Von: Dirk Kunde, Mittwoch, 10. März 2010 12:57 Uhr
2:1! Yeah! Die rote Mannschaft gewinnt. Ein Stück Papier als Spielfeld, zwei iPhones und ein leichtes Kügelchen als Ball – mehr braucht man nicht für ein schnelles Spiel Tischfussball. Ach ja, die App Football Real Kick(0,79 €) sollte man noch haben. Das Programm stößt auf Fingertipp Töne aus, deren Schalldruck den Ball vorantreibt. Ja, stimmt das erinnert an Blower, die App, die Kerzen auspustet. Real Kick stammt von den selben Machern (Qneo).
Der Blower funktionierte allerdings nicht mit dicken Tischkerzen, außerdem war der Ton so nervenaufreibend, dass man es nicht lange aushielt, was wohl auch für die iPhone-Lautsprecher gilt. Aber witzig ist die Idee des Fußballspiels schon, schaut einfach mal im Video.
Von: Dirk Kunde, Donnerstag, 25. Februar 2010 16:29 Uhr
Eine SMS ist mit 19 Cent nach wie vor die teuerste Art der Datenübertragung im Mobilfunk. Rechnet man die 160 Zeichen auf Byte um, dann würde ein Datenpaket mit einem MB per SMS 1.423 Eurokosten. Nicht schlecht. Wer mit seinem iPhone viele SMS schreibt, kann den Preis mit der App Cherry SMS deutlich senken. Dann kostet eine SMS nur noch acht Cent.
Nach dem die kostenlose App installiert ist, muss man sich bei Cherry anmelden und sein Konto mit Guthaben füllen. 10 SMS bekommt man bei der Anmeldung derzeit geschenkt. Es besteht keine Vertragsbindung, lediglich Vorkasse ist Voraussetzung. Der endgültige Preis pro SMS richtig sich nach dem erworbenen Guthaben. Bei 30 Euro sind es rechnerisch 2,5 Cent pro SMS. Wer erst mal einmal testen möchte, bekommt für vier Euro 100 SMS, also 4 Cent pro SMS. Die Preise gelten für SMS in weltweit alle Netze.
Optik und Menüführung der App sind im Grunde genau wie bei der iPhone-eigenen Nachrichten-Funktion. Auch die Dialoge werden als farbige Sprechblasen dargestellt. Vor dem Versand muss man sich noch entscheiden, ob die SMS mit oder ohne Absenderkennung verschickt wird. Ohne bedeutet, dass zwar Gruß Dirk drunter steht. Der Empfänger weiß also wer schreibt, doch kann er nicht direkt antworten, weil die SMS mit einer Nummer von Cherry verschickt wurde. Erst wenn man zwei Guthabenpunkte spendiert, erhält die SMS auch die persönliche Absendernummer. So lässt sich wohl auch die zweite Kirsche im Logo deuten – den vollen Spaß gibt es nur zum doppelten Preis. Somit kostet eine SMS mit Absenderkennung bei einem Guthaben von vier Euro also rechnerisch acht Cent – immer noch deutlich weniger als die gewohnten 19 Cent.
Sehr praktisch finde ich die Versandbestätigung. Sobald die SMS raus ist, meldet die App Vollzug und man kann davon ausgehen, dass der Text zugestellt wird. Cherry SMS lohnt sich vor allem für Vielschreiber. Mein iPhone-Vertrag umfasst 40 SMS im Monat, von denen ich im Durchschnitt 15 verbrauche. Nur wer deutlich mehr schreibt oder keine Inklusiv-SMS im Vertrag hat, sollte sich für die Kirschen entscheiden.
Es gibt noch ein Bonbon für Heavy User: Der Anbieter hat ein Programm für Windows-Rechner, man kann sein Guthaben also auch für den SMS-Versand am Rechner nutzen. Das stelle ich mir für den professionellen Einsatz interessant vor, beispielsweise die Vertriebssteuerung in einem Unternehmen.
Meine Wertung
Preis: App kostenlos, SMS: ab 2,5 Cent; Größe: 0,2 MB
Von: Dirk Kunde, Freitag, 19. Februar 2010 13:19 Uhr
Google kauft reMail. Die App speichert sämtliche Mails auf dem iPhone und durchsucht sie in rasanter Geschwindigkeit. Mittlerweile können auch mehrer Mailkonten damit verwaltet werden. Da das iPhone nur 200 Mails speichert, selbst wenn mehr Speicherplatz zur Verfügung steht, ist die App eine nützliche Erweiterung.
