Laut Wall Street Journal senkt Apple bei seinen Lieferanten die bestellte Menge an Bauteilen für das iPhone 5. Der Konzern erwarte eine deutlich geringere Nachfrage als ursprünglich vorhergesehen. Verkaufszahlen für das erste Quartal in Apples Geschäftsjahr 2013 (Okt. bis Dez. 2012) sind für den 23. Januar 2013 angekündigt.

Im vierten Quartal 2012 verkaufte Apple 26,9 Millionen iPhones. Doch hier dürften nur wenige iPhone 5-Modelle enthalten sein, da die jüngste Version am 21. September auf den Markt kam und das Quartal bereits am 29. September 2012 endete. Zudem hatte Apple zum Verkaufsstart Qualitätsprobleme (Scuff Gate), die zu vielen Geräte-Rückläufern und Umstellungen in der Produktion führten. Dadurch als auch aufgrund der Fehler in den Karten litt Apples Ruf als Qualitätsanbieter. Auch mir bleibt der Gang in den Apple Store nicht erspart, da nach einigen Wochen der Home-Button sowie das Display zeitweise sehr träge reagieren.

Die Reduktion der Bauteilebestellung läßt auch eine andere Lesart zu: Apple hadert nicht lange mit den Qualitätsproblemen beim iPhone 5 und setzt direkt auf das iPhone 5S (oder 6). Nach dem missratenen Start des neuen iPads (Version 3, kein LTE in Europa) vergingen bis zum Verkaufsbeginn des iPad 4 gerade mal sieben Monate.

Marketing-Chef Phil Schiller hat im Interview mit der Shanghai Evening News einem Billig-iPhone für China und Schwellenländer eine Absage erteilt.


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