Flash auf allen Smartphones – außer dem iPhone

Von: Dirk Kunde, Montag, 5. Oktober 2009 11:12 Uhr

Flash kommt auf Smartphones - außer dem iPhone © AdobeAdobe präsentiert heute auf seiner Entwicklerkonferenz MAX in Los Angeles die Flash Player Version 10.1. Damit wird Flash auf PCs, Netbooks und Smartphones laufen. Eine Public Beta für Windows Mobile und Palms Web OS wird noch in diesem Jahr erwartet. Anfang 2010 kommen dann Beta-Versionen für Googles Android, Nokias Symbian und für RIMs Blackberry. Wer fehlt? Richtig Apple. Trotz gegeteiliger Beteuerungen, ist kein Flash auf dem iPhone in Sicht. Wir werden mit dem blauen Legostein noch eine Weile leben müssen.

Adobe führt einen Industrieverein Open Screen Project mit rund 50 Mitgliedern an, um Mulitmediainhalte ohne Rücksicht auf Betriebssysteme auf alle Endgeräte zu bringen. Mitglieder sind unter anderem: Antena 3, Atlantic Records, ARM, BBC, Burda, Cell, Chungwha Telecom, Cisco, Comcast, Conde Nast, Daum, Disney Interactive, Fox Mobile, Google, HTC, Intel, LG Electronics, Lionsgate, Marvell, Motorola, MTV Networks, NBC Universal, Nokia, NTT DoCoMo, NVIDIA, OpenTV, Palm, Paramount, QNX Software Systems, Qualcomm, Stern.de, RIM, RTL, Samsung, Sony Ericsson, Texas Instruments, The New York Times, Toshiba, Verizon Wireless, Ziilabs .

Warum Apple fehlt – unklar. Im Sinne der Nutzer sollten sich Apple und Adobe bald mal einigen und persönliche Animositäten über Bord werfen. Ich vermute ja mal, Steve Jobs ist an dem Widerstand nicht ganz unschuldig.

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Flash: Adobe sieht sich in der Pflicht

Von: Dirk Kunde, Montag, 2. Februar 2009 9:45 Uhr

Adobe arbeitet mit Hochdruck an einer Flash-Version für das iPhone. In einem TV-Interview mit Bloomberg am Rande des World Economic Forums in Davos sagt Adobes CEO Shantanu Narayen: “It’s a hard technical challenge, and that’s part of the reason Apple and Adobe are collaborating. [...] The ball is in our court. The onus is on us to deliver.” (Das iPhone-Thema beginnt bei 3´35″).

Nach seinen Worten muss Adobe nun beweisen, dass sie eine leistungsfähige Version der Multimediasoftware für das Apple-Smartphone hinbekommen. Das ist erstaunlich, da derartige Meldungen bereits seit Monaten auftauchen. Zuletzt hieß bei der Adobe-Konferenz “Flash on the Beach“, dass man an einer exklusiven iPhone-Version arbeite – das war im Oktober 2008. Es dauert verdammt lang …

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Flash fürs iPhone – Apple muss nur den Daumen heben

Von: Dirk Kunde, Mittwoch, 1. Oktober 2008 11:14 Uhr

Flash fürs iPhone   Apple muss nur den Daumen hebenJa, es wird an einer exklusiven Flash-Version für das iPhone gearbeitet. Das hat Paul Betlem, Senior Director of Engineering bei Adobe auf eine Publikumsfrage bei der Konferenz Flash on the Beach im britischen Brighton bestätigt.

Allerdings sind Adobe die Hände gebunden. Apple allein, also Steve Jobs, entscheidet, ob diese Flash-Version jemals das Licht des Touchscreen erblicken wird. Jobs hat aus seiner Abneigung gegen Flash nie einen Hehl gemacht – die bisherige Version für mobile Geräte war ihm viel zu schwach. Hoffen wir, dass Betlem und sein Team diesmal Jobs überzeugen können.

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Flash auf dem iPhone

Von: Dirk Kunde, Donnerstag, 17. Juli 2008 21:02 Uhr

Flash auf dem iPhoneMit der Software-Version 2.0 kam eine weitere Neuerung: Das iPhone spielt Videos, die auf Webseiten eingebunden sind. Bisher sah man dort nur ein blaues Quadrat.

