Zum Valentinstag gibt es ein Buch vom iPhone-Fan

Von: Dirk Kunde, Dienstag, 14. Februar 2012 11:13 Uhr

Smartline iPhone 4S von Dirk Kunde aus dem Data Becker VerlagDer Grußkarten- und Blumenindustriekomplex möchte ja, dass wir heute unseren Liebsten etwas zukommen lassen. Gut, die Idee ist nett und so will ich mich dem nicht verschließen. Aber Blumen und kitischige Karten gibt es von mir nicht, (Vorsicht Schleimerei!) für meine Liebsten, Ihe lieben Leser, gibt es drei signierte Exemplar meines druckfrischen Buches Smartline: iPhone 4S: Das patente Handbuch für den schnelleren Durchblick (19,95 Euro).

Insbesonders für iPhone-Einsteiger ist das 256 Seiten umfassende Werk ein praktischer Helfer für Einkäufe, Mediennutzung, Reisen, Social Networks und die Frage nach sinnvollem Zubehör. Die praktischen Tipps sind durchgehend bebilderd und so erfährt der Leser, warum man Google Mail besser als Exchange Konto nutzt, wie man bei Mail-Weiterleitungen die farbigen Markierungen entfernt, wie man mit dem iPhone einen klassischen Brief frankiert und warum Google Maps die aktuellsten Verkehrsinformationen liefert.

Wer neugierig geworden ist, hinterlässt unter diesem Beitrag auf der Webseite einen Valentinstag-mäßigen Kommentar. Bei mehr als drei Kommentaren suche ich mir eine Glücks-Valentine, die für mich drei “Lieblinge” zieht. Gezogen wird bereits am Donnerstag (16.2.2012, 15 Uhr), bevor ich mich als Jecke in den närrischen Trubel stürze.

Nachtrag: Besten Dank für´s Mitmachen. Die drei Gewinner sind gezogen und benachrichtigt.

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Werbung in eigener Sache: Das ultimative Praxisbuch zum iPhone

Von: Dirk Kunde, Dienstag, 20. Dezember 2011 12:44 Uhr

Das ultimative Praxisbuch zum iPhone aus dem Data Becker VerlagZeit für eine Werbeeinblendung: Gemeinsam mit Timo Stoppacher habe ich im Data Becker Verlag Das ultimative Praxisbuch zum iPhone veröffentlicht. Ein Buch mit 767 Seiten – damit ist es sicherlich das umfangreichste deutschsprachige Werk zum Smartphone von Apple.

Ich will gar nicht lang beschreiben, was da drin steht, sondern auf die drei häufigsten Fragen eingehen, die ich immer wieder gestellt bekomme:

  • Warum braucht man für ein so intuitives Produkt ein Buch?

Im meinem Umfeld gibt es Menschen, die vier Jahre nach Einführung des iPhones noch immer ae statt ä schreiben. Ich habe einen Freund erstaunt, als ich ihm zeigte, wie man das iPhone komplett ausstellt und nicht nur in den Standby versetzt. Ich staune immer wieder über Menschen, die auch Monate nach der Anschaffung noch den Standard-Hintergrund haben und nicht über zwei Bildschirmseiten mit Apps hinausgekommen sind. Kurzbefehle nutzen, Kommata schneller setzen, Screenshots machen, mit Spotlight suchen und Mails eine individuelle Signatur verpassen sind weitere Beispiele. Das iPhone steckt voller Anwendungen, die kaum jemand in vollem Umfang ausfindig macht. Und dann sind da noch die vielen Apps: Welche App ist für meinen Zweck die Richtige? Gut zugegeben, Leute, die hier und bei anderen iPhone-Blogs lesen, werde ich kaum für ein Buch begeistern können.

  • Das ist doch bloß ein besseres Handbuch, warum sollte man es kaufen?

Wäre es ein solches, würde es wohl kaum Käufer finden – immerhin kostet es 29,95 Euro. Da es mittlerweile mein sechster Buchtitel zum iPhone ist, gibt es Erfarungswerte und kein Verlag produziert für die Halde. Somit haben wir Autoren schon darauf geachtet, dass viele Tipps und Tricks aus Anwendersicht vorgestellt werden. An der einen oder anderen Stelle mag es als Handbuch daherkommen, aber lest mal die Kommentare zur Anleitung wie man die SIM-Karte einlegt – das ist für Neulinge eine echte Hürde und ging mir bei meinem ersten iPhone nicht anders. Das Einlegen und Zurechtschneiden auf das Micro-Format ist natürlich auch Thema im Buch.

