Beatles: Lahme Reaktion, gute Verkäufe

Von: Dirk Kunde, Mittwoch, 17. November 2010 14:23 Uhr

Die große angekündigte Überraschung in iTunes ist der Einzug der Beatles in den digitalen Musikladen. Bei der hohen Erwartungshaltung war die Ernüchterung danach groß. Die meisten Autoren bzw. Kommentatoren zeigten sich enttäuscht: “Na toll! Hab mir die Uhrzeit extra freigehalten! Total für´n A…..!” schreibt Nutzer Apple auf dieser Seite. Bei Facebook schrieb jemand den bissigen Satz: “Wahnsinn: Ein Autokorso fährt gerade über die Reeperbahn und hupt `Let it be´.

Auch mich lässt der Verkaufsstart kalt. Ich würde vermuten, dass alle Beatles-Fans längst ihre CDs oder auch Vinyl-Platten (für die Jüngeren: Das sind schwarze Plastikscheiben mit Rillen, aus denen eine Plattennadel Töne zaubern kann und wenn ihr etwas aufmerksam seid, könnt ihr diese Vorrichtung in einigen Stereoanlagen erblicken) in iTunes importiert haben. Doch viele wollen wohl zusätzlich die “digital remastered” Versionen haben. Die Beatles sind ein voller Verkaufserfolg. Heute vormittag sind 14 Beatles-Alben in den Top 100 der Musik-Rubrik in iTunes vertreten. Respekt!. Damit haben es sämtliche verfügbare Alben in die Top-Liste geschafft. Die blaue Sammlung belegt Platz 3 und die knapp 150 Euro teure Sammler-Box bringt es auf den 11. Platz. I feel fine

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Die Beatles nun auch in iTunes “käuflich”

Von: Dirk Kunde, Dienstag, 16. November 2010 16:13 Uhr

Die für heute angekündigte Überraschung ist gelüftet: Die Beatles kommen in den Apple-Musikladen. Endlich, aber diesen Tag werde ich bestimmt ganz schnell wieder vergessen.

Mein erste Reaktion: Ernüchterung. Riesenrummel, Tratra, Tammtamm und das alles für eine “tote Band“. Oh jetzt werden sie über mich herfallen…

Ich lebe in Hamburg, klar finde ich die Beatles gut, aber hier erleben wir wohl vor allem die Begeisterung eines “mittelalten” Herren, der nun endlich erlebt, dass eine seiner Lieblingsbands in seinem Musikladen zu haben ist. “It has been a long and winding road to get here. Thanks to the Beatles and EMI, we are now realizing a dream we’ve had since we launched iTunes ten years ago”, sagt dazu Steve Jobs

Ab sofort sind 13 Studioalben der britischen Band sowie die “Rote-” und “Blaue-Compilation in iTunes zu haben. Das Komplettpaket mit allen Alben, Fotos, Covertexten und einem Konzertfilm aus dem Jahr 1964, mit dem ersten Konzert der Band im Washington Coliseum, gibt es für 149 Euro im Beatles Box Set.

Eigentlich hatten sich Apple Inc. (Cupertino) und Apple Corp. (London) bereits 2007 über die Verwendung des Namens Apple und des Obst-Logos geeinigt. Die Anwälte haben weitere drei Jahre benötigt, sich über die digitalen Musiklizenzen einig zu werden? Na, toll.

Ringo Starr sieht es prakmatisch: “I am particularly glad to no longer be asked when the Beatles are coming to iTunes.

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Morgen Kinder wird´s was geben. Apple-Überraschung bei iTunes

Von: Dirk Kunde, Montag, 15. November 2010 19:39 Uhr

Apple ist früh dran mit Geschenken. “Morgen wird ein Tag, den Du niemals vergessen wirst” heißt es sinngemäß auf der amerikanischen Apple-Seite. Kleiner kann Apple einfach nicht…

Um 16 Uhr unserer Zeit wird also eine Neuerung bei iTunes verkündet. Spannung! Was kann das sein? Eine Vermutung ist ein Streaming-Angebot in iTunes für iPhone, iPod touch und iPad. Ob nur für Musik oder auch für Filme und TV-Serien, ist unklar. Immerhin hat Apple schon vor einiger Zeit den Streaming-Experten Lala übernommen und das erste Rechenzentrum in Maiden an der amerikanischen Ostküste dürfte fertig sein. Somit ist eine irgendwie geartete Lösungen “in the Cloud” recht wahrscheinlich. Ich freue mich auf Eure Spekulationen in den Kommentaren.

