App mit Hakenkreuz im deutschen Store

Von: Dirk Kunde, Mittwoch, 17. November 2010 12:50 Uhr

Apples Zulassungsregeln für den App Store sind etwas willkürlich, das ist bekannt. Bei der App Adolf Hitler SE hätten sie aber mal ruhig etwas genauer hinschauen dürfen. Die App nutzt ein Bild von Adolf Hitler sowie das Hakenkreuz. Das ist in Deutschland verboten. Einzige Hintertür: Die Abbildung ist erlaubt, “wenn sie der staatsbürgerlichen Aufklärung, der Abwehr verfassungswidriger Bestrebungen, der Kunst oder der Wissenschaft, der Forschung oder der Lehre, der Berichterstattung über Vorgänge des Zeitgeschehens oder der Geschichte oder ähnlichen Zwecken dient.

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Echtzeit Klub Berlin diskutiert über Apps

Von: Dirk Kunde, Freitag, 5. November 2010 17:51 Uhr

Apple hat mit dem iPhone und dem AppStore Standards gesetzt, doch die Plattform werde langfristig die Marktführerschaft verlieren, so das Fazit der Redner auf dem ersten Echtzeit Klub von deutsche-startups.de. Android sei die Plattform der Stunde, doch gleichzeitig kritisierten die Referenten im Berliner Frannz-Club die noch mangelnden Bezahlmöglichkeiten, die Segmentierung der App-Markets und die Komplexität der Smartphone-Vielfalt.

Neben Android sieht Benjamin Thym von checkitmobile (Barcoo, Woabi) Nokias Ovi-Store und Samsungs Bada im Kommen. „Bei Bada treffen viele Endgeräte auf einen noch schlecht gefüllten App-Laden“, so Thym. Im ersten Monats des Betriebssystems lag der Bada-Anteil bei checkitmobile bei rund 40 Prozent. Zum Vergleich: iOS bei 42 und Android bei 12 Prozent. „Doch Android wächst konstant“, sagt Thym. Für Windows Phone 7 werde sein Unternehmen mit den Scan- und Preisvergleich-Apps nicht entwickeln. Microsoft verweigere noch den Zugriff auf den Videostream der Kamera, den die Apps zum Scannen eines Barcodes nutzen.

Thym rät allen Entwicklern zu einer Multiplattformstrategie. Im Gespräch mit Journalisten sei das wichtig, nur wenn die App viele Menschen erreiche, sei sie interessant für große Medienmarken. So schön Nennungen in Medien jedoch seien, am Wirkungsvollsten ist immer noch eine gute Platzierung in den Top Listen der App-Stores. Um die zu erreichen, seinen die vier Bereiche Design, Tempo, Usability und Funktion für den App-Erfolg entscheidend, so Fabien Röhlinger von AndoridPit. Die Plattform liefert redaktionelle Berichte zu Android-Apps, arbeiet aber auch an Whitelabel-Lösungen für App-Markets. Insgesamt sei Android eine entwicklerlastige Plattform und daher sei das Design der Apps oft schwach. Da müssten Entwickler noch aufholen. Auch kann niemand für alle Android-Geräte auf dem Markt entwickeln. Daher sollten man sich auf seine Zielgruppe fokusieren und ermitteln, welche Smartphones dort vorwiegend genutzt werden und dann darauf hin optimieren.

Zweitmärkte für Android-Apps sieht Röhlinger noch unterbewertet. Alle bringen immer nur Google mit Android in Verbindung, doch in der Open Handset Alliance sei der Suchriese nur ein Mitglied. Lediglich Geräte, die bestimmte Hardware-Vorgaben erfüllen, erhalten Zugang zum Google-Market. Für alle anderen Tablets und Smartphones stehen immer noch so genannte Secondary Markets offen, die auch AndroidPit aufbaut.

