Der Darkroom macht´s schärfer

Von: Dirk Kunde, Mittwoch, 20. Mai 2009 8:23 Uhr

Schärfere und hellere Bilder mit Darkroom schießen © Stepcase Limited“Ach mit dem iPhone kann man ja nur bei bestem Tageslicht, komplett still stehende Objekte scharf fotografieren”, klagte ich meinem Gesprächspartner mein Leid mit der Kamera im Smartphone. Der zückte daraufhin sein iPhone und führte mir Darkroom vor. Uh, Darkroom, da könnte man im Deutschen aber leicht etwas Falsches verstehen. Mein Gegenüber, Chris Heuer, amerikanischer Marketing-Berater und Gründer des Social Media Clubs, konnte mein Stirnrunzeln nicht nachvollziehen. Für ihn ist ein Darkroom eben die Dunkelkammer, in der Fotos entwickelt werden.

Mittlerweile bin ich auch ein Fan dieses “dunklen Raums”. Die Fotografie-App, nutzt auch noch den letzten Lichtstrahl und löst erst aus, wenn die Hand ruhig ist. Selbst wenn sich das Objekt der Begierde bewegt, bemüht sich Darkroom um ein scharfes Foto. Seitdem verwende ich die normale Fotofunktion gar nicht mehr. Die App hat nämlich noch einen weiteren Vorteil: Man kann mit einem Klick auf den Touchscreen auslösen. Das krampfhafte Klicken auf das kleine Fotosymbol führte sonst immer zu verwackelten Bildern. Nun kann ich auch mal die Kameralinse auf mich richten und dennnoch auslösen. (Nicht, dass ich mich dauernd selbst fotografiere. Das mache ich nur, wenn noch andere Menschen mit auf´s Bild sollen!)

In der Premium-Variante kann man sogar die Sekunden für den Selbstauslöser einstellen. Hier lässt sich auch der “Steady Mode” einrichten. Das heißt, wie lange die Hand ruhig sein muss, bevor die App auslöst. Die Bilder werden dann ganz normal in den Ordner Camera Roll / Film abgelegt.

Wer es erst einmal ausprobieren möchte, dem sei die kostenlose Testvariante ans Herz gelegt.

Preis: 0,79; Größe: 0,1 MB

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Ende des Regenbogens

Von: Dirk Kunde, Freitag, 27. März 2009 15:34 Uhr

Ende des Regenbogens von Jason Erdkamp Jason Erdkamp gelang diese Aufnahme vom Ende eines Regenbogens mit seinem iPhone in Orange County, Kalifornien.

Laut Mythos soll an diesem Ende ein Topf voller Gold stehen. Wie man hier sieht, endet er einfach auf der Straße. Aber Erdkamp gewann am gleichen Abend 25 Dollar in einer Lotterie.

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Reisen mit Fotos und Fingern auf der Landkarte

Von: Dirk Kunde, Donnerstag, 26. März 2009 8:35 Uhr

Fotos mit Geocodierung versehen und bei locr.com hochladen © Houdah Softwarelocr ist eine Geotagging Foto-Community mit Schwerpunkt Reisefotografie. Auf der Plattform kann man sich entweder eine Region auf der Weltkarte aussuchen und die entsprechenden Fotos anschauen, oder umgekehrt, tolle Fotos aussuchen und mehr über den Aufnahmeort erfahren. Perfekt für reisebegeisterte Fotofreunde.

Mit der etwas einfacheren Kamera im iPhone kann man nun über die Applikation „locr Upload and Share Photos” auch mitmachen. Das Programm nutzt das integrierte Ortungssystem, basierend auf GPS (iPhone 3G), WLAN oder Cell-ID vom iPhone, um geogetaggte Fotos zu locr hochzuladen. Bereits existierende sowie neu aufgenommene Fotos können gleichermaßen verwendet werden. Den Fotos können Beschreibungen, Stichwörter oder weitere Einstellungen hinzugefügt werden und auch das Hochladen zu existierenden locr-Alben ist möglich.

Programme für Windows Mobile- und Symbian-Smartphones existieren ebenfalls. Auch Apple-Nutzer, die lieber Bilder ihrer “großen Digitalkamera” hochladen wollen, finden bei locr einen Upload-Client für iPhoto und Aperture. Alle Fotos finden also ihren Weg in die Foto-Community.

