Panorama-Foto-Funktion in iOS 5 aktivieren

Von: Dirk Kunde, Donnerstag, 17. November 2011 9:42 Uhr

Tüftler haben bei einem Blick in den Code von iOS 5.x entdeckt, dass man mit der iPhone-Kamera auch Panormafotos schießen kann – ganz ohne Apps.

Apple hat diese Funktion noch nicht freigeschaltet. Wer neugierig ist und vor ein wenig Bastelei nicht zurückschreckt, sollte weiterlesen. Alle anderen gedulden sich etwas oder verwenden Autostitch Panorama.

Für die Breitbild-Funktion musst Du einen Eintrag in einer Datei im iPhone verändern. Hört sich erstmal dramatisch an, ist es aber gar nicht. Mit der folgenden Schritt-für-Schritt-Anleitung haut das schon hin.

  1. Als Erstes besorgst Du Dir eine kostenlose Version des Programms iBackupBot for Windows / Mac (nur auf Englisch verfügbar).
  1. Synchronisiere Dein iPhone mit dem Rechner. Solltest Du die iCloud nutzen, musst Du das in iTunes einmalig ändern und die Option Backup auf diesem Computer auswählen. Nur so kommst Du an die benötigte Datei.

  1. Installiere und starte iBackupBot. Wähle im linken Fenster die eben erstellte Backup-Datei aus (oberste Ordnerebene). Im rechten Fenster siehst Du die einzelnen Dateien. Suche nach: Library/Preferences/com.apple.mobileslideshow.plist

  1. Öffne mit einem Doppelklick die Datei. Du erhälst eine Meldung iBackupBot zu registrieren. Das kannst Du ignorieren und schließen. Es öffnet sich ein Editor-Fenster. Suche nach den Zeilen:

<key>DiskSpaceWasLow</key>
<false>

Füge direkt darunter die folgenden zwei Zeilen ein:

<key>EnableFirebreak</key>
<string>YES</string>

Speichere die Datei und schließe das Fenster.

  1. Jetzt musst Du das veränderte Backup wieder ins iPhone übertragen. Öffne iTunes und klicke unter Geräte auf den iPhone-Namen, mit der rechten Maustaste erhälst Du das Kontextmenü. Wähle Aus Backup wiederherstellen aus. Damit wird die Sicherungskopie wieder eingespielt, ohne ein iOS-Update zu machen.

  1. Ist das iPhone wieder betriebsbereit, aktivierst Du die Kamera. Tippe auf Optionen. Jetzt solltest Du das Feld Panorama sehen. Ein Fingertipp aktiviert diese Funktion.
  1. Du siehst im oberen Teil des Kamerabildes einen grauen Kasten mit einer blauen Linie. Tippe einmal auf den Auslöser. Die Kamera macht kontinuierlich Einzel-Aufnahmen. Bewege das iPhone nun entlang Deines Panorama-Motivs. Achte darauf, dass sich der Pfeil auf der blauen Linie bewegt. Je ruhiger Du das hinbekommst, um so besser kann die Software die Einzelaufnahmen zu einem Panorambild zusammenfügen.

  1. Bewege das iPhone bis der Pfeil rechts anschlägt oder tippe schon vorher auf den Auslöse-Knopf, das beendet die Panorama-Aufnahme. Das fertige Bild landet wie gewohnt in Deiner Foto-Sammlung. Ein Fingertipp auf das Bild-Symbol unten links öffnet das Panorama-Foto.

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Neue Funktionen in iOS 5: Der Safari Browser

Von: Felix Gütt, Donnerstag, 27. Oktober 2011 11:02 Uhr

Mit iOS 5 kamen laut Apple rund 200 neue Features auf´s iPhone, iPad und iPod. Damit war es das wohl gründlichste iOS-Update aller Zeiten. Apple hat in Präsentationen nur eine handvoll Neuerungen vorgestellt. Darum blicken wir in der Rubrik “Wie geht das?” auf die verbesserten Funktionen im Betriebssystem.