  • Warum kann man dazu so viel schreiben?

Der iPhone-Kosmos ist groß. Neben den Neuerungen von iOS 5 geht es um praktische Apps, nützliches und ausgefallenes Zubehör, den Jailbreak und die Lösung bei auftretenden Problemen (Stichwort: iPhone-Koma). Und schwupps…. hat man 767 Seiten zusammen.

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Atomkrieg gegen Android, Apple TV und Jobs OP-Ablehnung – die Biografie hat viel zu bieten

Von: Dirk Kunde, Samstag, 22. Oktober 2011 14:23 Uhr

Von wegen ein Hobby. Die Apple TV Box ist weit mehr, es waren die ersten Schritte auf dem Weg zu einem integrierten, einfach zu bedienenden Fernseher mit eingebauter Videothek. Zumindest in Steve Jobs Kopf war der Apple-Fernseher längst fertig, auch wenn er das bei Auftritten immer bestritt. “I’d like to create an integrated television set that is completely easy to use,” sagte Jobs seinem Biografen Walter Isaacson in einem der knapp 50 Interview-Sitzungen, “It would be seamlessly synced with all of your devices and with iCloud. It will have the simplest user interface you could imagine. I finally cracked it.”

Die Biografie Steve Jobs: A Biography erscheint am Montag im amerikanischen Buchhandel. Vorab spricht der Autor bei “60 Minutes” im US-Fernsehen (siehe Video). Nachdem bei Jobs Bauchspeicheldrüsen-Krebs diagnostiziert wurde, verweigerte er neun Monate lang eine Operation. “Ich wollte wirklich nicht, dass sie meinen Körper öffnen”, so Jobs.

Neben seiner Erkrankung und seiner familiärer Situation geht es in dem Buch natürlich vor allem um Apple. Richtig laut sei Jobs geworden, als es Android ging. “I’m willing to go thermonuclear war on this“, sagte Jobs in Bezug auf die Patentverfahren gegen Smartphone- und Tablet-Hersteller wie HTC, Samsung und andere. “Our lawsuit is saying, ‘Google you f***ing ripped off the iPhone, wholesale ripped us off. I will spend my last dying breath if I need to, and I will spend every penny of Apple’s $40 billion in the bank, to right this wrong. I’m going to destroy Android, because it’s a stolen product.

Ob die Behauptung stimmt oder nicht, wird schwer nachzuweisen sein. Vielleicht kann man in Jobs Situation nicht anders, als sich so den Erfolg eines Wettbewerbers zu erklären. Allerdings: Googles oberster Android-Chef, Andy Rubin, begann seine Karriere 1989 bei Apple.

Die Biografie dürfte für Apple-Freunde einiges Unbekanntes enthalten, meine Bestellung ist bereits raus.

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Erzähl mir Geschichten – die App für einen Buchladen

Von: Dirk Kunde, Mittwoch, 15. Juni 2011 16:22 Uhr

Auch für kleinere, regionale Einzelhändler lassen sich gute Beispiele für gelungene Apps finden. Ein Beispiel ist stories! die App des gleichnamigen Hamburger Buchladens. Mit Augmented Reality und über die Stadt verteilten Hinweisen macht stories! Lust auf´s Lesen.

Stories ist der Lieblingsbuchladen meiner Frau im Straßenbahnring im Hamburger Stadtteil Hoheluft-Ost. Die Ecke hat in den letzten Jahren enorm gewonnen, hier entstanden auf dem Gelände eines alten Straßenbahndepots teure Wohnungen und hippe Büros. RTL Nord ist schon länger dort, Werbe- und PR-Agenturen folgten. Der Buchladen differenziert sich durch individuelle Beratung und ausgefallene Events (z.B. stories! Abendbrot) vom Wettbewerb.

Ein weiterer Schritt ist die kostenlose App stories! unterwegs – Hamburg literarisch entdecken, die der Location-Based-Spezialist Ubilabs für den Buchladen gestrickt hat. Die Anwendung startet mit einer Straßenkarte auf der hunderte grüner Nadeln stecken. Hält man das iPhone hoch, schaltet sich die Kamera ein (Augmented Reality) und man sieht die grünen Punkte in seiner direkten Umgebung.

