Abo-Fallen in App-Werbung auf dem iPhone

Von: Dirk Kunde, Dienstag, 17. August 2010 10:03 Uhr

Abo Fallen in App Werbung auf dem iPhoneHinter Werbebannern in Apps können sich Abo-Fallen verbergen. Frank Pohl* aus Köln schildert mir seinen Fall: Im Juli tauchen auf seiner Telekom-Rechnung für das iPhone 11,97 Euro auf, die er sich nicht erklären kann. Hinter der Summe steht lediglich “Leistungen Ericsson IPX”

Per Mail und Einschreiben bittet er bei dem Unternehmen mit Sitz in Stockholm um Auskunft, wofür diese Summe eingezogen wurde. Der Helpdesk von Ericsson IPX schreibt zunächst per SMS, man sei nicht zuständig. Später kommt ein Brief, in dem auf das Unternehmen Cellfish Media verwiesen wird. Dieses Unternehmen hat seinen Sitz in Frankreich. Allerdings bekommt Pohl eine deutsche Mailadresse genannt, über die er nachfragt. Aber auch Cellfish ist nur Mittelsmann und nicht für die Gebühr verantwortlich. In der Mail heisst es:

Hierbei handelt es sich um einen Dienst der Firma MyDoo GmbH, welche mobile Entertainment Produkte anbietet. Diese Produkte werden über Werbeeinblendungen in unterschiedlichsten iPhone Apps angepriesen. Dort werden Klingeltöne, Videos und Bilder zu einem wöchentlichen Preis von 3,99 EUR angeboten. Jede Woche erhalten Sie eine bestimmte für das jeweilige Abo entsprechende Menge an Guthaben, welches Sie dann über das kko Mobile Portal nutzen können.

“Ich habe nie ein Abo abgeschlossen”, sagt Frank Pohl zu iPhone-Fan. Seine Erklärung: Mit einem Fingertipp auf eine Anzeige bzw. ein Bild kam der Abo-Vertrag zustande, ohne dass ihm dies angezeigt wurde. In welcher App die Werbung platziert war, kann er nicht mehr nachvollziehen. Das taucht auch in keinem der diversen Schriftstücke auf.

Nach Auffassung von MyDoo kommt mit dem Antippen des Banners bereits ein Abo-Vertrag zustande. Dieses Vorgehen ist sicherlich anfechtbar, doch das Geld ist erstmal weg. Etlichen Betroffenen dürfte auf dem Recherche-Weg die Puste ausgehen. Ganz bewusst verläuft das Inkasso über mehrere Unternehmen, die in unterschiedlichen Ländern sitzen.

Pohl hat über die Telekom-Hotline seinen iPhone-Vertrag für Mehrwertdienste (Value Added Services) der Kategorien Entertainment, Business und Erotik sperren lassen. Die Telekom kann wahlweise eigene Mehrwertdienste oder die Dreier-Kombi fremder Dienste blockieren. Wer die Abo-Fallen definitiv umgehen will, dem bleibt nur ein Ausweg: Auf keinen Banner mehr tippen.

Nachtrag 26. August 2010: Per Mail berichtet mir Justin V., dass auch er unwissend in ein Falle getappt ist. Immerhin hat er über seinen Provider 02 erfahren, dass es sich um ein Abo von Tuneclub.de. handelt. Immerhin knapp 32 Euro waren für zwei Monate futsch, bevor er den ungewollten Dienst kündigen konnte.

* Name geändert
Abo Fallen in App Werbung auf dem iPhone

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Das iPad als zweiten Monitor nutzen

Von: Dirk Kunde, Montag, 26. Juli 2010 9:01 Uhr

Aus der Rubrik: “Teure Gadgets, sinnvoll eingesetzt”, präsentiere ich heute: Maxi Vista. Mit der App macht man das iPad zum zweiten Monitor am Rechner. Klar, gibt es größere externe Monitore für weniger Geld, aber das macht doch weniger Spaß.
Das iPad als zweiten Monitor nutzen

Also, Schritt 1: Die App auf dem iPad installieren.