Ich war positiv überrascht, als ich auf meiner eigenen Seiten das Play-Dreieck auf den Videos sah. Es funktioniert auf jeden Fall mit YouTube-Clips im H.264-Format . Ein Klick auf das weiße Abspielsymbol und es öffnet sich der iPhone-Video-Player im Querformat.

Jetzt muss sich Apple-Boss Steve Jobs nur noch mit Adobe über die Nutzung von Flash einigen, so dass man endlich alle (Multimedia-) Inhalte auf dem Smartphone sehen kann. Flash auf dem iPhone

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Adobe könnte, wenn Jobs wollte

Von: Dirk Kunde, Dienstag, 17. Juni 2008 19:10 Uhr

Adobe, Hersteller von Flash, hat beiläufig zu den Ergebnisse des zweiten Quartals berichtet, dass sie Flash für das iPhone fertig hätten. Es läuft jedenfalls auf dem iPhone-Emulator.

Jetzt liegt es an Apple-Boss Steve Jobs, ob er die Software in seinem AppStore zulässt. Für die Nutzer wäre es klasse, da viele Webseiten mit Flash-Elementen arbeiten. Doch Jobs hegt eine lebhafte Abneigung. Die abgespeckte Flashversion für mobile Geräte hat er als zu leistungsschwach für das iPhone abgelehnt.

Auf der WWDC hat Apple SproutCore näher vorgestellt. Die Open-Source-Software ist ein plattformunabhängiges, Cocoa-inspiriertes JavaScript Framework, mit dem man Anwendungen im Web gestalten kann, die wie Desktop Anwendungen wirken. Das wird beispielsweise bei MobileMe eingesetzt. Technik-Gurus vermuten nun, dass SproutCore auch für Medieninhalte - evtentuell statt Flash – zum Einsatz kommen könnte.

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Filme auf dem iPhone schauen

Von: Dirk Kunde, Donnerstag, 3. April 2008 9:47 Uhr

Stromberg auf dem iPhoneFernsehserien auf dem iPhone machen richtig Spaß. Gut, David Lynchs Meinung dazu kennen wir, darum startet der deutsche iTunes Store wohl auch erstmal nur mit Fernsehserien. Die gibt es ab 1,99 Euro, doch kann man an Folgen von Stromberg, Dr. Psycho und Pastewka auch günstiger kommen. Die Produktionsfirma Brainpool hat mit MySpass.de eine eigene kostenlose Plattform im Web. Da gibt es allerlei Serien wie Rent a Pocher (Oliver Pocher), Ladykracher (Anke Engelke), Made in Germany (Kaya Yanar) und, und, und… Das ist ein Wahnsinnsangebot. Die Filme laufen als Flash-Stream – heißt man muss sie am Rechner anschauen, wenn sie laufen. Im Büro ist das – außer man heißt Stromberg – nicht die beste Idee. Mein Tipp: Mit dem Orbit Downloader die Filme auf die Festplatte ziehen. Das funktioniert mit allen Flash-Filmen, ob nun aus der ZDF-Mediathek oder bei YouTube & Co.

Für die Umwandlung vom Flash-Format (FLV) in ein Format, dass das iPhone versteht (MP4, H.264) braucht man auch ein Programm. Da kursiert viel im Web, war mir aber alles zu kompliziert. Und wie der Zufall es so wollte, bot mir die Fairclick GmbH aus Köln an, ihr Produkt iCherry zu testen. Das habe ich getan und war begeistert. Einfach die Filmdatei auswählen und auf Start drücken – die Konvertierung beginnt. Wer will, kann vorher noch den Ausschnitt bestimmen, Helligkeit oder Kontraste nachregeln. Bei den Formaten hat man die Wahl zwischen MPEG4 und H.264 in den Formaten 480 x 230 oder 640 x 480 Pixel. [...]

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Flash: Blitzschlag am Horizont

Von: Dirk Kunde, Donnerstag, 20. März 2008 15:23 Uhr

Shantanu Narayen, CEO von Adobe, hat in einer Telefonkonferenz mit Analysten bestätigt, dass Flash für das iPhone kommen wird: “Wir haben uns das SDK angesehen. Jetzt können wir damit anfangen, einen Flash-Player für das iPhone zu entwickeln [...]. Wir wollen mit Apple zusammenarbeiten, damit das Smartphone Flash-Inhalte darstellen kann.” Der zweite Satz ist wichtig, denn ohne Zustimmung von Steve Jobs wird keine Anwendung in den AppStore gestellt. Nur so kann Flash jedoch ab Sommer 2008 ins iPhone kommen.

