Another Englishman in Cupertino – Chef für die Läden gefunden

Von: Dirk Kunde, Dienstag, 31. Januar 2012 11:30 Uhr

Jonathan Ive ist nicht länger der einzige Brite in Apples Führungsgremium. Mit John Browett kommt Zuwachs aus Großbritannien für die Sparte der eigenen Läden.

Ron Johnson hat die 361 Apple Stores in elf Ländern aufgebaut und geleitet, bevor er sich im November 2011 in Richtung Chefsessel von JC Penney verabschiedete.

Die Suche nach einem Nachfolger hat lange gedauert. Johnson hatte seinen Weggang bereits im Juni 2011 angekündigt. Anfang April 2012 tritt Browett den neuen Job in Cupertino an. Er kommt von Dixon, wo er seit 2007 die CEO-Position bekleidete. Davor war er für das Handelsunternehmen Tesco tätig. Begonnen hatte er seine berufliche Laufbahn als Berater bei der Boston Consulting Group.

Gut dass Browett für die Apple Stores verantwortlich ist, die Webseite von Dixons ist nicht gerade eine hilfreiche Bewerbungsunterlage für einen Job bei Apple.

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Apple eröffnet seinen fünften Laden in New York in einem Bahnhof

Von: Dirk Kunde, Dienstag, 13. Dezember 2011 18:10 Uhr

Fliegt noch jemand zum Weihnachts-Einkauf nach New York? Dann gibt es eine neue Attraktion.

Apple hat am vergangenen Wochenende seinen Laden in der Grand Central Station eröffnet. Es ist der fünfte Laden von Apple in Manhattan – mitten in einem Bahnhof. Doch für die tausenden Pendler ist es der wichtigste Verkehrsknotenpunkt auf der Insel. Oben auf den Balkonen, mit Blick in die Haupthalle, befindet sich der Elektro-Laden. Die Einrichtung ist wie überall: aufgeräumt mit hellen Holztischen, auf denen die Produkte stehen.

Dafür sind die Dimensionen beachtlich: 2.100 Quadratmeter Fläche, 315 Verkäufer, zwei Genius-Bars, eine Abholstation für Einkäufe aus dem Online-Shop, Einrichtungs-Räume, in denen iPads und iPhones mit dem Kunden konfiguriert werden sowie ein Angebot für 15 Minuten-Workshops zur Einweisung eiliger Kunden in Apple-Produkte. Der Laden richtet sich nach den Stoßzeiten im Bahnhof: Los geht es morgens um 7 Uhr. Schluß ist um 21 Uhr, am Wochenende sind es ein paar Stunden weniger.

Unglaublich, aber es gibt jemanden, der nur über die Apple Stores schreibt, das Foto oben ist aus dem flickr-Stream von ifostore.


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Mehr als eine Million iPhone 4S-Vorbestellungen in 24 Stunden

Von: Dirk Kunde, Montag, 10. Oktober 2011 16:39 Uhr

Trotz vielfach geäußerter Kritik in Medien und Blogs über die Ausstattung des iPhone 4S, verzeichnet Apple die erfolgreichste Vorbestellung aller iPhone-Modelle. Während das iPhone 4 rund 600.000 Mal am ersten Tag vorbestellt wurde, schafft es das iPhone 4S auf über eine Million Vorbestellungen in den ersten 24 Stunden.

„Wir sind schier überwältigt von der unglaublichen Kundennachfrage,“ sagt Philip Schiller, Senior Vice President Worldwide Product Marketing von Apple. „Die Vorbestellungen am ersten Tag sind die meisten, die je nach einer Ankündigung eines neuen Produkts von Apple eingegangen sind und wir sind begeistert, dass die Kunden iPhone 4S genauso lieben wie wir.“

iPhone 4S wird in allen sieben Apple-Stores in Deutschland am Freitag, 14. Oktober 2011 ab 8 Uhr morgens erhältlich sein. Jedem Kunden, der ein iPhone 4S in einem Apple-Store erwirbt, kann sich von einem Verkäufer das Smartphone individuell einrichten lassen. iPhone 4S wird in Schwarz und Weiß als 16GB- (629 Euro), 32GB- (739 Euro) und 64 GB-Modell (849 Euro) verfügbar sein.

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Apple beschert Bäcker Sonderkonjunktur

Von: Holger Iburg, Samstag, 17. September 2011 20:54 Uhr

Hier friert niemand hungrig im Wind. Der Backstand, 20 Meter von den hell erleuchteten meterhohen Fenstern des neuen Apple-Stores am feinen Hamburger Jungfernstieg 12 verzeichnet in den frühen Morgenstunden des heutigen Samstag eine Sonderkonjunktur. Es ist 6:45 Uhr, und immer wieder versorgen sich die Wartenden mit dampfendem Kaffee oder frisch belegten Brötchen.

