Apples Geschäftszahlen
Drittes Quartal 2010
Trotz aller Schwierigkeiten mit dem iPhone 4, es war der erfolgreichste Produktstart in der Unternehmensgeschichte. Über drei Millionen Geräte wurden verkauft. Noch erstaunlicher: Die Verkäufe des iPhones 3G S sind im dritten Quartal, das am 26. Juni endete, nicht eingebrochen. Die Besprechung des gestohlenen iPhone 4-Prototpys im April hätte durchaus zu einem Kaufstopp des aktuellen iPhones führen können. Doch mit 8,4 Millionen Smartphones lag das Ergebnis nur knapp hinter den beiden Vorquartalen.
“Das iPad hatte einen tollen Start, mehr Leute denn je kaufen Macs und wir haben noch weitere erstaunliche Produkte für dieses Jahr geplant”, sagt Apple-Boss Steve Jobs. Vom “großen iPhone-Bruder” wurden 3,27 Millionen verkauft. Mit 15,7 Milliarden Dollar Umsatz und 3,25 Milliarden Dollar Gewinn wurden neue Quartalsrekorde erreicht.
| Quartal | Umsatz |
Gewinn |
iPhones | % | iPads | % | iPods | % | Macs | % |
| 2010 | |
|||||||||
| III 10 | 15,70 | 3,25 | 8,40 | 61 | 3,27 | - | 9,41 | -8 | 3,47 | 33 |
| II 10 | 13,50 | 3,07 | 8,75 | 131 | - | - | 10,89 | -1 | 2,94 | 33 |
| I 10 | 15,68 | 3,38 | 8,70 | 100 | - | - | 21,00 | -8 | 3,36 | 33 |
| 2009 | 37,28 |
6,11 | 20,75 | 78 | - | - | 54,14 | -1,3 | 10,39 | 7 |
| IV 09 | 9,87 | 1,67 | 7,40 | 7 | - | - | 10,20 | -8 | 3,05 | 17 |
| III 09 | 9,08 | 1,62 | 5,20 | 626 | - | - | 10,20 | -7 | 2,60 | 4 |
| II 09 | 8,16 | 1,21 | 3,79 | 123 | - | - | 11,01 | 3 | 2,22 | -3 |
| I 09 | 10,17 | 1,61 | 4,36 | 88 | - | - | 22,73 | 3 | 2,52 | 9 |
| 2008 | 32,47 | 4,84 | 11,63 | - | - | - | 54,82 | 6 | 9,72 | 38 |
| IV 08 | 7,90 | 1,14 | 6,89 | 516 | - | - | 11,05 | 8 | 2,61 | 21 |
| III 08 | 7,46 | 1,07 | 0,72 | 165 | - | - | 11,01 | 12 | 2,50 | 41 |
| II 08 | 7,51 | 1,05 | 1,70 | - | - | - | 10,64 | 1 | 2,29 | 51 |
| I 08 | 9,60 | 1,58 | 2,32 | - | - | - | 22,12 | 5 | 2,32 | 44 |
| 2007 | 24,00 | 2,50 | 1,39 | - | - | - | 51,64 | 31 | 7,05 | 33 |
| IV 07 | 6,22 | 0,90 | 1,12 | - | - | - | 10,20 | 17 | 2,16 | 34 |
| III 07 | 5,41 | 0,82 | 0,27 | - | - | - | 9,82 | 21 | 1,76 | 33 |
| II 07 | 5,26 | 0,77 | - | - | - | - | 10,55 | 24 | 1,52 | 36 |
| I 07 | 7,10 | 1,00 | - | - | - | - | 21,07 | 50 | 1,61 | 28 |
| 2006 | 19,32 | 1,98 | - | - | - | - | 39,41 | - | 5,30 | - |
| IV 06 | 4,84 | 0,54 | - | - | - | - | 8,73 | 35 | 1,61 | 30 |
| III 06 | 4,37 | 0,47 | - | - | - | - | 8,11 | 32 | 1,33 | 12 |
| II 06 | 4,36 | 0,41 | - | - | - | - | 8,53 | 61 | 1,11 | 4 |
| I 06 | 5,75 | 0,56 | - | - | - | - | 14,04 | 207 | 1,25 | 20 |
• Umsatz und Gewinn in Milliarden US-Dollar, Gerätezahlen in Millionen
• %: Prozentuale Veränderung der Verkaufszahlen gegenüber dem Vorjahr/Vorjahresquartal
* In der Orignalpressemitteilung für das zweite Quartal 2009, die mir vorliegt, meldet Apple 8,16 Milliarden Dollar Umsatz und 1,21 Milliarden Dollar Gewinn, das haben sie in der aktuellen Meldung (II 2010) nach oben angepasst.
