Produktion angekurbelt – 800.000 iPhones 3G pro Woche

Von: Dirk Kunde, Dienstag, 5. August 2008 21:28 Uhr

Das werden die leer ausgegangenen Kaufinteressenten gern lesen: Apple lässt beim Fertigungsunternehmen Foxconn die Produktion hochfahren. Bis zu 800.000 iPhone 3G pro Woche soll das taiwanesische Unternehmen fertigen, so berichtet Techcrunch. Das entspricht eine Jahresproduktion von etwas über 41.000.000 Smartphones.

Apple hatte die Nachfrage in den 21 Startländern unterschätzt. Viele, die ein iPhone 3G erwerben wollten, gingen leer aus. T-Mobile verschickte in den vergangenen Tagen Bastelbögen mit Papp-iPhones. Das sollte ein kleiner Gag sein, um die Warezeit zu überbrücken, doch die Idee kam nicht sonderlich gut an.

Die Ausweitung der Produktion ist auch notwendig, da bis Jahresende insgesamt 72 Länder mit iPhones versorgt werden sollen. Wer jedoch übermorgen in den Telekom-Shop läuft, wird sicher enttäuscht. Apple dürfte wegen der hohen Transportkosten wohl kaum größere Mengen mit dem Flugzeug nach Europa bringen. Und ein Containerschiff braucht von Asien bis in einen europäischen Hafen rund 30 Tage – hoffentlich müssen die deutschen iPhones nicht erst nach Cupertino. Kennt sich jemand mit Apples Vertriebswegen aus?

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TV-Diskussion: It´s a big deal

Von: Dirk Kunde, Freitag, 25. Juli 2008 15:41 Uhr

Geek-Talk im US-Fernsehen: Walt Mossberg (Wallstreet Journal), Michael Arrington (Techcrunch) und Steven Levy (Wired) diskutieren in der Charlie Rose Show das iPhone 3G – fast eine Stunde lang.

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Wo gibt es noch iPhones 3G?

Von: Dirk Kunde, Dienstag, 22. Juli 2008 10:07 Uhr

Antworten auf diese Frage liefert der Verfügbarkeitscheck von T-Mobile. Nein, kein Scherz, die haben so etwas wirklich. Ob die Seite tatsächlich an ein Warenwirtschaftssystem angeschlossen ist, kann ich nicht sagen. Vertraut man jedoch der Seite, könnte man in Hamburger Telekom-Shops noch iPhones 3G bekommen.

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Nachschub erst im Oktober?

Von: Dirk Kunde, Montag, 21. Juli 2008 11:19 Uhr

Nachschub neuer iPhones 3G könnte es unter Umständen erst wieder im Oktober geben. Der erste Schwung des Nachfolgemodells war bereits in den ersten Tagen ausverkauft. T-Mobile hatte mit 40.000 iPhones gerechnet, aber schätzungsweise nur 15.000 von Apple erhalten.

Europaweit lägen keine iPhones mehr auf Halde, es bedürfe einer Nachproduktion, zitiert Focus “Apple-Kreise”. Bis die in China produziert seien und nach Europe verschifft, vergingen etliche Wochen. Berichten zufolge, hat T-Mobile beim Verkauf Neu- und Geschäftskunden bevorzugt bedient. Bestandskunden der ersten Stunde haben somit noch etwas Bedenkzeit, ob sie den Preis fürs “Aufrüsten” bezahlen möchten.

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Ausverkauft und Datendrosselung

Von: Dirk Kunde, Freitag, 18. Juli 2008 10:33 Uhr

15.000 iPhones 3G haben T-Mobile und seine Vertriebspartner am ersten Tag verkauft – und das war´s dann auch. “Es gibt keinen Telekom-Laden, in dem es noch ein iPhone gibt”, wird eine T-Mobile-Sprecherin in der FTD zitiert, “Wir bemühen uns nach Kräften, für Nachschub zu sorgen.” Wann neue Geräte kommen sei unklar. Aktuell lägen tausende Vorbestellungen von Kunden vor.

Die glücklichen Besitzer haben gleich richtig mit dem Surfen und dem Download von Anwendungen aus dem AppStore losgelegt. So heftig, dass T-Mobile den Datenhahn zudreht, berichtet iFun.de. Beim Complete M ist nach 300 MB im Edge- bzw. UMTS-Netz Schluss, dann gehen nur noch 64 kbit/s. Wie schnell das mit Apps geht, die konstant Daten saugen, hat bisher kaum einer im Gefühl. Da werden auf T-Mobile wohl schon bald ein paar Tarif-Upgrades zukommen.

