On Air: Das läuft gleich im Fernsehen

Von: Dirk Kunde, Freitag, 17. September 2010 17:22 Uhr

Guter Start für On Air: Die kostenlose TV-Programmzeitung für iPhone und iPad liegt bereits auf dem dritten Platz der Top Ten. Der Bedarf ist also da und das Angebot noch ausbaufähig. Sich über das Fernsehprogramm auf dem iPhone zu informieren, macht nur bedingt Spaß, darum habe ich mir die App auf dem iPad näher angeschaut. Vorweg: Solide gemacht, mit viel Luft nach oben.

Der Startbildschirm wird für eine tabellarische Übersicht der acht großen Sender genutzt. Da hat man schon mal einen guten Überblick, was derzeit läuft. Über einen Button kann man zur Prime-Time 20:15 Uhr springen oder gleich zum nächsten Tag. Die Senderliste lässt sich natürlich noch erweitern – theoretisch. Derzeit stürzt die App mit schöner Regelmäßigkeit ab, wenn man Spartenkanäle hinzufügen möchte.


Ein Fingertipp auf eine Sendung, öffnet einen Kasten mit Detail-Infos. Allerdings sieht man die Rubrik “Interaktiv” mit Links zu Wikipedia, Twitter, Facebook und der TV-Datenbank IMDb zuerst. Dabei interessiere ich mich doch viel mehr für eine Inhaltsbeschreibung. Dafür muss ich erst auf “Text” tippen. Text und Fotos fallen leider viel zu knapp aus. Wie auch bei teXXas wird der zur Verfügung stehende Platz auf dem iPad nicht genutzt. Bei den Inhalten merkt man, das ein erfahrener TV-Redakteur fehlt. Die Fotos sind winzig und oft nur Platzhalter für eine Serie oder einen Sender.

Es gibt eine Erinnerungsfunktion im Kasten der jeweiligen Sendung, wenn man die antippt wird man 15 Minuten und direkt vor Sendungsbeginn erinnert. Bei einer Serie wird man jede Woche an den Start erinnert. Leider verändert sich das Wecker-Symbol beim Antippen nicht. Man weiß also nicht genau, ob man schon eine Erinnerung gesetzt hat oder nicht. Dafür sieht man allerdings in der Senderübersicht eine aufgeklappt Ecke mit rot-weißen Logo – das steht für eine Erinnerung. Im Test hat es leider nicht funktioniert. Scheinbar muss die App aktiviert und das Gerät an sein – Multitasking funktioniert beim iPad ja noch nicht.

Der Preis für eine kostenlose App, sind die Werbeeinblendungen. Die sind bei On Air am unteren Bildrand nicht sonderlich groß, aber dennoch nervig – vor allem, wenn sie blinken. Die Münchner Macher von Stanwood sind keine Neulinge im App-Markt. Mit MyTVizz hatten sie bereits ein ähnliches Programm im Store. Die Nutzerkonten lassen sich auch mit On Air verwenden. Neue Nutzer müssen sich einmal registrieren.

Fazit:

Ich halt das iPad geradezu für prädestiniert als TV-Programmzeitung für den modernen Menschen. On Air liefert gute Ansätze, aber für echtes Vergnügen muss noch nachgebessert werden. Bei On Air als auch teXXas habe ich das Gefühl, sie gehen mit dem zur Verfügung stehenden Platz auf dem iPad nicht richtig um. Vielleicht muss hier ein Grafiker oder UI-Experte ran. Auch sollten sie sich jemanden ins Team holen, der reaktionelle Erfahrung bei einer Programmzeitung hat. Der Info-Grad ist bei etlichen Sendungen sehr dünn. Da die Print-Magazine sich alle kleingespart haben, müsste es doch freie Autoren auf dem Markt geben.

Meine Wertung
Drei von fünf iPhones

Preis: Kostenlos, Größe: 2,0 MB

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teXXas HD: TV-Programmzeitung auf dem iPad

Von: Dirk Kunde, Mittwoch, 8. September 2010 11:01 Uhr

Mein iPad ist in erster Linie ein Unterhaltungsgerät. Es liegt im Wohnzimmer und wäre eigentlich die perfekte TV-Programmzeitung. Fehlt nur noch die richtige App. Meinen Favoriten TV Spielfilm gibt es leider noch nicht für das iPad, gleiches gilt für TV Today und TV Movie übertreibt mit 9,99 Euro maßlos beim Preis. Somit bin ich bei teXXas HD gelandet, keine Marke im Programmzeitschriftenmarkt, dafür aber auch mehr als nur eine TV-App: Es werden zusätzlich das Kino- und Veranstaltungsprogramm Deiner Stadt geboten. Auf dem iPhone ist die App kostenlos, die iPad-Version kostet 3,99 Euro.