Text und Tabelle werden quartalsweise fortgeschrieben.
Zweites Quartal 2010
Apple strotzt nur so vor Selbstbewusstsein. Die Kassen sind voll, Macs, aber vor allem iPhones steuern kräftig zum Gewinn bei. Der hat sich im Vergleich zum Vorjahresquartal mit 3,07 Milliarden Dollar fast verdoppelt.* Die Umsätze außerhalb der USA machen mittlerweile 58 Prozent aus (Vorjahr: 46%). Steve Jobs benutzt zur Beschreibung des Quartals mal wieder die berühmte Formulierung: “We’re thrilled to report our best non-holiday quarter ever.” Also das beste Quartal, in dem kein Weihnachten vorkommt.
Und der Chef verspricht für dieses Jahr noch einige Bescherungen: “We’ve launched our revolutionary new iPad and users are loving it, and we have several more extraordinary products in the pipeline for this year.” Der Verkauf der iPads mit Mobilfunk (3G) beginnt am 30. April ab 17 Uhr in den USA. Die Preise liegen bei 629 (16 GB), 729 (32 GB) und 829 Dollar für 64 GB. Der Start in Europa wurde auf Ende Mai verschoben. Vorbestellungen nimmt Apple hier ab dem 10. Mai 2010 entgegen. Dann werden auch die offiziellen Verkaufspreise verkündet.
Mit 8.750.000 verkauften iPhones wurden rund 3,5 Millionen Smartphones mehr verkauft als im zweiten Quartal 2009. Bei den Macs ist es ein Plus von 33 Prozent. Die iPodsverlieren etwas in der Gunst der Nutzer. Im Vergleich zum Vorjahresquartal ist es nur ein Prozent, doch im Vergleich zum ersten Quartal 2010 hat sich die Stückzahl mit 10.890.000 fast halbiert.
Erstes Quartal 2010
Das macht neugierig: “The new products we are planning to release this year are very strong, starting this week with a major new product that we’re really excited about.” Es ist das Zitat von Steve Jobs aus der Pressemitteilung zu den Quartalszahlen. Bei den Umsätzen hat Apple seine eigenen Schätzungen mit 15,68 Milliarden Dollar natürlich übertroffen – es ist ein neues Rekordquartalsergebnis. Der Gewinn liegt bei 3,38 Milliarden Dollar.
Die iPhone-Verkäufe sind mit 8,7 Millionen Stück solide. Zwar liegen sie 100 Prozent über dem Vorjahresergebnis, doch die gestiegene Zahl an Providern (weitere Länder, u.a. China) und ein starkes Weihnachtsgeschäft (das Quartal endete am 26.12.), ließen auf mehr hoffen. Gleiches gilt für die iPods, die im Vorjahresvergleich, trotz neuer Modelle, verlieren. Erfreulich entwickeln sich dagegen die Computer-Verkäufer. Gleich um ein Drittel legt der Mac-Absatz im Jahresvergleich zu.
Das Auslandsgeschäft wird für Apple immer wichtiger. Lag der Anteil internationaler Verkäufer bislang unter 50 Prozent, macht er im ersten Quartal 58 Prozent der Umsätze aus. Das Geschäft spülte Finanzchef Peter Oppenheimer 5,8 Milliarden Dollar in Cash in die Kasse. Damit dürften die Barreserven des Unternehmens aufgrund früherer Angaben deutlichüber 30 Milliarden Dollar liegen. Also eine perfekt gefüllte “Übernahmekasse” für die weitere Expansion.

Viertes Quartal 2009
“Wir sind begeistert, dass wir mehr Macs und iPhones verkauft haben als jemals zuvor”, sagt Apples CEO, Steve Jobs in der Mitteilung zu den Geschäftszahlen des vierten Quartals 2009. Mit 9,87 Millarden Dollar Umsatz und 1,67 Milliarden Dollar Gewinn war das am 26. September zu Ende gegangene Quartal das profitabelste der Firmengeschichte. Damit wurden die Analystenerwartungen deutlich übertroffen. Die Aktie stieg nachbörslich um sieben Prozent und notierte zeitweise über 200 Dollar. ImJahresvergleich wurden 78 Prozent mehr iPhones und sieben Prozent mehr Rechner als im Vorjahr verkauft.