Die erste Gruppe der Jünger vor dem Apfelladen harrt nach eigenen Angaben bereits seit 17 Uhr des gestrigen Nachmittags hier aus. Sie hoffen auf gelbe Karten, Gutscheine und das T-Shirt. Ungefähr hundert Menschen stehen schon in der Schlange. Minütlich kommen mehr hinzu. Sie reihen sich hintereinander auf. Eingezäunt von Stahlgattern, die sonst vielleicht bei Anti-AKW-Demonstrationen eingesetzt werden, und schon skeptisch beäugt vom Wachpersonal. Es müssen über 100 Ordner sein, die Mehrzahl wohl Männer. Jeder von ihnen trägt über der Uniform noch eine nummerierte Schutzweste. 167 ist die höchste Zahl, die ich sehe.

Die Apple-Kathedrale ist bereits hell erleuchtet. Putzmaschinen wienern noch ein letztes Mal die Böden. Alles ist sauber, nein: klinisch rein. Auf Reihen weißer Tische warten 11“ MacBook Air auf ihre Bediener. Um 10 Uhr öffnet der neue Store. Bis dahin wird die Sonderkonjunktur des Bäckers noch andauern.


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Moin, Moin: zweiter Apple-Store in Hamburg

Von: Dirk Kunde, Montag, 12. September 2011 9:15 Uhr

Noch sind die Fenster verklebt, rote Folie mit einem großen Moin, Moin grüßt die Passanten am Hamburger Jungfernstieg. Aber die schwarze Holzwand, die Witzbolde einst mit einem Windows-Logo versahen, ist bereits verschwunden.

Als Eröffnungstermin für den größten Apple-Store in Deutschland wird Samstag, der 17. September gehandelt. Die norddeutsche Metropole muss viele Apple-Fans haben, denn nach dem Laden im Alstertal-Einkaufszentrum ist es bereits der zweite Apple-Store in der Stadt.

Und die Hauptstadt wartet immer noch auf ihren ersten Apple-Store …

Nachtrag 9:59 Uhr: Kaum schreibt drüber, kommt schon die Einladung zur Eröffnung: Der Apple Store öffnet tatsächlich am 17. September 2011 um 10 Uhr seine Pforten

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Apple-Store-Eröffnung in Waterloo – gleich um die Ecke von RIM

Von: Dirk Kunde, Montag, 15. August 2011 11:29 Uhr

Unfassbar diese Menschenmenge. Ehmac zeigt im Video die Eröffnung eines weiteren Apple-Stores in einer nordamerikanischen Mall. Es ist nur eine Ladeneröffnung, es gibt kein neuartiges Produkt, nichts, was es woanders nicht auch zu kaufen gäbe.

Ein Schmunzeln entlockt die Tatsache, dass es sich um den Ort Waterloo in Kanada handelt, dort befindet sich auch die Zentrale des Blackberry-Herstellers RIM. Der Autor fährt auf dem Weg ins Einkaufszentrum auch am RIM-Hauptquartier vorbei.


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Copy & Paste: Einen kompletten Apple Store

Von: Dirk Kunde, Donnerstag, 21. Juli 2011 17:31 Uhr

Natürlich liebt man auch in China Apple-Produkte. In einem Land mit einer aufstrebenden Mittelschicht ist das amerikanische Technologieunternehmen schwer angesagt. Sogar so angesagt, dass ein paar Schlauberger gleich das Ladenkonzept kopiert haben. Das machen sie so gut, dass selbst Amerikaner zwei Mal hinschauen müssen.

Die Bloggerin BirdAbroad, die für eine Gesundheitsorganisation arbeitet, entdeckte bei einem Spaziergang durch Kunming, die Hauptstadt der Provinz Yunnan, einen Apple Store. Die Amerikanerin traute ihren Augen nicht, denn laut Apple-Webseite gibt es in China nur vier Läden, zwei in Peking, zwei in Shanghai, keinen in Kunming.

Im Gespräch gaben sich die Angestellten jedoch überzeugt, für Apple zu arbeiten. Die glauben das wirklich, genau wie das Sicherheitspersonal, das sie am Fotografieren hindern wollte.

BirdAbroad und ihr Partner wurden dennoch skeptisch: Den Schriftzug „Apple Store“ hatten sie nie zuvor bei einem Apple-Laden gesehen, die Wände waren schlecht gestrichen und die Wendeltreppe in den oberen Stock schlecht verarbeitet. Eigentlich Dinge, auf die Apple bei der Einrichtung seiner Läden großen Wert legt. Außerdem standen auf den Umhängeschildern der Mitarbeiter keine Namen, sondern lediglich „Staff“.

BirdAbroad hält den Laden für eine gut gemachte Kopie. Kurz darauf entdeckten die beiden in der sieben Millionen Metropole noch zwei weitere Apple Stores.

Nachtrag: Die Nachrichtenagentur Reuters meldet, dass Vertreter der Stadt Kunming zwei der fünf Apple-Stores haben schließen lassen. Aber nicht wegen der Markenrechtsverletzung, sondern weil die Betreiber keine Gewerbelizenz besaßen.

