iTunes-Guthabenkarten: Rabatt auf Musik, Filme, TV-Folgen, Apps und eBooks

Von: Dirk Kunde, Dienstag, 24. Januar 2012 9:28 Uhr

In regelmäßigen Abständen bieten Fach- und Supermärkte die iTunes-Guthabenkarten vergünstigt an. Die Rabatte bei Rewe, Penny, ProMarkt, Real und Saturn liegen in der Regel zwischen 15 und 20 Prozent. Das iTunes-Guthaben gilt für alle Apple-Online-Stores, damit lassen sich Apps, Spiele, Filme, TV-Serien, Musik und eBooks günstiger erwerben.

  • In den Globus-Baumärkten gibt es bis Samstag, 28. Januar 2012 noch 20 Prozent Rabatt auf alle vorhanden iTunes-Guthabenkarten

Abgelaufene Aktionen:

  • Bei Rewe gibt es vom 2. bis 7. Januar 2012 15 Prozent Rabatt auf alle iTunes-Guthabenkarten
  • Bei Toom gibt es diese Woche (bis zum 24. Dezember 2011) die 50 Euro Guthaben-Karte mit 20 Prozent Rabatt (also für 40 Euro) – ein perfektes Geschenk für alle, die zu Weihnachten ein iPhone, iPad oder iPod bekommen, um das Gerät gleich mit Apps, Musik, Hörbüchern, eBooks oder Filmen zu füllen.
  • Penny bietet am Freitag (23.12.11) ab 18 Uhr und am Samstag (Heilig Abend) die 50 Euro Guthaben-Karte mit 20 Prozent Rabatt (also für 40 Euro) an.
  • Bei Rewe gibt es von Montag, 28. November bis Samstag, 3. Dezember 2011 20 Prozent Rabatt auf die 15,- und 25,- Euro Guthabenkarte. Hier wird die Karte erstmals als App Store-Guthaben beworben. Doch auf der Karte ist vermerkt, dass man sein Guthaben auch für Musik, Filme und TV-Sendungen bei iTunes nutzen kann.
  • Im November bietet Discounter Penny an jedem Dienstag 30,- Euro iTunes-Guthaben (2 x 15,- Euro Karte) zum Preis von 25 Euro (17 Prozent Rabatt).
  • Bei Real gibt es bis zum 19. November 2011 die 25,- und 50,- Euro Guthabenkarten 20 Prozent günstiger.
  • Bis zum 9. November 2011 gibt es in den ProMarkt-Filialen im Rheinland (Köln, Bonn, Düsseldorf und so) eine 50,- Euro Guthabenkarte für 40,- Euro. Danke an Claudius für den Tipp.
  • Vom 15. bis zum 20. August 2011 bietet Rewe 20 Prozent Rabatt auf die 25 Euro iTunes-Guthabenkarte.
  • Bis Sonntag, 3. Juli 2011 geben die Saturn-Fachmärkte 20 Prozent auf iTunes-Guthabenkarten. Der Rabatt gilt für die 15,-, 25,- und 50,- Euro-Karten.
  • In dieser Woche bis Samstag, 28. Mai 2011 bietet real,- 15 Prozent Rabatt auf alle iTunes-Guthabenkarten (15,-, 25,- und 50,- Euro).
  • Von Donnerstag, 19. Mai bis Samstag 21. Mai 2011 bietet der Dicounter PENNY 15 Prozent Rabatt auf alle iTunes-Guthabenkarten (15, 25 und 50 Euro).
  • Derzeit (18- bis 23. April 2011) bieten die Rewe-Märkte die 25 Euro-Karte für 21,25 Euro, also mit 15 Prozent Rabatt an.

Setzt einfach bei diesem Beitrag einen Bookmark, denn ich werde zukünftig die Angebote hier aktualisieren, sobald ich über sie stolpere. Für Hinweise bin ich natürlich dankbar.


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Seine eigene App entwickeln lassen

Von: Dirk Kunde, Donnerstag, 27. Oktober 2011 12:29 Uhr

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Wer eine eigene iPhone-App entwickeln will, ist meist auf fremde Hilfe angewiesen. Die Anwendung X Code und Cocoa sind nicht gerade trivial und für Einsteiger ein Buch mit sieben Siegeln. Vor allem, wenn es um mehr geht als das mobile Abbild einer existierenden Webseite.