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Flash oder Silverlight?

Von: Dirk Kunde, Dienstag, 18. März 2008 18:09 Uhr

Silverlight von MicrosoftDie Windows-Handys haben bald Flash. Microsoft hat eine Lizenz von Adobe erworben, so dass Flash-Animationen als auch PDF-Dokumente in allen Smartphones mit Windows Mobile Betriebssystem abgespielt bzw. angezeigt werden können.

Es ist verwirrend: Warum schließt Microsoft diesen Deal ab, wenn Sie doch mit Silverlight an einer Konkurrenztechnik zu Flash arbeiten? Warum legt sich Steve Jobs öffentlich mit Adobe an und schmät die Flash-Version für Smartphones? Die deutlichen Worte Jobs gegen Flash legen bei manchen Beobachtern den Verdacht nah, Apple könnte sich eventuell für Microsofts Silverlight erwärmen. Nach dem sich Apple mit dem Software Development Kit (SDK) geöffnet hat, halte ich das nicht für abwegig. Nahrung bekommt das Ganze, weil Scott Guthrie, Microsoft Corporate Vice President .NET Developer Platform, auf der Mix 08 in Las Vegas in etwa sagte: “Microsoft wird Silverlight auf allen möglichen mobilen Geräten implementieren, nicht nur auf solchen mit Windows Mobile Betriebssystem. – Pause - Auch auf solchen mit einem SDK.”

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Wenigstens Java

Von: Dirk Kunde, Montag, 10. März 2008 18:19 Uhr

Erich Klein, Vice President für Java Marketing bei Sun Microsystems, kündigt in einem Video auf der Unternehmensseite an, dass es schon bald Java auf dem iPhone geben werde. Spätestens mit dem Update auf die Version 2.0 will Sun im App Store eine Java Virtual Machine (JVM) für das iPhone und den iPod Touch bereitstellen.

Immerhin etwas. Adobe dagegen reagiert sehr unterkühlt auf die Aussagen von Steve Jobs zu Flash auf dem iPhone. In einer Pressemitteilung heißt es: Alle großen Hersteller von mobilen Geräten lizenzieren Flash. Bereits heute sind 450 Millionen Flash-taugliche Geräte im Markt. Mit einem jährlichen Wachstum von 150 Prozent werden wir bis zum Jahr 2010 rund eine Milliarde dieser Geräte in Gebrauch sehen. Verbraucher wollen die volle Interneterfahrung auf ihrem Smartphone und Flash liefert ihnen genau das.” Oh, da ist aber jemand sauer. Vielleicht können sich Apple und Adobe ja noch bis Ende Juni einigen. Ich würde es jedenfalls sehr begrüßen.

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10 Millionen iPhones und kein Flash

Von: Dirk Kunde, Mittwoch, 5. März 2008 18:02 Uhr

Apple's Corporate CampusTrotz düsterer Konjunkturaussichten bleibt Steve Jobs dabei: Er will 2008 insgesamt 10 Millionen iPhones verkaufen. Na gut, da müssen dann die Asiaten kräftig zugreifen, denn in den Ländern soll noch in diesem Jahr der offizielle Verkauf starten. Auf der gestrigen Hauptversammlung erteilte der Apple-Boss allen Hoffnungen eine Absage, dass die 18 Milliarden Dollar Barreserve wenigstens anteilig für eine Dividende verwendet würden. Nix da, die Aktionäre gehen leer aus. Ebenfalls eine Absage erteilte Jobs einer baldigen Integration von Flash im iPhone. Der Flash Player würde zu langsam laufen und die abgespeckte Version Flash Lite sei keine ernstzunehmende Alternative, so Jobs. Damit nehme ich alle früheren Behauptungen zurück.

Dagegen wird es mit dem Software Development Kit (SDK) schon sehr bald etwas: “Sie werden im Sommer viele Anwendungen für das iPhone sehen”, sagte Jobs auf der Hauptversammlung. Bereits morgen soll der Entwickler-Werkzeugkasten Journalisten im Apple-Hauptquartier vorgestellt werden.

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