Viele Märkte auf unterschiedlichen Plattformen machen das Leben der Entwickler nicht leichter. Darum hielt Karsten Wysk von MobileBits ein Pladoyer für Cross-Plattform-Entwicklerwerkzeuge. Sein Unternehmen mit rund 20 Mitarbeitern entwickelt Spiele für Smartphones, Rechner und Konsolen. Glücklich ist er vor allem über den Druck, der von Wettbewerbsbehöreden auf Apple ausgeübt wurde, als sie diese Werkzeuge für iOS verbieten wollten. Mit derartigen Entwicklerprogrammen werden die Spiele auf Microsofts .dot-Plattform entwickelt und mithilfe von Übersetzungswerkzeugen für Apples Objective C umgewandelt. Einer Entwicklung in Flash bzw. Silverlight erteilte Wysk eine Absage. „Das ist nicht mehr relevant“, so der Unternehmer, „HTML 5 und CSS 3 könnten es längst besser.“

Ein spannendes Beispiel für die Veränderungskraft von Apps zeigte Rodja Trappe von Hoccer. Das Berliner Unternehmen ist eine Ausgründung von art + com, die auf Objektinstallationen, Touchscreens und Multimediatische spezialisiert sind. Mit Hoccer lassen sich Daten kabellos von einem Gerät zum anderen übertragen. Die Anwendungsideen reichen von Fotos, die von iPhone zu iPad gewischt werden, Druckaufträge, die auf den Drucker geschüttelt werden und Visitenkarten, die ein Redner nach dem Vortrag in den Saal wirft. Dabei stellen die Geräte keine direkte Datenverbindung her, sondern gehen über das Internet, also einen Hoccer-Server. „Wir können diese vielen denkbaren Apps nicht alle entwickeln“, sagt Trappe. Darum konzentriert sich sein Team auf die Technik im Hintergrund und stellt mit Linccer-APIs Schnittstellen für andere Entwickler zur Verfügung, die wiederum eine drahtlose Datenübertragung für ihre Ideen verwenden können. Die Nutzung für Marketingzwecke wird kostenpflichtig sein, Open Source-Nutzung bleibt kostenlos, so Trappe. Wer demnächst auf eine Party geht, kann dann beispielsweise mit seinem Smartphone einen Song auf die Playlist schmeißen, aus der sich der DJ bedient.

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Back to the Mac – Jobs auf dem Rückzug?

Von: Dirk Kunde, Donnerstag, 21. Oktober 2010 12:00 Uhr

Eigentlich berichte ich hier nicht über iMac und MacBook Air. Doch die gestrige Veranstaltung in Apples Hauptquartier war bemerkenswert. It´s back to the Mac: Der Titel gab Rätsel auf, doch nun ist klar, was gemeint war. Es ist ein Kreislauf. Apple hat seit 2007, der iPhone-Einführung, viel gelernt über berühungsempflindliche Bildschirme, Fingergesten und Menüführung. Der AppStore hat einen Standard für die Mobilfunkbranche gesetzt und die Freigabe der Entwicklerwerkzeuge (SDK) für das Smarphone war die genialste Entscheidung in der Unternehmensgeschichte. Über eine Viertel Million Apps belegen dies. Die Erfahrung mit dem iPhone floß in die Entwicklung des iPads. Damit hat Apple dem Segment des Tablets einen Kick-Start verpasst. Nun fließen die Erfahrungen der beiden mobilen Geräte in das neue Betriebssystem Lion ein. Es wird einen AppStore auf den Rechnern geben und die Fingergesten auf dem Trackpad kennt der Nutzer bereits vom iOS. Steve Jobs nennt es: OS X meets iPad.

