http://www.iphone-fan.de alles über das smarte handy Fri, 03 Jul 2015 13:49:39 +0000 de-DE hourly 1 http://wordpress.org/?v=4.2.2 Ab in den Urlaub – mit dem eigenen Auto http://www.iphone-fan.de/urlaub-eigenes-auto-navi-benzin/ http://www.iphone-fan.de/urlaub-eigenes-auto-navi-benzin/#comments Thu, 02 Jul 2015 11:34:14 +0000 http://www.iphone-fan.de/?p=42573 Weiterlesen →]]> Mit dem eigenen Auto verreisen: Hauptsache die richtigen Apps sind auf dem iPhone installiert. Egal ob Navigation, Übernachtung, Essen oder Tanken, das Smartphone ist ein praktischer Reisebegleiter. Vor der Abfahrt lohnt sich ein Blick auf die ADAC Reisecheckliste. Vielleicht lohnt auch die Mitgliedschaft im Automobilclub für den Fall einer Panne. Auf jeden Fall sollten die Reisenden eine Reisekrankenversicherung abschließen. Was in die Reiseapotheke gehört, zeigen diverse Apps und selbst beim Koffer packen helfen Smartphone-Apps.

Wer das iPhone zur Navigation oder Musik-/Hörbuch-Wiedergabe im Auto nutzt, sollte das Ladekabel nicht vergessen. Während neuere Modelle bereits einen USB-Anschluss in der Mittelkonsole haben, benötigt man für alle anderen Fahrzeuge einen Adapter für den Zigarettenanzünder. Zum Navigieren empfiehlt sich eine Halterung, so dass nichts herumfliegt. Etliche Frontscheiben sind allerdings so schräg verbaut, dass das große iPhone 6/Plus da nicht vernünftig hin passt. Alternativ gibt es Halterungen, die im Lüftungsschacht befestigt werden. Für die Audio-Übertragung nutzt man die Bluetooth-Verbindung oder packt ein 3,5mm Klinken Stereo Kabel ein. Wer in Länder mit anderen Steckdosen reist (z.B. Großbritannien), sollte noch einen passenden Steckdosen-Adapter mitnehmen. Ansonsten ist es mit dem Smartphone-Spaß schnell vorbei.

Die passende Route finden

Für Autofahrten im Ausland bietet sich eine Navi-App an, bei der man das Kartenmaterial herunterladen kann. Das schont das kostenpflichtige Datenvolumen und die GPS-Ortung verursacht keine Kosten. Lediglich bei der Adresssuche für Start- und Zielpunkt kann es notwendig werden, das Daten-Roaming zu aktivieren. Die meisten Navigations-Apps enthalten bereits Baustellen-, Unfall- und Staumeldungen. Ansonsten empfehle ich die Echtzeit-Verkehrsdaten in Google-Maps, wobei der Abruf der Kartendaten natürlich zulasten des monatlichen Datenvolumens bzw. der Roaminggebühren geht. Wer nur an Staumeldungen interessiert ist, ohne Navigation, dem empfehle ich Stau Mobil.

Günstiger tanken

Clever TankenWer mit dem Auto verreist, interessiert sich natürlich auch für die Benzinpreise. Inzwischen bewegen sich die Kraftstoffpreise über den Tag munter im zweistelligen Cent-Bereich rauf und runter. Hier helfen entsprechende Apps, die die Daten der Markttransparenzstelle für Kraftstoffe beim Bundeskartellamt verwenden. „In den kommenden Wochen könnten sich die Kraftstoffpreise weiterhin auf dem derzeitigen Niveau bewegen. Denn es besteht eine weiterhin sehr gute Versorgungslage der Weltmärkte mit Rohöl. Allerdings macht der im Vorjahresvergleich stark gestiegene Dollarkurs Rohöl für europäische Abnehmer teurer„, sagt Steffen Bock, Geschäftsführer von clever-tanken.de,“Zudem nutzen viele Tankstellen die Touristenfahrtrouten intensiv für die eigene Preisoptimierung. Hier ist der Zeitpunkt zum Tanken ausschlaggebend und der regionale Überblick entlang der Route.“ Autofahrer sollten eher in den frühen Abendstunden zum Tankrüssel greifen, da die Preise nachts und am Morgen besonders hoch sind.

WP-Appbox: clever-tanken.de (App Store) →

Die App Clever Tanken zeigt nach Radius oder Postleitzahl den günstigsten Preis der gewünschten Kraftstoffsorte. Interessant ist die Kooperation mit der Tankstellenkette HEM, der Deutschen Tamoil GmbH. Ohne Clubmitgliedschaft oder Kundenkarte bietet HEM den App-Nutzern einen unmittelbaren Preisvorteil für die Sorten Super E5, Super E10 und Diesel. Sobald in der Trefferanzeige eine HEM-Tankstelle auftaucht, wird der Clever-Deal angezeigt. Dazu muss man beim Bezahlen den Barcode an der Kasse auf dem iPhone scannen lassen.

In Sachen Optik und Benutzerführung gefällt mir die App Spritradar deutlich besser. Hier werden die Benzin- und Diesel-Preise direkt in der Landkarte angezeigt. Was mir besonders gefällt: Der günstigste Preis wird auf dem Homebildschirm direkt am App-Icon angezeigt. Man muss die App gar nicht öffnen, um zu erfahren, wo innerhalb von zehn Kilometer, der günstigste Literpreise aktuell steht. Das funktioniert auch als Widget. Ist das  aktiviert, blendet Spritradar die günstigsten drei Preise in die Mitteilungszentrale ein.