Schritt 2: Den Grafiktreiber von Maxi Vista für Windows XP/Vista oder Windows 7 auf den Rechner herunterladen und installieren. Keine Angst, es ruckelt etwas, das ist normal. Freigabe für die Firewall bestätigen und den Rechner neu starten.

Schritt 3: App aktivieren, der PC erkennt per WLAN das iPad. Jetzt muss man dem Rechner nur noch sagen, ob das iPad links, rechts, über oder unter dem ersten Monitor steht, damit die Maus sich in die richtige Richtung bewegt.

Fertig: Nun kann man ein beliebiges Fenster vom Hauptrechner auf das iPad schieben. Somit hat man bei der Arbeit mehr im Blick. Das iPad lässt sich im Hoch- oder Querformat nutzen.

Als zweiter Monitor oder als Fernbedienung für den Rechner per Team Viewer, wandelt sich Apples Tablet vom Entertainment-Gerät zum nützlichen (aber kostspieligen) Zubehör.

Meine Wertung
Vier von fünf iPhones

Preis: 7,99 Euro; Größe: 0,2 MB

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Betrüger knackt iTunes-Konten

Von: Dirk Kunde, Mittwoch, 7. Juli 2010 16:41 Uhr

Bei der ganzen Diskussion um den Betrug des App-Entwicklers Thuat Nguyen, fragt man sich: Wie hat er´s gemacht? Nun wird klar, dass der Betrüger Zugangsdaten zu rund 400 iTunes-Konten besaß.

Wie er an Benutzernamen und Passwort gekommen ist, verrät Apple bislang nicht. Doch bei einer derart hohen Zahl Nutzerkonten, bleiben nur der Hack eines Servers oder Phising-Seiten. Mit den Zugängen begab sich Nguyen am vergangenen Wochenende auf Einkaufstour im AppStore. Dabei kauft er vor allem seine eigenen Apps in der Kategorie Bücher, das meiste waren wohl Comics. Durch die Einkäufe sprangen 42 seiner Apps in die Top 50 Charts, was ihm weitere Käufe bescherte.

Apple empfiehlt allen Nutzern, ihre Kontoübersicht in iTunes auf Unregelmäßigkeiten hin zu kontrollieren, gegebenenfalls das Passwort zu ändern sowie die Kreditkartenabrechnung zu überprüfen. Mittlerweile sind die Apps von Thuat Nguyen gelöscht und sein Entwickler-Konto gesperrt.

Betrüger knackt iTunes Konten


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iOS 4: Die große App-Update-Welle

Von: Dirk Kunde, Mittwoch, 23. Juni 2010 11:57 Uhr

iOS 4: Die große App Update WelleDie ersten Nutzer von iOS 4 dürften enttäuscht sein: Multitasking funktioniert gar nicht. Die Radio-App hört auf zu spielen, wenn sie in den Hintergrund geht und mit der Navigation funktioniert es auch nicht richtig.

Die Erklärung ist einfach: Die App-Entwickler müssen ihre Programme erst auf iOS 4 anpassen. Daher rollt in den nächsten Tagen auf alle Nutzer eine große App-Update-Welle zu.

Apples Multitasking ist kein echter “Mehrfachbetrieb”. Würden tatsächlich mehrere Apps zeitgleich mit all ihren Funktionen laufen, wäre die Batterie in wenigen Minuten leer – das alte Problem. Apple hat sich für eine eigene Lösung entschieden. Die Entwickler können für ihre Apps zwischen sieben Schnittstellen (APIs) wählen, die ein abgespecktes Multitasking ihrer Programme erlauben:

