Ordensschwester Resty kann dem iPhone nicht widerstehen
Von: Daniela Kunde, Mittwoch, 14. September 2011 12:42 Uhr
Sechs Fragen an einen iPhone-Fan, diesmal Ordensschwester Resty aus Uganda:
… ich immer meine Mails sofort lesen kann und dadurch vieles erledigen kann.
… man ihm nicht widerstehen kann.
{Bei der Frage hatte ich schon Bauchweh, darf das Wort “verflucht” in einer Frage an eine Nonne vorkommen. Aber die Frage wurde souverän und sympathisch beantwortet. Die Red.}
… bislang vermisse ich nichts auf meinem weißen iPhone 4 (16 GB).
… Find my phone und Mobile Voip.
… seit drei Monaten.
…ein Nokia.
Was für eine Begegnung im Zug. Ich musste sie ansprechen, es ging nicht anders. Das tradionelle Nonnen-Outfit und in der Hand ein weißes iPhone: Der Kontrast ist so groß, dass ich sie für meinen Fragebogen begeistern musste.
Schwester Resty aus Uganda zeigt sich beim Gespräch im Bord-Bistro eines Intercitys auf dem Weg von Hamburg nach Köln herzerfrischend weltoffen und sympathisch, geerdet im Hier und Jetzt. Mit dem iPhone kann sie leichter Kontakt mit Ihrer Familie in Afrika halten. Das Smartphone hat ihr ein Neffe, der in London bei Apple arbeitet, geschenkt.
Sämtliche Wortspielchen mit “göttlich” verkneife ich mir an dieser Stelle, doch das weiße Helferlein legt die Ordensschwester nur noch selten aus der Hand. Danke für diese tolle Begegnung.
Thema: iPF-Fragebogen | Kommentare (4)
Der 24-jährige gilt als einer der stärksten deutschen Läufer auf der Sprintstrecke. 2005 gewann er die Goldmedaille bei der Junior-Europameisterschaft in Kaunas über 200 Meter als auch über 4 x 100 Meter. In den Jahren 2007, 2008 und 2010 verteidigte er seinen Titel als Deutscher Meister über 200 Meter. Seine Bestzeit lag bei 20,53 Sekunden. Schnelting trainiert im Leichtatlethik-Zentrum Rhede in Nordrhein-Westfalen. Seit seinem fünften Lebensjahr leidet er an Diabetes. “Bei zu hohem Blutzucker musste ich eine Runde um die Schule laufen, vielleicht kommt da meine Begeisterung für den Sport her“, sagt Schnelting. Bis zu sieben Mal am Tag muss er seinen Blutzuckergehalt messen. Das macht er mit seinem iPhone und dem iBGStar von Sanofi Aventis. Sekunden nachdem er einen Blutstropfen auf den Teststreifen aufgetragen hat, sieht er das Ergebnis. Mit der iPhone-App führt er Tagebuch über seine Werte, die er auch seinem Arzt mailen kann. “Früher hat sich niemand beim Training für mein Testgerät interessiert, aber seit ich das mit dem iPhone mache, schauen sie schon und finden das cool“, berichtet der Sportler. 





