Beiträge der Kategorie 'Wie geht das?'

Nützliche Shortcuts mithilfe von Profilen

Von: Dirk Kunde, Mittwoch, 11. Januar 2012 11:45 Uhr

Wie oft hat es mich schon genervt, dass man zum Aktivieren des Bluetooth-Datenfunks mehrere Schritte ausführen muss (zu den Einstellungen gehen, Allgemein / Bluetooth auswählen und den Schieber aktivieren) später fürs Ausschalten das Ganze noch mal. Das muss doch einfacher gehen. Das ist doch nicht Apple-Like. Steve Jobs hat die Funktion wohl nie gebraucht, sonst sähe das anders aus …

Aber zum Glück gibt es a Kai Schneider aus Trier. Er hat etliche Shortcuts entwickelt. Dazu nutzt er Konfigurationsprofile, kleine Code-Schnipsel, die man sich auf dem iPhone installiert und so schneller zum Blauzahn kommt (siehe Einstellungen / Allgemein / Profile). Die Installation ist einfach (siehe Video): öffnet auf Eurem iPhone die Webseite Godlaya.de. Weiter unten auf der Seite findet Ihr Shortcuts für Bluetooth, GPS-Ortung, Tastatur, Equilizer und mehr, insgesamt 25 Profile, mit denen sich Einstellungen schneller vornehmen lassen, stehen dort derzeit zur Auswahl.

Nach der Installation des Profils hat man ein entsprechendes Icon auf dem Startbildschirm. Ein Fingertipp und man kann den Bluetooth-Schieber umlegen. Großartig, klasse, vielen Dank an Kai aber auch Daniel für den Tipp.

Der Entwickler freut sich über Spenden bei flattr oder PayPal. Ab drei Euro gibt es noch ein spezielles Überraschungs-Profil als Dankeschön.


Video bei YouTube ansehen

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Read It Later

Von: Felix Gütt, Sonntag, 8. Januar 2012 16:05 Uhr

Zugegeben, die Leseliste ist eine feine Sache, aber leider macht sie nur wirklich Sinn, wenn man auch Daheim Safari benutzt. Wer das nicht tut und wie ich Firefox bevorzugt, hat nicht viel von diesem schon sehr praktischen Extra. Also was tun, wenn man den Mozilla Brwoser nicht missen möchte, aber auch die Funktionen der Leseliste haben will?

Die Lösung heisst Read It Later. Dabei handelt es sich um ein Add-On im Browser, verküpft mit einer App auf dem iPhone/iPad. Man erstellt sich einen Account, und schon sind iPhone und PC verbunden. Markiert man auf dem PC eine Website mit dem gelben Fähnchen in der Adresszeile, erscheint sie in der App auf dem Handy. Von Dieser aus kann man direkt Safari starten oder sich die Seite (offline) im integirerten Reader ansehen. Das ist sehr praktisch für Nutzer des iPod Touch.

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Natürlich funktioniert das auch umgekehrt. Nach dem Anmelden in der App kann man sich das Tool in Safari auf dem Handy einrichten. Hierbei handelt es sich um eine Java-Anwendung, die als Lesezeichen gespeichert wird. Für deren Installation öffnet sich automatisch eine Anleitung.
Möchte man jetzt eine Seite vom Handy hinzufügen, so ruft man diese in Safari auf, geht danach auf die Lesezeichen und tippt das neu gesetzte Read It Later Lesezeichen an. Damit öffnen sie keine neue Website, sondern speichern den Link in der Liste. Damit wird er auch auf dem PC abrufbar.

Die App gibt es in der kostenlosen Lite- und in der Pro Version für 2,39€. Die oben beschriebenen  Grundfunktionen sind allerdings auch schon in der Lite enthalten. Mit der Pro Version erhält man unter anderem die Möglichkeit, Videos in der Artikelansicht zu sehen, eine Integration von Google Reader sowie das Twitter Tool, damit man alles schnell posten kann.