  • Audio: Das Programm von Webradios wie Radio.de oder Diensten wie last.fm läuft im Hintergrund weiter.
  • Voice over IP: Internettelefonie-Dienste wie Skype oder Sipgate können Anrufe auf das iPhone durchstellen, auch wenn die App im Hintergrund liegt.
  • Background Location: Eine Navigations-App kann auch im Hintergrund GPS-Daten nutzen und die Route weiter berechnen.
  • Push Notifications: Nachrichten erhalten, selbst wenn die App nicht aktiviert ist.
  • Lokale Benachrichtigungen: Bislang liefen alle Push-Meldungen über einen Apple-Server. Nun können Apps auch dem Hintergrund eine Nachricht auf das Display zaubern. Beispielsweise eine Erinnerung für eine Radio- oder Fernsehsendung: Heute, 20:30 Uhr Deutschland : Ghana.
  • Task Completion: Die App bearbeitet eine Aufgabe im Hintergrund zu Ende. Das ist vor allem praktisch, wenn Daten hochgeladen werden. Der Nutzer muss nicht warten, bis alle Fotos oder Videos zu irgendwelchen Online-Plattformen übertragen sind.
  • Fast App Switching: Die App “friert” den aktuellen Zustand ein und wechselt in den Hintergrund. Das ist vor allem für Spiele eine nützliche Funktion.

iOS 4: Die große App Update WelleUpdate 25. Juni 2010: Apple hat im App Store einen eigenen Bereich für bereits aktualisierte Apps eingerichtet. In dieser iOS 4-Rubrik stehen allerdings aktuell gerade mal 17 Apps.

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Warum kann ich manche Apps auf dem iPad nicht installieren?

Von: Dirk Kunde, Mittwoch, 16. Juni 2010 10:52 Uhr

Ich habe es schon mal erwähnt, aber ich kann manche Apps auf dem iPad einfach nicht installieren. Es bleibt mir schleierhaft, vielleicht kann ja jemand helfen.

Warum kann ich manche Apps auf dem iPad nicht installieren?

Bei einigen Apps bleibt die Fläche “Gratis” oder mit dem Preis einfach Helllgrau. Ich kann sie nicht antippen bzw. es passiert einfach nichts beim Antippen. Das sind Apps aus dem deutschen Store, die ich auch noch nicht auf meinem iPhone habe. Jüngste Beispiele sind Pizza.de und Pizza Max – Fussball ist einfach nichts ohne die belegten Teigscheiben …

Egal, ob ich mit meiner Kennung im AppStore eingeloggt bin oder nicht, sie bleiben einfach hellgrau. Weiß jemand Rat?

Update 30.6.2010: Das Problem den nicht ladbaren Apps konnte ich mit einem kompletten Reset und Neuinstallation aller Apps beheben.

Warum kann ich manche Apps auf dem iPad nicht installieren?

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Spiele-Tester gesucht

Von: Dirk Kunde, Dienstag, 15. Juni 2010 15:42 Uhr

Spiele Tester gesuchtDas Berliner Unternehmen the binary family sucht wieder Tester für ihr neue App Summer Solitaire. Generell werden App-Tester für Anwendungen auf dem iPhone, iPad und iPod touch gesucht.

Die Apps gibt es natürlich kostenlos. Nach dem Ausprobieren müssen die Tester einige Fragen beantworten, die Mühe wird mit zwei Euro belohnt. Wer Lust hat, schon früh neue Apps auszuprobieren, meldet sich hier an.

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In den Mai hineinshoppen – App for Sale-Aktion

Von: Dirk Kunde, Freitag, 30. April 2010 9:09 Uhr

In den Mai hineinshoppen   App for Sale AktionDer Frühling ist da, es wird Zeit das iPhone zu entrümpeln. Icons müssen neu arrangiert werden, einige Apps können getrost gelöscht werden. Die Lücken füllt Ihr an diesem Wochenende wieder auf. Der Entwicklerverband vieda veranstaltet am 1. und 2. Mai 2010 eine App-Rabattaktion. Beim Frühlings-Spezial auf Apps for Sale gibt es 67 Apps zu stark reduzierten Preisen.