WP-Appbox: Spritradar - immer günstig tanken! (App Store) →

Apps mit Benzinpreisen aus dem europäischen Ausland habe ich nicht gefunden. Für Tipps in den Kommentaren bin ich dankbar. Der ADAC und der Touring Club Schweiz geben einen guten Überblick, ob ein Tankstopp vor dem Grenzübertritt  lohnt. Die Schweizer liefern auch praktische Angaben zu den Mautbestimmungen der einzelnen Länder. Wer mit einem Elektro- oder Hybrid-Auto unterwegs ist, finden mit dem ChargeFinder Ladestationen in der Nähe.

Spritradar

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Apple Musik spielt: Für dich, Beats 1 Radio und Star-Connect http://www.iphone-fan.de/apple-musik-beats-1-radio-connect/ http://www.iphone-fan.de/apple-musik-beats-1-radio-connect/#comments Wed, 01 Jul 2015 07:10:41 +0000 http://www.iphone-fan.de/?p=42674 Weiterlesen →]]> Apple Musik ist da und ist auf den ersten Blick reichlich unübersichtlich. Das sehen auch die üblichen Verdächtigen so. David Pogue schreibt bei Yahoo „Apple Music is hot – and messy„, Altmeister Walt Mossberg von re/code urteilt: „Apple Music First Look: Rich, Robust – But Confusing.“ Bei meinem ersten Start fehlten noch Radio und Connect. Einfach die App schließen und neu starten, dann erscheinen in der unteren Menüleiste die beiden neuen Rubriken zwischen Für Dich, Neu und Meine Musik. Doch die bunte Vielfalt auf dem Bildschirm hat nichts mehr von der Apple-typischen Übersichtlichkeit.

Aber bevor in dem App-Icon aus den weißen Noten vor rotem Hintergrund bunte Noten auf weißem Grund werden, muss man iOS auf dem iPhone oder iPad auf Version 8.4 aktualisieren. Auf dem Desktop benötigt man iTunes 12.2. und wer eine Apple TV-Box besitzt, findet das Angebot in der Rubrik Musik. Um Apple Musik komplett nutzen zu können, muss man ein Abo abschließen. In den ersten drei Monaten ist das kostenlos. Danach berechnet Apple für ein Einzelabo 9,99 Euro und das Familienabo für bis zu 6 Personen kostet 14,99 Euro pro Monat.

Erschlagen von Optionen

Apple Musik AppBeim ersten Start der App erhält man den Hinweis, dass die Hörbücher nun in der App iBooks zu finden sind. Das passt schon. Im nächsten Schritt muss man der App verraten, welche Musik-Genres und Künstler man mag. Daraus erstellt Apple Musik Empfehlungen in der Rubrik Für dich. (Müsste es nicht Für Dich geschrieben werden?)

Mit Apple Musik erhält man Zugriff auf eine Bibliothek, die 43 Millionen Songs umfasst. Entsprechend vielfältig sind die Vorschläge in den persönlichen Playlisten (die heißen nicht mehr Wiedergabelisten). In meinem Fall haut das geschmackstechnisch schon gut hin, was mir da vorgeschlagen wird. Die Playlisten kann man in zufälliger oder vorgeschlagener Reihenfolge wiedergeben. Dann muss man sich mit den diversen Icons vertraut machen: Haken: Mag ich, wird zur Rubrik Meine Musik hinzugefügt; Herz: Gefällt mir, weiß der Algorithmus, dass ich gern mehr davon möchte; Weiterleiten-Pfeil: eben weiterleiten und hinter den drei Punkten verbergen sich diverse Optionen. Tippt man die drei Punkte hinter einem Song-Titel, erscheinen gleich acht Optionen. Das reicht von Auf „Nächste Titel“-Liste über Zu einer Playliste hinzufügen bis zu Offline bereitstellen.

Apple Musik auch ohne Datenverbindung nutzen

Offline ist ein wichtiges Stichwort. Musik-Streaming benötigt jede Mengen Daten, das Inklusivvolumen im Mobilfunknetz schmilzt dahin wie Eis in der Sommersonne. Nur mal um ein Gefühl zu geben: Ein Lied bei einer Qualität von 256 Kbit/Sekunde benötigt mindestens 1,5 Megabyte pro Minute. Hört man täglich eine Stunde Musik, benötigt man ein monatliches Datenvolumen von 2,7 GB – allein für Apple Musik. Wer Lieder oder komplette Playlisten unterwegs hören möchte, sollte zuvor mit einer WLAN-Verbindung auf die Option Offline bereitstellen tippen. Damit landen die Lieder und Alben unter Mein Musik, wo man auch seine bisherige Musik-Mediathek findet. Wer ganz sicher gehen möchte, dass sein Datenvolumen unterwegs geschont wird, deaktiviert die mobile Daten-Nutzung für die Musik-App unter Einstellungen / Mobiles Netz. Wer hauptsächlich zuhause Musik hört, wird Apple Musik auch auf seinem kabellosen Multi-Room-System hören wollen. Sonos hat bereits angekündigt, den Streaming-Dienst im Laufe des Jahres in seine App zu integrieren. Verwendet man mehrere Geräte, also iPhone, iPad, Laptop und Apple TV-Box, dann mag es sinvoll sein, die eigene Mediathek (Meine Musik) über die iCloud abzugleichen. Somit hat man auf allen Geräten die gleichen Titel und Playlisten (Einstellungen / Musik / iCloud-Musikmediathek).

Künstler-Facebook und Radio

Connect bei Apple MusikDie wesentliche Neuerung bei Musik ist Connect, das Künstler-Facebook. Hier kann man seinem Star ganz nah sein, naja, der Eindruck wird zumindest erweckt. Musiker posten Fotos, Videos und Texte aus ihrem Leben auf der Bühne, im Bus, im Studio oder mit ihrer Katze (Jason Mraz). Man kann einzelnen Künstlern folgen und deren Einträge kommentieren.

