Beiträge der Kategorie 'Apps'

Air Display: Das iPad wird zum zweiten Monitor

Von: Dirk Kunde, Montag, 30. August 2010 11:07 Uhr

Das iPad lässt sich als zweiter Monitor neben einem Rechner nutzen. Mit einem Ständer wird der Tablet-Rechner mit seinen 24 Zentimetern Bildschirmdiagonale zur zusätzlichen Arbeitsfläche für Mails, Texte oder Bilder.
Air Display: Das iPad wird zum zweiten Monitor
Damit das funktioniert, braucht man auf dem iPad eine App wie Air Display. Auf der Seite des App-Anbieter Avatron gibt es einen Bildschirmtreiber für den Rechner. Eigentlich ist die App auf das MacOS ausgelegt, doch wird auch eine Beta-Version für Windows 7 bzw. Vista angeboten.

Nach der Installation müssen beide Gerät im selben WLAN-Netz angemeldet sein. Man sagt dem Bildschirmtreiber noch, ob das iPad links, rechts oder oberhalb des Hauptmonitors steht. Dann klappt es mit der Mausbewegung. Die Befehle der Maus werden allerdings auf dem iPad leicht verzögert, nur einige Millisekunden, ausgeführt. Die Bildqualität, insbesondere die Schärfe von Schrift, ist nicht so gut wie auf dem Hauptmonitor.

Aber alles in allem ist es eine nützliche Anwendung, um Fenster auszulagern, die man nebenbei im Auge behalten möchte. Die Ausgabe der knapp acht Euro lohnt sich sicher nur, wenn man das iPad öfter als Monitor verwendet. Ein reinrassiges Window-Pendant ist die App Maxi Vista.

Von App-Anbieter Avatron stammt auch Air Sharing, das schweizer Taschenmesser für Dateien. Damit kann man unterschiedliche Dateiformate anzeigen lassen, transportieren und übertragen (per WLAN zu einem Rechner). Außerdem bietet das Programm Zugriff auf Server wie Dropbox und MobileMe.

Meine Wertung
Vier von fünf iPhones

Preis: 7,99 €; Größe: 2,5 MB

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Dragon Dictation: Schreibt das gesprochene Wort

Von: Holger Iburg, Dienstag, 10. August 2010 14:03 Uhr

Dragon Dictation: Schreibt das gesprochene Wort

Dieser Text ist durch ein Diktat auf dem iPhone entstanden. Es geht ganz einfach: Applikation aufrufen, in das eingebaute Mikrofon sprechen, ich hab dich (FERTIG) drücken. Dann wird das Diktat an einem (einen) Server geschickt und bin in (binnen) kurzer Zeit erscheint der geschriebene Text auf dem iPhone-Bildschirm. Meist fehlerfreie (ohne e) oder mit kleinen sinken (Zinken), solange es sich nicht um komplizierte Text (e) behandelt. Man muss, wie bei Diktaten üblich, Punkt und Komma mitdiktieren. Aber daran gewöhnen sich auch Ungeübte schnell. Die Geschwindigkeit in der Sprache-in-Text-Umwandlungs hängt von der Länge des Textes und der Verbindung ab. WLAN geht schneller als UNTS (UMTS). Soweit bis hierhin.

In Klammern oder durchgestrichen sind die Fehler zu sehen. Teilweise sind sie auch meiner nicht ganz sauberen Aussprache geschuldet. Die Texte können aus der App direkt in SMS und Mails übertragen oder bei Facebook und Twitter publiziert werden.

Die derzeit noch kostenlose App Dragon Dictation gab es bereits seit einiger Zeit im US-App-Store für Englisch. Jetzt ist die deutsche Version erhältlich. Bei der Installation kann man dem Hochladen seiner Adressbuchdaten zustimmen – zur besseren Erkennung beim Diktat. Adressdaten wie Rufnummern, E-Mail- und andere Angaben werden nach Auskunft von Nuance nicht übertragen.

Hersteller Nuance Communications ist Weltmarktführer und stellt die erfolgreichste Spracherkennungs-Software Dragon Naturally Speaking her. Natürlich gibt es auch eine iPad-Version. Mit der könnten nicht so fingerfertige Menschen ganz leicht E-Mails verschicken oder sich in Sozialen Netzwerken umtun.

