Apple-Rechenzentrum: Das Ende der Festplatte
Von: Dirk Kunde, Dienstag, 9. März 2010 14:02 Uhr
Wer muss Medien noch besitzen? Es wird immer die CD- und DVD-Sammler geben, die einen Film oder ein Album physisch bei sich im Regel stehen haben müssen. Aber die Generation Streaming wird immer größer. Das Zeitalter des Cloud-Computings ist gekommen: Günstiger Speicher und ausreichend Bandbreite machen es möglich. Die Wolke ist über uns und wir sind immer mit ihr verbunden. Wir nutzen Google Texte & Tabellen, MobileMe, Facebook und Twitter. Nichts davon liegt auf unseren Rechnern, sondern in Rechenzentren.
Lange Vorrede, kurzer Sinn: Es ist das Ende der Festplatte. Natürlich weiß ich, dass im iPhone und im iPad keine Festplatten im klassischen Sinne arbeiten, doch das Bild ist griffiger. Apple wird Vorreiter dieses Trends. Für Beobachter steht fest, iTunes wird schon bald ein Streaming-Dienst. Dann werden wir Musik, Serien und Filme abrufen, wenn wir sie sehen wollen – egal auf welchem Gerät. Dafür spricht die Übernahme des Streaming-Dienstes Lala durch Apple und der Bau eines der weltweit größten Rechenzentren. Derzeit entsteht für rund eine Milliarde Dollar auf dem Acker bei Maiden in North Carolina im Auftrag von Apple eine 47.000 Quadratmeter große Serverfarm. “Wer ein Rechenzentrum mit so großen Kapazitäten baut, hat gigantische Cloud-Computing-Pläne”, sagt Rich Mille, Gründer der Fachwebsite Data Center Knowledge in der FTD (Siehe Video: Baustelle von oben).
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