Telekom-Boss René Obermann freut sich in seinem Videoblog über den iPhone-Erfolg und berichtet über seine Bemühungen, Serviceweltmeister zu werden. Das Look-and-Feel der Videos ist bei Apple abgeschaut – kein Zweifel. Die Krawatte lässt der CEO schon weg. Wie lange dauert es noch, bis er Rollkragenpulli tragen wird?

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Update auf 2.0 – Erste Reaktionen – Batterie

Von: Dirk Kunde, Dienstag, 15. Juli 2008 20:09 Uhr

Der Software-Update auf Version 2.0 hat bei mir einigermaßen funktioniert. Einigermaßen weil ich eine gefühlte Ewigkeit vor dem Monitor saß, bis das iPhone wieder seinen Dienst tat. Leider fehlten im ersten Anlauf alle Lieder und Videos. Erst ein zweiter Anlauf brachte das Backup vollständig auf mein iPhone 2G.

Damit sind wir auch beim Thema: Ich habe (noch) kein Upgrade auf 3G. Alles ab hier ist also Hörensagen: Die gesammelten Anlaufschwierigkeiten und Nutzerreaktionen hat die Netzeitung gesammelt. Georg Holzer machte mich darauf aufmerksam, dass der Connector im iPhone 3G verändert wurde. Über USB-Kabel und Stecker saugt das Smartphone Strom, doch in Zubehör-Geräten (Lautsprecher-Docks etc.) nicht. Komisch. Die Vermutung liegt nah, dass es Apple dabei um weitere Lizenzeinnahmen von Zubehörherstellern geht.

Wer wissen will, wie sein iPhone 3G von innen aussieht, schau bei iFixit rein. Die Wahnsinnigen sind von Kalifornien nach Auckland in Neuseeland geflogen, um am Erstverkaufstag die ersten mit einem iPhone 3G zu sein! (Der Blog verdient also Geld.) Nach der Zerlegeaktion und beim Betrachten der Batterie äußern die Jungs den Verdacht, dass im iPhone 3G sogar ein schwächerer Stromspender (1150 mAh) als in der ersten Version verbaut wurde (1.400 mAh).

Bei den Nutzern scheint das kleine Smartphone jedoch ganz gut anzukommen. Eine Million Geräte wurden am ersten Wochenende in den 21 Start-Ländern verkauft. Respekt.

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Der AppStore ist online

Von: Dirk Kunde, Donnerstag, 10. Juli 2008 19:05 Uhr

Man kann schon mal einen Blick durch das Schaufenster werfen: Spiele, Instant Messenger, Social Networks - alles da im AppStore von Apple. Aber leider erst ab morgen zu gebrauchen mit der iPhone Version 2.0 und iTunes 7.7.

Als Top App wird schon Super Monkey Ball von Sega aufgelistet. Es kostet 7,99 Euro. Es gibt aber auch eine Rubrik “Alle kostenlosen Programme”. Da ist AIM, Facebook und ein Rotary Dialer (Wählscheibentelefon-Optik) dabei. Noch dominieren US-amerikanische Anwendungen die 18 Kategorien (U-Bahn Pläne von New York oder San Francisco). Hoffen wir mal, dass Apple möglichst schnell auch europäische Entwickler rein lässt, damit die was ins Regal legen können.

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Britische Anbieter von Kunden überrannt

Von: Dirk Kunde, Mittwoch, 9. Juli 2008 17:42 Uhr

Geschickte Marketingmeldung oder echtes Kundeninteresse? Der britische Provider O2 deaktiviert die Vorbestellung des iPhones 3G auf seiner Webseite. Der Kundenansturm von bis zu 13.000 Anfragen pro Sekunde zwang das System in die Knie. Später hieß es, die iPhones seien ausverkauft.

Zwar startet der offizielle Verkauf auch in Großbritannien erst am Freitag. Doch konnten Interessenten bereits Vorbestellungen auf der Internetseite abgeben. Auch beim Vertriebspartner Carphone Warehouse heißt es, das Kundeninteresse an der nächsten Gerätegeneration sei zehn Mal höher als bei der Produkteinführung im vergangenen Jahr. Genaue Zahlen der Anfragen bzw. Bestellungen wollten beide Unternehmen nicht herausrücken.

