Google kauft reMail

Von: Dirk Kunde, Freitag, 19. Februar 2010 13:19 Uhr

Google kauft reMailGoogle kauft reMail. Die App speichert sämtliche Mails auf dem iPhone und durchsucht sie in rasanter Geschwindigkeit. Mittlerweile können auch mehrer Mailkonten damit verwaltet werden. Da das iPhone nur 200 Mails speichert, selbst wenn mehr Speicherplatz zur Verfügung steht, ist die App eine nützliche Erweiterung.

Das sieht auch Google so. Da beim Suchriesen nun das Motto Mobile First gilt, wird Gründer Gabor Cselle Produktmanager im Gmail-Team in der Zentrale in Mountain View.

Cselle kehrt damit an seine beruflichen Wurzeln zurück. Er absolvierte 2004 ein Praktikum bei Google. Der Unternehmer ist gebürtiger Ungar, ging in Deutschland und den USA zur Schule. Er studierte an der ETH Zürich, bevor er nach Kalifornien auswanderte.

Leider hat Cselle die iPhone-App bereits aus dem App Store genommen. Käufer, die reMail nutzen, können das Programm natürlich weiterhin verwenden, nur der Support läuft im März 2010 aus.

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Google, Apple und Microsoft im Vergleich

Von: Dirk Kunde, Montag, 8. Februar 2010 13:32 Uhr

Alles schaut beim Konkurrenzkampf immer nur auf Apple und Google. Dabei sollte man Microsoft nicht außer Acht lassen. Viele werden nun müde lächeln, doch der Riese aus Redmond macht mehr Umsatz, hat mehr Angestellte, bestitzt mehr Bargeld und hat eine höhere Marktkapitalisierung als die beiden Erstgenannten. Außerdem hat Microsoft mit Bing, Windows Mobile, Windows 7, der Tablet-Version und Zune fast alles, was man zukünftig braucht. Im Wettbewerb um das digitale Leben und Arbeiten wird es ganz sicher ein Dreikampf.

Zugegeben, Microsoft ist nicht sexy, das sehen auch die Investoren so. Der Aktienkurs schafft gerade mal + 12 Prozent von 2004 bis heute. Das ist das Jahr des Google-Börsengangs. Der Suchriese schafft immerhin ein Plus von 433 Prozent beim Aktienkurs. Doch Apple schlägt sie alle: Knapp 1.300 Prozent legt die Aktie laut Better Trades in den knapp sechs Jahren zu. Da ist jemand aus dem Dornröschenschlaf erwacht.
Google, Apple und Microsoft im Vergleich

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Übernimmt bald Microsofts Bing die Suche auf dem iPhone?

Von: Dirk Kunde, Donnerstag, 21. Januar 2010 11:05 Uhr

Übernimmt bald Microsofts Bing die Suche auf dem iPhone?Gemäß dem Motto: Die Feinde meiner Feinde sind meine Freunde, spricht Apple derzeit mit Microsoft über den Einsatz von Bing auf dem iPhone. Erst mal sind es nur kolportierte Gerüchte zu Gesprächen - nicht mehr, auch wenn sich die Blogosphäre derzeit überschlägt. Bing gibt es bereits als App für das iPhone. Allerdings ist sie wenige Tage nach Erscheinen wieder aus dem deutschen AppStore genommen worden.

Die Suchmaschinen-Browser-Kombi aus Redmond funktioniert auch sprachbasiert, zeigt Landkarten, errechnet Routen, findet Bilder, Nachrichten, Geschäftsadressen und alle sonstigen Webtreffer. Sie ist sogar Microsoft-untypisch sehr gelungen in Sachen Menüführung und Optik. Die App prasst mit schönen Hintergrundbildern, in die weitere Infos (auf Fingertipp) eingearbeitet sind. Eigentlich ein würdiger Erbe für die Standardsuche auf dem iPhone – zur Qualität der Suchtreffer kann ich allerdings noch nichts sagen.