Meine Wertung
5 von 5 iPhones in der iPhone Fan Wertung


Preis: Kostenlos, Größe: 5,7 MB

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iTunes Match: Wiedergabe ohne Datenverbindung

Von: Dirk Kunde, Montag, 19. Dezember 2011 13:10 Uhr

Der erste Schock bei iTunes Match: Man benötigt für die Musikwiedergabe auf dem iPhone eine Datenverbindung, da nun alle Titel statt im Speicher, in der Wolke liegen.

Großer Mist. Auch ein erneutes Synchronisieren der gewünschten Titel mithilfe von iTunes auf dem Rechner bringt nichts. Da gibt es keine Musik-Wiedergabelisten zur Auswahl mehr. Alles läuft über die Wolke. Das will man aber gar nicht. Ich will beispielsweise die Kinderlieder meiner Tochter, die Karnevals- und Party-Wiedergabelisten und noch einige andere Dinge gar nicht auf meinem Smartphone haben. Und nur mit einer Datenverbindung Musik hören, will ich auch nicht.

Abhilfe schaffen zwei Lösungsmöglichkeiten:

1. Eine neue Wiedergabeliste erstellen

Erstelle in iTunes auf dem Rechner eine neue Wiedergabeliste, beispielsweise “iPhone“. Das ist auch eine gute Gelegenheit mal aufzuräumen und zu entmisten. Die fertige Liste landet dank iTunes Match auf dem iPhone. Ganz unten am Ende der Liste gibt es den Button Alles laden. Hier könnte Ihr alle gewünschten Lieder im iPhone Speicher ablegen und ohne Datenverbindung wiedergeben.

2. iTunes Match deaktivieren

Ihr deaktiviert für den Musikabgleich iTunes Match auf dem Rechner und dem iPhone. Sobald Ihr im iPhone unter Einstellungen/Musik und im Rechner unter iTunes/StoreiTunes Match deaktiviert habt, stehen unter der Rubrik Musik die gewünschten Wiedergabelisten wieder zur Auswahl. Synchronisiert die passende Liste und die Lieder liegen auf dem iPhone.

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Die Krux mit iMessage: Apple ID vs. Rufnummer

Von: Dirk Kunde, Montag, 12. Dezember 2011 12:29 Uhr

iMessage ist toll, auch wenn das Nachrichtensystem bislang auf die iOS 5-Welt begrenzt ist. Außerdem ergeben sich in der Praxis einige Hürden, die zeigen, dass Apple sein System nicht komplett durchdacht hat.

Ein Beispiel:

Du hast eine Mail-Adresse als Absender eingestellt (Einstellungen/Nachrichten/Empfangen/Anrufer-ID), in der Regel ist das die Mailadresse Deiner Apple-ID. Will nun der Empfänger Deiner iMessage eine Antwort auf Deine Nachricht schreiben, Du hast aber gerade keinen Datenempfang, weil Du den Flugmodus an hast oder im Ausland unterwegs bist, kann die Nachricht nicht zugestellt werden. Der Apple-Server kann die Mailadresse nämlich nicht finden. Der automatische Wechsel auf eine SMS funktioniert nicht, da als Empfangsadresse die Mail und nicht die Rufnummer hinterlegt ist. Der Empfänger bekommt gar nicht mit, dass ihn die Antwort gar nicht erreicht.

Eine Übersicht, wann es mit iMessage-Antworten Probleme gibt, hat Matt Galligan  in der Tabelle zusammengefasst.

Einige Nutzer bemängeln auch die fehlende Auswahl zwischen iMessage und SMS. Nachrichten legt automatisch fest, wie eine Nachricht verschickt wird. Nutzer mit einem knapp bemessenen Datenvolumen im Mobilfunknetz, die jedoch über eine SMS-Flatrate verfügen, würden die klassische SMS der iMessage sicher vorziehen.