Steve macht Platz

Der Apple-Boss hielt sich auffallend zurück. Das Intro mit dem “Wir-sind-die-Größten-und-Besten” übernahm COO Tim Cook. Die Neuheiten bei iLife 11 durften die Produkt-Manager bzw. Entwickler vorstellen. Scott Forstall, Chef der iPhone-Software Abteilung, durfte zwar nicht auf die Bühne, wurde jedoch mehrfach im Publikum sitzend gezeigt. Der erste Face Time-Anruf vom Mac ging erstaunlicherweise nicht an Design-Guru Jonathan Ive, sondern an Marketingboss Phil Schiller. Der smarte Ive durfte erst später in einem Promo-Video das neue MacbookAir loben.

Früher gehörte die Bühne ganz allein Jobs. Nun darf spekuliert werden. Welcher der Herren ist der Kronprinz? Macht sich Jobs wirklich Gedanken über einen Nachfolger? Tim Cook hat den Laden bestens im Griff gehabt, als Jobs krankheitsbedingt ein halbes Jahr abwesend war. Schiller und Ive fehlt jedoch das Format eines visionären Firmenlenkers. Mein Tipp ist Forstall, Jobs scheint viel von ihm zu halten. Der 41-Jährige arbeitete bereits bei NeXt mit Jobs zusammen. 1997 kehrte Jobs zu Apple zurück, im gleichen Jahr kam Forstall nach Cupertino. Der Entwickler war maßgeblich an der Entwicklung von Mac OS X beteiligt. Heute verantwortet er als Senior Vice President of iPhone Software Engineering and Platform Experience das für Apple wichtige iOS – das Herz der mobilen Geräte.

Für Mac programmieren

Falls Steve den Staffelstab wirklich übergeben sollte, bekäme der Nachfolger einen perfekt laufenden Laden. Die gerade vermeldeten Umsatzzahlen sowie der Gewinn für das Geschäftsjahr 2010 waren hervorragend. Knapp 40 Millionen verkaufte iPhones und 13,7 Millionen Rechner. Das sind drei Mal so viele Computer wie im Jahr 2005. Der Erfolg von iPhone und iPad strahlt auch auf iMacs und Macbooks ab. Jeder fünfte verkaufte Rechner in den USA stammt von Apple. Das Unternehmen betreibt 318 eigene Läden in elf Ländern. Die meisten Produkte (57 Prozent) werden außerhalb der USA verkauft.

Mit diesem Erfolg wird es plötzlich für Entwickler attraktiv, für den Mac zu programmieren. Microsoft verkauft ab dem 26. Oktober 2010 seine Office 2011-Version. Erstmals kommt Outlook auf den Mac, das komplett in Cocoa entwickelt wurde. Autodesk, einer der führenden Anbieter für CAD-Software, wird seine Programme demnächst mactauglich machen. Weitere Branchen werden folgen. Spontan fallen mir die Hotellerie und die Steuerberatungs-Branche ein, die komplett in Windows-Hand sind. Sicher gibt es noch mehr, doch Anwender in diesen Branchen werden Mac-Software verlangen.

Darum ist es ein genialer Schachzug, den AppStore auf den Rechner zu bringen. Apple hat weltweit 600.000 registrierte Entwickler für Apps. Es kommen jeden Monat 30.000 weitere hinzu. Wer mit Apps auf dem iPhone oder iPad Geld verdient, kann das nun auch auf dem Rechner.

Face Time auf dem Mac

Ebenfalls genial ist die Veröffentlichung einer kostenlosen Beta-Version von Face Time für den Mac. Damit wird Videotelefonie am Rechner möglich. Während es weltweit 19 Millionen mobile Geräte mit Face Time (iPhones und iPod touch) gibt, nutzen 50 Millionen Anwender einen Mac-Rechner. Damit sollte endlich Schwung in die Anwendung kommen. Apple hatte bewusst die Technik als offenen Standard angelegt. Facebook, Skype oder andere Anbieter hätten Face Time schon längst integrieren können. Doch bislang blieb es erstaunlich ruhig um Apples-Videotelefonie.

