Die Sonne lädt mein iPhone auf

Von: Dirk Kunde, Montag, 7. September 2009 9:48 Uhr

Solar-Ladegerät für das iPhone

Ein Traum: Unabhängigkeit von der Steckdose! Jeder iPhone-Nutzer weiß aus leidvoller Erfahrung – der Akku ist der schwächste Part des Smartphones. Meist hält die Batterieladung nicht mal einen ganzen Tag.

Mit dem Free Loader kann man sein iPhone überall aufladen – Sonnenstrahlen vorausgesetzt. Der erste Ladevorgang allerdings sollte mit dem mitgelieferten USB-Kabel an einem Rechner erfolgen. Mindestens für acht Stunden muss der 1000 mAh Li-Ionen-Akku Strom bekommen. Danach kann man mit einem anderen Kabel das iPhone und den Akku verbinden. Umständlich: Man muss auf Reisen neben dem Freeloader noch zwei Kabel mitnehmen.

Gleichzeitig Sonne tanken und das iPhone aufladen, funktioniert leider nicht. Der Grund ist physikalischer Natur: Der Akku gibt die Energie viel schneller ab, als er sie nachladen kann. Darum muss der Freeloader immer erst aufgeladen werden.

Rote und grüne LEDs zeigen den Ladezustand des Akkus als auch der beiden Solarzellen an. Ein kompletter Ladevorgang dauert acht Stunden – unter idealen Bedingungen. Wolken vor der Sonne verlängern die Ladezeit. Gleiches gilt, wenn der Freeloader hinter Auto- oder Fensterglas liegt. Dann dauert es bis zu drei Mal so lange. Die meisten Fensterscheiben haben einen UV-Schutz, der die benötigten Strahlen der Sonne filtern.

Der Freeloader ist mit gerade mal 122 Gramm sehr leicht. Zusammengesteckt misst er 12 x 6 x 1,8 cm. Sind beide Solarpanels angesteckt, ist er 18,5 cm breit. Er nimmt also nicht viel Platz weg im Reisegepäck. Doch das Ladegerät ist filigran und macht von seiner Verarbeitung her nicht den Eindruck, als ob es eine wilde Berg- und Wüstentour fernab der Steckdosen gut überstehen würde. Wasserdicht ist der Freeloader auch nicht. Er lässt an Robustheit für den Outdoor-Einsatz vermissen. Aber das ist nur eine Vermutung, in meiner Großstadt konnte ich das nur bedingt testen. Bei mir lag der Freeloader hauptsächlich hinter der Bürofensterscheibe. Ein Test im Zug steht noch aus, doch vermute ich mal, das hier der UV-Filter gnadenlos zuschlagen wird.

Den Freeloader kann man nicht nur für sein iPhone nutzen. Der Hersteller liefert zehn weitere Adapter für andere Handys, iPods, MP3-Player, Navis und Spielkonsolen mit. Der Freeloader kostet 37,90 Euro.

Ein Solar-Ladegerät ist der richtige Schritt bei den vielen energiehungrigen Gadgets in unserem Alltag. Doch konsequent wäre der direkte Anschluss eines Solarmoduls an den Dock-Connector des iPhones.

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Ist der Sommer zu heiß für das iPhone?

Von: Dirk Kunde, Freitag, 28. August 2009 12:35 Uhr

Aus Frankreich wurden in den vergangenen Tagen mehrere Fälle explodierender iPhones gemeldet. Dabei zerspringt das Glas des Touchscreens. Ein Jugendlicher wurde von Splittern am Auge verletzt. Die französiche Zeitung Le Figaro hat nun eine Landkarte erstellt, in die Betroffene ihren Standort eintragen können. Aktuell sind elf explodierte iPhones eingetragen.

Die Sommerhitze könnte ein Grund sein. Apple warnt auf einer Support-Seite, das iPhone nicht bei Temperaturen über 35 Grad Celsius zu benutzen. Dazu heißt es:

Überschreitet die Temperatur im Inneren des Gerätes die normale Betriebstemperatur, können folgende Effekte eintreten, die zum Verringern der Temperatur dienen sollen:

  • Das Gerät stoppt den Ladevorgang
  • Die Bildschirmhelligkeit wird verringert
  • Das Mobilfunksignal wird schwächer
  • Es wird ein Bildschirm mit einer Temperaturwarnung angezeigt: “iPhone muss abkühlen, bevor es verwendet werden kann”

Das Temperaturlimit dürfte in den vergangenen Wochen an vielen Orten in Europa überschritten worden sein. Selbst in Deutschland stieg die Anzeige im Thermometer am vergangenen Donnerstag über diese Marke. Komisch, dass bislang nur Fälle aus Frankreich gemeldet wurden.