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Unerwünschte Anrufe abwimmeln

Von: Dirk Kunde, Montag, 28. November 2011 9:35 Uhr

  • Was meinen Sie zum Radioprogramm?
  • Welches Auto wollen Sie sich als nächstes anschaffen?
  • Welche Partei wählen Sie bei der nächsten Wahl?

Telefonbefragungen nerven: entweder wollen Sie einem etwas verkaufen oder “nur mal kurz eine Befragung durchführen“, die dann bei Frage 38 immer noch kein Ende gefunden hat.

Diese Telefonate will man einfach nicht führen. Leider kann man Anrufe am iPhone nicht direkt unterdrücken. Einziger Ausweg: Erkennen und wegdrücken. Dazu muss die Rufnummer natülrlich übertragen werden, aber laut Gesetz zur Bekämpfung unerlaubter Telefonwerbung (§ 102 Abs. 2 TKG:) droht bei unterdrückter Nummer eine Geldbuße bis zu 10.000 Euro. Das könnte Ihr dem Mann oder Frau am anderen Ende ja mal erzählen, dann seid Ihr sie sicher auch los.

  • Wenn die Nummer erkannt wird, erstellt Ihr einen Eintrag im Adressbuch. Ich habe meinen mal Umfragetante genannt, weil ich meist Frauen dran habe.
  • Damit sehe ich sofort, wer dran ist. Ich habe dem Eintrag noch ein eindeutiges Bild zugeordnet. Das Foto von einem Stopp-Schild oder der Schritzug Nicht drangehen tun es auch.
  • Weist dem Eintrag einen besonders nervigen Klingelton zu oder ihr nehmt einen, den Ihr immer überhört.
  • Wenn Ihr den störenden Anruf mitbekommt, könnt Ihr ihn entweder ignorieren, das iPhone stumm stellen oder zwei Mal hintereinander auf den Ein-/Aus-Schalter drücken. Das leitet den Anruf sofort auf die Mailbox um. Die Befrager sprechen in der Regel nicht auf Anrufbeantworter.
  • Ruft die Umfragetante beim nächsten Mal von einer anderen Nummer an (sehr beliebt), dann müsste Ihr diese Rufnummer in der Anrufliste auswählen und Zu Kontakt hinzufügen antippen, um es dem entsprechenen Eintrag im Adressbuch zuzuordnen.

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Ist Safari wirklich die erste Wahl? – Einige Alternativen zum Surfen

Von: Felix Gütt, Freitag, 18. November 2011 12:04 Uhr

Natürlich ist Apples Browser erstmal für jeden der Standard, aber seit einiger Zeit gibt es auch Alternativen im App-Store zu finden, von denen einige auch mit Safari mithalten können, ja vielleicht auch besser sind?

Diese Frage möchte ich klären, und habe die interessantesten Konkurrenten unter die Lupe genommen.

Im Test waren die Browser Opera Mini, Dolphin, Mercury und Sleipnir. Bewertet habe ich Design, Bedienung und natürlich Performance.
Beginnen möchte ich mit dem bekannten Opera Mini Web Browser, den es auch für viele andere Betriebssysteme gibt. Der Vorteil ist, dass man seine Lesezeichen, wenn man Opera auf dem Desktop verwendet, automatisch mit der mobilen Version synchronisieren kann. Ungefähr so wie mit Apples Leseliste.

Das Design ist schlicht, aber nett und auf Anhieb verständlich und übersichtlich. Auf einem Startbildschirm kann man sich seine neun Lieblings Websites als Schnellzugriffe einrichten, für extra schnellen Start. Schnell ist Opera aber auch bei der Performance.
Mit 3,81 Sekunden, die Opera Mini auf dem iPhone 3GS für den Seitenaufbau von iPhone-Fan.de benötigte, ist er in der Spitzengruppe in Sachen Performance. Und auch sonst kann er sich sehen lassen. Zum Vergleich: Safari benötigte im Text ganze 5.06 Sekunden.