Den Wettbewerb bei mobilen Betriebssystemen kann Apple nicht gegen Android gewinnen. Dazu nutzen zu viele Hersteller die Google-Software. Doch mit dem AppStore und FaceTime auf Computern hat Apple einen entscheidenden Schritt für Anwender, Entwickler und die eigene Zukunft getan.

Apropos Zukunft: Apple entdeckt die Social Networks. In iPhoto (Teil von iLife 11) kann man Bilder direkt zu flickr und Facebook hochladen, selbst die Kommentare der Freunde bei Facebook werden in iPhoto angezeigt. Auch iMovie bietet Optionen, Videos zu Facebook und YouTube hochzuladen. Die Apple-Begeisterung für Facebook ist auffällig und damit erhält die Spekulation, Jobs sei an Mark Zuckerbergs Netzwerk interessiert, neue Nahrung. Ausreichend Barreserven (51 Milliarden Dollar) für Übernahmen liegen in Apples Kasse.

Ruhe in Frieden: Festplatte und Maus

Wenn Neues kommt, muss Altes gehen. Apple beerdigt zwei langjährige Weggefährten: Die Maus und die Festplatte. Beim neuen MacBook Air setzt Apple auf Fingergesten zu Steuerung der Anwendungen. Da Programme mit OS X Lion wie auf einem iPhone oder iPad bedient werden, kann der Anwender Gesten mit bis zu vier Fingern einsetzen. Es gibt verschiedene Home-Bildschirme und Ordner, wie auf den mobilen Geräten. Auch die Menüleiste der Programme verschwindet, die Anwendungen werden im Vollbildmodus angezeigt – eben wie beim iPhone. Neue Programme installiert man über den AppStore.

Gespeichert werden Software und Daten in einem Flash-Speicher. Die konventionelle Festplatte mit rotierenden Speicherscheiben und Schreibarm hat ausgedient. Die Vorteile liegen auf der Hand: die Speicherchips sind kleiner und leichter. Sie brauchen keinen Lüfter. Sie sind robuster für den mobilen Einsatz. Der Rechner ist sofort betriebsbereit und sie schreiben Daten doppelt so schnell in ihren Speicher wie herkömmliche Festplatten.

Annäherung

Mit dem iPad wurde das iPhone größer, mit dem neuen MacBook Air wird der Laptop kleiner. Wer noch etwas zum Aufklappen und mit Tastatur möchte, bekommt mit dem gerade mal ein Kilogramm schweren und 1,7 Zentimeter dicken (an der dicksten Stelle) Laptop ein mobiles Arbeitsgerät. Mit dem Verzicht auf ein DVD-Laufwerk und dem Wechsel auf Flash-Speicher (64 bis 256 GB) setzt Apple neue Maßstäbe in der Branche.

Würde Jobs jetzt abdanken und einen Nachfolger benennen, würde er unsterblich werden – zumindest in der Firmen-Chronik. Er hat mit dem iPhone der Mobilfunkbranche gezeigt, wo der “Hammer hängt”. Das Geschäft mit den Rechnern läuft mehr als nur ordentlich und mit Apple TV zeigt er gerade, wie die Zukunft im Wohnzimmer aussieht. Eigentlich wäre es ein perfekter Zeitpunkt für den Rücktritt.

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Monster Dash

Von: Gerrit Maschek, Freitag, 3. September 2010 8:00 Uhr

8-bit Comic-Grafik, Zombies und viel Spielspaß, dass ist die Grundformel für ein neues “Jump and Run” Spiel für das iPhone. Die Entwicklerfirma Halfbrick hat es geschafft ,liebevolle Grafik und gutes Gameplay in Monster Dash zu verbinden. Zum Spiel selbst ist zu sagen, dass man einen Helden steuert, der am Bildschirm von links nach rechts läuft und währenddessen immer wieder mit Hürden zu kämpfen hat. Man hat zwei Möglichkeiten, diese Hürden zu bewältigen. Zum Einen hat man die Möglichkeit zu springen, um Schluchten zu überspringen und zum Anderen besitzt man eine Waffe, mit der man schießen kann. Die Waffe braucht man vor allem, um die auf dem Weg befindlichen Zombies ein für alle Mal los zu werden. Das Ziel des Spiels ist es, möglichst weit zu laufen. Es gibt verschiedene Welten, in die man zufällig hineinkommt sowie ein online Highscore-System, welches über das auf der iOS-Plattform recht verbreitete OpenFeint läuft.