Hinter jeder Ortsmarkierung verbirgt sich ein Buchtipp: Jack Tylor fliegt raus, wird einem irischen Pub zugeordnet, Taxi Driver Wisdom einem Taxistand und die Auswanderergeschichte Von Irland nach Brooklyn den Landungsbrücken an der Elbe. Nicht immer sind die Zuordnungen auf den ersten Blick nachvollziehbar, aber es macht Spaß, so immer neue Buchtipps zu entdecken. Die Beschreibungen dazu sind keine kopierten Klappentexte, sondern Empfehlungen der stories!-Belegschaft. Jeder Text ist mit Namen und Foto des Verfassers versehen.

Interessante Buchtitel setzt der Nutzer mit einem Fingertipp auf die Merkliste. Beim nächsten stories!-Besuch ruft man die Liste im Laden auf und zeigt sie einem Verkäufer / einer Verkäuferin. Will man ein Buch haben, tippt man auf Kaufen und es geht eine Mail an stories!. Sind Kundennummer und Adresse hinterlegt, wird das Buch zur Abholung am Folgetag bereitgelegt.

Meine Wertung
5 von 5 iPhones in der iPhone Fan Wertung


Preis: Kostenlos, Größe: 3,9 MB

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Auf dem iPhone geschrieben: Evas Schlaf – ein erotischer Roman

Von: Dirk Kunde, Donnerstag, 9. Juni 2011 13:57 Uhr

Tim Sacher-Gold, Autor des erotischen Romans Evas Schlaf, schrieb mir, er habe den Text für das gesamte Buch auf dem iPhone getippt. Das konnte ich nicht glauben, denn ich kriege bereits ab vier vollständigen Sätzen die Krise beim Tippen. Da musste ich beim Autor per Mail nachfragen, denn in der gedruckten Version sind es immerhin 180 Buchseiten. Seine Antworten hat TSG natürlich auch auf dem iPhone geschrieben.

Wie kann man nur ein komplettes Buch auf dem iPhone tippen? Welche Hilfsmittel setzen Sie ein?
TSG: Ich schreibe meine Texte mit dem SmartWriter auf meinem iPhone einfach auf der virtuellen Tastatur. Meine erste kleine Geschichte hatte ich ins Programm Notizen getippt, aber schnell erkannt, dass das dann doch nicht so toll ist. Inzwischen habe ich meinen dritten Roman fertiggestellt, den ich jeweils Stück für Stück noch an dem Tag, an dem ich es geschrieben hatte, bei Facebook unter Palais Rochefort gepostet habe.
Ich tippe nach bald tausend Seiten Text auf dem iPhone genau so schnell, wie mir der Text, die Formulierung einfällt und somit ist es überhaupt kein Problem, dass die virtuelle Tastatur natürlich sehr klein ist im Display. Sehr hilfreich ist die Funktion im SmartWriter, die die Worte erkennt, vervollständigt und notfalls auch einfach heimlich korrigiert. So kommt auch beim schnellen Tippen, bei dem ich mich natürlich in fast jedem Wort verschreibe, ein nahezu fehlerfreier Text heraus (und ich muss nur aufpassen, dass der SmartWriter die Worte auch auf das inhaltlich richtige Wort korrigiert).

Zugute kommt mir sicher, dass ich schon immer ein sehr individuelles zwei, drei Fingersystem beim Schreiben auf der Tastatur hatte, mit dem ich durchaus schnell voran komme. So gab es für mich eigentlich keine Umstellung von der Tastatur, auf die ich eben schon immer recht eigenwillig eingehackt habe, zu dieser Tipperei auf dem iPhone.

Und um zuletzt die Frage zu beantworten, wie man einen so langen Text, wie einen Roman auf so einem kleinen Ding wie dem iPhone tippen kann? Man braucht Fleiß und Geduld und ein paar gute Ideen, egal, wie groß die Tastatur ist. Der Rest ist dann Übung!

Wie hoch ist der Anteil am Buch, der auf dem iPhone entstand?

TSG: Evas Schlaf ist mehr oder weniger komplett auf dem iPhone geschrieben. Die erste Fassung, d.h. die eigentlich kreative Arbeit findet auf dem iPhone statt. Die Korrekturen, die Überarbeitungen des Textes bis zur druckreifen Fassung sind dann allerdings auf dem PC gemacht worden. Da hilft dann ja eine ordentliche Textverarbeitung doch sehr viel weiter.

Wie unterscheidet sich das Arbeiten mit dem iPhone zum klassischen Tippen am Computer?