Meine Wertung
Vier von fünf iPhones

Preis: Kostenlos; Größe: 4,4 MB

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Textunes: Literatur, die animiert

Von: Dirk Kunde, Donnerstag, 29. Juli 2010 11:20 Uhr

Textunes: Literatur, die animiertNa, mal wieder ein gutes Buch lesen? Ach, das ist zu langweilig, weil sich nichts bewegt? Na, dann solltest Du mal textunes ausprobieren. Die deutsche Alternative zu Apples iBook bietet animierte Literatur. Das macht vor allem auf dem iPad Sinn und Spaß. Im Ratgeber Lass los – 4 Schritte zum Glück konnte ich einen Fragebogen ausfüllen, um zu erfahren welcher Typ ich bin und welche Tipps für mich gelten.

In der Comicserie Mosaik – Die Abrafaxe sind die Bildübergänge animiert und mit Ton unterlegt. Rein technisch sind auch Videos möglich, als auch die Anbindung von Diensten wie Twitter oder Facebook, um Buchzitate weiterzuleiten. Der Fantasie der Verlage sind hier kaum Grenzen gesetzt. Für Sach- und Lehrbücher öffnet sich hier ein neues Kapital.

Textunes: Literatur, die animiertBislang bieten 130 Verlage über 1.000 Titel bei textunes an. In den Büchern kann man in einer kostenlosen Probe “anlesen” oder man stöbert in den Bestseller-Listen von Spiegel oder textunes.

Über 500.000 eBooks wurden bereits ausgeliefert. Damit ist das Berliner Unternehmen Marktführer für deutschsprachige Literatur auf Mobilgeräten. Eine Whitelabel-Lösung des digitalen Buchladens wurde bereits für die Handelskette Hugendubel realisiert.  Eine App-Version für Android ist für den Herbst geplant.

Die kostenlose App gibt es für iPhone und iPad. Praktisch ist der Abgleich der Bücher über das Nutzerkonto. Man beginnt daheim mit einem Buch auf dem iPad. Danach wählt man sich in sein textunes-Konto auf dem iPhone und liest dort weiter. Gesetzte Lesezeichen werden ebenfalls abgeglichen.

Meine Wertung
Fünf von fünf iPhones
Preis: Kostenlos; Größe: 1,8 MB


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Das iPad als zweiten Monitor nutzen

Von: Dirk Kunde, Montag, 26. Juli 2010 9:01 Uhr

Aus der Rubrik: “Teure Gadgets, sinnvoll eingesetzt”, präsentiere ich heute: Maxi Vista. Mit der App macht man das iPad zum zweiten Monitor am Rechner. Klar, gibt es größere externe Monitore für weniger Geld, aber das macht doch weniger Spaß.
Das iPad als zweiten Monitor nutzen

Also, Schritt 1: Die App auf dem iPad installieren.

Schritt 2: Den Grafiktreiber von Maxi Vista für Windows XP/Vista oder Windows 7 auf den Rechner herunterladen und installieren. Keine Angst, es ruckelt etwas, das ist normal. Freigabe für die Firewall bestätigen und den Rechner neu starten.

Schritt 3: App aktivieren, der PC erkennt per WLAN das iPad. Jetzt muss man dem Rechner nur noch sagen, ob das iPad links, rechts, über oder unter dem ersten Monitor steht, damit die Maus sich in die richtige Richtung bewegt.

Fertig: Nun kann man ein beliebiges Fenster vom Hauptrechner auf das iPad schieben. Somit hat man bei der Arbeit mehr im Blick. Das iPad lässt sich im Hoch- oder Querformat nutzen.

Als zweiter Monitor oder als Fernbedienung für den Rechner per Team Viewer, wandelt sich Apples Tablet vom Entertainment-Gerät zum nützlichen (aber kostspieligen) Zubehör.

Meine Wertung
Vier von fünf iPhones

Preis: 7,99 Euro; Größe: 0,2 MB

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You Gotta See This! Collagen aus Bildern machen

Von: Gerrit Maschek, Freitag, 23. Juli 2010 19:25 Uhr

You Gotta See This! Collagen aus Bildern machenHast Du auf einem Konzert schon mal den Wunsch gehabt, die Atmosphäre mit deinen Freunden teilen zu können? Hast du schon mal auf der Spitze eines Berges gestanden und wolltest den Ausblick Deiner Familie zeigen? Die Software-Schmiede Boinx, bekannt durch ihr Videotool Boinx TV am Mac, ermöglicht genau das für iPhone 4-Nutzer.