Zu Beginn muss man sich registrieren. Nur dann wird die App mit allen Inhalten sowie Push-, Email- und SMS-Benachrichtigungen (5 Stück) aktiviert. Außerdem tickt ab dann die Uhr, denn die App hat man nur für ein Jahr “gebucht”. Das ist kein Abo und verlängert sich nicht automatisch.

Auf dem Startbildschirm gibt es zwölf Icons. Davon sind nur zwei mit TV Gleich und TV 20:15 Uhr belegt. Die übrigen zehn kann der Nutzer nach seinen Wünschen konfigurieren. Beispielsweise alle Konzerte am Freitag, Disco am Samstag, das Kinoprogramm am Kinotag sowie das TV-Programm von Pro Sieben am Mittwoch Nachmittag – der Individualisierung sind hier kaum Grenzen gesetzt. Da kommt kein gedrucktes Magazin mit.

Wer nicht über die Icons in die App einsteigt, wählt in der unteren Menüleiste seine Rubrik (TV, Kino, Events). Unter TV kann man seine persönliche Senderliste zusammenstellen oder Spartensender auswählen. Die Senderliste ist in Jetzt, Gleich und 20:15 Uhr unterteilt. Die Auswahl eines Films oder einer Serie erfolgt in einem Kasten, wie beim Mailprogramm auf dem iPad, den man allerdings wegklicken muss, um die Beschreibung lesen zu können.

Pro Sendung gibt es ein Foto, die Länge, eine Kategorie-Zuordnung und das Bildformat (16:9, HD etc.). Man kann Nutzerbewertungen lesen oder eigene abgeben. Die Inhaltsangaben sind in der Regel kurz und bündig. Leider greift die App bei vielen Serienfolgen als auch Spielfilmen auf die Wikipedia-Beschreibung zurück. Den Inhalt der speziellen Folge einer Serie bekommt man leider nicht geboten. Im Test stieß ich sogar auf Serien (Navy CIS: L.A.) komplett ohne Bild und ohne Inhaltsangabe. Dafür brauche ich nun wirklich keine App. Bekommt die Redaktion nicht die Programminfos der Sender geschickt?

Gut gemacht ist die Erinnerungsfunktion. Man kann sich wahlweise per Mail, SMS oder Push-Meldung an einen Film oder eine Sendung erinnern lassen.

In der Rubrik Kino kann sich der Nutzer sämtliche Filme, die in einem gewählten Radius um den Aufenthaltsort gezeigt werden, anschauen. Neben einer Inhaltsbeschreibung, gibt es noch die Spielzeiten. Hier werden die Kinos mit Entfernung zum Nutzer angegeben. In der Rubrik Filmtrailer ist selbsterklärend, was der Nutzer findet… Die Rubrik Events ist vor allem mit Konzertterminen, Theateraufführungen und Club-Events gefüllt.

Fazit
Bei den Inhalten im TV-Bereich müssen die Hamburger App-Macher der Metaspinner net GmbH noch kräftig nachlegen. Das ist viel zu lückenhaft und der Griff in die Wikipedia-Kiste ein unverschämtes Feigenblatt für den Preis.

Warum die Auswahlbox nicht automatisch verschwindet, wenn man sich für eine Serie oder Film entschieden hat, bleibt mir ein Rätsel. Gleiches gilt für das Layout. Die App ist gemacht, wie ein Buch, das auf einem Holztisch liegt. Somit gehen rundrum 1,5 Zentimeter wertvoller Platz für die Inhalte verloren.

Meine Wertung
Zwei von fünf iPhones
Preis: 3,99 Euro, Größe: 6,2 MB

PS: Der Zusatz HD hat in keinster Weise etwas mit einer High Definition-Auflösung zu tun. Es hat sich nur bei den App-Machern der dämliche Trend durchgesetzt, mit HD die iPad-Version ihrer Apps zu kennzeichnen.

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I watch TV: US-Serien auf iPhone und iPad schauen

Von: Dirk Kunde, Montag, 6. September 2010 10:27 Uhr

Lust auf: Lie to me, How I Met Your Mother, The Family Guy oder die diversen CSI-Versionen im Original? Amerikanische Fernsehsender sind deutlich großzügiger bei der Übertragung kompletter Episoden von TV-Serien im Internet. Es gibt nur zwei Nachteile: Eine Hand voll Werbespots und man kann die Serien nicht in Deutschland sehen. Letzteres lässt sich mit einer VPN-Verbindung (Virtuell Private Network) ändern. Dabei verbindet man den eigenen Rechner mit einem VPN-Server in den USA. Der übermittelt an die Internetseite des Fernsehsenders eine amerikanische IP-Adresse. So denkt die Seite, Dein Rechner oder iPhone ist in den USA.

