Aua! Die Übersetzung tut weh – Sehvolutionär

Von: Dirk Kunde, Mittwoch, 7. März 2012 20:45 Uhr

Sehvolutionär ist weder originell noch lustig, das tut einfach nur wehApple ist eine Diktatur. Daran besteht nun kein Zweifel mehr. Wenn die Zentrale in Cupertino ein neues Produkt auf der Webseite vorstellt, dann übernehmen die deutschen Kollegen das Pixel für Pixel und Wort für Wort.

Beim neuen iPad (Was für ein griffiger Name!) ging das gehörig daneben. Im Englischen heißt die Überschrift Resolutionary. Was ein nettes Wortspiel ist, denn Resolution heißt Auflösung und das neue iPad hat ein Retina-Display mit 2.048 x 1.536 Bildpunkten. Somit wird die Darstellng auf dem Bildschirm aus 3,1 Millionen Bildpunkten zusammengesetzt – neuer Rekord für ein Tablet.

Die deutsche Apple-Niederlassung macht daraus Sehvolutinär. Damit kann wohl niemand etwas anfangen, oder? Es ist kein bekanntes oder ähnliches deutsches Wort vorhanden. Es gibt keinen Dreh zu iPad-Auflösung. Man kann den Verantwortlichen nur wünschen, Sie haben demnächst mehr Mut zur regionalen Anpassung – Apple macht nämlich bereits mehr Umsatz (58 Prozent) außerhalb der USA.

Resolutionary spielt mit dem Wort Resolution (Auflösung)

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Das dritte iPad hat ein Retina-Display, LTE und einen A5X-Chip mit Quad Core Grafik

Von: Dirk Kunde, Mittwoch, 7. März 2012 19:11 Uhr

Tim Cook präsentiert in San Francisco das neue iPad (c) engadget.comDie dritte Version des iPads funkt per LTE im 4G-Netzwerk der Mobilfunkanbieter. Damit sind theoretisch Downloadraten von bis zu 50 Mbit/s möglich. Das iPad beherrscht aber auch die Zwischenschritte HSPA+ (21 Mbit/s) und DC-HSDPA (42 Mbit/s) bei der Datenübertragung im Mobilfunknetz. Das Tablet hat ein Retina-Display mit 2.048 x 1.536 Bildpunkten, bei 264 Pixel pro Inch.

Das iPad hat einen Dual Core A5X-Prozessor mit einer Quad Core Grafik. Die 5 Megapixel-Kamera verfügt über einen Bildstabilisator und kann Videos in Full-HD aufnehmen.

Das iPad bekommt zwar nicht den Assistenten Siri, aber eine Diktierfunktion, die auch Deutsch versteht. Der Home-Button ist immer noch vorhanden. Die Farben bleiben bei Schwarz und Weiß.

Die Batterie soll zehn Stunden halten, im 4G-Netz ist es eine Stunde weniger. Das iPad ist 9,4 mm dick und wiegt 662 Gramm, damit etwas schwerer als sein Vorgänger.

Preise in den USA: 829 Dollar (64 GB), 729 Dollar (32 GB) und 629 Dollar (16 GB) für Modelle mit WLAN und LTE. In der Deutschland starten die Preise bei 479 Euro, der Verkauf beginnt hierzulande am Freitag, 16. März 2012. Beim Namen ist Apple extrem fantasievoll: The new iPad. Ist das deren Ernst?

Neue Features im iPad von Apple

Neue Apple TV-Box

Zeitgleich kommt ein neue Apple TV Box (99 US-Dollar). Sie hat eine neue Benutzeroberfläche und ist an die iCloud angebunden. Filme können in HD (1080p) auf dem Fernseher angeschaut werden oder via iCloud auf einem anderen iOS-Gerät abgespielt werden. Die iCloud hat derzeit weltweit 100 Millionen Nutzer.

iOS 5.1 und App-Updates

Ab heute gibt es die Version 5.1 des Betriebssystems, u.a. mit Siri in Japanisch. Was es deutschen Nutzern an Verbesserungen bringt, wurde nicht erwähnt.

