Dicker Schmöker zum dünnen iPad

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Mit dem iPad halten die meisten Menschen erstmals ein Tablet-PC in den Händen. Die Anwendungsmöglichkeiten sind so vielfältig, dass ein begleitendes Buch durchaus sinnvoll ist. Mein Buchtipp dafür lautet: Das ultimative Praxisbuch zum neuen iPad (29,95 €) von Jürgen Brück und Timo Stoppacher aus dem Hause Data Becker. Auf 736 Seiten werden Grundlagen, Praxistipps, Hintergrundinformationen und die beliebtesten Apps ausführlich vorgestellt, um das iPad als handlichen Begleiter im Alltag sinnvoll und effizient einzusetzen. Ob man im Web surft, Bücher und Zeitungen liest,  Filme und Musik genießt, Videotelefonate führt oder auf Reisen Mails abruft. Zudem zeigen die Autoren, wie man Apples iCloud zum Synchronisieren von Kalendereinträgen und weiteren Daten nutzt, Sicherheitseinstellungen optimiert und sich für die Kommunikation in sozialen Netzwerken rüstet. Das iPad als Spielekonsole ist ebenso ein Thema des Buches wie das mobile Arbeiten mit dem iPad während Geschäfts- und Urlaubsreisen. Darüber hinaus werden unverzichtbare Anwendungen aus dem App-Store vorgestellt,… Weiterlesen →

Copyright-Experte: Proview gehört in China das Recht am Namen iPad

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Rückschlag für Apple. Im Namensstreit um “IPAD” in China schlägt sich ein Experte auf die Seite von Monitorhersteller Proview. Yan Xiaohong, stellvertretender Direktor der National Copyright Administration sagte vor Journalisten in Peking, er sehe Proview als rechtmäßigen Eigentümer. Derzeit läuft ein Verfahren vor dem High Court im südchinesischen Guangdong. Noch soll eine außergerichtliche Einigung erzielt werden, bei der es natürlich in erster Linie um die Höhe einer Entschädigungszahlung geht. “Es kann gut sein, dass wir den Fall außergerichtlich beilegen. Das Gericht ist beiden Seiten gerade behilflich, entsprechende Gespräche zu arrangieren” sagte Ma Dongxiao, ein Proview-Anwalt in einem Telefoninterview mit der Nachrichtenagentur AP.

Blick auf die iPad-Produktion bei Foxconn

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Die neue Offenheit beim Fertigungsunternehmen Foxconn zeigt Wirkung, sicherlich nicht ohne Druck vom Auftraggeber Apple. Der amerikanische Journalist Rob Schmitz durfte für Marketplace in Longhua-City, einem Werk im chinesischen Shenzhen, filmen. Hier arbeiten 250.000 Menschen. Die zweieinhalb-minütige Zusammenfassung zeigt, wie ein iPad entsteht.

Klassische Schreibmaschine als iPad-Tastatur

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Ein iPad mit Bildschirmtastatur ist schon klasse, aber gewöhnungsbedürftig für Menschen, die mit klassischen Tastaturen groß geworden sind. Wer für längere Texte seine alte, feste Tastatur vermisst, kann mit den USB Typewritern gleich zwei Schritte zurück machen – zur klassischen Schreibmaschine. Im Bild ist eine amerikanische Royal Aristocrat von 1945 zu sehen. Unter der Tastenmechanik befindet sich ein Sensor, der die Befehle in elektrische Impulse umwandelt und per USB-Abschluss an das Tablet überträgt. Selbst Funktionen wie Esc und Ctrl lassen sich auf der Schreibmaschine belegen. An das mechanische Schreibwerkzeug kann man (mit Adapter) ein iPad aber auch ein Motorola Xoom, Lenovo ThinkPad, Samsung Galaxy S II und viele andere Modelle anschließen. Verkauft werden die Schreibmaschinen über Etsy, dem amerikanischen Dawanda. Das gezeigte Modell kostet umgerechnet stolze 615 Euro plus 74 Euro Versand nach Deutschland. Natürlich haben die angebotenen Typewriter ein amerikanisches Tastenlayout. Wer mag, kann beim Anbieter ein Do-it-yourself-Kit bestellen… Weiterlesen →

Kein LTE – Enttäuschte iPad-Käufer können iPad zurückgeben

Australiens Verbraucherschützer schlagen erfolgreich Alarm. Auf Druck der Australien Competion and Consumer Commission (ACCC) wird Apple allen iPad-Käufern eine Mail mit dem Angebot schicken, das iPad gegen Erstattung des vollen Kaufpreises zurück zu nehmen. Die ACCC hat vor einem Bundesgericht in Melbourne eine Anhörung beantragt, da Apple “irreführender Werbung” betreibe. Wie in jedem der zehn Startländer wirbt Apple mit der schnellen Datenübertragung LTE in 4G-Mobilfunknetzen. Leider funkt der Chip im Tablet aber nur auf zwei Frequenzbändern (700 und 2.100 Megahertz), die  Provider in den USA und Kanada nutzen. Auf der australischen Webseite von Apple sind die Worte 4G und LTE bereits verschwunden. Außerdem hat das Unternehmen zugestimmt, den Warnhinweis: “is not compatible with current Australian 4G LTE networks and WiMax networks” anzubringen. Bislang hat nur Telstra ein 4G-Netz Downunder in Betrieb. Die Sendemasten funken auf 850 und 1.800 Megahertz.  

Zahlen zum iPad: Zeitungen funktionieren in den USA

Gute Nachrichten für Verleger von Distimo: iPad-Nutzer sind durchaus bereit, für Inhalte im Zeitungskiosk zu bezahlen. Im Februar 2012 setzten die Top 100 Titel im Kiosk täglich 70.000 Dollar um. Zu den beliebtesten Titeln zählen u.a. The New Yorker, die New York Times und The Daily. Zu den beliebtesten Anwendungen gehören Wetter, Nachrichten und Unterhaltungs-Apps. Erstmals überholten die chinesischen iPad-Nutzer die USA in Sachen Downloads pro Tag. Im Februar lag an einem Tag die Zahl mit 1,1 Millionen kostenlosen Apps über der in den USA. Doch bei Bezahl-Apps haben die USA weiterhin die Nase vorn. Hier wird am meisten Umsatz generiert. Entwickler, die mit iPad-Apps Geld verdienen wollen, sollten zusätzlich die App-Stores in Australien, Kanada und Großbritannien bedienen – wie praktisch, alles eine Sprache. Die Möglichkeit der In-App-Käufe nutzen rund zehn Prozent der iPad-Apps, beim iPhone sind es sechs Prozent und bei Android-Apps im Play-Store gerade mal zwei Prozent.