Beiträge vom August 2011

Smartphone-Marktanteile in den USA

Von: Dirk Kunde, Mittwoch, 31. August 2011 14:58 Uhr

Apples iOS und Googles Android dominieren mit zusammen knapp 70 Prozent Marktanteil in den USA. Insgesamt nutzen 82,2 Millionen Menschen in dem Land ein Smartphone, so das Ergebnis der MobilLens-Befragung von comScore.

Danach wächst Android schneller als der iOS-Marktanteil. RIM (Blackberry), Microsoft und Symbian (Nokia) verlieren im Zeitraum Mai bis Juli 2011.

Bei der inhaltlichen Nutzung liegen Textnachrichten vorn. Den größten Zuwachs verzeichnen jedoch Apps. Die Programme werden nach wie vor geladen, ein Ende der App-Economy ist nicht in Sicht.

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Financial Times verschwindet aus dem App-Store

Von: Dirk Kunde, Mittwoch, 31. August 2011 14:25 Uhr

Die iPhone- als auch iPad-App der britischen Wirtschaftszeitung Financial Times (FT) ist aus dem App-Store verschwunden. Hintergrund ist laut Paidcontent ein Streit zwischen dem Verlagshaus und Apple über In-App-Abos. Nach den Apple-Regeln muss jedes neue Abo in einer App auch durch den iTunes-Store laufen, nur so kann das Unternehmen seinen 30-Prozent-Anteil kassieren.

Doch der Financial Times Gruppe ging es weniger um die Provision, als um die Nutzerdaten, so CEO John Ridding. Um Folgegeschäfte mit Abonennten machen zu können, ist der Besitz von Namen und Adressen für Verlage extrem wichtig.

Im vergangenen Jahr hat die FT nach eigener Auskunft zehn Prozent der digitalen Abos über das iPad generiert. Zu viel, um darauf verzichten zu können. Darum umgeht die Wirtschaftszeitung den App-Store mit einer Web-App. Für Nutzer fühlt sich das auf iPhone und iPad an wie eine App, läuft aber komplett im Safari-Browser.

Auch hier müssen sich Leser registrieren oder ein Abo abschließen, um sämtliche Inhalte sehen zu können. Laut FT hat die Web-App bereits 550.000 Nutzer.

Die deutsche als auch die chinesische Version der Financial Times sind weiterhin im App-Store erhältlich.


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Jailbreaker bereits vor dem Praktikum bekehrt

Von: Dirk Kunde, Dienstag, 30. August 2011 16:59 Uhr

Die Jailbreak-Gemeinde verliert einen wichtigen Mitstreiter. Nicholas Allegra (19) aus Chappequa im Staat New York beginnt Mitte September sein Praktikum bei Apple in Kalifornien. Bereits jetzt sagt er im Interview mit reddit, das er für das iOS 5 keine Jailbreak-Version mehr schreiben will. Allerdings setzt er auf andere, weil er weiterhin ein gejailbreaktes iPhone benutzen möchte.

Allegra hat großen Anteil an Jailbreakme.com, einem “Gefängnisausbruch”, der komplett im Safari-Browser auf dem iPhone funktioniert(e). Mit den Versionen 2 und 3 hat der Student nach eigener Auskunft 55.000 Dollar an Spenden eingenommen.

Bereits im Mai 2011 hat ein anderer Jailbreaker, Peter Hajas, der den MobileNotifier geschrieben hat, bei Apple als Praktikant angefangen.

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Vorsicht vor iCloud-Phishing-Mails an MobileMe-Nutzer

Von: Dirk Kunde, Montag, 29. August 2011 13:37 Uhr

Betrüger verschicken in den USA Mails an MobileMe-Nutzer und fordern sie zum kostenpflichtigen Update  in die iCloud auf. Der Haken: iCloud, die Datenwolke für Apples mobile Dienste rund um iOS 5, ist erst ab Herbst verfügbar (Gut, zum Wetter passt das bereits). Noch dürfen lediglich Entwickler in der Wolke spielen.

Der Datendienst ist für iOS 5-Nutzer kostenlos. Darum aufgepasst: In den Phishing-Mails wird man nach Klick auf den Link aufgefordert seine Apple-ID als auch Kreditkartendaten einzugeben. Finger weg!

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Günstiger einkaufen im Fabrikverkauf

Von: Dirk Kunde, Montag, 29. August 2011 9:51 Uhr

Ich hätte gern neue Laufschuhe von Adidas, einen Anzug von Roy Robson, Jeans von Tom Tailor und für Oma die leckeren Kekse von Bahlsen. Eine lange, teure Liste. Den Geldbeutel schont, wer direkt beim Hersteller in so genannten Fabrikverkäufen shoppt. Da man bei längeren Autofahrten durch die Republik nie auf der Uhr hat, welcher Hersteller gerade in der Nähe einen Direktverkauf anbietet, hilft die App Fabrikverkäufe.