Und auf einmal hast Du die große Auswahl: Desperate Housewives, Scrubs (ABC.com), Two and  a Half Men, The Goode Wife (CBS.com), The Simpsons, House (Fox.com), 30 Rock, The Office (NBC.com) und die komplette Mischung noch mal bei Hulu.com. Die Plattform ist ein Gemeinschaftprojekt von NBC, Fox und ABC. Auf dem Rechner läuft Hulu einwandfrei. Auf dem iPhone und iPad funktioniert nur das kostenpflichtige Hulu Plus (9,99 $/Monat). Dafür sind die Folgen hier in HD und laufen auch auf einem internetfähigen Fernseher (VPN-Verbindung vorausgesetzt). Wer ein iPad nutzt, kann auch den ABC Player verwenden. Und auf einmal klappt es auch mit dem Audiostream von Pandora auf dem iPhone und iPad.

Fernsehtechnisch sind uns aber nicht nur die USA voraus. Auch die britische BBC mit ihrem iPlayer zeigt diverse Sendungen im Internet. Mit dem richtigen VPN-Dienst kann man auch auf eine britische IP-Adresse wechseln. Der richtige VPN-Dienst bietet dem Nutzer noch weitere Länder für exotisches TV-Vergnügen.

Natürlich gibt es kostenlose VPN-Dienste wie Hotspot Shield, doch stellen die zu wenig Bandbreite zur Verfügung, um Streaming-Video wirklich genießen zu können. Man kommt um einen kostenpflichtigen Anbieter wie beispielsweise  OverPlayStrong VPN oder UKiVPN nicht herum. Ich habe es mit OverPlay getestet. Der Dienst kostet 9,95 Dollar im Monat, dafür kann man aber wahlweise Server in den USA, UK, Japan und 18 weiteren Ländern nutzen. Für die USA stehen drei Server (East, West, Central) zur Verfügung. Wenn die Übertragung stockt und häufig nachgeladen werden muss, wechselt man einfach den Server, bis das Bild ruckelfrei läuft. Aufgrund der Zeitverschiebung ist es in den USA Nachmittag, wenn bei uns die Fernseh-Prime-Time beginnt. Dann sind die Server noch nicht so stark gefordert.

Wer die Serien auf seinem Rechner bzw. Rechner in Verbindung mit seinem Fernseher schaut, muss nichts in den System-Einstellungen verändern. Overplay bietet eine Software für Windows und Mac, die das übernimmt. Man muss nur das gewünschte Land aussuchen, seinen Nutzernamen und sein Passwort eingeben. Erfahrene Nutzer können auch die Software für TunnelBlick oder Open VPN bei OverPlay bekommen.

Wer sein iPhone oder iPad für die Musik- und TV-Nutzung einrichtet, muss ein wenig Handarbeit erledigen. In den Einstellungen / Allgemein / Netzwerk findet man die VPN-Einstellungen. VPN hinzufügen: In der Konfiguration wählt man die PPTP-Verbindung. Dann muss man noch den Server, seinen Benutzernamen und das Passwort eingeben. Sichern antippen und fertig. Über den Schieberegler aktiviert man die Verbindung, es läuft eine Uhr mit. Oben in der Menüleiste sieht man neben dem Batteriebalken das VPN-Zeichen, wenn eine Verbindung aktiv ist.

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Apple erobert den Fernseher und stellt neue Produkte vor

Von: Dirk Kunde, Mittwoch, 1. September 2010 21:07 Uhr

Apple TV bleibt Apple TV, es wird nur besser und billiger. Steve Jobs hat in seiner Präsentation eine kleine schwarze Box mit dem Namen Apple TV vorgestellt. Die gibt es zwar schon seit 2006, doch bislang wurde das Produkt als “Hobby” des Chefs bezeichnet. Nun will Apple das Wohnzimmer und damit den größten Bildschirm in der Wohnung erobern.

Als erstes schrumpft Apple die Größe der Box um ein Viertel, im Vergleich zur ersten Generation. Der kleine, schwarze Kasten hat einen HDMi-Anschluss, einen optischen Audio-Ausgang, Ethernet und WiFi. Es gibt keinen Lüfter, das Ding ist also leise.

Es gibt keine Festplatte. Sämtliche Inhalte – wenn verfügbar in HD – werden gestreamt (übertragen, zwischengespeichert, abgespielt). Laut Jobs ist selbst mehrmaliges Mieten eines Film günstiger als der Kauf. Das ist die wesentliche Neuerung: Filme und Serien werden nur noch verliehen. Ab dem Tag der DVD-Veröffentlichung kostet ein Spielfilm 4,99 Dollar in Apples Videothek. Die Folge einer Fernsehserie gibt es für 99 Cent (48 Stunden Ausleihzeit). ABC und Fox sind zum Start mit dabei, weitere Sender dürften folgen. Die Amerikaner können auch Inhalte von Verleiher Netflix streamen. Man kann Musik, Videos und Fotos vom eigenen Rechner auf die Apple TV-Box streamen und hat per Internet Zugriff auf MobileMe-Bildergalerien, flickr, YouTube sowie Podcasts.