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Einblick in das Trainings-Handbuch der Apple-Store-Verkäufer

Von: Dirk Kunde, Donnerstag, 16. Juni 2011 12:31 Uhr

Einen Tag nach dem der Abgang von Apples Vertriebschef bekannt wurde, zitierte das Wall Street Journal aus einem internen Trainings-Handbuch für die Mitarbeiter der weltweit 323 Apple Stores. Die sind alle weitestgehend identisch eingerichtet. Ebenso identisch soll das Einkaufserlebnis sein. Für die Mitarbeiter in T-Shirts, die alle Kunden Duzen, gelten dabei strenge Regeln.

Für die Verkäufer bedeutet APPLE:

  • Approach customers with a personalized warm welcome.
  • Probe politely to understand all the customer’s needs.
  • Present a solution for the customer to take home today
  • Listen for and resolve any issues or concerns
  • End with a fond farewell and an invitation to return.

Anders als bei anderen Unternehmen, haben die Mitarbeiter keine vorgegeben Verkaufsquoten, die erreicht werden müssen. Sie sollen dem Kunden vor allem helfen: “Your job is to understand all of your customers’ needs—some of which they may not even realize they have.“ Doch werden sie dazu angehalten, die Garantieverlängerungen Apple Care und den One-to-One Support bei Geschäftskunden zu verkaufen.

Auch für die Kommunikation mit dem Kunden gibt es klar Vorgaben: ”Listen and limit your responses to simple reassurances that you are doing so. ‘Uh-huh’ ‘I understand,’ etc.” Sehr sympathisch finde ich übrigens folgende Regel “Der Kunde wird bei der Aussprache nicht korrigiert“. Wenn jemand ständig von iTouches oder  iPhone 2 spricht, wird ihn der Verkäufer nicht verbessern.

Wie sind Eure Erfahrungen mit dem Verkaufspersonal in den Apple Stores?

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Apple verliert seinen Vertriebschef

Von: Dirk Kunde, Mittwoch, 15. Juni 2011 12:40 Uhr

Apple verliert seinen Senior Vice President of Retail, Ron Johnson, zum 1. November 2011 an die Kaufhauskette JCPenny. Der 52-jährige hat in dieser Funktion weltweit über 300 Läden für Apple eröffnet. Die eigenen Läden werden im Vertrieb immer wichtiger, vor allem in Europa und Asien, wo noch Nachholbedarf besteht. Rund 13 Prozent Umsatz entfallen auf die Apple-Stores.

Des Geldes wegen geht Johnson bestimmt nicht, er müsste nicht mehr arbeiten. In seiner Zeit bei Apple hat er Aktien und Optionen im Wert von über 400 Millionen Dollar verkauft. In seinem Depot liegen noch weitere Apple-Aktien.

Die Personalie im Top-Management von Apple schürt die Gerüchteküche um die Jobs-Nachfolge. Sollte eines Tages kein externer Kandidat Apple-Boss Steve Jobs beerben, blieben noch COO Tim Cook als auch iOS-Chef Scott Forstall. Cook (50) bleibt in der Öffentlichkeit bislang recht blass, betritt auch bei der jüngsten Eröffnungsrede zur Entwicklermesse WWDC nicht die Bühne. Ganz anders Forstall, der 41-jährige ist immer mit dabei. Da der Bereich iOS für Apple immer wichtiger wird und auch Impulse für die Weiterentwicklung von OS X Lion lieferte, dürfte an ihm kaum ein interner Kandidat vorbeikommen.

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Apple Flagship-Store in Berlin geplant

Von: Dirk Kunde, Montag, 30. Mai 2011 14:07 Uhr

Apple Deutschland dürfte toben. Eigentlich bleibt immer alles bis zur letzten Minute unter der Decke und dann schreibt ein Immobilienmakler auf seiner Webseite: “In Berlin betreuten wir das “Haus Wien“, direkt am Ku’damm, im Alleinauftrag. Ca. 5.000 m² Top-Retailflächen in bester Lage nahe Gedächt­nis­kirche wurden nun komplett als Flagship-Store an Apple vermietet.”

Wann allerdings der Apple Store in der Hauptstadt aufmachen könnte, bleibt unklar. Bislang gibt es fünf Apple Stores in Deutschland (Dresden, München, Frankfurt, Oberhausen und Hamburg. In der Hansestadt dürfte der sechste Laden bald in direkter Alsternähe aufmachen. Für den Standort am Jungfernstieg als auch für Augsburg wird auf der Apple-Jobseite Verkaufspersonal gesucht. Für Berlin fehlen die Stellenausschreibungen noch.

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Fünfter Apple-Store eröffnet in Dresden

Von: Dirk Kunde, Montag, 28. März 2011 15:33 Uhr

Der fünfte Apple-Store eröffnet am Donnerstag dieser Woche (31. März 2011) in der Altmarkt-Galerei in Dresden. Bisher existieren Läden in München, Oberhauasen, Frankfurt und Hamburg. In der norddeutschen Hansestadt könnte schon bald der zweite Laden aufmachen. Am Jungfernstieg in der Innenstadt verhüllt schwarzes Sperrholz das ehemalige Modehaus Beutin. Laut einem Artikel der Lokalzeitung heißt der neue Mieter: Apple.

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