Leseliste:

Die Leseliste ist ein Ordner für Lesezeichen, die man nicht ewig aufbewahren möchte. Artikel oder Webseiten fürgt man auf gewohntem Weg hinzu und hat sie automatisch auf allen iOS 5 Geräten und kann sie mit dem Desktop Safari benutzen. Voraussetzung ist die Nutzung der iCloud, darüber werden Lesezeichen und Leseliste abgeglichen. Das Highlight der Leseliste ist die Offline-Funktion, mit der iPod touch Nutzer die Seiten auch unterwegs lesen können.

Reader:

Der ins Safari integrierte Reader könnte so eine Art Glanzstück sein, er könnte. Sein Problem ist nur, das er nur auf wenigen Seiten verfügbar ist. Wenn dann aber mal das Reader-Symbol in der URL-Leiste erscheint, ist er eine echt gute Sache, denn er macht Internetseiten, die kein Mobilportal haben, wirklich angenehm lesbar, wie hier der Artikel von Chip.de. Top! Der Reader blendet Menü- und Navigationsleisten, Werbung und größtenteils auch Bilder einfach aus – Text pur.

 

Tabs (nur iPad):

Safari auf dem iPad hat noch eine weitere tolle Funktion bekommen, nämlich Tabs wie in der Desktop-Version von Safari. Damit wird das Navigieren und Wechseln zwischen geöffneten Webseiten noch leichter und man muss nicht immer dieses Zwischenfenster öffnen. Schade, dass Apple darauf beim iPhone (sicher aus Platzgründen) verzichtet hat, doch andere Anbieter haben dafür doch auch eine Lösung gefunden.

Weitere Neuheiten: Foto-Alben auf dem iPhone anlegen und Zitatebenen in Mails bearbeiten.

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Design Fauxpas bei Apple: gequetschter Anruf

Von: AppHuey, Freitag, 21. Oktober 2011 11:41 Uhr

Die Design-Gemeinde ist entsetzt! Zufall oder nicht, kurz nach dem traurigen Abschied von Steve Jobs gibt es erstmals in der glorreichen Apple Design-Geschichte grobe Zugeständnisse beim Interface Design.

Und ausgerechnet bei dem Button, den ein Heavy-User täglich immer wieder braucht: den Anrufknopf. Denn neben all den wunderbaren Funktionen bleibt das iPhone immer noch ein Mobiltelefon.

Ein abgehobener Hörer auf grünem Grund ist wohl nicht aussagekräftig genug, es wurde das Wort “Anruf” in ein viel zu kleines Feld dazu gequetscht. Wie Schade. War doch bisher alles, aber auch alles bis ins letzte Detail funktional und schön, so wirft sich hier die Frage auf – Warum bloß?

Sollte also jemand auf die Idee kommen, eine Petition mit der Forderung “Wir wollen unseren alten Call-Button” zurück ins Netz stellen, bin ich der Erste der sie unterzeichnet.

Nachtrag: André Berger hat uns einen Screenshot geschickt, bei dem nur der Hörer im Ziffernblock zu sehen ist. Sein iPhone läuft mit iOS 5 – Welt der Apple-Wunder.

Nach aktuellem Kommentarstand ist es wohl ein Hardware-Phänomen: Das iPhone 4 und 4S mit iOS 5 haben den “Anruf”, das iPhone 3GS mit iOS 5 hat es nicht.

 

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iOS 5: Foto-Ordner auf dem iPhone erstellen

Von: Dirk Kunde, Donnerstag, 20. Oktober 2011 12:36 Uhr

Mit iOS 5 kann man endlich auch auf dem iPhone Foto-Ordner anlegen. Bei größeren Bildsammlung ist die ewige Wischerei nervig. Zumal man nie das Bild findet, dass man gerade jemandem zeigen will.

Also, in der Bildübersicht (kleine Bild-Icons) der Aufnahmen das Weiterleitungs-Symbol (oben rechts) entippen, dann die gewünschten Bilder auswählen. Die bekommen ein rot-weißes Häckchen. Unten in der Menüleiste auf Hinzu tippen.