Mit der Größe schrumpft auch der Preis: Apple TV kommt für 99 Dollar auf den Markt, bislang waren es 299 Dollar. In Deutschland sind es 119 Euro – eine etwas merkwürdige Umrechnung. Vorbestellungen werden ab heute entgegen genommen, die Auslieferung beginnt Ende September.

Mit iOS 4.2 kommt auch die Funktion AirPlay (ehemals AirTunes). Damit kann man Filme von Apple TV per Knopfdruck auf ein iPad oder iPhone holen und weiter schauen. Da es keine Werbeunterbrechungen mehr gibt, geht man dann halt mit iPad zum Kühlschrank oder zur Toilette. Mit dieser Funktion lassen sich auch Fotos oder Musik vom iPhone auf Apple TV übertragen.

Was heute noch vorgestellt wurde

iPod nano: Der kleine Musikabspieler besteht nur noch aus einem berührungsempfindlichen Display. Es hat Genius, Wiedergabelisten, Nike + und ein UKW-Radio.

iPod touch: bekommt Face Time für Videogespräche mit iPhones und iPod touchs im WLAN

iTunes 10: Mit Ping öffnet sich Apple der Social Media Welt. Man folgt einem Sänger oder einer Band und bekommt so Fotos, Neuigkeiten zu Konzerten und Alben.

iPad: Man wird direkt und kabellos vom iPad aus drucken können. Mit iOS 4.2 kommen auch Multitasking sowie der Kombi-Maileingang für alle Konten auf den Tablet-Rechner. Das Update ist für November 2010 angekündigt.

Vorher steht erst einmal das Update auf iOS 4.1 an, das kommende Woche zum Download zur Verfügung stehen wird:  Es behebt diverse Bugs im iPhone, darunter Probleme mit dem Annäherungssensor, dem Bluetooth-Modul als auch mit der Performance des iPhone 3G. Videos lassen sich im HD-Format auf Server übertragen. Eine Technik namens HDR (High Dynamic Range) verbessert Fotos. Aus drei Bildern, die mitunter unscharf und unterbelichtet sind, wird eine tolles Foto errechnet. Über das Game Center lassen sich Mitspieler und Gegner für Spiele finden. Dieses Update solle im Laufe der kommende Woche verfügbar sein.

Zum Abschluss der Veranstaltung spielte Chris Martin, Sänger der Band Coldplay, auf dem Klavier einige Songs. Allerdings wäre eine Guitarre aufgrund der Einladung passender gewesen. War aber auch so schön. Ist schon toll, wenn man als Boss des größten “Musikladens” einfach so Künstler zu sich einladen kann.

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Apple würde gern TV-Episoden für 99 Cent anbieten

Von: Dirk Kunde, Mittwoch, 25. August 2010 9:48 Uhr

Bloomberg berichtet, dass Apple auf seinem neuen iTV gern Episoden von TV-Serien für 99 Cent (Dollar) ausleihen würde. Man könnte die Folgen 24 Stunden nach ihrer Erstausstrahlung werbefrei für diesen Preis mit iTV auf dem Fernseher, aber auch iPhone, iPod touch oder iPad anschauen.

Bislang kann man bei iTunes nur Spielfilme für 48 Stunden ausleihen. TV-Serien stehen lediglich zum Verkauf. In der Regel für 1,99 Dollar pro Folge, die HD-Version kostet einen Dollar mehr.

Laut dem Agentur-Bericht sind die Verhandlungen zwischen Apple und der News Corp. weit fortgeschritten, so dass eventuell schon bei einer Veranstaltung am 1. September 2010 Apple die Kooperation verkünden wird, zusammen mit der Vorstellung von iTV.

Neben News Corp. dürfte auch mit ABC schnell eine Einigung erzielt werden. Der Sender gehört zur Walt Disney Co., in deren Aufsichtsrat Apple-Boss Steve Jobs sitzt und deren größter Einzelaktionär er ist. Die Verhandlungen mit CBS und NBC dürften schwieriger sein.

Laut Insidern hat Apple bereits die Pläne eines TV-Abos bei iTV auf Eis gelegt. Das hätte die Verkaufsmöglichkeiten der Produzenten mit den diversen Abspielstationen in den USA behindert. Apple will mit seinem günstigeren Leihangebot ein Zeichen gegenüber Wettbewerbern wie Hulu, das einigen amerikanischen Sendern gehört, sowie dem Streaminganbieter Netflix setzen.

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SPB TV: Internationales Fernsehen auf dem iPhone

Von: Dirk Kunde, Dienstag, 20. April 2010 8:54 Uhr

Langeweile? Unterwegs französische Fernsehnachrichten gucken? Oder mal bei Bahn TV reinschauen? Oder “mit dem Zweiten” besser sehen? SPB TV ist eine bunte Flimmerkiste. Die kostenlose App bringt die Live-Streams von über 100 internationalen Fernsehsendern auf das iPhone. Russische und amerikanische Nachrichtensender sind dabei, NASA-TV, Musik-Clips, Comedy, Sport und vieles mehr.