Ebenfalls mit dabei: Die Banking-App iOutBank. Hier liegt die Ersparnis bei über 70 Prozent für die Pro-Version mit mehreren Bankkontakten und Offline-Konten. Wer bereits die kostenlose Variante nutzt, kann über den In-App-Kauf zum reduzierten Preis zuschlagen.

Hier eine komplette Übersicht der “Frühlings-Apps” aus deutschen Entwicklerstuben:

Neuerscheinungen
World Champion: 0,79 € statt 2,39 €
iGentleman: 2,39 € statt 4,99 €
Kochen!: 9,99 € statt 14,99 €
Angelkurs: 1,59 € statt 2,39 €
Quick Math CAS Taschenrechner: 2,39 € statt 3,99 €
Napf Cuisine: 0,79 € statt 1,59 €

Fun, Games & Entertainment
Catan: 2,99 € statt 3,99 €
Einfach Genial: 0,79 € statt 1,59 €
Math Trainer: 0,79 € statt 1,59 €
Durion: 0,79 € statt 1,59 €
Supertrumpf Bikes: 0,79 € statt 1,59 €
Volley: 0,79 € statt 2,39 €
Das Fussballquiz: 0,79 € statt 1,59 €
Uli Stein Sudoku: 3,99 € statt 5,99 €
SpongeDude: 0,79 € statt 1,59 €
MyPhotoPuzzle: 0,79 € statt 1,59 €
Math Memo: 0,79 € statt 1,59 €
Silent Island Entspannung: 0,79 € statt 1,59 €
geoChaser: 0,79 € statt 2,39 €
Foto Buttons: 0,79 € statt 1,59 €
Emoji Buttons: 0,79 € statt 1,59 €
BirthdayC@rds: 0,79 € statt 1,59 €
FarmFever: 0,79 € statt 2,99 €
Railroad Rush: 0,79 € statt 1,59 €

Reise & Navigation
iVerkehr: 1,59 € statt 2,99 €
LicensePlate Pro: 0,79 € statt 1,59 €
Lokaltipp Österreich: 2,99 € statt 5,99 €
SuperMarkt Guide: 0,79 € statt 1,59 €
Map-app: 0,79 € statt 2,99 €
iSeeWetterPro: 3,99 € statt 7,99 €
Reisekosten: 3,99 € statt 4,99 €
Taxometer: 1,59 € statt 2,99 €
Parkwächter: 0,79 € statt 1,59 €
fairTAXI: 0,79 € statt 1,59 €
KulturBerlin: 0,79 € statt 2,39 €

Sport, Gesundheit & Ernährung
iBody: 5,99 € statt 7,99 €
Rezepte: 1,59 € statt 2,39 €
Cookiza!: 0,79 € statt 1,59 €
FoodGuide: 1,59 € statt 2,99 €
iEno: 2,39 € statt 3,99 €

Nützliche Tools & Helfer
iOutbank Pro: 1,59 € statt 6,99 €
iFahrschule: 6,99 € statt 12,99 €
iDay Deluxe: 2,39 € statt 3,99 €
MobileButler: 0,79 € statt 1,59 €
CalcPad Taschenrechner: 0,79 € statt 1,59 €
Today TodoPro: 2,39 € statt 2,99 €
Vogelstimmen-Trainer: 6,99 € statt 9,99 €
Geldautomaten in der Nähe: 0,79 € statt 1,59 €
7Chords: 0,79 € statt 1,59 €
Die Chronik: 0,79 € statt 1,59 €
Sprüche, Verse und Zitate: 0,79 € statt 1,59 €
AtomUhr: 0,79 € statt 1,59 €
iLohn+Kredit: 0,79 € statt 1,59 €
2010 Brutto-/Netto Gehaltsrechner: 0,79 € statt 1,59 €
Liebe: 0,79 € statt 1,59 €
Tap Cam: 1,59 € statt 2,39 €
WorkTimes: 1,59 € statt 2,39 €
KARAJAN: 5,99 € statt 11,99 €
TIOnixie: 0,79 € statt 1,59 €
PhotoDiary: 2,99 € statt 4,99 €
Der Mondkalender: 0,79 € statt 1,59 €
Gebühren (Kosten Check für T-Mobile): 0,79 € statt 1,59 €
SMSButler: 0,79 € statt 1,59 €
COM CENTER mit Email Gruppen: 1,59 € statt 2,99 €
iQuote 2.0 – Welt der Zitate: 0,79 € statt 1,59 €
Portscan: 0,79 € statt 1,59 €
Zinseszins- und Kostenrechner: 0,79 € statt 1,59 €