Im vierten Quartal 2009 konnte Apple 7,4 Millionen iPhones absetzen. Das ist bislang das beste Verkaufsergebnis in einem Quartal. Dabei hatten Analysten schlechtere Zahlen vermutet, da das iPhone 3G S nur 100 Tage in dem Quartal in den Läden war und immer wieder über Lieferengpässe berichtet wurde. Weltweit sind 33,8 Millionen iPhones seit der Einführung 2007 verkauft.
Steve Jobs macht Lust auf mehr: Laut der Firmenmitteilung habe man tolle neue Produkte für 2010 in der Pipeline. Hier darf über neue Rechner- und iPhone-Generationen spekuliert werden. Am wahrscheinlichsten dürfte ein iPhone-Rechner-Hybrid sein – ein Tablet-PC mit großem berührungsempfindlichen Bildschirm, der wie ein iPhone bedient wird.
Dritte Quartal 2009
Apples Finanzchef, Peter Oppenheimer, durfte für das dritte Quartal im Finanzjahr 2009 (ging bis zum 27. Juni 2009) wieder die, für deutsche Ohren ungewöhnliche, Formulierung benutzen: “We’re extremely pleased to report record non-holiday quarter revenue and earnings.” Es wurde also kein Weihnachten im dem Quartal gefeiert – sehr schön.
Die Umsatzzahlen sehen gut aus: 5,2 Millionen verkaufte iPhones (626 Prozent über dem Vorjahresquartal – gut das war kurz vor einem Modellwechsel), 2,6 Millionen Rechnerund 10,2 Millionen iPods (-7 Prozent) verkauft. Bei einem Umsatz von 8,34 Milliarden Dollar (44 Prozent Auslandsanteil) blieben 1,23 Milliarden als Gewinn hängen.
“We’re making our most innovative products ever and our customers are responding,” sagt CEO Steve Jobs bei der Präsentation der Zahlen. Die Erwartungen für das laufende Quartal liegen zwischen 8,7 und 8,9 Milliarden Dollar Umsatz.
Zweites Quartal 2009
8,16 Milliarden Dollar Umsatz und 1,21 Milliarden Dollar Gewinn sind solide Zahlen für ein zweites Quartal. Aber bei Apple müssen Rekorde her, darum sagt CFO Peter Oppenheimer in der Pressemitteilung: “We are extremely pleased to report the best non-holiday quarter revenue and earnings in our history.” Gut gebrüllt Löwe.
Mit fast 29 Milliarden Dollar Barvermögen geht es dem Unternehmen sehr gut. Für das dritte Quartal wird mit einem Umsatz zwischen 7,7 und 7,9 Milliarden Dollar gerechnet.
Erstes Quartal 2009
Rekord, Rekord, Rekord. Dem Firmenboss, Steve Jobs, geht es zwar gesundheitlich schlecht, – gute Besserung an dieser Stelle – doch das Unternehmen entwickelt sich blendend. Erstmals in der Firmengeschichte wurde die 10-Milliarden-Dollar-Umsatzmarke in einem Quartal überschritten: 10,17 Mrd. Dollar hat Apple im ersten Quartal des Finanzjahres 2009 umgesetzt (Oktober bis Dezember 2008). “Even in these economically challenging times, we are incredibly pleased to report our best quarterly revenue and earnings in Apple history – surpassing $10 billion in quarterly revenue for the first time ever,” sagt CEO Steve Jobs zu den Zahlen. Die Aktie legte nachbörslich rund zehn Prozent zu.
Vom Umsatz bleiben 1,61 Milliarden Dollar als Gewinn hängen. Bei aller Euphorie muss aber auch angemerkt werden, dass die iPhone-Verkäufe im Vergleich zum Vorjahresquartal zwar um 88 Prozent gestiegen sind, doch im Vergleich zum Vorquartal ist es ein Rückgang um 37 Prozent. Die iPod-Verkäufe entwickeln sich erstaunlich gut. Die neue Linie kommt an. Mit 22,7 Millionen Geräten wurden doppelt so viele verkauft wie im Vorquartal. Der Absatz bei Rechnern hält sich relativ konstant bei 2,5 Millionen Stück. Rund 46 Prozent aller Apple Produkte werden außerhalb der USA verkauft.
Leider wurde vom Unternehmen noch keine Aussage dazu gemacht, wie viel Umsatz der AppStore macht.
Viertes Quartal 2008
“Wir verkaufen mehr iPhones als RIM Blackberrys”, sagt ein stolzer Steve Jobs bei der Präsentation der Zahlen zum vierten Quartal. Im Finanzjahr 2008 konnte Apple insgesammt 11,6 Millionen iPhones verkaufen. Damit ist die Hürde von 10.000.000 iPhones locker genommen.
