Artikelsammlung in Pocket. Links werden nach Texten, Fotos und Videos sortiert.Der Name war selbsterklärend: Lies es später. Damit war klar, wofür man den Dienst braucht, denn jeder kennt das: Man stolpert über einen tollen Artikel, ein Video oder einen sonstigen Link, für den man aber gerade keine Zeit hat. Nun muss das also in die Tasche. Pocket heißt der Lesezeichen-Dienst jetzt. Er funktioniert auf Smartphones, Tablets, dem Kindle Fire und Desktop-Rechnern.

Für Firefox gibt es ein praktisches Plugin. In der Adresszeile (URL) erscheint am rechten Rand das gelbe Lesezeichen (geknickt, wie ein Pfeil). Ein Klick und die Seite ist für später gesichert, egal auf welchem Gerät man Pocket dann öffnet. Das funktioniert bei Firefox auch mit der Artikelsammlung aus dem Google Reader. Da sieht man das gelbe Lesezeichen links von der Überschrift.

Artikel aus Google Reader in der pocket speichern

Wer schon ein Konto bei Read it Later hat, logt sich damit einfach in der neuen Pocket-App ein und sieht seine Link-Sammlung. Der Dienst gewann seit seiner Gründung 2007 rund 4,5 Millionen Nutzer. In rund 300 Apps ist Pocket (bzw. noch Read it Later) integriert, beispielsweise in Flipboard.

Für Safari auf dem iPhone gibt es ein Bookmarklet, also ein Möglichkeit, den Link über die Lesezeichensammlung zu sichern. Das einzurichten erfordert einige Schritte, die aber in der App beschrieben sind. Einfach geht es per Mail. Findet man in Safari oder einer App etwas Interessantes, für das gerade die Zeit nicht reicht, schickt man eine Mail an add@getpocket.com. Nach der ersten Mail muss man die Absenderadresse noch seinem Pocket-Konto zuordnen, ab dann funktioniert das automatisch. Den Artikel liest man später im Original-Layout, oder “abgespeckt” wie in einem eBook-Reader, also nur Text und Foto. Wobei sich Schriftart, -größe und Helligkeit anpassen lassen. Und das Beste: Die Texte liegen wirklich in der Tasche, lassen sich also auch ohne Internetverbindung lesen.

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