Garage Band, iMovie und die iWorks-Programme Pages, Notes und Keynote erhalten Updates. iPhoto kommt als App auf das iPad.

Läden und Downloads

Mit dem Apple-Store in Amsterdam wurde der 362. Laden eröffnet. 110 Millionen Menschen kamen im vierten Quartal in die Apple-Geschäfte. Der digitale App-Store hat mittlerweile 585.000 Apps in seinen Regalen. Die Marke von 25 Milliarden Downloads wurde kürzlich überschritten. Die 25. Milliardste App-Installation geschah in China, es war Wo ist mein Wasser. Jetzt freut sich Chunli Fu aus Qingdao über eine 10.000 Dollar  iTunes-Guthabenkarte.

Quellen: engadget.com, AllthingsD.com, Techcrunch.com

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Wie sieht die Ausstattung des nächsten iPads aus und was wird am Mittwoch noch präsentiert?

Von: Dirk Kunde, Freitag, 2. März 2012 12:19 Uhr


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Darf das iPad in China iPad heißen? Proview sagt Nein

Von: Dirk Kunde, Freitag, 24. Februar 2012 16:16 Uhr

Streit um den Namen iPad in Cina (c) AppleAus der Rubrik “Streit vor Gericht” habe ich heute mal nicht von einer komplizierten Patentklage zu berichten, sondern von einer komplexen Namensklage. Ich fasse den bereits zwei Jahre dauernden Streit mal vollkommen unjuristisch, aber dafür verständlich zusammen:

Im Dezember 2009 verkauft die taiwanesische Proview Group, ein Bildschirmhersteller, für 35.000 britische Pfund die weltweiten Namensrechte an “iPad” an das Unternehmen IP Application Development Ltd. in London. Hinter dieser Firma steckt Apple. Würde Apple als Apple auftreten, würde das mit den Namensrechten und Übernahmen immer gleich so teuer. Aber das tut hier nichts zur Sache.

Nun kommt der chinesische Ableger von Proview in Shenzhen und sagt: “Ne, ne die Namensrechts für China, konnte unsere taiwanesische Mutter gar nicht verkaufen. Die gehören noch immer uns.” Mit dieser Argumentation erreichte man in der Provinz Guangdong bereits einen Teilerfolg. Nach einer gerichtlichen Anordnung verschwanden die iPads aus den Schaufenstern und waren nicht mehr erhältlich. Proview China will die Klage auf 40 Städte im Land ausweiten und verlangt von Apple eine Entschädigungszahlung in Höhe von 1,6 Milliarden Dollar.

Ein Gericht in Shanghai verwarf die Proview-Forderung, den Verkauf des Tablets in China zu stoppen. Wie die amtliche Nachrichtenagentur Xinhua berichtet, urteilte das Gericht, dass der Verkauf weitergehen könne, weil der Namensstreit nicht entschieden sei. Das Obere Volksgericht in Guangdong werde am 29. Februar 2012 in zweiter Instanz sein Urteil zur vermeintlichen Urheberrechtsverletzung fällen.

Doch das vor dem Bankrott stehende Unternehmen Proview ist streitlustig. Jetzt hat es auch noch Klage an einem Gericht in Kalifornien eingereicht. In der Klageschrift werfen die Asiaten Apple betrügerisches Vorgehen beim Namenskauf vor – das hat dann vielleicht doch etwas mit der IP Application Development zu tun. Fortsetzung dürfte folgen …

Proview Homepage

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Verkaufsverbot für iPhone 3GS, iPhone 4 und 3G iPads

Von: Sascha Augustin, Freitag, 3. Februar 2012 12:49 Uhr

Nicht mehr verfügbare iPhones im Online-Store von AppleHeute wurden die älteren iPhone-Generationen, iPhone 3GS und iPhone 4, sowie alle iPad mit UMTS (3G) im deutschen Apple Online-Store auf derzeit nicht verfügbar gesetzt.