Ich finde: echte Alternative!

 

Als nächstes habe ich mich mit Sleipnir Mobile befasst, welcher vorallem durch sein recht gutes Tab-System, in Form einer Leiste am unteren Bildschirmrand und einem Fenster, in dem man mehrere “Tab-Ordner” nebeneinander verwalten kann, besticht. Diese Optionen funktionieren gut und sind sehr übersichtlich, die Leiste macht den Bildschrim aber empfindlich klein. Ansonsten orientiert sich Sleipnir extrem an Safari. Ohne die Tabs wäre er fast nicht von Original zu unterscheiden. Ob das Vor- oder Nachteil ist?

Die Bedienung klappt sonst gut, ist ja fast wie beim Original ;)
Zur Geschwindigkeit: zum Aufbau der Beispielseite benötigte Sleipnir 5,01 Sekunden.

Alles in allem ein Ordentlicher und Übersichtlicher Browser.

 

Eine weiter interessante Art zu Surfen ist der Mercury Werb Browser. Mercury ist auf den ersten Blick sehr schlicht, man erkannt aber sofort ein dem iPad (Safari) nachempfundenes Tab-Menü oben am Screen. Erst auf den zweiten und dritten Blick offenbaren sich alle Features von Mercury. Eins dieser Highlights wäre das FullScreenBrowsing, welches zwar auch bei Opera verfügbar ist, aber nicht so sehr überzeugen kann, wie hier. Des weiteren kann man den Browser mit vielen bereits vorinstallierten Designs verändern und dem eigenen Geschmack anpassen. Das gefällt.

Ausserdem gibt es noch ein sehr fortschrittliches Download Management und viele weitere Versteckte Optionen, die es zu erkunden gilt.

Den Seitenaufbau von iPhone-Fan.de schaffte Mercury mit 4,11 Sekunden fast so schnell wie Opera, bei der Nicht-Mobil Seite myvideo.de waren beide dann nahezu gleich schnell (7,11 Sekunden).

Nach erster Skepsis muss ich sagen, Mercury ist echt eine Super Sache!

 

Als letztes berichte ich noch über den ebenfalls recht populären Dolphin Browser, dessen Highlight definitiv seine Gestensteuerung ist. Man kann eigene Zeichen für bestimmte Vorgänge (z.B. “zurück” oder “neu laden”) eingeben und über den einblendbaren Gesten-Schirm verwenden. Mein Problem ist nur, dass ich damit werder schneller noch komfortabler arbeiten kann, und das Ganze deshalb für mich persönlich wenig Sinn macht.

Wenns einem gefällt und man die Gesten benutzen möchte findet man einen schönen, mit 6,51 Sekunden im Test, aber nicht ganz schnellen Brwoser. Wenn man das mit den Gesten nicht braucht, braucht man ehrlich auch Dolphin nicht.

 

Fazit

Seit Apple andere Browser in den Appstore gelassen hat, ist Safaris Monopol schon sehr in Gefahr, ich werde wohl ab jetzt auch Mercury oder Opera verwenden, auch wenn ich so nette Safari-Features wie den Reader oder die Leseliste vermissen werde…

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Panorama-Foto-Funktion in iOS 5 aktivieren

Von: Dirk Kunde, Donnerstag, 17. November 2011 9:42 Uhr

Tüftler haben bei einem Blick in den Code von iOS 5.x entdeckt, dass man mit der iPhone-Kamera auch Panormafotos schießen kann – ganz ohne Apps.

Apple hat diese Funktion noch nicht freigeschaltet. Wer neugierig ist und vor ein wenig Bastelei nicht zurückschreckt, sollte weiterlesen. Alle anderen gedulden sich etwas oder verwenden Autostitch Panorama.

Für die Breitbild-Funktion musst Du einen Eintrag in einer Datei im iPhone verändern. Hört sich erstmal dramatisch an, ist es aber gar nicht. Mit der folgenden Schritt-für-Schritt-Anleitung haut das schon hin.