Mit WLAN-Empfang hat das formatfüllende Fernsehbild sogar eine ganz ansehnliche Qualität. Anders als TV Mobile von der Telekom, die aus Rechte-Gründen nur via UMTS Fernsehbilder übertragen. Die vielen Phasen, in denen das Bild dort eingefroren ist oder nachgeladen wird, kann man nutzen, um sich in Ruhe einen Kaffee zu holen.

SPB TV ist da deutlich besser und lädt schneller. Somit schaffte es die kostenlose App ganz schnell in die Top Ten. Werbung sieht der Nutzer nur, so lange Daten beim Start einer Station geladen werden. Danach läuft das Bild recht flüssig. Im Idealfall gibt es sogar einen EPG, der anzeigt, welche Sendung gerade läuft und welche noch folgen.

Die Entwickler aus St. Petersburg haben hier ganze Arbeit geleistet. SPB Software ist bislang vor allem für Windows-Programme bekannt. Doch das russische Unternehmen hat seine Liebe zum iPhone entdeckt und mit SPB Wallet bereits einen Passwort-Safe im Angebot.

Meine Wertung
Fünf von fünf iPhones

Preis: Kostenlos, Größe: 1,9 MB

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Live-TV auf dem iPhone – ohne App und dank Snoppy

Von: Dirk Kunde, Montag, 25. Januar 2010 16:13 Uhr

Wow, irgendwas in meinem Hinterkopf sagt mir, das geht nicht lange gut. Also schaut, solange es noch geht bei Snoopy Streams rein. Unter der Adresse http://195.186.8.99/iphone im Safari-Browser öffnet sich eine Auswahl an deutschen, schweizer, französichen und italienischen TV-Sendern. Das aktuelle Fernsehprogramm kommt formatfüllend als Live-Stream auf´s iPhone.  Mit WLAN-Empfang ist es eine tolle Bild- und Tonqualität, mit 3G-Empfang habe ich es noch nicht getestet.

Gelesen bei: Early Adopter

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Was läuft im Fernsehen? Programm-Apps im Vergleich

Von: Dirk Kunde, Freitag, 22. Januar 2010 10:13 Uhr

Was läuft heute in der Kiste? Diese Frage beantworten gleich mehrere Apps. Meine kleine, subjektive Auswahl für TV-Fans:

TV Select

Das Fernsehprogramm stellt man sich mittlerweile dank Festplattenrekorder nach seinen Wünschen zusammen, dann sollte es mit der Programmzeitung genauso sein. TV Select ist eine höchst flexible App für das eigene Fernsehprogramm. In der Übersichtsrubrik legt man fest, wie viel und welche Sender angezeigt werden. Gleiches gilt für die Prime Time, wobei diese Zeit für jeden anders liegen kann. Wer nur spät abends Fernsehen schaut, gibt eben 22 Uhr an. Unter der Rubrik Tipps gibt es eine redaktionelle Empfehlung. Die Texte stammen von TV digital. In der Rubrik „Sender“ kann man wie bei den Fotos durch die Sendungen „wischen“, die aktuell laufen.

Die Programmvorschau reicht von heute bis übermorgen. Die weiße Schrift ist etwas zu fein gewählt. Längere Inhaltsbeschreibungen sind schlecht zu lesen.

Mit der Software David.fx von Tobit macht TV Select aus dem iPhone oder iPod touch eine komfortable Fernbedienung für die Aufnahmeplanung und Wiedergabe. Man programmiert dann von unterwegs, was die Software mitschneiden und archivieren soll. Tolle Grafik. Für TV-Fans.

Meine Wertung
Vier von fünf iPhones

Programm Manager

Dies ist die App der Deutschen Telekom zu ihrem Produkt Entertain. Es zeichnet sich besonders durch eine Funktion aus: Aufnahmen von unterwegs programmieren. Einfach im Programm die Sendung aussuchen, Aufnahmeknopf drücken, fertig.

Wer kein Entertain-Kunde ist, bekommt mit der kostenlosen App einen kompakten Programmführer. Das Layout ist extrem übersichtlich. Es gibt nur die Punkte “Jetzt im TV” und “Sender“. Beim Ersten bekommt man Übersicht aller Sender mit den aktuell laufenden Sendungen. Beim Zweiten wischt man horizontal zu seinem Wunschsender und dann vertikal durch das Programm. Das ist gut und solide gemacht. Die Inhaltsbeschreibungen stammen von TV Digital, fallen aber leider oft sehr knapp aus. Für Gelegenheitsgucker.