Das sieht auch Google so. Da beim Suchriesen nun das Motto Mobile First gilt, wird Gründer Gabor Cselle Produktmanager im Gmail-Team in der Zentrale in Mountain View.
Cselle kehrt damit an seine beruflichen Wurzeln zurück. Er absolvierte 2004 ein Praktikum bei Google. Der Unternehmer ist gebürtiger Ungar, ging in Deutschland und den USA zur Schule. Er studierte an der ETH Zürich, bevor er nach Kalifornien auswanderte.
Leider hat Cselle die iPhone-App bereits aus dem App Store genommen. Käufer, die reMail nutzen, können das Programm natürlich weiterhin verwenden, nur der Support läuft im März 2010 aus.
Von: Dirk Kunde, Donnerstag, 18. Februar 2010 11:39 Uhr
Die gebührenfinanzierte britische BBCwird imApril 2010 eine Nachrichten-App für das iPhone herausbringen. Bis Juni 2010 soll noch eine Sport-App folgen, kündigte Erik Hugger, Director of Future Media and Technology der BBC gestern beim World Mobile Congress in Barcelona an.
Das iPhone macht den Anfang, BBC-Apps für Android-Smartphones und Blackberrys werden folgen. Den Auftrag für die Apps hat die BBC nach einer Wettbewerbspräsentation an Mobile IQ vergeben.
Der britische Verlegerverband protestiert dagegen und verlangt einen Public Value Test, doch die BBC zeigt sich von den Forderungen wenig beeindruckt. In Deutschland wird der Widerstand gegen eine Tagesschau-App immer stärker. Der Springer-Verlag läuft seit Wochen Sturm dagegen. Heute berichtet dieBild-Zeitung, dass Silvana Koch-Mehrin, Vizepräsidentin des Europa-Parlaments, das Thema vor die EU-Kommission bringt. Die soll prüfen, ob eine Tagesschau-App gegen EU-Recht verstößt. Falls ja, müsste das auch für die BBC-Apps gelten.
Der VerlagGruner + Jahr schließt eine Klage gegen den NDR als verantwortliche ARD-Anstalt wegen der geplanten App nicht mehr aus.
Von: Dirk Kunde, Donnerstag, 11. Februar 2010 12:46 Uhr
Sitzt in Cupertino ein Karnevals-Jeck? Vielleicht, auf alle Fälle haben die Prüfer mir Narren ein großes Geschenk gemacht: Zu Weiberfastnacht gelingt der zweite Anlauf und die iPhone-Fan-App passiert die Kontrollschranken des App Stores. Die App trägt die kryptische Abkürzung iPF, einfach um den Markennamen “iPhone” im Titel zu vermeiden.
Das war ja bereits vorauseilender Gehorsam, um die Zulassungshürde zu nehmen. Umso überraschter war ich, als ich im ersten Anlauf wegen Profanity (Gotteslästerung) und Sexual Content (Schmuddelkram) abgelehntwurde. Meine Helfer bei AppMakrsetzten daraufhin die Altersfreigabe höher und reichten die App noch einmal zur Prüfung ein.
Die App ist nicht mehr als eine iPhone-optimierte Seite, auf der sich die Beiträge der Webseite lesen und verschicken lassen. Die einzelnen Rubriken wie Apps, Anleitungen, Fragebogen oder FakeApps haben eigene Menüpunkte. Die Rubrik Videos noch ist traurig leer, aber das wird sich bald ändern. Demnächst sind hier Tutorial-Videos des iPhone-Fans in Kooperation mit den Blogpiloten zu sehen. Gedreht sind die 12 Folgen , der Schnitt ist auch fast fertig.
Leider hat die App noch einige Schwachstellen: Die Menüleiste in der Artikelansicht ist etwas zu durchsichtig geraten. Darum hier eine Symbol-Erklärung.
Von: Dirk Kunde, Donnerstag, 4. Februar 2010 18:17 Uhr
Endlich, iTunes öffnet ein kleines Fenster in Richtung Web-Browser. Bislang konnte man Apps ausschließlich in iTunes betrachten, doch nun lassen sich immer mehr App-Beschreibungen im Browser lesen. Normalerweise würde die Eingabe in die Adresszeile oder der Klick auf http://itunes.apple.com/de/app/woabi-dein-mobiler-shopping/id327208680?mt=8 das Programm iTunes öffnen. Jetzt bleibt man in seinem “Surfprogramm” und sieht beispielsweise die Beschreibung von Woabi.
Das bietet große Vorteile für Menschen, die iTunes nicht installieren wollen, können oder dürfen (in Unternehmen). Aus Nutzersicht wäre ein komplett webbasierter iTunes Store bzw. App Store die eleganteste Lösung. Doch es ist ein Anfang und wer die App dann kaufen möchte, klickt auf ”In iTunes ansehen” und wird zu iTunes weitergeleitet.