Apple geht es bestens. Die Verkäufe der Rechner ziehen dank neuer Modelle (u.a. MacBook Air) und dem Imagegewinn durch iPods, iPhones und iPod Touch kräftig an – ein Plus von 38 Prozent im Vergleich zum Vorjahresquartal. Das Unternehmen aus Cupertino hat 25 Milliarden Dollar auf seinen Konten und keine Schulden. Dennoch leidet die Aktie. Sie verliert innerhalb des vergangenen Monats rund 30 Prozent. Ob die Finanzkrise oder die anhaltenden Krankheitsgerüchte des dominanten Firmen-Boss dafür verantwortlich sind, ist nicht ganz klar – sicher ist es von beidem etwas.
Die Nachfolgefrage im Unternehmen ist nach wie vor unbeantwortet. Die Wirtschaftswoche berichtet von Gerüchten im Silicon Valley, dass Apple und Google ein perfektes Paar wären. Intelligente Software trifft auf schöne Hardware. Ein nettes Gedankenspiel.
Drittes Quartal 2008
Ein weiterer Rekord: Apple legt das beste dritte Quartal in Sachen Umsatz (7,46 Mrd. Dollar) und Gewinn (1,07 Mrd. Dollar) in der Firmengeschichte hin. Dazu trägt vor allem der Verkauf von Rechnern bei. Der wächst konstant. Apple ist mittlerweile der drittgrößte Computerhersteller in den USA nach HP und Dell.
Der Auslandsverkauf macht inzwischen 42 Prozent aus. Für das vierte Quartal erwartet CFO Peter Oppenheimer einen Umsatz von 7,8 Milliarden Dollar und einen Gewinn von einem Dollar pro Aktie.
Die vergleichsweise niedrige Verkaufszahl bei den iPhones (717.000) in dem Quartal liegt am Auslaufen des ersten Modells. Viele Neukunden zögerten bei der Anschaffung, da das iPhone 3G bereits erwartet wurde.
Zweites Quartal 2008
Apple Inc. hat im zweiten Quartal des Finanzjahres 2008 ein Rekordergebnis hingelegt. Interessant wird es, wenn man die aktuellen Zahlen mal mit zurückliegenden Ergebnissen vergleicht.
Der aktuelle Gewinn ist mehr als doppelt so hoch wie beispielsweise im zweiten Quartal 2006. Der Zuwachs beim Umsatz geht seit einiger Zeit zu einem großen Teil auf das Konto der Rechner. Apple verkaufte bis Ende März 2008 doppelt so viele iMacs wie im Vorjahresquartal. Ich deute das mal so: Die Popularität der iPods und iPhones strahlt auf die Computer ab. Für viele Menschen werden Apple-Rechner zu einer echten Alternative beim PC-Kauf.
Gleichzeitig scheint eine Sättigung bei den iPods einzusetzen. Die absoluten Zahlen sehen noch gut aus, doch die prozentualen Zuwächse schmelzen langsam dahin. Addiert man alle verkauften iPhones, sind 5,4 Millionen Stück im Markt. Das ist ungefähr die Hälfte von dem, was Steve Jobs bis Ende 2008 erreichen will. Bleiben also noch neun Monate für weitere fünf Millionen Smartphones – kein gänzlich unrealistisches Ziel. Vor allem nicht, wenn im Juni wirklich eine UMTS-Version auf den Markt kommt.




Mittwoch, 22. Oktober 2008 17:18
Apple: More than 11 Mio sold iPhones, 25 billion $ in cash, but the share loses anyway http://tinyurl.com/5flglv
Freitag, 24. Oktober 2008 15:28
[...] >>iPhone-fan.de [...]
Donnerstag, 28. Mai 2009 17:30
[...] sie beruhen auf sehr spekulativen Anahmen. Nur so viel: 20 bis 45 Millionen Dollar sind bei einem Jahresumsatz von 32,5 Milliarden Dollar (2008) nicht viel. Anderseits wäre wohl jedes Unternehmen, neun Monate [...]
Mittwoch, 21. April 2010 8:28
Apples Geschäftszahlen: http://bit.ly/6fg0As
Freitag, 23. Juli 2010 18:20
[...] ist in jedem Falle eine weitere Erfolgsgeschichte im schicken Apple-Land. In nur drei Monaten wurde 3,27 Millionen Stück verkauft. Damit steuerte es in diesem Zeitraum 2,1 Milliarden Dollar bei. 15,7 Milliarden Dollar setzte Apple [...]