Angeblich gibt Sportartikelhersteller Adidas der iPhone-Werbeplattform iAd einen Fußtritt. Aus geplanten Werbebuchung in Höhe von über zehn Millionen Dollar wird laut Businessinsider nichts. Der Grund: Kontrollwahn von Seiten Apples. Für Werbetreibenden und Agenturen ist es befremdlich, wie intensiv Apple bei der inhaltlichen Ausgestaltung der Werbekampagnen mitredet.

Natürlich wollten beide Unternehmen den Schritt nicht kommentieren, doch adidas ist nicht das erste Unternehmen, das genervt abspringt. Bereits im August berichtete das Wall Street Journal, dass Chanel zum Start nicht wie angekündigt dabei sei. Neben der Mitsprache von Apple bemängeln Werbeagenturen die fehlende Transparenz, in welchen Apps die Anzeigen erscheinen, fehlende Auswertungsmöglichkeiten von Drittanbietern als auch die Preise für die Kampagnen.

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Dirk Kunde ist Journalist und Buchautor. Den roten Faden seiner Arbeit bildet die Frage: Wie verändert die Digitalisierung unser Leben? Dabei spielen Smartphones, Tablets und Apps natürlich eine entscheidende Rolle.

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