TSG: Für mich verändert das Schreiben auf dem iPhone den kreativen Prozess insofern das Schreiben selbst mobil wird, weil ich einfach unterwegs schreiben kann. Gottfried Benn (mit dem ich mich überhaupt nicht vergleichen will) hat z.B. seine Gedichte, die ja Weltliteratur sind, durchaus nicht in der Schreibstube ganz oben im Elfenbeinturm geschrieben, sondern in der Eckkneipe, die nahe seiner Arztpraxis lag, in seiner Mittagspause.

Wenn ich zuhause vor dem Mac sitze, erschlägt mich mein literarischer Anspruch eher, verschüchtert mich das leere, weiße Blatt im Monitor vor mir, das gefüllt sein will. Mit dem iPhone in der Hand, Kopfhörern mit guter Musik in den Ohren und vielleicht einer schönen Frau mir gegenüber in der U-Bahn, fällt mir das Schreiben einfach sehr leicht …

Wie nutzen Sie das iPhone zur Ideensammlung?

TSG: Die Ideen zu den Geschichten oder Büchern fallen mir eher einfach in anderen Kontexten zu. Es gibt jeweils eine Grundidee für eine Story und dann schreibe ich einfach drauflos. Extrem hilfreich ist natürlich, dass ich auch in der U-Bahn, wenn ich eine Information brauche, via Google oder über die App Articles auf z.B. Wikipedia Zugriff habe und bestimmte Fakten nachprüfen kann.

Lesen Sie selber eBooks auf dem iPhone / iPad? Wie ist die Umstellung?

TSG: So verliebt ich auch in mein iPhone bin, so mag ich doch eines noch wesentlich lieber: Dicke, schwere, gebundene Bücher. Ich lese inzwischen fast keine Zeitung mehr auf Papier, aber Bücher ganz oldschool nur in gedruckter Form.

Wie kamen Sie auf das Genre Erotikroman?

TSG: Für mich ist der Erotikroman, ähnlich wie Fantasie oder SciFi ein Genre, in dem auf die je genrespezifische Art noch die ganz großen Themen des Menschen verarbeitet werden können. Liebe, Lust, die Sehnsucht in einer Gemeinschaft aufzugehen, der Exzess, der ja z.B. gesellschaftlich immer mehr verschwindet, da Drogen und nach dem Ende des Rauchens auch das Ende des Saufens bevorsteht. So ist der Erotikroman eine Form, Sehnsüchte zu formulieren, Defizite zu benennen, falls da nicht nur mehr oder weniger mechanische Vorgänge in stereotypen Bilden abgehandelt werden.

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Kinderbuch “Drei kleine Schweinchen” auf dem iPad

Von: Dirk Kunde, Montag, 30. Mai 2011 9:13 Uhr

Der Hamburger Carlsen-Verlag bringt nach Pixi-Büchern weitere Kindertitel auf das Tablet. 3 Schweinchen iPad ist ein gutes Buch für Leseanfänger. Sie können die kurzen Texte selber lesen, sich vorlesen lassen und spielerisch die Geschichte entdecken.

Zum App-Test habe ich mir Hilfe geholt. Nina (8), Expertin bei Kinderbüchern, hat mitgelesen und mitgespielt. Ihr Urteil ist eindeutig: Daumen hoch. Ihre Kritik steht weiter unten.

Die Geschichte der drei kleinen Schweinchen kennt man. Sie ziehen in die weite Welt und müssen sich vor dem bösen Wolf in acht nehmen. Das digitale Kinderbuch kann man in drei Modi nutzen: ”Lesen und spielen”, “Lies mir vor!” und “Ich will selber lesen”.

In den schön gezeichneten Szenen gibt es viel zu entdecken. Man kann die Figuren springen und Salto machen lassen. Ein Hase hat sich in einigen Bildern versteckt. Den Liegerwagen des Wolfs kann man bremsen und auf die Hupe drücken. Da muss man einfach mal ausprobieren, was so alles geht. Ein Fingertipp auf den blauen Punkt, lässt die Figuren ihren Text anzeigen / sprechen. Den Schweinchen kann man bei ihrem Hausbau im Wald helfen, genauso wie dem Wolf, der die Häuser umpusten möchte. Der Spieler kann mitpusten, damit es schneller geht.

Aber der tollste Effekt, den Carlsen 3D nennt, ist die Veränderung der Perspektive, wenn man das iPad bewegt. Zusammen mit der Hintergrundmusik, den animierten Figuren, dem gesprochenen Text und den Spiel-Modi zeigt der Verlag, wie ein modernes Kinderbuch aussieht. Das gibt die volle iPhone-Punktzahl.