In der kostenlosen Anwendung sind rund 800 Fabrikverkäufe in Deutschland, Österreich und der Schweiz aufgeführt. Die Suche funktioniert ortsabhängig. Man wählt in der Lupe eine der 12 Rubriken, darunter  sind Möbel, Bekleidung, Schuhe und Lebensmittel (Schokolade hat eine eigene Rubrik). Danach werden die Treffer im Umkreis angezeigt. Jeder Fabrikverkauf ist mit Adresse, Öffnungszeiten und dort angebotenen Produkten bzw. Marken aufgeführt. Dabei sind die Beschreibungen manchmal schon arg kurz. Über Route anzeigen erhält man eine Wegbeschreibung vom eigenen Standort zum Fabrikverkauf in Google Maps, leider kommt man von dort nicht wieder per Knopfdruck zurück in die App.

Gefundene Fabrikverkäufe, die man später noch mal anschauen will, speichert man in den Favoriten. Nützlich wäre eine Erinnerungsfunktion, wenn man mit iPhone in die Nähe einer der gespeicherten Adressen käme.

Wer ganz spezielle Marken oder Produkte sucht, kann über die Suchfunktion den gesamten Adressbestand durchforsten. Warum im Test allerdings beim Suchwort Sport auch der Haribo-Shop in Bonn auftaucht, bleibt wohl ein Geheimnis der App-Entwickler.

Meine Wertung
3 von 5 iPhones in der iPhone Fan Wertung


Preis: 0,79 Euro, Größe: 1,1 MB

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Die neuen Statussymbole: Smartphones und Tablets

Von: Dirk Kunde, Freitag, 26. August 2011 13:38 Uhr

Die Umfrageergebnisse können die Leser hier wohl kaum überraschen: Immer mehr Menschen wollen ein Smartphone oder ein Tablet-PC ihr Eigen nennen.

Jeder siebte Internet-Nutzer (über 14 %) möchten im kommenden Halbjahr ein Smartphone kaufen, so das Ergebnis des W3B-Reports “Das mobile Internet” . Vor einem Jahr lag dieser Wert noch unter 10 %. Damit stehen Smartphones ganz oben auf den Einkaufslisten der Web-Nutzer – sogar noch vor Laptops mit 13 % und Flachbildfernsehern mit 12 %.

Besonders verbreitet ist der Smartphone-Kaufwunsch unter jüngeren Internet-Nutzern: In der Gruppe der Unter-20-Jährigen plant jeder vierte den Kauf eines Smartphones im nächsten Halbjahr. Bei den 20- bis 30-Jährigen ist es jeder fünfte, bei den 30- bis 40-Jährigen jeder sechste.

Auch die Kaufpläne für Tablet-PCs weisen eine steigende Tendenz auf. Planten vor einem Jahr noch ca. 4 % der Nutzer eine Anschaffung, sind es mittlerweile über 9 %. Hier sind es vor allem Internet-Nutzer im Alter zwischen 30 und 50 Jahren, die konkrete Kaufpläne äußern.

Bereits heute besitzt ca. jeder dritte Online-Nutzer ein Smartphone, ca. jeder fünfzehnte einen Tablet PC. Die Ergebnisse zeigen, dass es gerade die Smartphone- und vor allem die Tablet-Besitzer sind, die den Bereich Mobile Commerce vorantreiben.

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Lasst Zahlen sprechen – zum Abgang von Steve Jobs

Von: Dirk Kunde, Freitag, 26. August 2011 10:42 Uhr

Als iPhone-Fan müsste ich hier rauf und runter kommentieren, was nun mit Apple wird, ob das Unternehmen so innovativ bleibt? Ob Tim Cook der richtige Nachfolger ist? Ob es der richtige Zeitpunkt war?

Aber irgendwie habe ich das Gefühl, alle anderen haben alles gesagt. Welt Kompakt hat heute mit der Überschrift “iGO” ein sehr schöne Titelseite gemacht, während CNN gestern bereits ein Video mit schwarzen Rändern und tragender Musik zu einem Apple-Artikel gestellt hat, so als sei Jobs bereits gestorben.

Nein, viel Neues kann ich zu dieser Diskussion nicht beitragen, aber seine Lebensleistung lässt sich auch mit dem Verlauf der Marktkapitalisierung (also dem Wert des börsennotierten Unternehmens) verdeutlichen. Steve Jobs wurde von dem Unternehmen, dass er 1976 gegründet hat, gefeuert. Kam 1997 zurück, da lag der Börsenkurs bei 4,50 Dollar. „Wir waren damals nur 90 Tage von einem Konkurs entfernt“, sagt Jobs später in einem Interview.

Bis 2011 macht Jobs das Unternehmen zur wertvollsten Aktiengesellschaft der Welt. Der Aktienkurs liegt aktuell 83 Mal so hoch wie bei seiner Rückkehr und Apple hat eine Marktkapitalisierung von 346,5 Milliarden Dollar.

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Steve Jobs ist nicht länger Apples oberster Boss

Von: Dirk Kunde, Donnerstag, 25. August 2011 8:07 Uhr

Steve Jobs hat gestern überraschend in einem Brief seinen Rücktritt als CEO von Apple erklärt. Er möchte jedoch gern weiterhin Chef des Boards (Verwaltungsrat) und Apple-Angestellter bleiben. Die Leitung des Unternehmens soll nach seinem Willen Tim Cook übernehmen, der bislang bereits Jobs im Tagesgeschäft vertreten hat.