Aber zurück zur Apple-Google-Feindschaft: Seit Google mit dem Nexus One sein eigenes Smartphone hat, ist das Tischtuch endgültig zerschnitten. Im Oktober 2009 verließ Google-Boss Eric Schmidt das Apple-Kontrollgremium - zu viele Interessenkonflikte. Während die beiden Unternehmen anfänglich im mobilen Business kooperierten, sind sie nun spinnefeind. Sie versuchen, sich so unabhängig wie möglich vom anderen zu machen. Google entwickelt mit Android sein eigenes Betriebssystem. Mit Mail, Chrome, YouTube, der Suche, Picasa, Goggles (Bilderkennung), Text & Tabellen sowie Maps (Navigation) hat der Suchgigant so ziemlich alles, was man für ein Smartphone benötigt. Was noch fehlt: so was wie iTunes. Musik ist ein wichtiger Bestandteil eines Unterwegs-Geräts. In den USA ist Vevo, ein gemeinsamer Musikdienst von Google, Sony Music und Universal, bereits der Hit. Also, noch ein Haken auf der Liste von Schmidt.

Aber auch Apple ist nicht untätig. Im vergangenen Jahr übernahm das Unternehmen Placebase, um einen eigenen Kartendienst zu haben und die Abhängigkeit zu Google-Maps zu reduzieren. Einen Entwickler für Prozessoren haben sie gekauft und den Musik-Streaming-Dienst Lala, um eventuell demnächst in iTunes ein Flatrate-Abo anzubieten. Ein Schwenk auf Bing als Suchmaschine im iPhone wäre mit Sicherheit nur eine Zwischenlösung. Microsoft ist zu groß und mächtig, um sich dem Jobs-Diktat zu unterwerfen. Dabei ist die Suche eine essentielle Funktion im Smartphone und mit Blick auf mögliche Werbeeinnahmen (Search Engine Marketing) auch eine lukrative. Apple war nie gut beim “selber machen” außerhalb ihrer Kernkompetenz, aber die Kasse ist gut gefüllt und Übernahmen steht nichts im Weg. Wo ist das hoffnungsvolle Suchmaschinen-Start-up im Silicon-Valley?

Übernimmt bald Microsofts Bing die Suche auf dem iPhone?

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Googles Nexus One der nächste iPhone-Killer?

Von: Dirk Kunde, Mittwoch, 6. Januar 2010 12:39 Uhr

Googles Nexus One der nächste iPhone Killer?Google hat sein erstes eigenes und von HTC gefertigtes Nexus One in den USA präsentiert. Macht Sinn, denn zum einen hat Google etliche Dienste, die auf ein Smartphone gehören (Landkarten, Navigation, Mail, Suchmaschine, Browser, Spracherkennung), zum anderen ist für Google-Boss Eric Schmidt das Smartphone der Computer der Zukunft.
Die ersten Kommentare dazu gehen weit auseinander und reichen von Googles Nexus One wird kein iPhone-Killer (Wiwo) bis zu Tim O´Reilly, der beinahe schwach wurde und sein iPhone beiseite gelegt hätte.

Einen vergleichbaren Musikdienst à la iTunes kann Google (noch) nicht bieten. Auch bei den Apps ist mit rund 18.000 Programmen im Market noch deutlich weniger los als in Apples AppStore (ca. 125.000). Darum stichelt auch Apple-Boss Steve Jobs in der Pressemeldung zum drei Milliardsten Download gegen Google: “The revolutionary App Store offers iPhone and iPod touch users an experience unlike anything else available on other mobile devices, and we see no signs of the competition catching up anytime soon.

Das Nexus One kostet vertragsfrei in den USA 529Dollar und mit Vertrag bei T-Mobile 179 Dollar. Vodafone will das Nexus One noch in diesem Frühjahr in Europa anbieten. Die Preise sind noch nicht bekannt.
Google Nexus One vs. Apple iPhone


Nexus One iPhone 3G S
Gewicht mit Batterie 130 Gramm 135 Gramm
Höhe 119 mm 115 mm
Breite 59,8 mm 61 mm
Dicke 11,5 mm 11,6 mm
Display 3,7 Zoll, OLED
touchscreen,
800 x 480 pixel
3,5 Zoll,
Touchscreen
Kamera 5 Megapixel,
mit LED Blitz
3 Megapixel,
ohne Blitz
Batterie auswechselbar ja nein

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Blick in die Kristallkugel: iPhone 4G

Von: Dirk Kunde, Montag, 4. Januar 2010 12:15 Uhr

Blick in die Kristallkugel: iPhone 4GDas Jahr ist jung und wir iPhone-Fans sind guter Dinger, was in diesem Jahr kommen wird: Das iPhone 4G (das sicher nicht so heißen wird, aber damit wir wissen, worüber wir reden) und das Apple Tablet (iSlate). Ob Apple bereits ein iPhone mit LTE-Technik für 2010 marktreif hat, fällt mir schwer einzuschätzen.