    1. Als Erstes besorgst Du Dir eine kostenlose Version des Programms iBackupBot for Windows / Mac (nur auf Englisch verfügbar).
    1. Synchronisiere Dein iPhone mit dem Rechner. Solltest Du die iCloud nutzen, musst Du das in iTunes einmalig ändern und die Option Backup auf diesem Computer auswählen. Nur so kommst Du an die benötigte Datei.

        1. Installiere und starte iBackupBot. Wähle im linken Fenster die eben erstellte Backup-Datei aus (oberste Ordnerebene). Im rechten Fenster siehst Du die einzelnen Dateien. Suche nach: Library/Preferences/com.apple.mobileslideshow.plist

            1. Öffne mit einem Doppelklick die Datei. Du erhälst eine Meldung iBackupBot zu registrieren. Das kannst Du ignorieren und schließen. Es öffnet sich ein Editor-Fenster. Suche nach den Zeilen:

            <key>DiskSpaceWasLow</key>
            <false>

            Füge direkt darunter die folgenden zwei Zeilen ein:

            <key>EnableFirebreak</key>
            <string>YES</string>

            Speichere die Datei und schließe das Fenster.

              1. Jetzt musst Du das veränderte Backup wieder ins iPhone übertragen. Öffne iTunes und klicke unter Geräte auf den iPhone-Namen, mit der rechten Maustaste erhälst Du das Kontextmenü. Wähle Aus Backup wiederherstellen aus. Damit wird die Sicherungskopie wieder eingespielt, ohne ein iOS-Update zu machen.

                      1. Ist das iPhone wieder betriebsbereit, aktivierst Du die Kamera. Tippe auf Optionen. Jetzt solltest Du das Feld Panorama sehen. Ein Fingertipp aktiviert diese Funktion.
                      1. Du siehst im oberen Teil des Kamerabildes einen grauen Kasten mit einer blauen Linie. Tippe einmal auf den Auslöser. Die Kamera macht kontinuierlich Einzel-Aufnahmen. Bewege das iPhone nun entlang Deines Panorama-Motivs. Achte darauf, dass sich der Pfeil auf der blauen Linie bewegt. Je ruhiger Du das hinbekommst, um so besser kann die Software die Einzelaufnahmen zu einem Panorambild zusammenfügen.

                              1. Bewege das iPhone bis der Pfeil rechts anschlägt oder tippe schon vorher auf den Auslöse-Knopf, das beendet die Panorama-Aufnahme. Das fertige Bild landet wie gewohnt in Deiner Foto-Sammlung. Ein Fingertipp auf das Bild-Symbol unten links öffnet das Panorama-Foto.

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                              Das Energie-Leck im iPhone 4S

                              Von: Dirk Kunde, Dienstag, 1. November 2011 11:05 Uhr

                              Wo bleibt nur die ganze Energie? Etliche Nutzer berichten von dramtisch kurzen Laufzeiten der Batterie, zum Teil sinkt die Anzeige um fünf bis zehn Prozent pro Stunde, ohne dauerhafte Nutzung des Smartphones. Entsprechend hoch geht es im Support-Forum von Apple her.

                              Hier finden sich die diverse Tipps, die bei einigen geholfen haben. Andere wiederum sagen, das brachte Ihnen kaum etwas.

                              Tipp Nr. 1

                              Die automatische Zeitzonen-Einstellung ist zwar für Reisende praktisch, doch der regelmäßige Abruf der Geodaten saugt an der Batterie. Also unter Einstellungen/Ortungsdienste/Systemdienste (ganz unten) die Option Zeitzone einstellen deaktivieren. Wenn man schon mal da ist kann man auch gleich die Ortsabhängigen iAds und die Diagnose & Nutzung deaktivieren (siehe Screenshot).