Preis: Kostenlos, Größe: 0,5 MB

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Bilder-Apps: Holzschnitt und Symmetrie

Von: Dirk Kunde, Montag, 9. März 2009 10:09 Uhr

Holzschnitt Foto-App aus Japan © Gravity loves time Das erinnert mich an meinen Kunstunterricht in der Schule. Linoleum-Schnitt habe ich gehasst, aber wer es konnte, bei dem sah es klasse aus. Jetzt kann ich es auch, dank Masaaki Matsubara. Der Japaner entwickelt unter dem coolen Firmennamen Gravity loves time Apps für die Bildbearbeitung auf dem iPhone. Mit Re:NancyKPH (Der Name wiederum ist total uncool, weil man ihn sich überhaupt nicht merken kann.) macht man Holzschnitt-Drucke aus Fotos. Dazu schießt man ein Foto oder nimmt ein Vorhandenes aus dem Album. Über Schieberegler lassen sich die Farben als auch die Bilddetails verändern. Die fertigen Drucke lassen sich speichern und dann im Kunstunterricht rumzeigen, verschicken und ausdrucken. Ich hoffe, mein alter Kunstlehrer liest hier mit.

Ein cooles App und es würde mich nicht wundern, wenn wir demnächst bei Facebook, Skype und Twitter einige Holzdrucke als Profilbilder sehen würden. Apropos Twitter: Auf diesem Wege hat mich Masaaki noch auf seine zweite App aufmerksam gemacht.

Symmetry spielt mit verschiedenen Achsen, die man in Fotos legen kann. Durch einfaches Verschieben von Bildern erhält man horizontale oder vertikale Achsen, an denen das Bild gespiegelt wird. In der Symmetrie ergeben sich komplett neue Ansichten und kleine „Kunstwerke“. Ein nettes Spielzeug für das eigene Fotoalbum (siehe Video).

ReNancyKPH Preis: Kostenlos, Größe: 0,4 MB

Symmetry Preis: 1,59 €, Größe: 0,1 MB

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Vorsicht im Umgang mit Fotos von Apple

Von: Dirk Kunde, Montag, 2. Februar 2009 12:32 Uhr

Wer für seinen Blog oder seinen Online-Shop Bilder von Apple verwendet, sollte jetzt aufhorchen. Der Kieler iPhone-Versender 3Gstore.de hat eine anwaltliche Abmahnung erhalten, weil er die iPhones in seinem Shop mit Originalfotos angepriesen hat. Das findet Apple gar nicht lustig. In den Nutzungsbedingungen heißt es eindeutig: “The Image cannot be used to promote or sell any product or technology (such as on advertising, brochures, book-covers, stock photos, t-shirts, or other promotional merchandise).”

Von daher muss der Versandhändler zähneknirschend das Anwaltsschreiben unterzeichnen, sich verpflichten, das nie wieder zu tun und noch 1.780 Euro an Mahngebühr überweisen. Theoretisch läuft jeder Händler und jeder Blogger, der etwas verkauft und dabei Apple-Fotos verwendet, Gefahr, ein derartiges Anwaltsschreiben zu erhalten.

Kristof Loll, der neben dem Online-Shop zusammen mit seinem Vater das Elektrofachgeschäft “Der Fensehdoktor” in Kiel betreibt, macht aus der bitteren Pille nun eine süße Medizin für alle Seitenbetreiber. Er ließ von einem Profi-Fotografen neue iPhone-Bilder schießen. Die darf nun jeder unter der Creative Commons Licence verwenden. Er muss nur den 3Gstore.de als Quelle angeben.

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Moderne Reporterwerkzeuge: iPhone & Twitter

Von: Holger Iburg, Freitag, 16. Januar 2009 10:16 Uhr

Flugzeug im Hudson River in New York &copy jkrmas on TwitPic„There’s a plane in the Hudson. I’m on the ferry going to pick up the people.“ Mit diesen Worten und via TwitPic twitterte Janis Krums gestern Abend (europäische Zeit) aus New York.

Er war der erste, der mit seinem iPhone ein Foto des im eiskalten Hudson River in New York notgelandeten Airbus 320 der Fluggesellschaft US Airways schoss. Die Twitter-Plattform brach zeitweise unter den Besuchern zusammen. Auf Flickr und Tumblr werden ständig weitere Fotos hochgeladen. Die US-Medien bedienten sich kräftig aus dem offenen Bilderpool. Doch Janis Krums blieb der schnellste und schlug alle Profi-Reporter.

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Foto-Podcast von Stefan Rohner: Humans

Von: Dirk Kunde, Freitag, 16. Januar 2009 9:00 Uhr

Fotos von Stefan Rohner als PodcastDer Fotograf Stefan Rohner hat eine Auswahl seiner Bilder unter dem Titel Humans als Fotopodcast bei iTunes eingestellt. Die Bilder sind speziell auf das Format vom iPhone und iPod Touch angepasst. Die Aufnahmen der Menschen entstanden auf seinen Reisen nach Marokko, Indien und Spanien. Der Podcast ist mit passender Musik unterlegt.