Der Vorhang wurde gelüftet: Die Beatles sind nun auch in iTunes “käuflich”

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Apple verlängert “Reinhör-Zeit” bei Musik auf 90 Sekunden

Von: Dirk Kunde, Donnerstag, 4. November 2010 10:46 Uhr

Zumindest in den USA wird Apple demnächst die kostenlosen Hörproben in iTunes von 30 auf 90 Sekunden verlängern, das schreibt Symphonic Distribution, ein Dienstleister für die Audio-Branche, im hauseigenen Blog.

Wann sich Apple mit den europäischen Labeln auf einen derartigen Schritt einigen kann, ist ungewiss. Dass man miteinander redet ist klar, Apple möchte möglichst bald sämtliche Medien, egal ob Musik, Film oder TV-Serien auf Streaming-Angebote umstellen.

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Monster Dash

Von: Gerrit Maschek, Freitag, 3. September 2010 8:00 Uhr

8-bit Comic-Grafik, Zombies und viel Spielspaß, dass ist die Grundformel für ein neues “Jump and Run” Spiel für das iPhone. Die Entwicklerfirma Halfbrick hat es geschafft ,liebevolle Grafik und gutes Gameplay in Monster Dash zu verbinden. Zum Spiel selbst ist zu sagen, dass man einen Helden steuert, der am Bildschirm von links nach rechts läuft und währenddessen immer wieder mit Hürden zu kämpfen hat. Man hat zwei Möglichkeiten, diese Hürden zu bewältigen. Zum Einen hat man die Möglichkeit zu springen, um Schluchten zu überspringen und zum Anderen besitzt man eine Waffe, mit der man schießen kann. Die Waffe braucht man vor allem, um die auf dem Weg befindlichen Zombies ein für alle Mal los zu werden. Das Ziel des Spiels ist es, möglichst weit zu laufen. Es gibt verschiedene Welten, in die man zufällig hineinkommt sowie ein online Highscore-System, welches über das auf der iOS-Plattform recht verbreitete OpenFeint läuft.

Das Spiel ist für alle Retro- sowie Jump and Run- (Super Mario) Fans eine echte Empfehlung und mit 0,79 Euro sehr preiswert.

Meine Wertung

Vier von Vier iPhones

Preis: 0,79 €; Größe: 16 MB

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Live Video Stream für Apple Media Event

Von: Gerrit Maschek, Mittwoch, 1. September 2010 8:00 Uhr

Apple hat heute Nacht in einer Pressemitteilung bekannt gegeben, dass das heutige Apple Media Event live als Video-Stream unter Apple.com verfügbar sein wird. Vor einigen Jahren gab es schon einmal live Video-Streams zu diversen Apple Präsentationen, jedoch in letzter Zeit wurden “nur” noch Aufnahmen der Events via Podcast bereitgestellt.
Allerdings sind Windows-Nutzer gekniffen, den Live-Stream kann man nur am Mac, sowie am iPhone/iPod Touch und iPad schauen. Apple verwendet seine eigene HTTP Streaming Technologie. Gründe für den plötzlichen Sinneswandel werden keine genannt, jedoch ist zu sagen, dass zum Beispiel bei der letzten Apple Präsentation, der WWDC 2010, im Raum der Vorführung sehr viele WLAN-Router von Live-Bloggern und sogennante Mifis aktiv waren und das Apple eigene WLAN störten. Steve Jobs konnte gewisse Teile seiner Vorführung nicht wie gewünscht durchführen. Des weiteren könnte dieser Schritt natürlich ein erstes Anzeichen für ein Update von iTunes sein, das seine Inhalte Wireless auf mobile Endgeräte (iPhone/iPod Touch und iPad) streamen soll, umso mehr Platz auf dem Geräten zu schaffen.

Was uns jedoch wirklich erwartet können wir um 19 Uhr deutscher Zeit live auf Apple.com in Bild und Ton mitverfolgen.

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Apple-Event am 1. September 2010 in San Francisco

Von: Dirk Kunde, Donnerstag, 26. August 2010 13:04 Uhr

Apple hat nun bereits für den 1. September 2010 um 19 Uhr (unserer Zeit) Journalisten und Blogger zu einer Veranstaltung in San Francisco eingeladen, bei der Musik-Neuheuten vorgestellt werden. Zumindest das Gitarren-Motiv lässt vermuten, dass es um iTunes, iPod (touch) und Musik im weitesten Sinne gehen wird.