Das Spiel ist für alle Retro- sowie Jump and Run- (Super Mario) Fans eine echte Empfehlung und mit 0,79 Euro sehr preiswert.

Meine Wertung

Vier von Vier iPhones

Preis: 0,79 €; Größe: 16 MB

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Abo-Fallen in App-Werbung auf dem iPhone

Von: Dirk Kunde, Dienstag, 17. August 2010 10:03 Uhr

Hinter Werbebannern in Apps können sich Abo-Fallen verbergen. Frank Pohl* aus Köln schildert mir seinen Fall: Im Juli tauchen auf seiner Telekom-Rechnung für das iPhone 11,97 Euro auf, die er sich nicht erklären kann. Hinter der Summe steht lediglich “Leistungen Ericsson IPX”

Per Mail und Einschreiben bittet er bei dem Unternehmen mit Sitz in Stockholm um Auskunft, wofür diese Summe eingezogen wurde. Der Helpdesk von Ericsson IPX schreibt zunächst per SMS, man sei nicht zuständig. Später kommt ein Brief, in dem auf das Unternehmen Cellfish Media verwiesen wird. Dieses Unternehmen hat seinen Sitz in Frankreich. Allerdings bekommt Pohl eine deutsche Mailadresse genannt, über die er nachfragt. Aber auch Cellfish ist nur Mittelsmann und nicht für die Gebühr verantwortlich. In der Mail heisst es:

Hierbei handelt es sich um einen Dienst der Firma MyDoo GmbH, welche mobile Entertainment Produkte anbietet. Diese Produkte werden über Werbeeinblendungen in unterschiedlichsten iPhone Apps angepriesen. Dort werden Klingeltöne, Videos und Bilder zu einem wöchentlichen Preis von 3,99 EUR angeboten. Jede Woche erhalten Sie eine bestimmte für das jeweilige Abo entsprechende Menge an Guthaben, welches Sie dann über das kko Mobile Portal nutzen können.

“Ich habe nie ein Abo abgeschlossen”, sagt Frank Pohl zu iPhone-Fan. Seine Erklärung: Mit einem Fingertipp auf eine Anzeige bzw. ein Bild kam der Abo-Vertrag zustande, ohne dass ihm dies angezeigt wurde. In welcher App die Werbung platziert war, kann er nicht mehr nachvollziehen. Das taucht auch in keinem der diversen Schriftstücke auf.

Nach Auffassung von MyDoo kommt mit dem Antippen des Banners bereits ein Abo-Vertrag zustande. Dieses Vorgehen ist sicherlich anfechtbar, doch das Geld ist erstmal weg. Etlichen Betroffenen dürfte auf dem Recherche-Weg die Puste ausgehen. Ganz bewusst verläuft das Inkasso über mehrere Unternehmen, die in unterschiedlichen Ländern sitzen.

Pohl hat über die Telekom-Hotline seinen iPhone-Vertrag für Mehrwertdienste (Value Added Services) der Kategorien Entertainment, Business und Erotik sperren lassen. Die Telekom kann wahlweise eigene Mehrwertdienste oder die Dreier-Kombi fremder Dienste blockieren. Wer die Abo-Fallen definitiv umgehen will, dem bleibt nur ein Ausweg: Auf keinen Banner mehr tippen.

Nachtrag 26. August 2010: Per Mail berichtet mir Justin V., dass auch er unwissend in ein Falle getappt ist. Immerhin hat er über seinen Provider 02 erfahren, dass es sich um ein Abo von Tuneclub.de. handelt. Immerhin knapp 32 Euro waren für zwei Monate futsch, bevor er den ungewollten Dienst kündigen konnte.