Rohner ist Autodidakt, der Leute so porträtieren will, wie sie wirklich sind: charakteristisch und einzigartig. Um das zu erreichen, geht er nah ran, sich mit der Umgebung vermischend, nie versteckt, aber immer unsichtbar. Der gebürtige Deutsche lebt heute mit seiner Familie auf Ibiza. Wer die Aufnahmen auch mal in Größer auf sich wirken lassen möchte, kann das auf seiner Webseite tun.

Der französische Fotograf Eric Lafforge hat aus seinen Bildern eine App geschaffen, bei der man sich die Fotos als Bildschirmhintergrund einrichten kann. Trotz des kleinen Formats, scheint das iPhone einige Fotografen zu begeistern und ihre Fantasie anzuregen.

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Animoto: Aus Fotos coole Musikvideos machen

Von: Dirk Kunde, Mittwoch, 7. Januar 2009 13:27 Uhr

Animoto macht aus den Fotos auf dem iPhone coole Videos © animotoSchluss mit langweiligen Dia-Shows. Animoto bringt Bewegung und Musik in die Präsentation von Bildern – sei es für private oder geschäftliche Zwecke. Zum Ausprobieren gibt es auch eine iPhone Application von Animoto.

Man sucht für ein Video 8 bis maximal 16 Bilder auf seinem iPhone aus. Einfach anklicken, später kann man noch die Reihenfolge verändern. Im nächsten Schritt sucht man sich einen passenden Song aus den neun Rubriken wie Indie Rock, Pop und Electronica aus. In der Premium-Version kann man seine eigene Musik hochladen.

Musik und Bilder werden auf die Animoto-Server in den USA hochgeladen. Die Software generiert daraus automatisch ein 30 Sekunden langes Video mit coolen Bildeffekten. Das Ergebnis ist immer wieder überraschend gut und sieht aus, wie mit einem professionellen Schnittprogramm erstellt. Wem es nicht gefällt, klickt auf Remix und erhält eine neue Version. Jedes Video ist einmalig. Die fertigen Videos kann man sich auf dem iPhone anschauen, per Mail an Freunde verschicken oder auf ein Social Network stellen.

Animoto hat seinen Sitz in New York und ist eine Gründung von Musikern und TV-Produzenten, die für MTV, Comedy Central und ABC gearbeitet haben. Kern des Unternehmens ist eine Technik, die sie Cinematic Artificial Intelligence nennen. Die Software analysiert die Bilder und kombiniert sie, wie es auch ein professioneller Cutter bei einer TV-Produktion machen würde.

Wer mehr will, sollte den Dienst über die Webseite oder die App ausprobieren. In der Basisversion sind 30-sekündige Videos kostenlos. Die vollen Länge kostet drei Dollar, es gibt aber auch Abo-Modelle. Die Videos aus der iPhone-App lassen sich per Mail an Freunde verschicken oder – mit Abo – herunterladen und auf eine Webseite einbinden. Nach einer Party, einem Ausflug oder einem Urlaub mit Freunden schafft man so emotionale Zusammenfassungen von gemeinsamen Erlebnissen. Schöner, als einfach durch eine Bildergalerie zu klicken…

Preis: Kostenlos, Größe: 1,1 MB

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Guck mal – Fotos zeigen mit Eye-Fi

Von: Dirk Kunde, Dienstag, 6. Januar 2009 11:45 Uhr

Fotos vom iPhone anderen zeigen © Eye-Fi

Der amerikanische Anbieter Eye-Fi zeigt auf der aktuellen Macworld Expo eine Anwendung für das iPhone, mit der sich noch einfacher Fotos auf Plattformen wie Picasa, Facebobok, flickr oder Evernote hochladen lassen. Die Applikation wird auch demnächst im AppStore verfügbar sein.

Eye-Fi bietet SD-Speicherkarten für Kameras an, die um ein WLAN-Modul erweitert sind. Damit lassen sich kabellos Bilder aus der Digitalkamera im WLAN-Netz auf den eigenen Rechner übertragen oder direkt zu verschiedenen Foto-Sharing-Communities hochladen.

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Nikon öffnet seine Fotocommunity fürs iPhone

Von: Dirk Kunde, Montag, 5. Januar 2009 18:26 Uhr

Unterwegs Fotos in die Nikon Fotocommunity hochladen © NikonNikon hat eine kostenlose iPhone App veröffentlicht, mit der sich Bilder direkt in die Fotocommunity My Picturetown hochladen lassen. Damit kann man seine Fotos vom iPhone auch unterwegs auf die Server des Kameraherstellers übertragen.

Nikon spendiert Fotofreunden zwei GB Speicherplatz für ihre Bilder, die dort gespeichert, betrachtet oder getauscht werden können.

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