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T-Mobile bessert für Bestandskunden nach

Von: Dirk Kunde, Dienstag, 8. Juli 2008 14:31 Uhr

Der Protest vieler iPhone-Bestandskunden bei T-Mobile zeigt Wirkung. Die Marketingexperten haben sich noch mal ins stille Kämmerlein begeben und nachgedacht. Das Ergebnis:

Variante 1: Man nutzt iPhone 2G und 3G bei T-Mobile

Wer sein iPhone mindestens seit sechs Monaten besitzt, kann ab dem 11. Juli 2008 ein iPhone 3G zum jeweiligen Kaufpreis erwerben. Dafür schließt er einen neuen Zweijahresvertrag ab.

Das iPhone 2G (oder 1. Generation – etwas verwirrend) gibt er an einen Freund oder Bekannten weiter. Der betreibt es im alten T-Mobile-Vertrag, der sich automatisch ab Übergabe um 24 Monate verlängert. Als kleines Zückerchen gibt T-Mobile dem neuen Kunden Guthaben, je nach Tarif, zwischen 100 und 250 Euro mit auf den Weg.

Variante 2: Man löst iPhone 3G für 15 Euro pro ungenutztem Monat ab

Eigentlich ist das die bisher bekannte Lösung. Wer sein altes iPhone nicht mit einem zweiten T-Mobile-Vertrag weiterbetreiben möchte, kann gegen Zahlung von 15 Euro pro ungenutztem Monat sich “freikaufen”. Gegen Zahlung der Ablösesumme wechselt er oder sie in einen neuen Zweijahresvertrag. Das alte iPhone kann man verkaufen oder mit der MultiSIM als Zweihandy im Auto nutzen. Eine Freischaltung der SIMlock-Sperre bietet T-Mobile erst nach Ablauf der ursprünglichen 24 Monate Vertragslaufzeit an. Bei dieser Lösung kommt natürlich noch der Kaufpreis für das iPhone 3G hinzu.

Variante 3: Wechsel für Bestandskunden mit anderen Handys

Wer bereits seit 18 Monaten Vertragskunde bei T-Mobile mit einem anderen Handy ist, kann vorzeitig wechseln. Er oder sie entscheidet sich für einen der Complete-Tarife und zahlt den entsprechenden Gerätepreis.  Die Vertragslaufzeit des neuen Vertrages beginnt mit dem Ende der Mindestvertragslaufzeit des bisherigen Vertrages.

Wirklich neu ist eigentlich nur Variante 1. Auf den ersten Blick erscheint sie ganz reizvoll, auch wenn man nun in der Pflicht ist, einen neuen T-Mobile-Kunden zu akquirieren. Im Text heißt es noch: T-Mobile bietet dem Neukunden [...] den Complete Vertrag für die Nutzung des iPhone 1. Generation sogar vergünstigt an.” Was das im Detail bedeutet, wird hier nicht deutlich. Was können die neben Guthaben und Flatrate denn noch günstigeres bekommen? Raum für Deutungen.

Ok, die Varianten hauen einen nicht um vor Begeisterung, doch sie lassen einem wenigstens die Wahl. Außerdem zeigen sie, dass T-Mobile lernfähig ist und sich bewegen kann. Dafür hat René Obermann meinen Respekt.

PS: Danke an Sebastian für den kleinen Hinweis zum neuen Angebot.

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iPhone-Verkauf in über 1.800 Läden

Von: Dirk Kunde, Montag, 7. Juli 2008 12:10 Uhr

Zum Verkaufsstart des iPhone 3G wird das Smartphone in über 1.800 Läden in Deutschland verfügbar sein. Neben den rund 800 Telekom-Shops kommen die Media Markt und Saturn Niederlassungen als Vertriebspunkte von Debitel hinzu. Dug (ebenfalls Debitel), The Phonehouse, Euronics/Medimax sowie der Apple-Händler Gravis sind weitere Handelspartner von T-Mobile, die das iPhone weiterhin exlusiv vertreiben. Das heißt: Preise, Tarife und Vertragslaufzeiten werden überall einheitlich sein.

“Mit über 1.800 Outlets wird das iPhone 3G an mehr als doppelt so vielen Verkaufsstellen vertrieben wie das Vorgängermodell”, sagt Philipp Humm, Geschäftsführer Vertrieb bei T-Mobile Deutschland.

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