Der Entwicklerverband vieda vermeldet stolz, das 100. Mitglied aufgenommen zu haben. Glückwunsch! Bei 67 Apps konnte vieda allerdings nicht jeden Entwickler für seineFrühlings-Aktion begeistern, was ein wenig schade ist.

Disclaimer: Mit AppPR.de ist der Autor dieses Textes auch als Kommunikationsberater für das oben beschriebenen Unternehmen tätig.

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App-Tester gesucht

Von: Dirk Kunde, Freitag, 16. April 2010 13:39 Uhr

App Tester gesuchtThe binary family sucht App-Tester für iPhone, iPod touch und natürlich iPad (die ganz Flinken). Unter anderem die virtuelle Katze iKitty aber auch eine Kreuzworträtsel-App stammen aus der Berliner-Entwicklerschmiede.

Es geht aktuell um ein anspruchsvolles Quiz-Spiel, eine Solitaire-Produktion und später um weitere Entwicklungen des Unternehmens, die vorab oder direkt nach Erscheinen getestet werden sollen. Der Tester erhält die Spiele kostenlos und eine Aufwandsentschädigung von zwei Euro. Dafür muss er einige Fragen der Entwickler zur App beantworten. Wer testen möchte, meldet sich hier an.

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Kostenlose Navi-App von Navigon für Telekom-Kunden

Von: Dirk Kunde, Samstag, 10. April 2010 13:01 Uhr

Kostenlose Navi App von Navigon für Telekom KundenAuf die Vertragsbindung zwischen iPhone und Telekom wird viel geschimpft, hier ist nun mal ein “Zückerchen” für die Vertragskunden: Sie erhalten im AppStore die Navigon select Telekom Edition gratis. (Wert: rund 60 Euro)

Die App ist eine vollständige Turn-by-Turn-Navigationssoftware, also mit gesprochenen Richtungsangaben, 3D-Kartenansicht, Nachtmodus, POIs und allem Schnickschnack, den man so braucht, um seinen Weg zu finden. Das Kartenmaterial umfasst die DACH-Region, also Deutschland, Österreich und die Schweiz. Die Telekom Edition ist 1,67 GB groß.

Einzige Einschränkung: Die kostenlose Nutzung ist auf zwei Jahre begrenzt. Das lässt sich aufheben, wenn man eine der  sechs Premium-Pakete (z.B. Verkehrsmeldungen, Panoramaview ) im Preis zwischen 10 und 20 Euro hinzukauft. Damit ist die App “lebenslang” kostenfrei.

Das Geschenk zeigt eins ganz deutlich: Bald wird man mit Navi-Programmen kein Geld mehr verdienen können. Navigon und Konsorten benötigen ein neues Geschäftsmodell. Google hat dieses Geschäft kaputt gemacht. Auf Android-Handys ist eine kostenlose Navigation mit Google-Maps enthalten. Nokia hat nachgezogen und gibt sein Navteq-Kartenmaterial ebenfalls kostenlos an die Nutzer. Die Finnen haben vor knapp drei Jahren das amerikanische Unternehmen Navteq für 5,7 Milliarden Euro gekauft. Geld, das sie heute abschreiben können.