Die App You gotta see this! filmt mit der Kamera, während Du Dich langsam bewegst. Du kannst Dich drehen oder nur die Kamera schwenken, Hauptsache nicht zu schnell und ruckartig. Die App erstellt aus der Aufnahme eine Bilder-Collage. Boinx nutzt dabei die Front- und Rückseitenkamera, den neuen Gyroscope-Kreisel sowie die übrigen iPhone-Sensoren. Die fertigen Collagen werden auf verschiedenen Themes angezeigt (leider nur im Hochformat) und danach können sie via Facebook,Twitter und Mail mit Freunden und Familie geteilt werden.

Außerdem lassen sich die Collagen in hoher Auflösung im Foto-Album speichern. Das Programm kostet weniger als ein Cappucino in deinem Lieblingscafé und ist eine großartige Möglichkeit, die neuen Features des iPhone 4 so richtig kennen zu lernen.

You Gotta See This! Collagen aus Bildern machen

Meine Wertung

Drei von fünf iPhones

Preis: 1,59 Euro; Größe: 11,1 MB

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Bumper für alle – Verteilaktion läuft an

Von: Dirk Kunde, Freitag, 23. Juli 2010 16:27 Uhr

Bumper für alle   Verteilaktion läuft anApple muss weltweit rund drei Millionen Bumper - Gummischutzhüllen – für das iPhone 4 verteilen. Wie macht man das am Besten? Klar, mit einer App: iPhone 4 Case Program laden, die iTunes-Kennung eingeben und die Hülle bestellen.

Die App lässt sich nicht in iTunes auf dem Rechner finden, scheinbar funktioniert das nur auf dem iPhone direkt. Für mein Testgerät der Telekom konnte ich keine Hülle bestellen. Ich vermute mal, dass Geräte-Nummer samt Käuferdaten (iTunes Account) bei Apple hinterlegt sind. So kann wirklich nur ein iPhone 4-Besitzer bestellen und das auch nur ein Mal. Apple weiß eben nicht nur, wo ich bin, sondern auch, wer welches Gerät benutzt.

Zu Auswahl stehen acht Modelle, nicht nur der Apple-Bumper, sondern auch Hüllen von Belkin und Griffin.

Zeitgleich hat Apple ein Statement veröffentlicht, nach dem die Produktion der weißen iPhone 4-Modelle “schwieriger sei als angenommen”, darum verschiebe sich die Auslieferung “auf später in diesem Jahr”. Die Details dazu würde mich ja mal interessieren.

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Apple hat ein Herz für Verleger

Von: Dirk Kunde, Freitag, 23. Juli 2010 16:06 Uhr

Apple hat ein Herz für VerlegerApple, oder besser die deutsche iTunes-Redaktion, zeigt ihr Herz für Verleger. Bei den hervorgehobenen Apps in iTunes bzw. dem App Store auf dem iPhone findet man einen Zeitungskiosk. Der ist unterteilt in Zeitungen und Zeitschriften.

Hier finden sich die Zeitungs-Apps von Hurriyet über die Krone bis zum Nordbayrischen Kurier. Und bei den Zeitschriften von Gala über Spiegel bis zum Motorsport-Magazin.

Viel Spaß beim Lesen.

Apple hat ein Herz für Verleger

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Steve Jobs rat-, atem-, und hilflos

Von: Dirk Kunde, Samstag, 17. Juli 2010 15:18 Uhr

Antennagate, Steve Jobs selbst nennt auf der Pressekonferenz im Apple-Hauptquartier den Begriff, den amerikanische Blogger dem Antennenproblem gegeben haben. Dabei passt der überhaupt nicht. Es wurde niemand ausspioniert oder abgehört. Aber irgendwie passt ein unpassender Name zu Jobs Vortrag. Auch der war merkwürdig und ließ mich ein wenig ratlos zurück.
Steve Jobs rat , atem , und hilflos
Die ganze Veranstaltung hatte etwas Unbeholfenes. Jobs war phasenweise außer Atem. Seine mehrfach wiederholte Liebeserklärung “We love our users/customers” hatte etwas Michael-Jackson-haftes. Die Stichpunkte auf den Folien wirkten mitunter albern: “Working our butts off“. Da erzählt er am Anfang, dass sich alle bei Apple den “Arsch” in den vergangenen 22 Tagen abgearbeitet hätte und später in der Fragerunde (nicht auf dem Video) kommt raus, dass er die letzten sieben Tage auf Hawaii urlaubte. Da wird mit 17 abgeschirmten Testräumen und 18 Wissenschaftlern mit Doktortitel sowie Ingenieuren im Antennen-Test-Team geworben. Das wirkt geradezu verzweifelt. Hat denn keiner der 18 Wissenschaftler das Ding mal in die linke Hand genommen?