Mittlerweile gibt es diverse Experten, die sich genau auf diesen Markt spezialisiert haben, wie beispielsweise MobileAppSoftware.de aus München. Die Entwickler schreiben Apps für iPhone, iPad, Android sowie Windows Phone 7. Abgerechnet wird nach Stunden (29 Euro/Stunde).

Ich habe es mal mit dem amerikanischen Anbieter AppMakr versucht. Bei der browserbasierten Do-it-yourself-Version klickt man sich mit RSS-Feeds seine App zusammen. Die Anmeldung kostet 80 Dollar und wer seine App werbefrei möchte, legt noch mal 80 Dollar drauf. Etwas umfassender ist das Angebot von MobileRoadie. Hier kostet das Basispaket 500 Euro plus 29 Euro pro Monat.

Meine App iPF (iPhone-Fan) ist ein rudimentärer Abklatsch der Webseite. Im ersten Anlauf nahm Apple sie an, im zweiten wurde ein Update abgelehnt. So sollten die Entwickler nicht nur die Technik, sondern auch die Apple-Spielregeln kennen. Wer einen Entwickler in Deutschland sucht, kann über das Mitgliederverzeichnis des deutschen Entwicklerverbandes Vieda gehen oder findet hier oder hier Adressen.

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App-Lokalisierung: mehr Sprachen, mehr Chancen

Von: Dirk Kunde, Mittwoch, 3. August 2011 9:32 Uhr

Apps funktionieren international. Entwickler können ihre Umsätze deutlich steigern, wenn sie den Markt durch fremdsprachige Versionen vergrößern. Dafür muss die jeweilige App jedoch der Sprache und den Gepflogenheiten angepasst werden. Hier lauern Stolpersteine, wie Christian Arno von Lingo24 zu berichten weiß.

Grundlegende Aufgabe des Lokalisierens ist die Übersetzung der textlichen Anteile einer App. Übersetzer sollten darauf achten, auch Maßeinheiten, Datums- und Zeitangaben ins passende Format zu setzen.

Beispiel: Der siebte Juni 2011 kann etwa in Deutschland als 07/06/11 dargestellt werden, in den USA als 06/07/11. Grundsätzlich sollte man als Entwickler nicht vorschnell denken, man hätte etwa mit einer englischsprachigen App automatisch eine attraktive Variante für alle englischsprachigen Länder im Angebot:  In den USA wird ein anderes Englisch gesprochen als in Großbritannien und spanisches Spanisch ist nicht gleich dem mexikanischen. Je nach App ist das wichtig.

Neben der Sprache muss die gesamt App inklusive Nutzerführung und Abbildungen überprüft werden. Kulturelle Einflüsse spielen bei Apps wie bei Computer-Software oder Websites eine entscheidende Rolle für Antworten auf die Frage, ob der jeweilige fremdsprachige Nutzer die lokalisierte Version akzeptiert oder nicht.

Beispiele:

  • Leserichtung: Einfaches Beispiel ist etwa die Leserichtung, die in Deutschland von links nach rechts, in verschiedenen arabischen Ländern aber bei Fließtext von rechts nach links führt. Dadurch wandert auch der Blick eines Users anders über das Display, sodass eventuell die Platzierung von Elementen in der jeweiligen App verändert werden muss.
  • Farbgebung: Bisweilen muss bei der App Lokalisierung auch die unterschiedliche Symbolik von Farben berücksichtigt werden. Bestimmte Grüntöne sind in arabischen Ländern beispielsweise religiösen Inhalten vorbehalten und sollten für Apps mit anderen Inhalten vermieden werden. Rot steht in Deutschland für „Liebe“, „Feuer“, aber „auch Gefahr“. In China symbolisiert die Farbe vor allem „Glück“, „Reichtum“ und auch „Ruhm“.
  • Zeichen und Symbole: Zeichen und Symbole können bei einer App teils Sprache komplett ersetzen, was bei der Lokalisierung etwa Übersetzungskosten spart. Allerdings muss dabei beachtet werden, dass auch Symbole kulturspezifisch sind und nicht stets überall verstanden werden. Briten nutzen etwa bisweilen das Tischsymbol als Zeichen für „Tabelle“ und die stilisierte Tatze als Zeichen für eine Pausenfunktion. In Deutschland sind solche Zeichen noch eher unbekannt.