Meine Wertung
Drei von fünf iPhones

TV Today Tagestipp

Die App ist nicht mehr als eine Sammlung von fünf iPhone-optimierten Seiten. Jede steht für einen Tagestipp in einer TV-Rubrik (Spielfilm, Serie, Sport etc.).

Ein Foto, eine knappe Beschreibung der Inhalte, das war´s schon. Wer mehr will, muss auf der sechsten Seite eine Rubrik antippen und landet dann auf den Webseiten von TV Today (ebenfalls iPhone-optimiert). Oder er investiert die 1,59 Euro für die vollwertige App von  TV Today. Doch für den schnellen Überblick, ob es sich überhaupt lohnt, heute die Glotze anzuwerfen, reicht die kostenlose Version vollkommen aus. Für Gelegenheitsgucker.

Meine Wertung
Zwei von fünf iPhones

TV Spielfilm

Mein Favorit. Übersichtlich, informativ, tolles Menü und der Preis stimmtauch (kostenlos). In der aktuellen Programmübersicht wird bewusst auf eine Nutzerbewertung verzichtet. Die anderen Apps gaukelten mir mit vier Sternen einen sehenswerten Film vor, doch wenn man reinklickt, sieht man, dass lediglich zwei Leute abgestimmt oder einen wirren Kommentar hinerlassen haben. Darauf verzichte ich gern. Dafür finde ich den Fortschrittsbalken klasse: Ich sehe, wie lange der Film bereits läuft und kann für mich entscheiden, ob sich das Anschauen noch lohnt.

Endlich bietet mal jemand ausführlichere Beschreibungen der Inhalte. Das Bewertungssystem der Redaktion sowie ein Fazit bringen es hier auf den Punkt. Dazu kommen noch etliche Fotos zu Spielfilmen, die man formatfüllend durchblättern kann. Man kann nach Zeiten, Sender und Tagestipps sortieren oder frei suchen. In der Rubrik Kino gibt es darüber hinaus noch Kino-Tipps, -Neustarts und -Charts. Für TV-Junkies.

Meine Wertung
Fünf von fünf iPhones

teXXas

Als erstes schreckt die Anmeldung zum teXXas-Konto etwas ab. Bei dem kostenpflichtigen Dienst muss man sich aber nur registrieren, wenn man erweiterte Inhaltsbeschreibungen und Erinnerungen per Push-Meldung, SMS oder Email erhalten möchte.

Der reine TV-Teil ist mager. Man hat die üblichen Sender direkt im Überblick. Sie werden mit dem aktuell laufenden Programm angezeigt. Weiter kommt man mit den Buttons  ”Gleich” und “20:15“. Bei vielen Sendungen fehlen Fotos, die Beschreibungen fallen dürftig aus, Bewertungen von Nutzern sind auch oft Fehlanzeige. Klickt man auf den Weiter-Pfeil einer Sendung, landet man auf einer Webseite, die man nur schwer auf dem iPhone lesen kann.

Bei dieser App ist noch viel Luft nach oben. Dafür trumpft sie mit Kino- und Event-Terminen auf. TeXXAs ist wohl eher für Menschen, die öfter ausgehen, als daheim fern zu schauen. Für Party-Animals.

Meine Wertung
Eins von fünf iPhones

myTVizz

Programmübersicht in myTVizzHier legt man sich seine Lieblingssender links in  die Leiste. Mit den Finger kann man dann von rechts nach links durch die Zeitleiste wischen. Tippt man auf eine Sendung, öffnet sich eine Detailseite, die mich komplett verwirrt. Zum einen ist sie in einem ganz anderen Layout und zum anderen ist die überladen mit Unterpunkten, die meisten davon sehen aus wie Werbung. Für die Inhaltsbeschreibung muss man dann noch mal einen Button antippen.

Die Texte sind eigentlich nur bei großen Spielfilmen ausreichend. Ansonsten ist die Auskunft dürftig. Dafür kann man direkt eine Nachricht an den Sender schicken oder sich die TV-Quoten der Sender anschauen. Das dürfte nur Branchenexperten interessieren. Für Medien-Manager.

Meine Wertung

Zwei von fünf iPhones

Weitere Apps rund um TV: TV Movie (0,79 €) , FilmButler TV-Guide (0,79 €) – Spielfilm suchen, MyTV (1,59 €) – alles zu einem Thema im TV, dailymeTV (kostenlos) – Videos und TV-Serien auf dem iPhone schauen

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Mobile TV: Fernsehen auf dem iPhone – Meine Mattscheibe bleibt schwarz

Von: Dirk Kunde, Montag, 3. August 2009 11:52 Uhr

Startschwierigkeiten der MobileTV-App von T-Mobile auf meinem iPhoneMit der App Mobile TV Lite gibt T-Mobile schon mal einen kostenlosen Vorgeschmack auf ihr Handy-TV-Angebot. Ab dem 18. August 2009 geht die Vollversion online. Dann kann man neben Fußball in 14 Kanälen Musik, Cartoons, Serien und Nachrichten auf dem iPhone schauen.