                              Tipp Nr. 2

                              Das iPhone mit dem Rechner synchronisieren. Danach in iTunes die Option Aus Backup wiederherstellen wählen und die Daten wieder auf das iPhone zurückspielen. Bei einigen hat es geholfen.

                              Apple hat noch keine Lösung für das Problem gefunden,  jedoch bereits einige betroffene Nutzer kontaktiert und ein Diagnoseprogramm auf deren iPhones installiert, um herauszufinden, wo die Energie versackt.

                              Laut Apple hat das iPhone 4S eine Standby-Zeit von bis zu 200 Stunden, das Vorgängermodell hatte bis zu 300 Stunden. Erstaunlicherweise soll das 4S im 3G-Netz bis zu acht Stunden Sprechzeit beim Telefon schaffen, eine Stunde mehr als beim Vorgänger. Beim Surfen per WLAN schafft es nur neun statt zuvor zehn Stunden. Die Apple-Ingenieure haben also am Energiemanagement etwas verändert. Laut ifixit.com liefert die Batterie im iPhone 4S mit 5,3 Wattstunden sogar 0,5 Wh mehr als das iPhone 4.

                              Bis Apple eine endgültige Lösung präsentiert, bleiben nur die üblichen Energiespartipps:

                              • Die Helligkeit des Bildschirms reduzieren
                              • Die Automatische Sperre (Bildschirmabschaltung) von auf einen kürzeren Zeitintervall stellen
                              • Wenn man den Datenfunk gerade nicht benötigt, WLAN und auch Bluetooth deaktivieren. Die ständige Suche nach Netzwerken / Empfängern verbraucht Energie.
                              • Nur ein Mailkonto mit Push-Funktion nutzen und die Abfrage auf Manuell stellen.
                              • Falls man das iPhone nicht nutzt oder in Gebieten mit sehr schlechtem Mobilfunk- und Datenempfang ist, kann man den Flugmodus aktivieren, um die Batterie zu schonen.
                              • Deaktiviert die Ortungsfunktion in den Einstellungen für Dienste, die Ihr nicht nutzt.
                              • Der Equalizer bei Musik benötigt mehr Energie bei der Wiedergabe. Stell ihn auf Aus.

                               

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                              Neue Funktionen in iOS 5: Der Safari Browser

                              Von: Felix Gütt, Donnerstag, 27. Oktober 2011 11:02 Uhr

                              Mit iOS 5 kamen laut Apple rund 200 neue Features auf´s iPhone, iPad und iPod. Damit war es das wohl gründlichste iOS-Update aller Zeiten. Apple hat in Präsentationen nur eine handvoll Neuerungen vorgestellt. Darum blicken wir in der Rubrik “Wie geht das?” auf die verbesserten Funktionen im Betriebssystem.

                              Leseliste:

                              Die Leseliste ist ein Ordner für Lesezeichen, die man nicht ewig aufbewahren möchte. Artikel oder Webseiten fürgt man auf gewohntem Weg hinzu und hat sie automatisch auf allen iOS 5 Geräten und kann sie mit dem Desktop Safari benutzen. Voraussetzung ist die Nutzung der iCloud, darüber werden Lesezeichen und Leseliste abgeglichen. Das Highlight der Leseliste ist die Offline-Funktion, mit der iPod touch Nutzer die Seiten auch unterwegs lesen können.

                              Reader:

                              Der ins Safari integrierte Reader könnte so eine Art Glanzstück sein, er könnte. Sein Problem ist nur, das er nur auf wenigen Seiten verfügbar ist. Wenn dann aber mal das Reader-Symbol in der URL-Leiste erscheint, ist er eine echt gute Sache, denn er macht Internetseiten, die kein Mobilportal haben, wirklich angenehm lesbar, wie hier der Artikel von Chip.de. Top! Der Reader blendet Menü- und Navigationsleisten, Werbung und größtenteils auch Bilder einfach aus – Text pur.