Die Marktanalyse

Bevor man die Lokalisierung einer App überhaupt in Auftrag gibt, sollte man sich den App-Markt des Ziellandes, für die eine lokalisierte Version gedacht ist, erst einmal genauer ansehen. Die USA sind aufgrund der Marktdurchdringung sicher am spannendsten für Entwickler. Folgende Fragen sollte man beantworten:

  • Wie viele Menschen im jeweiligen Land nutzen überhaupt Apps auf dem Smartphone und wie intensiv ist diese Nutzung?
  • Welche Art von Apps wird im jeweiligen Land besonders nachgefragt? (Info-App, Spiele-App, Navi-App…)
  • Falls eine kostenpflichtige App geplant ist: Wie hoch ist die Bereitschaft im jeweiligen Land, für eine App zu zahlen?
  • Welche Smartphones mit welchem Betriebssystem werden besonders häufig im jeweiligen Land genutzt?

Bei der Suche nach Antworten auf die Frage, ob sich die Lokalisierung einer App für ein bestimmtes Land lohnt oder ganz generell, für welches Land eine lokalisierte Version der eigenen App sinnvoll sein könnte, helfen Studien. Die sind bisweilen natürlich ganz schön teuer, allerdings gibt es auch brauchbare kostenlose Informationen, wenn man ein bisschen recherchiert:

So fand etwa die Nielsen-Studie „Mobile Youth Around the World“ im Vergleich von 15- bis 24-Jährigen in Deutschland, Italien, Spanien und Großbritannien heraus, dass in Deutschland, Italien und Spanien zwischen zwölf und fünfzehn Prozent der Befragten Apps auf ihr Mobilephone laden. In Großbritannien waren es 25 Prozent, sodass das Land bei Apps für die untersuchte Altersgruppe als besonders interessant gelten kann.

ComeScore Inc. veröffentlichte im Oktober 2010 eine Studie über Mobilfunknutzung in Japan, den USA und Europa. 42,3 Prozent der japanischen Smartphone-Nutzer nutzten Apps. Dem standen 31,1 Prozent in den USA und 24,9 Prozent in Europa gegenüber. Japan scheint also ein besonders interessanter Markt für Apps zu sein, allerdings: Zum Spielen nutzten laut Studie nur 16,3 Prozent der Japaner ihr Smartphone, allerdings 22,5 Prozent der US-Amerikaner und 24,1 Prozent der Europäer.

Mit welchen Kosten muss man rechnen?

Die gesamte Lokalisierung preislich einzuschätzen, ist nicht einfach, da sie – je nach Art der App – einen unterschiedlich hohen Aufwand erfordert. Einfacher lassen sich Kosten pauschal kalkulieren, wenn es sich bei einer Lokalisierung um eine reine Übersetzung der Texte handelt. Viele Apps kommen mit einer Wortmenge von maximal 500 Wörtern aus, sodass sich die Kosten oftmals in Grenzen halten. Ein möglicher Marktpreis für die Übersetzung von 1.000 Wörtern sind beispielsweise etwa 180 Euro, sodass für 500 Wörter 90 Euro anfallen würden.

Dieser Gastbeitrag stammt von Christian Arno, Gründer und Geschäftsführer des internationalen Übersetzungsunternehmens Lingo24, das auf Website-Lokalisierung spezialisiert ist.

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Infografik: So viel verdient Apple an einer App

Von: Alexander Becker, Dienstag, 12. Juli 2011 11:41 Uhr

Ende vergangener Woche verkündete Apple 15 Milliarden App-Downloads. Da stellt sich der wirtschaftlich interessierte Laie schnell die Frage: Wie viel Geld hat Apple dann damit verdient? Der Businessinsider rechnete nach: Bei einem Durchschnittspreis von 1,44 Dollar pro App bleiben laut Analyst Gene Munster nach Ausschüttung an den Publisher sowie dem Abzug von Zahlungsabwickler- und Speicherkosten rund 18 Cent als Erlös bei Apple.