* Name geändert

Nutzer berichten auch von anderen Abzock-Methoden bei In-App-Käufen. Bei diesem Spiel eines chinesischen Anbieters kostet ein In-App-Kauf bis zu 80 Euro. Wobei Anwender davon berichten, dass diese Summe abgezogen wurde, ohne eine Installation der In-App-Käufe.

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Das iPad als zweiten Monitor nutzen

Von: Dirk Kunde, Montag, 26. Juli 2010 9:01 Uhr

Aus der Rubrik: “Teure Gadgets, sinnvoll eingesetzt”, präsentiere ich heute: Maxi Vista. Mit der App macht man das iPad zum zweiten Monitor am Rechner. Klar, gibt es größere externe Monitore für weniger Geld, aber das macht doch weniger Spaß.

Also, Schritt 1: Die App auf dem iPad installieren.

Schritt 2: Den Grafiktreiber von Maxi Vista für Windows XP/Vista oder Windows 7 auf den Rechner herunterladen und installieren. Keine Angst, es ruckelt etwas, das ist normal. Freigabe für die Firewall bestätigen und den Rechner neu starten.

Schritt 3: App aktivieren, der PC erkennt per WLAN das iPad. Jetzt muss man dem Rechner nur noch sagen, ob das iPad links, rechts, über oder unter dem ersten Monitor steht, damit die Maus sich in die richtige Richtung bewegt.

Fertig: Nun kann man ein beliebiges Fenster vom Hauptrechner auf das iPad schieben. Somit hat man bei der Arbeit mehr im Blick. Das iPad lässt sich im Hoch- oder Querformat nutzen.

Als zweiter Monitor oder als Fernbedienung für den Rechner per Team Viewer, wandelt sich Apples Tablet vom Entertainment-Gerät zum nützlichen (aber kostspieligen) Zubehör.

Meine Wertung
Vier von fünf iPhones

Preis: 7,99 Euro; Größe: 0,2 MB

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Betrüger knackt iTunes-Konten

Von: Dirk Kunde, Mittwoch, 7. Juli 2010 16:41 Uhr

Bei der ganzen Diskussion um den Betrug des App-Entwicklers Thuat Nguyen, fragt man sich: Wie hat er´s gemacht? Nun wird klar, dass der Betrüger Zugangsdaten zu rund 400 iTunes-Konten besaß.

Wie er an Benutzernamen und Passwort gekommen ist, verrät Apple bislang nicht. Doch bei einer derart hohen Zahl Nutzerkonten, bleiben nur der Hack eines Servers oder Phising-Seiten. Mit den Zugängen begab sich Nguyen am vergangenen Wochenende auf Einkaufstour im AppStore. Dabei kauft er vor allem seine eigenen Apps in der Kategorie Bücher, das meiste waren wohl Comics. Durch die Einkäufe sprangen 42 seiner Apps in die Top 50 Charts, was ihm weitere Käufe bescherte.

Apple empfiehlt allen Nutzern, ihre Kontoübersicht in iTunes auf Unregelmäßigkeiten hin zu kontrollieren, gegebenenfalls das Passwort zu ändern sowie die Kreditkartenabrechnung zu überprüfen. Mittlerweile sind die Apps von Thuat Nguyen gelöscht und sein Entwickler-Konto gesperrt.


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iOS 4: Die große App-Update-Welle

Von: Dirk Kunde, Mittwoch, 23. Juni 2010 11:57 Uhr

Die ersten Nutzer von iOS 4 dürften enttäuscht sein: Multitasking funktioniert gar nicht. Die Radio-App hört auf zu spielen, wenn sie in den Hintergrund geht und mit der Navigation funktioniert es auch nicht richtig.