Meine Wertung
5 von 5 iPhones in der iPhone Fan Wertung


Preis: 5,99 Euro, Größe: 138,0 MB

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Buchvorstellung: Die große iPhone-Bibel

Von: Dirk Kunde, Dienstag, 17. Mai 2011 13:02 Uhr

In eigener Sache: Die große iPhone Bibel aus der Feder von Timo Stoppacher und mir ist erschienen. Natürlich ist es ein wenig Gotteslästerung das Werk “Bibel” zu nennen, aber in dem 480 Seiten starken, fast 900 Gramm schweren Buch ist wirklich alles rund um das iPhone 4 enthalten. Rund um heißt: ein großes iTunes-Kapitel, Zubehör und Webseiten-Tipps für iPhone-Nutzer.

Die erste Frage lautet in der Regel: Wozu braucht man ein Buch zum iPhone, das ist doch selbsterklärend? Stimmt, aber auch so umfangreich, dass kaum einer alle Kniffe und Tricks kennt. Das Buch konzentriert sich daher auf praktische Lösungen für den Anwenderalltag:

  • GSM-Codes, die festlegen, nach wie vielen Sekunden die Voicebox rangeht.
  • Wie man vom Schreibtisch aufsteht und die geöffneten Tabs des Browsers 1:1 mitnimmt, um auf dem iPhone weiter zu lesen.
  • Welcher Browser doch mit Flash-Videos klarkommt.
  • Warum man Google Mail als Exchange-Konto einrichten sollte.
  • Wie man eine Mail-Signatur mit HTML-Elementen gestaltet.
  • Wie Panoramafotos entstehen.

Natürlich geht es auch um das Zusammenspiel von Datendiensten wie MobileMe und der Dropbox mit dem Smartphone. Bloggen vom iPhone und VPN-Zugänge einrichten, um Pandora oder Hulu nutzen zu können. Der Einsatz im Ausland ist auch ein Kapitel wert: Schließlich gibt es da diverse Möglichkeiten von Datentarifen der deutschen Provider bis zu ausländischen Prepaid-Karten im Gerät oder in UMTS-Routern (MiFi-Box).

Die Aufzählung könnte noch munter weitergehen. Aber fünf Leser(innen) können den Praxistest machen. Data Becker und der iPhone-Fan verlosen fünf Mal “Die große iPhone-Bibel” (29,95 Euro).

Was man dazu tun muss? Einfach den Link zu diesem Beitrag twittern oder bei Facebook teilen. Wer in seinen Tweet “via @iPhone_fan“ einfügt, nimmt automatisch an der Ziehung teil, bei Facebook-Einträgen brauche ich einen Mail-Hinweis  oder auf der Facebook-Fanseite.

Das Gewinnspiel läuft bis Montag, 23. Mai 2011, dann zieht die Glücksfee fünf Gewinner.

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Erste offizielle Steve Jobs Biographie erscheint 2012

Von: Dirk Kunde, Montag, 11. April 2011 9:45 Uhr

Bücher über Steve Jobs gibt es viele. Doch bislang fehlt eine offizielle Biographie, die über den Segen und die Mithilfe des Unternehmenslenkers verfügt. Das ändert sich Anfang 2012, dann bringt der Verlag Simon & Schuster das Buch “iSteve: The Book of Jobs” auf den amerikanischen Markt. Der erste Teil des Titels ist natürlich eine Anspielung auf die Apple-Produkte. Der Zweite bezieht sich auf den englischen Namen des “Buch Hiobs” in der Bibel.

Der Autor, Walter Isaacson, arbeitet laut Verlag bereits seit 2009 an dem Werk. Er sprach mit Jobs, seinen Angehörigen, Weggefährten, Kollegen und Wettbewerbern. Isaacon war als Medienmanager beim Nachrichtensender CNN und dem Time Magazin tätig. Er hat bereits Biographien über Albert Einstein, Benjamin Franklin und Henry Kissinger geschrieben.

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Buchtipp: iPhone und iPad im Berufsalltag

Von: Dirk Kunde, Donnerstag, 31. März 2011 15:51 Uhr

Nicht nur für Spiele, Furzgeräusche und das abendliche TV Progamm sind iPhone und iPad tolle Helfer. Man kann die Dinger auch als nützliche Begleiter im Geschäftsalltag einsetzen. Ärzte betrachten auf dem iPad Röntgenbilder, Restaurants nutzen es als Tageskarte, Hotels zum Check-In und Fluglinien als Unterhaltungs-Kiosk. Die Möglichkeiten für eine professionelle Nutzung sind vielfältig und darum möchte Apple auch die Büros erobern.