Von: Dirk Kunde, Mittwoch, 3. Februar 2010 12:33 Uhr
Aus der Traum. iPhone-Fan.de wird ohne App leben müssen. Über den Anbieter AppMakr.com hatte ich versucht, mir meine eigene App zusammen zu klicken. Im Grunde ist es ein besserer RSS-Reader in Form einer App, die AppMakr bei Apple einreicht.
Nun bekam ich Post: “Recently, Apple has been rejecting apps citing “objectionable content”. Because your App contained infrequent/mild content in both the Profanity and Sexual Content categories, Apple will not carry your App in their App Store.”
Wow! Das hat mich umgehauen. Mit allem habe ich gerechnet, aber nicht mit dem Schmudelvorwurf. Ich habe die App schon extra ipf genannt, damit der Markenbegriff iPhone nicht im Namen auftaucht. Ich weiß ja, wie zickig das Unternehmen hier ist – auch wenn meine Seite reinstes Marketing für Apple ist.
Laut Leo lässt sich Profanity mit Gotteslästerung und Obszönität übersetzen. Ich wüsste nicht einen einzigen Text meiner knapp 1.000 Beiträge, auf den das zutreffen sollte. Und über Sex-Apps, die webbasiert den App Store umgehen, habe ich lediglich zwei Mal berichtet. AppMakr schlägt mir nun vor: ”Our suggestion is to modify the content so that it does not contain infrequent/mild content in both of those categories.” Pustekuchen! Nichts werde ich verändern. Erstens trifft der Apple-Vorwurf auf keinen meiner Texte zu. Zweitens werde ich Apple ganz bestimmt nicht in meine Autoren-Freiheit reinfuschen lassen. Es muss auch ohne gehen. Meinen Lesern empfehle ich auf dem iPhone meine iPhone-optimierte Webseite.
Von: Dirk Kunde, Dienstag, 2. Februar 2010 12:40 Uhr
Das ist eine App für unsere Multitasking-Freunde. Also die, die im Gehen immer noch eine SMS oder Mail tippen müssen. Wie oft seid Ihr dabei schon gegen Mitmenschen oder Laternenpfähle gerannt?
Damit ist nun Schluss: Type n Go zeigt Euch das Kamerabild. Somit sehr Ihr, was vor Euch auf dem Weg liegt. Gleichzeitig kann man tippen. Großartig ist, dass die App sogar die Zeichenzahl mitzählt, das macht die iPhone-eigene SMS-Applikation nämlich nicht.
Den fertigen Text kann man per Mail verschicken, in eine SMS kopieren, auf Facebook als Status-Meldung veröffentlichen oder in den Zwischenspeicher kopieren, um ihn später in eine andere App zu kopieren.
Ich bin davon hellauf begeistert, darum gibt es auch die volle iPhone-Zahl. Die hat auch schon der VorläuferEmail´n Walkvon mir erhalten. Aber diese App ist noch besser – eigentlich 5,5 iPhones!
Von: Dirk Kunde, Montag, 1. Februar 2010 12:58 Uhr
Der Chef nervt, die Kollegen mobben und die eigene Familie ist auch kein Trost? Da kann Get Applause helfen. Wenn man das eigene Ego aufbauen will, hilft nichts so gut wie Applaus. Kopfhörer aufsetzen, das iPhone ein wenig schütteln und schon jubelt die Menge. Etwas stärker schütteln und es artet in frenetischem Beifall aus.
Daran kann man auch seine Freunde per Mail oder Facebook teilhaben lassen. Nette Idee, aber nach zwei, drei Mal vorführen, verschwindet die App auf einen der hinteren Bildschirme (oder sogar dahin, wo es nicht mal mehr auf einem Bildschirm auftaucht.) Aber eins muss man den Machern von Rubin Mobile schon lassen, Sie wissen wie man sich ranschmeißt (siehe Video).
Von: Dirk Kunde, Mittwoch, 27. Januar 2010 12:15 Uhr
Ranschmeißen hilft. Wie werden neue Apps und deren Entwickler gefunden? Trommeln. Die Jungs von Rubinmobile.com spielen in dem Video “Say hello to iPhone-fan.de” Bill (Gates) und Steve (Jobs).
Gut, ihr Englisch ist besser als das von Herrn Oettinger, aber noch ausbaufähig. Damit bewerben die Beiden ihre App Get Applause. Die schaue ich mir auch noch genauer an…