Falls es schon Ordner gibt, fragt das iPhone nach: Neuem oder vorhandenem Album hinzufügen? Wir erstellen einen neues. Jetzt wird nach einem Titel gefragt: Urlaub, Familie, Party, was auch immer…

Das neue Album erscheint in der Alben-Übericht unter Aufnahmen und Fotostream (falls Ihr die iCloud nutzt). In der Klammer hinter dem Namen steht die Anzahl der enthaltenen Fotos. Komplette Ordner zu verschicken, funktioniert nicht, genauso wenig wie Unterordner.

Nachtrag: Die Bilder in den neuen Ordnern (oder Alben) werden nicht exportiert, sondern kopiert. In der Sammlung, aller Aufnahmen sind sie weiterhin vorhanden.

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Hat die Umstellung auf iOS 5 und iCloud problemlos geklappt?

Von: Dirk Kunde, Montag, 17. Oktober 2011 9:48 Uhr

Der Umstieg als auch das Upgrade auf iOS 5 lief wohl nicht so ganz reibungslos. An allen Ecken und Ende ist von Problemen zu lesen: überlastete Server, Gesprächsabbrüche nicht akzeptierte SIM-Karten.

Bei mir hat das Update auf iOS 5 auf einem iPhone 4 gut geklappt. Beim Umzug meiner Daten von MobileMe in die iCloud brauchte ich ein wenig Geduld. Der Server war zu stark beansprucht, er hatte erst am vergangenen Freitag Zeit für mich. Dann lief aber alles reibungslos. Mails, Kalender und Adressen sind nun Teil der iCloud. Man darf als MobileMe-Nutzer allerdings nicht den Fehler machen, schon vor dem Umzug ein iCloud-Konto auf dem iPhone einzurichten. Dann gibt es ein Durcheinander. Apple macht beim dem Umzug einfach aus dem MobileMe-Account ein iCloud-Account auf dem Smartphone.

Bei alle Providern haben vermehrt Bestandskunden mit ihrer vorhandenen Micro-SIM-Karte Schwierigkeiten. Die kleine Karte im iPhone 4S zickt bei der Aktivierung herum, was sich in Fehlermeldungen (SIM-Karte kann nicht aktiviert werden), Gesprächsabbrüchen und Schwierigkeiten beim SMS-Versand bemerkbar macht. Man arbeite mit Apple an einer Lösung heißt es beispielsweise bei der Telekom, so lange sollte man die SIM-PIN-Abfrage beim Start deaktivieren.

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Heute ist Update-Tag: iOS 5 und iCloud

Von: Dirk Kunde, Mittwoch, 12. Oktober 2011 17:10 Uhr

Die Wolke hat bereits geöffnet: Unter iCloud.com kann man sich anmelden. Auch iTunes 10.5 ist bereits verfügbar. Doch für den vollen Spaß fehlt noch iOS 5 auf den mobilen Geräten und Lion 10.7.2 für den Mac bzw. das Windows-Plugin.

Mittlerweile ist es in Cupertino 8 Uhr Vormittags und so gegen 9 Uhr (18 Uhr unserer Zeit) dürfte der Arbeitstag beginnen. Dann drückt hoffentlich ein Mitarbeiter auf´s Knöpfchen und schaltet die neuen Versionen auf den Apple-Servern zum Download frei.

Die Ortungs-App Meine Freunde suchen liegt seit heute im App-Store, doch auch sie setzt auf den Wolkendienst.

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iOS 5: Jailbreak wird erschwert

Von: Dirk Kunde, Montag, 27. Juni 2011 21:39 Uhr

Apple eröffnet eine weitere Runde im Katz-und-Maus-Spiel mit den Hackern. Das iPhone Dev Team schreibt, dass Apple eine bislang genutzte Lücke im kommenden iOS 5-Betriebssystem geschlossen hat.