                               

                              Tabs (nur iPad):

                              Safari auf dem iPad hat noch eine weitere tolle Funktion bekommen, nämlich Tabs wie in der Desktop-Version von Safari. Damit wird das Navigieren und Wechseln zwischen geöffneten Webseiten noch leichter und man muss nicht immer dieses Zwischenfenster öffnen. Schade, dass Apple darauf beim iPhone (sicher aus Platzgründen) verzichtet hat, doch andere Anbieter haben dafür doch auch eine Lösung gefunden.

                              Weitere Neuheiten: Foto-Alben auf dem iPhone anlegen und Zitatebenen in Mails bearbeiten.

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                              iOS 5: Foto-Ordner auf dem iPhone erstellen

                              Von: Dirk Kunde, Donnerstag, 20. Oktober 2011 12:36 Uhr

                              Mit iOS 5 kann man endlich auch auf dem iPhone Foto-Ordner anlegen. Bei größeren Bildsammlung ist die ewige Wischerei nervig. Zumal man nie das Bild findet, dass man gerade jemandem zeigen will.

                              Also, in der Bildübersicht (kleine Bild-Icons) der Aufnahmen das Weiterleitungs-Symbol (oben rechts) entippen, dann die gewünschten Bilder auswählen. Die bekommen ein rot-weißes Häckchen. Unten in der Menüleiste auf Hinzu tippen.

                              Falls es schon Ordner gibt, fragt das iPhone nach: Neuem oder vorhandenem Album hinzufügen? Wir erstellen einen neues. Jetzt wird nach einem Titel gefragt: Urlaub, Familie, Party, was auch immer…

                              Das neue Album erscheint in der Alben-Übericht unter Aufnahmen und Fotostream (falls Ihr die iCloud nutzt). In der Klammer hinter dem Namen steht die Anzahl der enthaltenen Fotos. Komplette Ordner zu verschicken, funktioniert nicht, genauso wenig wie Unterordner.

                              Nachtrag: Die Bilder in den neuen Ordnern (oder Alben) werden nicht exportiert, sondern kopiert. In der Sammlung, aller Aufnahmen sind sie weiterhin vorhanden.

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                              iOS 5: eine Zitatebene verringern

                              Von: Dirk Kunde, Montag, 17. Oktober 2011 10:20 Uhr

                              Mit iOS 5 hielten einige Formatierungs-Optionen Einzug. Sehr nützlich finde ich die Möglichkeit, Zitatebenen zu verringern oder zu erhöhen.

                              Wenn man eine empfangene Mail weiterleitet, wird eine Zitatebene hinzugefügt. Der empfange Text wird dabei farblich markiert und erhält in derselben Farbe eine vertikale Linie am Rand. Bei mehrfach weitergeleiteten Mails kann man so leichter nachvollziehen, wer was geschrieben hat. Doch manchmal stören die Zitatebenen bei der Weiterleitung.

                              Tippen Sie rechts im Auswahlmenü auf das weiße Dreieck. Sie sehen Zitatebene, dort haben Sie die Wahl zwischen Verringern und Erhöhen. Mit verringern verschwindet die farbige Linie als auch die Markierung des Textes.

                              1. Die blaue Linie steht für eine Zitatebene, will man diesen Text in Schwarz und ohne Linie weiterleiten, tippt man mit dem Finger in den Absatz. Markiere den betreffenden Text mit dem Finger.

                              2. Markiere über Auswählen den gewünschten Absatz mithilfe der blauen Stecknadeln.

                              3. Tippe bei den Befehlen auf das weiße Dreieck, um die Auswahl zu verschieben.

                              4. Es erscheint der Befehl Zitatebene, tippe darauf

                              5. Tippe auf Verringern, um die blaue Linie zu löschen und den Text wieder schwarz zu färben. Hast Du Dich bei mehreren Ebenen vertippt, einfach das iPhone schütteln, es macht den letzten Befehl rückgängig.

                              6. Der fertige Text ist wieder schwarz, ohne Linie am Rand und kann so weitergeleitet werden.

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