Zweite Neuerung ist das Web-Radio. Bei Beats 1, Teil des übernommenen Kopfhörerherstellers Beats, ist ein 24/7 Live-Radio mit der Besonderheit, dass hier keine computer-generierten Playlisten abgespielt werden, sondern echte DJs in Studios in New York, L.A. und London sitzen. Wer sich gegen das kostenpflichtige Abo entscheidet, kann mit seiner Apple-ID immer noch dem Programm von Beats 1 lauschen und Künstlern bei Connect folgen.

Musik für die Dusche

Bleibt noch die Rubrik Neu, in der Vorschläge für Neuerscheinungen, die Charts und Entdeckungen bei Connect geführt sind. Letzteres können auch Künstler sein, die man noch nicht rauf und runter im Radio gehört hat. Praktisch finde ich auch die Playlisten der Musik-Editoren und Kuratoren. Hier stellen Menschen, nicht Maschinen, Playlisten nach Genres oder Aktivitäten zusammen. Da gibt es beispielsweise die passende Liste für das morgendliche Duschen: Shower Dance.

Mit Apple Musik verschwimmen die Grenzen zwischen Meins und Deins. Unter Meine Musik wird alles eins. Taucht in den Playlisten ein Lied auf, das man bereits erworben hat und das sich im iPhone-Speicher befindet, wird das durch ein winziges iPhone-Symbol angezeigt. Hat man sich erst mal an die Vielfalt und die Möglichkeiten gewöhnt, dürfte es schwer werden das Abo zu kündigen.

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DB Navigator wird neu auf´s Bahngleis gesetzt http://www.iphone-fan.de/db-navigator-wird-neu-aufs-bahngleis-gesetzt/ http://www.iphone-fan.de/db-navigator-wird-neu-aufs-bahngleis-gesetzt/#comments Tue, 30 Jun 2015 13:40:56 +0000 http://www.iphone-fan.de/?p=42665 Weiterlesen →]]> Totalüberholung. Die App DB Navigator kommt frisch aus dem Ausbesserungswerk. Auf den ersten Blick mögen die Neuerungen nicht riesig sein, doch das Bahnreisen mit der App wird komfortabler.

In den Einstellungen der App legt man fest, wie viele Minuten vor Zug-Abfahrt die Erinnerung in der Mitteilungszentrale erscheinen soll. Das funktioniert entweder über das Handy-Ticket oder den neuen Menüpunkt Meine Reise. Hier hat man den gesamten Reiseverlauf im Blick: alle Bahnhöfe, alle Zeiten, Sitzplatzreservierungen, Umsteigeverbindungen und wann man am Ziel ankommt. Wo man gerade mit dem Zug auf der Strecke ist, sieht man in einer Kartenansicht und ein Fingertipp auf das Fahrkarten-Icon öffnet das Handy-Ticket. Das ist schon deutlich besser geworden. Dazu gibt es oben rechts ein eigenes Menü-Icon für Meine Reise, um den Verlauf jederzeit schnell aufrufen zu können. Wer eine Apple Watch am Handgelenk trägt, kann beim Umsteigen das iPhone in der Tasche lassen und hat so die Hand für´s Gepäck frei. Die Gleisangaben, Zugnummer und Abfahrtszeit aus der Rubrik Meine Reise werden auf der Uhr angezeigt.

Den Fahrkartenautomaten hält man in der Hand

DB Navigator App TicketNatürlich kann man auch direkt in der App sein Ticket kaufen. Das funktioniert mit und ohne BahnCard als auch für die regionalen Angebote Länder-, Quer-Durchs-Land- und Schönes-Wochenende-Ticket. Die online gebuchte Fahrkarte muss man nicht mehr zwingend ausdrucken. Ein Versand auf das Smartphone in Form eines Code-Musters ist eine Option, wenn man am Desktop bucht. In den ersten fünf Monaten des Jahres nutzten die Bahnreisende 2,3 Millionen dieser Handy-Tickets, was eine Menge Papier spart.

Verbindungssuche über die Ortungsfunktion

Häufig genutzte Start- und Zielhaltestellen als auch komplette Reisestrecken können unter Favoriten & Verlauf gespeichert werden.

DB NavigatorMir gefällt die Verbindungssuche über die Landkarte. Die Ortungsfunktion zeigt die nächstgelegenen Haltestellen für Bus, U-/S- und Fernbahnen an. Selbst Call-a-Bike-Stationen sind sichtbar. Von hier kann ich meinen Start- und Zielpunkt festlegen. Mein Reiseprofil mit meiner BahnCard 25 ist hinterlegt und so erhalte ich nach dem Fingertipp auf Suchen neben den Zeiten auch gleich die Preise angezeigt. Für Sparpreise gibt es eine Extra-Rubrik. Hier benötigt man auch mindestens einen Tag Vorlauf bis zu Abfahrt.

Am Reisetage informiert mich die Live-Auskunft über Verspätungen, Zugausfälle und Erstatzfahrpläne. Und habe ich mein iPhone dabei, habe ich auch meine Fahrkarte in der Tasche, jetzt muss ich nur noch an die BahnCard denken.