Le Figaro: Karte mit explodierten iPhones

Quelle: Computerwoche

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Herausnehmbare iPhone-Batterie könnte bald Pflicht werden

Von: Dirk Kunde, Mittwoch, 8. Oktober 2008 11:38 Uhr

Die Europäische Union arbeitet an einer Verschärfung der Batterie-Richtlinie, berichtet der AppleInsider. Die Richtlinie ist Teil der Restriction of the use of certain hazardous substances in electrical and electronic equipment, kurz RoHS . Ziel der Richtlinie, die seit 2006 gilt, ist der Verbannung von gefährlichen und giftigen Stoffen aus Elektro- und Elektronikgeräten. Zu den verbannten Materialien gehören unter anderem Blei, Quecksilber, Cadmium und sechswertiges Chrom.

Die Verschärfung der Batterie-Richtlinie sieht vor, dass sämtliche Batterien und Akkus an ihrem Lebensende ganz einfach vom Nutzer aus dem Gerät genommen werden können, um sie sachgerecht recyceln zu können.

Artikel 11 der Richtlinie schreibt in der geänderten Form vor, dass sich die Abdeckung über einer Batterie leicht per Hand oder höchstens durch Entfernen von ein bis zwei Schrauben, abnehmen lassen muss. Diese verschärfte Richtlinie könnte im Laufe des kommenden Jahres von der Europäischen Union umgesetzt werden.

Dann dürfte Apple nicht mehr seine fest verschlossenen iPod Touch und iPhones nach Europa einführen. Damit hat Apple bereits Erfahrung. Die Webcam iSight verstieß bereits 2006 gegen einen Punkt der RoHS und durfte in der Form nicht mehr in Europa verkauft werden.

Nutzer dürfte die verschärfte Batterie-Richtlinie erfreuen, dann wird ein Batteriewechsel nicht nur einfacher, sondern auch billiger.

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Schwachpunkt Akku

Von: Dirk Kunde, Mittwoch, 26. März 2008 10:59 Uhr

akkuanzeige.jpgÜber Ostern ist es mir dann mal wieder schmerzlich aufgefallen: Der Akku im iPhone ist schwach. Das Ladegerät war leider zu Hause geblieben, und so hatte ich den grünen Balken oben rechts ständig im Blick. Erschreckend ist, dass bei einer durchschnittlichen Nutzung schon nach zwei Tagen der Akku leer ist.

Mit durchschnittlich meine ich vier, fünf Telefonate am Tag, Mails checken und mal in Google-Maps eine Adresse nachschlagen. WLAN und Bluetooth sind deaktiviert, wenn nicht in Gebrauch. YouTube-Videos werden erst gar nicht geschaut. Mails rufe ich nur manuell ab und dunkler mag ich den Bildschirm nicht einstellen (steht bei ca. 75 %). Der Akku ist wirklich eine der wenigen Schwachstellen des Smartphones. Die erfreuliche Seite: Wenn das iPhone am Laptop oder der Steckdose hängt, ist der Ladebalken schon nach wenigen Stunden wieder komplett grün. Das geht fix, aber an einen Akku-Wechsel mag ich gar nicht denken. Die neuen Programme, die ab Sommer im AppStore erhältlich sein werden, dürften meiner kleinen Kraftquelle noch weiter zusetzen. Der hektische Blick auf den grünen Balken gehört wohl zum Leben mit dem iPhone.

PS: Eine Schwachstelle ist mir dann doch noch aufgefallen. Ich kann keinen kompletten Adresseintrag aus dem Telefonbuch per Mail oder SMS an jemanden verschicken. Wäre aber praktisch …

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Mehr Saft für´s iPhone

Von: Dirk Kunde, Dienstag, 18. Dezember 2007 14:33 Uhr

Juice Pack bei Mophie.comDer Akku im iPhone dürfte schon etwas länger durchhalten. Doch diese Lücke schließt die Zubehörindustrie. Für 99,95 Dollar kann man beim amerikanischen Versender Mophie aus Michigan das “Juice Pack” vorbestellen. Die Lithium Polimer Batterie schmiegt sich eng an das iPhone. Damit soll man die Standby-Zeit wahlweise auf 250 Stunden oder 24 Stunden Musik hören oder acht Stunden Dauertelefonieren oder auf sechs Stunden Internet surfen raufschrauben können.

Obwohl das “Saftpaket” die Antenne abdeckt, verspricht der Versender keine Einbußen bei der Empfangsqualität. Die 85 Gramm schwere Zusatzbatterie kann mit oder getrennt vom iPhone aufgeladen werden. Vier blaue LED-Leuchten auf der Rückseite zeigen den Ladezustand an. Bisher ist es nur in den USA als Vorbestellung erhältlich. Doch Mophie nennt als nächstgelegenen Vertriebspartner in Europa enTrade in Frankreich. Auf deren Seite ist das “Juice Pack” aber noch nicht zu finden.

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