Aus diesem Ergebnis bauten die US-Amerikaner dann fix eine ihrer wunderbaren Charts of the Day.

Das Ergebnis der Berechnung: Apples wahrer App-Profi soll bei bislang 292 Millionen Dollar liegen.

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„Miezes wahres Wesen“

Von: Steffen Haubner, Mittwoch, 6. Juli 2011 9:58 Uhr

Beim Barte des Siamkaters! Mütterliche Tierliebe prallt auf moderne Technik. Das Ergebnis heißt „Katzen-Knigge“ und verspricht, „Miezes wahres Wesen“ zu enthüllen. Dass die Autorin sich da etwas viel vorgenommen hat, ahnt man schon vorher. Vielleicht erforscht man also zuerst sein eigenes Wesen, genauer gesagt die Frage, ob man selbst ein „Katzenmensch“ ist. Warnung vorweg: Wer sein Kätzchen schilt, weil es die Bockwurscht vom Brotzeitteller zieht, fällt beim Charaktertest quasi automatisch durch und „sollte sich vielleicht nach einem anderen Haustier umsehen“. Ich weiß nicht, ob meine beiden Katzen mit dieser Idee einverstanden sein werden. An meiner Brotzeit sollten sie sich trotzdem nicht vergreifen! Indessen soll ich ihre Instinkte mit des in der App enthaltenen Katzenpiepsers testen, der das iPhone Vogel- und Mauslaute ausstoßen lässt. Das wiederum fände ich recht fies – falls Peach und Cherry die eher an eine quietschende Tür gemahnenden Töne tatsächlich für Naturlaute halten sollten. Das kann meines Erachtens allerdings nur neurotischen Großstadtmaunzern passieren, nicht jedoch meinen beiden Vorgartentigern, die mit jeder Menge auf der Fußmatte abgelegter Trophäen ihre Instinktkompetenz ohnehin bereits einschlägig unter Beweis gestellt haben. Ob der Charaktertest für die Katze da tiefer greift? Man darf es angesichts von nur acht Fragen bezweifeln. Die Katzenseele ist dann wohl doch etwas komplizierter gestrickt. Ein bisschen gehaltvoller ist der lexikalische Teil samt eigentlichem Knigge, auch wenn der ein oder andere wohl schon vorher wusste, dass man Katzen nicht gegen den Strich streicheln soll und auch hektisches Kopfrubbeln bei den wenigsten Felidae auf Gegenliebe stößt. Dafür ist dieser Part recht hübsch aufgemacht und mit allerlei possierlichen Fotos und Filmchen gespickt, was den großen Speicherhunger der App erklärt. Von einem echten Katzenlexikon ist das Ganze allerdings noch weit entfernt. Falls der „Katzen-Knigge“ seinen Auslauf nicht alsbald mit ein paar Updates erweitert, wird die Käufer angesichts der bezahlten knapp 5 Euro zwangsläufig Katzenjammer überkommen. In dieser Form kann ich als Wertung leider allerhöchstens zwei iPhones ins Körbchen legen. Und das nicht zuletzt deshalb, weil ich mich ein bisschen vor dem gerechten Zorn engagierter Katzenmamas fürchte…

Meine Wertung
2 von 5 iPhones in der iPhone Fan Wertung


Preis: 4,99 Euro, Größe: 125,0 MB

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App-Updates und Kaufhistorie über die iCloud einsehen

Von: Dirk Kunde, Dienstag, 7. Juni 2011 9:21 Uhr

Es ziehen Wolken auf: Das neue iOS 5 kommt zwar erst im Herbst, doch den Einsatz der Wolke (iCloud) spüren die Nutzer ab sofort. Die Liste aller bislang gekauften Apps ist einsehbar und Anwendungen lassen sich nun leichter auf mehreren iOS-Geräten installieren. Apple meint es ernst mit der Post-PC-Ära und löst sich von iTunes auf dem Rechner.

Wer mag, kann nun sämtliche App-Updates, App-Käufe und die Ansicht der Kaufhistorie auf dem iPhone oder iPad im AppStore einsehen. Auf dem iPhone ist unter Updates ganz oben der Punkt Gekaufte Artikel hinzugekommen. Beim iPad sind dies zwei getrennte Rubriken in der unteren Menüleiste.