WP-Appbox: DB Navigator (App Store) →

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Die richtigen Apps für Deine Urlaubsfotos http://www.iphone-fan.de/apps-urlaubsfotos/ http://www.iphone-fan.de/apps-urlaubsfotos/#comments Fri, 26 Jun 2015 07:28:37 +0000 http://www.iphone-fan.de/?p=42645 Weiterlesen →]]> Sonnenbrille, Strandhandtuch und Smartphone. Damit hat man schon mal die wichtigsten Dinge für den Sommerurlaub zusammen. Das iPhone ist mit seiner Kamera der perfekte Fotoapparat: immer dabei, der Akku ist geladen und die Aufnahmen kann man direkt verschicken. Mit Serienbildfunktion und Panoramafotos, mit Zeitraffer- und Zeitlupenfunktion beim Video ist das Smartphone besser ausgestattet als so manche Digitalkamera. Gut, über die Auflösung und Bildqualität kann man streiten, doch für Papierabzüge, Fachbücher und Postkarten reicht die Qualität aus dem iPhone allemal.

Fotodrucker oder Foto-App

Vor der Abreise sollte man bereits die Foto-Apps installieren. Die Auswahl im App-Store erschlägt einen und darum konzentriere ich mich heute auf einen einzigen Anbieter, dafür ist er Europas größter. Cewe ist mit 3.300 Mitarbeitern an 11 Standorten Europas größte Digitaldruckerei. Der Hauptsitz befindet sich in Oldenburg bei Bremen. Damit die schönen Urlaubsfotos nicht ungesehen im iPhone-Speicher schlummern, stehen Fotodrucker in etlichen Drogerien und Kaufhäusern aber es gibt auch diverse Cewe-Apps für iOS und Android.

Mit der Cewe Fotowelt erstellt man auf dem iPhone oder iPad Fotobücher, Kalender oder Postkarten. Die Aufträge werden in die Druckerei übermittelt und wenige Werktage später – vielleicht schon vor der Rückkehr aus dem Urlaub – liegt das Papierprodukt im Briefkasten. Wer gemeinsam mit Freunden oder Verwandten reist, kann gleich mehrere Exemplare des Fotobuchs bestellen. Es ist ein passendes Geschenk und eine schöne Erinnerung an die gemeinsame Zeit. Wer mag später noch Urlaubsfotos in ein Album kleben? Eselsecken, Kleber, der sich mit der Zeit löst und die transparenten Zwischenblätter reißen ein oder kleben am Foto.

WP-Appbox: CEWE FOTOWELT – CEWE FOTOBUCH, Fotokalender und Postkarte mobil erstellen, gestalten und bestellen (App Store) →

Individuelle Postkarten verschicken

Sind die lieben Verwandten und Freunde daheim geblieben, schickt man eine Postkarte. Aber statt veraltete und immer gleiche Motive an der Strandbude zu kaufen, die aber keine passenden Briefmarken für den Versand nach Deutschland mehr hat, kann man auch gleich Cewe Postcard verwenden. Damit gestaltet man direkt im Liegestuhl am Strand oder Pool seine individuellen Postkarten. Dabei hat man die Wahl zwischen dem klassischen Postkarten-Format (15 X 10 cm) oder einer Postkarte XL (21 x 10 cm). Selbst bei der Briefmarke kann man sein eigenes Motiv auswählen. Die Preise für den sehr persönlichen Urlaubsgruß (1,69 bzw. 2,19 Euro) beziehen sich auf Druck und Versand (Porto) innerhalb Deutschlands. Ein Versand in andere Länder ist natürlich auch möglich.

WP-Appbox: CEWE POSTCARD – verschicken Sie Ihre Fotos als Postkarte (App Store) →

Wer seine Fotos erst noch bearbeiten möchte, bevor er sie bei Facebook, Twitter & Co. postet oder als Fotobuch, Kalender und  Postkarte druckt, verwendet dafür Cewe Optimize. Die App korrigiert Farben, Helligkeit und Kontraste. Die Basisversion ist kostenlos. Den vollen Funktionsumfang gibt es für 0,99 Euro per In-App-Kauf. Wer nur ein wenig mit Filtern und Effekten à la Instagram spielen möchte, macht das am besten mit Cewe Effects.

WP-Appbox: cewe optimize (App Store) →

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Das iPhone zur Elektrozigarette machen http://www.iphone-fan.de/iphone-elektrozigarette/ http://www.iphone-fan.de/iphone-elektrozigarette/#comments Thu, 25 Jun 2015 14:37:03 +0000 http://www.iphone-fan.de/?p=42575 Weiterlesen →]]> Rauchen mit dem iPhone. Ein Bierchen im iPhone, das kennt man aus den Anfangstagen des Smartphones, nun kann man mit dem Vapo Case auch eine paffen. Und das ist deutlich realer als das kühle Helle. Tank mit Mundstück aufschrauben und man hat eine eZigarette. Die Hülle schützt das iPhone und versorgt die Elektrozigarette mit Energie. Der wiederaufladbare Akku hat 2.000 mAh und lässt sich über einen separaten Micro-USB-Anschluss aufladen. Leider gibt es das Zubehör nur in den USA (60 Dollar) und auch nur für das iPhone 5/5S.

Wer es mal mit einer richtigen Elektrozigarette probieren möchte, findet auf dieser Seite etliche Startersets. Die E-Zigarette besteht aus einem Akku, der Flüssigkeit (genannt: Liquid) in einem Verdampfer erhitzt. Zieht der Raucher am Mundstück, entsteht der typische Zigarettenqualm. Da hier allerdings nichts verbrannt wird, gilt die Elektrozigarette laut Gesetzgeber als eigenständiges Genussmittel.

