Providerfinder analysiert die Mobilfunknummern im eigenen AdressbuchWer meiner Freunde telefoniert bei welchem Provider in welchem Netz? Eine Frage, die fast unmöglich zu beantworten ist. Da man seine Rufnummer mitnehmen (portieren) kann, weiß keiner mehr, ob 0171 T-Mobile, Vodafone oder O2 ist. Apps wie der Netzfinder oder Provider Finder schaffen Abhilfe.

Das Update des Netzfinders auf die Version 1.5.1 bietet sogar eine Push-Funktion, die den Nutzer benachrichtigt, sobald ein Kontakt aus dem Adressbuch das Netz wechselt. Die Rufnummeranalyse funktioniert nur bei den vier großen Netzbetreibern sowie Telogic (ehemals vistream). Wer bei einem Service-Provider, z.B. Aldi, Tchibo, simo, blau.de oder 1&1 ist, kann das Angebot nicht nutzen. Die konstante Überwachung der Telefonnummern kostet für einen Monat 4,99 Euro und für ein halbes Jahr 7,99 Euro.

Außerdem sollte man wissen: Die Rufnummern werden zwar verschlüsselt übertragen, liegen jedoch auf den Servern des Anbieters LivingHandy.de. Ansonsten wäre keine dauerhafte Überprüfung des Netzes möglich. Somit muss man also den Versprechen des Anbieters vertrauen, dass Dritte die Daten nicht zu sehen bekommen.

Für wen sich die Live-Überwachung der Provider-Zugehörigkeit lohnen soll, wird auf den ersten Blick nicht deutlich. Generell ist eine einmalige Analyse des eigenen Adressbuchs schon sinnvoll. Wenn man weiß, dass die meisten Freunde, Bekannten und Verwandten in einem anderen Netz telefonieren, wird es höchste Zeit für einen Wechsel. Die meisten Tarife enthalten günstigere oder Inklusiv-Minuten im eigenen Netz.


  • Olli

    hallo.
    nur kurze info.
    das app ist super und macht seine arbeit perfekt, aber man muss hier 3 sachen berücksichtigen die evtl. wichtig sein können. ich wußte es nicht und mir hat es so fast das genick gebrochen.
    1. faxnummer. diese sollten nicht auf einen ort umbenannt werden, man findet sonst, bei mehreren nummern im kontakt, die richtige faxnummer nicht mehr. (faxnummer = festnetznummer)
    2. wenn man seine kontakte mit outlook abgleicht und die “speziellen” felder wie d1, d2, ort, etc nutzt, dann werden sie nicht mehr mit outlook syncronisiert, bzw. aus outlook gelöscht da outlook diese felder nicht kennt.
    3. sollte man unter notizen etas eingetragen haben was mit dem kontakt zu tun hat, so werden diese informationen restlos gelöscht.
    das waren zumindest meine erfahrungen! also ist dieses tool, in meinen augen, mit vorsicht zu benutzen!
    grüße

    ps: erfahrungen mit der app vor dem update mit push und einem verlust vieler wichtiger daten im adressbuch unter outlook 2003.

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