Update: Die Kostenlos-Variante stellt etliche zahlende Navigon-Kunden vor Probleme. Der Mobile Navigator der DACH-Region, für den sie mal bezahlt haben, ist aus dem AppStore verschwunden. Somit gibt es dafür keine Updates mehr. Hintergrund sind Apples Regeln: Es darf keine zwei Apps mit identischen Programminhalten geben. Also hat Apple kurzerhand den Mobile Navigator DACH entfernt. So ganz identisch sind die beiden Apps jedoch nicht. Die Bezahl-Variante besitzt einige Funktionen, die in der Telekom-Version fehlen. Also einfach auf die Kostenlos-Variante umzusteigen, ist für viele Kunden keine Lösung. Sie lassen ihren Unmut u.a. auf der Facebook-Fanpage von Navigon freien Lauf. Ein Nutzer schreibt: “neuste Version bekommt nun den neuen Namen A-R-SCH, um deutlicher zu kommunizieren, was man von zahlenden Kunden hält!”

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1TouchTaxi: Ich seh´mein Taxi kommen

Von: Dirk Kunde, Dienstag, 30. März 2010 12:21 Uhr

1TouchTaxi: Ich seh´mein Taxi kommenIm deutschen AppStore finden sich unter dem Suchwort Taxi über 50 Apps. Warum sollte man hier die 51. hinzufügen? Weil es eben doch noch intelligente Ideen für nützliche Apps gibt, die die Funktionen des iPhone voll ausnutzen. Ein Beispiel dafür ist 1TouchTaxi des Anbieters Intelligent Apps. Was kann die kostenlose App?

  • Keine Rufnummer merken, ein Fingertipp und das Taxi kommt.
  • Sich orten lassen oder Abholadresse über Verschieben des Fahrgastsymbols auf der Karte angeben.
  • Fahrer bewerten; eigenen Fahrer nach Bewertungen aussuchen (Mindestanzahl Sterne) – Ansporn zu mehr Service.
  • Fahrpreis vorab berechnen

Doch die Killerfunktion ist für mich die Routenansicht des bestellten Taxis. Nachdem ein Taxi geordert wurde, sieht man James-Bond-mäßig, wie sich das Icon auf der Karte zum eigenen Standort bewegt. Die App berechnet daraus eine Ankunftszeit. Neben der netten Spielerei, die für Gadget-verliebte Jungs ein Hingucker ist, hat es den praktischen Nutzen, dass man genau weiß, wann das Taxi vorfährt. Kein Warten im Regen, kein voreiliges Rausrennen aus der Besprechung mehr.

Nach der Fahrt bewertet man seinen Fahrer und den Zustand seines Fahrzeugs. Später kann man dann nur Fahrer mit mindestens drei oder mehr Sternen bestellen. Das erhöht den Druck zu mehr Servicequalität auf eine Dienstleistungsbranche, die sich hier bislang nicht sehr hervorgetan hat.

Die App funktioniert ganz ohne Funkzentrale. Der Taxifahrer hat ebenfalls eine Version von 1TT auf seinem Smartphone. Bei einer Bestellung erhält der nächstgelegene Fahrer den Zuschlag. Der Fahrer erhöht damit die Auslastung seines Fahrzeugs und zahlt einen fixen Anteil pro vermittelter Fahrt an Intelligent Apps.

Aktuell testen rund 200 Taxi-Fahrer in Hamburg die App. Nach der Testphase sollen weitere Städte aber auch andere Smartphone-Betriebssysteme (v.a. Andorid) hinzu kommen. Intelligent Apps ist ein junges Hamburger Start-Up mit Sitz unter dem Dach eines alten Fachwerkhauses in Hafennähe. Die beiden Macher vereinen Berufserfahrung in der Softwareentwicklung für die maritime Logistikbranche mit Know how im Marketing und Vertrieb für Konsumgüter.

Alle iPhone-Nutzer im Großraum Hamburg sind eingeladen, sich von 1TT zu überzeugen. Feedback bitte an hamburg@intelligentapps.de

Preis: Kostenlos, Größe: 2,0 MB

Disclaimer: Mit AppPR.de ist der Autor des Textes auch als Kommunikationsberater für das beschriebenen Unternehmen tätig.

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