Von Lemon bis Lebkuchen

Den Genuss kann sich der Elektro-Raucher nach eigenem Geschmack zusammenstellen. Bei den Liquids gibt es eine unendliche Auswahl an Aromen, die reichen von Tabak über Früchte bis zu Getränken (Pina Colada). Die Flüssigkeiten bestehen aus Glycerin und Propylenglycol, womit auch in Discos der Nebel erzeugt wird. Hinzu kommen noch Wasser, Aroma und Nikotin. Je nachdem, ob man nur von der normalen Zigarette umsteigt oder es sich abgewöhnen will, kann man unterschiedliche Nikotinanteile wählen. Das reicht von Null mg/ml über Medium (12 mg/ml) bis zu Stark (18 mg/ml).

Bei der Anschaffung eines Startersets gilt es eine grundlegende Entscheidung zu treffen: Depot- oder Tank-System. Bei Letzerem träufelt der Raucher das Aroma aus einem Fläschen in den Tank. Beim Depot-System, steckt man eine geschlossene Kapsel in die eZigarette. Dann muss sich der Raucher nur noch entscheiden, ob er beim Ziehen auf einen Knopf drücken möchte, um Rauch einzuatmen oder ob ein Zugluftschalter das automatisch erkennen soll.

Ob die elektrischen Zigaretten auch unter die Rauchverbote in Kneipen und Restaurants fallen, musste bereits ein Gericht entscheiden. Für das Bundesland NRW zumindest hat das Oberverwaltungsgericht in Köln entschieden, mit den Elektro-Glimmstengeln darf in Gaststätten gepafft werden.

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Wo steckt bloß mein Hund? Ortungs-Apps für Vierbeiner http://www.iphone-fan.de/hund-katze-ortung-tracking-app/ http://www.iphone-fan.de/hund-katze-ortung-tracking-app/#comments Wed, 24 Jun 2015 16:11:10 +0000 http://www.iphone-fan.de/?p=42569 Weiterlesen →]]> Da hat sich jemand komplett dem Haustier verschrieben. Das österreichische Start-up Tractive setzt voll und ganz auf Apps für  Herrchen und Frauchen von Hunden – und Katzen. Das Angebot reicht vom Gassi-Tagebuch über Schrittzähler bis zur GPS-Ortung.

Tractive App MotionFalls der Hund (oder die Katze) mal allein herumstreunt und der Besitzer wissen möchte, wo das Tier steckt, bietet das Unternehmen die passende App: Tractive GPS Ortung – wo ist mein Hund? Sobald das Tier einen festgelegten Bereich (z.B. den Garten) verlässt, erhält der Nutzer eine Push-Nachricht auf das iPhone. Oder man aktiviert die Tracking-Funktion in der App, so dass man in einer Karte sieht, wo sich das Tier gerade aufhält. Damit das funktioniert, befestigt der Haustierhalter einen kleinen GPS-Sender am Halsband des Tieres (51 x 41 x 15 mm). Das wiegt gerade mal 35 Gramm, ist wasserdicht und die wiederaufladbare Batterie hält ungefähr eine Woche. Über diese Ortungsfunktion findet man mithilfe des iPhones den Weg zu seinem Liebling. Sollte der sich in der Dunkelheit in einem Busch versteckt haben, kann man in der App das LED-Licht am GPS-Sender einschalten. Somit leuchtet das Halsband und der Hund bzw. die Katze sollte zu sehen sein. Für den GPS-Ortungsservice berechnet der Anbieter eine monatliche Servicegebühr von 4,99 Euro.

WP-Appbox: Tractive GPS Tierortung - Wo ist mein Hund? (App Store) →

Schrittzähler sind bei Menschen ja gerade schwer angesagt. Die gibt es nun auch für bewegungsfaule Haustiere. Die App Tractive Motion sammelt die Bewegungs-, Temperatur- und Umgebungslichtdaten für das Tier. Auch hierzu nutzt es einen Clip, der am Halsband des Tieres befestigt wird. In übersichtlicher, grafischer Form sieht der Tierbesitzer in der App, wie sich die Aktivitäten seines Hundes bzw. Katze im zeitlichen Verlauf entwickeln.

WP-Appbox: Tractive MOTION - Aktivitätstracker für Hunde und Katzen (App Store) →

Tractive App Dog WalkFür den täglichen Spaziergang bietet sich eher die App Dog Walk an. Damit zeichnet man Strecke, Distanz und Dauer beim Gassi-Gehen auf.

Die App bietet auch eine Art Fotoalbum für den kleinen Racker. Schnappschüsse beim Spaziergang speichert der Hundebesitzer innerhalb der App oder leitet die Aufnahmen an andere Tierfreunde weiter.

Pee & Poo aufzeichnen

Mit der Dog Walk-App hält man auch die kleinen und großen Geschäfte des Vierbeiners fest. Mit der „Pee & Poo“-Funktion erfassen die Halter die Orte, an denen ihr Tier besonders oft bzw. gern das Bein hebt (oder sich hinhockt).

Die App funktioniert übrigens auch auf der Apple Watch.

WP-Appbox: Dog Walk - Hundespaziergänge aufzeichnen (App Store) →

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Digitale Premium-Abos – Haste Mal einen Zehner? http://www.iphone-fan.de/digital-premium-abo-haste-mal-einen-zehner/ http://www.iphone-fan.de/digital-premium-abo-haste-mal-einen-zehner/#comments Tue, 23 Jun 2015 12:23:36 +0000 http://www.iphone-fan.de/?p=33541 Weiterlesen →]]> Nun also auch Apple. Musik-Streaming bei Apple Musik gibt es ab 9,99 Euro pro Monat. Ein guter Preis für den kompletten Musikkatalog – immerhin 30 Millionen Titel. Für 14,99 Euro pro Monat kommt meine Familie oder die WG (bis zu 6 Personen) in den unbegrenzten Musik-Genuss. Der Köder: die ersten drei Monate sind kostenlos. Ist man erstmal dabei und hat sich an die Annehmlichkeit gewöhnt, läuft das so mit. Die zehn Euro im Monat tun einem ja nicht weh.

