Jetzt steht Apple nackt da

Promis Nacktbilder aus iCloud geklaut

Der Skandal um geklaute Nacktfotos von weiblichen Promis kommt für Apple zu einem schlechten Zeitpunkt. Kurz vor der iPhone 6-Vorstellung klauen einer oder mehrere Hacker Nacktfotos aus der iCloud. Als Betroffene werden unter anderem Jennifer Lawrence, Kate Upton und Kirsten Dunst genannt. Unausweichliche Bewölkung Peinlich für die nackten Damen, aber noch peinlicher für Apple. Am 9. September 2014 wird Apple vermutlich das iPhone 6, eine Smartwatch und vielleicht noch weitere Produkte für das Weihnachtsgeschäft vorstellen. Alle Geräte, egal ob iPhone, iPad oder MacBook, setzen auf einen Datenabgleich und -sicherung via iCloud. Die iWatch dürfte da keine Ausnahme bilden. Mit der neuen Health-App in iOS 8 werden auch Gesundheitsdaten in der iCloud landen. Hacker bekämen dann nicht nur nackte Haut sondern auch gleich den dazugehörigen Blutdruck mitgeliefert. Schon heute kann man keine Termine und Adressen mehr zwischen iPhone und Desktop per USB-Kabel abgleichen. Es führte bei Apple kein Weg an der… Weiterlesen →

WWDC 2013 Keynote: iOS 7, OS X Mavericks, MacBook Air und Mac Pro

Tim Cook präsentiert iOS 7 auf der WWDC 2013

Tim Cook hält die Eröffnungsrede bei der Worldwide Developers Conference (24. WWDC) im Moscone Center West in San Francisco. Wobei der Apple-Chef lediglich den Rahmen moderiert. Für die eigentlichen Neuheiten bei den Produkten und in der Software überlässt er seinen Fachleuten die Bühne. iOS 7: 600 Millionen Geräte laufen mit dem Betriebssystem. Einen ersten Eindruck vermittelt ein Video, in dem Designer Jony Ive zu sehen ist. Er erläutert die Veränderungen. Die siebte Version ist optisch ein komplett neuer Wurf, was auch erwartet wurde. Doch fragt man sich, warum der Kopf des Aussehens von iOS nie auf die Bühne kommt? Craig Federighi führt durch die optischen und inhaltlichen Änderungen. Der Software-Chef macht das sehr unterhaltsam und sympathisch, während Ive unten im Publikum in der Nähe von Al Gore zu sehen ist. Die Entwickler-Version ist ab heute verfügbar, die finale Version kommt im Herbst 2013 und lässt sich bis runter zum iPhone… Weiterlesen →

Apple löscht iCloud-Mail mit anstößigem Inhalt

iCloud Testmails

Über den Ausdruck „Barely Legal Teens“ ist Apples Porno-Filter gestolpert und hat eine iCloud-Mail nicht an den Empfänger ausgeliefert. Weder Absender noch Empfänger erhielten eine Nachricht oder war im Junk-Ordner zu finden. Die Eigenmächtigkeit von Apple erregt die Gemüter in den USA. Ein Drehbuchschreiber hatte ein Entwurf von seinem iCloud-Konto mit PDF-Anhang verschickt. Darin tauchte der Ausdruck auf, der eigentlich in der Porno-Branche Minerjährige oder zumindest so aussehende Mädchen beschreibt. Mein Selbstversuch kam zu dem Ergebnis, dass drei Mails mit eindeutig pornografischem bzw. sexuellem Inhalt anstandslos von der iCloud zugestellt wurden. Wer die iCloud-Nutzungsbedingungen aufmerksam gelesen hat, weiß, dass Apple nach eigenem Gusto Mails löschen darf: „Apple behält sich jedoch das Recht vor, jederzeit zu überprüfen, ob Inhalte angemessen sind und mit dieser Vereinbarung übereinstimmen, und kann ohne vorherige Ankündigung und in seinem alleinigen Ermessen Inhalte jederzeit vorab sichten, verschieben, ablehnen, modifizieren und/oder entfernen, wenn diese Inhalte diese Vereinbarung verletzen… Weiterlesen →