Dies ist die Folge des durch Motorola erreichten Gerichtsurteil vom Landgericht Mannheim aus Dezember letzten Jahres. Apple hat hierbei gegen ein Patent, dass mit dem GPRS-Standard zu tun hat, verstoßen. Heute hat Motorola dieses Urteil vollstreckt. Apple hat gegen dieses Urteil aber bereits Einspruch eingelegt.

Allerdings kann man nach Aussage der Deutschen Presse Agentur weiterhin bei autorisierten Händlern und den Apple Stores die Geräte erhalten. “Auch wenn einige iPad- und iPhone-Modelle derzeit nicht in unserem Online-Store in Deutschland verfügbar sind, dürften Kunden kein Problem haben, diese Geräte in unseren Stores oder bei autorisierten Händlern zu finden”, sagte ein Apple-Sprecher. Das aktuelle Modell, iPhone 4S, ist von dem Urteil nicht betroffen.

Bei der Patentsverletzung geht darum, dass Apple bei diesen Generationen das “Verfahren zum Durchführen einer Rückwärtszählfunktion während eines Mobiltelefon-initiierten Transfers für ein Paketfunksystem” einsetzt. Die verwendete Technik ist allerdings ein standardisierte Technik, bei der Motorola sich weigert diese zu realistischen Konditionen zu lizensieren.

Nachtrag

Apple konnte das Verkaufsverbot der “Altgeräte” schnell abwenden. Das Oberlandesgericht Karlsruhe hat als Berufungsinstanz das Verkaufsverbots noch am Freitag gestoppt. Somit sind die betoffenen Geräte wieder im Apple Online-Store zu haben.

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Apple ist der weltweit größte PC-Verkäufer

Von: Dirk Kunde, Mittwoch, 18. Januar 2012 13:08 Uhr

Apple ist der größte Personal Computer-Hersteller der Welt. Zu dem Ergebnis kommt Analyst Horace Dediu von Asymco. Er zählt allerdings den Tablet-PC iPad bei den Verkaufszahlen hinzu, so konnte Apple den bislang größten PC-Verkäufer HP vom Thron stoßen.

Wie sehr Apple vom Erfolg der mobilen Geräte iPhone und iPad profitiert haben, zeigt ein Blick auf die Geschäftszahlen. Danach verkaufte das Unternehmen im Geschäftsjahr 2006 – ein Jahr vor dem iPhone-Start – 5,3 Millionen Macs. Im Geschäftsjahr 2011 waren es 16,73 Millionen (ohne iPads).

Apples Marktanteil steig von 3,42 Prozent Ende 2008 auf heute 5,6 Prozent. Zählt man das iPad mit, liegt der Marktanteil bei 17,6 Prozent. HP dagegen bewegte sich in den drei Jahren von 19,3 Prozent auf 16 Prozent (ohne Tablets).

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Neue Funktionen in iOS 5: Der Safari Browser

Von: Felix Gütt, Donnerstag, 27. Oktober 2011 11:02 Uhr

Mit iOS 5 kamen laut Apple rund 200 neue Features auf´s iPhone, iPad und iPod. Damit war es das wohl gründlichste iOS-Update aller Zeiten. Apple hat in Präsentationen nur eine handvoll Neuerungen vorgestellt. Darum blicken wir in der Rubrik “Wie geht das?” auf die verbesserten Funktionen im Betriebssystem.

Leseliste:

Die Leseliste ist ein Ordner für Lesezeichen, die man nicht ewig aufbewahren möchte. Artikel oder Webseiten fürgt man auf gewohntem Weg hinzu und hat sie automatisch auf allen iOS 5 Geräten und kann sie mit dem Desktop Safari benutzen. Voraussetzung ist die Nutzung der iCloud, darüber werden Lesezeichen und Leseliste abgeglichen. Das Highlight der Leseliste ist die Offline-Funktion, mit der iPod touch Nutzer die Seiten auch unterwegs lesen können.