Danach wird ein Downgrade auf eine ältere Version als das iOS 5 nicht mehr möglich sein. Die Funktionsweise des so genannten APTickets wurde von den Apple-Entwicklern verändert. Der Wert des Tickets ändert sich mit jedem Neustart des iPhones und wird mit einem Apple-Server abgeglichen. Bislang wurde das mit gesicherten SHSH-Hashes umgangen, funktioniert allerdings nur bei gleich bleibenden APTicket-Werten.

Komplexe Angelegenheit, doch vereinfacht lässt sich sagen, dass damit ab Herbst 2011 vermutlich nur noch Tethered-Jailbreaks möglich sein werden. Das heißt, ein iPhone muss nach dem es komplett abgeschaltet (oder der Akku komplett leer war) mit dem Rechner verbunden werden und der Nutzer muss den Jailbreak wiederholen. Etwas mühsam, bleibt also nur abzuwarten, ob das Dev Team einen anderen Weg für den Jailbreak findet.

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Antworten zum Übergang von MobileMe zur iCloud

Von: Dirk Kunde, Montag, 27. Juni 2011 11:21 Uhr

Apple hat eine Informations- und FAQ-Seite zum Übergang von MobileMe zur iCloud veröffentlicht. Spätestens Ende Juni 2012 ist Schluß mit dem Datendienst MobileMe.

Die Synchronisation von Dokumenten, Adressen, Terminen, Mails und Lesezeichen über alle iOS-Geräte hinweg als auch den Browser-basierten Zugang zu den Daten wird es weiterhin geben. Auch die Funktion “Finde mein iPhone” und die Remote-Desktop-Anwendung “Back to my Mac” bleiben in der iCloud erhalten.

Wegfallen werden allerdings die externe Festplatte iDisk, die Foto-Gallerie und das Veröffentlichen von Webseiten mit iWeb.

Die Foto-Gallerie wird durch den Foto-Stream ersetzt, der vergleichbare Funktionen zum Hochladen und Veröffentlichen anbieten dürfte. Dokumente kann man ebenfalls weiterhin in der iCloud speichern, es heißt nur nicht mehr iDisk. Bleibt zu hoffen, dass die diversen Entwickler von Office-Apps den Zugriff zu diesen Dateien in ihre Apps einbauen können.

Neu hinzu kommen die Dienste “iTunes in the Cloud“, der Abgleich und Zugang zur eigenen Musik auf den Apple-Servern, der automatische Abgleich von erworbenen Apps und eBooks sowie die Sicherungsfunktion “Backup“. Die Me.com und Mac.com Mailadressen können die Anwender weiterhin nutzen.

Mit iOS 5 kommt der kabellose Abgleich aller Daten und Apps zwischen iPhone und Rechner. Wie das Video zeigt, ist mit der zweiten Beta-Version von iOS 5 der Sync im WLAN-Netz bereits möglich.

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Das bringt iOS 5: Das A bis Z der Neuheiten

Von: Dirk Kunde, Freitag, 10. Juni 2011 12:53 Uhr

Anfang der Woche konnte Scott Forstall auf der Eröffnungsveranstaltung der Apple Entwicklerkonferenz WWDC nur einige Neuheiten des Betriebssystems iOS 5 vorstellen. Darum hier noch mal im Detail, was Apple noch veröffentlicht hat bzw. die Fachwelt schreibt.

Die Version Fünf kommt im Herbst, genauer sagt Apple es leider nicht. Updates auf diese Version sind mit dem iPhone 3GS und 4, dem iPad 1 und 2 sowie dem iPod touch ab der dritten Generation möglich. Was aufgrund der Erfahrung früherer Versionen wahrscheinlich ist: iOS 5 wird auf dem dem iPhone 3GS etwas “behäbiger” laufen, einige Funktionen werden auf dem “älteren Gerät” nicht enthalten sein. Ein Beispiel ist die Fotobearbeitung (Schneiden, Drehen, Rote Augen minimieren).