Was früher dem bürgerlichen Haushalt sein Zeitungs-, Bücher- und Theater-Abo war, ist dem Digitale Native der Premium-Account bei diversen Diensten. Ich habe noch nie in meinem Leben so viel Geld für Medienkonsum ausgegeben. Ein Zehner für Musik, ein Zehner für Filme & TV-Serien, für das Hörbuch-Abo bezahle ich und den vielen Speicherplatz in der Cloud für all meine Medien sowie Dateien möchte ich auch nicht missen. Doch summa sumarum geht ein dreistelliger Betrag pro Monat drauf. Bitte nicht falsch verstehen, das ist alles enorm praktisch und auf jeden Fall die bessere Alternative im Vergleich zu irgendwelchen illegalen Quellen. Schließlich sollen die Künstler / Macher davon leben können. Wenn sie es denn mal könnten

Einheitspreis 10 Euro bei Musik

Ich dagegen muss jetzt mal auf die Kostenbremse treten. Einmal Musik-Streaming reicht. Bei wem ist fast egal, denn in Sachen Musik haben sich die Anbieter auf den Einheitspreis von 9,95 bzw. 9,99 € pro Monat eingependelt. Dabei kann ich wählen zwischen: Ampaya, Deezer, Google Play Music, Juke, Musikload, Napster,  Rdio, Spotify, und Xbox Music. Beim Streaming-Dienst der Künstler, Tidal, gibt es auch ein 9,99 Euro-Angebot, doch wenn ich brillante Musikqualität (Lossless mit bis zu 1.411 kpbs – Spotify bietet 320 kpbs) haben möchte, zahle ich 19,99 pro Monat. Mit Tidal unternehmen Musiker wie Jay Z, Madonna, Alicia Keys und andere den Versuch, das Heft beim Musikvertrieb in die eigene Hand zu nehmen.

Pause beim Hörbuch-Abo

Für Hörbücher habe ich natürlich auch ein Monatsabo bei Audible (9,95 €). Jeden Monat ein neues Hörbuch zu konsumieren, schaffe ich aber gar nicht. Ich war schon kurz vor der Kündigung, doch diese Füchse bei der Amazon-Tochter…. Bieten die mir doch wahlweise eine 30-, 60- oder 90-tägige Pause an. Perfekt, das mache ich und bleibe so Kunde.

Auf das normale Fernsehprogramm könnte ich inzwischen verzichten, auf einen Streaming-Anbieter mit Spielfilmen und TV-Serien nicht. Dabei ist es – ganz ketzerisch gesagt – ziemlich egal, bei wem man ist. Die Titel-Katalog weisen große Schnittmengen auf. Aktuell schaue ich bei Netflix (7,99 €), war aber auch schon bei Watchever (8,99 €). Dann gibt es da noch Maxdome (7,99 €), Amazon Prime Instant Video (4,08 €), Magine (ab 6,49 €), Sky Snap (3,99 €) und gelegentlich noch ein aktueller Blockbuster, der bei iTunes aus geliehen wird (ab 3,99 Euro).

Die Cloud kostet

Was dann noch hinzukommt sind die Premium-Angebote von Evernote (5,00 €) und der App WeatherPro (0,50 €) für die stundengenaue Wettervorhersage. Will ich alle meine Fotos sichern und regelmäßig Backups vom iPhone machen, zahle ich noch an Apple für die iCloud (0,99 Euro für 20 GB pro Monat). Andere legen ihre Dateien in die Dropbox (9,99 Euro für 1.000 GB pro Monat), Box, den Google Drive oder Microsofts SkyDrive – ganz nach Geschmack und Vorliebe, denn preislich tun die sich alle nichts. Haste ma ´nen Zehner? Ganz abgesehen von meinen monatlichen Medienausgaben kommen noch die Rechnungen vom Mobilfunkprovider und dem DSL-Anbieter ins Haus. Schöne neue – aber teure – Digital-Welt.

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Die Antennenstreifen auf der iPhone-Rückseite sollen verschwinden http://www.iphone-fan.de/die-antennenstreifen-auf-der-iphone-rueckseite-sollen-verschwinden/ http://www.iphone-fan.de/die-antennenstreifen-auf-der-iphone-rueckseite-sollen-verschwinden/#comments Mon, 22 Jun 2015 10:58:04 +0000 http://www.iphone-fan.de/?p=42497 Weiterlesen →]]> Da sind wir uns wohl einig: Die hellgrauen Kunststoffstreifen auf der Rückseite des iPhones 6 sind kein Design-Glanzstück. Ich kann mir nicht vorstellen, dass Jony Ive mit den Antennenstreifen glücklich ist. Nur die hervorstehende Kameralinse nervt noch mehr, wenn das iPhone 6 auf dem Tisch vor einem liegt und beim Tippen wackelt.

Optik vs. Physik

So schön das eloxierte Aluminium als iPhone-Rückseite auch sein mag, es hat einen entscheidenden Nachteil: Es blockiert Funkwellen. Die Signale für das Mobilfunknetz, WLAN, Bluetooth und GPS kommen einfach nicht durch. Aber für das Design-Dilemma ist ein Ende in Sicht: Jetzt wurde ein Patentantrag von Apple öffentlich, in dem ein Material geschützt werden soll, das zwar aussieht wie eloxiertes Metall, aber für Funkwellen durchlässig ist. Damit wäre eine durchgehende Oberfläche aus Metall (zumindest optisch) möglich. Der Patentantrag bezieht sich auch auf kapazitive Fläche, also Touchscreens bzw. Trackpads. Somit könnte auch mein einem Macbook die Fläche des Trackpads noch schöner in die Hülle des Geräts eingearbeitet werden.