In der Gerüchteküche brodelt ein Töpfchen, dass auch iTV, der Nachfolger der Apple TV Box sowie ein Leihsystem für TV-Serien von Apple-Boss Steve Jobs präsentiert werden könnte. Die Kommentare sind nun offen für weitere wilde Spekulationen.

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PhoneAble: iPhone an mehreren Rechnern synchronisieren

Von: Dirk Kunde, Donnerstag, 12. August 2010 10:54 Uhr

Apples rigide Geräte-Politik nervt ein wenig. Das iPhone an nur einem Rechner synchronisieren zu können ist eine unverständliche Einschränkung. Vielleicht möchte man Kontakte im Büro und Musik zuhause abgleichen.

Einen passenden Hack dazu gibt es schon länger. Doch ist der für Laien komplex, da man mit einem HEX-Editor in der iTunes Music Library herumfummeln muss. Das geht mit PhoneAble von Matthew Allen deutlich einfacher. Einzige Einschränkung: Bislang gibt es die Software nur für Windows-Rechner, an einer Mac-Version arbeitet der Entwickler.

Die Idee hinter dem Hack ist simple: Apple arbeitet auf jedem Rechner mit einer Nummer, der Library Persistent ID. So weiss das iPhone, dass es Inhalte nur mit der Bibliothek abgleichen darf, die der hinterlegten Nummern-Buchstaben-Kombination auf dem Rechner entspricht. Wenn man in den zwei iTunes Music Library-Dateien (.xml und .itl) die ID ausliest und auf dem zweiten Rechner an gleicher Stelle wieder einsetzt, denkt das iPhone, es synchronisiert mit ein und derselben Bibliothek.

Per Hand ist es, wie gesagt, etwas mühsam; die Arbeit nimmt einem PhoneAble ab:

  1. PhoneAble auf dem Büro-Rechner herunterladen und installieren.
  2. iPhone mit iTunes auf dem Heim-Rechner synchronisieren. Dabei werden die Library Persistent ID auf Rechner und iPhone abgeglichen.
  3. iPhone mit dem Büro-Rechner verbinden. PhoneAble starten und mit einem Klick auf Check die ID des iPhones auslesen.
  4. Im zweiten Schritt wird mit Set Key die ID auf dem Büro-Rechner eingetragen. Nun haben beide Rechner und iPhone die identische ID gespeichert.
  5. Nun können Apps oder Musik vom Büro-Rechner synchronisiert werden.

Im Test konnten einzelne Apps vom Büro-Rechner auf das iPhone übertragen werden. Ist bei Musik auf dem Heim-Rechner Die ganze Mediathek in iTunes ausgewählt, dann überschreibt die Auswahl einzelner Wiedergabelisten oder Interpreten vom Büro-Rechner die Musiksammlung. Hier muss auf beiden Rechnern die Option Ausgewählte Wiedergabelisten, Interpreten und Genres aktiviert sein.

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Betrüger knackt iTunes-Konten

Von: Dirk Kunde, Mittwoch, 7. Juli 2010 16:41 Uhr

Bei der ganzen Diskussion um den Betrug des App-Entwicklers Thuat Nguyen, fragt man sich: Wie hat er´s gemacht? Nun wird klar, dass der Betrüger Zugangsdaten zu rund 400 iTunes-Konten besaß.

Wie er an Benutzernamen und Passwort gekommen ist, verrät Apple bislang nicht. Doch bei einer derart hohen Zahl Nutzerkonten, bleiben nur der Hack eines Servers oder Phising-Seiten. Mit den Zugängen begab sich Nguyen am vergangenen Wochenende auf Einkaufstour im AppStore. Dabei kauft er vor allem seine eigenen Apps in der Kategorie Bücher, das meiste waren wohl Comics. Durch die Einkäufe sprangen 42 seiner Apps in die Top 50 Charts, was ihm weitere Käufe bescherte.

Apple empfiehlt allen Nutzern, ihre Kontoübersicht in iTunes auf Unregelmäßigkeiten hin zu kontrollieren, gegebenenfalls das Passwort zu ändern sowie die Kreditkartenabrechnung zu überprüfen. Mittlerweile sind die Apps von Thuat Nguyen gelöscht und sein Entwickler-Konto gesperrt.


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iOS 4, iTunes 9.2 und App-Updates

Von: Dirk Kunde, Montag, 21. Juni 2010 11:01 Uhr

Nur noch wenige Stunden, dann gibt es die vierte Version des iPhone-Betriebssystem iOS 4. In der Regel wird die Version ab 19 Uhr unserer Zeit, 10 Uhr amerikanischer Westküste, freigeschaltet. Die dazu angepasste Version von iTunes 9.2 gibt es bereits, wer Mobile Me mit einem Windows-Rechner nutzt, muss die Systemsteuerung auf die Version 1.6 anpassen.