Neuheiten von A bis Z:

Accessibility: Die Funktion VoiceOver, zum Vorlesen von Inhalten, wurde verbessert. Menschen mit Hörschwächen, können neben der Vibration den LED-Blitz nutzen, um keinen Anruf zu verpassen. Außerdem wurde das Zusammenspiel mit Zubehör für Menschen mit sensorischen Einschränkungen erweitert.

AirPlay: iPad 2-Nutzer dürfen, was bislang Steve Jobs für seine Keynotes vorbehalten war: sämtliche Bildschirminhalte auf einen großen Monitor bringen. Das iPad 2 kann per AirPlay und Apple TV Box sämtliche Inhalte auf einem Flachbildfernseher wiedergeben.

Benachrichtigungen: Bislang unterbrechen die Pop-Up-Meldungen den Nutzer bei dem, was er gerade tut. Wer sämtliche Push-Nachrichten aller Apps zulässt, muss ständig Meldungen wegdrücken.

Das neue Benachrichtigungssystem ist deutlich eleganter und unaufdringlicher. Nachrichten erscheinen am oberen Bildrand und blenden sich nach einigen Sekunden wieder aus. Auch im Standby, werden die Meldungen als Balken unter der Uhrzeit angezeigt.

Wischt man mit dem Finger vom oberen Bildrand nach unten, erscheinen alle Benachrichtigungen bildschirmfüllend. Neben App-Nachrichten, Mails, SMS und Anrufen stehen hier auch Aktienkurse und Wetterdaten für den aktuellen Ort. Ein Fingertipp auf die Meldung führt zur entsprechenden Anwendung.

Fotos: lassen sich bearbeiten. Ausschnitte bestimmen (crop), drehen, eine automatische Bildverbesserung und die Reduktion von roten Augen bei Blitz-Bildern gehören zum Umfang. Man kann direkt auf dem iPhone neue Alben anlegen, löschen und Bilder in Alben verschieben.

Game Center: Wer mag, kann sein Spieler-Profil um ein Foto erweitern und “Achievement Scores” anzeigen lassen. Eine Genius-Funktion schlägt neue Spiele aber auch Spielgegner vor.

Gesten: Das iPad erhält weitere Gesten, mit vier und fünf Fingern kann man zwischen Apps wechseln oder zum Startbildschirm zurückkehren.

iCloud: Die iCloud ersetzt den kostenpflichtigen Dienst MobileMe. Jeder iOS-Nutzer kann mit seiner Apple-ID ein kostenloses Konto in der “Wolke” anlegen. Darüber werden Adressen, Termine, Mails, Erinnerungen als auch Apps und eBooks gesichert und auf alle Geräte mit der selben Apple-ID übertragen (bis zu zehn Geräte).

iMessage: Ein weiterer Sargnagel für die SMS. Der kostenlose Nachrichtendienst funktioniert nur auf Geräten mit iOS. Einerseits eine Einschränkung, andererseits eine Stärkung des “Wir-Gefühls” der Apple-Nutzer sowie Anreiz weitere Apple-Produkte zu erwerben.

Kalender: Der iPad-Kalender wurde um eine Jahresansicht und der iPhone-Kalender um eine Wochenansicht im Querformat erweitert.

Per iCloud wird es einfach einen Kalender mit Freunden, Kollegen oder der Familie zu teilen bzw. auf mehreren Geräten zu verwalten.

Kamera: Die iPhone-Kamera gehört bei flickr zu den beliebtesten Modelle – ganz klar, schließlich hat man sein Smartphone immer dabei. Damit man noch schneller Schnappschüsse machen kann, genügt ein doppelter Druck auf die Home-Taste im Standby-Modus. Es erscheint ein Kamera-Symbol. Mit einem Fingertipp ist die Kamera aktiv. Das funktioniert sogar mit einer Code-Sperre, die man nicht eingaben muss. Als zusätzlicher Auslöser dient nun der Plus-Knopf der Lautstärkeregelung.