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Das Cloud-iPhone oder auch Asia-iPhone

Von: Dirk Kunde, Mittwoch, 24. August 2011 10:46 Uhr

Ach, ich liebe diese Zeit. So kurz vor einer Apple-Präsentation (gerüchteweise am 7. September 2011) überschlagen sich die Gerüchteköche. Heute stürzen sich die amerikanischen iPhone-Seiten auf eine Reuters-Meldung, nach der das billigere iPhone 4 Ende September auf den Markt kommt. Das abgespeckte 8GB iPhone 4 soll weniger im eigenen Flash Speicher aufbewahren und dafür mehr in der iCloud. Darum hat dieses Modell (einst iPhone nano) den Namen Cloud-iPhone als auch – von mir – Asia-iPhone bekommen. Zielmärkte sind nämlich Schwellenländer in Asien, wo Kunden zwar dringend ein Smartphone haben möchten, aber keine 649 Dollar ausgeben. Die Analystenschätzungen beim Verkaufspreis gehen in Richtung 200 Dollar für das Asia-iPhone.

Spannend ist noch die unbeantwortete Frage, ob das günstige iPhone im GSM- oder CDMA-Standard funkt. Oder in beiden, was die Herstellung wieder teurer macht. CDMA ist vor allem in Asien als Mobilfunkstandard weit verbreitet. Hätte man auch die (Mobilfunk-)Schwellenländer in Südamerika und Osteuropa im Blick, wäre GSM vorteilhafter.

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Phonostar: Tolle Radiotipps samt Aufnahmefunktion

Von: Dirk Kunde, Dienstag, 23. August 2011 10:11 Uhr

Endlich hat es Phonostar auf das iPhone geschafft. Die Software für die Aufzeichnung von Internet-Radio gibt es bereits seit einigen Jahren für Windows-Rechner. Seine zwei großen Stärken: Eine Aufnahmefunktion mit Timer und eine Redaktion, die täglich Programmtipps liefert.

Diese Feature hat natürlich auch die App, wenn auch mit Einschränkungen. Die Aufnahmefunktion gibt es nur als In-App-Kauf für 79 Cent. Den Aufnahme-Timer gibt es (noch) nicht auf dem iPhone. Auch weitere sinnvolle Funktionen gibt es nur gegen Bezahlung. Da ist zum einen die Live-Pause. Damit wird das aktuelle Radioprogramm, das man gerade hört für späteres Anhören aufgenommen. Zum anderen ist es die Vormerken-Funktion. Das ist eine Erinnerung an einen Sendetermin. Der vierte In-App-Kauf ist die Wunschliste anlegen. Dabei gibt man Suchwörter wie Soul oder Robbie Williams ein, die  App liefert daraufhin passende Sendungen.

Über 6.000 Sender lassen sich mit der App empfangen. Gesucht wird über die Top 100-Liste, Favoriten oder die Programmtipps der Redaktion. Natürlich kann man auch nach Sendernamen oder Sendungen suchen. In das Suchfenster kann man auch Sprachen, Länder oder Musik-GEnres eingeben. Bei der Wiedergabe vermisst man jedoch die AirPlay-Funktion von Apple. Das bietet der große Mitbewerber Radio.de bereits.

Dafür funktioniert das Multitasking, die App kann also im Hintergrund liegen und man lauscht weiterhin seinem Lieblingssender.

Die zweite Startseite lässt sich mit neun Symbolen von Lieblingssendern belegen. Insgesamt ist die Menüstruktur aber etwas gewöhnungsbedürftig, gleiches gilt für die Optik. Die Macher können ihre PC-Herkunft nicht verbergen.

Für Menschen, die nicht austauschbare Hit-Sender suchen, sondern besondere Tipps für Radiokonzerte, Hörspiele, DJ-Sets und Reportagen, sind die Tipps der App unverzichtbar. Phonostar auf dem iPhone ist ein guter Anfang, aber hier freut man sich schon auf die kommenden Updates.

Meine Wertung
3 von 5 iPhones in der iPhone Fan Wertung


Preis: Kostenlos, Größe: 3,9 MB

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iPad hat die Nase bei Tablets vorn

Von: Dirk Kunde, Montag, 22. August 2011 10:59 Uhr

Das iPad hat bei den Tablets ganz klar die Nase vorn. Bei einer Befragung der Vermögensverwaltung Robert W. Baird aus Milwaukee unter Besitzern von Tablets bzw. Menschen, die sich ein solches Gerät anschaffen wollen, liegt das Apple-Produkt mit 94,5 Prozent bei den Nennungen auf Platz 1.

Platz zwei schafft das HP TouchPad, das aber leider keine Zukunft hat. Der deutsche HP-Chef Leo Apotheker hat gerade die WebOS-Tätigkeiten des Unternehmens rund um Smartphones und Tablets beerdigt. Das ist das Ende der Palm-Ära.

Thema: iPad | Kommentare (1)



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