Antennagate sitzt tief

Was das Thema Antennen angeht, ist Apple ein gebranntes Kind. Beim allerersten iPhone (2007) war der untere Teil der iPhone-Rückseite aus Kunststoff. Nicht schön, sicherlich nicht im Sinne von Steve Jobs, aber es ließ die Funkwellen ungehindert durch. Das iPhone 3G/S hatte dann eine gewölbte Kunststoffrückseite, was prima funktionierte, aber nicht sehr hochwertig aussah. Beim iPhone 4 wurden die Antennen in den Rahmen verlagert. Eine Hälfte war für Mobilfunk (Daten und Sprache), die andere Hälfte für WLAN, Bluetooth und GPS verantwortlich. Leider testete Apple diese Version vorab nur mit Schutzhüllen, so dass in freier „Wildbahn“ niemand das iPhone 4 erkennen konnte. Ergebnis: Hielt man das iPhone 4 in der Hand, sorgte die Leitfähigkeit der Haut für einen „Kurzschluss“ zwischen den beiden Antennenteilen. Es kam mitunter zu Gesprächsabbrüchen. Der Aufschrei war so groß, dass Steve Jobs: „Bumper für alle!“ (Gummirahmen) versprechen musste.

Was das funkwellen-durchlässige „Metall“ marktreif ist, sagt der Patentantrag leider nicht, auch nicht ob Apple das jemals verwenden wird.

iPhone 2007

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Werbefreies Netzwerk ello liefert endlich seine iPhone-App http://www.iphone-fan.de/werbefreies-netzwerk-ello-liefert-endlich-seine-iphone-app/ http://www.iphone-fan.de/werbefreies-netzwerk-ello-liefert-endlich-seine-iphone-app/#comments Fri, 19 Jun 2015 11:33:54 +0000 http://www.iphone-fan.de/?p=42480 Weiterlesen →]]> Ello macht einfach alles anders: Zugang gibt es nur auf Einladung. Es werden weder Anzeigen noch Nutzerdaten zu Werbezwecken verkauft. Es gibt zum Start im Sommer 2014 keine App. Das Layout ist total reduziert und in schwarz/weiß gehalten. Wie kann man damit Erfolg haben? Als Facebook im vergangenen Jahr Nutzer mit Pseudonym dazu drängt, den echten Namen zu verwenden, entdecken viele Schwule, Lesben und andere kreative Menschen, die einen Künstlernamen verwenden, ello für sich. Im Oktober 2014 verzeichnet das Soziale Netzwerk (Hello nur ohne H) bis zu 50.000 Anmeldungen pro Tag. Über genaue Nutzerzahlen schweigt Gründer Paul Budnitz, doch es dürften weltweit einige Millionen sein. Seinem Profil folgen aktuell 300.000 Menschen.

Wir wollen kein weitere Wal-Mart-große Anzeigenplattform

Dabei sieht er ello keineswegs als Konkurrenz zu Facebook. Mit dem blauen Netzwerk will er überhaupt nicht verglichen werden. Zum Start der App schreibt Budnitz: „Over and over Ello has been compared and measured against Facebook — against their scale, their business plan, and their goals. Which all of us at Ello find totally ridiculous (and a little flattering too). The reason that Ello exists at all is because we never drunk that Kool-aid. We never considered that what we’re doing impossible, mainly because we aren’t looking at at Ello through the lens of all the other shit out there. If we did then we’d have been terrified to even try because you’re right, how could you build another Facebook? But why the hell would we want to do that? We are not interested in creating another Wal-Mart sized advertising platform that dupes people into giving up everything about themselves, just to use what turns out to be a pretty mediocre social network.

ello Headquarter Burlington Vermont

11 Millionen Dollar in der Kasse

Ich habe Paul Budnitz im Januar 2015 in Burlington,Vermont, für eine Magazin-Geschichte besucht. Die Stadt lag unter einer dicken Schneedecke. Der Taxifahrer hatte Mühe, die Adresse zu finden. Das ello-Headquarter versteckt sich in der oberen Etage eines zweistöckigen Gewerbebaus. Unten ist ein Bio-Saftladen und im Lunaroma gibt es esoterischen Düfte. Ein Zettel am Treppenaufgang verrät, das oben ello und Budnitz Bicycles residieren.

Hier sieht alles noch recht provisorisch. Nichts deutet auf ein Millionen-Projekt hin. Dabei erhielten Budnitz und seine sechs Gründungs-Kollegen rund 11 Millionen Dollar Risikokapital, um das werbefreie Netzwerk aufzubauen. Daran arbeiten rund 25 Leute, von denen 15 in Boulder, Colorado sitzen. Ello ist als Public Benefit Corporation eingetragen, somit steht Gewinnerzielung nicht an oberster Stelle.

Paul Budnitz

Paul Budnitz

Es gibt keine Exit-Strategie

Es gibt keine Exit-Strategie„, sagt Budnitz und dennoch haben sich Geldgeber gefunden. Ello verfolgt ein Freemium-Konzept. Alle Basisfunktionen sind kostenlos. Irgendwann wird es einen „Shop“ geben, in dem man Icons und Funktionen für das Netzwerk erwerben kann. Bislang ist das Angebot auf T-Shirts mit dem ello-Logo begrenzt.

So richtig warm geworden, bin ich allerdings mit ello bislang nicht. Mein Profil umfasst drei Beiträge. Wenn ich durch die Bilder (viele GIFs) der Friends und Noise (anderen folgen) blättere, meine ich vor allem Grafik-Designer, Fotografen, Musiker und andere Kreative zu erkennen. Für den Normalo ist das nichts. Hier Bilder der letzte Mallorca-Sause zu posten, wäre irgendwie unpassend.