Gekaufte Apps aber auch Bücher aus dem iBookStore können über iCloud auf bis zu zehn Geräten mit iOS installiert werden, ohne dass weitere Kosten anfallen. Bislang war eine Privatfreigabe nur auf fünf Geräten möglich.

So sieht man nun welche gekauften Apps nicht auf dem iPad installiert sind und kann dies nachholen. Einzige Bedingung: alles muss über ein Nutzerkonto (Apple-ID) erfolgen.

In den Einstellungen kann man unter Store bereits den automatischen Abgleich von Apps und Büchern, die nicht auf dem aktuellen Gerät erworben wurden, aktivieren.

Mit der Funktion Backup werden täglich per WLAN-Verbindung alle Daten in der Wolke gespeichert. Dazu gehören gekaufte Lieder, Apps, Bücher, sowie Fotos und Videos, Passwörter, Geräteeinstellungen und die gespeicherten Daten aus Apps. Geht ein Gerät verloren oder wird ersetzt, reicht die Eingabe der Apple-ID und das Backup kann auf dem neuen iOS-Gerät genutzt werden. Damit löst sich der Nutzer von seiner Sicherung auf dem eigenen Rechner. Apple hat sich hier an der Funktionsweise von Google Android orientiert.

Mit der iCloud endet der Dienst MobileMe. Für Bestandskunden wird das Konto Ende Juni 2012 eingestellt. Sämtliche Dienste, wie der Abgleich von Terminen, Adressen und Mails, wird eine kostenlos Inklusivleistung der iCloud sein. So toll die Aussicht auf der Leben in den Wolken ist, hat es einen entscheidenden Nachteil: Sobald die Datenverbindung abbricht (Tunnel, Flugzeug, schlechter Empfang), hat man keinen Zugriff mehr auf seine Termine, Adressen und Mails.

Mit iOS 5 macht Apple einige App-Entwickler arbeitslos: Fotobearbeitung, Twitter-Integration ins Betriebssystem, Nachrichtendienst iMessage, Reading List in Safari und die Aufgabenverwaltung Reminder machen etliche Apps überflüssig. Der komplette Umfang von iCloud mit der Speicherfunktion iStorage (5 GB), dem Photo Stream und dem Musikabgleich iTunes Match wird ab Herbst erhältlich sein. Für Nutzer von iOS 4.3 gibt es eine Beta-Version von iTunes (10.3) für Mac und PC, mit einer Verbindung in die Cloud.

Insgesamt war der Umfang der gestrigen Ankündigungen enttäuschend. Insbesondere nach der erstmaligen Ankündigung der Inhalte, waren die Erwartungen hoch gesteckt. Es gibt keine neue Hardware und das One more thing… fiel mit iTunes Match, dem Abgleich und der Legalisierung / Freischaltung gerippter Musik in iTunes klein aus.

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Apple-Oster-Aktion: Kostenlos an Filme, Musik und Apps kommen

Von: Dirk Kunde, Mittwoch, 20. April 2011 14:25 Uhr

Apple Deutschland startet zu Ostern eine große Marketingaktion. Heute und morgen (Gründonnerstag) gibt es zahlreiche Apps, Lieder und Filme kostenlos bei iTunes bzw. im AppStore.

Für die Osterüberraschungen hat sich Apple große Partner ausgewählt. Mit dabei sind unter anderem Xing, O2 und die Lufthansa. Bei jedem Anbieter ist das Osterei mit anderen Inhalten gefüllt. Beim Business-Netzwerk gibt es iOutBank Pro, zwei Lieder und den Spielfilm “Der grosse Bluff” mit Richard Gere. Bei der Lufthansa ist es der Jourist Weltübersetzer und eine Folge von Mare TV über Kalifornien sowie Musik.

Also Ihr Hasen, Augen auf, in den diversen Newslettern, die Ihr so von Unternehmen bekommt, stecken bestimmt noch weitere iTunes-Ostereier.