Für mich war die Erklärung eine große Enttäuschung. Ich bin noch nicht lange eine Apple-Fanboy, erst seit dem iPhone. Die Keynotes und Pressekonferenzen von Steve Jobs hatten seit dem etwas Besonderes für mich. Es waren immer große Shows, sie waren choreographiert, durchgestylt, perfekt, aber eben auch unterhaltsam. Was war das gestern? Nichts davon.

Steve Jobs rat , atem , und hilflosNur um zu sagen: Das Problem haben alle Smartphones, wir verändern baulich nichts und Hüllen für alle! Da hätte auch eine Pressemitteilung ausgereicht. Der Aktienkurs machte zwar einen Hüpfer, doch er fiel auch gleich wieder, als sich bei den Beobachtern Ernüchterung breit machte.

Die Gummiüberzieher gibt es bis Ende September. Und was dann? Na, entweder kaufen die Leute dann gleich einen Bumper mit, leben mit dem Problem oder machen einen Bogen um das iPhone. Das eigentliche Problem wird nicht gelöst, weil es nicht gelöst werden kann. Es gelten die Gesetze der Physik. Eine Hand, die das Smartphone umschließt, schirmt nun mal die Antenne ab. Apple war bislang Meister im Fach Simplexität. Eine komplexe Technik wird für den Nutzer extrem simple präsentiert. Aber sie bleibt nun mal kompliziert und das wurde hier allzu deutlich.

Jobs hat das schlecht verkauft, er wirkte wenig überzeugend, geschweige denn charismatisch. Es ist ein totales Durcheinander: Jetzt ist nur die Rede von der Abschirmung durch die Hand. Der “Kurzschluss” zwischen den beiden Antennenbereich wird gar nicht mehr thematisiert. Dann kommt noch die fehlerhafte Formel, die die Empfangsstärke falsch in Balken umsetzt, hinzu. Es ist ein kommunikativer Gau, bei dem Jobs eine unglückliche Figur macht. Und die angebotene Lösung ist unbefriedigend. Wer will schon um das schönste Design-Handy der Welt einen Gummiüberzieher tragen? Jobs selbst nutzt keinen, wie sich in der Fragerunde zeigte.
Steve Jobs rat , atem , und hilflos
Apple wurde Opfer seines eigenen Hypes. Natürlich ist viel Presse und Buzz zur Einführung eines neues Produkts gut. Aber wenn damit etwas nicht stimmt, bekommt das eben auch viel Aufmerksamkeit. Selbst wenn nur ein Bruchteil der drei Millionen Nutzer die Empfangsschwierigkeiten hat. Bislang konnte ich zwei (ungeschützte) iPhones 4 in meiner linken Hand testen, mit keinem ist mir in unterschiedlichen Netzen ein Gespräch abgebrochen.
Steve Jobs rat , atem , und hilflos

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Qype: Nieder mit dem Bürgermeister, es lebe der Check-In

Von: Dirk Kunde, Freitag, 16. Juli 2010 12:04 Uhr

Qype: Nieder mit dem Bürgermeister, es lebe der Check InWer will schon einsamer, digitaler Bürgermeister sein? Mit Freunden noch ein Bierchen trinken oder gemeinsam einen Film anschauen, das will man doch. Der Empfehlungsdienst Qype bietet mit der Version 3.0 seiner App eine Check-In Funktion. Nutzer können sich mit dem iPhone orten lassen und in eine Bar, ein Restaurant oder Kino “einchecken“. Diesen Aufenthaltsort können sie automatisch bei Twitter und Facebook veröffentlichen. So wissen alle Freunde, wo man gerade steckt und können spontan dazustoßen.