Reader:

Der ins Safari integrierte Reader könnte so eine Art Glanzstück sein, er könnte. Sein Problem ist nur, das er nur auf wenigen Seiten verfügbar ist. Wenn dann aber mal das Reader-Symbol in der URL-Leiste erscheint, ist er eine echt gute Sache, denn er macht Internetseiten, die kein Mobilportal haben, wirklich angenehm lesbar, wie hier der Artikel von Chip.de. Top! Der Reader blendet Menü- und Navigationsleisten, Werbung und größtenteils auch Bilder einfach aus – Text pur.

 

Tabs (nur iPad):

Safari auf dem iPad hat noch eine weitere tolle Funktion bekommen, nämlich Tabs wie in der Desktop-Version von Safari. Damit wird das Navigieren und Wechseln zwischen geöffneten Webseiten noch leichter und man muss nicht immer dieses Zwischenfenster öffnen. Schade, dass Apple darauf beim iPhone (sicher aus Platzgründen) verzichtet hat, doch andere Anbieter haben dafür doch auch eine Lösung gefunden.

Weitere Neuheiten: Foto-Alben auf dem iPhone anlegen und Zitatebenen in Mails bearbeiten.

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Gericht: Samsung-Tablet-Verkauf bleibt in Deutschland untersagt

Von: Dirk Kunde, Freitag, 9. September 2011 11:39 Uhr

Wettbewerb skuril: Das Düsseldorfer Landgericht bekräftigte heute seine Einstweilige Verfügung.Somit bleibt der Verkauf von Samsungs Tablet in Deutschland untersagt.

Apple wirft dem südkoreanischen Konzern vor, mit dem Galaxy 10.1 Tablet das iPad zu kopieren. In dem Düsseldorfer Verfahren ging es nur um das äußere Aussehen des Samsung-Tablets, nicht um Patente auf Software oder Technologie. Der iPad-Hersteller hatte sich bereits 2004 Design-Elemente eines Tablet-Computers in Europa als sogenanntes Geschmacksmuster schützen lassen. Das Gericht musste abwägen, ob das Android-Tablet den hinterlegten Abbildungen des Geschmacksmusters zu ähnlich sieht.

Bereits nach der mündlichen Verhandlung Ende August das Gericht der Argumentation von Apple zu folgen. Der Richter ließ bei dem Termin die Einstweilige Verfügung in Kraft. Zudem musste Samsung nach einer weiteren Entscheidung der Juristen auch das kleinere Galaxy Tab 7.7 am Wochenende vom Stand auf der IFA in Berlin entfernen.

Das Verfahren in Düsseldorf ist Teil eines weltweiten Rechtsstreits zwischen Apple und Samsung, bei dem der deutsche Patentexperte Florian Müller derzeit 19 Klagen in verschiedenen Ländern zählt. Im Visier des Klägers steht dabei auch das Betriebssystem aus dem Hause Google, mit dem die Galaxy-Geräte funktionieren.

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Videokonferenzen und Chats mit Skype auf dem iPad

Von: Dirk Kunde, Freitag, 5. August 2011 14:15 Uhr

Endlich. Nun gibt es Skype auch für das iPad. Das macht natürlich vor allem auf dem iPad 2 Sinn, wenn man die Videofunktion nutzen will. Videotelefonate im Vollbildformat auf einer Bildschirmdiagonale von 24 Zentimetern sind schon beeindruckend.

Audio- und Text-Chats sind selbstverständlich auch mit der ersten iPad-Generation möglich, sei es im WLAN oder 3G-Mobilfunknetz.

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Zaubern mit dem iPad

Von: Dirk Kunde, Mittwoch, 13. Juli 2011 10:38 Uhr

Unglaublich, welche Tricks Simon Pierro mit dem iPad drauf hat. Absolut sehenswert:

Video bei YouTube ansehen

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