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App Award: Best App Ever 2010

Von: Dirk Kunde, Mittwoch, 24. November 2010 11:08 Uhr

Die Nominierungs-Phase für den Best App Ever-Award läuft bis Ende Dezember 2010. Entwickler können in einer der 32 Kategorien ihre Apps vorschlagen, Anwender können das natürlich auch. Der Award wird zum dritten Mal vom US-Portal 148Apps verliehen. Im vergangenen Jahr kamen über 300.000 Stimmen für knapp 2.000 Apps zusammen.

Anfang Januar 2011 werden die Finalisten präsentiert. In jeder Rubrik wird es zehn Apps geben, die dann wieder bis zum 26. Januar 2011 zur Abstimmung stehen. Die Gewinner erhalten ihren Award bei der MacWorld Expo Ende Januar in San Francisco überreicht.

Der Preis für die Beste deutsche iPhone App wird am 1. Dezember 2010 bei der iPhone DevCon in Köln übergeben.

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Apple lehnt iPhone-Fan-App ab – Jetzt mit Web-App

Von: Dirk Kunde, Donnerstag, 18. November 2010 15:44 Uhr

So das war´s erst mal. Aus und vorbei, vom iPhone-Fan gibt es keine App. Die Apple-Zulassungsprüfer teilen mir nach elf Tagen mit, dass sie meine App nicht reinlassen. Die Begründung ist einfach und einleuchtend: “We’ve completed the review of your app but cannot post this version to the App Store because the experience it provides is not sufficiently different from a web browsing experience, as it would be by incorporating native iOS functionality.” Vereinfacht gesagt: Wer nur die Inhalte seiner Webseite abbildet, ist einer App nicht wert. Sinnvoll und nachvollziehbar, denn in den Regeln heißt es: “Apps that are simply web clippings, content aggregators, or a collection of links, may be rejected“.

Doch dann frage ich mich, wie die vielen deutschen Medien-Apps in den Store gekommen sind. Die bieten auch keine anderen Texte, Bilder und Videos in ihren Applikation. Und so ein Mädchen nackig schütteln (Bild) kann ja nicht der Weisheit letzter iOS-Schluss sein. Nur am Rande: eine App mit kopierten Wikipedia-Texten mit Hitler-Bildern samt Hakenkreuz im App-Icon durch zu winken, zeigt auch nicht gerade von Konsistenz bei der App-Prüfung.

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App mit Hakenkreuz im deutschen Store

Von: Dirk Kunde, Mittwoch, 17. November 2010 12:50 Uhr

Apples Zulassungsregeln für den App Store sind etwas willkürlich, das ist bekannt. Bei der App Adolf Hitler SE hätten sie aber mal ruhig etwas genauer hinschauen dürfen. Die App nutzt ein Bild von Adolf Hitler sowie das Hakenkreuz. Das ist in Deutschland verboten. Einzige Hintertür: Die Abbildung ist erlaubt, “wenn sie der staatsbürgerlichen Aufklärung, der Abwehr verfassungswidriger Bestrebungen, der Kunst oder der Wissenschaft, der Forschung oder der Lehre, der Berichterstattung über Vorgänge des Zeitgeschehens oder der Geschichte oder ähnlichen Zwecken dient.

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Echtzeit Klub Berlin diskutiert über Apps

Von: Dirk Kunde, Freitag, 5. November 2010 17:51 Uhr

Apple hat mit dem iPhone und dem AppStore Standards gesetzt, doch die Plattform werde langfristig die Marktführerschaft verlieren, so das Fazit der Redner auf dem ersten Echtzeit Klub von deutsche-startups.de. Android sei die Plattform der Stunde, doch gleichzeitig kritisierten die Referenten im Berliner Frannz-Club die noch mangelnden Bezahlmöglichkeiten, die Segmentierung der App-Markets und die Komplexität der Smartphone-Vielfalt.

Neben Android sieht Benjamin Thym von checkitmobile (Barcoo, Woabi) Nokias Ovi-Store und Samsungs Bada im Kommen. „Bei Bada treffen viele Endgeräte auf einen noch schlecht gefüllten App-Laden“, so Thym. Im ersten Monats des Betriebssystems lag der Bada-Anteil bei checkitmobile bei rund 40 Prozent. Zum Vergleich: iOS bei 42 und Android bei 12 Prozent. „Doch Android wächst konstant“, sagt Thym. Für Windows Phone 7 werde sein Unternehmen mit den Scan- und Preisvergleich-Apps nicht entwickeln. Microsoft verweigere noch den Zugriff auf den Videostream der Kamera, den die Apps zum Scannen eines Barcodes nutzen.