Der verschlüsselte Zugang zu Unternehmensnetzwerken (SSL VPN), MS Exchange-Konten, Druckfunktion sowie die kabellose Verteilung von Apps zielt auf Unternehmenskunden. Und es zeigt Wirkung: In den USA nutzen bereits 85 Prozent der Fortune 500-Unternehmen das iPhone, beim iPad sind es 65 Prozent, obwohl das Tablet erst seit einem knappen Jahr auf dem Markt ist. Die Investmentbank JP Morgan Chase & Co. stattet ihre Berater mit iPads aus. Die Abteilung Equity Research der Deutschen Bank setzt auf das iPhone – beides bislang BlackBerry-Hochburgen.

In meinem neuen Buch “iPhone und iPad im Berufsalltag“, erschienen bei Mandl & Schwarz (19,90 Euro, 160 Seiten), beschreibe ich die Einsatzmöglichkeiten: Vom Zugriff auf Unternehmensnetzwerke, über Mindmapping bis zur Präsentation beim Kunden. Drucken, Faxen, Scannen und Dokumente in Gruppen bearbeiten sind Themen, genau wie Arbeitszeiterfassung und betriebswirtschaftliche Auswertungen. Es geht um mobiles Banking, aktuelle Aktienkurse und Nachrichten aus der Wirtschaft. Auf der Geschäftreise werden iPhone und iPad zum Reisebüro für Hotel, Mietwagen, Flug, Bahn und Taxi. Natürlich sind auch ein paar Anwendungen für den Feierabend dabei.

Schnickschnack und Angeber-Spielzeug werden einige zu den Geräten sagen. Ich halte dagegen: Es sind perfekte Eisbrecher beim Smalltalk. Ich quatsche nicht mehr über das Wetter, sondern frage meinen Gegenüber nach seiner Lieblings-App. Sie glauben gar nicht, wie schnell das Gespräch in Gang kommt. Wirkt ein Laptop in einer Besprechung wie ein Schutzschild, mit dem man sich abgrenzt, lädt das iPad zur Zusammenarbeit ein. Man schiebt es dem anderen hin, schaut gemeinsam auf den Bildschirm und hat keine Hemmungen, die Unterlagen mit dem Finger durchzublättern. Und ist das Meeting gut gelaufen, kann ich mich auf der Heimreise mit einem Film oder einem Spiel belohnen.

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Nachlese zur Buchmesse

Von: Holger Iburg, Sonntag, 10. Oktober 2010 13:20 Uhr

Textunes BuchshopNatürlich waren elektronische Lesegeräte einer der Hypes auf der Buchmesse. Interessante Zahlen veröffentlichte der eBook-Plattform-Anbieter textunes zum Leseverhalten auf SmartPhones und Tablet Computern. Das Berliner Start-up-Unternehmen, das inzwischen eigentlich nicht wirklich eines mehr ist, verdoppelte in den vergangenen sechs Monaten die eBook-Downloads und verzeichnet seit Markteinführung des kostenlosen eBook-Reader insgesamt eine Million Downloads. Gar nicht so überraschend für Besitzer von Smartphones oder iPads ist dabei die Tatsache, dass enhanced eBooks, so der Fachbegriff für Bücher, die über den reinen Lesestoff hinaus zusätzlichen Nutzen mit Animationen, Filmen, Bildern etc. bieten, fünfmal so häufig geladen werden wie klassische Buchausgaben. Insgesamt überwiegt die Nutzung auf iPhones (62 %), gefolgt von iPod touch (28 %) und iPad (10 %). Textunes-Geschäftsführer Simon Seeger nannte weitere Zahlen: Auf fünf Leseproben, die man im Textunes-Shop kostenlos herunterladen kann, folge im Durchschnitt ein Kauf. Der Durchschnittspreis bei eBooks auf SmartPhones liege übrigens bei 8,88 Euro. Im Vergleich: Bei Taschenbüchern steht der Durchschnittspreis bei 9,19 Euro, ermittelte jüngst die Unternehmensberatung PwC in einer aktuellen Studie. Gerade dieser geringe Unterschied zeigt m.E., dass den eBooks auch in Deutschland ein Teil der Lesezukunft gehört.

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