Filmproduzenten zukünftig ihre Serien und Spielfilme bei Hulu einstellen. In allen Varianten müssen die Nutzer aktuell mit mehreren kurzen Werbeunterbrechungen (drei, vier mit jeweils ein, zwei Spots) leben.

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Copy & Paste: Einen kompletten Apple Store

Von: Dirk Kunde, Donnerstag, 21. Juli 2011 17:31 Uhr

Natürlich liebt man auch in China Apple-Produkte. In einem Land mit einer aufstrebenden Mittelschicht ist das amerikanische Technologieunternehmen schwer angesagt. Sogar so angesagt, dass ein paar Schlauberger gleich das Ladenkonzept kopiert haben. Das machen sie so gut, dass selbst Amerikaner zwei Mal hinschauen müssen.

Die Bloggerin BirdAbroad, die für eine Gesundheitsorganisation arbeitet, entdeckte bei einem Spaziergang durch Kunming, die Hauptstadt der Provinz Yunnan, einen Apple Store. Die Amerikanerin traute ihren Augen nicht, denn laut Apple-Webseite gibt es in China nur vier Läden, zwei in Peking, zwei in Shanghai, keinen in Kunming.

Im Gespräch gaben sich die Angestellten jedoch überzeugt, für Apple zu arbeiten. Die glauben das wirklich, genau wie das Sicherheitspersonal, das sie am Fotografieren hindern wollte.

BirdAbroad und ihr Partner wurden dennoch skeptisch: Den Schriftzug „Apple Store“ hatten sie nie zuvor bei einem Apple-Laden gesehen, die Wände waren schlecht gestrichen und die Wendeltreppe in den oberen Stock schlecht verarbeitet. Eigentlich Dinge, auf die Apple bei der Einrichtung seiner Läden großen Wert legt. Außerdem standen auf den Umhängeschildern der Mitarbeiter keine Namen, sondern lediglich „Staff“.

BirdAbroad hält den Laden für eine gut gemachte Kopie. Kurz darauf entdeckten die beiden in der sieben Millionen Metropole noch zwei weitere Apple Stores.

Nachtrag: Die Nachrichtenagentur Reuters meldet, dass Vertreter der Stadt Kunming zwei der fünf Apple-Stores haben schließen lassen. Aber nicht wegen der Markenrechtsverletzung, sondern weil die Betreiber keine Gewerbelizenz besaßen.

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Nachfolger für Steve Jobs gesucht

Von: Dirk Kunde, Mittwoch, 20. Juli 2011 16:33 Uhr

Das Board of Directors bei Apple hat die Fühler ausgestreckt: Wer könnte der nächste Chef bei Apple werden? Laut einem Bericht des Wall Street Journals, haben die sechs Mitglieder (Nr. Sieben ist Steve himself) Kontakt zu einem Headhunter aufgenommen. Außerdem sollen Gespräche mit einem, wie es heißt, “head of a high-profile technology company” stattgefunden haben, während Jobs krankheitsbedingt nicht im Büro in Cupertino weilte.

Ich denke, das ist Quatsch“, schrieb dazu, gewohnt knapp, Steve Jobs per Mail an den nachfragenden WSJ-Journalisten. Trotz bombastischer Quartalszahlen, ist das gar keine so schlechte Idee der Board-Mitglieder. Immerhin ist Apple eines der wertvollsten Technologieunternehmen der Welt, Nummer 2 nach Marktkapitalisierung im S&P 500-Index.

Beim zweiten krankheitsbedingten Ausfall des CEOs nach potentiellen Nachfolgern Ausschau zu halten, ist keineswegs verfrüht. Spannend wird, ob ein Externer den Posten besetzen wird oder ob ein “Eigengewächs” nachrückt. Scott Forstall, Chef der iOS-Sparte durfte bereits auffallend viel Raum auf der Bühne bei Produktpräsentationen einnehmen.

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Was bringt OS X Lion? Drei Tipps vom Profi

Von: Dirk Kunde, Mittwoch, 20. Juli 2011 14:12 Uhr

Das fortschrittlichste Computer-Betriebssystem der Welt - Das verspricht Apple und vertreibt dieses zum ersten Mal direkt über den App Store. Heute ist es soweit, Apple lässt den Löwen aus dem Käfig. Für 23,99 Euro bekommt der Anwender über 250 neue Funktionen und Feature, so der Hersteller. Da viele iPhone- und iPad-Nutzer auch auf Apple-Rechner umgestiegen sind, kommen hier die Wechsel-Tipps vom Fachmann:

1. Welche Systemvoraussetzungen sind nötig?

Als grobe Regel gilt, dass OS X Lion nur auf Macs läuft, die nach Dezember 2006 gekauft wurden. Nutzern, die sich nicht sicher sind, hilft es zu überprüfen, ob in ihrem Rechner einer der folgenden Intel-Prozessoren steckt: Intel Core 2 Duo, Core i3, Core i5, Core i7, oder Xeon. Power PCs werden nicht unterstützt. Zusätzlich muss der iMac oder das MacBook über mindestens zwei Gigabyte Arbeitsspeicher und acht Gigabyte freien Festplattenplatz verfügen. Die Vorgänger-Version Snow Leopard muss sich auf dem aktuellsten Stand befinden – also Mac OS X 10.6.8 sein. Diese Informationen lassen sich bei jedem Mac leicht überprüfen: Ein Klick auf das Apfel-Symbol in der oberen linken Ecke des Bildschirms und den Menüpunkt “Über diesen Mac” genügt.

2. Vertrauen ist gut, Backup ist besser

Auch wenn die Installation neuer Versionen von Mac OS X normalerweise problemlos verlaufen, empfiehlt sich zur Sicherheit, vor der Aktualisierung auf Lion eine Sicherungskopie anzulegen. Dafür bietet sich neben dem Mac-Werkzeug Time Machine auch die frei im Internet erhältliche Software Carbon Copy Cloner an.

3. Problemprogramme – Welche laufen, welche nicht?

Mit Lion verabschiedet sich Apple gänzlich von den alten Macs mit PowerPC-Prozessoren. Nutzer, in deren Rechnern sich diese Chips befinden, können das neue Betriebssystem gar nicht erst installieren. Gleichzeitig bedeutet dies aber auch, dass Rosetta-Anwendungen nicht mehr funktionieren, also Anwendungen, die ursprünglich für die alten Prozessoren geschrieben wurden. Hierzu gehören unter anderem Microsoft Office 2004, Filemaker bis Version 8 oder einige ältere Programme von Adobe. Die fehlende Unterstützung von Rosetta kann ebenfalls dazu führen, dass Druckertreiber nicht mehr funktionieren.

Aber auch nativ auf Intel-Prozessoren laufende Programme wie Apple Mail oder Aperture gelten als anfällig bei Veränderungen am Betriebssystem. Aperture soll jedoch in der neuesten Version 3.1.3 bereit für OS X Lion sein. Eine Liste von Programmen, die bereits auf ihre Kompatibilität getestet wurden, finden Nutzer auf Roaringapps.

Der Autor

Dies ist ein Gastbeitrag von Martin Willmann, er ist Geschäftsführer bei mStore, Deutschlands größtem Apple Premium Reseller. In den 17 Filialen testet mstore kostenlos, ob das vorhandene MacBook bereit für das neue Betriebssystem ist, rüstet den Rechner auf Wunsch nach und hilft bei der Installation.

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