Mit iOS 4 kommen so tolle Dinge wie:

  • Multitasking: Es können zeitgleich mehrere Apps ausgeführt werden. Allerdings müssen dazu die Entwickler ihre Apps anpassen. Mit den bisherigen Versionen einer Radio-App (Radio.de, last.fm), einer VoIP-App (Skype, Sipgate) oder einer Navi-App (Navigon) funktioniert das Musik hören, Anrufe über das Internet führen oder navigieren im Hintergrund noch nicht. In den kommenden Wochen werdet Ihr also viele, viele App-Updates machen müssen.
  • Ordner: Endlich mehr Übersicht. Bislang war auf elf Bildschirmen für jeweils 16 App-Icons Platz. Nun kann man bis zu 12 Apps in einen Ordner legen. Einfach das “wackelnde” Icon mit dem Finger auf ein anderes Icon schieben. Der Ordner wird automatisch mit der Kategorie der Apps benannt, das kann man aber auf einen Wunschnamen ändern. Auch mit der Sortierung in Ordnern, lassen sich Apps weiterhin schnell mit der Spotlight-Suche finden.
  • Mails: Sämtliche Mails aller Mailkonten werden in einer Inbox angezeigt. Eine kleine Zahl zeigt die Anzahl der Mails mit identischer Betreffzeile an. So können längere Mailkonversationen leichter verfolgt und durchsucht werden.
    Es können mehrer Exchange-Konten angelegt werden. Vorkonfiguriert sind Mailkonten für MobilMe, Google Mail, Yahoo! und AOL. Unternehmens-Anwender werden die Option der SSL VPN-Verschlüsselung für Datenübertragungen zu schätzen wissen.
  • Ortung: Es gibt ein neues Ortungssymbol. Ein Fingertipp in Google Maps auf die Kompassnadel zeigt den aktuellen Standort, ein zweiter Fingertipp aktiviert den Kompass und zeigt die Blickrichtung an.
    Eine aktive App, die den Standort des Nutzers ortet, wird durch eine Kompassnadel in der Menüleiste, direkt neben dem Batteriesymbol angezeigt. In den Einstellungen / Ortungsdienste wird aufgelistet, welche Apps in den letzten 24 Stunden die GPS-Funktion genutzt haben.
  • Fotos: Bilder können auf Wunsch nach Aufnahmeorten angezeigt werden. Ein Fingertipp auf die Stecknadel in Google Maps zeigt die Anzahl der Bilder, ein zweiter Tipp öffnet die Bildergalerie. Weitere Anzeigeoptionen sind “Alben” oder “Ereignisse”, wenn man mit iPhoto synchronisiert.
  • Tastatur: Die Umlaute liegen auf der deutschen Tastatur nun als erste Option bei der Doppelbelegung. Einfach den Finger auf dem a, u oder o lassen und dann Finger zur Seite wischen.
    Der Wechsel zwischen internationalen Tastaturen ist mit einem Fingertipp auf das Globus-Symbol möglich. Dazu in den Einstellungen / Allgemein / Tastatur die gewünschten Sprachen aktivieren.
  • Kamera: Gefüllt löst die Kamera auf meinem iPhone 3G S nun schneller aus und legt das fertige Bild auch zügiger ab. Tatsache allerdings ist der digitale Zoom. Dazu tippt man auf den Bildausschnitt. Neben dem blauen Fokussierungskasten erscheint noch ein Leiste mit Plus und Minus. Über eine Wischbewegung mit dem Finger bestimmt man den Zoom.
  • iBooks: Mit dem iBook-Store kommt eine dritter Apple-Laden, nach iTunes und App Store, auf das iPhone. Hier können eBook gekauft werden, die dann in dem hölzernen Bücherregal liegen.
  • iTunes: Unter dem Reiter “Apps” findet man ganz unten die Option “Dateifreigabe”. Hier sind Apps aufgelistet, bei denen man zwischen Rechner und iPhone Dateien übertragen kann. Beispiel: eBooks für Stanza
  • Game Center: Hier kann man seine Spielstände veröffentlichen und für die Multiplayer-Option Gegner finden. Apple will das Game Center noch im Laufe des Jahres aktivieren.
  • iAD: Entwickler können in Apps Werbung einbinden lassen, die der Nutzer öffnen kann, ohne die aktuelle App zu verlassen.

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