Mit geklautem iCloud-Zugang iPhone, iPad und MacBook gelöscht

identitaetsdiebstahl

Was geschieht, wenn alles mit allem verknüpft ist, musste der amerikanische Wired-Journalist Mat Honan am Wochenende schmerzlich erfahren. Angreifer haben sein iCloud-Konto gehackt. Wobei: gehackt ist das falsche Verb, erschlichen trifft es besser. Der Angreifer kannte Mats .me-Mailadresse und hat über den telefonischen Apple-Kundenservice ein neues Passwort erfragt. Irgendwie hat er sich um die Sicherheitsfragen herumgequatscht. Für das Zurücksetzen des bisherigen Passwortes benötigte er nur Mats Adresse und die vier letzten Ziffern seiner Kreditkarte, die er über Amazon erhalten hatte. Wie genau das gelaufen ist, beschreibt Mat in einem Artikel bei Wired. iCloud Fernlöschung Der Datendieb aktivierte die Fernlöschung für das iPhone, das iPad und das MacBookAir. Da Mat die .me-Adresse auch bei Gmail hinterlegt hat, setze der Angreifer einfach das Google-Passwort zurück. Die neuen Daten für den Zugang schickte er sich an die .me-Adresse. Außerdem übernahm er den Twitter-Account des Journalisten. Da das Konto noch immer mit dem Angebot… Weiterlesen →

Mannheimer Gericht: Mail-Push muss in Apples iCloud deaktiviert bleiben

Am Freitag bestätigte das Mannheimer Landgericht ein Versäumnisurteil gegen Apple. Danach muss in Deutschland die Push-Funktion für Mails in den Diensten iCloud und MobileMe deaktiviert bleiben. Motorola hatte im Oktober vergangenen Jahres wegen zweier Patente-Verstöße in Deutschland gegen Apple geklagt. Anfang November sprach das Gericht in Mannheim ein Versäumnisurteil gegen Apple aus, da kein Vertreter der Gegenseite zum Prozess erschienen war. Anfang Februar setzte der Richter sogar kurzzeitig ein Verkaufsverbot älterer iPhone-Modelle in Deutschland durch. Das Landgericht bestätige nun sein früheres Urteil, das Motorola Schadenersatz-Zahlungen in ungenannter Höhe zuspricht. Allerdings erkannte das Gericht im aktuellen Urteil nur den Verstoß gegen ein Patent, die Entscheidung zum zweiten steht noch aus. Bereits seit Mitte Februar 2012 ist die Push-Funktion für Mails in den Cloud-Diensten von Apple deaktiviert. Mails werden nur abgerufen, wenn das Mailprogramm geöffnet wird. Allerdings existiert ein „Workaround„, indem der Nutzer den Zeitplan beim Mailabruf nutzt. Der Abgleich von Adressen… Weiterlesen →

iTunes Match: Musik-Wiedergabe ohne Datenverbindung

itunes-match-iphone

Der erste Schreck bei iTunes Match: Man benötigt für die Musikwiedergabe auf dem iPhone immer eine Datenverbindung, da nun alle Titel statt im Speicher, in der Wolke liegen. Großer Mist. Auch ein erneutes Synchronisieren der gewünschten Titel mithilfe von iTunes auf dem Rechner bringt nichts. Da gibt es keine Musik-Wiedergabelisten zur Auswahl mehr. Alles läuft über die iCloud. Das will man aber gar nicht. Ich will beispielsweise die Kinderlieder meiner Tochter, die Karnevals- und Party-Wiedergabelisten und noch einige andere Dinge gar nicht auf meinem Smartphone haben. Und nur mit einer Datenverbindung Musik hören, will ich auch nicht. Abhilfe schaffen drei Lösungsmöglichkeiten: 1. Eine neue Wiedergabeliste erstellen Erstelle in iTunes auf dem Rechner eine neue Wiedergabeliste, beispielsweise „iPhone„. Das ist auch eine gute Gelegenheit mal aufzuräumen und zu entmisten. Die fertige Liste landet dank iTunes Match auf dem iPhone. Ganz unten am Ende der Liste gibt es den Button Alles laden…. Weiterlesen →

Keine iTunes-Wolke am Himmel

Was Apple hier so schön als iTunes in der Cloud beschreibt, sucht der Nutzer in Deutschland vergeblich in iOS 5. Den Schieber Music wird es erstmal nicht geben, da Apple sich noch mit den Musikverlagen einigen muss. Die Idee: Auf dem iPhone gekaufte Lieder erscheinen Sekunden später auch auf dem iPad oder iPod touch, wenn man die iCloud nutzt. Mit Apps und Büchern funktioniert das bereits. Langfristig soll der Abgleich bei Apple gekaufter Medien auch mit TV-Serien und Filmen erfolgen, doch da sind die Rechteinhaber noch nicht mit Apple einig. Auch auf die erweiterte Variante von iTunes in der Wolke, dem iTunes Match müssen wir hierzulande noch warten. Dabei wird die bereits vorhandene Musiksammlung mit den 20 Millionen Songs auf dem iTunes-Server abgeglichen. Nur was iTunes nicht kennt, wird auf den Server hochgeladen und steht dann via iCloud auf weiteren Geräten zur Wiedergabe bereit. Das geht bedeutend schneller als die… Weiterlesen →