Thym rät allen Entwicklern zu einer Multiplattformstrategie. Im Gespräch mit Journalisten sei das wichtig, nur wenn die App viele Menschen erreiche, sei sie interessant für große Medienmarken. So schön Nennungen in Medien jedoch seien, am Wirkungsvollsten ist immer noch eine gute Platzierung in den Top Listen der App-Stores. Um die zu erreichen, seinen die vier Bereiche Design, Tempo, Usability und Funktion für den App-Erfolg entscheidend, so Fabien Röhlinger von AndoridPit. Die Plattform liefert redaktionelle Berichte zu Android-Apps, arbeiet aber auch an Whitelabel-Lösungen für App-Markets. Insgesamt sei Android eine entwicklerlastige Plattform und daher sei das Design der Apps oft schwach. Da müssten Entwickler noch aufholen. Auch kann niemand für alle Android-Geräte auf dem Markt entwickeln. Daher sollten man sich auf seine Zielgruppe fokusieren und ermitteln, welche Smartphones dort vorwiegend genutzt werden und dann darauf hin optimieren.

Zweitmärkte für Android-Apps sieht Röhlinger noch unterbewertet. Alle bringen immer nur Google mit Android in Verbindung, doch in der Open Handset Alliance sei der Suchriese nur ein Mitglied. Lediglich Geräte, die bestimmte Hardware-Vorgaben erfüllen, erhalten Zugang zum Google-Market. Für alle anderen Tablets und Smartphones stehen immer noch so genannte Secondary Markets offen, die auch AndroidPit aufbaut.

Viele Märkte auf unterschiedlichen Plattformen machen das Leben der Entwickler nicht leichter. Darum hielt Karsten Wysk von MobileBits ein Pladoyer für Cross-Plattform-Entwicklerwerkzeuge. Sein Unternehmen mit rund 20 Mitarbeitern entwickelt Spiele für Smartphones, Rechner und Konsolen. Glücklich ist er vor allem über den Druck, der von Wettbewerbsbehöreden auf Apple ausgeübt wurde, als sie diese Werkzeuge für iOS verbieten wollten. Mit derartigen Entwicklerprogrammen werden die Spiele auf Microsofts .dot-Plattform entwickelt und mithilfe von Übersetzungswerkzeugen für Apples Objective C umgewandelt. Einer Entwicklung in Flash bzw. Silverlight erteilte Wysk eine Absage. „Das ist nicht mehr relevant“, so der Unternehmer, „HTML 5 und CSS 3 könnten es längst besser.“

Ein spannendes Beispiel für die Veränderungskraft von Apps zeigte Rodja Trappe von Hoccer. Das Berliner Unternehmen ist eine Ausgründung von art + com, die auf Objektinstallationen, Touchscreens und Multimediatische spezialisiert sind. Mit Hoccer lassen sich Daten kabellos von einem Gerät zum anderen übertragen. Die Anwendungsideen reichen von Fotos, die von iPhone zu iPad gewischt werden, Druckaufträge, die auf den Drucker geschüttelt werden und Visitenkarten, die ein Redner nach dem Vortrag in den Saal wirft. Dabei stellen die Geräte keine direkte Datenverbindung her, sondern gehen über das Internet, also einen Hoccer-Server. „Wir können diese vielen denkbaren Apps nicht alle entwickeln“, sagt Trappe. Darum konzentriert sich sein Team auf die Technik im Hintergrund und stellt mit Linccer-APIs Schnittstellen für andere Entwickler zur Verfügung, die wiederum eine drahtlose Datenübertragung für ihre Ideen verwenden können. Die Nutzung für Marketingzwecke wird kostenpflichtig sein, Open Source-Nutzung bleibt kostenlos, so Trappe. Wer demnächst auf eine Party geht, kann dann beispielsweise mit seinem Smartphone einen Song auf die Playlist schmeißen, aus der sich der DJ bedient.

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