Dabei sind die Deutschen die drittgrößte Sprachgruppe (nach Englisch und Portugiesisch) bei ello. Das Bild eines aufgeschnittenen Brotlaibs hätten zuerst die Deutschen gepostet, wenn ihnen etwas gefallen hat (es gibt keinen Like-Button). Budnitz gefiel das so gut, er will das Brot-Icon zu einer Bookmark-Funktion ausbauen.

Ello Office

Folgen Sie einem Pferd

Der in Kalifornien aufgewachsene 47-jährige ist sehr deutsch-afffin. Seine Frau stammt aus Trier. Sie fühlt sich in Vermont heimisch, weil es so europäisch ist. „Vermont ist für mich ein Beispiel für ein Amerika wie es sein könnte, wenn der Rest nicht durch totale Kommerzialisierung ruiniert worden wäre„, sagt Budnitz. Billboards (große Werbetafeln) sind hier beispielsweise verboten. Budnitz Karriere begann als Hacker von Software, mit der seine Filme schneiden wollte. Sein Spielfilm „93 Million Meilen von der Sonne“ lief 1998 bei der Berlinale, was ihm ein neunmonatiges Stipendium in Berlin einbrachte. Später gründet er Kidrobot. Die Produkte sind eine Mischung aus Große-Jungs-Spielzeug, Kunst und Sammlerobjekten. Das Unternehmen verkauft er 2011 wieder und konzentriert sich auf die Fahrräder. Die minimalistischen Zweiräder mit Riemenantrieb und Titanrahmen gibt es mit Holzschutzblechen und einem Beer Wrench, einem Schraubenschlüssel mit Bieröffner. Eine Linie durch sein Berufsleben zu ziehen, ist schwer. „Es waren immer design-orientierte Dinge. Und ich hatte Glück, dass meine Kunst immer das finanziert hat, wozu ich gerade Lust hatte„, fasst er es rückblickende zusammen. Damit wird aber auch die ello-Ausrichtung deutlicher.

Das zieht auch hierzulande kreative Köpfe an. Einer davon ist der in Social Media Kreisen bekannte Wolfgang Luenenbuerger-Reidenbach. Als Luebue postet nicht er, sondern sein isländisches Pferd Vordís Beiträge bei ello. Dem zu folgen, ist schon sehr unterhaltsam …

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Aus PDF-Dateien ein Flipbook erstellen http://www.iphone-fan.de/aus-pdf-dateien-ein-flipbook-erstellen/ http://www.iphone-fan.de/aus-pdf-dateien-ein-flipbook-erstellen/#comments Mon, 15 Jun 2015 13:17:05 +0000 http://www.iphone-fan.de/?p=42239 Weiterlesen →]]> Für einen Produktkatalog oder Arbeitsproben eine Webseite zu bauen, ist aufwändig: Sie muss sich an alle Bildschirmformate anpassen, also responsiv sein und der Absender muss sich mit Content Management Systemen (CMS) auseinandersetzen. Einfacher ist ein PDF-Datei. Unabhängig von Anwendungsprogrammen und Betriebssystemen hat sich das Dateiformat PDF (Portabel Document Format) für Broschüren, eMagazine und Arbeitsproben etabliert.

Der Absender hat es komplett in der Hand, wie Layout, Bilder und Schriften aussehen sollen. Diese Dateien lassen sich auf allen Geräten, egal ob Desktop, Smartphone oder Tablet, betrachten. Einziger Nachteil: PDF-Dokumente mit vielen Bildern werden schnell groß. Man braucht also eine schnelle Internetverbindung, um die große Datei entweder herunterzuladen oder um die Illustrationen und Bilderstrecken flüssig im Browser zu laden, dass es zu keinen Verzögerungen kommt. Aufgrund des „Nachladens“ bei großen PDF-Dateien, brechen viele Betrachter mittendrin ab.

Die natürlichste Bewegung: Blättern

Einen Schritt weiter geht das Flipbook. Damit blättert der Betrachter durch die Seiten wie bei einem gedruckten Buch. Das bietet sich vor allem für Arbeitsproben von Grafikern, Illustratoren, Fotografen, Journalisten und Künstlern an, die ihre Arbeitsproben regelmäßig anderen Menschen zeigen möchten. Automatisch hat man ein doppelseitiges Layout vor Augen. Beim Adobe Reader muss der Betrachter das erst einstellen. Viele Nutzer tun dies aber nicht und so ist ein aufwändiges Layout mit doppelseitigen Aufmacherfotos „für die Katz“.

Der Einsatz von Flipbook Software scheiterte bislang meist an den Kosten, denn das benötigte Programm musste erworben werden. Due2you stellt den Cloud-basierten Anbieter Yumpu.com vor. Einfache Flipbooks lassen sich hier kostenlos erstellen. Einfach die PDF-Seiten hochladen und in die gewünschte Reihenfolge bringen. Wer alle angeboten Effekte nutzen möchte, muss ein kostenpflichtiges Paket wählen.

Flipbooks als Teil der Webseite

Ein weiterer Vorteil des Flipbooks von Yumpu: Mann kann es später in eine echte iOS-App umwandeln. Die fertigen Flipbooks lassen sich mit wenig Aufwand in eine Webseite integrieren, dazu muss man nur den Embed-Code eingeben. Die Daten werden vom Yumpu-Server abgerufen. Die Flipbooks lassen sich vom Suchmaschinen-Crawler durchstöbern, sind somit auch SEO-konform und funktionieren auf allen Endgeräten so, wie es sich der Flipbook-Autor wünscht.

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