Die Erklärung ist einfach: Die App-Entwickler müssen ihre Programme erst auf iOS 4 anpassen. Daher rollt in den nächsten Tagen auf alle Nutzer eine große App-Update-Welle zu.

Apples Multitasking ist kein echter “Mehrfachbetrieb”. Würden tatsächlich mehrere Apps zeitgleich mit all ihren Funktionen laufen, wäre die Batterie in wenigen Minuten leer – das alte Problem. Apple hat sich für eine eigene Lösung entschieden. Die Entwickler können für ihre Apps zwischen sieben Schnittstellen (APIs) wählen, die ein abgespecktes Multitasking ihrer Programme erlauben:

  • Audio: Das Programm von Webradios wie Radio.de oder Diensten wie last.fm läuft im Hintergrund weiter.
  • Voice over IP: Internettelefonie-Dienste wie Skype oder Sipgate können Anrufe auf das iPhone durchstellen, auch wenn die App im Hintergrund liegt.
  • Background Location: Eine Navigations-App kann auch im Hintergrund GPS-Daten nutzen und die Route weiter berechnen.
  • Push Notifications: Nachrichten erhalten, selbst wenn die App nicht aktiviert ist.
  • Lokale Benachrichtigungen: Bislang liefen alle Push-Meldungen über einen Apple-Server. Nun können Apps auch dem Hintergrund eine Nachricht auf das Display zaubern. Beispielsweise eine Erinnerung für eine Radio- oder Fernsehsendung: Heute, 20:30 Uhr Deutschland : Ghana.
  • Task Completion: Die App bearbeitet eine Aufgabe im Hintergrund zu Ende. Das ist vor allem praktisch, wenn Daten hochgeladen werden. Der Nutzer muss nicht warten, bis alle Fotos oder Videos zu irgendwelchen Online-Plattformen übertragen sind.
  • Fast App Switching: Die App “friert” den aktuellen Zustand ein und wechselt in den Hintergrund. Das ist vor allem für Spiele eine nützliche Funktion.

Update 25. Juni 2010: Apple hat im App Store einen eigenen Bereich für bereits aktualisierte Apps eingerichtet. In dieser iOS 4-Rubrik stehen allerdings aktuell gerade mal 17 Apps.

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Warum kann ich manche Apps auf dem iPad nicht installieren?

Von: Dirk Kunde, Mittwoch, 16. Juni 2010 10:52 Uhr

Ich habe es schon mal erwähnt, aber ich kann manche Apps auf dem iPad einfach nicht installieren. Es bleibt mir schleierhaft, vielleicht kann ja jemand helfen.

Bei einigen Apps bleibt die Fläche “Gratis” oder mit dem Preis einfach Helllgrau. Ich kann sie nicht antippen bzw. es passiert einfach nichts beim Antippen. Das sind Apps aus dem deutschen Store, die ich auch noch nicht auf meinem iPhone habe. Jüngste Beispiele sind Pizza.de und Pizza Max – Fussball ist einfach nichts ohne die belegten Teigscheiben …

Egal, ob ich mit meiner Kennung im AppStore eingeloggt bin oder nicht, sie bleiben einfach hellgrau. Weiß jemand Rat?

Update 30.6.2010: Das Problem den nicht ladbaren Apps konnte ich mit einem kompletten Reset und Neuinstallation aller Apps beheben.

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Spiele-Tester gesucht

Von: Dirk Kunde, Dienstag, 15. Juni 2010 15:42 Uhr

Das Berliner Unternehmen the binary family sucht wieder Tester für ihr neue App Summer Solitaire. Generell werden App-Tester für Anwendungen auf dem iPhone, iPad und iPod touch gesucht.

Die Apps gibt es natürlich kostenlos. Nach dem Ausprobieren müssen die Tester einige Fragen beantworten, die Mühe wird mit zwei Euro belohnt. Wer Lust hat, schon früh neue Apps auszuprobieren, meldet sich hier an.

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