Es ist wirklich ein reines Handy-Fernsehen. Die App funktioniert nur im UMTS-Netzwerk. Den WLAN-Empfang muss man in den Einstellungen sogar deaktivieren (Einstellungen, WiFi, deaktivieren). Mein erster Start der App resultierte in einer Fehlermeldung: “Es konnte keine Verbindung aufgebaut werden….oder Sie haben keine Netzabdeckung.” Liebes T-Mobile, ich sitze in der Hamburger Innenstadt und mein iPhone zeigt sämtliche Empfangsbalken plus “3G” an. Besser geht es nicht! Der zweite und dritte Versuch scheiterten ebenfalls, auch ein Neustart brachte keine Abhilfe.

Ab dem 7. August 2009 beginnt T-Mobile mit der Live-Übertragung aller Spiele der ersten und zweiten Bundesliga – werbefrei. Dazu gibt es Spiel-Zusammenfassungen und eine Konferenzschaltung am Spieltag. Darüber hinaus liefern Sender wie ARD, ProSieben, Sat 1, kabel eins, N24, n-tv, Eurosport und andere Inhalte für das Handy-Fernsehen zu. Die Preise stehen hier. T-Mobile behält sich vor, in der Testphase das Leistungsangebot auf dem iPhone in der Lite-Version einzuschränken. (Bei mir sollten sie erst mal etwas freigeben…)

Derzeit erhalten alle iPhone-Neukunden mit ihrem Vertrag zwölf Monate Liga total kostenlos dazu. Damit können sie alle Spiele der ersten und zweiten Liga auf ihrem iPhone schauen.

Die anfallende Datenmenge wird nicht auf das Inklusiv-Datenvolumen angerechnet, somit muss kein Nutzer Angst vor der Datendrosselung haben. Die App funktioniert nur im Netz von T-Mobile und nur in Deutschland.

Update
Das gesamte Handy-TV-Projekt der Telekom ist ein trojanisches Pferd. So wollen sie die Tethering-Nutzer (Modemfunktion auf dem iPhone) weich kochen. Danke an Maider für den Tipp. Wer das Tethering-Profil geladen hat, bekommt die App nicht zum Laufen. Nur wenn man das T-Mobile-Profil löscht (Einstellungen, Allgemein, Profile), lädt die MobileTV-App.

Ich empfange zwar immer noch kein Programm, doch kann ich die Sender im Basis-Paket auflisten und die Nutzungsbedingungen von Liga total anklicken. Immerhin etwas.

Update II
Mittlerweile hat sich die App berappelt und zeigt auch mir das Fernsehprogramm. Ab und an ruckelt es etwas, das Bild friert kurz ein, aber es läuft.

Entsetzt bin ich nur, dass die Telekom diese App dazu benutzt, die Tethering-Nutzer auszubremsen. Naja, wer demnächst Kassenhäuschen für die Modemfunktion aufstellen will, muss halt auch einen Zaun drumherum errichten. Doch die eigenwillige Geschäftspolitik der Telekom in Sachen Datennutzung will mir nicht einleuchten: Skype und Surfen per Modemfunktion sind unerwünscht, aber das Streamen von TV-Inhalten wird dem Datenvolumen nicht angerechnet. Ach ja, mit Liga total verdienen die ja bald zusätzlich Geld – deswegen.

Update III (14.8.09)
Weitere schlechte Nachrichten: Nach dem Empfangsdebakel vom ersten Spieltag – bei vielen Nutzern blieben Mattscheiben schwarz – reagiert T-Mobile. Nein, sie beheben nicht das technische Problem, sie streichen einfach die parallele Spielübertragung. Ab dem zweiten Bundesligaspieltag gibt es über Liga total nur noch die Konferenz-Schaltung der Spiele zu sehen. Prima gemacht.

Update IV (24.8.09)
Dies ist eine komplett unfertige App im Labor-Stadium. Immer wieder versuche ich eine Fernsehsendung damit anzuschauen – gar nicht mal Fussballspiele. Da ist mir klar, dass die vielen Zugriffe die Server in die Knie zwingen. Nein, ganz normale Sendungen. Doch in der Regel bekomme ich nicht einen einzigen Satz unterbrechungsfrei übertragen. Das Bild friert ein, der Ton bleibt weg, die App muss nachladen. Es läuft überhaupt nicht. Da hätte die Telekom vor dem Roll-out noch etwas testen müssen. Außerdem ist mir schleierhaft, warum sie bewusst auf die schnellere Datenübertragung per WLAN verzichten – aber ich bin ja nur ein Techniklaie.