Wer scharf auf Abzeichen ist, bekommt auch bei Qype diverse Medaillen (Badges): Sprachtalent, Publikumsliebling oder Insider. Doch dafür muss man natürlich etwas tun und Einrichtungen beschreiben. Wer auf dem Empfehlungportal fleißig ist, hat mir der neuen Version noch einen weiteren Vorteil. “Sobald vier, fünf Bewertungen geschrieben sind, wird der Nutzer automatisch in eine von 50 Gruppen einsortiert. An fremden Orten bekommt er oder sie dann automatisch Empfehlungen auf Basis dieser Bewertungen”, sagt Stephan Uhrenbacher. Der Gründer von Qype ist nach einem Wechsel in den Aufsichtsrat wieder in das Tagesgeschäft eingestiegen und kümmert sich um die Produktentwicklung. So hat er den komplexen Algorithmus angestoßen, der neue Empfehlungen auf Basis positiver Beschreibungen ausspuckt. Bei den vielen Tausend Bewertungen sicherlich eine hilfreich Orientierung.

Qype: Nieder mit dem Bürgermeister, es lebe der Check InSelbst wer noch nichts bei Qype beschrieben hat oder dort keine Kontakte hat, kann sich mit Freunden treffen. Es lassen sich Kontakte aus Twitter, Facebook, Google und dem eigenen Adressbuch übernehmen. Die Check-In-Funktion ist aber nur praktisch für den Nutzer, sondern auch für die Ladeninhaber. Sie können ihre Bonus- und Rabattsysteme komplett zu Qype auslagern. Wer sich fünf Mal eincheckt, bekommt beim sechsten Mal das Essen oder den Kaffee umsonst. Oder alle “Kenner“, die sich anmelden, erhalten zehn Prozent Rabatt auf ihre Rechnung. Der Fantasie sind hier keine Grenzen gesetzt. Schon länger gibt es den Menüpunkt Gutscheine. Hier findet man Vergünstigungen in der Umgebung: Von der mobilen Massage bis zur Schwangerenfotografie.

Qype (Quality + Hype) wurde 2005 gegründet und ist heute in Deutschland, England und Frankreich das führende Stadtmagazin mit Nutzerempfehlungen. Auf jeder der Länderseiten tummeln sich monatlich rund fünf Millionen Menschen. Jede Minute entstehen drei neue Beiträge in einer der 20 Kategorien, die von Nachtleben und Kneipen über Sport und Tiere bis zu Bildung und Kinder reichen. Derzeit expandiert das Portal stark in Italien und Spanien. Seit Anfang Juni leitet mit Ian Brotherston ein neuer Geschäftsführer das Unternehmen.

Wer keine Lust auf selbst verfasste Bewertungen, Medaillen und Check-Ins hat, für den ist Qype ein aktuelles “Telefonbuch“. Wer unterwegs Öffnungszeiten, Hausnummer oder Webadresse eines Restaurants sucht, wird hier fündig.

Meine Wertung
Fünf von fünf iPhones

Preis: Kostenlos; Größe: 5,9 MB

Thema: Apps, Neu & Updates | Kommentare (4)

Betrüger knackt iTunes-Konten

Von: Dirk Kunde, Mittwoch, 7. Juli 2010 16:41 Uhr

Bei der ganzen Diskussion um den Betrug des App-Entwicklers Thuat Nguyen, fragt man sich: Wie hat er´s gemacht? Nun wird klar, dass der Betrüger Zugangsdaten zu rund 400 iTunes-Konten besaß.

Wie er an Benutzernamen und Passwort gekommen ist, verrät Apple bislang nicht. Doch bei einer derart hohen Zahl Nutzerkonten, bleiben nur der Hack eines Servers oder Phising-Seiten. Mit den Zugängen begab sich Nguyen am vergangenen Wochenende auf Einkaufstour im AppStore. Dabei kauft er vor allem seine eigenen Apps in der Kategorie Bücher, das meiste waren wohl Comics. Durch die Einkäufe sprangen 42 seiner Apps in die Top 50 Charts, was ihm weitere Käufe bescherte.

Apple empfiehlt allen Nutzern, ihre Kontoübersicht in iTunes auf Unregelmäßigkeiten hin zu kontrollieren, gegebenenfalls das Passwort zu ändern sowie die Kreditkartenabrechnung zu überprüfen. Mittlerweile sind die Apps von Thuat Nguyen gelöscht und sein Entwickler-Konto gesperrt.

Betrüger knackt iTunes Konten


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