Bereits morgen wird Suchgigant Google offiziell sein eigenes Smartphone Nexus One in den USA vorstellen.

Spekulieren wir mal ein wenig in Sachen iPhone 4G:

WLAN

Der Wi-Fi-Chip (WLAN) dürfte mit dem neuen Standard 802.11n einen schnelleren Datendurchsatz und die Hotspots mehr Reichweite schaffen.

Kamera

Mindestens eine fünf Megapixel-Kamera sollte drin sein. Ein LED-Blitz oben drauf oder um die Linse herum, wäre eine nette Zugabe. Die Krönung wäre eine zweite Frontkamera für Videochats mit Skype oder anderen Programmen. Technisch machbar, doch würde es die Datenmenge in den Mobilfunknetzen explodieren lassen. Sicher ein Dorn im Auge von T-Mobile und anderen Providern, aber auch eine Quelle für zusätzliche Gebühren.

Batterie

Eine leistungsfähigere Kamera oder sogar eine zweite Linse für Videochats würde den Akku noch schneller leer saugen, als es bereits jetzt der Fall ist. Die Stromversorgung ist die Achillesferse des Smartphones (aller Smartphones). Auf der Wunschliste der Fans dürfte ein kräftigerer Akku ganz oben stehen.

Speicher

Immer mehr Apps, mehr In-App-Käufe, insbesondere bei Spielen, verlangen mehr Platz zum Ablegen. Die Speichervarianten dürften somit bei 32 GB und 64 GB liegen.

Flash-Unterstützung

Die Darstellung von Flash-Inhalten fehlt von Anfang an. Eigentlich hat man sich mittlerweile daran gewöhnt und mit dem Manko zu leben gelernt. Aber nett wäre es doch, wenn sich Adobe und Apple auf eine Lösung einigen könnten und wir den blau-weißen Legostein mit Fragezeichen nicht mehr sehen müssten.

Design

Das schlichte Design des iPhones ist mittlerweile tausendfach von Wettbewerbern kopiert. Es wird Zeit, das Oberdesigner Jonathan Ive dem iPhone einen neuen Look verpasst. Schlanker soll es werden, vermuten die einen. Andere Optik bei den Materialien (Metall/Plastik), glauben die anderen.

Di mi quando?

Die große Frage ist, wann Apple das neue iPhone vorstellen wird. Bislang kam die Ankündigung einer neuen Generation früh im Jahr, um dann im Sommer, spätestens im Herbst mit dem Verkauf zu starten. Die großer Verbraucher-Elektronikmesse CES in Las Vegas beginnt bereits am 7. Januar 2009 und bei der Macworld ab dem 9. Februar wird Apple nicht mehr dabei sein. Oder kommt die Ankündigung erst auf der Entwickler-Konferenz WWDC am 28. Juni 2010?

Die Kommentare sind offen für Spekulationen.
Blick in die Kristallkugel: iPhone 4G

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Apple entwickelt eigenen Kartendienst – Stress mit Google

Von: Dirk Kunde, Freitag, 9. Oktober 2009 10:05 Uhr

Apple will sich unabhängiger von Google machen. Amerikanische Blogs spekulieren, dass die Übernahme von Placebase.com (Webseite existiert nicht mehr) im Juli darauf hindeutet. Der Gründer und CEO von Placebase, Jaron Waldman, hat in seinem LinkedIn-Profil stehen, dass er jetzt  in Apples GEO Team arbeitet.

Apple vs Google: Die Hauptquartiere der beiden Unternehmen liegen gerade mal 14 Kilometer auseinander

Der Schritt ist nur logisch. Höhepunkt der Auseinandersetzung zwischen Apple und Google war der öffentlich ausgetragene Streit um die Ablehnung der Google Voice App. In diesen Konflikt schaltete sich sogar die amerikanische Telekommunikationsbehörde (FCC) ein und verlangte Stellungnahmen beider Unternehmen. Google behauptete, Apple hätte die Telefon-App abgelehnt, Apple erwiderte, man prüfe noch.