Meine Wertung
Eins von fünf iPhones

Preis: kostenlos, Größe: 0,9 MB

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Die Zukunft des Fernsehens – mit Apples TV Box

Von: Dirk Kunde, Montag, 6. Juli 2009 10:54 Uhr

Kategorie Comedy bei den Podcasts im Apple-TV-Programm

Nach der Computer-, Musik, Mobilfunk- sowie Trickfilmbranche, nimmt sich Apple das Fernsehen zur Brust. Gut, es ist mehr Evolution als Revolution, sie lassen sich Zeit, aber so stelle ich mir das Fernsehen der Zukunft vor: Was ich will, wann ich will und auf Wunsch sogar werbefrei. Die Apple TV Box ist mit kleinen Einschränkungen für Film- und Serien-Fans eine großartige Wunderbox unter (oder über) dem Fernseher.

Die Anschaffung

Die Apple TV Box mit 160 GB Speicher kostet im deutschen Apple Store 399 Euro. Viel Geld für den kleinen silbernen Kasten, der gerade mal rund 20 x 20 x 3 cm groß ist und nur ein Kilo wiegt. Da der iPhone-Fan ein Spartier ist, hat er sich die Kiste aus den USA mitbringen lassen, dort kostet sie nur 329 Dollar plus lokaler Mehrwertsteuer (Danke ans BüroX). Stromanschluss? Spracheinstellungen? Alles kein Problem: Das Netzkabel eines alten Kassettenrekorders passt genau (Fachbegriff: Anschlussbuchse Europa-Norm mit Doppelnut). Dann noch den Fernseher per HDMI-Kabel anschließen, noch eine Audioverbindung zur Stereoanlage und los geht´s. Box einschalten, WLAN-Passwort und iTunes-Passwort eingegeben, Sprache auf Deutsch umstellen und fertig!

Die Funktionen

Die Apple TV Box wird mit iTunes auf dem Laptop synchronisiert. Dann kann man seine Musik über die Stereoanlage hören, Filme und Serien anschauen, die schon auf dem Rechner lagen. Mit dem iTunes Store steht natürlich eine riesige Videothek offen, in der man hunderte TV-Serien und Spielfilme kaufen oder leihen kann. Wer noch ein weiteres Konto beim amerikanischen iTunes Store hat, kann Filme im Originalton sehen oder Serien kaufen, die hier noch gar nicht im Fernsehen laufen – und das frei von Werbeunterbrechungen.

Man hat einen direkten Zugang zu YouTube. Natürlich macht es nur bedingt Spaß, sich wackelige, pixelige 30-Sekunden Spaß-Videos anzuschauen. Doch YouTube entwickelt sich langsam zu einer vollwertigen Abspielstation. Filme, wie Home über unsere Erde, in voller Spielfilmlänge und HD, sind der Auftakt.

Natürlich kann man auch auf sämtliche Podcasts (Audio und Video) in iTunes zugreifen: News der BBC, StandUp-Comedy aus New York oder die Shows von DiggNation. Die Auswahl ist schier unendlich.

Eigene Fotos zeigt die TV-Box als animierte Diashow, zur Untermalung holt sich die Software Musik aus der eigenen Sammlung. Ohne großes Zutun entsteht so eine Foto-Präsentation vom letzten Urlaub, die man auch Freunden zeigen kann, ohne die Freundschaft schwerwiegend zu trapazieren. Einen Zugang zu flickr-Accounts gibt es auch in der Box.

Und das iPhone?

Dies hier ist doch ein iPhone-Blog, wann kommt das iPhone ins Spiel? Jetzt! Die mitgelieferte Fernbedienung vom iMac. Es ist der kleine, spartanische , weiße Riegel. Nett, doch wer will in seinem Wohnzimmer noch eine Fernbedienung haben? Mit dem iPhone hat man alles in der Hand, was eine Couch-Potato braucht. Mit der kostenlosen App Remote lässt sich die Apple TV Box mit einem Fingerwisch über den Touchscreen steuern.

Was fehlt

Was der Box zur Perfektion fehlt, ist ein Kabel- oder DVB-t-Tuner. Dann können man das “normale” Fernsehsignal empfangen und per Festplatte aufzeichnen. Auch ein Browser wie Safari wäre nett, um IPTV empfangen zu können. Angebote wie Hulu.com auch auf der Apple TV Box sehen zu könne, wäre die Abrundung eines perfekten TV-Erlebnis (jetzt mal abgesehen von der Problematik, das europäische IP-Adressen bei Hulu geblockt werden.)

Da die kleine Kiste keinen Lüfter hat, arbeitet sie absolut geräuschlos. Die Wärme wird über das Metallgehäuse abgegeben. Wer Abends nach dem Spielfilm noch kalte Füße hat, stöpselt die Box ab und nimmt sie mit ins Bett. Das Ding wird so heiß, da kommt keine Wärmfläsche mit.  Also, auch ein Gerät für Frauen (Oh, oh, auf die Kommentare bin ich gespannt.)

Thema: Nachrichten, Videos | Kommentare (6)


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