Man kann manuell den Schärfe- und Belichtungspunkt im Bild festlegen, selbst wenn der Ausschnitt noch verändert wird, merkt sich das iPhone die Einstellung. Ein Raster über dem Bild, erleichtert “Profis” die Bildkomposition.

[...]

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App-Updates und Kaufhistorie über die iCloud einsehen

Von: Dirk Kunde, Dienstag, 7. Juni 2011 9:21 Uhr

Es ziehen Wolken auf: Das neue iOS 5 kommt zwar erst im Herbst, doch den Einsatz der Wolke (iCloud) spüren die Nutzer ab sofort. Die Liste aller bislang gekauften Apps ist einsehbar und Anwendungen lassen sich nun leichter auf mehreren iOS-Geräten installieren. Apple meint es ernst mit der Post-PC-Ära und löst sich von iTunes auf dem Rechner.

Wer mag, kann nun sämtliche App-Updates, App-Käufe und die Ansicht der Kaufhistorie auf dem iPhone oder iPad im AppStore einsehen. Auf dem iPhone ist unter Updates ganz oben der Punkt Gekaufte Artikel hinzugekommen. Beim iPad sind dies zwei getrennte Rubriken in der unteren Menüleiste.

Gekaufte Apps aber auch Bücher aus dem iBookStore können über iCloud auf bis zu zehn Geräten mit iOS installiert werden, ohne dass weitere Kosten anfallen. Bislang war eine Privatfreigabe nur auf fünf Geräten möglich.

So sieht man nun welche gekauften Apps nicht auf dem iPad installiert sind und kann dies nachholen. Einzige Bedingung: alles muss über ein Nutzerkonto (Apple-ID) erfolgen.

In den Einstellungen kann man unter Store bereits den automatischen Abgleich von Apps und Büchern, die nicht auf dem aktuellen Gerät erworben wurden, aktivieren.

Mit der Funktion Backup werden täglich per WLAN-Verbindung alle Daten in der Wolke gespeichert. Dazu gehören gekaufte Lieder, Apps, Bücher, sowie Fotos und Videos, Passwörter, Geräteeinstellungen und die gespeicherten Daten aus Apps. Geht ein Gerät verloren oder wird ersetzt, reicht die Eingabe der Apple-ID und das Backup kann auf dem neuen iOS-Gerät genutzt werden. Damit löst sich der Nutzer von seiner Sicherung auf dem eigenen Rechner. Apple hat sich hier an der Funktionsweise von Google Android orientiert.

Mit der iCloud endet der Dienst MobileMe. Für Bestandskunden wird das Konto Ende Juni 2012 eingestellt. Sämtliche Dienste, wie der Abgleich von Terminen, Adressen und Mails, wird eine kostenlos Inklusivleistung der iCloud sein. So toll die Aussicht auf der Leben in den Wolken ist, hat es einen entscheidenden Nachteil: Sobald die Datenverbindung abbricht (Tunnel, Flugzeug, schlechter Empfang), hat man keinen Zugriff mehr auf seine Termine, Adressen und Mails.

Mit iOS 5 macht Apple einige App-Entwickler arbeitslos: Fotobearbeitung, Twitter-Integration ins Betriebssystem, Nachrichtendienst iMessage, Reading List in Safari und die Aufgabenverwaltung Reminder machen etliche Apps überflüssig. Der komplette Umfang von iCloud mit der Speicherfunktion iStorage (5 GB), dem Photo Stream und dem Musikabgleich iTunes Match wird ab Herbst erhältlich sein. Für Nutzer von iOS 4.3 gibt es eine Beta-Version von iTunes (10.3) für Mac und PC, mit einer Verbindung in die Cloud.

Insgesamt war der Umfang der gestrigen Ankündigungen enttäuschend. Insbesondere nach der erstmaligen Ankündigung der Inhalte, waren die Erwartungen hoch gesteckt. Es gibt keine neue Hardware und das One more thing… fiel mit iTunes Match, dem Abgleich und der Legalisierung / Freischaltung gerippter Musik in iTunes klein aus.

Thema: Apps | Kommentare (10)


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