Kurz zuvor war Eric Schmidt, CEO von Google, aus dem Apple-Verwaltungsrat ausgeschieden. Begründung: es kam immer öfter zu Interessenkonflikten. Google ist mit Maps sowie der Google Mobile App mit all seinen Diensten extrem präsent auf dem iPhone. Das dürfte Steve Jobs längst nicht mehr gefallen. Gleichzeitig entwickelt sich Google mit seinem Open-Source Betriebssystem Android immer stärker zu einem Wettbewerber.

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FastFlip: schneller durch Schlagzeilen blättern

Von: Dirk Kunde, Dienstag, 15. September 2009 11:50 Uhr

Schnell die Schlagzeilen durchblättern mit Googles FastflipGoogle macht seine Labortür einen Spalt breit auf und lässt uns einen Blick auf FastFlip werfen. Mit dem Dienst kann man durch Dutzende amerikanische Nachrichtseiten blättern, so wie man es von der (Papier-)Zeitung kennt. Und das beste: Die Anwendung ist für iPhones und Android-Smartphones optimiert.

Einfach einen Medientitel, eine Rubrik oder die neuesten Schlagzeilen auswählen und schon blättert man sekundenschnell mit dem Finger durch die Webseiten. Der Vorteil: Keinerlei Ladezeiten. Die Seiten sind sofort sichtbar. Wenn man mehr lesen möchte, was außerhalb des sichtbaren Bereichs liegt, genügt ein Fingertipp und man wird zur Originalseite geleitet.

Was sagen die Verleger dazu? Die hat Google schon mal vorab ins Boot geholt: To build Google Fast Flip, we partnered with three dozen top publishers, including the New York Times, the Atlantic, the Washington Post, Salon, Fast Company, ProPublica andNewsweek. These partners will share the revenue earned from contextually relevant ads.

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Google Latitude auf dem iPhone

Von: Dirk Kunde, Freitag, 24. Juli 2009 13:49 Uhr

Ortsbestimmung mit Google LatitudeLatitude, die Ortungsfunktion von Google, funktioniert auf dem iPhone einwandfrei. Obwohl auf der Google-Seite hinter dem iPhone noch “in Kürze verfügbar” steht. Einfach google.com/latitude als URL im Browser eingeben. Meine aktuelle Position wird im Safari-Browser mit Foto angezeigt. Mit fehlen nur noch die “Freunde”, die ich hinzufügen könnte ;-)

Mit Latitude kann man anderen Menschen mitteilen, wo man sich gerade aufhält. Über den Menü-Button kann man Routen berechnen lassen, Verkehrsinfos anzeigen oder zur Satellitenansicht wechseln.

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Google-Suche im näheren Umkreis

Von: Dirk Kunde, Freitag, 17. Juli 2009 10:22 Uhr

Trefferliste aus meiner Umgebung in GoogleDie Google-Suche im Safari-Browser auf dem iPhone lässt sich nun auch auf die nähere Umgebung einschränken. Einfach den Suchbegriff unter der Adresse http://www.google.de/m?hl=de#local eingeben. Oder Google.de aufrufen und ganz oben im Menü auf “Lokal” klicken.

Ich habe mal “Arzt” als Suchbegriff eingegeben. Alle gefundenen Einträge werden mit Telefonnummer und einem Button “Route berechnen” angezeigt. Unterwegs eine sehr praktische Funktion. Was mir jetzt noch bei Google fehlt, ist die Möglichkeit, Suchtreffer nach ihrer Aktualität sortieren zu lassen.

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Google Sync für Smartphones

Von: Dirk Kunde, Dienstag, 10. Februar 2009 12:00 Uhr

Google erobert sich eine weiteres Stück vom iPhone: Die Daten-Synchronisation. Mit der Beta-Version von Google-Sync lassen sich alle Termine und Kontakte, die man bei Google in der “Wolke” gespeichert hat, mit dem iPhone (und anderen Smartphones) synchronisieren. Ist der Dienst einmal eingerichtet, funktioniert er automatisch und kabellos (Push-Dienst).

Damit etabliert Google eine direkte Konkurrenz zu MobileMe, wobei dieser Apple-Dienst 79 Euro im Jahr kostet. Einziger Haken bei Google: Der Kalender und die Kontakte können nicht in Outlook geführt werden. Dabei geht die Technik auf das ActiveSnyc-Protokoll von Microsoft Exchange zurück, dass Google für dieses Projekt bei Microsoft erworben hat.

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