Der Economist hat zusammengerechnet, was die einzelnen Bauteile in einem iPhone 4 kosten. Danach kommt man auf Herstellungskosten in Höhe von 178 Dollar für ein 16 GB Modell.

Apple verkauft das iPhone in den USA für 649 Dollar. Rechnet man noch Marketing-, Vertriebs-, Entwicklungs- und allgemeine Overhead-Kosten dazu, ach ja, nicht zu vergessen, die Ausgaben für die Rechtsabteilung und externe Anwaltskanzleien, dann kann man über die Gewinnmarge spekulieren.

Gehen wir mal von Gesamtkosten in Höhe von 260 Dollar (178 + 82 Dollar) pro iPhone 4 aus, dann liegt die Gewinnmarge bei 60 Prozent. Naja, anders wird man auch nicht das wertvollste Unternehmen der Welt.

Pikanter Randaspekt: 26 Prozent der Bauteile kommen von Samsung. Genau diesem Unternehmen hat Apple in Europa (außer in den Niederlanden) gerade erfolgreich gerichtlich den Vertrieb des Tablets Galaxy 10.1 untersagen lassen. Es sei dem iPad zu ähnlich und verletze Patente. Das dürfte die weitere Zusammenarbeit nicht gerade erleichtern.


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